[go: up one dir, main page]

DE2931681A1 - Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus - Google Patents

Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus

Info

Publication number
DE2931681A1
DE2931681A1 DE19792931681 DE2931681A DE2931681A1 DE 2931681 A1 DE2931681 A1 DE 2931681A1 DE 19792931681 DE19792931681 DE 19792931681 DE 2931681 A DE2931681 A DE 2931681A DE 2931681 A1 DE2931681 A1 DE 2931681A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
hydrostatic
drive
vehicle body
hydraulic pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792931681
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Sahm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STADT ESSLINGEN AM NECKAR
Original Assignee
STADT ESSLINGEN AM NECKAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STADT ESSLINGEN AM NECKAR filed Critical STADT ESSLINGEN AM NECKAR
Priority to DE19792931681 priority Critical patent/DE2931681A1/de
Publication of DE2931681A1 publication Critical patent/DE2931681A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/04Trailers with driven ground wheels or the like driven from propulsion unit on trailer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K6/00Arrangement or mounting of plural diverse prime-movers for mutual or common propulsion, e.g. hybrid propulsion systems comprising electric motors and internal combustion engines
    • B60K6/08Prime-movers comprising combustion engines and mechanical or fluid energy storing means
    • B60K6/12Prime-movers comprising combustion engines and mechanical or fluid energy storing means by means of a chargeable fluidic accumulator
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/10Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels by utilising wheel movement for accumulating energy, e.g. driving air compressors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/62Hybrid vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/80Technologies aiming to reduce greenhouse gasses emissions common to all road transportation technologies
    • Y02T10/92Energy efficient charging or discharging systems for batteries, ultracapacitors, supercapacitors or double-layer capacitors specially adapted for vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Stadt Esslingen/Neckar
  • Lastkraftfahrzeug, insbesondere Omnibus Die Erfindung betrifft ein Lastkraftfahrzeug-, insbesondere einen Omnibus, mit einer in einem Heckraum des Fahrzeugaufbaus geordneten, einen Antriebsmotor enthaltenden Antriebsgruppe, sowie mit einer Einrichtung zur hydrostatischen Bremsenergierückgewinnung, die eine mit der Antriebsgruppe gekuppelte Hyddraulikpumpetwenigstens einen hydrostatischen Wandler und einen, zumindest beim Bremsbetrieb mit Druck beaufschlagbaren, sowie mit dem hydrostatischen Wandler zusammenwirkenden hydraulischen Speicher aufweist, welcher außerhalb des Fahrer- bzw.
  • Fahrgastraumes angeordnet ist.
  • Um den Bedarf an Primärenergie für den Betrieb insbesondere von Stadtlinienomnibussen herabzusetzen, werden in zunehmendem Maße sogenannte regenerative Antriebssysteme verszendet, die es gestatten, die sonst ausschließlich an die Umgebung nutzlos abgegebene , bei Bremsvorgängen anfallende Energie für den Fahrbetrieb zurückzugewinnen, d.h. sie vorübergehend zu speichern und dann zu nutzen. Dazu ist aus der A.T.Z. Automobiltechnische Zeitschrift bo (1978,12;Seiten 597 bis 9oo) ein Stadtlinienautobus mit hydrostatischer Dremsenergierückgewinnung bekannt. Bei diesem Omnibus ist die aus einem Dieselmotor, einem Differentialwandler und einem Nachschaltgetriebe bestehende Antriebsgruppe, deren Nachschaltgetriebe mit dem Differentialgetriebe des Antriebes über eine Kardanwelle gekuppelt ist, in der Fahrzeugmitte unterhalb des Wagenbodens angeordnet.Von einer Vorgelegewelle des Differentialwandlergetriebes ist über eine Zahnkette ein Zusatzgetriebe angetrieben, das einerseits über eine eigene Kardanwelle einen in der ähe der Hinterachse liegenden hydrostatischen Wandler antreibt und außerdem den Antrieb für eine Hydraulikpumpe (Konstantpumpe) bildet. Beim Abbremsen des Omnibusses wird der hydraulische Speicher über die Iiydraulikpumpe und den als Pumpe arbeitenden Hydraulikwandler aufgeladen, so daß für einen nachfolgendem Beschleunigungsbetrieb aus dem hydraulischen Speicher Energie abgegeben werden kann, die über den nun als rotor wirkenden hydraulischen Wandler in dem Zusatzgetriebe mechanisch zu der von dem Verbrennungsmotor abgegebenen Energie hinzuaddiert wird.
