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DE2933429A1 - In modulbauweise gefertigter eisenbahnwagen - Google Patents

In modulbauweise gefertigter eisenbahnwagen

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Publication number
DE2933429A1
DE2933429A1 DE19792933429 DE2933429A DE2933429A1 DE 2933429 A1 DE2933429 A1 DE 2933429A1 DE 19792933429 DE19792933429 DE 19792933429 DE 2933429 A DE2933429 A DE 2933429A DE 2933429 A1 DE2933429 A1 DE 2933429A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
components
floor
car
side frames
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792933429
Other languages
English (en)
Other versions
DE2933429C2 (de
Inventor
Horace P Bauer
James C Mcqueston
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bombardier Corp
Original Assignee
Budd Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Budd Co filed Critical Budd Co
Publication of DE2933429A1 publication Critical patent/DE2933429A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2933429C2 publication Critical patent/DE2933429C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D17/00Construction details of vehicle bodies
    • B61D17/04Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
    • B61D17/043Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures connections between superstructure sub-units
    • B61D17/045The sub-units being construction modules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Packaging Of Machine Parts And Wound Products (AREA)
  • Leg Units, Guards, And Driving Tracks Of Cranes (AREA)

Description

SCHIFF ν. FQNER STREHL SCHÜBEL-HOPF EBBINGHAUS FINCK "'S"'
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen in Modulbauweise hergestellten Eisenbahnwagen/ dessen Bauteile die Montage in verschiedenen Längen ermöglicht, so daß man unterschiedliche Wagenlängen erhält, ohne daß größere Änderungen in der Gesamtkonstruktion erforderlich sind. Erfindungsgemäß bestehen die Seitenrahmen aus Abschnitten, von denen jeder ein Fenster aufweist, wobei die Fenster in gleichförmigen Abständen angeordnet sind. Der Boden und das Dach haben in gleichem Abstand angeordnete quer verlaufende Träger, wobei eine vorgegebene Anzahl von Trägern jeweils der Abschnittslänge zwischen den Fenstern entspricht.
Es ist bereits bekannt, die Bauteile eines Eisenbahnwagens gesondert herzustellen, ehe sie zum Wagengehäuse verbunden werden. Beispielsweise können das Dachfeld, Seitenfelder, Böden und das Dach vor der Montage gesondert hergestellt werden. Im allgemeinen werden die Bauteile miteinander verschweißt, manchmal auch verschraubt (US-PS 3 131 049} .
Einer der Hauptkostenpunkte beim Bau von Eisenbahnwagen resultiert aus den Montagearbeiten. Bei Eisenbahnwagen nach der US-PS 3 131 649 können die einzelnen Bauteile getrennt verpackt und transportiert werden. Durch Verschrauben der einzelnen Bauteile können sie dann montiert werden. Dieses Verschrauben erfordert zwar Sorgfalt, jedoch kein derart hohes Fachkönnen wie das Verschweißen.
Sogenannte "zerlegbare" Wagen haben abhängig von den jeweiligen Kunden insbesondere vom Gesichtspunkt der Kosten aus besonderen Anklang gefunden. Wenn beispielsweise geschulte Kräfte nicht zur Verfügung stehen, möchte man die Bauteile verbolzen bzw. verschx'auben. Andererseits möchten einige Kunden die Bauelemente mit herkömmlichen Sehweißeinrichtungen verschweißen und benutzen bei der Montage nicht die Arbeitskräfte des Herstellers sondern die lokal zur Verfügung stehenden. ?;-"■.π:i
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Techniken der Serienfertigung verwendet werden, um die Herstellungskosten der Bauteile auf einem Minimum zu halten, sollen die hergestellten Grundelemente entweder durch Verschrauben oder durch Verschweißen zusammengefügt werden können. Außerdem soll der Grundaufbau des Wagens anderen Anforderungen entsprechen, so daß Wagen mit unterschiedlichen Längen hergestellt werden können, ohne daß die Basisbauelemente verändert werden müssen.
