DE2938104C2 - Twin-Druckregler für Bremskraftanlagen - Google Patents
Twin-Druckregler für BremskraftanlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Twin-Druckregler für Bremskraftanlagen, mit zwei parallel nebeneinander
angeordneten und je einem Bremskreis zugeordneten Regelkolben und einem gemeinsamen, über eine
Verteilervorrichtung auf die Kolben wirkenden und diese in der Ruhestellung gegen je einen Anschlag drükkenden,
ungeführten Vorspannungsgeber, ζ. Β. mit Schraubendruckfeder, der bei Druckausfall in dem einen
Bremskreis den Regelkolben des anderen Bremskreises mit erhöhter Vorspannung belastet.
Bei einem bekannten Twin-Druckregler dieser Art (DE-OS 27 48 699, Fig. 5 bis 7) besteht die Verteilervorrichtung
aus einem pilzförmigen Teil, das mit seinem Schaft in eine etwas größere Blindbohrung zwischen
den beiden Regelkolben eingreift, mit der Unterseite seines Kopfes an den Stirnflächen der Regelkolben anliegt
und an der Oberseite seines Kopfes unmittelbar von einer Schraubendruckfeder belastet ist. Der Schaft
ist am unteren Ende etwas verdickt, so daß dort eine Führung in der Blindbohrung erfolgt.
Die Regelkolben sind dabei Teile je eines Druckreglers, der in einen von zwei unabhängigen Bremskreisen
eingesetzt ist, insbesondere jeweils in eine Leitung, die von einem Ausgangsdruckraum eines Tandem-Hauptzylinders
oder eines equivalenten Druckgebers zu je einem Hinterachs-Radbremszylinder führt. Die Regelfunktion
kann unterschiedlich sein, beispielsweise die Funktion eines Sperrventils, das bei steigendem Eingangsdruck
oberhalb des Umschaltpunktes den Ausgangsdruck konstant hält, oder die Funktion eines
Druckminderventils, das bei steigendem Eingangsdruck oberhalb des Umschaltpunktes den Ausgangsdruck
langsamer steigen läßt.
Eine solche Verteilervorrichtung sorgt dafür, daß im Normalbetrieb jeweils die Hälfte des Druckes der
Schraubendruckfeder auf jeden Regelkolben wirkt und beide Druckregler dfn gleichen Umschaltpunkt haben.
Hierbei verschiebt sich der Schaft des Pilzes axial in der Blindbohrung.
Wenn jedoch der eine Bremskreis ausfällt, soll der gesamte Druck der Feder auf den Regelkolben des anderen
Bremskreises wirken, damit dort der Umschaltpunkt auf den doppelten Wert angehoben und im zugehörigen
Radbremszylinder eine entsprechend höhere Bremswirkung erzielt wird. Dies ist jedoch nur unvollkommen
möglich. Solange das pilzförmige Teil kippt, wirkt auf den noch arbeitenden Regelkolben lediglich
die halbe Kraft der Feder. Erst wenn die Kippbewegung durch beidseitige Anlage des Schaftes in der Blindbohrung
begrenzt ist, kann bei einer Axialverschiebung des pilzförmigen Teils die volle Kraft der Feder auf den
arbeitenden Regelkolben wirken.
Diese Axialverschiebung erfolgt aber unter Überwindung erheblicher Klemmkräfte, so daß keine eindeutigen
Kraftverhältnisse zur Festlegung des Umschaltpunktes gegeben sind. Hinzu kommt, daß der Kippwinkel
des pilzförmigen Teils wegen des verhältnismäßig kurzen Schaftes nicht sehr klein gehalten werden kann,
demnach der nur mit halber Belastung zurückzulegende Weg des arbeitenden Regelkolbens lang ist. Ein weiterer
Nachteil ist darin zu sehen, daß wegen der Anordnung der Blindbohrung zwischen den beiden Regelkolben
eine bestimmte Gehäusebreite nicht unterschritten werden kann.
