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DE2939983A1 - Einrichtung zur fernsteuerung eines automatischen telefonanrufbeantworters - Google Patents

Einrichtung zur fernsteuerung eines automatischen telefonanrufbeantworters

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Publication number
DE2939983A1
DE2939983A1 DE19792939983 DE2939983A DE2939983A1 DE 2939983 A1 DE2939983 A1 DE 2939983A1 DE 19792939983 DE19792939983 DE 19792939983 DE 2939983 A DE2939983 A DE 2939983A DE 2939983 A1 DE2939983 A1 DE 2939983A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
input
code
output
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792939983
Other languages
English (en)
Inventor
Hansruedi Dipl Ing Daneffel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Feller AG
Original Assignee
Feller AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Feller AG filed Critical Feller AG
Publication of DE2939983A1 publication Critical patent/DE2939983A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • H04M1/652Means for playing back the recorded messages by remote control over a telephone line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

Firma FELLER AG, Bergstraße, 8810 Horgen, Schweiz
Einrichtung zur Fernsteuerung eines automatischen Telefonanrufbeantworters
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Fernsteuerung eines automatischen Telefonanrufbeantworters gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Einrichtungen dieser Art sind bekannt. Der Taschenformat aufweisende Code-Sender ist hierbei mit einem Tongenerator und einem kleinen, auf die Sprechmuschel eines beliebigen Telefonapparates zu haltenden Lautsprecher versehen. Auf Tastendruck erzeugt der Code-Sender eine bestimmte Folge von Tönen unterschiedlicher Frequenz, die vom Empfänger im Anrufbeantworter der angerufenen Teilnehmerstation überprüft werden und bei Richtigerkennung das Speicherwerk in Gang setzen, um die auf dessen Megnettonband vorgängig aufgezeichneten, angekommenen Nachrichten an den Anrufer zu übermitteln. Die bekannten Einrichtungen weisen zudem die Möglichkeit auf, mittels Tonsignalen des Code-Senders das Magnettonband des Speicherwerks
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zurücklaufen zu lassen, um die Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten zu wiederholen oder um die Aufzeichnungen zu löschen und damit die volle Aufzeichnungskapazität des Speicherwerks wiederherzustellen.
Nachteilig bei den bekannten Geräten ist der beträchtliche und kostspielige Schaltungsaufwand zur Erzeugung bestimmter Tonfolgen unterschiedlicher Frequenz im Code-Sender und zur Diskriminierung und Erkennung dieser Tonfolgen im Empfänger des Anrufbeantworters. Entsprechend gross ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsstörung, welche die bestimmungsgemässe Benutzung der Einrichtung verunmöglicht. Zudem ist bei den bekannten Einrichtungen die Befehlsübermittlung an den Anrufbeantworter mittels des Code-Senders zur Wiederholung der Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten umständlich und/oder zeitraubend. Auch ist ein ungewolltes Löschen der Aufzeichnungen leicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche mit einfachen, keinen Abgleich erfordernden Schaltungsmitteln eine gegen Missbrauch gesicherte und störungsfreie Fernabfrage ein-
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schliesslich einer einfachen, eindeutig erkennbaren Steuerung des Vor- und Rücklaufs des die aufgezeichneten Nachrichten enthaltenden Magnettonbandes und der gegebenenfalls erwünschten Löschung der Aufzeichnungen erlaubt.
Erfindungsgemäss weist die Einrichtung die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale auf.
Bei der erfindungsgemässen Einrichtung entfallen auf unterschiedliche Frequenzen abgestimmte Tonsignalgeneratoren und Tonsignalempfänger zur Erzeugung bzw. Erkennung eines Code-Signals. Zudem ist ein Basis-Tonsignal einheitlicher Länge und einheitlicher Frequenz zur Bildung sowohl des Code-Signals als auch von Steuersignalen zur fortgesetzten Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten und zur abschnittweisen Wiederholung dieser Wiedergabe benutzbar. Durch die vom Anrufbeantworter an den Anrufer übermittelten Meldesignale werden darüberhinaus dem Anrufer klare Weisungen erteilt, die eine Fehlbedienung und den entsprechenden Zeitverlust weitgehend ausschliessen. Diese Meldesignale ermöglichen auch eine einfache und sichere Steuerung des Anrufbeantworters.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzip-Blockschaltbild des Anrufbeantworters,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Code-Senders in Miniaturausführung,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm des vom Code-Sender bei einer Fernabfrage prinzipiell übertragenen Code-Signals,
Fig. 4A bis Fig. 4D Zeitdiagramme verschiedener Signale im Code-Sender der Fig. 2 bei der Uebertragung eines bestimmten Code-Signals,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines im Anrufbeantworter enthaltenen Code-Dekodierers zur Erkennung des empfangenen Code-Signals,
Fig. 6A bis Fig. 6J Zeitdiagramme verschiedener Signale im Code-Dekodierer der Fig. 5 beim Empfang eines Code-Signals gemäss Fig. 4C.
Der in Fig. 1 anhand eines funktionsmässigen Blockschaltbilds dargestellte Anrufbeantworter enthält in bekannter Weise ein
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Ansagewerk 1 mit einem ersten Magnettonband 2 und einem zugehörigen Tonkopf 3, an welchen ein Vorverstärker 4 angeschlossen ist sowie ein Speicherwerk 5 mit einem zweiten Magnettonband 6 und einem zugehörigen Tonkopf 7, an welchen ebenfalls ein Vorverstärker 8 angeschlossen ist. Ueber je einen Endverstärker 9 bzw. 10 und zugehörige Schalter Kl und K2 sind die Vorverstärker 4 und 8 mit einer Klemme 11 verbunden, die im entsprechenden Betriebszustand mit der Telefonleitung verbindbar ist.
Das erste Magnettonband 2 enthält einen Anrufbeantwortungstext und nachfolgend noch näher erläuterte Steuersignale zur automatischen Umschaltung des Anrufbeantworters in den jeweiligen Betriebszustand. Das zweite Magnettonband 6 ist dazu vorgesehen, über die Telefonleitung ankommende Nachrichten zu speichern und in einem späteren Zeitpunkt entweder am Orte des Anrufbeantworters über einen eingebauten Lautsprecher oder bei einer Fernabfrage über die Telefonleitung wiederzugeben. Im Blockschaltbild der Fig. 1 sind die zur Aufzeichnung des Anrufbeantwortungstextes und der Steuersignale auf dem ersten Magnettonband 2 sowie zur Aufzeichnung der ankommenden Nachrichten auf dem zweiten Magnettonband 6 erforderlichen Schaltungsmittel nicht dargestellt, da sie hier ohne Belang sind. Ferner sind auch die Schaltungsmittel zum Anschluss der Telefonleitung an die Klemme 11 nicht näher dargestellt. Bezüglich
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solcher und weiterer Schaltungseinzelheiten wird beispielsweise auf die schweizerischen Patentschriften 549 319 und
557 121 verwiesen.