Ein weiterer Hauptkostenfaktor bei der Montage von "zerlegbaren" Eisenbahnwagen ergibt sich aus dem Verpacken und dem Auspacken der einzelnen Bauelemente. Bisher hat man alle Hauptbauelemente in einem geschlossenen Container verpackt und transportiert. Im allgemeinen ist der Container relativ groß und nimmt viel Raum ein, was die Kosten des Transports bzw. der Verschiffung erhöht. Am Bestimmungsort müssen dann die einzelnen Bauteile getrennt aus dem Behälter entnommen werden. Das Bodenbauteil wird nach dem Entfernen aus dem Container auf einer Montagevorrichtung angeordnet, die sich im allgemeinen in unmittelbarer Nähe eines Schienenpaares befindet. Anschließend werden die übrigen Bauteile damit verbunden. Die Drehgestellt werden abschließend unter den fertiggestellten Eisenbahnwagenkörper gefahren.
Das bisher verwendete Verfahren zum Verpacken und Auspacken ist zeitraubend und kostspielig, da das Entfernen der Bauteile aus derVerpackung und ihr Zusammenbau auf der Montagevorrichtung sehr viel Arbeit erfordert. Die Kosten für die Verschiffung bzw. den Transport eines aufgebauten Eisenbahnwagens sind viel höher als die Kosten für das Verschiffen bzw. Befördern der Bauelemente in einer Verpackung.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung von Eisenbahnwagen in Modulbauweise zu schaffen, die auf einfache Weise transportiert und durch relativ ungeübte Arbeitskräfte montiert werden können, und zwar entweder durch Verschrauben oder Verschweißen der Bauteile, wobei die Eisenbahnwagen in unterschied-
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liehen Längen mit einer minimalen Anzahl von baulichen Änderungen an den Bauteilen hergestellt werden sollen. Schließlich soll das Einpacken und Auspacken eines solchen Moduleisenbahnwagens erleichtert werden, wobei ein minimaler Platz eingenommen werden soll, um den erforderlichen Transportraum zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Bauteile eines Eisenbahnwagens in Modulbauweise gelöst, die so angepaßt sind, daß sie einen Aufbau mit unterschiedlichen Längen ermöglichen. Um dies zu erreichen ist ein Paar von Seitenrahmen in integralen Abschnitten gebaut, die eine Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten Fenstern aufweisen, wobei der Abstand zwischen den Fenstern der Länge eines der Abschnitte entspricht. Der Boden hat eine Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten quer verlaufenden Bodenträgern. Der Abstand zwischen einer vorgegebenen Anzahl von Bodenträgern entspricht der Länge eines der Abschnitte. Das Dach hat eine Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten quer verlaufenden Dachträgern. Der Abstand zwischen einer vorgegebenen Anzahl von Dachträgern entspricht ebenfalls der Länge eines der Abschnitte. Die Seitenrahmen, der Boden und das Dach werden miteinander und mit den stirnseitigen Rahmenanordnungen verbunden. Die Bauteile können in verschiedenen AbSchnittslängen gebaut werden, so daß man Eisenbahnwagen mit unterschiedlichen Längen ohne größere konstruktiven Änderungen herstellen kann.