  • Da der Platz zwischen den eiden Längsträgern des Fahrzeugaufbaus durch die Antriebs gruppe und die erwähnten Elemente für die hydrostatische Bremsenergierückgewinnung in Anspruch genommen ist, ist der hydraulische Speicher seitlich der Fahrzeuglãngsträger, ebenfalls unterhalb des Vagenbodensf in Cestalt mehrer gruppenweise aufgehängter Druckbehälter vorgesehen. Dazu ist erwähnt, daß auch eine Ausführungsform eines solchen Stadtlinienomnibusses denkbar ist, bei der das Antriebssytem im Heck des Fahrzeugäufbaus angeordnet ist, so daß der Raum zwischen den ilauptlängsträgern innerhalb cier Radachsen für den Einbau des hydraulischen Speichers vorgesehen weren kann.
  • Die Entwicklung im Omnibusbau für den öffentlichen Personennahverkehr geht u. a. heute aber dahin, daß die Wagenbodenhöhe bei den als Niederflur-Fahrzeuge ausgebildeten Bussen auf ca. 500 mm abgesenkt wird, um eine leichte Zugänglichkeit und eine schnellere Fahrgastabfertigung zu gewährleisten und damit die Annehmlichkeit der Benutzung des Omnibusses für die Fahrgäste zu erhöhen. Bei solchen Niederflur-Fahrzeugen zwingt die Anordnung des hydraulischen Speichers und der Aggregate der hydrostatischen Bremsenergierückgewinnung sowie gegebenenfalls der Antriebs gruppe in der Fahrzeugmitte unterhalb des Wagenbodens zu einer extrem kompakten, flachen und niedrigen Bauweise der einzelnen Elemente, die mit einem erheblichen Kosten- und Herstellungsaufwand verbunden ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Lastkraftfahrzeug und insbesondere einen Omnibus zu schaffen, bei dem, unabhängig von der tfagenbodenhohe,die Antriebsgruppe und die Aggregate der hydrostatischen Bremsenergierückgewinnung einschließlich des hydrauf=schen Speichers sowohl raumsparend als auch betriebs- und sicherheitstechnisch einwandfrei derart untergebracht sind, daß handelsübliche Bauelemente für die Einzelteile der Antriebsgruppe und der hydrostatischen Bremsenergierückgewinnungseinrichtung verwendet werden können und damit die Notwendigkeit zu eigenen Sonderkonstruktionen, beispielsweise besonders flacher Bauart, entfällt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte Lastkarftfahrzeug erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikpumpe als Teiler Antriebsgruppe ebenfalls in dem Heckraum des Fahrzeugaufbaus angeordnet ist und der hydraulische Speicher als Funktionsteil in den Fahrzeugaufbau einbezogen ist.
  • Dadurch daß die Hydraulikpmupe unmittelbar einen Teil der Antriebsgruppe bildet, ergibt sich eine geschlossene blockartige Einheit, die in dem von außen zugänglichen Heckraum des Fahrzeugaufbaus leicht zugänglich montiert und gewartet werden kann. Die Einbeziehung des hydraulischen Speichers in den Fahrzeugaufbau gewährleistet eine stabile, auch sicherheitstechnisch einwandfreie Unterbringung des Hydraulikspeichers und zwar ohne daß dadurch wertvoller Nutzraum des Fahrzeuges benötigt oder Kompromisse hinsichtlich der Betriebseigenschaften des Fahrzeuges in Kauf genommen werden müßten.
  • Der neue Omnibus kann sowohl als Standard-Stadtlinienomnibus als auch als Gelenk- oder Großraumomnibus ausgebildet sein.
