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BINDEMITTEL FÜR CHEMISCH BESTÄNDIGEN BETON UND
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VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG Dir vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Bindemittelzusammensetzungen und Verfahren zu deren Herstellung und betrifft
insbesondere Bindemittelzusammensetzungen für chemisch beständigen Beton und Verfahren
zur deren Herstellung.Besonders folgreich kann die Erfindung bei der Herstellung
von Verkleidungsblöcken und -platten, sowie Trag- und Stützelementen für Bauten,
die für den Betrieb in chemisch aktiven, z.b. sauren werden geeignet sind, verwendet
werden.
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< > bowhl eine intensive Entwicklung der Chemieindustrie schi@
d@ <in @eisten @andern>von relaitv langer Zeit begonnen hat, ist
das
problem der Herstellung von einem effektiven und gleichzeitig billigen chemisch
beständigen Beton immer noch aktuell.
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Es ist allgemein bekannt, daß die Parameter und Eigenschaften des
Bindemittels sowie das Verfahren zu dessen Herstellung eine bestimmende Bedeutung
für d ie phys ikal is ch-chemiscben Eigenschaften und den Preis des Betons haben.
L)eshalb wurden die meisten Versuche der Lösung des genannten Problems in Richtung
der Verbesserung von Bindemittelzusammensetzungen und Verfahren zur deren Herstellung
unternommen.
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In der DE-PS 1240 457 ist ein Verfahren zur Herstellung von Mörtel
mit wäßrigem Kieselsäuresol als Bindemittel beschrieben, bei dem zu dem festen Alkalisilikat
mit einem Silikaten modul (Molverhältnis von SiO2 zu Alkalioxid) von 1 bis 4,2 ein
Gemisch aus Kieselsäuresol und wasserunlöslichem anorganischem Silikat im Verhältnis
von 0,3 bis 3 Gew.S oder einem der wasserunlöslichen kolloidalen Metalloxide A1203,
TiO2, ZrO2, SnO2, Cr2O3 und i'e203 mit einer Teilchengröße unter 200µm zugesetzt
wird.
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Das als zementierendes Material dienende wäßrige Kiesel.säuresol weist
eine Teilchengröße von 10 bis etwa 100 µm auf. Der Quarz wird im Mörtel als inerter
Füllstoff verwendet.
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in der Ja-PS 38-10178 ist ein Verfahren zur Herstelllung vom säurebeständigen
Zement beschrieben, bei dem in getrocknetes und gepulvertes Alkalinhydrosilikat
mit einem Silikat--modul von höchstens 5 das Alkali im Alkalihydrosilikat neutralisierende
Zusätze eingeführt werden, was zur Ausscheidung von Hydratkieselerde, die ein Bindemittel
ist, und damit zur Erhohung der Wasserbeständigkeit des Zements führt.
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allen diesen technischen Lösungen dient die
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d.h. die chemisch am wenigsten beständige Form vin SiO2 <Hydratkieselerde>als
zementierendes Material, deshalb sind die erhaltenden i3indemittel nur in konzentrierten
Säuren ausreichend beständig, weisen aber eine begrenzte Beständigkeit in Wasser,
wäßrigen Salzlösungen und schwachen, insbesondere heißen Säurelösungen auf, und
lassen sich in Alkalilösungen und Dampfen rasch zerstören, so daß es unmöglich ist,
diese Bindemittel als chemisch bestandig zu bezeichnen. Da die Härtung eines Gemisches
auf der Basis von diesen Bindemitteln hauptsächlich durch die Dehydratisierung der
waßrigen Kieselerde während einer Trockknung gewährleistet wird, vermindern die
entstehenden Poren und Kapillaren die Festigkeit, Wasserbeständigkeit und Undurchlässigkeit
für Lösungen, Dampfe und Gase.
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Es ist auch ein Dampfbehandlungsverfahren bei der Produktion von
thermoplastischen stoffen und hydraulischen Zementen bekaxirt (US-PS 3498802), bestehend
aus einem Mischen von Materialien, Oxiden oder anderen Zutaten, die beim gemeinsamen
Schmalzen ein etwa 80-94 Mol.% SiO2 und 6-20 Mol.% R2O enthaltendes Alkalisilikatglas
bilden, wobei R2O sich aus Na2O, K2O und derer Mien, schung die in dem gesamten
Glasvolumen verteilt sind, zusam mensetzt, einer Zerkleinerung des erhaltenen Gemisches
in ein Kugelmühle,einem Schmelzen der Mischung bei einer Temperatur von ca. 1500°C,
einem Abkühlen der erhaltenen Schmelze zu einem Glas, Zerkleinerung des Glas-es
bis zu einer Teilchengröße unter 0,149mm (vorzugsweise unter 0,074 mm) und teilweiser
Kristallisation vom wasserfreien Pulverförmigen Glas zum Kristobalit, Quarz und
Tridymit durch eine Erhitzung des genannten Gla-ses bei einer Temperatur von ca.
900-1000°C mit nachfolgender Abkühlung.
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Das nach diesem Verfahren hergestellte Halbkristallpulver, das eine
gewisse Menge von Alkalisilikatglas enthält, ist das Ausgangsprodukt zur Herstellung
von thermoplastischen Stoffen und hydraulischen Zementen. Bei einer Nehandlung des
Halbkristatlpulvers in einem mindestens 50 Gew.% Dampf enthaltenden Gasmedium unter
einem Druck von mindestens 1 atm. und bei einer Temperatur von ca. 100 bis 200°C
im Laufe von für die Bildung einer Oberflächenschicht an den Pulverteilchen ausreichender
Zeit enthält das Pulver in seinem Volumen etwa 30 Gew.% Wasser.
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Das hydratisierte Pulver des Halbkristallglases weist Bindeeigenschaften
durch das Verkleben der Teilchen mi-leinander über die dilanolgruppen vom Typ Si-OH
mit nachfolgender Troknkung auf. Das Vorhandense in <in den Glasteilchen>von
Kristobalit-, <,> Quarz- oder Tridymitkristallen verfestigt das erhaltende
Bindewährend mittel, eine lenkung des Gehaltes an Alkalimetalloxiden im Volumen
des Halbkristallglases bis zu 20-6 Mol.%, d.h. eine Erhöhung des Silikat-Moduls
von 4 bis 15,7 zur Verbesserung der chemischen Bsständigkeit des Bindemitels im
Vergleich zu den obenbescnriebenen fütirt. Trotzdem dient die chemisch ungenügend
beständige Kieselerde auch in diesem Fall als zementierendes Material und durch
das Vorhandense in#im Volumen#des hydratisier-## ten Halbkristallglasses einer doch
bedeutenden Menge all jilkalioxiden in Verbindung mit einer hohen spezifischeii
Pulveroberfläche wird zusätzlich die chemische und physikalische Beständigkeit sowie
mechanische Festigkeit der abgebundenen Mischungen vermindert.
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Dies wird durch das teilweise Auflösen und Aujtwascjien des amorphen
Hydratbindemittels unter längeren Einwirkung von
Wasser, wäßrigen
Lösungen und Dämpfgen und das vollständige Auflösen des Bindemittels in Alkalilösungen
bedingt.
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Die Notwendigkeit, den Ausgangsrohrstoff zu zerkleinern und das Alkalisilikatglas
bis zu hohen Temperaturen wiederholt zu erhitzen, verlängert den technologischen
Prozeß und führt zu eine bedeutenden Närme- und Energieaufwand.
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Bessere physikalischen-chemische Eigenschaften weist ein Bindemittel
für chemisch beständigen Beton (s. US-PS 3754952) auf, das zu 40 bis 60 Gew.% aus
zerkleinertem Quarzsand und 20 bis 60 Gew.% aus alkalischem Kieselerdeanteil besteht.
Der zerkleinerte Quarzsand hat eine spezifische Oberfläche von 1000 bis 5000 cm²/g.
Der alkalische Kieselerdeanteil enthalt eine Kiesekerdekomponente, die mindestens
mit einem der der Oxide allgemeinen Formel R2O verbunden ist, wobei R Natrium, Kalium
bedeutet. Als Kieselerdekomponente wurde ein Kieselerdereiches Glas verwendet, wobei
in seinem Volumen 8 bis 13 Mol.% Natrium- oder Kaliumoxid verteilt ist.
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Das Verfahren zur Herstellung von diesem Bindemittel besteht aus
folgenden Operationen: Mischen des Quarzsandes mit mindestens einer der Verbindungen,
wie Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid, Erhizten
der @@ haltenen Mischung zur Ausscheidung und Schmelzung des Oxyds der Formel R2O,
wobei R Natrium und Kalium bedeutet, abstehenlassen und Abkühlen für die Verbindung
der Mischungskomponenten und Bildung des alkalischen Kieselerdeanteil, Zerkleinern
des alkalischen Kieselerdeanteil, Zerkleinern des Quarzsandes bis z@ einer spezifischen
Oberflache von 1000 bis 5000 cm²/g sowie nachfolgendes Mischen des zerkleinerten
alkalischen Kieselerde@@
- - einem -mit dem zerkleinerten Quarzsand.
