DE2934019C2 - - Google Patents
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- DE2934019C2 DE2934019C2 DE2934019A DE2934019A DE2934019C2 DE 2934019 C2 DE2934019 C2 DE 2934019C2 DE 2934019 A DE2934019 A DE 2934019A DE 2934019 A DE2934019 A DE 2934019A DE 2934019 C2 DE2934019 C2 DE 2934019C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung
der Richtung und der Geschwindigkeit eines selbstfah
renden Fahrzeugs, das einerseits über ein Lauffahrwerk,
das aus mindestens zwei voneinander unabhängigen, ange
triebenen Lauforganen besteht, und andererseits über ein
Stützfahrwerk, das gegebenenfalls auf ein einziges ver
schwenkbares Stützorgan reduziert ist, auf dem Boden
aufliegt.
Insbesondere betrifft die Erfindung selbstfahrende Ver
dichtungsfahrzeuge mit hydrostatischem Getriebe, d. h.
Verdichtungsfahrzeuge, deren Lauforgane Vibrierkörper
bilden und einzeln durch unabhängige Hydraulikmotoren
in Drehung versetzt werden, wie sie beispielsweise in
der FR-PS 15 73 169 und in der FR-PS 23 23 543 beschrie
ben werden.
Bei der Konstruktion derartiger selbstfahrender Fahrzeuge
besteht ein Problem darin, daß zu jedem Zeitpunkt unab
hängig von dem Einschlagwinkel des Stützorgans zwischen
der Richtungssteuerung und der Geschwindigkeitssteuerung
eine vollkommene Unabhängigkeit bestehen muß.
In der FR-PS 15 73 169 wird eine mechanische Lösung die
ses Problems vorgeschlagen, die den Fall betrifft, in dem
das Stützorgan ein einfaches gelenktes Organ, d. h. ein
einfaches freilaufendes Lauforgan ist.
In der FR-PS 23 23 543 wird diese mechanische Lösung auf
den Fall ausgedehnt, in dem das das Stützorgan bildende
Lauforgan nicht nur gelenkt ist, sondern auch angetrie
ben wird.
Auch diese mechanische Lösung ist befriedigend. Sie besitzt
jedoch folgende Nachteile:
Zunächst ist die Unabhängigkeit der Geschwindigkeitssteue rung des Fahrzeugs gegenüber seiner Richtungssteuerung nur in dem Maße gewährleistet, in dem in einer Kurve die Dreh geschwindigkeit des angetriebenen Außenlauforgans unterhalb eines maxi malen Geschwindigkeitswerts bleibt, der dem Höchstdurch satz der Pumpe entspricht, die den Motor dieses Außenlauf organs speist: über diesem maximalen Geschwindigkeitswert nimmt die Drehgeschwindigkeit des angetriebenen Innenlauforgans schnell ab, so daß die Fahrrichtung des Fahrzeugs, die durch die Relativdrehgeschwindigkeiten der angetriebenen Lauforgane bestimmt wird, in einem Zusammenhang mit dem Einschlag winkel des Stützorgans dieses Fahrzeugs bleibt.
Zunächst ist die Unabhängigkeit der Geschwindigkeitssteue rung des Fahrzeugs gegenüber seiner Richtungssteuerung nur in dem Maße gewährleistet, in dem in einer Kurve die Dreh geschwindigkeit des angetriebenen Außenlauforgans unterhalb eines maxi malen Geschwindigkeitswerts bleibt, der dem Höchstdurch satz der Pumpe entspricht, die den Motor dieses Außenlauf organs speist: über diesem maximalen Geschwindigkeitswert nimmt die Drehgeschwindigkeit des angetriebenen Innenlauforgans schnell ab, so daß die Fahrrichtung des Fahrzeugs, die durch die Relativdrehgeschwindigkeiten der angetriebenen Lauforgane bestimmt wird, in einem Zusammenhang mit dem Einschlag winkel des Stützorgans dieses Fahrzeugs bleibt.
Die Drehgeschwindigkeit des angetriebenen Innenlauforgans
nimmt also ab, während die des angetriebenen Außenlauf
organs bei ihrem Höchstwert stehen bleibt, so daß die mitt
lere Vorschubgeschwindigkeit des Fahrzeugs automatisch ab
nimmt, was in der Praxis wie eine automatische Rückbewegung
des Geschwindigkeitssteuerhebels des Fahrzeugs wirkt.
Wenn das Fahrzeug in die Gerade zurückkehrt, ist dieser
Hebel deshalb nicht mehr in seiner ursprünglichen Stel
lung und die ursprünglich eingestellte Vorschubgeschwin
digkeit ist nicht mehr beibehalten, so daß der Fahrer des
Fahrzeugs wieder den Geschwindigkeitssteuerhebel betätigen
muß, um die ursprüngliche Vorschubgeschwindigkeit zu er
halten.
