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DE2939711A1 - Unterwasserzuender zum zuenden von sprengladungen - Google Patents

Unterwasserzuender zum zuenden von sprengladungen

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Publication number
DE2939711A1
DE2939711A1 DE19792939711 DE2939711A DE2939711A1 DE 2939711 A1 DE2939711 A1 DE 2939711A1 DE 19792939711 DE19792939711 DE 19792939711 DE 2939711 A DE2939711 A DE 2939711A DE 2939711 A1 DE2939711 A1 DE 2939711A1
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DE
Germany
Prior art keywords
rotor
pin
detonator
underwater
water pressure
Prior art date
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Granted
Application number
DE19792939711
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English (en)
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DE2939711C2 (de
Inventor
Günter 4005 Meerbusch Backstein
Michael 4000 Düsseldorf Günther
Hans Walter 4150 Krefeld Unger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
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Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19792939711 priority Critical patent/DE2939711C2/de
Priority to DE8080105274T priority patent/DE3070553D1/de
Priority to EP80105274A priority patent/EP0026348B1/de
Priority to US06/190,420 priority patent/US4369709A/en
Priority to DK406280A priority patent/DK150260C/da
Priority to JP13450580A priority patent/JPS5659200A/ja
Publication of DE2939711A1 publication Critical patent/DE2939711A1/de
Priority to US06/424,248 priority patent/US4478149A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2939711C2 publication Critical patent/DE2939711C2/de
Priority to DK369386A priority patent/DK369386D0/da
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/001Electric circuits for fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C11/005Electric circuits for fuzes characterised by the ammunition class or type for marine warheads, e.g. torpedoes, mines, depth charges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/04Influenced mines, e.g. by magnetic or acoustic effect
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/04Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges
    • F42C14/045Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges having electric igniters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/40Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected electrically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Unterwasserzünder zum
  • Zünden von Sprengladungen, der mindestens zwei unabhängige Sicherungen aufweist mit in Form zweier Wasserdrucksicherungen und einer Vorsteckersicherung mit einem einen Detonator aufweisenden Rotor, der nur über eine Zwangsfolge-Entriegelung in die Scharfstellung bewegbar ist.
  • Ein derartiger, aus der DE-OS 25 30 707 bekannter Unterwasserzünder wird beispielsweise für einen von einem Schleppseil gezogenen Sprenggreifer zum Unterwasserkappen der Ankerketten von Seeminen o.dgl. verwendet und weist eine von der Ankerkette zu betätigende Auslöseplatte auf, die bei Beaufschlagung mit ausreichend hohem mechanischen Druck eine Schersicherung durchstanzt und dadurch den Zündmechanismus freigibt, sofern vorher die Wasserdrucksicherung betätigt worden ist und eine Zündnadelsperre freigegeben hat.
  • Die bekannte Anordnung besitzt somit insgesamt drei Sicherungen, die in der angegebenen Reihenfolge nacheinander zu betätigen sind, um die Zündung auszulösen, nämlich eine selbst nicht gesicherte Vorsteckersicherung für die Auslöseplatte, eine Wasserdrucksicherung für die Zündnadel sowie eine Schersicherung, deren Aufhebung durch mechanische Druckkräfte unmittelbar zur Zündauslösung führt.
  • Es erscheint einsichtig, daß ein derartiger Unterwasserzünder zwar für den angestrebten Zweck bei einem von einem Schleppseil gezogenen Sprenggreifer zum Räumen von Minen gut geeignet ist, sich jedoch nicht ohne weiteres für sämtliche möglichen Einsatzzwecke von Sprengladungen einsetzen läßt, bei denen mechanische Druckeinwirkung aus irgendwelchen Gründen unerwünscht oder nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Unterwasserzünder der angegebenen Art zu schaffen, der anstelle der mechanischen Druckauslösung durch ein bestimmtes Signal ausgelöst wird, das über ein Elektronikteil des Zünders empfangen und als Zündsignal aufbereitet wird und eine erhöhte Sicherung seines Entriegelungsmechanismus aufweist, bevor er in die Scharfstellung gelangt.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, einen Unterwasserzünder der angegebenen Art so auszubilden, daß der Zünder als nacheinander zu betätigende Sicherungen fllr die Zwangsfolge-Entriegelung einen Sicherungsstecker mit Warnfahne für einen Vorstecker, eine erste Wasserdrucksicherung, die eine Drehbewegung des Rotors in die Zündstellung sperrt, eine Vorsteckersicherung, die jede Bewegung eines Auslösestiftes sperrt, und eine zweite Wasserdrucksicherung, die eine Verschiebung des Auslösestiftes und eine Drehung des Rotors in die Zündstellung sperrt und unabhängig von der ersten Wasserdrucksicherung arbeitet, aufweist.
