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DE2933273A1 - Zeitautomat zur steuerung von mit wechselspannung betriebenen elektrischen verbrauchern - Google Patents

Zeitautomat zur steuerung von mit wechselspannung betriebenen elektrischen verbrauchern

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Publication number
DE2933273A1
DE2933273A1 DE19792933273 DE2933273A DE2933273A1 DE 2933273 A1 DE2933273 A1 DE 2933273A1 DE 19792933273 DE19792933273 DE 19792933273 DE 2933273 A DE2933273 A DE 2933273A DE 2933273 A1 DE2933273 A1 DE 2933273A1
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time
timer
thyristor
flip
flop
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DE19792933273
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DE2933273C2 (de
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Intercable SRL
Original Assignee
ELMAT GmbH
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Publication date
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Publication of DE2933273A1 publication Critical patent/DE2933273A1/de
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Publication of DE2933273C2 publication Critical patent/DE2933273C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/292Modifications for introducing a time delay before switching in thyristor, unijunction transistor or programmable unijunction transistor switches

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Zeitautomat zur Steuerung von mit Wechselspannung betriebenen elektrischen Verbrauchern Die Erfindung betrifft einen Zeitautomat zur Steuerung von mit Wechselspannung betriebenen elektrischen Verbrauchern, wie Treppenhausbeleuchtungen oder dergleichen, wie er im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher angegeben ist.
  • Zeitautomaten der genannten Art sind ansich bekannt. Sie werden insbesondere bei Treppenhausbeleuchtungen eingesetzt, um die Treppenhausbeleuchtung nur für die jeweils notwendige Zeit einzuschalten und danach zur Einsparung von Energie wieder abzuschalten. Bei den üblichen Treppenhausautomaten ist nachteilig, daß diese nach Ablauf der eingestellten Zeitspanne die Beleuchtung völlig abschalten; die Benützer sind häufig gezwungen, sich dann im Dunkeln im Treppenhaus vorzutasten, um einen Lichtschalter zu erreichen. Es ist daher wünschenswert, einen Zeitautomaten zu schaffen, der nach Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne nicht völlig abschaltet, sondern für einen weiteren Zeitabschnitt die Beleuchtung lediglich absenkt, ehe er ganz abschaltet. Dabei sollte der Zeitautomat aus der Schaltstellung mit abgesenkter Leistung wieder auf volle Last geschaltet werden können.
  • Dementsprechend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Zeitautomaten anzugeben, der nach Ablauf des vorgegebenen Zeitintervalls die Last für eine weitere Zeitspanne absenkt und erst dann ganz ausschaltet. Dabei sollte der Zeitautomat so ausgeführt sein, daß besondere Maßnahmen zur Funkentstörung nicht notwendig sind und er in einem Haus-Sicherungskasten untergebracht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch einen im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Zeitautomaten gelöst, der erfindungsgemäß nach der im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Weise ausgestaltet ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Zeitautomaten dient als Lastschalter ein Triac. Dieser Triac wird von einem ersten Zeitgeber fUr eine eingestellte Zeit durchgesteuert und nach Ablauf dieser Zeit abgeschaltet. Dem Triac ist ein Thyristor parallel geschaltet, der von einem zweiten Zeitgeber gesteuert wird.
  • Wenn der erste Zeitgeber den Triac abschaltet, wird der zweite Zeitgeber angesteuert und er schaltet über die Steuerelektrode den Thyristor durch. Da der Thyristor jeweils nur für eine Halbwelle des Wechselstromes leitfähig ist, wird somit die Leistung auf die Hälfte abgesenkt. Wenn das an dem zweiten Zeitgeber eingestellte Zeitintervall abgelaufen ist, wird der Thyristor gesperrt und somit der Verbraucher ganz abgeschaltet. Dem Benutzer einer solchen Anlage wird somit durch das Absenken der Leistung angezeigt, daß die Anlage bald ganz abschalten wird. Er hat noch genügend Zeit, sich zu einem der im Haus befindlichen Tastschalter zu begeben und die Anlage erneut auf volle Leistung umzuschalten.