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Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 auseinandergezogen die Hauptbauteile eines erfindungsgemäßen Eisenbahnwagens;
Fig. 2 eine Stirnansicht der Bauteile des Eisenbahnwagens in dem Behälter;
Fig. 3 isometrisch die Bauteile des Eisenbahnwagens von Fig. 1 in einem Behälter nach dem
Transport bei der Anordnung auf einem Montagegestell am Bestimmungsort;
Fig. 4 isometrisch die Bauteile des Eisenbahnwagens nach dem Auspacken und einer teilweisen Montage;
Fig. 5 isometrisch den vollständig montierten.Eisen-
bahnwagen, bei welchem ein Fahrgestell montiert und das andere positioniert wird;
Fig. 6 eine Seitenansicht des einen Endes des fertiggestellten Eisenbahnwagens;
Fig. 7 eine Stirnansicht des fertiggestellten Eisenbahnwagens;
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 von Fig. 6, in welchem die Einrichtung zum Verbinden der Seitenwände mit dem Boden des Eisenbahnwagens durch Verschrauben dargestellt ist;
Fig. 8A die Einzelheit 8A von Fig. 8r welche die
Verbindung der Teile durch Schweißen darstellt;
Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9-van Fig. 7, in welchem die Einrichtung zum Verbinden des Bodens mit den stirnseitigen Rahmen des Eisenbahnwagens gezeigt ist;
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Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 von Fig. 7, in welchem die Verbindungen des Dachs mit den stirnseitigen Rahmen des Eisenbahnwagens gezeigt sind;
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11 von Fig. 7, in welchem die Verschraubung des Dachs mit den Seitenrahmen gezeigt ist; und
Fig. 11A die Einzelheit 11A von Fig. 11, die das Verschweißen anstatt des Verschraubens zeigt.
Der in Fig. 1 gezeigte nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzte Eisenbahnwagen 10 hat eine Vielzahl von Bauteilen, zu denen ein Wagenboden 12, ein Paar von Seitenrahmen oder Seitenwänden 14 und 16, ein Dach 18 und ein Paar von stirnseitigen Rahmenanordnungen 20 und 22 gehören. Diese Bauteile sind die Grundbauteile, die in der Fabrik hergestellt, verpackt und nach einem Bestimmungsort verschifft v/erden, wo sie montiert werden. Alle kleineren Teile, wie Türen, sind nicht dargestellt. Diese Teile werden normalerweise mit den Hauptbauteilen verpackt. Die Drehgestelle 21 und 22 werden normalerweise gesondert verpackt, was jedoch nicht notwendig ist.
Der Wagenboden 12 hat stirnseitige Unterrahmen, von denen jeder ein Paar von Ansätzen 26 und 28 aufweist, die damit verbunden sind. Beide Enden und die Seiten des Bodens sind im wesentlichen gleich ausgebildet. Der Boden 12 hat Längsträger 30 und 32, die als Verbindungsglieder verwendet und mit dem Wagenboden durch Schweißen oder auf andere Weise auf beiden Seiten verbunden und an die Seitenränder der Seitenrahmen 14 und 16 angeschlossen werden können. In manchen Fällen braucht nur ein einziges Verbindungsglied erforderlich zu sein. Die seitlichen Träger 30 und 32 können öffnungen 31 und 33 aufweisen.
Jeder der Seitenrahmen 14 und 16 hat einen seitlichen Längsträger 34 mit einer Vielzahl von öffnungen 35 für die Auf-
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nähme von durchgehenden Bolzen für die Verbindung über die Öffnungen 35 und die Öffnungen 33 im Verbindungsglied 30 des Wagenbodens 12. Die Seitenrahmen 14 und 16 haben sich in Längsrichtung erstreckende obere Schienen 36 und 38. Die oberen Schienen 36 und 38 haben Öffnungen 40 für die Aufnahme von Bolzen, die auch in Öffnungen 42 in den oberen Schienen des Daches 18 passen. Von den oberen Schienen 36 und 38 erstrecken sich Abschnitte über die Seitenrahmen 14 und 16 an beiden Stirnseiten hinaus für die Anpassung an die stirnseitigen Türöffnungen für den Wagen.
Das Dach 18 hat Dachschienen 44 auf beiden Seiten mit fluchtend ausgerichteten Öffnungen 42. An beiden Stirnseiten der Schienen ist ein Gehrwandblech 46 vorgesehen. An den beiden Enden des Daches sind Pfetten 48 und 49 mit einem Paar von Ansätzen 29 und 31 vorgesehen. Die Ansätze 29 und 31 sind Mittel zum Verbinden des Dachs mit den Kollisionsstützen 37 und 39, die in den stirnseitigen Rahmenanordnungen 20 und ausgebildet sind. Verschiedene andere kleinere Teile, wie Türen und dergleichen, die zu dem Eisenbahnwagen gehören, sind nicht gezeigt. Die in Fig. 1 gezeigten Bauteile sind zusammen mit den Drehgestellen normalerweise die Hauptteile, die zu einem Bestimmungsort verschifft oder transportiert werden.