  • Weiterbildende Merkmale des erfindungsgemäßen Unterwasserzünders sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Unterwasserzünder steht in vorteilhafter Weise eine besonders sichere Anordnung zur Verfügung, die insgesamt vier unabhängig voneinander arbeitende mechanische Sicherungen aufweist, die alle in der konstruktiv vorgegebenen Reihenfolge entriegelt werden müssen, um die Zündung zu ermöglichen.
  • Selbst wenn aber alle vier Sicherungen entriegelt worden sind, so findet noch keine automatische Zündung der Sprengladung statt, da zu diesem Zweck noch der Z{indimpuls vom Elektronikteil des Zünders geliefert werden muß. Hierbei stehen noch weitere Sicherungsmöglichkeiten dadurch zur Verfügung, daß nur ganz spezielle Signale in der Lage sind, die Elektronik zu veranlassen, den Zündimpuls auszulösen.
  • In Verbindung mit dem Fortfall einer mechanischen Druckauslösung wird eine erhöhte Sicherung dadurch erreicht, daß eine zweite Wasserdrucksicherung eingeführt ist, die bei einem höheren Wasserdruck arbeitet als die erste Sicherung. Die hierdurch mögliche, logische Verknüpfung mechanischer Abläufe stellt sicher, daß die Mechanik des Zünders nur dann entriegelt, wenn die Funktionsabläufe in der konstruktiv vorgegebenen Reihenfolge ablaufen.
  • Der erfindungsgemäße Unterwasserzünder ist besonders vorteilhaft verwendbar in Verbindung mit einem Elektronikteil gemäß der gleichzeitigen Patentanmeldung (Aktenzeichen P...........) der gleichen Anmelderin.
  • Wird der erfindungsgemäße Unterwasserzünder nicht in der vorgegebenen Reihenfolge seiner Sicherungen betätigt, so ist eine Zündung des Zünders ausgeschlossen.
  • Wird z.B. der Sicherungsstecker nicht vor dem Ausbringen des Zünders ins Wasser entfernt, so kann zwar die erste Wasserdrucksicherung arbeiten und das ihr zugeordnete Ende des Rotors freigeben, jedoch bleibt der Rotor auch bei einem für die zweite Wasserdrucksicherung an sich ausreichendem Wasserdruck in seiner Ruhestellung, da der Vorstecker nicht gezogen und damit der Auslösestift nicht betätigt werden kann.
  • Ist der Sicherungsstecker ordnungsgemäß entfernt und wird der Vorstecker an Luft oder in einer zu geringen Wassertiefe gezogen, so wird eine Zündung ebenfalls verhindert, weil sich dann der federbeaufschlagte Rotor um seine Achse in der Weise dreht, daß einerseits der Führungsstift der ersten Wasserdrucksicherung in seine Blindstellung läuft und andererseits der Auslösestift herausgedrückt wird und gegen die Außenoberfläche des Rotors zur Anlage kommt, wo er keinerlei Drehbeaufschlagung des Rotors mehr vornehmen kann.
  • Das bedeutet, daß in einem solchen Falle eine irreversible Blindstellung vorliegt, aus der sich der Rotor nicht mehr herausbewegen kann, auch wenn der Zünder anschließend nacheinander an sich geeigneten Wasserdrucken ausgesetzt wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Seitenansicht des Unterwasserzünders, teilweise im Schnitt; Fig. 2 eine Seitenansicht des Unterwasserzünders nach Fig. 1 von rechts; Fig. 3 eine weitere Seitenansicht des Unterwasserzünders, teilweise im Schnitt längs einer senkrecht zur Ebene der Fig. 1 verlaufenden Ebene; Fig. 4 einen Schnitt durch den Rotor und den Kolben der zweiten Wasserdrucksicherung längs der Ebene IV-IV der Fig. 3; Fig. 5 einen Schnitt durch den Rotor und den Kolben der zweiten Wasserdrucksicherung längs der Linien V-V der Fig. 4; Fig. 6 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Rotors; Fig. 7 einen Schnitt des Rotors längs der Ebene VII-VII der Fig. 6; Fig. 8 einen Schnitt des Rotors längs der Linien VIIT-VITI und in Fig. 9 eine Draufsicht auf den Rotor in axialer Richtung längs der Linien IX-IX der Fig. 6.
  • Aufbau des Zünders Der gesamte Zünder ist in einem Gehäuse 10 untergebracht und weist als hauptsächliche Baugruppen neben einem Elektronikeinschub 59 eine erste Wasserdrucksicherung 44, eine zweite Wasserdrucksicherung 54, einen Vorstecker 69, einen Auslösestift 34, einen Rotor 1 mit einem Detonator 115, einen Kontaktstift 25, einen Zündverstärker 6, eine Übertragungsladung 5 sowie eine Hauptladung 7 auf.