Es ist ferner bekannt (DE-OS 27 48 699, Fig. 1 bis 4 und 8), einen geführten Vorspannungsgeber zu verwenden.
Zu diesem Zweck ist ein topfförmiges Element vorgesehen, das von einer Schraubendruckfeder belastet
ist, mit seiner Umfangsfläche im Gehäuse geführt wird, eine Sicherung gegen Verdrehen besitzt und am Boden
Mittel zum Lagern eines Verteilerhebels aufweist. Hier stehen die Stirnflächen der beiden Regelkolben im Normalbetrieb
mit den Enden des Verteilerhebels in Kontakt. Beim Ausfall eines Bremskreises kann der Regelkolben
des anderen Bremskreises nach einem kurzen Weg kraftsch'lüssig mit der Bodenflächc verbunden
werden, so daß die gesamte Federkraft auf ihn wirkt. Ein solcher Vorspannungsgeber erfordert aber einen erheb-
lichen Aufwand. Außerdem ist er im Notfall-Betrieb stark exzentrisch belastet und kann daher auch gewissen
Klemmungen unterliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Twin-Druckregler der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
der bei einfachem Anbau und sicherer Wirkungsweise es erlaubt, den beim Ausfall eines Bremskreises
noch arbeitenden Regelkolben nach sehr kurzem Weg und ohne die Gefahr einer Verklemmung des
Vorspannungsgebers oder der Verteilervorrichtung mit der vollen Kraft des Vorspannungsgebers zu belasten.
Diece Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Verteilervorrichtung zwei je einem Regelkolben zugeordnete Aufsätze aufweist, v/eiche mit etwa in Verlängerung
der Regelkolben angeordneten Stützflächen an dem Vorspannungsgeber anliegen und zumindest an
den Enden sich bis jenseits der Mittelebene des Vorspannungsgebers erstreckender Arme geringfügig zurückgesetzte
Zusatzstützflächen tragen.
Bei dieser Konstruktion greift der Vorspannungsgeber
im Normalbetrieb an den beider. Stützflacher, an, so
daß die Vorspannungskräfte je zur Hälfte auf jeden der beiden Regelkolben übertragen werden. Wenn sich
beim Ausfall eines Bremssystems der dann noch arbeitende Regelkolben verschiebt, kommt nach einem sehr
kurzen Weg auch die Zusatzstützfläche mit dem Vorspannungsgeber in Berührung, so daß dieser sich vollständig
von der Stützfläche des nicht arbeitenden Regelkolbens abhebt.
Nunmehr wirkt die gesamte Kraft des Vorspannungsgebers auf den noch arbeitenden Regelkolben. Irgendwelche
Verklemmungen beim Vorspannungsgeber oder bei einer Verteilvorrichtung können nicht auftreten.
Zwar ist der Regelkolben beim Notfallbetrieb exzentrisch
belastet. Dies führt aber nicht zu einer störenden Verklemmung. Erstens können die beiden Regelkolben
wegen des Fortfalls einer Blindbohrung relativ dicht nebeneinander angeordnet werden, so daß nicht nur die
Breite des Gehäuses, sondern auch die genannte Exzentrizität und damit das Kippmoment klein gehalten ist.
Zweitens sind Druckregler normalerweise an zwei axial entfernt voneinander liegenden Stellen in der Zylinderbohrung
geführt, so daß die dem Kippmoment entgegenwirkenden Querkräfte ohnhin klein sind. Darüber
hinaus wirkt auch die Bremsflüssigkeit an den Regelkolben reibungsvermindernd, so daß auch von dieser Seite
einer Klemmung entgegengewirkt wird.
Zweckmäßigerweise sind die Zusatzstützflächen symmetrisch zu der die Stützflächen durchsetzenden Mittelebene
angeordnet. Dies ergibt eine gleichmäßige Belastung im Notfallbetrieb.
Ferner ist es günstig, wenn die Arme beider Aufsätze in einer deren Verdrehung verhindernden Weise ineinandergreifen.