Ein Merkmal des Wagens 1O besteht darin, daß er in verschiedenen Längen ohne Änderung der Grundkonstruktion gebaut werden kann. So können beispielsweise Abschnitte des Wagens irgendeine gewünschte Länge von beispielsweise 1,6 m haben, wie dies durch den Abschnitt 41 veranschaulicht ist. Jedes Fenster 43 befindet sich dann von dem benachbarten Fenster in einem Abstand von 1,6 m oder der gewünschten Länge. Bodenträger können in einem Abstand von 53 cm angeordnet werden. Die Dachspriegel 76 können einen Abstand von 40 cm haben. Die Abstände können geändert werden und irgendein Faktor der Abschnittsabmessung sein. Der Wagen 10 kann kürzer oder länger gemacht werden, wobei die Anzahl der Abschnitte 41 erhöht oder verringert wird, wobei dieser Abschnitt als Fenstermodul
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mit entsprechenden Modifizierungen des Boden und des Daches angesehen werden kann.
In den Fig. 2 und 3 sind ein Verfahren und Einrichtungen zum Verpacken der Bauteile von Fig. 1 gezeigt. Die Einrichtungen zum Verpacken der Bauteile umfassen einen Behälter 50 mit offenem Boden. Der Behälter hat einen Metallrahmen mit geeigneten vertikalen und horizontalen Stützen sowie Querträgern für die Festigkeit. Der offene Boden ist so vorgesehen, daß die gesamte Packung mit den darin befindlichen Bauteilen über einem Montagegeste11 am Bestimmungsort angeordnet werden kann. Wenn die Packung 50 über dem Montagegestell angeordnet ist, ist der Boden richtig positioniert und für den Zusammenbau des Wagenkörpers ist nur eine minimale Bewegung der übrigen Bauteile erforderlich. Wesentlich ist, daß der Boden voll abgestützt ist, bis andere Bauelemente hinzugefügt werden.
Der Behälter 50 hat ein Paar von Seitenrahmenfachwerkträgern 52 und 54. Die Fachwerkträger umfassen ein Paar von Schienenelementen 56 und 58, die in Längsrichtung daran befestigt sind. Der Wagenboden 12 ist mit seiner unteren Verbindung 30, 32 mit den Seitenschienen 56 bzw. 58 verschraubt. Die Schraubbolzen 60 und 61 bilden die Verbindung 30 mit den Seitenschienen 56 bzw. 58. Wenn der Wagenboden für ein Verschweißen vorgesehen ist, werden andere Mittel zum Halten des Wagenbodens befestigt an den Seitenschienen vorgesehen. Wenn der Wagenboden an den Seitenschienen des Behälters 50 mit offenem Boden befestigt ist, können die anderen Modulbauteile des Eisenbahnwagens 10 in dem Behälter für das Verschiffen angeordnet werden. Zunächst ,werden die Seitenrahmen 14 und auf den Boden 12 gelegt, wobei dazwischen/ein Distanzträgerelement 62 vorgesehen wird. Daraufhin wird in dem Behälter das Dach 18 auf ein Paar von längs verlaufenden Seitenträgern 64 positioniert. Als nächstes werden auf der Oberseite des Daches die Rahmenanordnungen 20 und 22 für die Stirnseite positioniert, wobei dazwischen geeignete Distanzelemente 66 und
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68 vorgesehen werden. Erforderlichenfalls können die stirnseitigen Rahmen auch unter dem Dach angeordnet werden. Außerdem sind für die Kollisionsstützenansätze 26 und 28 und für die Kollisionsansätze 29 und 31 des Dachs Vorkehrungen getroffen.