Bei deraritgem Verfahren wird mindestens eine der genannten Verbindungen, beispielsweise
Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, oder ihre Mischungen
in den Quarzsand in einer Menge von 10 bis 30 Gew.% eingeführt.
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Um das alkalische kieselerdereiche Glas zu erhalten, wird die Mischung
des Quarzsandes mit der genannten Verbindung bis zu einer Temperatur von 1580 bis
180000 erhitzt. Ein Stehenlaserfolgt sen bei dieser Temperatur bis zum Vollstandigen
Schmelzen des Quarzsandes und Bilden einer homogenen Masse des geschmolzenen alkalischen
kieselerdereichen Glases. Beim Abkühlen erstarrt die Glasschmelze und wird rissig,
dabei bilden sich Körnchen mit einer Größe von 0.5 bis 20 cm. Nach dem Zerschlag
kleinem stellt der alkalische kieselerdezu eine homogene Schmelze von amorpher Kieselerde
und Kalimoxid und/oder Natriumoxid dar.
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Bei der Verwendung dieses Bindemittels zur Herstellung von Betonerzeugnissen
wird es mit Wasser gemischt und in einem Autoklaven behandelt. Die Behandlung wird
in einem gesattigten Dampfmedium bei einer Temperatur von mindestens 190°C durchgeführt.
Unter diesen Bedingungen wird das Bindemittel durch die Auflösung der glasartigen
Kieselerde wid ihre Kristallisation zum quarz an den Teilchen des feingemahlenen
Quarzsandes, die als Kristallisationzentren (Impfkristall) dienen, abgebunden.
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Somit liegt in diesem Fall, im Uterschied zu den beschriebenen Bindemitteln
ähnlicher Bestimmung, wasserfreie krist@@line Kieselerde in Form der unter normalen
Bedingungen
thermodynamisch und chemisch beständigsten Art von
SiO2, des Quarzes, als zementierendes Grundmaterial des abgebundenen Bindemittels
vor. Dadurch werden die hohen physikalisch-mechanischen Eigenschaften des Quarzbindemittels
und seine chemische Beständigkeit nicht nur gegen Säuren beliebiger Konzentration,
sondern auch gegen alkalischen Lösungen mit einem pH-Wert bis zu 12 sowie Salzlösungen
und organische Lösungsmittel erklärt.
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wirkung Beim langerer wasserein wird aber die Festigkeit eine: des
aus derartigen Bindemittel hergestellten Betons bereits in zwei Monaten um 40 bis
50% vermindert. Das ist dadurch bedingt, daß die im Bindemittel enthaltenen Alkalihydrosilikate
sich in Wasser auflösen lassen und damit aus dem Beton ausgewachsen werden. Dies
wird von einer erhöhten Porosität des Betons, die seine Festigkeit verringert, begleitet.
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Demzufolge ist nur ein Weg und zwar die Verringerung des Gohaltes
an Natrium- und Kaliumoxyden für die Erhöhung der Wasserbeständigkeit des Betons
bei Verwendung des beschriebener Bindemittels möglich.Wie jedoch die Praxis zeigte,
kann der Oxid-gehalt im Glas sogar bei den in Glasschmalzofen maximal <> möglichen
Temperatuern (1600°C) unter 8 Mol.%<nicht>liegen.
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<kein Bei Nichteinhaltung dieser Bedingung findet Schmelzer>
< > vom größten Teil des Quarzsandes statt und es bildet sich sein Glas. Gleichzeitig
erfordert die weitere Temperaturerhöhut und Verwend und zu diesem Zweck von Elektroofen
einen bedies desltende Energieaufwand; beeinflußt wesentlich die betorjbetändigkeit
und ist ökonomisch unzweckmäßig. Außerdem it ein bedeutender Aufwand technologischer
Energie für die Zerkleinerung von relativ festen Glaskörnchen nach dem Abkühlen
erförderlich.
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Ä)er vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bindemittelzusammensetzung
für chemisch beständigen Beton und ein Verfahren zur herstellung von dieser Zusammensetzung
anzugeben, die es ermöglichen, durch eine qualitative Anderung der Kieselerdekomponente,
Quantitatsänderungen der Bestandteile sowie Änderungen der Herstellungsparameter
cin BindemitteL zu erjialten, das eine höhere Wasserbeständigkeit aufweist und gleichzeitig
billiger in der Herstellung als die zur Zeiz bekannten Bindemittel gleicher Bestimmung
ist.
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Die se Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einem Bindemittel für
chemisch beständigen Beton, bestehend aus feingemahlenem Quarzsand mit eLner spezifischen
Oberflache von 1000 bis 5000 cm²/g und feingemahlenem Alkalikieselerdezu schlag
einer aus /mindestens mit einem die Formel R2u aufweiuenden Oxyd verbundenen Kieselerdekomponente,
wobei R Natrium oder Kalium bedeutet, erfindungsgemäß mindestens eine kristalline
Kieselerdemodifikation wie Tridymit, Kristobalit als Kleselerdekomponente verwendet
wird und die Menge vom an der Teilchen-Oberfläche vorhandenen Natrium-, Kaliumoxid
oder deren Gemisch wobei 0,5 bis 6 Mol.% beträgt, die genannten Bestandteile in
folgendem Verhältnis genommen werden (in Gew.%): feingemahlener Quarzsand von 30
bis 80 kristalline Modifikation, enthaltend Kalium-, Natriumoxii oder deren Gemische
20 bis 70.
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Die Verwendung von Kristobalit, Trydimit und derenGemischen die 0,5
bis 6 Mol.% Alkalimetalloxyde an der Teilchenoberfläche
enthalten,
als Bes1iandteil des Bindemittels erlaubt die ein Menge an Alkalihydrosilikaten
bis auf Minimum zu reduzieren und damit die Wasserbeständigkeit des chemisch beständigen
Betons im Vergleich zu der des unter Verwendung von bekannten Bindemitteln auf Kieselerdebasis
hergestellten Betons wesentlich zu steigern.
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Eine Senkung des Gehaltes an Alkalimetalloxiden unter 0,5 Mol.% ist
unzweckmäßig, da die Auflösung und Kristallisation der Kieselerdekomponente an den
Teilchen des feingemahlenen Quarzsandes im Laufe einer Behandlung im Autoklav und
demzufolge auch die Abbindung des Bindemittels bei einer Betonnerstellung wegen
einer nichtausreichenden Alkalität praktisch aufhören.
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mäße Gleichzeitig ist das erfindungsge Bindemittel billiger, weil
Kristobalit und Tridymit aus Quarzsand bei ener niedri->als den geren Tempoeratur
als alkalisches kieselerdreiches Glas i nbekannten Bindemitteln gleicher Bestimmung<entstehen.>
Es sit zweckmäßig, wenn die kristalline Kiesselerdemodifikation zu 70 Gew.% aus
bis zu einerGröße von 0,315 bis 1,25 mm eine feingemahlenen Teilchen besteht und
den Rest staubfeine Fraktion bildet.
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Ein deraritge Verhaltnis der Fraktionen der Kieselerdemodifikation
gewährleistet eine ausreichend hohe Festigkeit und vollstandige Ausnutzung der staubfeinen
Teilchen, die beim Feinmahlen der Tridymit- und Kristobalitkörnchen entstehen.
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bei der Verwendung vom ridymit ist es zweckmäßig, wenn diese 6 Mol.%
des obengenannten Oxydes enthält.
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Ein derartiges Bindemittel weist die größte Abbindegeschwindigkeit
bei einer Behandlung im Autoklav auf.
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Der Energieaufwand für die Herstellung des Bindemittels 1st w£nimal,
wem 6 Mol.% Kaliumox d enthaltender Kristobalit als Bestandteil verwendet wird.
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Maximale Wasserbeständigkeit des Bindemittels wird erreicht, wenn
ein 0,5 Mol.% Natriumoxid enthaltende Kristobalit als Bestandteil verwendet wird.
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Es iet vorteilhaft, wenn bei Verwendung vom Tridymit als Kristalliner
Kieselerdemodifikaiton das Bindemittel zu 70 Gew.% aus kristalliner Kieselerdemodifikation
und zu 30 Gew.% aus feingemahlenem Quarzsand besteht. Bei diesem Verhältnis der
Bestandteile wird eine maximale Dichte der Betonstruktur und hohe mechanische Festigkeit
erreicht. Es ist auc@ zweckmäßig, eine Mischung vom Tridymit und Kristobalit als
Bestandteil des Bindemittels zu nehmen.Dann wird ein optimales Verhältnis zwischen
Abbindungsdauer des Bindemittels und Energieaufwand für die erhitzung gewährleistet.