Es brauchen dann keine weiteren Maßnahmen getroffen zu werden, um die räumliche Lage
der Aufsätze dauernd aufrechtzuerhalten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür gesorgt, daß der eine Aufsatz zwei gabelartig angeordnete
Arme und der andere Aufsatz einen dazwischen angeordneten Arm aufweist und daß der Vorspannungsgeber
ein durch eine Schraubendruckfeder belasteter Federteller ist. Nach der Montage behalten die Aufsätze
ihre zur die Stützfläche durchsetzenden Mittelebene symmetrische Lage bei. Im Notfallbetrieb wird der Federteller
von der Stützfläche des noch arbeitenden Regelkolbens
angehoben und braucht nur eine ganz geringfügige Kippbewegun^ durchzuführen, ehe er auf die
Zusatzstützflächen trifft. Diese geringe Kippbewegung wird ohne Schwierigkeiten von der Schraubendruckfeder
aufgenommen.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die Zusatzstützflächen auf dem gleichen Umfang wie die Stützflächen
angeordnet Dies ergibt für beide Aufsätze im Notfallbetrieb eine Dreipunktabstützung. Wenn eine Feder
verwendet wird, deren unterste Windung längs des genannten Umfanges verläuft, kann sogar auf einen Federteller
verzichtet werden. Dies führt zu einer sehr einfachen Ausführungsform.
In diesem Fall ist es empfehlenswert, daß die Aufsätze innerhalb des Umfangs eine über die Stützflächen überstehende
Federführung aufweisen.
Ferner kann der Übergang von den Stützflächen zu den Zusatzstützflächen an den Enden der Arme linear
geneigt sein. Dies ergibt im Notfallbetrieb eine kontinuierliche Auflage des Vorspannungsgebers am Aufsatz
des noch arbeitenden Reglerkolbens.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ai:rführungsbeispiele
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Twin-Druckregler,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Aufsätze der F i g. 1,
F i g. 3 im Längsschnitt den oberen Teil einer anderen Ausführungsform und
F i g. 3 im Längsschnitt den oberen Teil einer anderen Ausführungsform und
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Aufsätze der F i g. 3.
In einem schematisch gezeichneten Gehäuse 1 sind zwei Druckregler 2 und 3 angeordnet, die je den Druck in einem Bremskreis regeln. Der Druckregler 2 ist mit einem Eingang 4 und einem Ausgang 5, der Druckregler 3 mit einem Eingang 6 und einem Ausgang 7 versehen. Beispielsweise sind die Eingänge 4 und 6 mit je einer Ausgangsdruckkammer eines von einem Bremspedal betätigten Tandem-Hauptzylinder verbunden, während die Ausgänge je zu einem Hinterrad-Bremszylinder eines Kraftfahrzeuges führen.
In einem schematisch gezeichneten Gehäuse 1 sind zwei Druckregler 2 und 3 angeordnet, die je den Druck in einem Bremskreis regeln. Der Druckregler 2 ist mit einem Eingang 4 und einem Ausgang 5, der Druckregler 3 mit einem Eingang 6 und einem Ausgang 7 versehen. Beispielsweise sind die Eingänge 4 und 6 mit je einer Ausgangsdruckkammer eines von einem Bremspedal betätigten Tandem-Hauptzylinder verbunden, während die Ausgänge je zu einem Hinterrad-Bremszylinder eines Kraftfahrzeuges führen.
Der Druckregler 2 besitzt einen Regelkolben 8, der
eine Dichtmanschette 9 trägt und von einer für beide Druckregler gemeinsamen Schraubendruckfeder 10 mit
ein-r.r bestimmten Vorspannung nach unten gedrückt wird. Er legt sich daher in der Ruhestellung mit seiner
unteren Stirnfläche 11 gegen den Gehäur>eboden 12.
Nach außen hin ist der Regelkolben 8 durch eine Dichtung 13 abgedichtet.