  • Der erfindungsgemäße Zeitautomat hat weiter auch den Vorteil, daß er nicht mit einer Phasenanschnittssteuerung arbeitet, sondern die halbe Intensität durch Weglassen je einer der beiden Netzhalbwellen erzielt. Aus diesem Grund ist jegliche Funkstörung ausgeschlossen, so daß keine besonderen Maßnahmen zur Funkentstörung des Zeitautomaten erforderlich sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es, wahlweise den Halblast-Zustand des Zeitautomaten für ein vorgegebenes Zeit intervall oder andauernd einzustellen. Es kann beispielsweise wünschenswert sein, daß nach dem Umschalten in den Halblast-Betrieb dieser Betriebszustand dauernd aufrechterhalten wird und nicht etwa, wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform, die Last nach einer weiteren Zeitspanne ganz abgeschaltet wird. Diese weitere Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht einen Wechsel zwischen diesen beiden Betriebsarten. Dazu ist an die Steuerelektrode des Thyristors ein Flip-Flop geschaltet.
  • Liegt an dem Ausgang des Flip-Flops das Signal Null an, so wird der Thyristor in der bereits beschriebenen Weise von dem zweiten Zeitgeber gesteuert. Liegt hingegen an dem Ausgang des Flip-Flops das Signal L an, so ist der Thyristor unabhängig von dem zweiten Zeitgeber ständig durchgesteuert. Der Wechsel zwischen den beiden Betriebsarten des Zeitautomaten wird also von dem jeweiligen Schaltzustand des Flip-Flops bestimmt.
  • Es ist nun wünschenswert, daß der Benützer den Schaltzustand des Flip-Flops mit den in einem Haus angebrachten Tastschaltern verändern kann und er nicht etwa an einem gesonderten Schalter den jeweils gewünschten Betrieb einstellen muß. Die Erfindung ermöglicht dies in vorteilhafter Weise, in dem der jeweilige Betriebszustand des Flip-Flops von dem Benutzer dadurch umgeschaltet werden kann, in dem er länger als üblich auf einen der Tastschalter drückt und dadurch einen besonders langen Tastimpuls an den Zeitautomaten gibt. Durch Drücken des Tastschalters wird gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein dritter Zeitgeber in Betrieb gesetzt. Dieser dritte Zeitgeber ist über eine Transistorstufe an den dynamischen Eingang des Flip-Flops angekoppelt. Der von dem Benutzer hervorgerufene Tastimpuls wird weiterhin über eine Transistorstufe an die vorbereitenden Eingänge des Flip-Flops weitergegeben. Ist nur der vom Benutzer hervorgerufene Tastimpuls länger als die Zeitspanne, die an dem dritten Zeitgeber eingestellt ist, so wird das Flip-Flop über den dynamischen Eingang umgeschaltet.
  • Ist hingegen der Tastimpuls kürzer als das an dem dritten Zeitgeber eingestellte Zeitintervall, 80 liegt dann, wenn der dritte Zeitgeber am Ende des Zeitintervalls ein Signal abgibt, an den vorbereiteten Eingängen ein Signal an, das das Umschalten des Flip-Flops verhindert. Somit ist also Uber die Dauer der Betätigung des Tastschalters ein Umschalten des Betriebszustandes des Flip-Flops möglich.
  • Im folgenden wird nun die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben und näher erläutert.
  • Es zeigen: die Figur 1 ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform der Erfindung, die Figur 2 eine ergänzende Schaltung zu der Schaltung nach Figur 1, durch welche ein wahlweiser Betrieb des Zeitautomaten ermöglicht wird.
  • Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zeitautomaten. Mit seiner Anschlußklemme (3) ist der Zeitautomat an die Phasenleitung, mit seiner Anschlußklemme (4) an den Mittelpunktleiter angeschlossen. Die zu schaltende Last (1), beispielsweise Beleuchtungskörper, ist zwischen die Anschlüsse (5) gelegt. In der Lastleitung liegen zwischen dem Lastanschluß (5) und der Sicherung (28), die dem Phasenanschluß (3) nachgeschaltet ist, ein Triac (6) und ein Thyristor (19). Die Steuerelektrode (7) des Triacs (6) ist über einen Widerstand (11) und eine Diode (10) mit dem Ausgang (9) eines ersten Zeitgebers (8) verbunden. Die Steuerelektrode (18) des Thyristors (19) ist über einen Widerstand (17) und eine Diode (16) mit dem Ausgang (15) eines zweiten Zeitgebers (14) verbunden. Die Tastenschalter (22), mit denen der Benützer das Einschalten der Last (1) bewirkt, liegen mit ihrer ersten Seite an der Phasenleitung.
  • Die zweite Anschlußklemme dieser Tastenschalter (22) ist über einen Widerstand (23) an den Mittelpunktleiter (4) gelegt. Mit der zweiten Anschlußklemme dieser Tastenschalter und dem Widerstand (23) sind ferner über eine Diode (24) zwei als Spannungsteiler dienende Widerstände (25 und 26) angeschlossen, wobei der Fußpunkt dieses Spannungsteilern an die Phasenleitung gelegt ist. Die Verbindungsstelle zwischen den Widerständen (25 und 26) ist mit dem Eingangsanschluß (13) des ersten Zeitgebers (8) verbunden.
  • Wird einer der Tastenschalter (22) betätigt, so erhält der Eingang (13) des ersten Zeitgebers Uber die Diode (24) und den Widerstand (25) sein Startsignal. Sein Ausgang (9) erhält dann für die Dauer des voreingestellten Zeitintervalls ein derartiges Potential, so daß über die Diode (1o) und den Widerstand (11) die Steuerelektrode (7) mit einem Signal beaufschlagt wird, das den Triac (6) dann leitend schaltet.
  • Nach Ablauf der an dem Zeitgeber (8) eingestellten Zeitspanne fällt dann der Ausgang (9) des ersten Zeitgebers (8) auf ein solches Potential, so daß über die Steuerelektrode (7) der Triac (6) gesperrt wird. Das Signal, das durch diesen Potentialabfall gegeben ist, gelangt über einen Kondensator (20) an den Eingang (21) des zweiten Zeitgebers (14). Durch dieses Eingangssignal wird der zweite Zeitgeber in Betrieb gesetzt und erzeugt an seinem Ausgang (15) ein Potential, das über die Diode (16) und den Widerstand (17) an die Steuerelektrode (18) des Thyristors (19) angelegt ist. Dadurch wird der Thyristor (19) leitend geschaltet. Wenn also nach Ablauf des ersten Zeitintervalls, währenddessen der Last (1) die volle Leistung zugeführt wurde, der Triac (6) abgeschaltet wird, so wird für das an dem zweiten Zeitgeber (14) eingestellte Zeitintervall die Last (1) über den Thyristor (19) betrieben. Da der Thyristor (19) nur tede zweite Halbwelle durchläßt, wird also nach Abschalten des Triacs (6) die Last (1) für die Dauer des zweiten Zeitintervalls mit halber Last weiterbetrieben. Nach Ablauf des an dem zweiten Zeitgeber (14) eingestellten Zeitintervalls fällt an dessen Ausgang (15) das Potential wieder ab, so daß der Thyristor (19) in den nichtleitenden Zustand geschaltet wird. Die Last (1) ist somit nach Ablauf des zweiten Zeitintervalls abgeschaltet.
  • Wie anhand von Figur 1 weiterhin ersichtlich ist, kann bereits in dem Zustand, in dem die Last (1) mittels des Thyristors (19) mit halber Last betrieben wird, durch Betätigung eines Tastenschalters (22) ein Startsignal an den Eingang (13) des ersten Zeitgebers (8) gegeben werden, so daß dieser in Betrieb gesetzt und der Triac (6) aufgesteuert wird. Es ist also möglich, bereits vor dem völligen Abschalten aus der Halblast-Stellung den Zeitautomaten wieder in die Vollast-Stellung zu schalten.