In Fig. 3 sind die verschiedenen Bauteile der Figuren 1 und 2 in dem Behälter 50 mit offenem Boden nach dem Transport und dem Positionieren auf dem Montagegestell am Bestimmungsort gezeigt. Der Behälter 50 hat ein Paar von sich in Längsrichtung erstreckenden unteren und oberen Trägern 70 und 72 auf jeder Seite. Eine Vielzahl vertikaler Träger 74 verbindet die oberen und unteren Träger auf beiden Seiten. Die von den Trägern 70 und 72 sowie 74 gebildeten Ecken werden von einer Vielzahl von diagonal angeordneten Trägern 76 verbunden. Die gesamte Anordnung besteht aus Metallträgern, die stark genug sind, um das Gewicht der Wagenkörperbauteile zu tragen. Die gesamte Anordnung kann in bekannter Weise mittels eines Paares von Kränen 76 und 78 angehoben werden. Der gesamte Behälter 50 kann mit den Bauteilen von der Fabrik zu einem Schiff oder einem Zug und schließlich zum Bestimmungsort transportiert werden, wo der Wagen montiert werden soll.
Wenn der Eisenbahnwagen in dem Behälter zum Bestimmungsort transportiert ist, wird der gesamte Behälter 50 mit offenem Boden mit den Modulbauteilen darin auf ein Montagegestell gesetzt, das im allgemeinen nahe bei einem Paar von Eisenbahnschienen liegt. Dann wird der Wagen an dieser Stelle montiert. Aufgrund der Anordnung beim Verpacken befinden sich die meisten Bauelemente bereits an Ort und Stelle. Beispielsweise kann der Wagenboden 12 direkt auf das Montagegestell gesetzt werden. Nach dem Entfernen des Dachs 18 und der stirnseitigen Rahmenanordnungen 20 und 22 werden die Seitenwände 14 und 16 aufgestellt und dann mit dem Boden verschraubt oder verschweißt, wie dies in den folgenden Figuren gezeigt ist· Wenn die Seitenrahmen angeordnet sind, werden die stirnseitigen Rahmen 20 und 22 positioniert und schließlich das Dach auf die Seitenrahmen und die Stirnrahmen aufgesetzt, um die Grundmontage
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des Wagens zu vervollständigen. Ein Entfernen aller einzelnen Stücke aus dem Behälter vor dem Beginn der Montage wird durch die gezeigte Anordnung vermieden. Alle miteinander zu verbindenden Teile sind nahe der Montagestelle, wobei das Dach und die stirnseitigen Rahmen die hauptsächlichen Elemente sind, die von dem Behälter entfernt werden müssen, um die Seitenrahmen aufstellen zu können.
In Fig. 4 ist ein teilweise montierter Eisenbahnwagen auf der Montagevorrichtung gezeigt, die aus Trägern 78 und 80 besteht. Die Montagevorrichtung kann auch andere Bauelemente als die Träger aufweisen und eine kompliziertere Konstruktion aufweisen, die in der Lage ist, die verschiedenen Teile des Wagens zu tragen. Der Wagen ist so gezeigt, daß der Behälter 5O mit dem offenen Ende vollständig entfernt ist. Wie erwähnt, wird im allgemeinen das Dach 18 zunächst ausgepackt und seitlich abgelegt, bis die Seitenrahmen 14 und 16 zusammen mit den stirnsei tigen Rahmenanordnungen 20 und 22 montiert sind. Die stirnseitigen Rahmen 20 und 22 werden an den sich vom Boden 12 (Fig. 1) aus erstreckenden Kollisionsstützenansätzen 26 und 28 mittels Verschrauben oder Verschweißen befestigt.
In Fig. 5 ist der Wagen vollständig aufgebaut. Wenn der Wagen fertig aufgebaut ist, wird er von dem Montagegestell durch Hubkarren 82 und 84 abgehoben. Unter dem Wagen wird dann ein Paar von Fahrgestellen 21 und 23 angeordnet und damit verbunden.
