DE2939022A1 - Signaldetektor - Google Patents
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Description
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M 1208
Motorola Inc.
East Algonquin Road
Schaumburg, 111. 60196
USA
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Schaumburg, 111. 60196
USA
Signaldetektor
030018/0643
Die Erfindung betrifft einen Signaldetektor für digitale Signale und bezieht sich insbesondere auf einen Signaldetektor
für deltamodulierte digitale Signale.
Ein herkömmlicher Signaldetektor für deltamodulierte digitale Signale ist in der US-Patentanmeldung Nr. 830 256
unter dem Titel "A Delta Modulation Detector" der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung beschrieben, die auf den
Erfinder Paul H. Horn zurückgeht und am 2. September 1977 hinterlegt wurde. Nach diesem herkömmlichen Verfahren werden
die statistischen Eigenschaften eines deltamodulierten digitalen Signals dazu ausgenutzt, zu einer bestimmten Zeit
über das Vorhandensein eines digitalen Signals eine Entscheidung zu treffen. Es wird davon ausgegangen, daß das
deltamodulierte Signal vorhanden ist, wenn über ein vorgegebenes Zeitintervall die Anzahl der Bitübergänge des
deltamodulierten digitalen Signals größer ist als eine vorgegebene hohe Zahl oder kleiner als eine vorgegebene
kleine Zahl. Diese Vorgehensweise ist jedoch gegen fehler oder Fehlerfolgen empfindlich, hat außerdem eine lange
Ansprechzeit und liefert keine kontinuierliche Überwachung des Vorhandenseins eines deltamodulierten digitalen Signals.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Signaldetektor der eingangs näher genannten Art zu schaffen, der über das Vorhandensein des deltamodulierten digitalen
Signals im wesentlichen kontinuierlich Aufschluß gibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen insbesondere die im Patentbegehren
niedergelegten Merkmale.
Gemäß der Erfindung ist der wesentliche Vorteil erreichbar, daß in zuverlässiger Weise zwischen einem deltamodulierten
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digitalen Signal und Sprache, Rauschen und anderen Zufallsoder Pseudozufallssignalen unterschieden werden kann.
Weiterhin werden durch den erfindungsgemäßen Signaldetektor Fehler oder Fehlerfolgen erkannt, welche während der übertragung
in das deltamodulierte digitale Signal eingeführt wurden.
Weiterhin wird durch den erfindungsgemäßen Signaldetektor eine Auskunft über die Qualität des deltamodulierten digitalen
Signals geliefert.
Bei der praktischen Ausführung der Erfindung liefert ein Detektor oder eine Abtasteinrichtung ein Anzeigesignal,
wenn ein deltamoduliertes digitales Signal ermittelt wird. Das deltamodulierte digitale Signal wird in einer seriellen
Bitfolge mit einer vorgegebenen Bitfrequenz durch ein Taktsignal übertragen. Ein erster Zähler spricht auf das Taktsignal
an, um am Ende jedes der aufeinanderfolgenden Intervalle mit N Bits einen Sückstellimpuls zu erzeugen. Das
N-Bit-Intervall kann beispielsweise eine Länge von 16 Bits haben. Während eines solchen 16-Bit-IntervalIs können maximal
16 Bit-Übergänge oder Veränderungen im logischen Zustand des digitalen Signals und minimal Null-Bit-Ubergänge auftreten.
Ein Übergangsdetektor oder eine Übergangsabtasteinrichtung spricht auf das digitale Signal und das Taktsignal
an, um ein Übergangsimpulssignal für jede derartige Veränderung im logischen Zustand des digitalen Signals zu
erzeugen.
Ein zweiter Zähler summiert die Übergangsimpulssignale, die zwischen aufeinanderfolgenden Rückstellimpulsen auftreten.