Die in den genannten französischen Patentschriften be
schriebenen mechanischen Lösungen gestatten außerdem
nicht verschiedene Drehrichtungen der beiden angetrie
benen Lauforgane, wodurch der Einschlagwinkel, der dem
Stützorgan verliehen werden kann, begrenzt wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine elektronische Vorrichtung
zur Richtungs- und Geschwindigkeitssteuerung eines derarti
gen selbstfahrenden Fahrzeugs, die die erwähnten Nachteile
nicht aufweist und bei der eine mittlere Vorschubgeschwin
digkeit des Fahrzeugs unabhängig von dem Einschlagwinkel
des Stützorgans ständig beibehalten wird und praktisch jede
Begrenzung des entsprechenden Einschlagwinkels, der etwa
90° erreichen kann, wegfällt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, wobei
auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht, die die Anordnung der Fahrwerke
eines selbstfahrenden Fahrzeugs zeigt, auf das die
Erfindung angewandt werden kann,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vor
richtung zur Richtungs- und Geschwindigkeits
steuerung für ein derartiges Fahrzeug in dem
Fall, in dem sein Stützorgan nicht angetrieben
ist,
Fig. 3 ein Fig. 2 entsprechendes Blockschaltbild für den
Fall, in dem das Stützorgan des Fahrzeugs angetrie
ben ist,
Fig. 4 ein detailliertes Schaltbild einer derartigen Vor
richtung und
Fig. 5 ein Schaltbild, das einen Teil von Fig. 4 wieder
gibt und eine abgewandelte Ausführungsform betrifft.
Es wird im folgenden davon ausgegangen, daß das betreffende
selbstfahrende Fahrzeug gemäß Fig. 1 einerseits über ein
Lauffahrwerk 10, das aus zwei voneinander unabhängigen,
angetriebenen Lauforganen 11 D und 11 G besteht, und anderer
seits über ein Stützfahrwerk 12, das auf ein einziges ver
schwenkbares Stützorgan 11 M reduziert ist, auf dem Boden
aufliegt.
Die beiden Fahrwerke 10 und 12 sind in der Längsachse des
Fahrzeugs hintereinander angeordnet, und zwar ist das Stütz
fahrwerk 12 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vor
dem Lauffahrwerk 10 (in der normalen Vorschubrichtung des
Fahrzeugs gesehen) angeordnet.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das verschwenk
bare Stützorgan 11 M, das das Fahrwerk 12 bildet, ein Lauf
organ, es kann sich hierbei jedoch auch um eine einfache
Kufe handeln.
Ein derartiges Lauforgan kann frei drehbar sein, es kann
sich jedoch auch um ein angetriebenes Organ handeln.
Im nachfolgenden handelt es sich um ein selbstfahrendes
Fahrzeug mit hydrostatischem Getriebe, d. h. bei dem die
Drehung der Lauforgane 11 D und 11 G durch Hydraulikmoto
ren erzeugt wird, die jeweils einzeln von getrennten
Pumpen gespeist werden. Dasselbe gilt für das Stützorgan
11 M, wenn dieses seinerseits angetrieben wird.
Hierbei ist:
- - CD der Hubraum der Pumpe des rechten angetriebenen Lauf organs 11 D,
- - CG der Hubraum der Pumpe des linken angetriebenen Lauf organs 11 G,
- - CM der Hubraum der Pumpe des Stützorgans 11 M, wenn dieses angetrieben ist,
- - a der Abstand der vertikalen Mittelebenen der Lauforgane 11 D und 11 G in Querrichtung und
- - L der Abstand in Längsrichtung zwischen der vertikalen Ebene, die durch die Achsen der Lauforgane 11 D und 11 G läuft, und der vertikalen Ebene, die durch die Achse des Stützorgans 11 M läuft, und zwar in seiner mittleren Ruhestellung.
Jetzt wird angenommen, daß dem Stützorgan 11 M ein Einschlag
winkel a verliehen wird, und zwar in der Richtung, daß sich
das angetriebene Lauforgan 11 G auf der Innenseite der ent
sprechenden Kurve befindet.
Hierbei ist:
- - O der Mittelpunkt der Drehung des Fahrzeugs im Falle eines Einschlagwinkels α ,
- - VD die Fortbewegungsgeschwindigkeit des angetriebenen Lauf organs 11 D,
- - VG die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Lauforgans 11 G,
- - vM die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Stützorgans 11 M,
- - RD der Radius des von dem angetriebenen Lauforgan 11 D be schriebenen Kreises,
- - RG der Radius des von dem angetriebenen Lauforgan 11 G be schriebenen Kreises und
- - rM der Radius des von dem Stützorgan 11 M beschriebenen Kreises.
Aufgrund der Konstruktion können folgende Gleichungen auf
gestellt werden:
VD = K · CD VG = K · CG
in denen K durch die Drehgeschwindigkeit der betreffenden
Pumpen, den Hubraum der von ihnen gespeisten Motoren und
den Durchmesser der von ihnen angetriebenen Lauforgane be
stimmt wird.
Gemäß Fig. 1 erhält man:
d. h. also
Außerdem können folgende Gleichungen aufgestellt werden:
RD - RG = a und
R ist der Radius des mittleren Kreises, auf dem sich das
Fahrzeug in seiner Gesamtheit bewegt.
Damit dieser Radius R dem Einschlagwinkel α des Stütz
organs 11 M entspricht, muß:
sein. Dies bedeutet unter Berücksichtigung der vorher
gehenden Gleichungen:
Aus Fig. 1 kann folgende Gleichung gezogen werden:
und damit, unter Berücksichtigung der vorhergehenden
Gleichungen:
Die mittlere Vorschubgeschwindigkeit V des Fahrzeugs ist:
Der mittlere Hubraum C der Pumpen der angetriebenen Lauf
organe 11 D und 11 G, der diese mittlere Geschwindigkeit V
bewirken kann, kann also folgendermaßen ausgedrückt werden:
Aus diesen Gleichungen können folgende Gleichungen abge
leitet werden:
und, wenn das Stützorgan 11 M angetrieben wird,
Nun sind zwei Fälle zu betrachten.
Erster Fall: die Hubräume CD und CG bleiben beide unter
dem Höchstwert C max oder mit anderen Worten, der Hub
raum CD, der bei der betrachteten Kurve der größere ist,
bleibt unabhängig von dem Einschlagwinkel, dem diese
Kurve entspricht, unter diesem Höchstwert C max.