  • An der Vorderseite des Gehäuses 10 erkennt man als Halterung für den Auslösestift 34 und den Vorstecker 69 ein Verschlußstück 3, das dicht im Gehäuse 10 eingebaut ist. Das Verschlußstück 3 ist rohrförmig ausgebildet und an seinem Vorderende mit einem dichten Verschluß 42 abgeschlossen. Quer zur Achse des Verschlußstückes 3 verlaufen zwei hindurchgehende, ausgefluchtete Bohrungen 68, die 0-Ringe als Dichtungen 70 aufnehmen. Eine entsprechende Umfangsnut 68a am Auslösestift 34 ist in der Ruhestellung des Zünders mit den Bohrungen 68 ausgefluchtet, so daß der Vorstecker 69 hindurchgesteckt werden kann.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 1 erkennt man den durch die Bohrungen 68 durchgesteckten Vorstecker 69, der sich mit seinem Bund 69a auf dem Verschlußstück 3 abstützt. Der Vorstecker 69 besitzt an seinem unteren Ende eine Ose 64, die einen mit einer Warnfahne 63a versehenen Sicherungsstecker 63 aufnimmt, der ein Herausziehen des Vorsteckers 69 verhindert. Am oberen Ende des Vorsteckers 69 ist eine Öse 67 vorgesehen, an der ein Zugseil 65 befestigt ist, mit dem der Vorstecker 69 herausgezogen werden kann, sobald der Sicherungsstecker 63 entfernt ist.
  • Der Auslösestift 34 ist in seinem mittleren Bereich am Kolben 36 der zweiten Wasserdrucksicherunq 54 montiert, die eine elastische Membran 37 aufweist, welche mit einer Scheibe 38 am Kolben 36 montiert ist.
  • Die Membran 37 ist zweckmäßigerweise als Rollmembran ausgebildet und an ihrem Außenumfang an einem Rohr 41 befestigt. An seiner dem Rotor 1 zugewandten Seite trägt der Kolben 36 eine Platine 28, die zum Eingriff mit zwei Paaren von Kontaktstiften 31 vorgesehen ist und mit diesem Schalter für den elektrischen Teil des Zünders bildet. Dieser aus Kontaktstlften 31 und Platine 28 bestehende Schalter kann beispielsweise über Leitungen 95, Steckverbindungen 97 und 98, Leitungen 96, Steckverbindungen 99 und 100 sowie' Leitungen 94 den elektrischen Zündkreis schließen und an dem schematisch dargestellten Elektronikeinschub 59 anschließen sowie für eine Spannungsversorgung über eine Batterie 58 sorgen. Die elektrischen Leitungen und Kontakte sind isoliert im Gehäuse 10 untergebracht, während ein lösbarer Verschluß 61, der mit Dichtungen 75 und 76 versehen ist, einen Zugriff zum Elektronikeinschub 59 und der Batterie 58 ermöglicht. Voraussetzung für das Schließen des elektrischen Zündkreises ist allerdings die Einhaltung der konstruktiv vorgegebenen Reihenfolge bei der Betätigung der einzelnen Sicherungen des Zünders, denn die die Kontaktstifte 31 schließende Platine 28 ist Teil der zweiten wasserdrucksicherung 54, die von allen Sicherungen zuletzt betätigt wird.
  • Wie aus Fig. 1 und 3 erkennbar, steht der Rotor 1 mit seiner Auflagefläche 110 mit dem Auslösestift 34 in Eingriff. In der in Fig. 1 dargestellten Ruhestellung ist der Detonator 115 des Rotors 1 wegen der elektromagnetischen Verträglichkeit über einen Kontaktstift 11, der mit einer Druckfeder 12 vorgespannt ist, kurzgeschlossen. Diese Kurzschlußbrücke wird bei Drehung des Rotors 1 um etwa 90° in seine Zündstellung aufgetrennt.
  • In ähnlicher Weise liegt bei der in Fig. 3 dargestellten Anordnung der in einer Isolierhülse 24 untergebrachte Kontaktstift 25 gegen den Rotorschaft 107 an und ist über ihn kurzgeschlossen.
  • Der Rotor 1 selbst ist über seine oberen und unteren Lagerstifte 118 bzw. 119 drehbar gelagert, wobei die Lagerstifte für eine geringe Reibung sorgen. An seinem oberen Ende ist der Rotor 1 mit einer Spiralfeder 15 versehen, die in einem Federgehäuse 16 untergebracht ist, das seinerseits von einer Rotorverschlußschraube 17 gehalten ist, die mit einer Dichtung 72 dicht eingesetzt ist. Die am Rotor 1 und dem Federgehäuse 16 befestigte Spiralfeder 15 spannt den Rotor 1 im Uhrzeigersinn vor, wobei die Anzahl der Drehungen des mit einem Stift 91 arretierbaren Federgehäuses 16 die Vorsapnnungskraft der Spiralfeder 15 bestimmt, mit dem diese gegen den Auslösestift 34 drückt und einem Drehen des Rotors 1 in die Zündstellung entgegenwirkt.