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Somit liefert am Ende Jedes N-Bit-Intervalls der zweite
Zähler eine Gesamtzählung der Bitubergänge, die innerhalb
dieses Intervalls aufgetreten sind. Eine Speicherschaltung mit wenigstens zwei Stufen speichert wiederholt
die summierten Zählungen für zumindest die vorausgegangenen zwei N-Bit-Intervalle. Eine logische Verknüpfungsschaltung,
welche mit der Speicherschaltung verbunden ist, liefert ein Abtastanzeigesignal, wenn
beide der gespeicherten summierten Zählungen eine Größe aufweisen, die außerhalb eines vorgegebenen Bereichs von
Werten liegt, die um einhalb N zentriert sind. Das Abtastanzeigesignal kann weiterhin durch eine entsprechende
Integrierschaltung integriert werden, um eine Qualitätssignal
zu liefern, dessen Größe proportional zu der Bitfehlerhäufigkeit des digitalen Signals ist.
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Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 ein Blockschema einer Empfängerauswahlschaltung, bei welcher die Erfindung in vorteilhafter Weise angewendet
werden kann,
Fig. 2 eine graphische Darstellung mit Vellenformen, welche
die Wahrscheinlichkeit von Bit-Übergängen darstellen, die in einem Intervall von N-Bits bei einem deltamodulierten
digitalen Signal und bei einem Rauschsignal auftreten, und
Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltbild einer bevorzugten
Ausführungsform des digitalen Signaldetektors gemäß der Erfindung.
In der Fig. 2 ist eine Empfängerauswahlschaltung dargestellt,
die in vorteilhafter Weise gemäß der Erfindung eingesetzt werden kann, um aus einer Mehrzahl von Empfängern denjenigen
Empfänger auszuwählen, der ein deltamoduliertes digitales Signal mit der besten Signalqualität empfängt. Eine derartige
Empfängerauswahlanordnung ist in der US-PS 4-013 962 beschrieben.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Empfängerauswahlschaltung sind eine Mehrzahl von Empfängern 100 und 101, die
auf derselben HF-Frequenz arbeiten, über einen vorgegebenen geographischen Bereich verteilt. Ein Komparator 105 vergleicht
die Signale von jedem der Empfänger 100 und 101 und wählt dasjenige Signal aus, welches die beste Qualität hat, so daß
der Vorgang als "Auswahl"-Vorgang bezeichnet werden kann. Das ausgewählte Signal wird an dem Ausgang des !Comparators
105 bereitgestellt.
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Der Komparator 105 weist einen Signalqualitätsmodul 102
und einen weiteren Signalqualitätsmodul 103 auf, so daß Jedem der Empfänger 100 und 101 ein solcher Modul zugeordnet
ist. Weiterhin weist der Komparator 105 einen Qualitätsmodul 104 auf. Eine detaillierte Beschreibung
des Signalqualitätsmoduls 102 bzw. 103 und des Steuermoduls 104 ist in dem "Instruction Manual" 68P81016E40
mit dem Titel "SPECTRA TAC Total Area Coverage Comparator"
enthalten, welches vom Motorola Service Publications Department, Motorola Inc., 1976 herausgegeben wurde.
Die Empfänger 100 und 101 können Signale aufnehmen, die entweder klare und einfache (d.h. normale) Niederfrequenzsignale
enthalten oder Niederfrequenzsignale, die mittels der Deltamodulation digital kodiert sind. Somit müssen der
Signalqualitätsmodul 102 und der Signalqualitätsmodul die Fähigkeit haben, die Signalqualität der reinen Niederfrequenzsignale
anzugeben. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen, beispielsweise in der Art wie es in den
folgenden US-Patentschriften beschrieben ist: US-PS 3 984 776,
4 028 627, 4 034 299 und 4 052 678. Somit enthält jeder
Signalqualitätsmodul eine Schaltung derjenigen Art, wie sie in einer der obigen Druckschriften beschrieben ist,
um eine Signalqualitätsspannung zu liefern. Diese Signalqualität sspannung wird der Signalqualitätsspannungsschiene
106 zugeführt.