Zur zentralen Steuerung des Funktionsablaufs des Anrufbeantworters in den verschiedenen Betriebszuständen ist ein Mikrocomputer 12 vorhanden, welcher aufgrund eines gespeicherten Programms und von Eingangsvariablen ausgangsseitige Steuer- und Meldesignale abgibt. In Fig. 1 sind nur diejenigen weiteren Schaltungsblöcke und deren Verbindungsleitungen mit dem Mikrocomputer 12 dargestellt, die in direktem Zusammenhang
mit der Fernabfrage stehen.
Demnach sind im vorliegenden Fall die folgenden Eingangsvariablen vorhanden:
ein Eingangssignal auf einer Eingangsleitung 13, welches das Erscheinen eines auf dem ersten Magnettonband 2 aufgezeichneten Steuersignals von vergleichsweise niedriger Frequenz von beispielsweise 100 Hz anzeigt. Dementsprechend ist an den Vorverstärker 4 ein Tondetektor 14 für das aufgezeichnete Steuersignal der genannten Frequenz angeschlossen. Sein Ausgang steht über die Leitung 13 mit einem entsprechenden Eingang des Mikrocomputers 12 in Verbindung;
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ein Eingangssignal auf einer Eingangsleitung 15, welches das Vorliegen einer Aufzeichnung auf dem zweiten Magnettonband 6 bzw. das Ende der letzten Aufzeichnung auf dem zweiten Magnettonband 6 anzeigt. Dementsprechend ist an den Vorverstärker 8 ein Sprachdetektor 16 angeschlossen, dessen Ausgang über die Leitung 15 mit einem weiteren Eingang des Mikrocomputers 12 in Verbindung steht;
ein Eingangssignal auf einer Eingangsleitung 17, welches das Erscheinen eines auf der Telefonleitung über die Klemme 11 ankommenden Signals vergleichsweise hoher Frequenz von beispielsweise 1777 Hz anzeigt. Wie später noch erläutert wird, erfolgt die Erzeugung dieses Signals mittels eines Code-Senders, den der eine Fernabfrage bewirkende Anrufer zur Verfügung hat. Ueber einen weiteren Schalter K3 ist ein Tondetektor 18 an die Klemme 11 angeschlossen. Er steht über die Leitung 17 mit einem weiteren Eingang des Mikrocomputers 12 in Verbindung;
ein Eingangssignal auf einer Eingangsleitung 19, welches die Richtigkeit eines vom Anrufer mittels des Code-Senders übermittelten Erkennungscodes anzeigt. Ueber einen Schalter K4 ist mit der Klemme 11 ein Code-Dekodierer 20 verbunden, dessen Ausgang über die Leitung 19 mit einem Eingang des Mikrocomputers in Verbindung steht.
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Im Zusammenhang mit der Fernabfrage werden durch den vorliegenden Anrufbeantworter die folgenden Meldesignale über die Klemme 11 an die Telefonleitung abgegeben:
von einem über eine Ausgangsleitung 21 des Mikrocomputers 12 gesteuerten ersten Signalgeber 22 über einen Schalter K5 ein erstes, kurzes Tonsignal ("Pips"), welches das Ende eines bestimmten Zeitintervalls bei der Wiedergabe der auf dem zweiten Magnettonband 6 gespeicherten, vorgängig angekommenen und aufgezeichneten Nachrichten anzeigt;
von einem über eine Ausgangsleitung 23 des Mikrocomputers 12 gesteuerten zweiten Signalgeber 24 über einen Schalter K6 eine Folge mehrerer kurzer Tonsignale gleicher Frequenz ("3 mal Pips"), welche das Ende der letzten Aufzeichnung auf dem Magnettonband 6 anzeigt;
von einem über eine Ausgangsleitung 25 des Mikrocomputers 12 gesteuerten dritten Signalgeber 26 über einen Schalter K7 eine erste Folge von Tonsignalen verschiedener Frequenz ("di-da-do"), welche den Anrufer informiert, dass der übermittelte Erkennungscode richtig war, d.h. den Empfang des richtigen Erkennungscodes quittiert; und
von einem über eine Ausgangsleitung 27 des Mikrocomputers 12 gesteuerten vierten Signalgeber 28 über einen Schalter K8 eine zweite Folge von Tonsignalen verschiedener Fre-
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quenz ("da-di-da-di"), welche ein Anfragesignal an den Anrufer ist, ob die auf dem Magnettonband 6 aufgezeichneten Nachrichten gelöscht werden sollen.
Mit dem Mikrocomputer 12 ist ferner ein weiterer Schalter K9 verbunden, der vom Benutzer des Anrufbeantworters bei der Bereitstellung des Anrufbeantworters dann zu betätigen ist, wenn er bei einer späteren Fernabfrage das nachstehend noch beschriebene Löschen der auf dem zweiten Magnettonband 6 aufgezeichneten Nachrichten zulassen will.
In der schematischen Darstellung der Fig. 1 sind weitere Verbindungsleitungen des Mikrocomputers 12 und Steuerorgane zur Steuerung der Laufwerke des Ansagewerks 1 und des Speicherwerks 5 und zur Umschaltung der Tonköpfe 3 und 7 nicht wiedergegeben. Es wird hierzu beispielsweise auf die CH-PS 557'121, die CH-PS (Patentgesuch Nr. 4820/77), die CH-PS (Patentgesuch Nr. 12628/77) und die CH-PS
(Patentgesuch vom 26. September 1978 des Patentbewerbers) verwiesen.
Zudem ist zu bemerken, dass insbesondere die Detektoren 14, 16, 18, 20 und die Signalgeber 22, 24, 26, 28 samt den zugehörigen Schaltern K3 bis K8 keine diskreten Schaltungsteile zu sein brauchen, sondern im Mikrocomputer 12 software-mässig reali-
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siert sein können. Auch sind die angegebenen Tonsignale bzw. Tonsignalfolgen der Signalgeber 22, 24, 26, 28 als Beispiele anzusehen.
Zur weiteren Erläuterung des Prinzip-Blockschaltbildes der Fig. 1 wird die Funktionsweise bei einer Fernabfrage wie folgt beschrieben. Hierbei wird von der Voraussetzung ausgegangen, dass auf dem ersten Magnettonband 2 mit dem Anrufbeantwortungstext in einem ersten, die Ansage enthaltenden Textteil das erwähnte Steuersignal mit der vergleichsweise niedrigen Frequenz von beispielsweise 100 Hz aufgezeichnet ist.