In der veranschaulichten Ruhestellung steht der Eingangsraum 14 über achsparallele Nuten 15 mit dem
Ausgangsraum 16 in Verbindung. Wenn jedoch mit steigendem Druck wegen der unterschiedlichen Druckflächen
des Regelkolbens 8 dieser nach oben wandert und dabei die Kante 17 der Dichtmanschette 9 das Ende 18
der Nuten 15 übersteuert, werden Eingangsraum 14 und Ausgangsraum 16 voneinander getrennt, so daß bei weiterem
Anstieg des Eingangsdruckes der Ausgangsdruck im Verhältnis der Druckflächen des Kolbdis langsamer
ansteigt.
In ähnlicher Weise hat der Druckregler 3 einen Regelkolben 19 mit einer Dichtmanschette 20. Auch er ist
durch eine Dichtu-.ig 21 nach außen geführt.
Auf dem äußeren Ende des Regelkolbens 8 ist ein Aufsatz 22 befestigt, auf dem äußeren Ende des Regelkolbens 19ein Aufsatz 23. Jeder Aufsatz v.eist in axialer Verlängerung des zugehörigen Regelkolbens eine kugelig erhabene Stützfläche 24 bzw. 25 auf, auf der ein Federteller 26 ruht, der voti der gemeinsamen Schraubendruckfeder 10 belastet ist. Letztere stützt sich an der Stirnfläche 47 eines Aufsatz 48 ab, der am Gehäuse 1 befestigt ist.
Auf dem äußeren Ende des Regelkolbens 8 ist ein Aufsatz 22 befestigt, auf dem äußeren Ende des Regelkolbens 19ein Aufsatz 23. Jeder Aufsatz v.eist in axialer Verlängerung des zugehörigen Regelkolbens eine kugelig erhabene Stützfläche 24 bzw. 25 auf, auf der ein Federteller 26 ruht, der voti der gemeinsamen Schraubendruckfeder 10 belastet ist. Letztere stützt sich an der Stirnfläche 47 eines Aufsatz 48 ab, der am Gehäuse 1 befestigt ist.
Wie F i g. 2 zeigt, besitzt der Aufsatz 22 zwei gabelartig angeordnete Arme 27 und 28, während der Aufsatz
23 einen einzigen zwischen diese Arme greifenden Arm 29 trägt. Diese Arme reichen jeweils über die Mittelebene
M zwischen den beiden Regelkolben 8 und 9 hinaus. An ihren Enden weisen sie Zusatzstützflächen 30, 31
bzw. 32 auf. Die Arme sind symmetrisch zu der beide Stützflächen 24 und 25 durchsetzenden Mittelebene 5
angeordnet.
Im Normalbetrieb wirkt die Vorspannung P der Schraubendruckfeder 10 über die Stützflächen 24 und
25 gleichmäßig auf beide Regelkolben. Diese werden daher je mit Pll belastet.
Wenn dagegen der zum Druckregler 2 gehörende Bremskreis ausfällt, bleibt der Regelkolben 8 in seiner
dargestellten Ruhestellung. Es bewegt sich nur der Regelkolben 19 nach oben. Schon nach kurzem Weg
kommt dessen Zusatzstützfläche 29 mit dem Federteller
26 in Berührung. Da dieser beidseitig seiner Mittelebene M vom Aufsatz 23 abgestützt ist, hebt er sich von der
Stützfläche 24 des Regelkolbens 8 ab. Es wirkt die gesamte Kraft P der Schraubendruckfeder 10 auf den Regelkolben
19. Infolgedessen liegt der Umschaltpunkt im betriebsfähigen Bremskreis doppelt so hoch wie im
Normalbetrieb: entsprechend hoch ist die Bremswirkungdes
verbleibenden Radbremszylinders. Die exzentrische Belastung des Regelkolbens führt nicht zu irgendwelchen
Verklemmungen, weil die Exzentrizität vergleichsweise klein ist und der Regelkolben 19 an
zwei axial im Abstand angeordneten Stellen geführt ist.