  • Der Auslösestift 34 ist somit in der Ruhestellung zwischen der Auflagefläche 110 des vorgespannten Rotors 1 und dem durchgesteckten Vorstecker 69 eingespannt. Damit bei genügendem Wasserdruck und gezogenem Vorstecker 69 der Rotor 1 in die Zündstellung gedreht werden kann, muß also die von der Spiralfeder 15 ausgeübte Kraft überwunden werden, so daß mit der Vorspannung der Spiralfeder 15 die Wassertiefe vorgegeben werden kann, in der der Zünder scharf gemacht werden kann, da der Wasserdruck gleichmäßig mit der Tiefe zunimmt.
  • In Fig. 3 erkennt man die erste Wasserdrucksicherung 44, die über Durchführungen 45 mit leichtem Gefälle an ein Sieb 47 (Fig. 2) angeschlossen ist. Uber diese Öffnungen kann das Wasser durch das Sieb 47 und die Durchführungen 43 eine Membran 19 beaufschlagen, die mit einer Kegelfeder 18, welche einen Kolben 2 umgibt, nach außen vorgespannt ist. Die Membran 19 ist nach außen mit einem Verschluß 20 abgeschlossen, der mit einer Dlchtung 73 dicht abgeschlossen ist.
  • An der dem Vorstecker 69 gegenüberliegenden Seite erknnt man die von einer Ummantelung 5 umschlossene Hauptladung 7, welche mittels Schrauben 89 und einem abgedichteten Deckel 66 am Gehäuse 10 befertigt ist. Der Zündverstärker 6 wird in der Zündstellung des Rotors 1 vom Detonator 115 gezündet.
  • Das Zusammenwirken des Kolbens 2 der ersten Wasserdrucksicherung 44 mit dem Rotor 1 ist in den Fig. 4 und 5 näher dargestellt. Der Kolben 2 weist an seiner Oberseite einen quer nach außen vorstehenden, radialen Führungsstift 201 auf, der mit der Führungsnut 101 des Rotors 1 in Eingriff steht und in dieser verschiebbar ist. Der Rotor 1 selbst ist in den Fig. 6 bis 9 im einzelnen dargestellt. In der Nähe des oberen Lager- stiftes 119 erkennt man ein Zylinderteil 126, um das die Spiralfeder 15 gewickelt wird. Es schließt sich ein zylinderförmiger Rotorkörper 106 größeren Durchmessers an. Wie der in Fig. 7 dargestellte Schnitt des Rotorkörpers 106 zeigt, erstrecken sich vom mittleren, massiven Bereich des Rotorkörpers 106 zwei asymmetrische Vorsprünge 113 und 114 nach außen zum Außenumfang 124 des Rotorkörpers 106. Diese Vorsprünge 113 und 114 bilden auf der einen Seite Anschläge 111 ztlm Eingriff mit einem nicht dargestellten Stift und begrenzen die Drehbewegung des Rotors 1. Auf der anderen Seite bilden die Vorsprünge 113 und 114 die bereits erwähnte Auflagefläche 110 für den Auslösestift 34. Diese Auflagefläche 110 besteht aus zwei geradlinigen Bereichen 120 und 123, die über eine bogenförmige Ausnehmung 122 miteinander verbunden sind, während an den geradlinigen Bereich 120 unter einem überstumpfen Winkel eine Schräge 121 anschließt, die zum Außenumfang 124 des Rotorkörpers 106 läuft.
  • Im montieren Zustand sitzt der Auslösestift 34 auf dem geradlinigen Bereich 120, also in einer exzentrischen Stellung. Ist nach Ziehen des Vorsteckers 69 die Federkraft der Spiralfeder 15 größer als die vo Auslösestift 34 auf die Auflagefläche 110 ausgeübte Kraft, so dreht sich der Rotor 1 im Uhrzeigersinn und drückt den im Ring 27 und im Verschlußstück 3 geführten Auslösestift 34 heraus. Dabei gleitet das vordere Ende des Auslösestiftes 34 vom geradlinigen Bereich 120 über die Schräge 121 auf den Außenumfang 124 des Rotorkörpers 106 und besitzt dann keine Möglichkeit mehr, eine Drehbewegung auf den Rctor auszuüben.
  • Wenn umgekehrt die vom Auslösestift 34 auf die Auflagefläche 110 ausgeübte Kraft größer als die Federkraft der Spiralfeder 15 ist, so dreht sich der Rotor 1 im Gegenuhrzeigersinn, wobei der exzentrisch angeordnete Auslösestift 34 mit seinem Vorderende auf der Auflagefläche 110 entlang gleitet. Da der Auslösestift 34 eine endliche Breite besitzt, verhindert die bogenförmige Ausnehmung 122 ein Verkeilen von Rotor 1 und Auslösestift 34, da der Querschnitt des Auslösestiftes 34 berücksichtigt wird. Auf diese Weise kann der Auslösestift 34 den Rotor 1 um einen Winkel von 900 in die Zündstellung drehen.