  • Vorteilhaft ist es, wenn der Hydraulikspeicher in das Dach des Fahrzeugaufbaus eingebaut ist und damit einen Teil der Dachkonstruktion bildet.
  • Im übrigen kann die Anordnung derart getroffen sein, daß der hydrostatische Wandler als hydrostatischer Achs- oder Radantriebsmotor ausgebildet und von der Hydraulikpumpe primärseitig über ein wahlweise verstellbares Fahr-Drosselventil gespeist, sowie sekundärseitig mit einem bei Fahrbetrieb offenen Brems-Drosselventil verbunden ist, wobei der hydraulische Speicher in Abhängigkeit von dem Fahrbetrieb über Steuereinrichtungen mit der Primär- und/oder der Sekundärseite des hydrostatischen Wandlers jeweils selbsttätig in Verbindung setzbar ist. Bei der Ausbildung des hydrostatischen Wandlers als Achsmotor treibt dieser über das normale Differentialgetriebe eine Antriebsachse des Fahrzeuges an, während bei der anderen Ausführungsform ein unmittelbarer Radantrieb erfolgt.In diesem Falle sind regelmäßig wenigstens zwei solche Radantriebmotoren vorhanden, die parallel zueinander liegend von der Hydraulikpumpe mit Druckmedium beaufschlagt sind. Durch geeignete hydraulische Verbindung der beiden Radantriebsmotoren läßt sich erreichen, daß auf das Differentialgetriebe verzichtet werden kann Die in dem Heckraum des Fahrzeuges angeordnete I1ydraulikpumpe ist auf die von dem Antriebsmotor maximal abgebbare Leistung ausgelegt, weil der von ihr gespeiste hydrostatische Achsantriebsmotor bzw. die von ihr versorgten hydrostatischen Radantriebsmotoren den Fahrantrieb bilden. Das in dem hydraulischen Speicher während des Bremsbetriebes gespeicherte Druckmedium wird auf der Druckseite der Hydraulikpumpe, beispielsweise während des Anfahr- oder Beschleunigungsbetriebes des Fahrzeuges, additiv der Fördermenge der Pumpe zugefügt.
  • Wegen der bekannten Umweltfreundlichkeit elektrischer Antriebe und mit Rücksicht auf die angestrebte Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe werden in zunehmendem Slaße Stadtlinienomnibusse mit Zweistoff-Antrieben, sogenannten Duo-Antriein ausgerüstet. Diese Fahrzeuge werden beispielsweise in Ballungs- oder Stadtgebieten von einem in der Regel fahrdrahtabhängigen Elektrntorangetrieben, während der Antrieb außerhalb der dicht bebauten Gebiete durch einen Dieselmotor erfolgt. Der neue Omnibus läßt sich ohne Schwierigkeiten mit einem solchen Duo-Antrieb ausrüsten. Zu diesem Zwecke kann die Anordnung derart getroffen sein, daß die Antriebsgruppe jeweils als Antriebsmotor einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor aufweist, die beide wahlweise mit der Hydraulikpumpe kuppelbar sind und die beide als Teil der Antriebs gruppe in dem Heckraum des Fahrzeugaufbaus angeordnet sind. hierbei können der Elektromotor und der Verbrennungsmotor mit der Hydraulikpumpe über ein Schaltgetriebe gekuppelt sein, das ebenfalls als Teil der Antriebsgruppe in dem lIeckraum des Fahrzeugaufbaus untergebracht ist. Ist bei einem solchen Omnibus, wie bereits erwähnt, der Hydraulikspeicher in das Dach des Fahrzeugaufbaus eingebaut, so ergibt sich ohne weiteres eine solche Steifigkeit der Dachkonstruktion, daß der Elektromotor über Stromabnehmer aus einem Fahrdrahtnetz gespeist werden kann, die an dem Hydraulikspeicher gehaltert sind.
  • Damit erübrigen sich eigene Versteifungs- und Trägerelemente im Dachbereich des Fahrzeugaufbaus, wie sie sonst für die Lagerung und Halterung der Stromabnehmer vorgesehen werden bussen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, es zeigen: Fig. 1 : einen Antrieb eines Omnibusses gemäß der Erfindung mit als Radantriebsmotoren ausgebildet ten hydrostatischen ,8Jandlern,in schematischer Darstellung und in einer Draufsicht.