Die für die Hubräume CD, CG und CM einzuhaltenden Werte
sind also die durch die oben angeführten Gleichungen
gegebenen Werte.
Zweiter Fall: bei der betreffenden Kurve, bei der davon
ausgegangen wird, daß der von der Längsachse des Fahr
zeugs aus gemessene Einschlagwinkel positiv ist, kann der
Wert des Hubraums CD den Höchstwert C max erreichen.
In diesem Fall ist es bei größeren Einschlagwinkeln, bei
denen der Hubraum CD an seinem Höchstwert C max stehen
bleibt, erforderlich, den mittleren Hubraum C und damit
die Hubräume CG und CM vorübergehend zu verringern.
Die einzuhaltenden Gleichungen lauten nun:
CD = C max
CM, das in CD und CG ausgedrückt wird, behält denselben
Wert wie oben bei.
Wenn der Einschlagwinkel negativ ist, d. h. wenn sich in
der entsprechenden Kurve das angetriebene Lauforgan 11 D
auf der Innenseite befindet, werden die vorhergehenden
Gleichungen auf ähnliche Weise:
C2 = C max
Wenn also in einer Kurve der Hubraum der Pumpe, die einem
beliebigen angetriebenen Lauforgan 11 D oder 11 G zugeordnet
ist, den Höchstwert C max überschreitet, müssen die folgen
den Gleichungen eingehalten werden:
CD (oder CG) = C max
Gegenstand der Erfindung ist eine elektronische Vorrichtung,
die diese Bedingungen erfüllt.
Wie das Blockschaltbild von Fig. 2 zeigt, besitzt diese
Vorrichtung, bei der die Hubräume CD, CG, CM und C max
Geschwindigkeitssteuerungen entsprechen, einen Eingangs
fühler 15, der für eine mit dem Einschlagwinkel a verbun
dene Größe empfindlich ist, und ein Einstellpotentiometer
16, von dem ein Anschluß 17 mit der Masse verbunden ist,
während an den anderen Anschluß 18 eine Spannung angelegt
ist, die dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteue
rung entspricht. Dieses Einstellpotentiometer gestattet
mit seinem Läufer 19 die Einstellung einer Sollspannung,
die dem einzuhaltenden Mittelwert C der Geschwindigkeits
steuerung entspricht. Ein erster Operator O I, der durch
das Einstellpotentiometer 16 und den Eingangsfühler 15
gesteuert wird, kann die Funktion
C (1 - K1 · tg α) (F I)
erarbeiten. Ein zweiter Operator O II, der durch das Ein
stellpotentiometer 16 und den Eingangsfühler 15 gesteuert
wird, kann die Funktion
C (1 + K1 · tg α) (F II)
erarbeiten. Ein dritter Operator O III, der durch das Ein
stellpotentiometer 16 und den Eingangsfühler 15 gesteuert
wird, kann die Funktion
erarbeiten. Weiterhin besitzt die Vorrichtung Ausgänge SD
und SG, die die Geschwindigkeitssteuerung CD und CG lie
fern, einen ersten Vergleicher 20I, der an seinen Ein
gängen einerseits den Höchstwert C max der Geschwindig
keitssteuerung und andererseits die Funktion F 1 erhält,
und einen zweiten Vergleicher 20II, der an seinen Ein
gängen einerseits den Höchstwert C max der Geschwindig
keitssteuerung und andererseits die Funktion F 2 erhält.
Die Operatoren O I und O II sind jeweils mit den Ausgängen
SD und SG verbunden, sind zu dem Operator O III parallel
und werden durch Gatter gesteuert, die durch die Ver
gleicher gesteuert werden.
Beispielsweise bestehen die Vergleicher 20I und 20II je
weils aus einem Operationsverstärker, der entsprechend
als Vergleicher geschaltet ist, dessen Ausgangsspannung
von der unteren Stufe zur oberen Stufe kippt, wenn das
Potential am positiven Eingang größer als das am nega
tiven ist. Sie erhalten den Höchstwert C max der Ge
schwindigkeitssteuerung an ihrem negativen Eingang.
Der Operator O I ist mit dem Ausgang SG einerseits über
ein Gatter P 1, das über einen Umkehrer I 1 durch den Ver
gleicher 20II gesteuert wird, und andererseits über ei
nen Ausgangsverstärker 22 G verbunden.
Der Operator O II ist mit dem Ausgang SD einerseits über
ein Gatter P 2, das über einen Umkehrer I 2 durch den Vergleicher
20II gesteuert wird, und andererseits über einen
Ausgangsverstärker 22 D verbunden.
Der Operator O III ist einerseits mit dem Eingang des Ver
stärkers 22 G über ein Gatter P′ 1, das direkt durch den
Vergleicher 20II gesteuert wird, und andererseits mit dem
Eingang des Verstärkers 22 G über ein Gatter P′ 2, das direkt
durch den Vergleicher 20I gesteuert wird, verbunden.
Die Gatter P 1, P′ 1, P 2, P′ 2 sind offen, wenn das Potential
ihre Steuerung auf der oberen Stufe ist, und sind geschlos
sen, wenn es sich auf einer unteren Stufe befindet.
Der Fahrer des Fahrzeugs hat mit dem Läufer 19 des Einstell
potentiometers 17 die Spannung einzustellen, die der mittle
ren Steuergeschwindigkeit C entspricht.
Solange das Fahrzeug auf gerader Strecke fährt, bleiben die
den Ausgängen SD und SG gelieferten Geschwindigkeitssteue
rungen CD und CG gleich und werden diesen direkt von den
Operatoren O I und O II geliefert, da die Gatter P 1 und P 2
offen sind, während die Gatter P′ 1 und P′ 2 geschlossen
sind.