Beispielsweise umfaßt die Folge des Auspackens und Montieren des Wagenkörpers 10 der Fig. 3, 4, und 5 folgende Schritte:
1..Anordnen des Behälters 10 mit den Modulbauteilen darin auf den Montagevorrichtungen 78 und 80.
2. Entfernen des oberen Teils des Behälters.
3. Entfernen der stirnseitigen Rahmen 20 und 22.
4. Entfernen des Dachs 18.
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5. Entfernen des Rests des Behälters 50.
6. Anheben und Befestigen der Seitenrahmen 14 und 16
an dem Boden 12 auf eine der in Fig. 8 oder 8A gezeigten Weisen.
7. Einführen und Befestigen der Stirnrahmenanordnungen 20 und 22 in die Wagenbodenansätze 26 und 28, wie dies in Fig. gezeigt ist.
8. Befestigen des Daches 18 durch Verschrauben oder Verschweißen, wie dies in den Fig. 10, 11 und 11A gezeigt ist.
9. Installieren der Türen und anderer erforderlicher Teile.
10. Anordnen der Drehgestelle unter dem Wagenkörper und Befestigen der Drehgestelle an dem Wagenboden.
Selbstverständlich können einige der oben beschriebenen Schritte manchmal variiert werden. Der Wagenboden muß sich jedoch unten befinden und das Dach nach oben weisen.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Seitenansicht eines Endes eines fertiggestellten Wagens von Fig. 6 gezeigt, wobei die Stirnseite des Wagens in Fig. 7 dargestellt ist. In diesen Figuren sind verschiedene Bauelemente, die vorher nicht gezeigt wurden, dargestellt. Beispielsweise sind Seitentüren 86 unter den sich längs erstreckenden Dachschienen installiert. Weiterhin sind an den Stirnseiten der beiden Wagen stirnseitige Türen 88 vorgesehen. Die verschiedenen, zu den Drehgestellen 21 und gehörenden Bauteile sind an dem Drehgestell 23 gezeigt. In herkömmlicher Weise haben die Drehgestelle gewöhnlich Rad- und Achsenanordnungen, Bremsmechanismen und Wiegen für die Halterung des Wagenkörpers.
In Fig. 8 sind Mittel zum Anordnen des Seitenrahmens 14 am Wagenboden 12 gezeigt. Der Seitenrahmen 14 hat eine äußere Wand 90, die gewellt ausgebildet sein kann, und mit der Hauptkonstruktion 92 verbunden ist. Der Seitenrahmen 14 hat eine
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Vielzahl vertikaler Stützen 94, die in vorher festgelegten Abständen von beispielsweise 53 cm angeordnet sein können, um verschiedene Längen des Seitenrahmens 14 zu ermöglichen. Ein Z-Element 96, welches ein Teil des Seitenrahmens 14 bildet, verbindet die Wand 90 mit dem seitlichen Längsrand 98- Man sieht, daß der gesamte Seitenrahmen 14, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, die Außenwand 90, die Hauptkonstruktion 92 des Seitenrahmens, die Stütze 94, das Z-Element 96 und den seitlichen Längsrand bzw. Längsträger 98 umfaßt.
Das Seitenrahmenteil hat eine Stützenverbindung 100, ein Bodenwinkelstück 102, ein Bodenwinkelstück 104 zum Tragen des Wagenbodens, eine Vielzahl von Wagenbodenträgern, die die Bodenwanne umfassen, beispielsweise den Bodenträger 106, und ein Verbindungselement 108, welches den Bodenträger 106 und das Bodenwinkelstück 102 verbindet.