Die bisher bekannten Schaltungen zur Bestimmung der Signalqualität
für reine Niederfrequenzsignale sind für kodierte Niederfrequenzsignale nicht zufriedenstellend. Es kann in
dem Signalqualitätsmodul 102 und in dem Signalqualitätsmodul 103 eine zusätzliche Schaltung vorgesehen werden, um
kodierte Niederfrequenzsigmale zu verarbeiten. Zunächst kann eine Schaltung hinzugefügt werden, welche reine Niederfrequenzsignale
von einer digitalen Bitfolge unterscheidet.
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Diese Schaltung kann ein digitaler Signaldetektor sein, wie er in der US-PS 5 995 225 oder in der zugleich anhängigen
US-Patentanmeldung Nr. 951 896 mit dem Titel "Digital Signal
Detector" von Terence E. Sumner et al beschrieben ist. Die zuletzt genannte US-Patentanmeldung wurde am selben Tag wie
die zuletzt genannte US-PS eingereicht und ebenfalls auf den Namen der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung übertragen.
Der digitale Signaldetektor aktiviert eine Steuerschiene 107» um dem Steuermodul 104- anzuzeigen, daß eine digitale
Bitfolge empfangen wurde.
Weiterhin kann der Signalqualitätsmodul 102 und der Signalqualitätsmodul
103 einen Signaldetektor für das deltamodulierte digitale Signal gemäß der Erfindung enthalten, der
bei kodierten Niederfrequenzsignalen eine Qualitätsspannung für das kodierte Signal abgibt. Die Qualitätsspannung für
das kodierte Signal wird der Schiene 108 für die Qualitätsspannung des kodierten Signals zugeführt. Der Auswahlvorgang
wird kontinuierlich für reine und für kodierte Frequenzsignale durchgeführt. Wenn der Steuermodul 104 ermittelt, daB
die Steuerschiene aktiviert ist, wird das ausgewählte kodierte Niederfrequenzsignal dem Ausgang des Steuermoduls zugeführt,
andernfalls wird das ausgewählte reine Niederfrequenzsignal dem Ausgang des Steuermoduls zugeführt. Somit wird das reine
oder das kodierte Niederfrequenzsignal höchster Qualität
automatisch am Ausgang des Steuermoduls bereitgestellt.
Die statistischen Eigenschaften von deltamodulierten Signalen können dazu verwendet werden, zwischen einem deltamodulierten
Signal und anderen Signalen zu unterscheiden, die Zufallscharakter oder Pseudozufallscharakter haben. In der Fig. 2
ist die Wahrscheinlichkeit der Anzahl von Bitübergängen dargestellt,
die in einem Intervall von N-Bits auftreten, und zwar sowohl für ein deltamoduliertes Signal 201 als auch für
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Rauschen 200. Pur das deltamodulierte Signal 201 ist die
Wahrscheinlichkeit, daß N/2 Übergänge in einem Intervall von N-Bits auftreten, verhältnismäßig gering, während für
Rauschen die Wahrscheinlichkeit dafür, daß in einem Intervall
von N-Bits N/2 Übergänge vorhanden sind, relativ hoch ist. Durch die Ausnutzung der oben genannten statistischen
Eigenschaft von deltamodulierten Signalen kann ein entsprechender Detektor leicht zwischen einem deltamodulierten
Signal und anderen Signalen mit Zufallscharakter oder PseudozufallsCharakter
wie Rauschen leicht unterscheiden.
Weiterhin können deltamodulierte digitale Signale mit entsprechend
ausgewählten Kodes verschlüsselt werden, beispielsweise mit Konvolutions-Kodes, um gegen eine unerwünschte
Überwachung des Nachrichtenkanals eine Absicherung vorzusehen. "Vor der Übertragung kann das deltamodulierte
digitale Signal mit einem bestimmten Konvolutions-Kode verschlüsselt
werden, und es kann nach dem Empfang in einem Empfänger 100 oder 101 wieder entschlüsselt werden. Wenn
jedoch ein einziger Bitfehler während der Übertragung des verschlüsselten Signals aufgetreten ist, welches ein deltemoduliertes
digitales Signal ist, wird ein Fehler mit Pseudozufallscharakter bei der Entschlüsselung im Empfänger erzeugt.