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Die besten Ergebnisse werden erreicht bei einem Verhältnis zwischen
Tridymit und Kristobalit in der Mischung von 4:1.
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Vorteilhaft w .d bei einem Verfahren zur Herstellung des Bindemittels,
bestehend aus einem Mischen des Quarzsandes mindestens mit einer Verbindung wie
Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, einem Erhitzen
der erhaltenen Mischung für die Bildung eines die Formel R20 aufweisenden Oxydes,
wobei R Nt'rium, Kalium bedeutet, und seine chemische Bindung an der Oberfläche
der ,uarzsandteil¢hen, einem Stehenlassen für die
schl ags , Bildung
des Alkalikieselerdezu einem Abkühlen mit nachfolgendem Feinmahlen der Mischung,
einem Feinmahlen des Quarzsandes bis zu einer spezifischen Oberfläche von 1000 bis
5L'UO cm2/g, sowie einem nachfolgenden Mischen de G feingemahleschlagsnen Alkalikieselerdezu
mit dem feingemahlenen Quarzstand, Weiterbildung der Erfindung mindestens eine der
genannten verbindungen, wie Natriumkarbonat, $Kaliumkarbonat, $Natriumhydroxid,
Kaliuiziiiydroxid oder deren Mischungen dem quarzsand in einer Menge von 0,7 bis
15 Gew.% zugeführt, dieses Gemisch auf eine Temperatur von 1000 bis 1550 0C erhitzt
und bei dieser Temperatur bis zur Bildung mindestens einer kristallinen Kieselerdemodifikation
wie Kristobalit und Trimyd stehengelassen.
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Bei derartigen technologischen Parameter erfolgt ein Sintern der
Oxyde mit dem Quarzsand unter Silikatenbildung an der Teilchenoberfläche, und eine
weitere Strukturumwandlung des Quarzes zu Kristobalit und Tridymit ohne Schmelzen.
Dafür ist ein wesentlich kleinerer spezifischer Energieaufwand als für beim die
Herstellung von alkalischem kieselerdereischen Glas Verfahren zur Herstellung der
bekannten Bindemittel auf der Basis von Kieselerde erforderlich. Gleichzeitig erfolgt
die Bild@ @ schlag von Alkalikieselerdezu (gegebenfalls kristaliner oxidhaltiger
Kieselerdemodifikation) mit einer kleineren Ausgangsmenge an oxidbildenden Verbindungen
(wie Natrium- und Kaliumkarbonat sowie Natrium- und Kaliumhydroxid). Diese Tatsache
wirkt sich positiv auf die Wasserbeständigkeit des Bindemitaus tels. Das Feinmahlen
von zusammengesinternten Klümpchen der Kristallinen kieleserdemodifikation erfordert
einen wesentlich
kleineren Energieaufwand als das Brechen von Körnchen
des kieselerdereichen Glases bei der Herstellung des bekannten Bindemittels auf
der Basis von Kieselerde. Der Einsparungseffekt ist auch dadurch bedingt, daß nach
dem Sintern nur 50-60% der Masse feingemahlen werden muß. Außerdem ist die Festigkeit
der mechanischen Verbindungen zwischen den Teilchen der zusammengesinternten Maste
relativ niedrig.
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Es ist zu empfehlen, daß die mit dem Oxid verbundene kristalline
Kieselerdemodifikation mit einer Geschwindigkeit von mindestens 800° C/h abgekühlt
wird. Bei derartigen Bedingungen entsteht eine minimale Anzahl von Klümpchen der
zusammengesinternten Masse.
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eines Zur Herstellung Ljindemittels mit maximaler Wasserbeständigkeit
ist es erforderlich, Natriumhydroxid in einer Menge von 0,? Gew.% in den quarzsand
einzuführen.
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Um eine maximale Leistung bei einem kleinen Energieaufwand zu erreichen,
ist es erforderlich, Kaliumkarbonat in dex Quarzstand in einer Menge von 15 Gew.%
einzuführen. Beim Erhitzen der Mischung aus dem Quarzsand und einer der Verbindungen
wie Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder ihrer
Mischungen auf eine Temperatur von 1200°C ist es zweckmäßig, das Stehenlassen :
0,5 h lang Isis zur Strukturumwandlung des Quarzes in den Kristobalit durch zuführen.
Das Einhalten derartiger Bedingungen ermöglicht es, der Energieaufwand beim Erhitzen
auf ein Minimum zu reduzieren.
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Es ist empfehlenswert, beim Erhitzen der Mischung aus dem Quarzsand
und einer der Verbindungen wie Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydroxid,
Kaliumhydroxid oder ihrer Mischun
t,'en auf eine Temperatur von
1200 bis 14000C das Stehenlassen im Laufe von 0,5 bis 1 h bis zur Strukturumwandlung
des Quarzzes in Tridymit durchzuführen. Das Einhalten derarties, hell Bedingungen
erlaubt ein Bindemittel mit einer maximalen wird andererseits Abbindungsgeschwindigkeit
zu erhalten. Es bevorzugt, beim Erhitzen der Mischung aus Quarzsand und einer der
Verbindungen wie Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydrodid, Kaliumhydrox
d oder ihrer Mischungen auf eine Temperatur von 1550°C das Stehenlassen im Laufe
von 10 min durchzuführen.
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Das Einhalten derartiger Bedingungen gewährleistet eine maximale Produktivität
beim Herstellen des Bindemittels. Bei der Verwendung der-art iger Verbindungen wie
Hydroxiden und Karbonaten des Natriums und Kaliums ist es empfelllellswert, si vor
dem Mischen mit dem quarzsand zunächst in Wasser aufzulösen. In diesem Pall ist
der Hilfsrohstoffaufwand minimal und die Strukturumwandlung des Quarzsandes verläuft
unter günstigsten Bedingungen.
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mit Es ist zweckmäßig, nach dem Mischen des Quarzsandes nur trockenen
Natriumkarbonat und Kaliumkarbonat die erhaltene Mischung vor dem Erhitzen anzufeuciiten.
Das Anfeuchten verhindert das Mitreißen von tcilchen rohrstoff durch den beweglichen
Wärmeträger beim Herstellen des Bindemittels in Drehofen oder Wirbelschichtofen.
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BEISPIEL I .
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Das erfindungsgdmäße Bindemittel für chemisch beständigen Be ton
wird auf folgende Weise hergestellt. In Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5
t, wird in Wassser aufgelöstes
Natriumhydroxid in einer Menge
von 3,7 kg eingeführt. Das Mischen des Quarzsandes mit dem Natriumhydroxid wird
in einem Schaufelmischer ausgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird in einen
Drehofen eingeschüttet und auf eine Temperatur von 1550°C erhitzt. Beim drhitzen
wird das Natriumhydroxid in Natrier umox d und Wasser z fallen. Das Natriumoxid
verbindet sich an der Oberfläche der Quarzsandteilchen mit der Kieselerde zu Silikaten.
Das Stehenlassen wird bei einer Temperatur von 1550°C im Laufe von 10 min bis zu
einer Strukturumwandlung des Quarzes in Kristobalit durchgeführt. Der erhaltene
Alkalischlag kieselerdezu (Kristobalit mit 0,5 Mol.% Natriumoxid) wird mit einer
Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von 100°C C/h abgekühlt. Dafür wird der Zuschlag
mit Lut't abgeblas-en. Nach dem Abkühlen wird der mit Natriumoxid verbun-Korn enthaltende
dene Kristobalit einer Ausscheidung der 0,315-0,63 mm/Fraktion durch Vibrationssiede
unterworfen. Der zweite Bindemittel bestandtei.l.- Quarzsand-wird in einer Menge
von 0,214 t genommen und in einer Kugelmühle bis zu einer spezifischen Oberfläche
von 5000 cm2/g feingemahlen. Der feingemahlene Quarzsand wird mit dem feingemahlenen
durchgeseibten Kristobalit (der 0,315-0,63 mm Fraktion), der mit dem Natriumoxid
verbunden ist, gemischt.
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Das erhaltene Bindemittel enthält die Bestandteile in folgendem Verhältnis
(in Gew.,e): Quarzsand . . . . . . . . 30 kristalline Kieselerdemodifikation(Kristobalit),
enthaltend G,5 Mol.% Natriumox d........ ?O.
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Aus dem auf dies Art und Weise bereiteten Bindemittel n wurden saulenformige
Kontrollprobe zu 4 x 4 x 16 cm geformt. Zu diesem Zweck wurde das Bindemittel mit
Wasser bis z Erhaltung einer plastischen Masse gemischt. Die mit der erhaltenen
einem plastischen Masse gefüllten Formen wurden danach auf Schwingtisch aufgestellt.