Der Anrufer setzt durch das beim Anruf erzeugte Rufsignal in an sich bekannter Weise den Anrufbeantworter in den entsprechenden Betriebszustand, d.h. das Ansagewerk 1 in Bewegung. Dadurch vernimmt der Anrufer über den geschlossenen Schalter Kl den ersten Teil der Ansage. Wenn das aufgezeichnete Steuersignal von 100 Hz den Tonkopf 3 erreicht, gibt der Tondetektor 14 über die Leitung 13 ein Signal an den Mikrocomputer 12. Dieser schaltet den Anrufbeantworter für ein kurzes Zeitintervall von beispielsweise 2 s auf Empfang, wobei der Schalter K4 geschlossen wird und das Magnettonband 2 weiterläuft. Sendet der zu einer Fernabfrage berechtigte Anrufer in dieser Pause der Ansage, deren Position im Ansagetext er kennt, über den später noch erläuterten Code-Sender und die Telefonleitung
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ein akustisches Code-Signal an die angerufene Teilnehmerstation, so wird im Anrufbeantworter nach Fig. 1 das Code-Signal durch den Code-Dekodierer 20 überprüft. Falls jedoch vom Anrufer in der genannten kurzen Pause kein Code-Signal übermittelt wurde oder dieses falsch war, erfolgt durch den Anrufbeantworter die Uebermittlung eines zweiten Teils der Ansage, der eine Sprechaufforderung enthalten kann, um darnach eine ankommende Nachricht in bekannter Weise auf dem zweiten Magnettonband 6 aufzuzeichnen.
Ist jedoch ein übermitteltes Code-Signal als richtig erkannt worden und ein entsprechendes Ausgangssignal vom Code-Dekodierer 20 über die Leitung 19 an den Mikrocomputer 12 gelangt, so aktiviert der Mikrocomputer 12 zuerst den Signalgeber 26 über die Leitung 25 und schliesst den Schalter K7. Dadurch gelangt ein Quittungssignal als charakteristische Tonfolge "di-da-do" zum Anrufer. Somit weiss der Anrufer, dass das Code-Signal akzeptiert wurde und der Anrufbeantworter zur Wiedergabe, d.h. zum Senden, gespeicherter, vorgängig angekommener Nachrichten gestartet ist. Hierzu bewirkt der Mikrocomputer 12 die Rückführung des zweiten Magnettonbandes 6 an seinen Anfang und hernach dessen Wiedergabe über den Verstärker 10 und den geschlossenen Schalter K2. Ist ein bestimmtes längeres Zeitintervall von beispielsweise 30 s abgelaufen, was durch einen im Mikrocomputer 12 enthaltenen Zeitteil
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überwacht wird, so wird das zweite Magnettonband 6 durch den Mikrocomputer 12 gestoppt. Gleichzeitig wird über den Signalgeber 22 und den jetzt geschlossenen Schalter K5 ein kurzes "Pips"-Zeichen auf die Telefonleitung abgegeben und der Anrufbeantworter während eines kürzeren Zeitintervalls von beispielsweise 6 s auf Empfang geschaltet, wobei der Schalter K3 geschlossen wird. Der Anrufer hat nun drei Möglichkeiten, { weiter zu verfahren:
a) Mittels seines Code-Senders übermittelt der Anrufer in der noch zu beschreibenden Weise ein einzelnes Tonsignal mit einer kurzen Dauer an die angerufene Teilnehmerstation.
In dieser wird vom Anrufbeantworter über den nun geschlossenen Schalter K3 und den Tondetektor 18 das Tonsignal detektiert und gegenüber einer Folge von mehreren solchen Tonsignalen diskriminiert, worauf der Mikrocomputer 12 die Wiedergabe ab dem zweiten Magnettonband 6 für ein weiteres Zeitintervall von 30 s bewirkt.
b) Der Anrufer übermittelt mit den gleichen Mitteln eine Folge von äquidistanten Tonsignalen gleicher Frequenz. Durch die entsprechend detektierten und diskriminierten Tonsignale ν bewirkt der Mikrocomputer 12 den schnellen Rücklauf des zweiten Magnettonbandes 6, solange die Folge der Tonsignale vorliegt, d.h. vom Anrufer übermittelt wird. Nach dem Ende der Folge von Tonsignalen erfolgt automatisch eine
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erneute Wiedergabe der Aufzeichnungen auf dem zweiten Magnettonband 6 während 30 s.
c) Der Anrufer macht nichts oder hängt auf. Dann trennt sich der Anrufbeantworter von der Telefonleitung und nimmt seine Wartestellung ein, wobei das erste Magnettonband 2 mit dem Beantwortungstext an seinen Anfang zurückläuft und das zweite Magnettonband 6 bis zum Ende der letzten Aufzeichnung vorläuft, was durch den Sprachdetektor 16 dem steuernden Mikrocomputer 12 angezeigt wird.
Falls bei der Wiedergabe der auf dem zweiten Magnettonband 6 aufgezeichneten Nachrichten und deren Uebermittlung an den Anrufer das Ende der letzten aufgezeichneten Nachricht erreicht wird (Sprachdetektor 16) oder das zweite Magnettonband 6 an sein Ende gelangt, gibt der Mikrocomputer 12 über den Signalgeber 24 und den geschlossenen Schalter K6 ein Endzeichen in der Form von drei kurzen "Pips"-Zeichen an die Telefonleitung ab und schaltet den Anrufbeantworter wiederum während eines Zeitintervalls von 6 s auf Empfang, wobei der Schalter K3 geschlossen wird. Der Anrufer hat nun die oben im Absatz b) erwähnte Möglichkeit, einen Teil der Wiedergabe Ί.Μ wiederholen.
Wenn der Anrufer in diesem Zeitpunkt, d.h. 6 s nach Erreichen des Aufzeichnungsendes oder des Magnettonbandendes, nichts
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unternimmt, d.h. keine Folge von Tonsignalen gemäss Absatz b) übermittelt, bewirkt der Mikrocomputer 12, dass über den Signalgeber 28 und den geschlossenen Kontakt K8 ein Löschanfragezeichen in Form einer anderen charakteristischen Tonfolge "da-di-da-di" auf der Telefonleitung an den Anrufer übermittelt wird. Diese Löschanfrage erfolgt aber als Sicherung gegen ungewolltes Löschen der aufgezeichneten Nachrichten nur, wenn der von Hand betätigbare Schalter K9 im Anrufbeantworter eingeschaltet ist. Zur Auslösung der Löschung der aufgezeichneten Nachrichten muss nun der Anrufer innerhalb einer kurzen Zeitspanne von beispielsweise 3 s mittels seines Code-Senders nochmals den richtigen Erkennungscode an den Anrufbeantworter übermitteln. Wie bereits beschrieben, wird das ankommende Code-Signal bei geschlossenem Schalter K4 vom Code-Dekodierer 20 überprüft. Bei Richtigbefund erfolgt wiederum die Uebermittlung des Quittungssignals "di-da-do" vom Signalgeber 26 über den geschlossenen Schalter K7. Der Anrufbeantworter trennt sich hierauf von der Telefonleitung· Das zweite Magnettonband 6 läuft an seinen Anfang zurück, wobei beim Rücklauf die aufgezeichneten Nachrichten vollständig gelöscht werden. Der Anrufbeantworter ist somit wieder bereit, mit der vollen Aufzeichnungskapazität Anrufe entgegenzunehmen.
