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DE2937009A1 - Verfahren zur herstellung eines tunnels zwischen zwei in verschiedenen hoehen verlaufenden stollen, z.b. eines aufbruches im bergbau - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines tunnels zwischen zwei in verschiedenen hoehen verlaufenden stollen, z.b. eines aufbruches im bergbau

Info

Publication number
DE2937009A1
DE2937009A1 DE19792937009 DE2937009A DE2937009A1 DE 2937009 A1 DE2937009 A1 DE 2937009A1 DE 19792937009 DE19792937009 DE 19792937009 DE 2937009 A DE2937009 A DE 2937009A DE 2937009 A1 DE2937009 A1 DE 2937009A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tunnel
holes
drilled
mining
different heights
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19792937009
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Xavier Falter
Henning Joubert
Stephanus Petrus Van Wyk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Edenvale Engineering Works Pty Ltd
Original Assignee
Edenvale Engineering Works Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edenvale Engineering Works Pty Ltd filed Critical Edenvale Engineering Works Pty Ltd
Publication of DE2937009A1 publication Critical patent/DE2937009A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C41/00Methods of underground or surface mining; Layouts therefor
    • E21C41/16Methods of underground mining; Layouts therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D3/00Raising shafts, i.e. working upwards from the bottom
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/006Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries by making use of blasting methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

2937009 Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch Patentanwälte
. «}. Diplom-Physiker
Dr. Walter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honke Diplom-Ingenieur
Hans Dieter Gesthuysen Diplom-Physiker Dr. Karl Gerhard Masch Anwaltsakt·: 43 Essen 1 ,Theaterplatz 3, Postf. 789
54 416/Ti:th 12. September 1979
Patentanmeldung
EDENVALE ENGINEERING WORKS
(PROPRIETARY) LIMITED
45 Main Street
Johannesburg, Transvaal
Republik Süd-Afrika
Verfahren zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen Höhen verlaufenden Stollen, z.B. eines Aufbruches im Bergbau.
Soweit zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen Höhen verlaufenden Stollen, z.B. eines Aufbruches oder eines nach oben getriebenen Blindschachtes im Bergbau, nicht sehr kostenaufwendige Bohrmaschinen verwendet werden, wird herkömmlicherweise im Sprengverfahren gearbeitet. Wenn man jedoch im Sprengverfahren arbeitet, müssen kostenaufwendige Gerüstbauten
030014/0693 ' ORIGINAL INSPEQTED
Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen
und Arbeitsbühnen eingesetzt werden, um bei nach oben verlaufendem Tunnel die Arbeiter und Maschinen an die vorzubereitenden Sprengstellen heranbringen zu können. Außerdem müssen vor jeder Sprengung alle Maschinen in den tiefer liegenden Stollen verbracht und nach erfolgter Sprengung erneut in Stellung gebracht werden.
Dies ist zweifelsohne zeit- und kostenaufwendig, sodaß die Erfindung sich die Aufgabe gestellt hat, ein Verfahren zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen Höhen verlaufenden Stollen in der Weise zu verwirklichen, daß der Arbeitsablauf wesentlich schneller, sicherer und einfacher vor sich geht.
Gekennzeichnet ist das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen dadurch, daß eine Reihe von parallelen Löchern vom einen Stollen zum anderen in einem vorgegebenen Schema oder Muster gebohrt wird, die Bohrlöcher am unteren Ende verstopft werden, in die Bohrlöcher über dem Stopfmaterial kurze Sprengladungen eingebracht werden, die Bohrlöcher über ihrer Sprengladung wieder verstopft werden und die Sprengladungen dann in vorgegebener Reihenfolge gezündet werden, und daß das Verstopfen, Laden und Zünden der Ladungen bis zur Fertigstellung des Tunnels wiederholt werden.
Dabei werden die Löcher vorzugsweise von unten her gebohrt, und zwar durch Rotarybohren, wobei vorzugsweise wiederum mit Diamantbohrern gearbeitet wird. Es können auch Kernbohrungen durchgeführt werden, wobei, wenn die Kernbohrungen von unten nach oben
030014/0593
Andrejewski, Honlce, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen
•l.
hergestellt werden ohne Fangring oder Kernheber gearbeitet werden kann, da die Kerne zur Bohrstation herabrutschen.
Vorzugsweise wird ein derartiger Tunnel erfindungsgemäß mit einem Neigungswinkel hergestellt, welcher größer ist als der Schüttwinkel des losgesprengten Gesteins, sodaß sich im unten liegenden Tunnel keinerlei Personal oder Material außer für besondere Umstände befinden muß.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnung im einzelnen erläutert; es zeigt
Fig.l und 2 in schematischer Darstellung den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig.3 einen Schnitt durch das untere Ende eines zur Sprengung vorbereiteten Bohrloches; und
Fig.4 einen Schnitt durch Fig.l längs der Linie 4-4.
Fig.l und 2 zeigen zwei Stollen 10 und 11, zwischen denen ein Verbindungstunnel oder ein Aufbruch 12 hergestellt werden soll. Mittels einer geeigneten Bohrmaschine I^ wird eine Reihe von Löchern 14 vom Stollen 11 zum Stollen 10 gebohrt. Die Anzahl, der Durchmesser und die Anordnung der Bohrlöcher hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Ein derartiges Bohrschema ist beispielsweise in Fig.4 dargestellt.
Sobald die Bohrlöcher 14 durchgebührt sind, beginnt die Sprengarbeit von unten, d.h. vom Stollen 11, aus. Jedes Bohrloch (Pig.3)
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Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen
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S-
wird am unteren Ende durch einen geeigneten Stopfen 15 verstopft, welcher vom Stollen 10 her eingesetzt werden kann. Alsdann wird die Sprengladung 16 zusammen mit einem nicht dargestellten geeigneten Zünder eingebracht und schließlich Stopfmaterial 17 von oben her nachgefüllt. Die Sprengladungen werden dann nacheinander gezündet, wobei das losgesprengte Gestein in den Tunnel 11 herabfällt, wie dies in Fig.2 dargestellt ist.
Zur Herstellung der Bohrlöcher 14 kann jede geeignete Bohrmaschine verwendet werden. Sobald die Bohrlöcher gebohrt sind, kann diese Bohrmaschine an anderer Stelle zur Herstellung eines neuen Aufbruches oder für andere Bohrzwecke eingesetzt werden. Falls gewünscht, kann das in den Stollen 11 herabfallende Gestein auf einer geeigneten Rampe einer Fördereinrichtung gesammelt werden.
Das in Fig.4 dargestellte Bohrschema hat sich zur Herstellung von Aufbrüchen bis zu einem Durchmesser von 2 m auf dem Witwatersrand in Süd-Afrika als äußerst geeignet erwiesen. Dabei werden zuerst die mittleren Löcher und anschließend die außen liegenden Löcher gleichzeitig gebohrt. Bei Bohrlöchern mit 75 mm Durchmesser läßt sich ein schrittweiser Vortrieb von jeweils etwa 2 m erreichen.
0 300U/0693
Leerseite