Sobald dem Stützorgan 11 M ein Einschlagwinkel α verliehen
wird, werden die den Ausgängen SD und SG gelieferten Ge
schwindigkeitssteuerungen CD und CG durch Einwirkung der
Operatoren O I und O II verschieden groß.
Soweit die von dem Operator O II gelieferte Spannung unter
der Spannung bleibt, die dem Höchstwert C max der Geschwin
digkeitssteuerung entspricht, d. h. soweit der Durchsatz der
Pumpe, die den das äußere Lauforgan 11 D antreibenden Motor
speist, angesichts des Einschlagwinkels unter seinem Höchst
wert bleibt, tritt der Vergleicher 20II nicht in Tätigkeit:
Das Gatter P 1 bleibt offen und das Gatter P′ 1 bleibt ge
schlossen.
Wenn aber der Einschlagwinkel α so groß ist, daß die von dem
Operator O II erzeugte Spannung größer als die Spannung wird,
die dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteuerung ent
spricht, kippt der Vergleicher 20II: das Gatter P 1 wird nun
geschlossen und das Gatter P′ 1 wird geöffnet.
Nun liefert anstelle des Operators O I der Operator O III den
Eingang des Ausgangsverstärkers 22 G die für den Ausgang SG
bestimmte Geschwindigkeitssteuerung CG gemäß der Funktion
F 3, während die dem Ausgang SD gelieferte Geschwindigkeits
steuerung CD durch den Ausgangsverstärker 22 D auf dem Höchst
wert C max gesättigt ist.
Die in diesem Fall für die Geschwindigkeitssteuerungen ein
zuhaltenden Beziehungen sind also gewährleistet.
Insbesondere ist die mittlere Vorschubgeschwindigkeit
des Fahrzeugs herabgesetzt.
Diese Situation besteht solange, als der Einschlagwin
kel a , der sie ausgelöst hat, beibehalten wird.
Wenn der Einschlagwinkel α auf einen solchen Wert redu
ziert wird, daß die von dem Operator O II gelieferte Span
nung wieder kleiner als die dem Höchstwert C max der Ge
schwindigkeitssteuerung entsprechende Spannung ist, und
erst recht, wenn der Einschlagwinkel Null wird, so wird
wieder automatisch bewirkt, daß die Operatoren O I und
O II direkt die Geschwindigkeitssteuerungen CD und CG für
die Ausgänge SD und SG erarbeiten, so daß das Fahrzeug
automatisch wieder die mittlere Vorschubgeschwindigkeit
V einnimmt, die dem eingestellten Wert C der Geschwindig
keitssteuerung entspricht.
Im vorhergehenden wurde davon ausgegangen, daß der Ein
schlagwinkel α positiv ist, wobei sich das Lauforgan 11 D
auf der Außenseite der Kurve befand.
Wenn dagegen der Einschlagwinkel negativ ist, wobei sich
das Lauforgan 11 G auf der Außenseite der Kurve befindet,
so tritt nötigenfalls der Vergleicher 20I in Tätigkeit
und bewirkt auf ähnliche Weise wie im vorhergehenden und
mit ähnlichen Ergebnissen die Schließung des Gatters P 2
und die Öffnung des Gatters P′ 2.
Im vorhergehenden wurde davon ausgegangen, daß das Stütz
organ 11 M frei drehbar ist.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung auf den Fall, in
dem dieses Stützorgan dagegen angetrieben wird.
Für diesen Fall ist ein vierter Operator O IV vorgesehen,
der einerseits durch den Eingangsfühler 15 gesteuert wird,
der für eine mit dem Einschlagwinkel α verbundene Größe
empfindlich ist, und der andererseits eine Spannung er
hält, der mit der Hälfte der Summe der Geschwindigkeits
steuerungen CD und CG verbunden ist. Dieser vierte Opera
tor kann die folgende Funktion ausarbeiten:
Über einen Ausgangsverstärker 22 M ist der Operator O IV
mit dem Ausgang SM verbunden, der die gewünschte Ge
schwindigkeitssteuerung CM liefern kann.
Der Operator O IV erhält die mit der halben Summe der
Geschwindigkeitssteuerungen CD und CG verbundene Spannung
von einem Additionspunkt 24, der einerseits entweder über
ein direkt durch den Vergleicher 20II gesteuertes Gatter
P 3 mit dem Anschluß 18 des Einstellpotentiometers 16, an
den die dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteue
rung entsprechende Spannung angelegt wird, oder über ein
Gatter P′ 3, das durch den Vergleicher 20II über den
Umkehrer I 1 gesteuert wird, mit dem Eingang des Ausgangs
verstärkers 22 D verbunden ist. Andererseits ist dieser
Operator O IV entweder wie im vorhergehenden Fall über ein
direkt durch den Vergleicher 20I gesteuertes Gatter P 4 mit
dem Anschluß 18 des Einstellpotentiometers 16 oder über
ein Gatter P′ 4, das über den Umkehrer I 2 durch den Ver
gleicher 20I gesteuert wird, mit dem Eingang des Ausgangs
verstärkers 22 G verbunden.
Wenn beide Geschwindigkeitssteuerungen CD und CG kleiner
als der Höchstwert C max sind, sind die Gatter P 3 und P 4
aus den oben beschriebenen Gründen geschlossen, während
die Gatter P′ 3 und P′ 4 offen sind.