In jedem Betriebszustand ist es so, dass sich der Anrufbeantworter nach spätestens 30 s von der Telefonleitung trennt, wenn der Anrufer kein Tonsignal mehr sendet bzw. den Hörer aufhängt.
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Der in Fig. 2 als Blockschaltbild dargestellte Code-Sender ist als batteriegespeistes Taschengerät in Miniaturform ausgebildet und dient dazu, die erwähnten Tonsignale über die Telefonleitung an den Anrufbeantworter der angerufenen Teilnehmerstation zu übermitteln. Hierzu weist der Code-Sender einen eingebauten Lautsprecher auf, der in die Nähe des Mikrophons des vom Anrufer in der Hand gehaltenen Telefonhörers gebracht wird, wobei zur Erzeugung der Tonsignale entsprechende Drucktasten des Code-Senders betätigt werden.
Der Code-Sender ist dazu bestimmt, drei verschiedene Arten von Signalen zu erzeugen, nämlich:
a) ein Code-Signal bestehend aus 10 seriellen Bits mit einer Länge von je 72 ms, wobei jedes nicht leere Bit 128 Schwingungsperioden entsprechend einer Frequenz von 1777 Hz enthält. Hierbei sind, wie in Fig. 3 dargestellt, das erste Bit SB ein Startbit, das zweite Bit LB ein Leerbit und die weiteren β Bits Bl bis BS Datenbits gemäss einem bestimmten, im Code-Sender eingestellten Code, so dass insgesamt 256 verschiedene Codierungsmöglichkeiten bestehen^ Dieses Code-Signal ermöglicht, wie vorgängig beschrieben, die Fernsteuerung des Anrufbeantworters zwecks Wiedergabe der auf dessen zweitem Magnettonband aufgezeichneten Nachrichten sowie zwecks vollständiger Löschung dieser Aufzeichnungen;
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b) ein Steuersignal bestehend aus einem Einzelton von 72 ms
Länge, der 128 Schwingungsperioden entsprechend einer Frequenz von 1777 Hz enthält. Dieses Steuersignal dient dazu, im Anrufbeantworter nach einer Wiedergabedauer von 30 s
die Wiedergabe erneut für 30 s in Gang zu setzen;
c) ein Steuersignal bestehend aus einer Folge von Einzeltönen von je 7 2 ms Länge und einer Pause von 648 ms, wobei jeder Einzelton ebenfalls 128 Schwingungsperioden entsprechend
einer Frequenz von 1777 Hz enthält. Dieses Steuersignal
dient dazu, im Anrufbeantworter das Rückspulen des zweiten Magnettonbandes 6 zu bewirken, und zwar so lange wie das
Steuersignal gesendet wird.
Gemäss dem Blockschaltbild der Fig. 2 enthält der Code-Sender demnach einen Kleinstlautsprecher 31, der an den Ausgang eines Endverstärkers 32 angeschlossen ist, welcher als Tiefpass ausgebildet ist. Der Eingang des Verstärkers 32 ist mit dem Ausgang einer UND-Schaltung 33 verbunden. Dem einen Eingang der
UND-Schaltung 33 ist ein kontinuierliches Tonsignal mit einer Frequenz von 1777 Hz - 1 % zugeführt und dem andern Eingang
ein Torsignal S2, um die obenstehend genannten Einzeltöne von je 72 ms Länge in der in den vorgängigen Absätzen a), b) und
c) erwähnten Folgen von Einzeltönen am Ausgang der UND-Schaltung 33 zu bilden.
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Ein Oszillator 34 erzeugt eine stabile Taktfrequenz £1 von 455 kHz mit einem Quarz oder, was bezüglich Frequenzstabilität ausreichend ist, mit einem Keramikresonator 35 als frequenzbestimmendem Schaltungselement. Eine erste integrierte Frequenzteilerstufe 36 mit einem Teilerverhältnis von 256 erzeugt das Signal der Frequenz f2 von 1777 Hz, das dem einen Eingang der UND-Schaltung 33 sowie einer zweiten integrierten Frequenzteilerstufe 37 mit einem Teilerverhältnis von 128 zugeführt ist. Das Ausgangssignal Sl der zweiten Frequenzteilerstufe 37 weist demnach eine Frequenz f3 von 13,9 Hz bzw. eine Periodendauer von 72 ms auf und ist in Fig. 4A dargestellt.
An den Ausgang der zweiten Teilerstufe 37 ist ein Modulo 10-Zähler 38 angeschlossen, der vier Ausgänge gemäss BCD-Code 1248 aufweist. Diese Ausgänge sind mit entsprechenden Steuereingängen eines 10 : 1 Multiplexers 39 verbunden. Der Ausgang des Multiplexers 39 liegt über einen Widerstand 40 am Masse-Potential der Speisespannung und am zweiten Eingang der UND-Schaltung 33. Die entsprechend der Reihenfolge der vom Multiplexer an seinem Ausgang abgegebenen Signale von 0 bis 9 numerierten Multiplexer-Eingänge sind wie folgt angeschlossen, wobei ein positives Potential an einem dieser Eingänge ein Bit 1 und ein negatives bzw. Masse-Potential ein Bit 0 am Ausgang des Multiplexers 39 bewirkt: Der Eingang 0
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ist stets am positiven Potential, um das Startbit SB = 1 (Fig. 3) zu erzeugen. Der Eingang 1 ist stets an Masse, um das Leerbit LB = 0 zu erzeugen. Die Eingänge 2 bis 9 sind mit je einem Code-Schalter Cl bis C8 verbunden, wobei die gemeinsame Seite aller Schalter über einen Widerstand 43 am positiven Potential liegt, und wobei ein offener Schalter ein Bit = 0 am Ausgang des Multiplexers 39 bewirkt.
Ferner ist ein Steuer-Flipflop 44 vorgesehen, das einen Setzeingang S, einen Rückstelleingang R und einen Ausgang Q aufweist. Der Setzeingang S ist einerseits über den Widerstand 43 mit dem positiven Potential und andererseits über einen Kondensator 46 mit der einen Seite des Kontaktes 47 einer ersten Drucktaste "Code" und direkt mit der einen Seite eines ersten Kontaktes 48 einer zweiten Drucktaste "Ton" verbunden. Die anderen Seiten dieser beiden Kontakte 47, 48 liegen an Masse. Der Rückstelleingang R des Flipflop 44 ist über einen Kondensator 49 und den Ausgang einer UND-Schaltung 50 mit den Ausgängen 1 und 8 des Modulo 10-Zählers 38 verbunden. Der Ausgang Q ist mit den Verriegelungseingängen R des Oszillators 34 und der beiden Teilerstufen 36, 37 sowie mit dem Rückstelleingang R des Modulo 10-Zählers 38 verbunden
Im dargestellten Beispiel sind die Code-Schalter C3, C5, C6 und C8 offen, die Schalter Cl, C2, C4, C7 geschlossen, was
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dem Code 11010010 entspricht. Sind alle Schalter offen, so entspricht dieser Code 0, wie nachstehend noch beschrieben, dem Steuersignal gemäss dem vorangehenden Absatz b) und bietet somit keine Sicherheit als Code-Signal. Die Drucktaste mit dem Kontakt 47 dient zur Auslösung des Code-Signals gemäss Absatz a) und die Drucktaste mit dem Kontakt 48 zur Auslösung eines Tonsignals bzw. einer Folge von Tonsignalen gemäss Absatz a) bzw. b).