Es kann beispielsweise ein einziger Bitfehler, der während der Übertragung aufgetreten ist, zu einem Fehler
führen, der 32 Bits beeinträchtigt. Ein solcher Fehler, der sich auf 32 Bits auswirkt, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit
16 Bit-Übergänge haben. Durch Ausnutzung der statistischen Eigenschaften von deltamodulierten digitalen
Signalen, wie sie oben beschrieben wurden und in der Fig. dargestellt sind, unterscheidet der erfindungsgemäße Detektor
zwischen einem deltamodulierten digitalen Signal und einem Zufallssignal oder einem Pseudozufallssignal wie
Rauschen oder Fehlerfolgen.
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.4J-
In der Pig. 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche in zuverlässiger Weise zwischen
deltamodulierten Signalen und Zufallssignalen oder Pseudozufellssignalen
unterscheidet. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist N-16 und der vorgegebene Bereich von Größen,
der zentrisch um N/2 angeordnet ist, umfaßt 8 und 9, obwohl ein beliebiger geeigneter Wert für N und ein entsprechend
vorgegebener Bereich von Größen verwendet werden könnte, und zwar in Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung des
Detektors für ein deltamoduliertes digitales Signal. Der Detektor summiert die Anzahl der Bitübergänge in jedem
Intervall von 16 Bits. Wenn die Gesamtzahl der Bitübergänge für zwei aufeinanderfolgende Intervalle von 16 Bits 8 oder
9 beträgt, erkennt der Detektor das Signal als Rauschen oder als Fehlersignal. Wenn die Gesamtzahl für zwei aufeinanderfolgende
Intervalle innerhalb des Bereichs von null bis 7 oder des Bereichs 10 bis 16 liegt, erkennt der Detektor
das Signal als deltamoduliertes digitales Signal. Die oben beschriebene Operation wird kontinuierlich über jedes 16-Bit-Intervall
wiederholt. Wenn somit ein einzelner Fehler festgestellt wird, liefert der Detektor einen tiefgehenden
Impuls am Ausgang des NAND-Gliedes 306. Wenn Hauschen vorhanden ist, bleibt der Ausgang des NAND-Gliedes 306 in
einem tiefen logischen Zustand. Wenn jedoch das ordnungsgemäße deltamodulierte digitale Signal vorhanden ist, bleibt
der Ausgang des NAND-Gliedes 306 in einem hohen logischen Zustand. Weiterhin kann durch Integration des Ausgangssignals
des NAND-Gliedes 306 der Detektor eine Signalqualität sspannung liefern, deren Größe für die Qualität repräsentativ
ist, d.h. für die Bitfehlerhäufigkeit des deltamodulierten digitalen Signals.
Bei der bevorzugten Ausführungsform nach der Fig. 3 ist das deltamodulierte digitale Signal eine Bitfolge, welche
mit 12 000 Bits pro Sekunde übertragen wird. Das Taktsignal
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hat eine Frequenz von 12 kHz und wird aus der Bitfolge durch eine geeignete bekannte Einrichtung wiedergewonnen. Beispielsweise
kann das Taktsignal aus dem deltamodulierten digitalen Signal durch eine herkömmliche digitale phasenstarre Schleife
wiedergewonnen werden.
Ein Übergangsdetektor wird durch das Schieberegister 500 und
das exklusive ODEE-Glied 301 gebildet. Das digitale Signal wird seriell unter einer entsprechenden Zeitsteuerung in
Stufen Q1 und Q2 des Schieberegisters 300 durch das Taktsignal
eingegeben. Venn in dem digitalen Signal Bitübergänge auftreten, haben die Stufen Q1 und Q2 des Schieberegisters
300 entgegengesetzte logische Zustände. Das exklusive ODEE-Glied 301 liefert ein hohes logisches Ausgangssignal, wenn
die Zustände Q1 und Q2 des Schieberegisters 300 entgegengesetzte
logische Zustände haben.