  • An den Rotorkörper 106 schließt sich der Rotorschaft 107 an, der eine radial hindurchgehende Bohrung aufweist, die den Detonator 115 aufnimmt, der mit: einer Buchse 116 versehen ist. In der Nähe des unteren Lagerstiftes 118 erkennt man die Führungsnut 101, die im wesentlichen aus drei Bereichen besteht, nämlich einem Außenring 102 als Blindstellnut, einem Innenring 104 als Scharfstellnut und einer axialen Aussparung 103, welche Außenring 102 und Innenring 104 miteinander verbinden, die sich von der axialen Aussparung 103 ausgehend in Umfangsrichtung in entgegengesetzte Richtungen erstrecken und auf diese Weise zwei kreisbogenförmige Bahnen bilden. Der Außenring 102 ist dabei von den beiden Anschlägen 108 und 109 begrenzt, während der Innenring 104 sich über einen längeren Kreisbogen erstreckt und einen Anschlag 105 besitzt.
  • Wie die Draufsicht auf den Rotor 1 gemäß Fig. 9 erkennen läßt, kann sich der mit der Führungsnut 101 in Eingriff stehende Führungsstift 201 nur dann in axialer Richtung bewegen, wenn er sich in der Nähe des Anschlages 108 befindet und mit der axialen Aussparung 103 ausgefluchtet ist. Befindet er sich zu sehr in der Nähe des anderen Anschlages 109 im Außenring 102, so kann er sich nicht axialer Richtung bewegen, weil er dann gegen den axialen Anschlag 125 anschlägt. Wird also der Rotor 1 durch die Kraft der Spiralfeder 1 im Uhrzeigersinn gedreht, so läuft der Führungsstift 201 am Kolben 2 gegen den Anschlag 109 und liegt damit auch vor dem axialen Anschlag 125, so daß eine spätere Bettigung der ersten Wasserdrucksicherung 44 den Führungsstift 201 nicht in axialer Richtung verschieben kann.
  • Wirkungsweise Der oben beschriebene Zünder arbeitet folgendermaßen.
  • Bevor man den Zünder zu Wasser läßt, wird der Sicherungsstecker 63 mit seiner Warnfahne 63a ani Vorstecker 69 entfernt und vom Bedienungspersonal zu Kontrollzwecken aufbewahrt, um einen überblick über die ausgesetzten Zünder und Sprengladungen zu haben. Der Zünder wird dann zu Wasser gelassen und mit einem geeigneten Fahrzeug an seinen Einsatzort gebracht. Zu diesem Zeitpunkt nehmen die einzelnen Baugruppen des Zünders die in Fig. 1 und 3 bis 5 dargestellten Ruhestellung ein, in der sich der Führungsstift 201 im Außenring 102 befindet und gegen den Anschlag 108 anliegt, so daß er mit der axialen Aussparung 103 ausgefluchtet ist.
  • Bei zunehmender Wassertiefe wird die von der Kegelfeder 18 vorgespannte Membran 19 über eindringendes Wasser vom Sieb 47 und den Durchführungen 45 in zunehmendem Maße beaufschlagt und ins Innere des Gehäuses 10 hineingedrückt. Dabei wird gleichzeitig der Kolben 2 und der daran befestigte Führungsstift 201 in der axialen Aussparung 103 vorgeschoben, bis er gegen die innere Seitenwand des Innenringes 104 zur Anlage kommt. Während der Führungsstift 201 in seiner Ruhestellung gegen den Anschlag 108 anliegt und damit eine Drehbewegung des Rotors 1 im Uhrzeigersinn in die Zündstellung sperrt, leistet der Führungsstift 201 nunmehr im Innenring keinen Widerstand gegen eine Drehung des Rotors 1 im Gegenuhrzeigersinn, so daß sich dieser bei Uberwindung der Federkraft der Spiralfeder 15 in die Scharfstellung oder Zündstellung drehen läßt.
  • Sobald die vorgegebene Wassertiefe erreicht ist, die die erste Wasserdrucksicherung betätigt und den Führungsstift 201 in den Innenring 104 als Scharfstellnut geschoben hat, kann bei Erreichen der Funktions-Wassertiefe der zweiten Wasserdrucksicherung der Vorstecker 69 mit dem Zugseil 65 gezogen werden, ohne daß der vorgespannte Rotor 1 den Auslösestift 34 herausdrücken kann, denn nunmehr liegt der Führungsstift 201 in der axialen Aussparung 103 gegen den Anschlag 105 an und verhindert eine entsprechend Drehung des Rotors 1 im Uhrzeigersinn.