Claims (4)

Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen Höhen verlaufenden Stollen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von parallelen Löchern (14) vom einen Stollen (11) zum anderen (10) in einem vorgegebenen Schema oder Muster gebohrt wird, die Bohrlöcher am unteren Ende verstopft werden, in die Bohrlöcher über dem Stopfmaterial (13) Kurze Sprengladungen (16) eingebracht werden, die Bohrlöcher über ihrer Sprengladung wieder verstopft werden und die Sprengladungen dann in vorgegebener Reihenfolge gezündet werden, und daß das Verstopfen, Laden und Zünden der Ladungen bis zur Fertigstellung des Tunnels wiederholt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (14) von unten her gebohrt werden.
J5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (14) durch Rotarybohren hergestellt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (14) mit Diamantbohrern hergestellt werden.
5· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tunnel (12) mit einem Neigungswinkel hergestellt wird, der größer ist als der Schüttwinkel des losgesprengten Gesteins.
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DE19792937009 1978-09-15 1979-09-13 Verfahren zur herstellung eines tunnels zwischen zwei in verschiedenen hoehen verlaufenden stollen, z.b. eines aufbruches im bergbau Pending DE2937009A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ZA785254A ZA785254B (en) 1978-09-15 1978-09-15 Tunnelling between levels

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2937009A1 true DE2937009A1 (de) 1980-04-03

Family

ID=25573421

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792937009 Pending DE2937009A1 (de) 1978-09-15 1979-09-13 Verfahren zur herstellung eines tunnels zwischen zwei in verschiedenen hoehen verlaufenden stollen, z.b. eines aufbruches im bergbau

Country Status (3)

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DE (1) DE2937009A1 (de)
GB (1) GB2030196B (de)
ZA (1) ZA785254B (de)

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Publication number Publication date
GB2030196A (en) 1980-04-02
GB2030196B (en) 1982-08-11
ZA785254B (en) 1980-03-26

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