Durch öffnungen in der Verbindungsstütze 100, welche als Stütze 32 in Fig. 1 gezeigt ist, in dem Seitenlängsträger 98 und in der Stütze 94 ist ein Gewindebolzen 110 geführt und durch eine Mutter 108 gehalten. In gleicher Weise geht ein Gewindebolzen 114 durch die öffnungen in dem Bodenwinkelstück 104, dem Bodenwinkelstück 102, welches in Fig. 1 die Stütze 30 ist, in dem Seitenlängsträger 98. Der Bolzen 114 ist durch die Mutter 112 gehalten. Wenn die Seitenrahmen aufgestellt sind, können sie, wie man aus Fig. 8 sieht, miteinander durch die verschiedenen zueinander ausgerichteten öffnungen in den Verbindungen 30 der Seitenrahmen 14 und 16 und der Bodenelemente verschraübt werden, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Die Verbindungen können mittels einer Muttern-Bolzen-Verbindung, wie es gezeigt ist, oder mittels Verschweißen vorgenommen werden.
Wenn der Sei tenr ahmenauf bau an dem Boden nicht durch Verschrauben, sondern durch Verschweißen befestigt werden soll, werden, wie dies aus Fig. .8A zu ersehen ist, die öffnungen in den Verbindungselemente^ und in den Seitenträgern bei der Her-
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stellung weggelassen. Die zu verschweißenden Bereiche sind leicht zugänglich und ausreichend groß für die Aufnahme der Schweißnähte. Längs der Schweißnaht 115 ist der Seitenlängsträger 98 mit den Bodenwinkelstücken 102 und 104 verschweißt-Man sieht, daß der Wagen 10 in einfacher Weise durch Verschrauben oder Verschweißen zusammengebaut werden kann, was von den speziell vorliegenden Bedingungen und den Wünschen des Kunden abhängt.
Wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, sind die Verbindungsansätze 26 und 28 des stirnseitigen Rahmens mit den Kollisionsstützen 37 und 39 verbunden, von denen in Fig. 1 nur die Stütze 37 und der Ansatz 26 gezeigt sind. Durch Schweißen oder auf andere Weise ist an der Innenseite der Kollisionsstütze 37 ein Zug- bzw. Verbindungselement 118 zur Erzielung zusätzlicher Festigkeit angebracht. Wenn die Kollisionsstütze 116 über dem Ansatz 26 festgelegt ist, kann eine Befestigung an Ort und Stelle durch eine Vielzahl von Bolzen 126 vorgenommen werden, die durch geeignete nicht gezeigte Muttern gehalten werden. Es kann jedoch auch wieder eine Verschweißung eingesetzt werden.
Wenn die Seitenwände 14 und 16 mit den stirnseitigen Rahmen 20 und 22 aufgestellt und aneinander befestigt sind, wird das Dach 18 aufgehoben und positioniert.
Wie in Fig. 10 und 11 gezeigt ist, sind die Kollisionsstützenansätze 29 und 31, die an den Pfetten 48 und 49 befestigt sind, wobei in Fig. 11 nur ein Ansatz 29 und die Pfette 48 gezeigt ist, in die Kollisionsstützen wie die eine Stütze eingeführt. An der Innenseite der Kollisionsstücke ist zur Erzielung einer zusätzlichen Festigkeit ein oberes Verbindungselement 122 festgelegt. Der Ansatz 29 wird fest an der Kollisionsstütze 37 mittels Bolzen 124 und nicht gezeigte Muttern gehalten.