  • Bei gezogen«>m Vorstecker 69 bilden die Bohrungen 68 Wassereintrittsöffnungen zur Beaufschlagung der Membran der zweiten Wasserdrucksicherung 54, verhindern jedoch eine schlagartige Belastung der Membran, damit keine Beschädigungen und Verformungen auftreten können. Dabei wird der Auslösestift 34 durch den Wasserdruck auf die Membran 37 nach innen gedrückt und dreht den Rotor 1 um einen Winkel von 90°, wobei der Auslösestift 34 auf der mit der bogenförmigen Ausnehmung 122 versehenen Auflagefläche 110 entlanggleitet, ohne daß die Gefahr einer Verkeilung besteht. Ist die Drehung des Rotors 1 um 900 erfolgt, so liegt der Detonator 115 dem Kontaktst:ift 25 gegenüber, der über seine Druckfeder 26 den Detonator 15 kontaktiert.
  • Gleichzeitig mit dem Hineindrücken des Auslösestiftes 34 erfolgt der Vorschub der am Kolben 36 montierten Platine 28, bis diese die Kontaktstifte 31 überbrückt. Die Kontaktstifte 31 sind im Kontaktstiftgehäuse 8 untergebracht, das seinerseits mit Befestigungsstiften 85 und 86 montiert ist. Die Kontaktstifte 31 sind mit Federn 32 beaufschlagt, welche auf der einen Seite für einen sicheren Kontakt mit der Platine 28 sorgen und auf der anderen Seite an eine Kontaktplatine 35 angeschlossen sind, welche wiederum elektrisch mit den Leitungen 85 verbunden ist, um an dieser Stelle den Schaltkreis zu schließen.
  • Ein Ziehen des Vorsteckers 69 an Luft oder in zu geringer Wassertiefe hat zur Folge, daß der Rotor 1 mit seinem Detonator 115 in eine irreversible Blindstellung gelangt, in der der Auslösestift mit dr Auflagefläche 110 des Rotors 1 außer Eingriff kommt, während der Führungsstift 201 des Kolbens 2 der ersten Wasserdrucksicherung 44 sich in seine Blindstellnut bewegt.
  • Wie die vorstehenden Erläuterungen zeigen, stellt der Rotor 1 ein ganz wesentliches Bauteil des neuartigen Zünders dar, wobei die Gestalt der Führungsnut 101 eine wichtige Rolle spielt Wickelt man die Führungsnut 101 in eine Ebene ab, so hat man sich diese Führungsnut etwa als stilisiertes S vorzustellen, wobei die oberen und unteren Balken (Innenring 104 und Außenring 102) jeweils unter einem rechten Winkel an den senkrechten Balken (axiale Aussparung 103) anschließen.
  • In der Ruhestellung des Zünders befindet sich der Führungsstift 201 am äußeren Ende der axialen Aussparung 103 und damit gleichzeitig im Außenring 102, wobei er gegen den Anschlag 108 anliegt. In dieser Ruhestellung übt der Führungs- stift 201 eine doppelte Funktion aus: Einmal verhindert er eine Drehung des Rotors 1 im Gegenuhrzeigersinn in die Scharf stellung des Zünders, denn diese Drehung wäre verfrüht, weil der vorgesehene Wasserdruck noch nicht aufgebaut ist, der die erste Wasserdrucksicherung 44 betätigt. Zum anderen ist der Führungsstift 201 in dieser Ruhestellung für das Hineinschieben in die Scharfstellung vorbereitet, sofern der erforderliche Wasserdruck auf die erste Wasserdrucksicherung 44 ausgeübt wird.
  • Ist die erste Wasserdrucksicherung 44 ordnungsgemäß betätigt worden, so hat sich der Führungsstift 201 längs der axialen Aussparung 103 in den Innenring 104 als Scharfstellnut bewegt und der Führungsstift 201 liegt gegen den Anschlag 105 an und verhindert eine Drehung des Rotors 1 im Uhrzeigersinn, durch die der Auslösestift 34 nach Ziehen des Vorsteckers 69 herausgedrückt würde, da sich über der Membran 37 der zweiten Wasserdrucksicherung nach Ziehen des Vorsteckers 69 zunächst ein Druck aufbauen muß, bevor der Auslösestift 34 den Rotor 1 in die Zündstellung gegen die Kraft der Spiralfeder 15 schwenken kann.
  • Für den Fall, daß eine zu frühe Betätigung des Vorsteckers 69 erfolgt ist und sich der Rotor 1 im Uhrzeigersinn gedreht hat, ist eine Relativbewegung zwischen Führungsstift 201 und Rotor 1 erfolgt, die den Führungsstift 201 auf dem Außenring 102 gegen den radialen Anschlag 109 zur Anlage gebracht wird. Auch dieser Position kommt eine doppelte Funktion zu, denn einerseits verhindert der Anschlag 109 eine weitere Drehung des Rotors 1 und andererseits begrenzt der dem Führungsstift 201 gegenüerliegende axiale Anschlag 125 die Axialbewegung des Führungsstiftes 201 und verhindert, daß der Führungsstift 201 jetzt noch in den Innenring 104 als Scharfstellnut gelangen kann, da der Rotor 1 mit seiner Spiralfeder 15 entsprechend vorgespannt ist.