Bach der Vibrationsverdichtung wurden die Formen mit den Proben in einem gesättigten
Wasserdampfmedium bei einer TempeLzatur von 190 0C und einem Druck: von 12 atm im
Laufe von 72 h in Autoklaven behandelt. Die fertigen n Probe wurden auf Zimmentemperatur
abgekühlt und aus den Formen herausgeholt.
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Auf ähnliche Weise wurden entsprechende Kontrollproben aus der einet
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis von alkalischen kieselerdereichem
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.): feingemahlener
Quarzsand ...................... 60 feingemahlenes kieselerdereiches Glas, enthaltend
8 Mol.% Natriumoxid ................ 40, Die aus dem erfindungsgemäßen und bekannten
Bindemittel hergestellten Proben wurde der Vergleichbestimmung des Wass besctändigkeitsfaktor
sowie der Biege-und Druckfestigkeit in natürlichen und wassergesättigtem Zustand
unterworfer. bei den Prüfungen wurden die Proben mit einer allmälich zunehmenden
Belastung bis zum Bruch beansprucht. Die Proben wurden durch Kochen in Wasser im
Laufe von 1 h und die nachfol gende Lagerung in Wasser im Laufe von 48 h mit Wasser
gesättigt. Der Biege-Wasserfestigkeitsfaktor wurde als Verhältnis
der
Bigefestigkeit in wassergesättigtem Zustand zur Biegefestigkeit in natürlichem Zustand
bestimmt. Änhlich wurde der Druck-Wasserfestigkeitsfaktor bestimmt. Die Ergebnisse
der Vergleichsprüfungen sind in nachstehenden Tabelle zusammengefaßt: Lfd. Bindemittel
bekanntes erfindungsgemäßes Nr. Parameter in oberibeschrieber Weise hergestellter
1. lilegetest igke it - in natürlichem Zustand in kg/cm2 144 126 - in wassergesättigtem
Zustand in kg/cm2 75 110 2. Druckfestigkeit - in natürlichem Zustand in kg/cm2 438
488 - in wassergesättigtem Zustand in kçg/cm2 211 390 3. Wasserbeständigkeitsfaktor
- bei biegung 0,52 0,86 - bet Druck 0,48 0,80 Der spezifisch Energieaufwand zur
Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemittels ist um 10% niedriger als zur Herstellung
des bekannten Bindemittels.
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Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel beschriebenen Verfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
zur 10 x 10x10 cm geformt. Als Füllstoff wurde quarzsand uncl -sohotter verwendet.
Die Proben wurden Druckprüfungen unterworfen, dabei wurden Festigkeit in natürlichem
und wassergesättigtem Zustand, Wasserbeständigkeitsfaktor sowie Säurefestigkeit
bestimmt, Festigkeit und Wasserbeständigkeitsfaktor wurden wie obenbeschrieben besteht.
Zur Bestimmung der Säurebeständigkeit wurde der Beton gemahlen und während einer
Stunde in 30%-iger wäßriger Schwefelsäurelösung gekocht. Die Säurebeständigkeit
wurde als Verhältnis des Gewichtes vom nach dem Kochen getrockneten Beton zum Ausgangsgewicht
vom Beton vor dem Kochcn bestimmt (in Gew.%).
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Die Ergebnisse der Prüfungen sind in nachstehende Tabelle zusammengefaßt:
Beton auf Basis bekannten erfindungsge-Lfd.
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des Bindemit- mäßen Bindemit-Nr. Parameter tels tels 1. Druckfestigkeit
- in natürlichem Zustand in kg/cm² 980 1111 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm²
509 990 2. Wasserbeständigkeitsfaktor 0,52 0,89 3. Säurebständigkeit in % 97,2 98,1
BEISPIEL
2.
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Das Bindemittel für chemisch beständigen Beton wird erin Weise findungsgemäß
folgender In Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird Natriumkarbonat
in einer Menge von 68 kg eingeführt. Das Mischen des Quarzsandes mit dem Natriumkarbonat
wird in einem Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird
mit Wasser angefeuchtet, einem Drehofen zugeführt und auf eine Temperatur von 12000C
erhitzt. Beim Erhitzen wird das Natriumkarbonat in Natriumoxyd und Kohlendioxid
zerfallen.
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Das Natriumoxyd, verbindet sich an der Oberfläche der Quarzsandch
teilen mit der Kieselerde zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bei einer Temperatur
von 1200 oC 30 min lang bis zur Strukturumwandlung des Quarzes in Kristobalit durchgeführt.
schalg Der erhalteen Alkaliselerdezu (Krsitobalit mit 0,6 Mol.% iiatriumoxyd) wird
mit einer Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von 7800° C/h abgekühlt. Dafür wird
der Zuschlag aus dem Ofen in fließendes Wasser ent laden. Nach dem Ab-Küheln und
Trocknen werden die mit Natriumoxid verbundenen Kristobalitklümpchen mit ffilfe
eines Hammerbrechers bis zu einer Teilchengröße von maximal 1,25 mm feingemahlen.
I)' zweite Bestand-@@@ des Bindemittels - der Qarzsand-wird in einer Menge von 0,825
t genommen und in einer Kugelmühle bis zu einer spezifischen Oberfläche vn 4000
cm²/g feingemahlen. Der feingemahlene Quarzsand wird mit dem feingemahlenen mit
Natriumox-id verbundenen Kristobalit gemischt, wobei 70 Gew.% krtistalline Kieselerdemodifikation
(Kristobalit) mit einer Teilchengröße von
0,315 bis 1,25 mm und
30 Gew.% staubfeine Fraktion genommen wird. Das erhaltene Bindemittel weist folgende
Zusammensetzung auf (in Gew.%):; Quarzsand ..........................................
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kristalline Kieselerdemodifikation (Kristobalit), enthaltend 6 Mol.%
Natriumox d ... 40.
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Aus dem auf diese Art und Weise bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige
Kontrollproben zu 4 x 4 x 16 cm so hergestellt, wie es im Beispiel 1 beschrieben
ist.
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Auf ähnliche Weise wurden entsprechende Kontrollproben aus der einem
bekarinten wasserbestänfigsten Bindemittel auf der Basis von alkalischem kieselerdereichem
Glas hergestellt. Dieses Bindemitel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%): feingemahlener
Quarzsand ......................... 60 feingemahlenes kieselerdereiches Glas, enthaltend
8 Mol.% Natriumoxyd .................... 40.
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Die aus dem erfindungsgmäßen und bekannten Bindemittel hergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege- und Druckfestigkeit in natürlichem und wassergesättigtem
Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors Vergleichsprüfunger unterworfen. Die
Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
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Die Ergebnisse der Vergleichsprüfung sind in eine Tabelle @menge@
i:jfd.
Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Nr. Parameter 1. Biegefestigkeit - in natürlichem
Zustand in kg/cm2 144 165 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 75 92 2. Druckfestigkeit
- in natürlichem Zustand in kg/cm² 438 662 - in wassergesättigtem 211 350 Zustand
in kg/cm² 3. Wasserbeständigkeitsfaktor - bei Biegung 0,52 - bei Druck X,48 0,53
Der spezifische Energieaufwand zur Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemittels
ist um 50% niedriger als zur Herstellung des bekannten Bindemittels.
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Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel beschriebenen Verfahren hergestellt ist wurden Betonproben in Würfelform
zu 10 x 10 x 10 cm geformt. Als Füllstoff wurde der Quarzschotter verwendet. Die
Proben wurden Druckprüfungen unterworfen, dabe£ # wurden Festigkeit in natürlcihem
und wassergesättigtem Zustand, Wasserfestigkeitsfaktor, sowie Säurefestigkeit bestimmt.
Die genanten
Parameter wurden nach der im Beispiel 1 beschriebenen
Methodik ermittelt.
-
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in nachstehende tabelle zusammengefaht:
Beton auf der Basis bekannten erfindungsge-Lfd.
-
des Bindemittels mässen Nr.
-
Parameter 1. Druckfestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm²
652 703 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm² 313 492 2. Wasserbeständigkeitsfaktor
0,48 0,70 3. Säurebesändigkeit in % 97, 6 98,8 BEISPIEL 3.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen Beton wird
wie folgt hergestellt.
-
In uarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird Kaliumkarbonat
als 50%-ige wäßrige Lösung in einer Menge von 85 kg, umgerechnet auf die Trochensubstanz,
eingeführt.
-
Das Mischen des Quarzsandes mit der Kaliumkarbonats lösung wird in
einem Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird einem Drehofen
zugeführt und auf eine Temperatur von 1200°C erhitzt. Beim Erhitzen verdampft das
Wasser,
und das Kaliumkarbonat zerfillt unter Bildung von Kaliumoxyd
und Kohlendioxid . . Das Kaliumoxid verbindet Eicb an der Oberfläche der Qaurzsandteilchen
mit der Kieselerde zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bei einer Temperatur von
lang 120000 lh bis zur Strukturumwandlung des Quarzes in Tridymit durchgeführt.