Das 16-Bit-Intervall wird durch den Teiler 303 erzeugt, welcher
nach jeweils 16 Zyklen des Taktsignals einen Rückstellimpuls liefert. Der Inverter 302 invertiert das Taktsignal,
um die geeignete Polarität des Taktsignale an den Takteingang des Teilers 303 zu liefern.
Der Teiler 304 summiert die Anzahl der Übergänge in jedem 16-Bit-Intervall. Der Teiler 304 wird am Ende jedes 16-Bit-Intervall
durch den Rückstellimpuls von dem Teiler 303 zurückgestellt. Der Teiler 304 inkrementiert seinen Inhalt
bei jedem Übergang des Taktsignals von einem tiefen auf einen hohen Pegel um eins, wenn er durch einen hohen logischen
Pegel von dem exklusiven ODER-Glied 301 aktiviert ist. Der Teiler 304 kann ein herkömmlicher BCD-Teiler sein, der
vier Stufen aufweist. Somit liefert die Stufe Q4 eines BCD-Teilers
304 ein hohes logisches Signal, wenn insgesamt 8 oder 9 Bit-Übergänge ermittelt wurden. Wenn mehr oder weni-
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ger Bitübergänge in einem 16-Bit-Intervall auftreten, liefert
die Stufe Q4 einen tiefen logischen Zustand.
Das Schieberegister 305 hat drei Stufen Q1, Q2 und Q3 und wird
in der Weise aktiviert, daß es seriell Q4 des Teilers 304 durch
den Rückstellimpuls vom Teiler 303 aufnimmt. Wenn somit 8 oder 9 Bitübergänge in wenigstens zwei aufeinanderfolgenden 16-Bit-Intervallen
auftreten, zwei aufeinanderfolgende hohe logische Zustandbits, werden die Zustände von Q4 des Teilers 304 in die
Stufen Q1 bis Q3 des Schieberegisters 305 eingegeben. Wenn die
zwei aufeinanderfolgenden hohen logischen Bits in die Stufen Q2 und Q3 des Schieberegisters 305eingegeben sind, liefert
das NAND-Glied 306 ein Ausgangssignal mit einem tiefen logischen Pegel. Andernfalls liefert das NAND-Glied 306 ein Ausgangssignal
mit einem hohen logischen Pegel. Ein Ausgangssignal mit einem hohen logischen Pegel vom NAND-Glied 306 zeigt an, daß das
deltamodulierte digitale Signal vorhanden ist, während ein Ausgangssignal mit einem tiefen logischen Pegel angibt, daß
ein Zufallssignal oder ein Pseudozufallssignal vorhanden ist.
Das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 306 wird dann über das NOR-Glied
307 einem Integrator zugeführt, der aus den Widerständen
309 bis 311 und dem Kondensator 313 gebildet ist. Das NOR-Glied
307 weist einen Eingang für ein Rückstellsignal auf, so daß
der Kondensator 313 in den voll geladenen Zustand gebracht
werden kann. Ein Schnelladepfad ist von dem Rückstellsignal zu dem Kondensator 313 über den Widerstand 308, die Diode
312 und den Widerstand 311 gebildet. Das Rückstellsignal ist
normalerweise in einem tiefen logischen Zustand. Wenn der digitale Signaldetektor in dem oben beschriebenen Auswahlsystem
verwendet wird, kann das Rückstellsignal durch Abtasten eines Tons aktiviert werden, der durch einen Empfänger 100
oder 101 zu dem Komparator 105 übertragen wird, wenn der
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jeweilige Empfänger 100 oder 101 kein HF-Signal empfängt.