  • Wie bereits erwähnt, muß eine Zündung des Zünders auch dann nicht zwangsläufig erfolgen, wenn der Rotor sich in die Scharfstellung gedreht hat, denn die Zündung selbst ist vom Eingang eines geeigneten Zündimpulses am Empfangsteil des Elektronikeinschubes 59 abhängig. Ist ein empfangener Zündimpuls nicht mit der Zündelektronik kompatibel oder geht überhaupt kein Zündimpuls ein, so bleibt die Zündung in diesen Fällen aus. Nach einer bestimmten Bereitschaftszeit zerstört sich dann die Zündelektronik selbst und stellt so sicher, daß nach dieser Zeit eine Funktion des Zünders ausgeschlossen ist.
  • Es darf noch darauf hingewiesen werden, daß der vorstehend beschriebene Zünder auch gegenüber irgendwelchen willkürlichen Manipulationen unempfindlich ist.
  • Die erste Wasserdrucksicherung 44 befindet sich weit im Inneren des Gehäuses 10. Ihre Wasserdurchführungen 45 sind über einen schräg abfallenden Kanal, der ein Abfließen des Wassers ermöglicht, an das Sieb 47 an der Stirnseite des Zünders angeschlossen (vgl. Fig. 2). Die zweite Wasserdrucksicherung 54 befindet sich an einer unzugänglichen Stelle im Innern des Gehäuses 10 und kann überhaupt nur über den Auslösestift 34 bzw. das durch die Bohrungen 68 und 68a über einen kleinen Querschnitt eintretende Wasser beaufschlagt werden. Versucht man an dieser Stelle eine Manipulaion, so erfordert dies ein Herausziehen des Vorsteckers 69, was jedoch in der angegebenen Weise dazu führt, daß sich der Rotor 1 in seine Blindstellung dreht und eine Zündung des Zünders unmöglich macht, weil der Rotor 1 mit seiner Spiralfeder 15 entsprechend vorgespannt ist. Auf diese Weise stellt der vorstehend beschriebene Zünder eine extrem sichere Anordnung dar, die auch höchsten Anforderungen genügt.

Claims (19)

  1. Unterwasserzünder zum Zünden von Sprenqladungen P a t e n t a n s p r ü c h e f Unterwasserzünder zum Zünden von Sprengladungen mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Sicherungen in Form von Wasserdrucksicherungen und einer Vorsteckersicherung mit einem einen Detonator aufweisenden Rotor, der nur über eine Zwangsfolge-Entriegelung in die Scharfstellung bewegbar ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Zünder als nacheinander zu betätigende Sicherungen für die ZwangsfoJge-Entriegelung einen Sicherungsstecker (63, 64) mit Warnfahne (63a) für einen Vorstecker (69), der jede Bewegung eines Auslösestiftes (34', sperrt, eine erste Wasserdrucksicherung (44, 18-20 2), die Drehbewequng des Rotors (1) in cie Zündstellung sperrt, und eine zweite Wasserdrucksicherung (54, 27-41) aufweist, die eine Verschiebung des Auslösestiftes (34) und eine Drehung des Rotors (1) in die Zündstellung bewirkt,-wenn zuvor die erste Wasserdrucksicherun (44) gearbeitet hat.
  2. 2. Unterwasserzünder nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die vom Wasserdruck über eine Membran (19) und von einer Feder (18) beaufschlagte erste Wasserdrucksicherung (44, 18-20, 2) einen verschiebbaren Kolben (2) aufweist, dessen quer vorstehender Führungsstift (201) mit einer Führungsnut (101) des Rotors (1) in Eingriff steht und in dieser bewegbar ist.
  3. 3. Unterwasserzünder nach Anspruch 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Führungsnut (101) des Rotors (1) einen Außenring (102) und einen davon getrennten Innenring (104) aufweist, die über eine axiale Aussparung (103) miteinander in Verbindung stehen.
  4. 4. Unterwasserzünder nach Anspruch 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Außenring (102) eine Blindstellnut und der Innenring (104) eine Scharfstellnut bilden, wobei die axiale Aussparung (103) die eLnzige Verbindung zwischen ihnen darstellt.