Der erhaltene Alkalikieselerdezuschlag (Tridymit mit 6 Mol.i Kaliumoxid) wird mit
einer Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von 7800°C/h abgekühlt. Dafür wird der
Zuschlag aus dem Ofen in das fließende Wasser entladen- Nacii dem Abkühlen und Trocknen
wird der mit Ka-Korn enthalten liumoxyd verbundene Tridymit zur Ausscheidung der
0,315-0,63 mm Fraktion durch Vibrationssiebe durchgesiebt. Der zweite Bindemittel
bestandteil -der Quarzsand-wird in einer Menge von 2,2 t gehommen und in einer Kugelmühle
bis zu einer spezifischen uberfläche von 5000 cm²/g feingemahlen. Der feingemahlene
Quarzsand wird mit dem durchgesiebten Tridymit der 0,315-0,63 mm traktion, der mit
dem Kaliumoxyd verbunden ist, gemischt.
-
Das erhaltene Bindemittel hat folgende Zusammensetzung (in Gew.7o):
Quarzsand .............................................. 80 kristalline Kieselerdemodifikation
(Tridymit), enthaltend 6 Mol.% Kaliumoxid ........ 20 Au dem auf diese Art und Weise
bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige Kontrollproben zu 4 x 4 x 16 cm hergestellt,
wie es im Beispiel 1 beschrieben ist. Dabei wurden die Proben im Laufe von 20 h
bei einer Temperatur von 19000 in einem Autoklav behandelt .
-
Auf ähnliche Weise wurden entsprechende Kontrollproben aus
der
einem bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis von alkalischem kieselerdereichem
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener Quarzsand ............................. 60 feingemahlenes kieselerdereiches
Glas, enthaltend 8 Mol.% Natriumox d ........ ....... 40 Die aus dem erfindungsgemäßen
und bekannten Bindemittel hergestellten Proben wurden zur Bestimmung der Biege-
und Druckfestigkeit in natürlichem und wassergesättigtem Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors
Vergleichsprüfungen unterworfon. Die Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen
Methodik analog.
-
Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind in nachstehende Tabelle
zusammengefaßt: Lfd. Bindemittel bekanntes erfindungsgemäes Parameter 1 2 3 4 1.
Bigefestigkeit - in natürlichem Zustand, in kg/cm' 144 11' - in wassergesättigtem
Zustand in kg/cm² 75 91 2. Duckfestigkeit: - ifl natürlichem zustand in kg/cm² 438
598
1 2 3 4 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 211 448 Wasserbeständigkeitsfaktor
- bei Biegung 0,52 0,78 - bei Druck 0,48 0,75 Der spezifische Energieaufwand zur
Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemittels ist um 25 niedriger als der zur Herstellung
des bekannten Bindemittels.
-
Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem beispiel beschrieben Verfahren hergesteLlt ist, wurden Betonproben in Würfelform
zu 10 x 10 x 10 cm geformt. Als Füllstoff wurde der Quarzsand und -schotter verwendet.
Die Proben wurden Druokprüfungen unterworfen, dabei wurden Festigkeit in natürlichem
und wassergesätti;tem Zustand, Wasserbständigkeitsfaktors sowie Säurebeständigkeit
bestimmt.
-
Die tjenannten Parameter wurden nach der im Beispiel 1 beschriebctwii
Methodik ermittelt.
-
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in nachstehende Tabelle zusammengefaßt:
Beton
auf der Basis bekannten erfindungs-Lfd.
-
des Bindemittels gemäßen Parameter 1. Druckfestigkeit: - in natürlichem
Zustand in kg/cm² 980 1037 Zustand in kg/cm² 509 861 2. Wasserbeständigkeitsfaktor
0,52 0,83 3. Säurebeständigkeit 97,2 97,2 BEISPIEL 4.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen in Weise
Beton wird folgender hergestellt.
-
In Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird Kaliumkarbonat
in einer Menge von 85 kg einreführt. Das Mischen des Quarzsandes mit dem Kaliumkarbonat
wird in einem Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wirtr
einem Drehofen zugeführt und auf eine Temperatur Voll 1200°C erhitzt.
-
Beim Erhitzen das Kaliumkarbonat zu Kaliumoxyd und rohrlendioxid.
Das Kaliumoxyd verbindet sich an der Oberfläche der Quarzsandteilchen mit der Kiesselerde
zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bei einer Temperaur von 1200°C im Saufe von
20 min bis zur Strukturumwandlung des Quarzes in Kristobalit durchgeführt. Der erhaltene
Alkalikieselerdezuschalg Kristobalit mit 6 Mol.% Kaliumoxyd) wir mit einer Geschwindigkeit
der
Temperaturabnahme von 800°C/h abekühlt. Da-;:u wird er mit der Luft abgeblassen.
Nach dem Ä'küj-ilen wird der mit Kaliumoxid d verbundene Kristobalit zur Korn enthaltende
Ausscheidung der 0,315-1,25 mm/Fraktion durch Vibrationssiebe bestandteil durcllgresiebt.
Der zweite Bindemittel - der Quarzsand-wird in einer Menge von 2,2 t genommen und
in einer Kugelmühle bis zu einer spezifischen Oberfläche von 1000 cm2/g feingemahlen.
-
Der feingemahlene Quarzsand wird mit dem durohgesiebten Kristobalit,
der mit dem Kaliumoxid verbunden ist, gemischt. Das erhaltene Bindemittel hat folgende
Zusammensezung: (in Gew.%):; Quarzsand ....................................... 80
kristalline Kieselerdemodifikation (Kristobalit), enthaltend 6 Ml.% Kaliumioxid
...20.
-
Aus dem in beschriebener Weise bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige
Kontrollproben zu 4 x 4 x 10 cm so hergestellt, wie es im Beispiel 1 beschrieben
ist. Die Autoklavenbehandlung wurde aber im Laufe von 48 h durchgeführt.
-
Auf ähnliche Weise wurden entspechende Kontrollproben aus der einem
bekannten wassebständigsten Bindemittel auf der Basis von allzlischem kieselerdereichem
Glas hergestellt. dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener Quarzsand s . .
-
feingemahlenes kieselerdereiches Glas, enthaltend 8 Mol.% Natriumoxid
.................... 40.
-
Die aus dem erfindungsgemaßen und bekannten Bindemittel hergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege und Durckfetigkeit in natürlichem und wassergesattigtem
Zustand sowie des Wasserbestandigkeitsfaktor Vergleichsprufungen unverworfen.
Die
Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
-
Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind in nachstehende Tabelle
zusammengefaßt: Lfd. Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Nr.
-
Parameter 1. Biegefestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm²
144 116 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 2. Druckfestigkeit: - in natürlichem
Zustand in kg/cm² 438 420 in wassergesättigtem Zustand in kg/cm² 211 260 3. Wasserbeständigkeitsfaktor:
- bei Biegung 0,52 0,65 - bei Druck 0,48 0,62 Die spezifische Energieaufwand zur
Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemittels ist um 60% niedriger als der zur
Herstellun- des bekannten Bindemittels.
-
Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das hergestellt
nach dem in in diesem beispiel bescnriebenen Verfahren ist,
wurden
butonproben in Würfelform zu 10 x 10 x 10 cm geformt.
-
Als Füllstoff wurde quarmschotter verwendet. Die Proben wurden Druckprüfungen
unterworfen, dabei wurden Festigkeit im natürlichen und wassergesättigtem Zustand,
Wasserbeständigkeitsfaktor sowie Säurebeständigkeit bestimmt. Die genannten Parameter
wurden nach der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik ermittelt.
-
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle zusaliflenge-Beton auf
der Basis bekannten erfindungs-Lfd.
-
des Bindemittels gemässen Nr.
-
Parameter 1. Druckfestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm2
497 478 - in wassrergesättigtem Zustand in kg/cm² 214 311 2. Wasserbeständigkeitsfaktor
0,43 0,65 3. urebeständigkeit 97,9 98,1 BEISPIEL 5.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen Beton wird
auf folgende Weise hergestellt.
-
In Qarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird in Wasser aufgelostes
Kaliumhydroxid in einer Menge von
eingeführt. Das Mischen des Querzsandes
mit dem Kaliumhydroxid wird in einem Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene
homogene Mischung wird einem Drehofen zugeführt und auf eine Temperatur von 14000C
erhitzt.
-
Beim Erhitzen zerfällt das Kaliumhydroxid zu Kaliumoxid und wasser
. Das Kaliumoxid verbindet sich an der Oberfläche der Quarzsandteilchen mit der
Kieselerde zu Silikaten.