  • Fig. 2 : einen Antrieb in einer anderen Ausführungsform für einen Omnibus gemäß der Erfindung mit einem als Achsantriebsmotor ausgebildeten hydrostatischen Wandler, in schematischer Darstellung und in einer Draufsicht Fig. 3 : einen Omnibus gemäß der Erfindung in der Ausbildung als Gelenk-Omnibus mit Duo-Antrieb, in einer Seitenansicht und in schematischer Darstellung.
  • Fig. 4 : den hydraulischen Wirkschaltplan des Antriebs nach Fig. 1,in schematischer Darstellung Fig. 5 : den hydraulischen Wirkschaltplan des Antriebs nach Fig. 2Zin schci.-atischer Darstellung Der Fahrzeugaufbau 1 des in Fig. 3 dargestellten Gelenk-Omnibusses weist einen Iieckraum 2 auf, in dem eine Antriebsgruppe 3 untergebracht ist, deren Aufbau aus Fig. 1 zu ersehen ist: Die Antriebsgruppe 3 besteht aus einem Dieselmotor 4 und einem asynchronen Elektromotor 5 sowie einer als Verdrängerpumpe ausgebildeten Hydraulikpumpe 6, die über ein Schaltgetriebe 7 wahlweise mit dem Dieselmotor 4 oder dem Elektromotor 5 gekuppelt werden kann. Von der tiydraulikpumpe 6 werden zwei als hyd zostatische Radantriebsmotoren ausgebildete hydrostatische Wandler 8 gespeist, die unmittelbar mit den Antriebs-Zwillingsrädern 3 gekuppelt sind. Außerdem wirkt mit den hydrostatischen Wandlern 8 und der Hydraulikpumpe 6 ein hydraulischer Speicher lo zusammen, welcher einen Teil einer hydrostatischen 3rerasenergierückqewinnunc3seinrichtung bildet, die im einzelnen noch erläutert werden wird. Der hydraulische Speicher 10 ist, wie aus Fig. 3 zu ersehen, in die Dachkonstruktion des Fahrzeugaufbaus 1 einbezogen derart, daß er ein Funktionsteil des Fahrzeugaufbaus 1 bildet.
  • Dabei dient der hydraulische Speicher 1o als Halterung und Lagerung für bei 11 angedeutete Stromabnehmer, die aus einem Fahrdrahtnetz 12 Strom zur Versorgung des Elektromotors 5 entnehmen. Wie in Fig. 4 schematisch veranschaulicht, ist dazu der aus mehreren1 als Längsträger für den Fahrzeugaufbau 1 wirkenden Behältern loa zusammcngesetzte hydraulische Speicher mit einer Abdeckung 13 versehen, die einerseits eine unerwünschte Erwärmung durch Sonneneinstrahlung verhütet und andererseits Lagerungelemente 14 für die Stromabnehmer 11 trägt, welche durch einen Ilydraulikkolben 1 5 verschwenkbar sind.
  • Die einzelnen Aggregate der Antriebsgruppe 3, nämlich der Dieselmotor 4, der Elektromotor 5, die Hydraulikpumpe 6 und das Schaltgetriebe 7 sind derart in dem von außen zugänglichen Ileckrauin 2 des Fahrzeugaufbaus untergebracht, daß sie einzelnen montiert und gewartet werden können. Die Anordnung kann aber auch derart getroffen sein, daß das Ganze als Einheit aus dem Iieckraum 2 herausgenommen bzw. in diesen eingefügt werden kann.