In diesem Fall erhält der Additionspunkt 24 die Geschwin
digkeitssteuerungen CD und CG und liefert deren Summe dem
Eingang des Operators O IV.
Wenn aber beispielsweise die Geschwindigkeitssteuerung CD
größer als der Höchstwert C max wird, bewirkt der Ver
gleicher 20II die Öffnung des Gatters P 3 und die Schließung
des Gatters P′ 3.
Über das Gatter P 3 erhält nun der Additionspunkt 24 die dem
Höchstwert C max entsprechende Spannung, und zwar anstelle
der am Eingang des Ausgangsverstärkers 22 D auftretenden
Spannung, d. h. anstelle der Geschwindigkeitssteuerung CD,
während der Additionspunkt 24 über das Gatter P′ 4 weiterhin
die Geschwindigkeitssteuerung CG erhält.
In allen Fällen ist die obengenannte Funktion F 4 eingehal
ten.
Die Vergleicher 20I und 20II, die Gatter P 1, P′ 1, P 2, P′ 2,
P 3, P′ 3, P 4 und P′ 4 und die Ausgangsverstärker 22 D, 22 G,
und 22 M werden nicht ausführlicher beschrieben, da ihre
Ausbildung dem Fachmann bekannt ist.
Dasselbe könnte für die Operatoren O I, O II, O III und O IV
sowie für den Eingangsfühler 15 gelten.
Im folgenden wird jedoch anhand von Fig. 4 eine mögliche
Ausführungsform dieser Elemente beschrieben.
In Fig. 4 sind die bereits beschriebenen Elemente mit den
selben Bezugszahlen wie in Fig. 2 und Fig. 3 versehen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Ein
gangsfühler 15 ein Potentiometer 25, dessen Läufer 26 durch
das Stützorgan 11 M im Verhältnis des Tangens des Einschlag
winkels des Stützorgans in Bewegung versetzt wird.
Beispielsweise ist dieses Potentiometer 25 linear und
das Stützorgan 11 M, das in Fig. 4 schematisch mit der
vertikalen Achse 27, die ihm einen Einschlagwinkel ver
leihen kann, dargestellt ist, wirkt auf den Läufer 26
des Potentiometers über eine Steuerkurve 28 ein, die be
züglich Drehung mit der Achse 27 fest verbunden ist und
deren Führungsfläche 29 einer Tangens-Gesetzmäßig
keit folgt. Der Läufer 26 des Potentiometers 25 ist über
eine Übertragung 27 mit der Rolle 30 verbunden, die mit
dieser Führungsfläche in Kontakt gehalten wird.
Einer der Anschlüsse des Potentiometers 25 liegt an der
Masse, während an den anderen über einen Operationsver
stärker 32, der als Spannungsfolgeverstärker geschaltet
ist und somit einfach ein Impedanzanpassungsglied bildet,
die Spannung angelegt wird, die an dem Läufer 19 des Ein
stellpotentiometers angenommen wird und dem einzuhalten
den Mittelwert C der Geschwindigkeitssteuerung entspricht.
Wenn der Einschlagwinkel α Null ist, befindet sich der
Läufer 26 des Potentiometers 25 in der Mittelstellung.
Bei einem beliebigen positiven oder negativen Einschlag
winkel bewirkt die Steuerkurve 28 die Winkelbewegung die
ses Läufers 26 in der einen oder der anderen Richtung und
die an ihm abgenommene Spannung hat die Form:
C/2 (1 + K′1 · tg α)
Diese Spannung wird über einen Operationsverstärker 33,
der als Spannungsfolgeverstärker geschaltet ist, an ei
nen der Eingänge eines Operationsverstärkers 34 angelegt,
der als Subtrahierglied geschaltet ist und an dessen
anderen Eingang die Ausgangsspannung des Verstärkers 32
angelegt wird.
Am Ausgang des Verstärkers 34 erhält man somit eine Span
nung von der Form:
C/2 · K′1 · tg α
Über einen Verstärker 35 wird diese Spannung gleichzeitig
an einen der Eingänge eines als Subtrahierglied geschal
teten Operationsverstärker 36 und an einen der Eingänge
eines als Addierglied geschalteten Operationsverstärkers
37 angelegt, wobei der andere Eingang jedes dieser Ope
rationsverstärker außerdem die Ausgangsspannung des Ver
stärkers 32 erhält.
Man erhält somit am Ausgang des Verstärkers 36 eine Span
nung von der Form:
C (1 - K1 · tg α)
Die oben beschriebenen Elemente bilden somit gleichzeitig
die bereits erwähnten Operatoren O I und O II.
Der Ausgang des Verstärkers 36 ist also einerseits über
das Gatter P 1 mit dem Ausgangsverstärker 22 G und ande
rerseits mit einem der Eingänge des Vergleichers 20I ver
bunden und der Ausgang des Verstärkers 37 ist einerseits
über das Gatter P 2 mit dem Ausgangsverstärker 22 D und an
dererseits mit einem der Eingänge des Vergleichers 20II
verbunden.
Der Eingangsfühler 15 besitzt bei der dargestellten Aus
führungsform der Erfindung ein zweites lineares Potentio
meter 40, dessen Mittelpunkt an der Masse liegt und des
sen Läufer 41 wie der Läufer 26 des ersten Potentiometers
25 durch die Rolle 30 angetrieben wird, auf die die
Tangens-Steuerkurve 28 einwirkt.
An diesem Läufer erhält man somit eine Spannung von der
Form:
C · K″1 · tg α
Diese Spannung wird an einen der Eingänge eines Operations
verstärkers 43 angelegt, der in einer an sich bekannten
Brückendifferentialschaltung einerseits an einem seiner
Eingänge diese Spannung und andererseits an jedem seiner
Eingänge eine Spannung erhält, die dem Höchstwert C max
der Geschwindigkeitssteuerung entspricht.