  5. 5. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Außenring (102) und der Innenring (104) der Führungsnut (101) von der axialen Aussparung (103) ausgehend sich in Umfangsrichtung in entgegengesetzter Richtung erstrecken und zwei jeweils von Anschlägen (108, 109; 105) begrenzte, kreisbogenförmige Bahnen bilden. ~
  6. 6. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Führungsstift (201) des Kolbens (2) der ersten Wasserdrucksicherung (44) nur in axial mit der axialen Aussparung (103) ausgefluchteter Stellung bei Betäigung des Kolbens (2) und der Membran (19) durch ausreichenden Wasserdruck in die Scharfstellnut (104) schiebbar ist.
  7. 7. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Rotor (1) von einer Feder (15) vorgespannt ist, die bei Freigabe des Auslösestiftes (34) an Lift den Rotor (1) dreht, so daß der durch unzureichenden Wasserdruck beaufschlagte Kolben (2) mit seinem Führungsstift (201) im Außenring (102) der Führungsnut (101) in die Blindstellung (109, 125) bewegt und bei nachträglichem Druckaufbau an der Membran (19) gegen eine Axialverschiebung gesperrt wird.
  8. 8. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch q e k e n n z e i c h n e t , daß der Rotor (1) Anschläge (111) aufweist, die seine Drehbewegung in beide Umfangsrichtungen begrenzen.
  9. 9. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Auslösestift (34) an einem Ende eine quer zu seiner Achse verlaufende Umfangsnut (68a) und die ihn aufnehmende Halterung (3) entsprechende Bohrungen (68) aufweisen, welche einen hindurchgesteckten Vorstecker (69) abdichtend aufnehmen.
  10. 10. Unterwasserzünder nach Anspruch 9, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Vorstecker (69) an seinem durchsteckbaren Ende eine Öse (64) aufweist, die den Sicherungsstecker (63) mit Warnfahne (63a) aufnimmt,und daß das andere Ende (67) des Vorsteckers (69) mit einem Zugseil (65) verbunden ist.
  11. 11. Unterwasserzünder nach Anspruch 9 oder 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , da3 die Bohrungen (68) in der Halterung (3) des Auslösestiftes (34) bei abgezogenem Vorstecker (69) Wasser-Einlaßöffnungen mit kleinem Querschnitt zur Beaufschlagung von Membran (37) und Kolben (36) der zweiten Wasserdrucksicherung (54) bilden.
  12. 12. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daS der Auslösestift 834) in der Ruhestellung an seinem dem Vorstecker (69) abgewandten Ende quer zur Achse des Rotors (1) und ausmittig mit dessen Auflagefläche (110) in Eingriff steht und erst bei ausreichend hohem, über seine Membran (37) wirksamem Wasserdruck eine Drehkraft auf den Rotor (1) ausübt, die dessen Vorspannung aufhebt und ihn in die Zündstellung dreht.
  13. 13. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t r daß die Federkraft der den Rotor (1) vorspannenden Feder (15) und damit der erforderliche Wasserdruck zur Aufhebung der zweiten Wasserdrucksicherung (54) einstellbar sind.
  14. 14. Unterwasserzünder nach Anspruch 13, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Feder (15) als Spiralfeder ausgebildet und in einem Federgehäuse (16) angeordnet ist, dessen Anzahl von Drehungen gegenüber dem Gehäuse (10) des Zünders die Federkraft der Feder (15) bestimmt.
  15. 15. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Feder (15) den Rotor (1) beim Entriegeln des Auslösestiftes (34) bei unzureichendem Wasserdruck dreht und den Auslösestift (34) herausschiebt, so daß dessen vorderes Ende über eine Schräge (121) auf den Außen umfang (124) des Rotorkörpers (106) gleitet und mit der Auflagefläche (110) außer Eingriff kommt.
  16. 16. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Auflagefläche (110) des Rotors (1) exzentrisch angeordnet ist und zwei geradlinige Bereiche (120, 123) aufweist, die über eine bogenförmige Ausnehmung (122) miteinander verbunden sind, während die Schräge (121) unter einem überstumpfen Winkel von einem geradlinigen Bereich (120) zum Außenumfang (124) des Rotors (1) verläuft.
  17. 17. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kolben (36) der zweiten Wasserdrucksicherung (54) bei der Verschiebung von Kolben (36) und Auslösestift (34), welche den Rotor (1) mit dem Detonator (115) in die Zündstellung dreht, gleichzeitig einen Schalter (28, 31) für die Zündkontakte schließt.
  18. 18. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Detonator (15) in der gesicherten Stellung des Zünders über eine Kurzschlußbrücke (11, 12) kurzgeschlossen ist, die bei Drehung des Rotors (1) in die Zündstellung aufgetrennt wird.
  19. 19. Unterwasserzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß parallel zum Auslösestift (34) ein mit einer Feder (26) beaufschlagter Kontaktstift (25) angeordnet ist, der gegen den Rotorschaft (107) anliegt und erst bei vollständiger Drehung des Rotors (1) in die Zündstellung in den Detonator (115) eindringt und den Zündkontakt herstellt.
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