  • Die Einzelheiten des in Fig. 1 veranschaulichten Antriebs mit hydrostatischer Bremsenergierückgewinnung sind aus Fig. 4 zu entnehmen: Die nach entsprechender Betätigung des Schaltgetriebes 7 wahlweise von dem Dieselmotor 4 oder dem Elektromotor 5 angetriebene ltydraulikpumpe 6 speist druckseitig Druckmedium in Form einer Hydraulik flüssigkeit über eine ein Rückschlagventil 16 enthaltende Druckleitung 17 in eine Verteilerleitung 18, die beidseitig der Verbindungsstelle mit der Druckleitung 17 jeweils einen Mengenregler 19 enthält und über zwei Verbindungsleitungen 20a bzw. 20b mit der Druckseite der beiden als Radantriebsmotoren ausgebildeten hydrostatischen Wandlern 8 verbunden ist. Die zwei Verbindungsleitungen 20a, 20b und damit die Druckseiten der beiden hydrostatischen Wandler 8 stehen über zwei Ausgleichsleitungen 21a, 21b in Verbindung, die zwei entgegengesetzt gerichtete Rückschlagventile 22 enthalten und deren Aufgabe darin besteht, eine gleichmäßige Druckversorgung der beiden hydrostatischen Wandler 8 zu ge -währleisten.
  • In der Druckleitung 17 liegt ein durch ein Fahrpedal 23 verstellbares, progressiv wirkendes, hydraulisches Fahr-Drossclventil 24, dem ein ebenfalls in der Druckleituny angeordnetes, hydraulisches Fahrtrichtungsventil 25 n-achgeschaltet ist.
  • Die Sekundärseiten der beiden hydrostatischen Wandler 8 sind über eine durch eine Stichleitung 26 mit dem Fahrtrichtungsventil 25 verbundene Leitung 27 miteinander gekoppelt; sie stehen außerdem über eine zu der Leitung 27 parallel liegende Leitung 28 miteinander in Verbindung, die zwei Rückschlagventile 28a,28b enthält und von der Über Hochdruckschläuche 29 und Stich- oder Sammelleitungen 30 die Druckbehälter 1 0a des -hydraulischen Speichers 10 gespeist sind.
  • Außerdem stehen die Druckbehälter 10a des hydraulischen Speichers 10 über ein auf einen vorbestimmten Wert eingestelltes Überdruckventil 31 und ein bedarfsweise ansteuerbares Speicherablaßventil 32 mit einem Hydraulikflüssigkeitssammelbehälter T in Verbindung.
  • An den hydraulischen Speicher 10 ist, ebenfalls über einen Hochdruckschlauch 29 und eine Rückströmleitung 33, ein progressiv wirkendes Brems-Drosselventil 34 angeschlossen, welches durch ein Bremspedal 35 betätigbar ist und einerseits über eine ein Rückschlagventil 36 enthaltende Leitung 37 mit der Druckleitung 17 und andererseits über einen Ablaß 38 mit dem Hyuraulikflüssigkeitssammelbehälter T in Verbindung steht.
  • Schließlich liegt parallel zu der Hydraulikpumpe 6 ein den Maximaldruck der Hydraulikpumpe 6 begrenzendes Uberdruckventil 39, während die Primärseite der beiden hydrostatischen Wandler 8 über eine ein über eine bei 44 angedeutete Steuereinrichtung entsperrbares Rückschlagventil 41 enthaltende Leitung an die Rückströmleitung 33 angeschlossen ist. In der Rückströmleitung 33 liegt ein über eine Steuerleitung 400 zu der Stichleitung 26 aus ansteuerbares, selbsttätig entsperrbares Rückschlagventil 43. Die Leitung 27 ist über ein Rückschlagventil 45, das von der Steuereinrichtung 44 entsperrbar ist, mit dem Hydrauliksammelbehälter T verbunden.
  • Der insoweit beschriebene Antrieb arbeitet in den einzelnen Fahrstufen wie folgt: Die Hydraulikpumpe 6 wird entweder von dem Dieselmotor 4 oder dem Elektromotor 5 angetrieben; sie beaufschlagt die Druckleitung 17 mit Hydraulikflüssigkeit.
  • Fahrstufe I : Unbeschleunigte Vorwärtsfahrt Das Fahrtrichtungsventil 25 steht in der in Fig. 4 dargestellten Stellung. Das Fahr-Drosselventil 24 ist über das Fahrpedal 23 in eine der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit entsprechende Stellung gedrückt.
  • Das Brems-Drosselventil 34 steht in einer Stellung, in der die Rückströmleitung 33 über den Abfluß 38 mit dem Hydraulikflüssigkeitssammelbehälter T verbunden ist.