Wird der Kontakt 47 durch Drücken der Taste "Code" geschlossen, so wird das Steuer-Flipflop 44 gesetzt, und durch das Ausgangssignal S4 (Fig. 4D) der Oszillator 34 in Gang gesetzt, die Teilerstufen 36, 37 entriegelt und der Modulo 10-Zähler auf Null gestellt. Der Modulo 10-Zähler wird durch das Signal Sl alle 72 ms um eins weitergeschaltet und steuert mit seinen BCD-Ausgangssignalen den 10 : 1 Multiplexer 39. Am Ausgang des Multiplexers 39 erscheinen demnach der Reihe nach die folgenden Bits des Signals S2 gemäss Fig. 4B, in welcher das Drücken der Taste 47 (bei beliebigem Loslassen) durch einen senkrechten Pfeil angedeutet ist: Zuerst das Startbit SB, dann das Leerbit LB, dann zwei Bits = 1 entsprechend den geschlossenen Code-Schaltern Cl und C2, dann ein Bit = 0 entsprechend dem offenen Schalter C3 usw. Das Signal S2 wird mit dem Tonsignal von 1777 Hz in der UND-Schaltung 33 ver-
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knüpft und gelangt als Signal S3 (Fig. 4C) an den Endverstärker 32 und Lautsprecher 31.
Wenn der Modulo 10-Zähler vom Zustand 9 auf den Zustand 0 springt, wird das Steuer-Flipflop 44 zurückgesetzt, so dass der Zähl- und Uebertragungsvorgang gestoppt wird.
Wie bereits erwähnt, entspricht das Steuersignal gemäss dem vorangehenden Absatz 2) dem Code 0 (00000000), d.h. der Erzeugung eines einzigen Tonsignals mit einer Dauer von 72 ms (Startbit) und einer anschliessenden Pause mit einer Dauer von 648 ms entsprechend 9 Bitlängen (Leerbit plus 8 Codebits 0). Um den Code 0 zu erzwingen, wird durch den Kontakt 48 der zweiten Drucktaste "Ton" bei deren Drücken die gemeinsame Seite aller Code-Schalter Cl bis C8 auf das Masse-Potential statt das positive Potential gelegt. Durch den Kontakt 48 der zweiten Drucktaste "Ton" wird ferner der Setzeingang S des Steuer-Flipflop 44 gleichzeitig statisch auf Masse gelegt, so dass das Flipflop nicht zurückgesetzt werden kann, so lange der Kontakt 48 geschlossen ist, d.h. die zweite Drucktaste "Ton" gedrückt ist. Der Modulo 10-Zähler läuft demnach kontinuierlich weiter, und das Tonsignal der Länge von 72 ms wird alle 720 ms wiederholt, wenn die zweite Drucktaste "Ton" gedrückt bleibt. Somit
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lässt sich irtit dem vorliegenden Code-Sender ein einziges Steuersignal gemäss Absatz b) zur Wiederingangsetzung der Wiedergabe aufgezeichneter Nachrichten durch den Anrufbeantworter nach 30 s erzeugen, indem die zweite Drucktaste "Ton" weniger als 0,7 s lang gedrückt, d.h. kurz angetippt wird. Mit der gleichen Drucktaste "Ton" lässt sich die Folge von gleichen Steuersignalen gemäss Absatz c) zur Bewirkung des Rücklaufs des zweiten Magnettonbandes mit den aufgezeichneten Nachrichten durch längeres Drücken erzeugen, wobei diese Steuersignalerzeugung und damit der Rücklauf gestoppt wird, sobald die Drucktaste "Ton" losgelassen wird.
Der vorliegende Code-Sender kann in strom- und platzsparender C-MOS-Technik für Batteriebetrieb aufgebaut sein. Hierbei ist vorteilhaft ein in Fig. 2 nicht dargestellter Batterieschalter mit den Drucktasten "Code" und "Ton" so gekoppelt, dass die Batterie nur dann eingeschaltet ist, wenn ein beschriebenes Code- oder Steuersignal erzeugt wird.
In Fig. 5 ist das Blockschaltbild eines Code-Dekodierers im Anrufbeantworter dargestellt, der im wesentlichen ein praktisches Ausführungsbeispiel des Code-Dekodierers 20 der Fig. bildet. Zudem sind in den Fig. 6A bis 6J Zeitdiagramme verschiedener in Fig. 5 angegebener Signale ST und SIl bis S18 bei der Uebermittlung eines Code-Signals vom Anrufer an die angerufene Teilnehmerstation dargestellt.
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In Fig. 5 ist entsprechend Fig. 1 die Klemme 11 eingezeichnet, mit welcher die Telefonleitung über weitere Schaltungsteile wie Relaiskontakte und einen Eingangsübertrager verbunden ist. An die Klemme 11 ist über einen Vorverstärker 51 ein Tondetektor 52 angeschlossen, der ein schmalbandiges Bandfilter für die Frequenz von 1777 Hz und einen anschliessenden Gleichrichter mit Komparator enthält. Der Ausgang des Tondetektors 52 ist mit dem Setzeingang S eines Steuer-Flipflop 53 verbunden, an dessen Ausgang Q die eine Eingangsleitung einer ersten UND-Schaltung 54 angeschlossen ist.
Ein Taktgeber 55, dessen Frequenz mittels eines Quarzes 56 stabilisiert ist, erzeugt mittels eines nachfolgenden Teilers 57 Taktimpulse ST (Fig. 6A), deren zeitlicher Abstand 24 ms beträgt. Die Taktimpulse ST sind an die andere Eingangsleitung der UND-Schaltung 54 gelegt.
An den Ausgang der UND-Schaltung 54 ist ein Modulo 3-Zähler 58 angeschlossen, dessen Ausgang seinerseits mit einem Modulo 10-Zähler 59 in Verbindung steht. An den Ausgang des Modulo 10-Zählers 59 ist ein Monoflop 60 angeschlossen. Der Ausgang des Modulo 10-Zählers 59 ist zudem über einen Kondensator 61 mit den Rückstelleingängen R des Steuer-Flipflops 53 und des Modulo 3-Zählers 58 verbunden.
