DE2937009A1 - Verfahren zur herstellung eines tunnels zwischen zwei in verschiedenen hoehen verlaufenden stollen, z.b. eines aufbruches im bergbau - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines tunnels zwischen zwei in verschiedenen hoehen verlaufenden stollen, z.b. eines aufbruches im bergbauInfo
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- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C41/00—Methods of underground or surface mining; Layouts therefor
- E21C41/16—Methods of underground mining; Layouts therefor
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/006—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries by making use of blasting methods
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Description
2937009 Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch Patentanwälte
. «}. Diplom-Physiker
Dr. Walter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honke
Diplom-Ingenieur
54 416/Ti:th 12. September 1979
Patentanmeldung
EDENVALE ENGINEERING WORKS
(PROPRIETARY) LIMITED
(PROPRIETARY) LIMITED
45 Main Street
Johannesburg, Transvaal
Republik Süd-Afrika
Johannesburg, Transvaal
Republik Süd-Afrika
Verfahren zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen Höhen verlaufenden
Stollen, z.B. eines Aufbruches im Bergbau.
Soweit zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen
Höhen verlaufenden Stollen, z.B. eines Aufbruches oder eines nach oben getriebenen Blindschachtes im Bergbau, nicht
sehr kostenaufwendige Bohrmaschinen verwendet werden, wird herkömmlicherweise im Sprengverfahren gearbeitet. Wenn man jedoch
im Sprengverfahren arbeitet, müssen kostenaufwendige Gerüstbauten
030014/0693
' ORIGINAL INSPEQTED
Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen
und Arbeitsbühnen eingesetzt werden, um bei nach oben verlaufendem
Tunnel die Arbeiter und Maschinen an die vorzubereitenden Sprengstellen heranbringen zu können. Außerdem müssen vor jeder
Sprengung alle Maschinen in den tiefer liegenden Stollen verbracht und nach erfolgter Sprengung erneut in Stellung gebracht
werden.
Dies ist zweifelsohne zeit- und kostenaufwendig, sodaß die Erfindung
sich die Aufgabe gestellt hat, ein Verfahren zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen Höhen verlaufenden
Stollen in der Weise zu verwirklichen, daß der Arbeitsablauf wesentlich schneller, sicherer und einfacher vor sich geht.
Gekennzeichnet ist das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen
dadurch, daß eine Reihe von parallelen Löchern vom einen Stollen zum anderen in einem vorgegebenen Schema oder Muster gebohrt
wird, die Bohrlöcher am unteren Ende verstopft werden, in die Bohrlöcher über dem Stopfmaterial kurze Sprengladungen eingebracht
werden, die Bohrlöcher über ihrer Sprengladung wieder verstopft werden und die Sprengladungen dann in vorgegebener
Reihenfolge gezündet werden, und daß das Verstopfen, Laden und Zünden der Ladungen bis zur Fertigstellung des Tunnels wiederholt
werden.
Dabei werden die Löcher vorzugsweise von unten her gebohrt, und zwar durch Rotarybohren, wobei vorzugsweise wiederum mit Diamantbohrern
gearbeitet wird. Es können auch Kernbohrungen durchgeführt werden, wobei, wenn die Kernbohrungen von unten nach oben
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•l.
hergestellt werden ohne Fangring oder Kernheber gearbeitet werden kann, da die Kerne zur Bohrstation herabrutschen.
Vorzugsweise wird ein derartiger Tunnel erfindungsgemäß mit einem Neigungswinkel hergestellt, welcher größer ist als der Schüttwinkel
des losgesprengten Gesteins, sodaß sich im unten liegenden Tunnel keinerlei Personal oder Material außer für besondere
Umstände befinden muß.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnung im einzelnen erläutert; es zeigt
Fig.l und 2 in schematischer Darstellung den Ablauf des
erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig.3 einen Schnitt durch das untere Ende eines zur Sprengung
vorbereiteten Bohrloches; und
Fig.4 einen Schnitt durch Fig.l längs der Linie 4-4.
Fig.l und 2 zeigen zwei Stollen 10 und 11, zwischen denen ein Verbindungstunnel oder ein Aufbruch 12 hergestellt werden soll.
Mittels einer geeigneten Bohrmaschine I^ wird eine Reihe von
Löchern 14 vom Stollen 11 zum Stollen 10 gebohrt. Die Anzahl, der Durchmesser und die Anordnung der Bohrlöcher hängt von den jeweiligen
Gegebenheiten ab. Ein derartiges Bohrschema ist beispielsweise in Fig.4 dargestellt.
Sobald die Bohrlöcher 14 durchgebührt sind, beginnt die Sprengarbeit
von unten, d.h. vom Stollen 11, aus. Jedes Bohrloch (Pig.3)
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-Λ -
S-
wird am unteren Ende durch einen geeigneten Stopfen 15 verstopft,
welcher vom Stollen 10 her eingesetzt werden kann. Alsdann wird die Sprengladung 16 zusammen mit einem nicht dargestellten geeigneten
Zünder eingebracht und schließlich Stopfmaterial 17 von oben her nachgefüllt. Die Sprengladungen werden dann nacheinander
gezündet, wobei das losgesprengte Gestein in den Tunnel 11 herabfällt, wie dies in Fig.2 dargestellt ist.
Zur Herstellung der Bohrlöcher 14 kann jede geeignete Bohrmaschine
verwendet werden. Sobald die Bohrlöcher gebohrt sind, kann diese Bohrmaschine an anderer Stelle zur Herstellung eines neuen Aufbruches
oder für andere Bohrzwecke eingesetzt werden. Falls gewünscht, kann das in den Stollen 11 herabfallende Gestein auf
einer geeigneten Rampe einer Fördereinrichtung gesammelt werden.
Das in Fig.4 dargestellte Bohrschema hat sich zur Herstellung
von Aufbrüchen bis zu einem Durchmesser von 2 m auf dem Witwatersrand in Süd-Afrika als äußerst geeignet erwiesen. Dabei werden
zuerst die mittleren Löcher und anschließend die außen liegenden Löcher gleichzeitig gebohrt. Bei Bohrlöchern mit 75 mm Durchmesser
läßt sich ein schrittweiser Vortrieb von jeweils etwa 2 m erreichen.
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Leerseite
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung eines Tunnels zwischen zwei in verschiedenen
Höhen verlaufenden Stollen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von parallelen Löchern
(14) vom einen Stollen (11) zum anderen (10) in einem vorgegebenen Schema oder Muster gebohrt wird, die Bohrlöcher am unteren Ende
verstopft werden, in die Bohrlöcher über dem Stopfmaterial (13)
Kurze Sprengladungen (16) eingebracht werden, die Bohrlöcher über ihrer Sprengladung wieder verstopft werden und die Sprengladungen
dann in vorgegebener Reihenfolge gezündet werden, und daß das Verstopfen, Laden und Zünden der Ladungen bis zur Fertigstellung
des Tunnels wiederholt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (14) von unten her gebohrt werden.
J5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Löcher (14) durch Rotarybohren hergestellt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die
Löcher (14) mit Diamantbohrern hergestellt werden.
5· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tunnel (12) mit einem Neigungswinkel hergestellt wird, der größer ist als der Schüttwinkel des losgesprengten
Gesteins.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ZA785254A ZA785254B (en) | 1978-09-15 | 1978-09-15 | Tunnelling between levels |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2937009A1 true DE2937009A1 (de) | 1980-04-03 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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-
1979
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- 1979-09-13 DE DE19792937009 patent/DE2937009A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2030196A (en) | 1980-04-02 |
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| OHN | Withdrawal |