  • Die Hydraulikpumpe 6 liefert somit über die Druckleitung 17, bei geöffnetem Rückschlagventil 16, über die entsprechend eingestellten Mengenregler 19 und die Verbindungsleitungen 20a, 20b Hydraulikflüssigkeit zu der Druckseite der beiden hydrostatischen Wandler, die entsprechend angetrieben werden. Die Sekundärseite der beiden hydrostatischen Wandler 8 steht über die Leitung 28 und die-Hochdruckschläuche 29 sowie die Rückstrom' leitung 33 und das Brems-Drosselventil 34 sowie den Abfluß 38 unmittelbar mit dem Hydraulikflüssigkeitssammelbehälter T in Verbindung, womit die Hydraulikflüssigkeit sekundärseitig frei von den hydrostatischen Wandlern 8 abströmen kann. Das selbsttätig entsperrbare Rückschlagventil 43 ist über die Steuerleitung 400 aufgesteuert. Die Anschlagventile 41 -und 45 sind geschlossen.
  • Fahr stufe II : Bremsen aus Vorwärtsfahrt Das Fahrpedal 23 ist freigegeben; das Fahrventil 24 kehrt jedoch nicht augenblicklich in die Sperrstellung zurück, sondern wirkt verzögert, so daß die Druckbeaufschlagung der beiden hydrostatischen Wandler 8 zunächst aufrechterhalten bleibt. Das Brems-Drosselventil 34 wird über das Bremspedal 35 progressiv gedrückt, so daß die Rückflußleitung 33 gedrosselt wird, mit dem Ergebnis, daß weniger Hydraulikflüssigkeit in den Sammelbehälter T abströmt und sich auf der Sekundärseite der hydrostatischen Wandler 8 sowie in dem hydraulischen Speicher 10 Druck aufbaut. Das Rückschlagventil 43 ist noch geöffnet, die Rückschlagventile 41, 45 sind geschlossen.
  • Die Bremsverzögerung ergibt sich einerseits durch die Zunahme des Druckes auf der Sekundärseite der hydrostatischen Wandler 8 sowie in dem hydraulischen Speicher 10 und andererseits durch die verzögerte zunehmende Drosselung der Druckbeaufschlagung der hydrostatischen Wandler 8 mittels des Fahr-Drosselventils 24. Sowie cer Druck in dem hydraulischen Speicher 10 jeweils einen Höchstwert erreicht, ist das Fahrzeug hydraulisch im Stillstand festgebremst. Das Uberdruckventil 39 der Hydraulikpumpe 6 ist dann geöffnet.
  • Fahr stufe III : Beschleunigen während der Vorwärts fahrt Das Fahr-Drosselventil 24 wird über das Fahrpedal progressiv gedrückt, womit die Druckbeaufschlagung der hydrostatischen Wandler 8 erhöht wird. Der ebenfalls mit einer Verzögerungseinrichtung versehene Brems-Drosselventil 34 steht von der vorherigen Bremsung her in einer Sperrstellung, die nunmehr über eine bei 42 angedeutete Koppelverbindung zwischen den beiden Ventilen 24, 34 bei der Betätigung des Fahrpedales 23 aufgezogen wird. Damit strömt unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit über das angesteuerte Rückschlagventil 43, die Leitung 37 und das geöffnete Rückschlagventil 36 auf der Druckseite der Hydraulikpumpe 6 in die Druckleitung 17 ein, so daß die beiden hydrostatischen Wandler 8 entsprechend zusätzlich beaufschlagt werden. Durch die im einzelnen nicht dargestellte Steuereinrichtung der Hydraulikpumpe 6 wird diese gleichzeitig in ihrer Leistung zurückgeregelt, womit die in dem hydraulischen Speicher 10 gespeicherte Energie zum Antrieb der hydrostatischen Wandler 8 ausgenutzt wird. Der Abfluß der Hydraulikflüssigkeit von den hydrostatischen Wandlern erfolgt über das angesteuerte Rückschlagventil 45. Das Rückschlagventil 41 ist zugesteuert.