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Mit dem Ausgang des Modulo 3-Zählers 58 ist ferner die eine Eingangsleitung einer zweiten UND-Schaltung 62 verbunden, deren andere Eingangsleitung an den Ausgang des Tondetektors 52 angeschlossen ist. Der Ausgang der UND-Schaltung 62 ist mit dem Signaleingang E eines lObit-Schieberegisters 63 verbunden, dessen Schiebeimpulseingang SF über einen Kondensator 64 ebenfalls an den Ausgang des Modulo 3-Zählers 58 angeschlossen ist.
Jeder Daten-Parallelausgang des lObit-Schieberegisters 65 ist mit den entsprechenden einen Eingängen AO bis A9 eines lObit-Komparators 65 verbunden. An den anderen 10 Eingängen BO bis B9 des Komparators 65 liegen dem gewünschten Bitvergleich entsprechende Potentiale. In Uebereinstimmung mit dem 10 : 1 Multiplexer 39 des Code-Senders der Fig. 2 ist der Eingang BO mit dem positiven Potential der Speisespannung verbunden, da an dieser Stelle das Startbit SB des Code-Signals zu vergleichen ist. Entsprechend dem zu vergleichenden Leerbit LB ist der Eingang Bl an Masse gelegt. Die weiteren Eingänge B2 bis B9 sind mit Code-Schaltern Cl bis C8 verbunden, deren gemeinsame Seite nun am positiven Potential liegt. Für den Nutzbit-Vergleich sind somit die gleichen Code-Schalter Cl, C2, C4 und C7 des Komparators 65 wie die entsprechenden Code-Schalter des Multiplexers 39 geschlossen.
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Ein Steuereingang SE des !Comparators 65 ist an den Ausgang des Monoflop 60 angeschlossen, damit ein Ausgangssignal des Monoflop 60 den Vergleich im Komparator 65 auslöst und dieser bei richtigem Resultat des Bitvergleichs der Eingänge AO bis A9 und BO bis B9 ein Ausgangssignal an eine Ausgangsklemme 66 abgibt, an welche die Eingangsleitung 19 des Mikrocomputers 12 der Fig. 1 angeschlossen ist.
An die Eingangsklemme 11 ist ferner über einen zweiten Vorverstärker 68 ein zweiter Tondetektor 69 für Signale mit einer Frequenz von 1777 Hz angeschlossen. Mit dem Ausgang des Tondetektors 69 ist eine Zeitlogikschaltung 70 verbunden, die eine erste und eine zweite Ausgangsklemme 71 bzw. 72 hat. Die Ausbildung und Funktion der Zeitlogikschaltung 70 werden später noch erläutert.
Unter Hinweis auf die Fig. 6B bis 6J ist die Funktionsweise des Code-Dekodierers der Fig. 5 wie folgt. Das vom Code-Sender der Fig. 2 über die Telefonleitung an die Klemme 11 gelangende Code-Signal SIl, das dem Code-Signal S3 in Fig. 4C identisch ist, verläuft über den Vorverstärker 51 und den Tondetektor und setzt als Signal S12 das Steuer-Flipflop 53. Das am Ausgang Q vorliegende Signal S13 (Fig. 6D) wird somit positiv und öffnet die UND-Schaltung 54. Somit gelangen die Taktimpulse ST mit dem zeitlichen Abstand von 24 ms als Signal S14
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(Fig. 6E) an den Eingang des Modulo 3-Zählers 58. Sein Ausgangssignal S15 ist bei der Zählfolge 0-1-2-0-1..* positiv im Zählzustand 1 (Fig. 6F). Wenn die beiden am Eingang der UND-Schaltung 62 liegenden Signale S12 und S15 positiv sind, dann wird das Ausgangssignal S16 der UND-Schaltung 62 ebenfalls positiv (Fig. 6G), und es wird dadurch ein Bit im lObit-Schieberegister 63 gespeichert. Durch die abfallende Flanke des Signals S15 wird das Schieberegister 63 über den Kondensator 64 um eine Stelle nach rechts verschoben. Da die Impulslängen sowohl im Code-Sender der Fig. 1 (Signal S2) als auch im Code-Dekodierer der Fig. 5 (Signal S12) gleich lang sind, nämlich 72 ms, wird das ganze empfangene Code-Signal in das lObit-Schieberegister 63 geladen.
Nach dem zehnten Bit erscheint ein Ausgangs impuls S17 am Ausgang des Modulo 10-Zählers 59 (Fig. 6H). Der Impuls S17 stellt mit seiner abfallenden Flanke über den Kondensator 6 den Modulo 3-Zähler 58 und das Steuer-Flipflop 53 zurück (vgl. die gestrichelten Pfeile von Fig. 6H zu den Fig. 6F und 6D). Gleichzeitig löst er das Monoflop 60 aus, dessen Ausgangsimpuls S18 (Fig. 6J) den Komparator 65 für den Vergleich der an seinen Eingängen AO bis A9 liegenden, im Schieberegister 63 gespeicherten Daten mit den an seinen Eingängen BO bis B9 liegenden festen bzw. durch die Code-Schalter Cl bis C8 bestimmten Potentialen auslöst. Stimmen alle zehn Bits überein, so wird das der Klemme 66 zugeführte Ausgangssignal des Komparators 65 positiv,
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d.h. das empfangene Code-Signal SIl wird vom Anrufbeantworter als richtig akzeptiert. Der ganze Erkennungsvorgang dauert nicht länger als die zeitliche Länge des Code-Signals, d.h. 720 ms.
Der an die Eingangsklemme 11 angeschlossene zweite Tondetektor 69 und die nachfolgende Zeitlogikschaltung 70 dienen der Erkennung derjenigen, vom Code-Sender übermittelten Steuersignale, welche die Fortsetzung der Wiedergabe der im Anrufbeantworter auf dem zweiten Magnettonband aufgezeichneten Nachrichten bzw. den Rücklauf dieses Magnettohbandes an eine beliebige Stelle bewirken. Wie vorgängig beschrieben, übermittelt der Code-Sender hierzu auf entsprechend kurze oder lange Betätigung der Drucktaste "Ton" (entweder ^. 0,7 s oder>-0,8 s) ein einziges Tonsignal von 72 ms Länge oder eine der Betätigungszeit der Drucktaste entsprechende Folge von solchen Tonsignalen.