  • Mit Hilfe eines Schalters (27) können der Triac (6) wie auch der Thyristor (19) ständig auf volle Last geschaltet werden. Dieser Schalter (27) verbindet in geschlossenem Zustand die jeweiligen Steuerelektroden (7 bzw. 18) des Triacs bzw. des Thyristors über jeweils eine Diode (29) mit einem Potential, durch das der Triac bzw. der Thyristor aufgesteuert werden.
  • Die in der Figur 1 mit W, X, Y, Z bezeichneten Anschlüsse dienen dazu, die beschriebene Schaltung mit dem in der Figur 2 dargestellten Schaltungsteil zu verbinden. Mit diesem Schaltungsteil nach Figur 2 wird erreicht, daß nach Abschalten des Triacs (6) der Halblast-Betrieb wahlweise für eine vorgegebene Zeitspanne mittels des zweiten Zeitgebers (14) aufrechterhalten wird oder, in einer zweiten Betriebsart, andauernd durchgeschaltet ist. Zu diesem Zweck ist ein Flip-Flop (30) vorhanden. Der Ausgang (31) dieses Flip-Flops ist über einen Widerstand (32) an die Basis eines Transistors (33) angelegt. Zeigt das Flip-Flop an seinem Ausgang das Signal H, so ist der Transistor (33) durchgesteuert. Über den Anschluß X ist der Emitter dieses Transistors (33) mit der Steuerelektrode (18) des Thyristors (19) verbunden. Wenn also an dem Ausgang des Flip-Flops (30) das Signal H anliegt, so ist der Thyristor (19) durchgesteuert. Der Zustand H des Flip-Flops entspricht also der Betriebsweise des Zeitautomaten, in der er nach Abschalten des Triacs (6) dauernd auf Halblast geschaltet ist. Soll der Zeitautomat aus dieser zweiten Betriebsart wieder in eine Betriebsart geschaltet werden, in der der Thyristor (19) von dem zweiten Zeitgeber (14) ausgesteuert wird, so muß das Flip-Flop (30) in den Zustand Null umgeschaltet werden.
  • Hierzu dient ein dritter Zeitgeber (40), dessen Ausgang (41) über einen Widerstand (39) an die Basis eines Transistors (38) angelegt ist. In der Kollektorleitung dieses Transistors (38) liegt ein weiterer Widerstand (46). Der Kollektor dieses Transistors (38) ist über einen Widerstand (37) mit dem dynamischen Eingang (36) des Flip-Flops (30) verbunden.
  • Die vorbereitenden Eingänge (34, 35) des Flip-Flops (30) sind über einen Widerstand (43) an den Kollektor eines Transistors (44) angeschlossen, dessen Basis über einen weiteren Widerstand (45) mit dem Anschluß Y und damit mit dem Eingangsanschluß (13) des ersten Zeitgebers (8) verbunden ist.
  • Der Eingangsanschluß (42) des dritten Zeitgebers (40> ist über einen Kondensator ebenfalls mit diesem EingangsanschLuß (13) verbunden.
  • Wenn der Benützer einen der Tastenschalter (22) herabdrQckt, so gelangt ein Tastimpuls an den Eingangsanschluß (13) des ersten Zeitgebers (8) bzw. an die Anschlußklemme Y. Da der Transistor (44) über den Widerstand (45) mit dieser Anschlußklemme verbunden ist, wird er durch diesen Tastimpuls aufgesteuert. Damit wird über den Widerstand (43) das Potential an den vorbereitenden Eingängen (34 und 35) des Flip-Flops (30) auf Null abgesenkt. Gleichzeitig wird über die Eingangsleitung (42) der dritte Zeitgeber (40) gestartet. Er setzt für die voreingestellte Zeitspanne seinen Ausgang (41) auf ein vorgegebenes Potential. Dadurch wird der Transistor (38) aufgesteuert, so daß das Potential an der Steuerleitung (36) des Flip-Flops (30) ebenfalls auf Null abgesenkt ist. Nach Ablauf der voreingestellten Zeitspanne schaltet der Zeitgeber (4o) seinen Ausgang (41) wieder auf ein tiefes Potential, so daß der Transistor (38) nicht mehr durchgesteuert ist und das Potential an den Eingang (36) des Flip-Flops (30) auf H schaltet. Dieses Umschalten des Eingangs (36) auf den Wert H bewirkt, daß das Flip-Flop (30) seinen Zustand ändert. Diese Zustandsänderung kann das Flip-Flop (30) aber nur dann vollführen, wenn zu dem Zeitpunkt, zu dem sein Eingang (36) von Null auf H schaltet, gleichzeitig die vorbereitenden Eingänge (34 und 35) auf dem Potential Null liegen; letzteres ist aber nur dann der Fall, wenn der von dem Benutzer an den Tastenschaltern (22) ausgelöste Tastimpuls noch an der Klemme Y anliegt, da nur dann der Transistor (44) durchgesteuert ist und die vorbereitenden Eingänge (34, 35) auf tiefes Potential abgesenkt sind.