  • Fahr stufe IV : Rückwärtsfahrt Das Fahrtrichtungsventil 25 ist, bezogen auf Fig. 4, nach rechts verstellt. Bei Betätigung des Fahrpedales 23 werden die hydrostatischen Wandler 8 über die Leitungen 26, 27 im umgekehrten Sinne mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt. Gleichzeitig wird über die Leitung 28 der hydraulische Speicher 10 aufgeladen, so daß er für die nächste Vorwärtsfahrt Energie speichert, was einen erheblichen Vorteil darstellt. Das Rückschlagventil 41 ist aufgesteuert,womit die Hydraulikflüssigkeit von den hydrostatischen Wandlern 8 in den Hydraulikflüssigkeitsbehälter T abströmen kann, während das Rückschlagventil 43 über die Leitung 400 zugesteuert ist.
  • Fahrstufe V : Schleppfahrt vorwärts ohne Hydraulikpumpe Die hydrostatischen Wandler 8 sind über die Fahrzeuglauf räder 9 angetrieben Dabei saugen sie über das aufgesteuerte selbsttätige Rückschlagventil 41 Hydraulik flüssigkeit aus dem Sammelbehälter T an. Die Sekundärseite der hydrostatischen Wandler 8 ist über den geöffneten Ablaß 32 mit dem Sammelbehälter T verbunden, so daß die Hydraulikflüssigkeit frei von den hydrostatischen Wandlern abströmen kann.
  • Fahrstufe VI : Schleppfahrt rückwiirts ohne Hydraulikpumpe Die hydrostatischen Wandler 8 werden durch die Laufruder 9 im umgekehrten Drehsinn wie bei Fahrstufe V angetrieben und saugen über das geöffnete Rückschlagventil 45 Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikflüssigkeitsbehälter T an; der Rückstrom der Hydrauliklikflüssigkeit erfolgt über das aufgesteuerte Rückschlagventil 41 in den Hydraulikflüssigkäitsbehälter 1.
  • Bei der in den Fig. 2 und 5 dargestellten alternativen Aus führungs form eines Antriebs mit hydrostatischer Bremsrückgewinnung für einen neuen Omnibus sind der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 4 entsprechende Teile mit gleichen Bezugs zeichen versehen. Insoweit erübrigt sich eine nochmalige Erläuterung. Der wesentliche Unterschied der usführungsforra nach den Fig 2 und 5 zu jener nach den Fig. 1 und 4 besteht darin, daß nunmehr lediglich ein einziger hydraulischer Wandler 8 vorhanden ist, der einen Teil der Antriebsgruppe 3 bildet und über eine Kardanwelle 50 und ein übliches Differentialgetriebe 51 unmittelbar mit der angetriebenen Hinterachse des Onnibusses gekuppelt ist. Der Antrieb der IIydraulikpum?e 6 erfolgt, je nach der Schaltstellung ies Schaltgetriebes 7 von dem Dieselmotor 4 oder dem Elektromotor 5 aus über ein zwischen geschaltetes hydrodynamisches Getriebe 52, das es gestattet, insbesondere den Dieselmotor 4 un abhängig von der von dem jeweiligen Fahrzustand abhängigen Drehzahl der Iydraulikpumpe 6 in dem günstigsten Drehzahlbereich zu betreiben.
  • Zur Steuerung des hydrodynamischen Getriebes 52 dient eine von dem Schaltgetriebe 7 aus angetriebene Füllpumpe 53, die über eine Leitung 54 und ein Niederdruck-Überdruckventil 55 druckseitig sowie über eine ein Rückschlagventil 56 enthaltende Leitung 57 saugseitig mit dem Hydraulikflüssigkeitssammelbehälter T in Verbindung steht. Ein solches hydrodynamisches Getriebe 52 könnte naturgemäß auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 4 vorgesehen sein.
  • bie--Betriebsweise- dieses Antriebs ist Wie folgt: Über das Schaltgetriebe 7~und einen der Motoren 4 und 5 sind sonrohl die Füllpumpe 53 als auch die Hydraulikpumpe 6 angetrieben.