-
Das Stehenlassen wird bei einer Temperatur von 14000C im Laufe von
1 h bis zur Strukturumwandlung des Quarzes in Tridymit durch schlag geführt. Der
erhaltene Alaklikieselerdezu (Tridymit mit 0,5 Mol.% Kaliumoxyd) wird mit einer
Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von 1000 C/h abgekühlt. Dafür wird er mit
der Luft abgeblasen. Nach dem Abkühlen wird der mit Kaliumoxyd verbundene Tridymit
zur Ausscheidung der Korn enthaltende (0,315-0,63 mm)Fraktion durch Vibrationssiebe
durchgesiebt. Der bestandteil zweite Bindemittel - der Quarzsand-wird in einer Menge
von 2,15 t genommen und in einer Kugelmühle bis zu einer spezifischen Oberfläche
von 4500 cm²/g geingemahlen. Der feingemahlene Quarzsand wird mit dem durchgesiebten
Iridymit, der mit dem Kaliumox d verbunden ist, gemischt. Dns erhaltene Bindemittel
hat folgende Zusammensetzung (in Gew.%): Quarzsand ........................................
70 Kristalline Kieselerdemodifikation (Tridymit), enthaltend 0,5 Mol.% Kaliumoxid
........ 30.
-
Aus dem auf diese Weise bereiteten Bindemittel wurden säuienförmige
Kontrollproben zu 4 x 4 x 16 cm so hergestellt, wie e in Beispiel 1 beschrieben
ist.
-
Auf ähnliche Weise wurden entsprechende Kontrollproben aus
einem
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis von alkalischem kieselerdereichem
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener quarzsand .................. 60 feingemahlenes kieseleredereiches
Glas, enthaltend 8 Mol.% Natriumoxid .................... 40.
-
Die aus dem er£indungsgemäßen und bekannten Bindemittel hergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege- und Druckfestigkeit in natürlichem und wassergesättigtem
Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors Vergleichsprüfungen unterworfen. Die
Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
-
uie Ergebni-se der Vergleichsprüfungen sind in Tabelle zusammengefaßt:
Lfd. Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Nr.
-
Parameter 1 2 4 4 1. Biegefestigkeit: - in natürlichem Zustand in
kl,tcmz 144 161 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm²
1 2 3
4 2 Druckfestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm² 438 648 - in wassergesättigtem
Zustand in kg/cm2 211 591 3. Wasserbeständ igkeitsfaktor: - bei Biegung 0,52 0,93
- bei Druck 0,48 0,91 Der spezifische Energieaufwand zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Bindemittels ist um 5-10% niedriger als der zur Herstellung des vom bekannten Bindemittels.
-
Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel beschriebenen Verfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
zu LO x 10 Z 10 cm geformt. Als Füllstoff wurden Quarzsand und - schotter verwendet.
Die Proben wurden Druckprüfungen unterworfen, dabei wurden Festigkeit in natürlichem
und wassergesättigtem Zustand, Wasserbestänigkeitsfaktor sowie Säurebeständigkeit
bestimmt.
-
Die genannten Parameter wurden nach der im Beispiel 1 beschriebenen
Methodik ermittelt.
-
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle zusammengef@@@
Beton
auf der Basis des bekannten erfindungsSe-Lfd. Bindemittels mäßen Nr. Parameter 1.
Druckfestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm2 980 997 - in wassergesättigtem
Zustand in kg/cm2 509 897 2. Wasserbeständigkeitsfaktor 0,52 0,90 3. Säurebeständigkeit,
in % 97,2 9d,2 BEISPIEL 6.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen Beton wird
auf folgende Weise hergestellt.
-
In Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird Kalimkarbonat
in einer Menge von 85 kg eingeführt.
-
Das ischen des Quarzsandes mit dem Kaliumkarbonat wird in einem Schaufelmischer
durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird mit Wasser angefeuchtet, einem
Drehofen zugeführt und auf eine Temperatur von 12000C erhitzt.
-
beim Erhitzen :erfillt das Kaliumkarbonat zu Kaliumoxid uxid Kohlendioxid.
Das Kaliumoxid verbindet sich au aber Oberflache der Quarzsandteilchen mit der Kieselerde
zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bei einer Temperatur von
1200°C
im Laute einer Stunde bis zur Strukturmwandlung des quarzes in Tridymit durchgeführt.
Der erhaltene Alkalikieselerschlag dezu (Tridymit mit 6 Mol. % Kaliumoxid) wird
mit einer Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von 7200° C/h abgekühlt.
-
Dafür wird er aus dem Ofen in fließender Wasser entladen. Nach dem
Abkühlen und Trocknen wird der mit Kaliumoxid verbundene Tridymit zur Ausscheidung
der 0,63-1,25 mm Korn onthaltenden / Fraktion durch Vibrationssiebe durchgesiebt.
Der zweite Bindebestandteil mittel der Quarzand-wind in einen Menge von 0,235 t@ge
mittel - der Quarzsand-wird in einer Menge von 0,235 t genommen und in einem Kugelmühle
bis zu einer spezifischen Oberfläche von 4000 cm2/g feingemahlen. Der feingemahlene
quarzsand wird mit dem durchgesiebten Tridymit der 0,63 - 1,25 mm Fraktion, der
mit Kaliumox d verbunden ist, gemischt. Das erhaltene Bindemittel hat folgende Zusammensetzung
(in Gew.%): Quarzsand ........................................... 30 kristalline
Kieselerdemodifikation (Tridymit), enthaltend 6 Mol.% Kaliumoxid .......... 70.
-
Aus dem auf diese Weise bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige
Kontrollproben zu 4 x 4 x 46 cm so hergestellt, wie es im Beispiel 1 beschrieben
ist. Die Autoklavenbehandlun wunde aber bei einer Temperatur von 190°C im Laufe
von 4U durchgeführt.
-
Auf hanliche Weise wurden entsprechende Kontrollproben aus der einem
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel der 3 von alkalischem kieseleredereichem
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener
Quarzsand .................... 60 feingemahlenes kieselerdereiches Glas, enthaltden
8 Mol.% Natriumoxid ................... 40.
-
Die aus dem erfindungsgemäßen und bekannten Bindemittel hergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege- und Druck festigkeit in natürlichem und
wassergesättigtem Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors Vergleichsprüfungen
unterworfen. Die Prüfmetbodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
-
Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind in Tabelle zusammengeführt:
Lfd. Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Nr.
-
Parameter 1 2 3 4 1. diegefestigkeit: - in natürlichem Zustand in
kg/cm2 144 176 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm² 75 150 2. Druckfestigkeit:
- in natürlichem Zustand in kg/cm² 438 778 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2
211 630
1 2 3 4 3. Wasserbeständikeitsfaktor - bei Biegung 0,52
0,85 - bei Druck 0,48 0,81 Der spezifische Energieaufwand zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Bindemittels ist um 25% niedriger als der zur Herstellung des bekannten Bindemittels.
-
Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel das nach dem in
diesem beispiel beschriebenen Verfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
mit den Abmessungen von lo x 10 x 10 cm geformt. Als Füllstoff wurden Quarzsand
und -schotter verwendet. Die Proben wurden Druckprüfungen unterworfen, dabei wurden
Festigkeit in natürlichem und wassergesättigtem Zustand, Wasserbest' digkeitsf tor
sowie Säurebeständigkeit bestimmt. Diese Parameter wurden nach der im Beispiel 1
beschriebenen Methodik ermittelt.
-
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle zusammengefaßt:
Beton
auf der Basis bekannten erfindungs-Lfd.
-
des Bindemittels gemäßen Nr.
-
Parameter 1. Druckfest ike it: - in natürlichem Zustand in kg/cm²
980 1208 in wacsergesättigtem Zustand in kg/cm² 509 1705 2. Wasserbeständigkeitsfaktor
0,52 0,89 3. Säurebeständigkeit, in Sg 97,2 99,1 BEISPIEL 7.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen Beton wird
auf folgende Weise hergestellt.
-
In Querzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird Natriumkarbonat
in einer Menge von 73 kg eingeführt. Das Mischen des Quarzsandes mit dem Natriumkarbonat
wird in einem Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird
mit Wasser angefeuchtet, einem Drehofen zugeführt und bis zu einer Temperatur von
1300°C erhitzt.