Aufgrund der Brückendifferentialschaltung dieses Operations
verstärkers 43 und durch eine entsprechende Wahl der in die
ser Schaltung benutzten Widerstände erhält man am Ausgang
des Operationsverstärkers 43 eine Spannung von der Form:
Die Elemente, mit denen diese Spannung erreicht werden kann,
entsprechen also dem oben erwähnten Operator O III und diese
Spannung wird nun an den Mittelpunkt der Gatter P′ 1 und P′ 2
angelegt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Ein
gangsfühler 15 schließlich ein drittes lineares Potentio
meter 45, dessen Läufer 46 über ein Übertragungsglied 47
mit einer Rolle 48 gekoppelt ist, die mit der Bahn 49 ei
ner drehbar montierten und mit der Achse 27 des Stützor
gans 11 M bezüglich Drehung gekoppelten Steuerkurve 50 in
Kontakt gehalten wird, deren Gesetzmäßigkeit der Kehrwert
des Kosinus ist.
Einer der Anschlüsse dieses Potentiometers 45 liegt an der
Masse, während an den anderen Anschluß über einen als Span
nungsfolgeverstärker geschalteten Operationsverstärker 52
die Spannung angelegt wird, die man am Additionspunkt 24
erhält.
An dem Läufer 46 erhält man somit eine Spannung der Form:
Diese Spannung wird über einen als Spannungsfolgeverstär
ker geschalteten Operationsverstärker 53 an einen der Ein
gänge eines Operationsverstärkers 54 angelegt, der als
Subtrahierglied geschaltet ist und an dessen anderen Ein
gang die Ausgangsspannung des Verstärkers 52 angelegt wird.
Am Ausgang dieses Verstärkers 54 erhält man somit eine
Spannung der Form:
und diese Spannung wird über den Ausgangsverstärker 22 M
dem Ausgang SM geliefert. Diese einzelnen Elemente ent
sprechen somit dem oben erwähnten Operator O IV.
Die in Fig. 5 gezeigte abgewandelte Ausführungsform ge
stattet den Wegfall des Potentiometers 40.
Bei dieser Abwandlung besitzt der dritte Operator, der
für die Bildung der Funktion F 3 erforderlich ist, einen
Teiler.
Und zwar handelt es sich um einen Multiplikator 56, der
in dem Rückkopplungszweig eines Operationsverstärkers 57
vorgesehen ist. Dieser Operationsverstärker 57 erhält über
einen als Vorzeichenumkehrungsverstärker geschalteten Ver
stärker 58 und über Gatter P 5 und P′ 5, deren erster über
ein Umkehrglied I 3 und deren zweiter direkt durch einen
für das Vorzeichen des Einschlagwinkels α empfindlichen
Vergleicher 59 gesteuert werden, entweder die von dem
ersten Operator gelieferte Spannung, die am Ausgang des
Verstärkers 36 abgenommen wird, oder die von dem zweiten
Operator gelieferte Spannung, die am Ausgang des Verstär
kers 37 abgenommen wird, während sein anderer Eingang mit
der Masse verbunden ist.
Gleichzeitig erhält der Multiplikator 56 über Gatter P 6
und P′ 6, deren erster direkt und deren zweiter über den
Umkehrer I 3 durch den Vergleicher 59 gesteuert wird, ent
weder die von dem zweiten Operator gelieferte Spannung,
die am Ausgang des Verstärkers 37 abgenommen wird, oder
die von dem ersten Operator gelieferte Spannung, die am
Ausgang des Verstärkers 36 geliefert wird.
Die Verwendung eines derartigen Multiplikations- und
Teilungsgliedes kann auch den Wegfall des Potentio
meters 45 gestatten, wenn dies gewünscht wird, indem
gewisse trigonometrische Grundbeziehungen zur Bildung
von Funktionen ausgehend von
und tg α
benutzt werden.
Ferner können auch die Steuerkurven 28 und 50 wegfallen,
wenn die von ihnen gesteuerten Potentiometer mit Bahnen
versehen sind, die direkt einerseits in einer tangentia
len Gesetzmäßigkeit und andererseits in der Gesetzmäßig
keit
ausgebildet sind.
Es sind verschiedene technische Ausbildungen der
Operatoren sowie der Eingangsfühler möglich.
Je nach der mit dem Einschlagwinkel verbundenen Größe, die
den Operatoren durch einen derartigen Eingangsfühler ge
liefert werden, genügt es, daß diese Operatoren die einzel
nen, gesuchten Funktionen ausarbeiten können.
Statt daß das Potentiometer 25 des Eingangsfühlers 15 mit
einem seiner Anschlüsse mit der Masse verbunden ist und
an dem anderen Anschluß eine Spannung erhält, die dem ein
zuhaltenden Mittelwert C der Geschwindigkeitssteuerung ent
spricht, kann dieses Potentiometer auch an einem seiner
Anschlüsse diese Spannung und an dem anderen Anschluß über
einen als Umkehrglied geschalteten Operationsverstärker
eine umgekehrte Spannung erhalten.
In diesem Fall ist der Läufer eines derartigen Potentio
meters, das linear ist, in der mittleren Ruhestellung, wenn
der Einschlagwinkel α Null ist.
Angesichts der gewählten Anordnung entnimmt man also direkt
an seinem Läufer eine Spannung, die zu C tg α proportional
ist und deren Proportionalitätskoeffizient durch einen ent
sprechend geschalteten Operationsverstärker eingestellt
wird.