Bei der Ausführungsform der F i g. 3 und 4 werden für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen wie in den F i g. 1
und 2 verwendet. Unterschiedlich ist im wesentlichen, daß auf den Regelkolben 8 und 19 Aufsätze 33 und 34
befestigt sind, die es ermöglichen, auf den Federteller 26 zu verzichten. Zu diesem Zweck ist jeder Aufsatz mit
einer Stützfläche 35 bzw. 36 versehen. Der Aufsatz 33 weist zwei Arme 37 und 38 mit je einer Zusatzstützfläche
39 bzw. 40 und der Aufsatz 34 zwei Arme 41 und 42 mit je einer Zusatzstützfläche 43 bzw. 44 auf. Stützflächen
35 und 36 sowie Zusatzstützflächen 39, <*0, 43 und
44 liegen auf demselben Umfang, den auch die Windungen der Schraubendruckfeder 10 haben.
Ferner besitzen die Aufsätze innerhalb dieses Umfangs eine über die Stützflächen 35 und 36 überstehende
Federführung 45 bzw. 46.
Auch hier ist dafür gesorgt, daß die Zusatzstützflächen
jeweils jenseits der Mittelebene M und symmetrisch zu beiden Seiten der Mittelebene Sliegen. Ferner
greifen die Arme auch bei dieser Ausführungsform so ineinander, daß die *.ufsätze gegen ein Verdrehen gesichert
sind.
Der Übergang von der Stützfläche 35 zur Zusatzstützfläche 39 bzw. 40 und der Übergang von der Stützfläche
36 zur Zusatzstützfiäche 43 bzw. 44 erfolgt linear geneigt, so daß im Notfallbetrieb, wenn sich beispielsweise
nur der Regelkolben 8 nach oben bewegt, die unterste Windung der Feder 10 über einen erheblichen
Teil ihrer Umfangslänge abgestützt ist
Das gleiche Prinzip läßt sich auch bei solchen Druckregiern
anwenden, die eine Begrenzungsfunktion oder eine andere Druckregelfunktion haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Twin-Druckregler für Bremskraftanlagen, mit
zwei parallel nebeneinander angeordneten und je einem Bremskreis zugeordneten Regelkolben und
einem gemeinsamen, über eine Verteilervorrichtung auf die Kolben wirkenden und diese in der Ruhestellung
gegen je einen Anschlag drückenden, ungerührten Vorspannungsgeber, ζ. B. mit Schraubendruckfeder,
der bei Druckausfall in dem einen Bremskreis den Regelkolben des anderen Bremskreises mit erhöhter
Vorspannung belastet, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilervorrichtung
zwei je einem Regelkolben (8; 19) zugeordnete Auf-Sätze (22; 23 bzw. 33; 34) aufweist, welche mit etwa
in Verlängerung der Regelkolben (8; 19) angeordneten Stützflächen (24; 25 bzw. 35; 36) an dem Vorspannungsgeber
(Federteller 26; Schraubendruckfeder 10) anliegen und zumindest an den Enden sich bis
jenseits der Mittelebene (M) des Vorspannungsgebers erstreckender Arme (27, 28, 29; 37, 38, 41, 42)
geringfügig zurückgesetzte Zusatzstützflächen (30; 31 und 32 bzw. 39; 40 und 43; 44) tragen.
2. Twin-Druckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzstützflächen (30; 31
und 32 bzw. 39; 40 und 43; 44j symmetrisch zu der die Stützflächen (24; 25 bzw. 35; 36) durchsetzenden
Mittelebene (^angeordnet sind.
3. Twin-Druckregler nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (27;
28 und 29 bzw. 37; 38 und 41; 42) beider Aufsätze (22; 23 bzw. 33; 34) in einer dt:en Verdrehung verhindernden
Weise ineinai.dergreifen.
4. Twin-Druckregler nach eine n der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Aufsatz (22) zwei gabelartig angeordnete Arme (27; 28) und
der andere Aufsatz (23) einen dazwischen angeordneten Arm (29) aufweist und daß der Vorspannungsgeber
ein durch eine Schraubendruckfeder (10) belasteter Federteller (26) ist.