-
Beim Erhitzen zerfällt das Natriumkarbonat zu Natriumoxid 1J und
Kohlendioxid. Das Natriumox d verbindet
sich an der Oberfläche
der Quarzsandteilchen mit der Kieselerde zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bei
einer Temperatur von 1300 0C im Laufe einer Stunde bis zur Strukturumwandlung der
Hauptmenge an Quarz in eine Mischung vom Kristobalit und Tridurchgeführt dymit mit
einem Verhältnis von 4:1V Der erhaltene Alkalikieselschlag erdezu (aus der Mischung
vom Kristobalit und Tridymit, enthaltend 6 Mol.% Natriumoxid) wird mit einer Geschwindigkeit
der Temperaturabnahme von 8000° C/h abgekühlt. Dafür wird er in fließendes Wasaer
entladen, Nach dem Abkühlen und Trocken werden die Klümpchen der Mischung vom mit
Natriumoxid verbundenem Kristobalit und Tridymit mit Hilfe eines der Korn enthaltenden
Hammerbrechers so zerkleinert, daß Gehalt der 0,315-1,25 mm/ Fraktion 70 Gew.% beträgt
und den Rest die staubfeine Fraktion bestandteil bildet. Der zweite Bindemittel
- der Quarzsand-wird in einer Menge von 825 kg genommen und in einer Kugelmühle
bis zu einer spezifischen Oberfläche von 4000 cm²/g feingemohlen.
-
Der feingemahlene Quarzsand wird mit der feingemahlene Mischung von
mit Natriumoxid verbundenem Tridymit und Kristobalit gemischt. Das erhaltene Bindemittel
hat folgende Zusammensetzung (in Gew.%): Quarzsand .........................................
60 kristalline Kieselerdemodifikation (Mischung vom Tridymit und Kirstobalit), enthaltend
6 Mol.% Natriumoxid ......................................... 40.
-
Aus dem auf diese Weise bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige
Kontrollproben mit den gleichen Abmessungen von 4 x 4 x 16 cm so hergestellt, wie
es im Beispiel 1 bcociirieben
ist. Die Autoklavenbehandlung wurde
aber bei einer Temperatur von 190 0C im Laufe von 32 h durchgeführt.
-
h Auf änliche Weise wurden entsprechende Kontrollproben aus der einem
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis vom alkalischen kieselerdereichen
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammenstzung (in Gew.%): feingemahlener
Quarz ............................ 60 feingemahlenes kieselerdereiches Glas, enthaltend
8 Mol.% Natriumoxid .................... 40.
-
Die aus dem erfindungsgemäßen und bekannten Bindemittel hergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege- und Druckfestigkeit in natürlichem und wassergesättigtem
Zustand sowie des Wasserbestandigkeitsfaktors Vergleichsprüfungen unterworfen. Die
Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
-
Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind in Tabelle zusammengefaßt:
Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Lfd.
-
Nr.
-
Parameter 1 2 3 4 1. Biegefestigkeit: - in natürlichem Zustand in
kg/cm2 144 14() - in wassergesattigtem Zustand in kg/cm² ?5 116
1
2 3 4 2. Druckfestigkeit - in natürlichem Zustand in kg/cm² 438 680 - in wassergesättigtem
Zustand in kg/cm² 211 517 3. Wasserbeständigkeitsfaktor: - bei Biegung 0,52 0,83
- bei Druck 0,48 0,76 Der spezifische Energieaufwand zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Bindemittels mit um 50% niedriger als der zur Herstellung des bekannten Bindemittels.
-
Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel beschriebenen Vorfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
mit den Abmessungen von 10 x 10 x 10 cm geformt. Als Füllstoff wurden Quarzsand
und -schotter verwendet. Die Proben wurden Druckprüfungen unterworfen, dabei wurden
Festigkeit in natürlichem und wassergesättigtem Zustand, Wasserbeständigkeitsfaktor
sowie Säurebeständigkeit bestimmt. Die genannten Parameter wurden nach der im Beispiel
1 beschriebenen Methodik ermittelt.
-
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle zusammenger @ßt:
Beton
auf der Basis bekannten erfindungsgemäßen Lfd. des Bindemittels Nr.
-
Parameter 1. Druckfesti';keit: - in natürlichem Zustand in kg/cm2
980 1050 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm² 509 924 2. Wasserbeständigkeitsfaktor
0,52 O,d8 3. Säurebeständigkeit in % 97,2 97,6 BEISPIEL 8.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen Beton wird
auf folgende Weise hergestellt.
-
in Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird ein Gemisch
aus Natriumkarbonat und Natriumoxid in Gewichtsverhältnis von 1:1 in einer Menge
von 35 kg eingeführt. Das Mischen des Quarzsandes mit dem genannten Gemisch wird
in einem Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird einem
Drehofen zugeführt und auf eine Temperatur von 13000C ertiitzt.
-
Bei dem Erhitzen zerfällt das Natriumkarbonat in Natriumoxid bzw.
Kohlendioxid und Wasser.
-
Das Natriumoxid verbindet sich an der Uberfläche der Quarzsandteile
mit der Kieselerde zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bein einer Temperatur von
1300°C im Laufe von einer Stunde
bis zur Strukturmwandlung des
Quarzes in Tridymit d durchgeführt. schalg Der erhaltene Alkalikieselerdezu (Tridymit
mit 4 Mol.% Natriumoxi-d) wird mit einer Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von
800° C/h abgekühlt. Dafür wird er mit der Luft abgeblasen. Nach dem Abkühlen werden
die Klümpohen vom mit Natriumoxid verbundenen Tridymit mit Hilfe eines Hammerbrecher
bis zu einer Teilchengröße von 0,315 mm zerkleinert. bestandteil Der zweite Bindemittel
- der Quarzsand-wird in einer Menge von 0.788 t genommen und bis zu einer spezifischen
Ober-Quarzsand fläche von 1000 cm²/g feingemahlen. Der feingemahlene wird mit dem
feingemahlenen Tridymit, der mit Natriumoxid verbunden ist, gemischt. Das erhaltene
Bindemittel hat folgende Zusammensetzung (in Gew.%): Quarzsand .............................................
60 kristalline Kieselerdemodifikation (Tridymit), enthaltend 4 Mol.% Natriumoxid
............. 40 Aus dem auf diese Weise bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige
Kontrollproben mit den gleichen Abmessungen so hergestellt, wie es im Beispiel 1
beschrieben ist.
-
Auf ahnliche Weise wurdenentsprechende Kontrollproben aus der einen
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis vom alkalischen kieseleredereichen
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener Quarzsand ...................................... 60 feingemahlenes
kieselerdereiches Glas, enthaltend 8 Mol.% Natriumoxyd ...............................
40 Die aus dem erfindungsgemäßen und bekannten Bindemittel hergestellten Proben
wurden zur Bestimmung der Biege- und
Druckfestigkeit in natürlichem
und wassergesättigtem Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors den Vergleichsprüfungen
unterworfen. Die Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebehen Methodik analog.
-
Die Ergebnisses der Vergleichsprüfungen sind in Tabelle zusammengefüßt:
Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Lfd.
-
Nr.
-
Parameter 1. Biegefestigkeit: - in natürlichem Zustand, in kg/cm2
144 118 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm² 75 100 2. Druckfestigkeit: - in
natürlichem Zustand in kg/cm² 438 385 -in wassergesättigtem Zustand in k/cm2 211
300 3. Wasserbeständigkeitsfak tor: - bei Biegung 0,52 0,85 - bei Druck 0,48 0,78
Der
spezifische Energieaufwand zur Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemittels ist
um 50% niedriger als der zur Herstellung des bekannten Bindemittels.
-
Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel beschriebenen Verfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
mit den Abmessungen von 10 x 10 x 10 cm geformt. Als Füllstoff wurde Quarzschotter
verwendet. Die Proben wurden Druckprüfungen unterworfen, dabei wurden Festigkeit
in natürlichem und wassergesattigtem Zustand, Wasserbestandigkeitsfaktor, sowie
Säurebeständigkeit bestimmt. Die genannten Parameter wurden nach der im Beispiel
1 beschriebenen Methodik ermittelt.
-
in Die Ergebnisse der Prüfungen sind Tabelle zusammengefäßt: Beton
auf der Basis bekannten erfindungsgemäßen Lfd.
-
des Bindemittels Nr.
-
Parameter 1. Druckfestigkeit: in natürlichem Zustand in kg/cm² 497
645 - in wassergesättigtem Zustand in k/cm2 214 2. Wasserbeständigkeitsfaktor 0,43
0,90 3. Säurebeständigkeit in % 97,9 9d,O
BEISPIEL 9.
-
Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigen in Weise
Beton wird folgender hergestellt.
-
In Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird eine Mischung
von 50%-gen wäßrigen Lösungen von Natriumhydroxyd und Kaliumhydroxyd (im Verhältnis
1:1,5) in einer Menge von 50 kg, umgerechnet auf die Trockensubstanz eingeführt.
Das Mischen des Quarzsandes mit der Alkalienmischung wird in einem Schaufelmischer
durchgeführt. Die erhaltene homogene iv'iischuag wird einem Drehofen zugeführt und
auf eine Temperatur von 10000C erhitzt.