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Die vertikalen Stützen des Seitenrahmens, von denen nur die eine Stütze 126 gezeigt ist, sind so angeordnet, daß sie die obere Seitenschiene 128 aufnehmen. Das Dach 18 hat obere Dachwellungen 130, eine Reihe von Dachspriegeln 132, die gekrümmt sein können, eine Dachschiene 138 und ein Verbindungsteil 136. Als Teil der Dachkonstruktion ist ein Entwässerungselement 138 vorgesehen. Durch die Stütze 126 und die obere Schiene 128 geht eine aus einer Mutter 140 und einem Bolzen 142 bestehende Anordnung hindurch. Zusätzlich kann eine aus einer Mutter 144 und einem Bolzen 146 bestehende Anordnung das Verbindungsteil 136 mit der Dachschiene 134 verbinden, wenn dies aus konstruktiven Gründen erforderlich ist. Man sieht, daß das Dach auf einfache Weise mit den Seitenwänden und den stirnseitigen Rahmen durch Bolzen verbunden werden kann. In Fig. 11A ist gezeigt, daß das Dach 14 an den Seitenrahmen anstatt durch Verschrauben durch Verschweißen festgelegt werden kann. Während der Herstellung werden ausreichend zugängliche Bereiche vorgesehen, die entweder die Montage durch Verschrauben oder Verschweißen ermöglichen.
In Fig. 11A ersetzt eine Schweißnaht 143 die Anordnung aus einer Mutter 140 und einem Bolzen 142 von Fig. 11. Die Schweißnaht 143 verbindet die obere Schiene 128 des Seitenrahmens mit der Dachschiene 134.
Die verschiedenen Bauteile können andere Formen als die gezeigten auf v/eisen. Die Erfindung richtet sich jedoch auf Bauteile, die durch Verschrauben oder Verschweißen miteinander verbunden, raumsparend verpackt und in verschiedenen Längen aufgebaut werden können.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    J In Modelbauweise gefertiger Eisenbahnwagen mit Bauteile«7 die eine Wagenfertigung mit unterschiedlichen Längen ermöglichen, gekennzeichnet durch ein Paar von Seitenrahmen (14, 16), die in integralen Abschnitten
    (41) ausgeführt sind und eine Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten Fenstern (43) aufweisen, wobei die Abstände zwischen den Fenstern (43) der Länge eines Abschnitts (41) entsprechen, durch einen Boden (12) mit einer Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten quer verlaufenden Bodenträgern (45), wobei der Abstand zwischen einer vorgegebenen Anzahl von Bodenträgern der Länge eines Abschnitts (41) entspricht, durch ein Dach (18) mit einer Vielzahl von in gleichem Abstand angeordneten quer verlaufenden Dachträgern (47), wobei der Abstand zwischen einer vorgegebenen Anzahl von Dachträgern (47) der Länge eines Abschnitts (41) entspricht, durch ein Paar von stirnseitigen Rahmenanordnungen (20 und 22) sowie durch Mittel zum Verbinden der Seitenrahmen (14, 16) und der stirn-
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    •τ
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    seitigen Rahinenanordnungen (20, 22) mit dem Boden (12) und des Dachs (18) mit den Seitenrahmen (14, 16) und den stirnseitigen Rahmenanordnungen (20, 22).
  2. 2. Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, d a d,u.r c h gekennzeichnet, daß die Bauteile Bereiche haben, die für die Aufnahme von Schweißverbindungen oder Schraubbolzen bemessen sind, die die Mittel zum Verbinden bilden.
  3. 3. Eisenbahnwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile Öffnungen aufweisen, und daß die Einrichtungen zum Verbinden Muttern und Bolzen sind, mit denen die Bauteile zur Bildung des Eisenbahnwagens verbunden werden.
  4. 4. Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (41) ein Fenster (43), drei Bodenträger (45) und vier Dachträger (47) aufweisen.
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    ORIGINAL INSPECTED
DE2933429A 1978-08-22 1979-08-17 In Modulbauweise gefertigter Eisenbahnwagen Expired DE2933429C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/935,769 US4222335A (en) 1978-08-22 1978-08-22 Means for manufacturing a modular railway car

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2933429A1 true DE2933429A1 (de) 1980-03-06
DE2933429C2 DE2933429C2 (de) 1985-10-17

Family

ID=25467633

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2933429A Expired DE2933429C2 (de) 1978-08-22 1979-08-17 In Modulbauweise gefertigter Eisenbahnwagen

Country Status (14)

Country Link
US (1) US4222335A (de)
JP (1) JPS5531694A (de)
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