Die Zeitkonstante des Integrators 309 "bis 313 kann derart
eingestellt sein, daß ein vorgegebenes Maß an Signalverschlechterung oder Bitfehlerhäufigkeit noch aufgenommen
werden kann. Beispielsweise kann die Zeitkonstante des Integrators derart gewählt werden, daß bis zu acht Fehler
pro Sekunde auftreten können.
Die Spannung am Kondensator 3^3 wird weiterhin durch die
Verstärkerschaltung 314 bis 3^6 multipliziert, um eine
Signalqualitätsspannung zu erzeugen, deren Größe zwischen etwa 2,5 Volt und 12 Volt liegt. Der Verstärker 3*14 enthält
Widerstände 315 und 3^6, welche dazu dienen, die
Spannung an seinem negativen Eingang einzustellen. Die Signalqualitätsspannung vom Verstärker 314- liegt in der
Nähe der unteren Grenze oder bei 2,5 Volt, und zwar für ein Signal höchster Qualität, d.h. für ein Signal mit der
geringsten Bitfehlerhäufigkeit. Bei der oben beschriebenen Empfängerauswahlschaltung kann die Signalqualitätsspannung
innerhalb des Signalqualitätsmoduls 102 und des Signalqualitätsmoduls 103 dazu verwendet werden, denjenigen
Empfänger auszuwählen, der das deltamodulierte digitale Signal mit der besten Qualität aufweist. Die Einzelheiten
des Auswahlvorganges sind in der oben genannten US-PS 4 013 962 und in dem oben genannten "Instruction Manual"
von Motorola beschrieben.
Der in der Fig. 3 dargestellte Detektor für ein deltamoduliertes digitales Signal kann mit herkömmlichen logischen
Schaltungen und entsprechenden elektrischen Bauelementen gerätetechnisch verwirklicht werden. Die logischen Schaltungen
können beispielsweise aus dem Buch "The Semiconductor Data Library/CMOS", Band 5 entnommen werden, welches von
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Motorola Semiconductor Products Inc. (1976) herausgegeben wurde. Es können beispielsweise folgende Typen der nachfolgend
genannten Bauteile verwendet werden: Für die Schieberegister 300 und 305 die Type MC14015, für das
exklusive ODER-Glied 301 die Type MC14070, für das Invertierglied
302 die Type M014O4-9, für den Teiler 303 die
Type M014-569, für den Teiler 304 die Type MC14-518, für
das NAND-Glied 306 die Type MC14-011 und für das NOR-Glied
307 die Type MC14001. Der Verstärker 314- kann ein beliebiger
Operationsverstärker sein, beispielsweise die Type Motorola MC174-1. Weiterhin kann der Detektor für
das deltamodulierte digitale Signal leicht auf ein Plättchen einer integrierten Schaltung integriert werden, und
zwar unter Anwendung einer herkömmlichen Integrationstechnik.
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Claims (1)
1. Detektor für deltamodulierte digitale Signale, die in einer seriellen Bitfolge mit einer vorgegebenen Bitfrequenz
eines Taktsignals übertragen werden, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Taktsignal-Erzeugung seinrichtung vorgesehen ist, daß weiterhin eine erste
Zähleinrichtung (303) vorhanden ist, welche auf das Taktsignal anspricht, um einen Rückstellimpuls am Ende jedes
folgenden N-Bit-Intervalls zu erzeugen, wobei N eine ganze Zahl ist, daß weiterhin eine Übergangsabtasteinrichtung
(300, 301) vorgesehen ist, welche auf das digitale Signal und auf das Taktsignal anspricht, um für jede Veränderung
im logischen Zustand zwischen aufeinanderfolgenden Bits des digitalen Signals ein Übergangsimpulssignal zu erzeugen,
daß weiterhin eine zweite Zähleinrichtung (3O4-) vorhanden
ist, welche auf die Übergangsimpulssignale und die Bückstellimpulse
anspricht, um wiederholt summierte Zählungen der Übergangsimpulse zu liefern, welche zwischen aufeinanderfolgenden
Bückstellimpulsen auftreten, daß weiterhin eine Einrichtung (305) vorgesehen ist, welche dazu dient,
wenigstens die letzten zwei aufeinanderfolgenden summierten Zählungen zu speichern, und daß schließlich eine Einrichtung
(306) vorhanden ist, welche dazu dient, ein Abtastanzeigesignal zu liefern, welches anzeigt, daß das digitale Signal
vorhanden ist, wenn beide der gespeicherten summierten Zählungen eine Größe aufweisen, die außerhalb eines vorgegebenen
Bereichs von Größen liegt, die symmetrisch um eine Hälfte von N angeordnet sind.