  • Aus dem Voranstehenden ergibt sich, daß das Flip-Flop (30) von dem Benutzer stets dann in seinen Betriebszustand umgeschaltet werden kann, wenn er einen der Tastenschalter (22) für eine Zeitdauer herabdrückt, die länger ist als die an dem dritten Zeitgeber (40) eingestellte Zeit. Wenn der Benützer jedoch die Tastenschalter (22) nur kurz berührt, so ist bei Eintreffen des Umschaltimpulses am Eingang (36) des Flip-Flops (30) bereits das Potential an den vorbereitenden Eingängen (34, 35) wieder auf H, so daß in diesem Fall das Flip-Flop seinen alten Zustand beibehält. Allein durch die Dauer des Herabdrückens eines Tastenschalters (22) kann also wahlweise der Betriebszustand des Flip-Flops (30) verändert werden oder auch beibehalten werden. Hierdurch ist es wiederum möglich, den Zeitautomaten hinsichtlich der Betriebsart des Thyristors (19) in den gewünschten Zustand zu bringen.
  • Abschließend soll noch erwähnt werden, daß der erfindungsgemäße Zeitautomat sich besonders eignet, um als Schalter für Treppenhausbeleuchtungen eingesetzt zu werden. Er ist jedoch nicht auf diese Anwendungsmdglichkeit beschränkt, sondern kann beispielsweise auch bei anderen, nur bedarfsweise eingesetzten elektrischen Verbrauchern wie beispielsweise elektrischen Heizungen, angewendet werden.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE Zeitautomat zur Steuerung von mit Wechselspannung betriebenen elektrischen Verbrauchern (1), wie Treppenhausbeleuchtungen oder dergleichen, mit einem oder mehreren Tastschaltern (22), mit einem in die Lastleitung (2) geschalteten Triac (6), der bei Betätigung eines Tastschalters (22) von einem ersten Zeitgeber (8) fUr ein erstes, vorgegebenes Zeitintervall durchgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Triac (6) ein Thyristor (19) parallel geschaltet ist, welcher nach Ablauf des ersten Zeitintervalls durchgeschaltet ist.
  2. 2. Zeitautomat nac Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Steuerelektrode (18) des Thyristors (19) ein zweiter Zeitgeber (13) angekoppelt ist, welcher nach Ablauf des ersten Zeitintervalls den Thyristor (19) für die Dauer eines zweiten, vorgegebenen Zeitintervalls durchschaltet.
  3. 3. Zeitautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Steuerelektrode (18) des Thyristors (19) ein bistabiler Multivibrator (30) geschaltet ist.
  4. 4. Zeitautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bistabile Multivibrator ein Flip-Flop (30) ist, dessen Schalteingang (34) an einem dritten Zeitgeber (40) und dessen vorbereitende Eingänge (35, 36) an die Tastschalter (22) angekoppelt sind.
  5. 5. Zeitautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang (34) des Flip-Flops über eine Transistorstufe (38) an den dritten Zeitgeber (40) und die vorbereitenden Eingänge (35, 36) des Flip-Flops (30) über eine Transistorstufe (44) an die Tastschalter (22) angekoppelt sind.
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