Dieses Tonsignal bzw. diese Tonsignale gelangen über die Eingangsklemme 11, den Vorverstärker 68 und den Tondetektor 69 zur Zeitlogikschaltung 70. Diese letztere ist vom Mikrocomputer 12 der Fig. 1, ein Bestandteil dessen sie vorzugsweise bildet, derart gesteuert, dass sie in der eingangs erwähnten Pause von 6 s Länge nach der Wiedergabe eines ersten Abschnitts der aufgezeichneten Nachrichten während 30 s wirksam
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ist. Wenn dennoch in der erwähnten Pause ein Steuersignal von 7 2 ms Länge mit der Frequenz von 1777 Hz auf der Telefonleitung erscheint, startet in der Zeitlogikschaltung 70 ein erster Zeitgeber mit einer Einstellzeit von 0,8 s. Erscheint während dieser Einstellzeit kein zweites Steuersignal, weil der Anrufer die Drucktaste "Ton" im beschriebenen Code-Sender weniger als 0,7 s lang betätigt hat, so erscheint an der Ausgangsklemme 71 der Zeitlogikschaltung 70 ein Signal, welches bewirkt, dass der Mikrocomputer 12 der Fig. 1 die Wiedergabe der auf dem zweiten Magnettonband aufgezeichneten Nachrichten fortsetzt. Zugleich wird ein zweiter Zeitgeber gestartet, dessen Einstellzeit 30 s beträgt und der nach Ablauf dieser Zeit von 30 s erneut die Umschaltung des Anrufbeantworters auf Empfang während der genannten Pause von 6 s bewirkt.
Erscheint auf der Telefonleitung in der ersten Pause von 6 s nach dem ersten Steuersignal von 72 ms jedoch ein zweites solches Steuersignal innerhalb der Einstellzeit von 0,8 s des ersten Zeitgebers, so gibt die Zeitlogikschaltung 70 an die Ausgangsklemme 72 ein Signal ab, welches bewirkt, dass der Mikrocomputer 12 den Rücklauf des zweiten Magnettonbandes in Gang setzt. Gleichzeitig wird der erste Zeitgeber mit der Einstellzeit von 0,8 s neu gestartet, so dass der Rücklauf des zweiten Magnettonbandes solange fortgesetzt wird, als innerhalb aufeinanderfolgender Zeitintervalle von 0,8 s zwei
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Steuersignale des Code-Senders von 72 ms Dauer und 720 ms Abstand empfangen werden, d.h. solange der Anrufer im Code-Sender die Drucktaste "Ton" betätigt. Wird innerhalb eines Zeitintervalls von 0,8 s jedoch nur noch ein einziges Steuersignal empfangen (Loslassen der Drucktaste "Ton" durch den Anrufer), so schaltet der Anrufbeantworter am Ende des betreffenden Zeitintervalls auf Wiedergabe der auf dem zweiten Magnettonband aufgezeichneten Nachrichten.
Die vorliegenden Einrichtungen ermöglichen nicht nur eine vielseitige, zeitsparende und gegen Missbrauch und Betriebsstörungen gesicherte Fernabfrage eines ankommende Nachrichten speichernden Anrufbeantworters, sondern lassen sich auch mit verhältnismässig geringem Aufwand realisieren, da der Code-Sender weitgehend mit Mitteln der integrierten Schaltungstechnik bei geringem Platz- und Strombedarf aufgebaut werden kann und die empfangsseitigen Schaltungsteile (Code-Dekodierer, Tondetektoren, Zeitlogikschaltung) im Mikrocomputer des Anrufbeantworters software-mässig integriert werden können.
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Claims (18)

  1. DIPL.fNG. KLAUS BEHN OIPL.-PHYS. ROBERT MONZHUBBI
    PATKNTAJSWXLTR * .«**. .1 .". ""..".
    - J^- 2. Oktober 1979 Ufaser Zeichen: A 20679 Be/De
    P a t e η t a ns ρ r ü c h e
    Einrichtung zur Fernsteuerung eines automatischen Telefonanrufbeantworters, der ein Ansagewerk mit einem ersten Magnettonband zur Wiedergabe eines Anrufbeantwortungstextes und ein Speicherwerk mit einem zweiten Magnettonband zur Aufzeichnung und Wiedergabe ankommender Nachrichten enthält, mit einem als Handgerät ausgebildeten Code-Sender zur Fernsteuerung des Speicherwerks mittels über die Telefonleitung übertragener Tonsignale, und mit einem im Anrufbeantworter befindlichen Empfänger zur Erkennung der übertragenen Tonsignale und zur Steuerung des Speicherwerks zwecks Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten über die Telefonleitung, dadurch gekennzeichnet, dass der Code-Sender Schaltungsmittel zur Erzeugung von Tonsignalen einheitlicher zeitlicher Länge und einheitlicher Frequenz und zur wählbaren Erzeugung unterschiedlicher Folgen dieser Tonsignale enthält, von welchen Folgen eine erste ein Code-Signal für die Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten oder deren Löschung, eine zweite ein Befehlssignal für den fortgesetzten Vorlauf des zweiten Magnettonbandes des Anrufbeantworters und eine dritte ein Befehlssignal für den Rücklauf des zweiten Magnettonbandes ist, dass der Empfänger
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    Schaltungsmittel zur Erkennung der empfangenen Folgen der Tonsignale enthält, um den Vorlauf des zweiten Magnettonbandes und die Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten, den Rücklauf des zweiten Magnettonbandes oder die Löschung der aufgezeichneten Nachrichten zu bewirken, und dass im Anrufbeantworter mehrere steuerbare, mit der Telefonleitung verbindbare Signalgeber zur Erzeugung und Uebertragung von Meldesignalen vorhanden sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Signalgeber (26) zur Erzeugung einer ersten Folge von Tonsignalen unterschiedlicher Frequenz zur Quittierung des erkannten Code-Signals ausgebildet, ein zweiter Signalgeber (28) zur Erzeugung einer zweiten Folge von Tonsignalen unterschiedlicher Frequenz zu einer Löschanfrage ausgebildet ist und ein dritter (22) und vierter (24) Signalgeber je zur Erzeugung eines Signals mit einer unterschiedlichen Anzahl von Einzeltönen gleicher Frequenz zur Anzeige eines Abschnittes der aufgezeichneten Nachrichten bzw. des Endes der Aufzeichnung ausgebildet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Ansagewerk (1) an einen Tonkopf (3) für das erste Magnettonband (2) ein Tondetektor (14) angeschlossen ist, um ein in einem ersten Teil des Anrufbeantwortungstextes aufge-
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    zeichnetes Steuersignal festzustellen und die Uebertragung des Anrufbeantwortungstextes zwecks Empfangs eines Code-Signals des Code-Senders zu unterbrechen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Speicherwerk (5) an einen Tonkopf (7) für das zweite Magnettonband (6) ein Sprachdetektor (16) angeschlossen ist, um das Ende der aufgezeichneten Nachrichten festzustellen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Code-Sender einen Oszillator (34,35), einen an diesen angeschlossenen ersten Frequenzteiler (36) zur Erzeugung eines kontinuierlichen Tonsignales bestimmter Frequenz (f2) und einen an den ersten Frequenzteiler (36) angeschlossenen zweiten Frequenzteiler (37) zur Erzeugung von Signalen (Sl) bestimmter zeitlicher Länge enthält, mit dessen Ausgang eine Kodierschaltung (38,39) verbunden ist, und dass an den Ausgang des ersten Frequenzteilers (36) und an den Ausgang der Kodierschaltung (38,39) je ein Eingang, einer UND-Schaltung (33) angeschlossen ist, an deren Ausgang über einen Verstärker (32) ein Lautsprecher (31) angeschlossen ist.