5. Twin-Druckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzstützflächen
(39; 40 bzw. 43; 44) auf dem gleichen Umfang wie die Stützflächen (35; 36) angeordnet sind.
6. Twin-Druckregler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsätze (33; 34) innerhalb
des Umfangs eine über die Stützflächen (35; 36) überstehende Federführung (45; 46) aufweisen.
7. Twin-Druckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Obergang
von den Stützflächen (35; 36) zu den an den Enden der Arme befindlichen Zusatzstützflächen (39; 40
bzw. 43; 44) linear geneigt ist.
55
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2938104A DE2938104C2 (de) | 1979-09-20 | 1979-09-20 | Twin-Druckregler für Bremskraftanlagen |
| US06/174,339 US4351571A (en) | 1979-09-20 | 1980-08-01 | Dual-circuit pressure control valves for brake systems |
| FR8018753A FR2465622A1 (fr) | 1979-09-20 | 1980-08-29 | Regulateur de pression jumele pour systemes de freinage |
| GB8029464A GB2059527B (en) | 1979-09-20 | 1980-09-11 | Dual-circuit pressure control valve |
| JP12868580A JPS5653948A (en) | 1979-09-20 | 1980-09-18 | Double circuit pressure control valve for double circuit brake system |
| IT24761/80A IT1132969B (it) | 1979-09-20 | 1980-09-19 | Valvola per il controllo della pressione in impianti di forza per freni |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2938104A DE2938104C2 (de) | 1979-09-20 | 1979-09-20 | Twin-Druckregler für Bremskraftanlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2938104A1 DE2938104A1 (de) | 1981-04-16 |
| DE2938104C2 true DE2938104C2 (de) | 1986-06-26 |
Family
ID=6081406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2938104A Expired DE2938104C2 (de) | 1979-09-20 | 1979-09-20 | Twin-Druckregler für Bremskraftanlagen |
Country Status (6)
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| JP (1) | JPS5653948A (de) |
| DE (1) | DE2938104C2 (de) |
| FR (1) | FR2465622A1 (de) |
| GB (1) | GB2059527B (de) |
| IT (1) | IT1132969B (de) |
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|---|---|---|---|---|
| CH378705A (it) * | 1960-06-24 | 1964-06-15 | Magneti Marelli Spa | Dispositivo di distribuzione aria compressa per impianti di frenatura di autoveicoli |
| GB1337545A (en) * | 1970-01-05 | 1973-11-14 | Automotive Prod Co Ltd | Control valves for fluid pressure braking systems |
| GB1334872A (en) * | 1970-08-14 | 1973-10-24 | Girling Ltd | Brake control apparatus |
| GB1585069A (en) * | 1976-11-04 | 1981-02-25 | Automotive Prod Co Ltd | Dual pressure modulating valve unit for a vehicle braking system |
| GB1589602A (en) * | 1977-05-25 | 1981-05-13 | Girling Ltd | Control valve assemblies for hydraulic braking systems |
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1979
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-
1980
- 1980-08-01 US US06/174,339 patent/US4351571A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-08-29 FR FR8018753A patent/FR2465622A1/fr active Granted
- 1980-09-11 GB GB8029464A patent/GB2059527B/en not_active Expired
- 1980-09-18 JP JP12868580A patent/JPS5653948A/ja active Pending
- 1980-09-19 IT IT24761/80A patent/IT1132969B/it active
Also Published As
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| FR2465622B1 (de) | 1985-02-22 |
| GB2059527B (en) | 1983-08-10 |
| FR2465622A1 (fr) | 1981-03-27 |
| IT1132969B (it) | 1986-07-09 |
| GB2059527A (en) | 1981-04-23 |
| IT8024761A0 (it) | 1980-09-19 |
| DE2938104A1 (de) | 1981-04-16 |
| US4351571A (en) | 1982-09-28 |
| JPS5653948A (en) | 1981-05-13 |
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