2. Signaldetektor nach Anspruch Ί,dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung (308 bis 313)
vorgesehen ist, um das Abtastanzeigesignal zu integrieren, so daß ein Qualitätssignal erzeugt wird, dessen Größe proportional
zu der Bitfehlerhäufigkeit des digitalen Signals ist,
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ORIGINAL INSPECTED
3· Signaldetektor nach Anspruch 2 zur Verwendung in jedem
aus einer Anzahl von Empfängern einer Empfängerauswahlanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß
die Empfängerauswahlanordnung einen Komparator (102, 103, 104) aufweist, der auf die Qualitatssighale von den Jeweiligen
Detektoren für digitale Signale in den Empfängern (100, 101) anspricht, um denjenigen Empfänger auszuwählen,
welcher das digitale Signal mit der geringsten Bitfehlerhäufigkeit aufweist.
4. Signaldetektor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichereinrichtung (305) eine Einrichtung zur Speicherung der letzten M aufeinanderfolgenden
summierten Zählungen aufweist, wobei M eine ganze Zahl ist, und daß die Anzeigeeinrichtung (306) ein Abtastanzeigesignal
liefert, daß das digitale Signal vorhanden ist, wenn eine Mehrzahl der M gespeicherten summierten
Zählungen Größenwerte hat, die außerhalb des vorgegebenen Bereichs der Größenwerte liegt.
5. Signaldetektor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß N gleich 16 ist und der vorgegebene Bereich von Größenwerten 8 und 9 umfaßt.
6. Signaldetektor nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß das deltamodulierte digitale Signal nach einem vorgegebenen Kode verschlüsselt wird,
bevor es übertragen wird, und nach der Zuführung zu dem Detektor für das digitale Signal entschlüsselt wird, wobei
Einzelbitfehler, die während der Übertragung auftreten, in dem entschlüsselten digitalen Signal eine Fehlerfolge
auslösen, die ein Pseudozufalls-Datenmuster aufweisen, welches sich über 21f-Bits erstreckt.
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/. Signaldetektor nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung (308 "bis 313) vorgesehen ist, um das Abtastanzeigesignal zu integrieren,
so daß ein Qualitätssignal erzeugt wird, dessen Größe der Bitfehlerhäufigkeit des digitalen Signals proportional ist.
8. Signaldetektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgegebene Kodierschema
einen vorgegebenen binären Konvolutions-Kode aufweist.
9. Signaldetektor nach Anspruch 8 zur Verwendung in jedem
aus einer Anzahl von Empfängern einer Empfängerauswahlanordnung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängerauswahlanordnung einen Komparator (102, 103,
"1O^-) aufweist, der auf die Qualitätssignale von den Jeweiligen
Detektoren für digitale Signale in den Empfängern (100, 101) anspricht, um denjenigen Empfänger auszuwählen,
welcher das digitale Signal mit der geringsten Bitfehlerhäufigkeit aufweist.
10. Signaldetektor nach Anspruch 1 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Halbleitersubstrat vorgesehen ist, und daß der Signaldetektor für digitale
Signale aus elektrischen Bauelementen aufgebaut ist, die in das Halbleitersubstrat integriert sind.
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| US05/951,895 US4174502A (en) | 1978-10-16 | 1978-10-16 | Delta modulated digital signal detector |
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| AU5040379A (en) | 1980-04-24 |
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