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  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierschaltung einen Modulo N-Zähler (38) und einen N:l Multiplexer (39) enthält, dessen Steuereingang an den Zählausgang des Zählers (38) angeschlossen ist, dessen Multiplexer-Eingänge je auf eines von zwei Potentialen gesetzt sind und dessen Ausgang an einem der beiden Eingänge der UND-Schaltung (33) liegt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einschaltung des Oszillators (34,35) und zum Rückstellen der Teiler (36,37) und des Zählers (38) ein Steuer-Flipflop (44) vorhanden ist, dessen Ausgang (Q) mit entsprechenden Einschalt- bzw. Rückstelleingängen (R) des Oszillators (34,35) bzw. der Teiler (36,37) und des Zählers (38) verbunden ist, an dessen Setzeingang (S) über einen Schalter (47;48) ein Setzpotential legbar ist und dessen Rückstelleingang (R) mit dem Zählausgang des Zählers (38) verbunden ist, um das Flipflop (44) beim Erreichen des Zählstandes N zurückzustellen, falls am Setzeingang
    (S) das Setzpotential nicht mehr vorliegt.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Multiplexer-Eingang (0) fest auf das eine Potential und ein zweiter Multiplexer-Eingang (1) fest auf das andere Potential gesetzt ist, um am Ausgang des Multi-
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    -S-
    plexers (39) nacheinander ein Startbit (SB) und ein Leerbit (LB) zu erzeugen, und dass die übrigen Multiplexer-Eingänge (2...9) über je einen zugeordneten Code-Schalter (Cl...C8) mit einem bestimmten Potential verbindbar sind, um die am Ausgang des Multiplexers (39) folgenden N-2 Bits gemäss dem durch die Stellung der Code-Schalter (Cl...C8) bestimmten Code (Bl...B8) zu erzeugen.
  9. 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Setzpotential an den Setzeingang (S) des Steuer-Flipflop (44) zur Erzeugung des Code-Signals durch einen ersten Schalter (47), z.B. eine erste Drucktaste, impulsmässig anlegbar ist und zur Erzeugung eines einfachen Tonsignals oder mehrerer äquidistanter Tonsignale durch einen zweiten Schalter (48), z.B. eine zweite Drucktaste, statisch anlegbar ist, wobei durch die Betätigung des zweiten Schalters (48) zudem die Code-Schalter (Cl...C8) an ein solches Potential gelegt werden, dass alle N-2 Bits Leerbits sind.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsfrequenz (f2) des ersten Teilers (36) 1777 Hz beträgt, diejenige (f3) des zweiten Teilers (37) 13,9 Hz entsprechend einer Periodendauer von 72 ms beträgt, und
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    N = 10 ist, derart, dass am Ausgang der UND-Schaltung (33) bei einer Betätigung des ersten Schalters (47) ein Code-Signal der Dauer von 720 ms mit einem Startbit, einem Leerbit und acht Code-Bits erscheint, und bei einer Be tätigung des zweiten Schalters (48) von weniger als 720 ms ein einzelnes volles Bit bzw. bei einer Betätigung von mehr als 720 ms alle 720 ms ein volles Bit erscheint, wobei jedes Bit eine Länge von 72 ms hat und jedes volle Bit ein Tonsignal mit der Frequenz von 1777 Hz ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger zur Erkennung des Code-Signals eine Dekodierschaltung (63,65) mit einem Signaleingang (E) und einem Steuereingang (SE) enthält, dass der Signaleingang (E) an den Ausgang einer ersten UND-Schaltung (62) angeschlossen ist, deren einem Eingang das empfangene Code-Signal (SIl) und deren anderem Eingang Signale (S15) der bestimmten Länge zugeführt sind, wobei zur Erzeugung der Signale (S15) der bestimmten zeitlichen Länge ein Taktgeber (55,57,58) vorhanden ist, und dass der Steuereingang (SE) über einen monostabilen Schalter (60) an den Ausgang eines ersten Zählers (59) angeschlossen ist, dessen Eingang die Signale (S15) der bestimmten Länge zugeführt sind und der zur Zählung der Anzahl der Signale (S15) der bestimmten Länge entsprechend der zeitlichen Länge des Code-Signals (SIl) bestimmt ist.
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  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das empfangene Code-Signal (SIl) dem einen Eingang der UND-Schaltung (62) über einen ersten Tondetektor (52) zugeführt ist.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Taktgeber einen Oszillator (55,56), einen Frequenzteiler (57) und einen an diesen angeschlossenen zweiten Zähler (58) enthält.
  14. 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zähler (58) über eine weitere UND-Schaltung (54) an den Frequenzteiler (57) angeschlossen ist, wobei ein zweiter Eingang der UND-Schaltung (54) mit dem Ausgang (Q) eines Steuer-Flipflop (53) verbunden ist, dessen Setzeingang (S) an den Ausgang des Tondetektors (52) und dessen Rückstelleingang (R) mit dem Ausgang des ersten Zählers (59) verbunden ist.
  15. 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekodierschaltung ein Schieberegister (63) und einen an dessen Ausgänge angeschlossenen, einstellbaren Komparator (65) enthält, wobei der Signaleingang der Dekodierschaltung der Signaleingang (E) des Schieberegisters (63) ist, der Steuereingang der Dekodierschaltung der Steuereingang (SE) des !Comparators (65) ist
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    und der Schiebeeingang (SF) des Schieberegisters (63) impulsraässig an den Ausgang des Taktgebers (55,57,58) angeschlossen ist.
  16. 16. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieberegister (63), der Komparator (65) und der erste Zähler (59) eine Kapazität von N Bit haben und dass der Komparator (65) N Einstelleingänge (BO bis B9) aufweist, von welchen ein erster Eingang (BO) fest auf das eine und ein zweiter Eingang (Bl) fest auf das andere von zwei Potentialen gesetzt ist, und von welchen die übrigen N-2 Eingänge (B2 bis B9) über je einen zugeordneten Code-Schalter (Cl bis C8) mit einem bestimmten der beiden Potentiale verbindbar sind.
  17. 17. Einrichtung nach den Ansprüchen 10 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzteiler (573 Taktimpulse in einem Abstand von 24 ms liefert, der erste Zähler (59) ein Modulo 10-Zähler und der zweite Zähler (58) ein Modulo 3-Zähler ist.
  18. 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger einen zweiten Tondetektor (69) und eine an dessen Ausgang angeschlossene Zeitlogikschaltung (70) aufweist, welch letztere einen
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    ersten Zeitgeber mit einer kürzeren Einstellzeit zur Feststellung eines einzelnen Tonsignals oder einer Folge äquidistanter Tonsignale, und einen zweiten Zeitgeber mit einer längeren Einstellzeit enthält zur Bestimmung eines oder mehrerer Zeitintervalle, während welchen eine Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrichten erfolgt.
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