Wie oben wird diese Spannung anschließend vor den Ver
gleichers 20I und 20II an Operationsverstärker angelegt,
deren einer als Subtrahierer und deren anderer als Addierer
geschaltet ist.
Ebenso können die Elemente 59, I 3, P 5, P′ 5, P 6, P′ 6 und 58
durch eine Einheit ersetzt werden, die den absoluten Wert
des Ausdrucks KC tg α erhält, aus diesem die Ausdrücke
C (1|- K tg α|) und (1|+ K tg α|) bildet und diese direkt
dem Element 57 bzw. dem Element 56 liefert.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf Verdichtungs
maschinen mit hydrostatischem Getriebe beschränkt, son
dern erstreckt sich auch auf alle selbstfahrenden Fahr
zeuge oder Maschinen, bei denen mindestens das Lauffahr
werk aus voneinander unabhängigen, angetriebenen Lauforganen
besteht, wobei es keine Rolle spielt, ob diese an
getriebenen Organe durch einen Hydraulikmotor oder bei
spielsweise durch einen Elektromotor angetrieben werden.
Derartige Lauforgane können beispielsweise auch Ketten-
bzw. Raupenlauforgane sein und/oder ihre Anzahl kann
größer als zwei sein.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Richtung und der Geschwin
digkeit eines selbstfahrenden Fahrzeugs, das auf dem
Boden einerseits über ein Laufwerk, das aus min
destens zwei voneinander unabhängigen, angetriebenen
Lauforganen besteht, und andererseits über ein Stütz
fahrwerk aufliegt, das gegebenenfalls auf ein einziges
verschwenkbares Stützorgan reduziert ist, wobei die
Geschwindigkeit jedes der angetriebenen Lauforgane ein
zeln durch eine eigene Geschwindigkeitssteuerung ge
steuert wird, gekennzeichnet durch
einen Eingangsfühler, der für eine mit dem Einschlag winkel α des verschwenkbaren Stützorgans verbundene Größe empfindlich ist,
ein Einstellpotentiometer, von dem ein Anschluß mit der Masse verbunden ist, während an den anderen Anschluß eine Spannung angelegt ist, die dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteuerung entspricht, und das mit seinem Läufer die Einstellung einer Sollspannung ge stattet, die dem einzuhaltenden Mittelwert C der Ge schwindigkeitssteuerung entspricht,
einen ersten Operator O I, der durch das Einstellpotentio meter und den Eingangsfühler gesteuert wird und die Funktion C (1 - K1 · tg α) (F I)herstellen kann,
einen zweiten Operator O II, der durch das Einstell potentiometer und den Eingangsfühler gesteuert wird und die FunktionC (1 + K1 · tg α) (F II)herstellen kann,
einen dritten Operator O III, der durch das Einstell potentiometer und den Eingangsfühler gesteuert wird und die Funktion herstellen kann,
Ausgänge SD und SG, die die Geschwindigkeitssteuerungen CD bzw. CG liefern können,
einen ersten Vergleicher, der an einem seiner Eingänge einerseits den Wert C max und andererseits die Funktion F I erhält,
und einen zweiten Vergleicher, der an einem seiner Eingänge einerseits den Wert C max und andererseits die Funktion F II erhält,
wobei die Operatoren O I und O II jeweils parallel zu dem Operator O III über Gatter, die durch die Vergleicher gesteuert werden, mit den Ausgängen SD und SG verbunden sind undCDdie Geschwindigkeitssteuerung eines der angetriebenen Lauforgane,CGdie Geschwindigkeitssteuerung des anderen angetrie benen Lauforgans,Cder mittlere Wert der Geschwindigkeit, wobei einer mittleren Vorschubgeschwindigkeit entspricht, die bei dem betreffenden Fahrzeug einzuhalten ist,C maxein Höchstwert der Geschwindigkeitssteuerung und α der Einschlagwinkel des Stützorgans ist.
einen Eingangsfühler, der für eine mit dem Einschlag winkel α des verschwenkbaren Stützorgans verbundene Größe empfindlich ist,
ein Einstellpotentiometer, von dem ein Anschluß mit der Masse verbunden ist, während an den anderen Anschluß eine Spannung angelegt ist, die dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteuerung entspricht, und das mit seinem Läufer die Einstellung einer Sollspannung ge stattet, die dem einzuhaltenden Mittelwert C der Ge schwindigkeitssteuerung entspricht,
einen ersten Operator O I, der durch das Einstellpotentio meter und den Eingangsfühler gesteuert wird und die Funktion C (1 - K1 · tg α) (F I)herstellen kann,
einen zweiten Operator O II, der durch das Einstell potentiometer und den Eingangsfühler gesteuert wird und die FunktionC (1 + K1 · tg α) (F II)herstellen kann,
einen dritten Operator O III, der durch das Einstell potentiometer und den Eingangsfühler gesteuert wird und die Funktion herstellen kann,
Ausgänge SD und SG, die die Geschwindigkeitssteuerungen CD bzw. CG liefern können,
einen ersten Vergleicher, der an einem seiner Eingänge einerseits den Wert C max und andererseits die Funktion F I erhält,
und einen zweiten Vergleicher, der an einem seiner Eingänge einerseits den Wert C max und andererseits die Funktion F II erhält,
wobei die Operatoren O I und O II jeweils parallel zu dem Operator O III über Gatter, die durch die Vergleicher gesteuert werden, mit den Ausgängen SD und SG verbunden sind undCDdie Geschwindigkeitssteuerung eines der angetriebenen Lauforgane,CGdie Geschwindigkeitssteuerung des anderen angetrie benen Lauforgans,Cder mittlere Wert der Geschwindigkeit, wobei einer mittleren Vorschubgeschwindigkeit entspricht, die bei dem betreffenden Fahrzeug einzuhalten ist,C maxein Höchstwert der Geschwindigkeitssteuerung und α der Einschlagwinkel des Stützorgans ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Eingangsfühler ein Potentio
meter besitzt, deren Läufer in seiner Bewegung durch