-
beim Erhitzen die Alkalien in Natriumoxid, Kaliumoxid und Wasser
zerfallen Das Natriumox d und Kaliumoxid verbinden sich an der Oberfläche der Quarzsandteilchen
mit der Kieselerde zu Silikaten. Das Stehenlassen wird bei einer Temperatur von
1000°C im Laufe von 4 h bis zur Struktuumwandlung des quarzes in Kristobalit durchgeführt.
Der erhaltene Alkalischi a kleelerdezu (Eristobalit mit 6 Mol.% Natrium- und Kaliumoxyd)
wird elit einer Geschwindigkeit der Temperaturabnahme von 2500° C/h abgekühlt. Dafür
wird der Zuschlag mit ruft abgeblasen. Nacn dem Abkühlen werden Klümpchen vom mit
Natrium- und Kaliumoxid verbundenernKristobalit mit Hilfe eines Hammerbrechers bis
zu einer Teilchengröße von G,315 mm zerbestandteil kleinert. Der zweite Bindemittel
der Quarzsand-wird in einer Menge von 0,227 t genommen und bis zu einer spezifischen
Oberfläche von 3000 cm2/g feingemahlen. Der feingemahlene uarzsand wird mit dem
feingemahlenen Kristobalit, der mit atrium-
- und Kaliumoxid verbunden
ist, gemischt. Die erhaltene Bindemittel hat folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
Quarzand ................................... 30 kristalline Kieselerdemodifikation
(Kristobalit), enthaltend 6 Mol.S Natrium- und Kaliumoxid .................... 70
Aus dem auf diese Weise bereiteten Bindemittel wurden säulenförmige Kontrollproben
mit den gleichen Abmessungen so hergestellt, wie es im Beispiel 1 beschrieben ist.
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Auf ahnliche Weise wurdenentsprechende Kontrollproben aus der einem
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis von alkalischem kieselerdereichen
Glas hergestellt. Dieses Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener Quarzsand ..................................... 60 feingemahlenes
kieselerdereiches Glas, enthaltend 8 Mol Natriumoxyd ................. 40.
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Die aus dem erfindungsgemäßem und bekannten Bindemittel nergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege- und Druckfestigkeit in natürlichem und wassergesättigtem
Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors Vergleichsprüfungen unterworfen. Die
Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
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Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind in Tabelle zusammengefaßt:
Bindemittel
bekanntes erfindungsgemäßes Lfd.
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Nr.
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Parameter 1. Biegefestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm 144
96 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm² 75 56 2. Druckfestigkeit: - in natürlichem
Zustand in kg/cm² 438 320 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 211 186 3. Wasserbeständigkeitsfaktor:
- bei Biegung 0,52 0,58 -bei Druck 0,48 0,58 Der spezifisiche Energieaufwand zur
Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemittels ist um 15% niedriger als der zur
Herstellung des bekannten Bindemittels.
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Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel beschriebenen Verfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
zu lOx 10 x 10 cm geformt.
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Als Füllstoff wurde Quarzsand verwendet. Die Proben wurden Druckprüfungeii
unterworfen, dabei wunden Festigkeit in natürlichem und wassergesättigtem Zustand,
Wasserbeständikeitsfaktor
sowie Säurebeständigkeit bestimmt. Die
genannten Parameter wurden nach der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik ermittelt.
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Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle zusammengefaßt: Beton
auf der Basis des bekannten erfindungsgemäßen Lfd. Bindemittels Nr.
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Parameter 1. Druckfestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm²
540 597 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 309 484 2. Wasserbestandigkeitsfaktor
0,57 0,81 3. Säurebeständigkeit in % 99,2 99,0 BEISP2L 10.
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Das erfindungsgemäße Bindemittel für chemisch beständigein Weise
Beton wird folgender hergestellt.
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In Quarzsand, genommen in einer Menge von 0,5 t, wird eine Mischng
von trockenen Natrium- und Kaliumkarbonaten (im Gesichtsverhältnis von 1:1,5) in
einer Menge von 75 kg eingeführt.
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Das Mischen des Quarzsandes mit den genannten Karbonaten wird in einem
Schaufelmischer durchgeführt. Die erhaltene homogene Mischung wird mit Wasser angefeuchtet
einem Drehofen zugeführt und auf eine Temperatur von 1250°C erhitzt.
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Beim Erhitzen werden Natrium- und Kaliumkarbonate in Nazersetzt trium-
und Kaliumoxid sowie Kohlendioxid. Das Natrium- und Kaliumoxid verbinden sich an
der Oberfläche der Quarzsandteilchen mit der Kieselerde zu Silikaten. Das Stehenlassen
wird bei einer Temperatur von 1250°C im Laufe von 1 h bis zur Strukturumwandlung
des Quarzes in Tridymit durchgeführt. Der erhaltene Alkalischlag kieselerdezu (Tridymit
mit 6 Mol.S Natrium- und Kaliumoxid) wird mit einer Geschwindigkeit der Temperaturabnarime
von 1000 grd.C/h abgekühlt. Dafür wird der Zuschlag mit Luft abgeblasen. Nach dem
Abkühlen werden die Klümpchen vom mit Natriuul- und Kaliumoxid verbundenem Tridymit
mit Hilfe eines Hammerbrechers bis zu einer Größe von 1.25 mm zerkleinert.
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bestandteil zweite Bindemittel - der Quarzsand-wird in einer Menge
von 0,55 t genommen und bis zu einer spezifischen Oberfläche von 4000 cm2/g feingemahlen.
Der feingemahlene Quarzsand wird mit dem feingemahlenen Tridymit, der mit Natrium-
und Kaliumoxid verbunden ist, gemischt. Das erhaltene Bindemittel hat folgende Zusammensetzung
( Gew.,Ó): Quarzsand ...................................... 50 kristalline Kieselerdemodifikation
(Tridymit), enthaltend 6 Mol.% Natrium- und Kaliumoxid ........ 50.
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Aus dem auf diese Weise bereiteten Bindemittel wurden säuulenförmige
Kontrollproben mit den gleichen Abmessungen eo hergestellt, wie es im Beispiel 1
beschrieben ist.
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h Auf änliche Weise wurden entspechende Kontrollproben aus der einem
bekannten wasserbeständigsten Bindemittel auf der Basis von alkalischem kieselerdereichem
Glas hergestellt. Diese Bindemittel hatte folgende Zusammensetzung (in Gew.%):
feingemahlener
Quarzsand ......................... 60 feingemahlenes kieseleredereiches Glas, enthaltend
8 Mol. % Natriumoxid ................. 40.
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Die aus dem erfindungsgemäßen und bekannten Bindemittel hergestellten
Proben wurden zur Bestimmung der Biege- und Druck festigkeit in natürlichem und
wassergesättigtem Zustand sowie des Wasserbeständigkeitsfaktors Vergleichsprüfungen
unterworfen. Die Prüfmethodik war der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik analog.
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Die Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sind in Tabelle zusammengefaßt:
Bindemittel bekanntes erfindungsgemäßes Lfd.
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Nr.
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Parameter 1. Biegefestigkeit: -in natürlichem Zustand in kg/cm² 144
145 in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 75 98 2. Druckfestigkeit: - in natürlichem
Zustand in kg/cm2 in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 211 406 3.Wasserbeständigkeitsfaktor:
-bei Biegung 0,52 0,74 - bei Druck 0,48 0 0,70
Der spezifische
Energieaufwand zur Herstellung des erfindungsgemäßen Bindemitteleß ist um 30% niedriger
als der zur Herstellung des bekuunten Bindemittels.
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Aus dem bekannten Bindemittel und dem Bindemittel, das nach dem in
diesem Beispiel bescnriebenen Verfahren hergestellt ist, wurden Betonproben in Würfelform
zu 10 x 10 x 10 cm geformt. Als Füllstoff wurden Quarzsand und -schotter verwendet.
Die Proben wurden Vruckprüfungen unterworfen, dabei wurden Eestigkeit in natürliciiem
und wacsergesattittem Zustand, Wasserbeständigkeitsfaktor sowie Säurebeständigkeit
bestimmt. Die genannten Parameter wurden nach der im Beispiel 1 beschriebenen Methodik
ermittelt.
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Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Tabelle zusammengef aßt: Beton
auf der Basis des bekannten erfindungsgemäßen Lfd. Bindemittels Nr.
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Parameter 1. Druckfestigkeit: - in natürlichem Zustand in kg/cm²
980 872 - in wassergesättigtem Zustand in kg/cm2 509 680 2. Wasserbeständigkeitsfaktor
0,52 0,78 3- Säurebeständigkeit in % 97,2 97,7
Vorstehend sind
Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es sind auch andere Modifikationen
möglich, die über die Grenzen des Wesens und Umfanges der Erfindung, festgelegt
durch die Patentansprüche, nicht hinausschen.