das Stützorgan gemäß dem Tangens seines Einschlagwin
kels gesteuert wird, wobei an einen der Anschlüsse des
Potentiometers eine Spannung angelegt ist, die dem ein
zuhaltenden mittleren Wert C der Geschwindigkeitssteue
rung entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Potentiometer ein lineares
Potentiometer ist, dessen Läufer sich in der Ruhestel
lung an seinem Mittelpunkt befindet, und daß das Stütz
organ auf den Läufer über eine Steuerkurve einwirkt,
deren Bahn einer Tangens-Gesetzmäßigkeit folgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Potentiometer direkt in
einer Tangens-Gesetzmäßigkeit ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und der
zweite Operator jeweils einen Operationsverstärker
besitzt, der an seinen Eingängen einerseits die Span
nung, die dem Höchstwert C max der Geschwindigkeits
steuerung entspricht, und andererseits eine Spannung,
die mit der von dem Eingangsfühler gelieferten Span
nung verbunden ist, erhält und der im Fall des ersten
Operators als Subtrahierglied und im Fall des zweiten
Operators als Addierglied geschaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der dritte Operator einen Opera
tionsverstärker besitzt, der in einer Brückendifferen
tialschaltung einerseits an jedem seiner Eingänge die
dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteuerung ent
sprechende Spannung und andererseits an einem der Ein
gänge eine Spannung erhält, die an dem Läufer eines
Potentiometers abgenommen wird, dessen Mittelpunkt mit
der Masse verbunden ist, wobei der Läufer des Potentio
meters in seiner Bewegung durch das Stützorgan über eine
Steuerkurve gesteuert wird, deren Bahn einer Tangens-
Gesetzmäßigkeit folgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der dritte Operator einen Teiler
besitzt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Teiler ein Multiplizier
organ besitzt, das in dem Rückkopplungszweig eines
Operationsverstärkers angeordnet ist, dessen ent
sprechender Eingang über Gatter, die durch einen
für das Vorzeichen des Einschlagwinkels α empfind
lichen Vergleicher gesteuert werden, entweder die
von dem ersten Operator gelieferte Spannung oder die
von dem zweiten Operator gelieferte Spannung erhält
und dessen anderer Eingang mit der Masse verbunden ist,
wobei das Multiplizierorgan gleichzeitig über Gatter,
die durch den Vergleicher gesteuert werden, entweder
die von dem zweiten Operator gelieferte Spannung oder
die von dem ersten Operator gelieferte Spannung erhält.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche im
Falle eines Fahrzeugs, dessen Stützorgan ein angetrie
benes und gelenktes Lauforgan ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie einen vierten Operator O IV be
sitzt, der die Funktion
herstellen kann und mit einem Ausgang SM verbunden ist,
der die Geschwindigkeitssteuerung CM des angetriebenen
und gelenkten Lauforgans liefern kann.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der vierte Operator einen Opera
tionsverstärker besitzt, der als Subtrahierglied ge
schaltet ist und an seinen Eingängen einerseits eine
Spannung, die mit der halben Summe der Geschwindigkeits
steuerung CD und CG verbunden ist, und andererseits
eine Spannung erhält, die an dem Läufer eines Potentio
meters entnommen wird, dessen Läufer in seiner Bewegung
durch das Stützorgan gemäß dem Kosinus seines Einschlag
winkels gesteuert wird, wobei einer der Anschlüsse des
Potentiometers mit der Masse verbunden ist, während an
den anderen die mit der halben Summe der Geschwindig
keitssteuerung CD und CG verbundene Spannung angelegt
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die mit der halben Summe
der Geschwindigkeitssteuerung CD und CG verbundene
Spannung aus der Summe der Spannungen ergibt, die ein
Additionspunkt erhält, der einerseits parallel mit dem
Eingang des Ausgangs SD und mit einem Punkt, der die
dem Höchstwert C max der Geschwindigkeitssteuerung ent
sprechende Spannung erhält, und zwar über Gatter, die
durch die den ersten und den zweiten Operator zugeord
neten Vergleicher gesteuert werden, und andererseits
ebenfalls parallel mit diesem Punkt und mit dem Ein
gang des Ausgangs SG verbunden ist, und zwar ebenfalls
über Gatter, die durch die Vergleicher gesteuert werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7824656A FR2434072A1 (fr) | 1978-08-25 | 1978-08-25 | Dispositif pour la commande de direction et de vitesse d'un engin automobile |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2934019A1 DE2934019A1 (de) | 1980-03-06 |
| DE2934019C2 true DE2934019C2 (de) | 1988-08-25 |
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ID=9212075
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|---|---|---|---|
| DE19792934019 Granted DE2934019A1 (de) | 1978-08-25 | 1979-08-22 | Vorrichtung zur steuerung der richtung und der geschwindigkeit eines selbstfahrenden fahrzeuges |
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| Country | Link |
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| US (1) | US4264851A (de) |
| JP (1) | JPS5531696A (de) |
| DE (1) | DE2934019A1 (de) |
| FR (1) | FR2434072A1 (de) |
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- 1979-08-21 US US06/068,388 patent/US4264851A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-08-22 DE DE19792934019 patent/DE2934019A1/de active Granted
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