  • Fahrstufe I : Unbeschleunigte Vorwärtsfahrt Das Fahrtrichtungsventil 25 steht In der dargestellten Stellung. Das Fahr-Drosselventil 24 ist über das Fahrventil entsprechend der jeweils eingestellten Fahrzeuggeschwindigkeit verstellt, damit strömt von cer Füllpumpe 53 geförderte HydraulikflssigkeIt ber eine Leitung 55 und eine Steuerleitur.g 56 sowie eine Drossel 57 zu dem hydrodynamischen Getriebe 52, das derart verstellt wird, daß die Hydraulikpumpe mit eincr entsprechenden Drehzahl angetrieben ist. Die Hydraulikpumpe beaufschlagt über die Druckleitung 17 und die Leitung 20 den hydrostatischer. Wandler 8, der damit in Umdrehung versetzt wird und als Achsantriebsrotor über ein Schaltgetriebe 57 sowie die Kardanwelle 50 und das Differentialgetriebe 51 die Antriebsräder 9 in Umdrehung versetzt. Die unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit steuert ein in der sekundärseitigen Leitung 28a liegendes selbsttätig entsperrendes Rückschlagventil 58 auf, womit die Hydraulikflüssigkeit über diese Leitung, die Leitung 30 sowie die Rückfluß leitung 33 und das in der geöffneten Stellung stehende Bremsventil 34 ungehindert in den Hydraulikflüssigkeitssammelbehälter T rückströmen kann. Gleichzeitig ist von dem Fahr-Drosselventil 24 aus über eine Leitung 60 gewährleistet, daß das Brems-Drosselventil 34, das eine Rückstellsperre enthält, in der erwähnten geöffneten Stellung steht. Ein zwischen der Leitung 26 und dem Flüssigkeitssammelbehälter T liegendes, gesteuert entsperrbares Rückschlagventil 71 ist geschlossen.
  • Fahrstufe II : Bremsen aus Vorwärtsfahrt Das Brems-Drosselventil 34 ist über das Bremspedal 35 verstellt, womit die Rückflußleitung 33 entsprechend gearosselt wird, mit dem Ergebnis, daßnunmehr der hydraulische Speicher 10 entsprechend dem Druck auf der Sekundärseite des hydrostatischen Wandlers 8 geladen wird. Gleichzeitig wird dadurch die gewünschte Bremsverzögerung erzielt, und das Fahr-Drosselventil 24 wird durch eine eingebaute Verzögerung daran gehindert, nach Freigabe des Fahrpedales 23 sogleich in die Schließstellung zurückzukehren, so daß die Hydraulikpumpe 6 zunächst noch weiter angetrieben wird. Sowie der Druck auf der Sekundärseite des hydrostatischen Wandlers 8 einen bestimmten Höchstwert erreicht, ist das Fahrzeug hydraulisch im Stillstand festgebremst.
  • Mit zunehmendem Druck in der Rückflußleitung 33 wird eine Leitung 61 und ein Stellorgan 62 das Fahr-Drosselventil 24 verzögert hydraulisch umgesteuert, wodurch erreicht wird, daß das hydrostatische Getriebe 52 über eine Drossel 63 und eine Abfluß leitung 64 verzögert entleert wird, bis die Hydraulikpumpe 6 schließlich stillsteht und eine über Leitungen 65, 66 sowie ein Stellorgan 67 erfolgende Vorsteuerung eines Zutellschiebers 68 drucklos wird. Das Rückschlagventil 71 ist geschlossen.
  • Fahrstufe III : Anfahren und Beschleunigen bei Vorwärtsfahrt Das Fahr-Drosselventil 24 ist über das Fahrpedal 23 entsprechend verstellt, womit das hydraulische Getriebe 52 entsprechend die Hydraulikpumpe 6 mit zunehmender Drehzahl anzutreiben beginnt. Gleichzeitig wird über die Leitungen 66 der über ein Rückschlagventil 70 zwischen der Druckleitung 17 und der Rückflußleitung 33 liegende Zuteilschieber 68 aufgesteuert, was zur Folge hat, daß aus dem hydraulischen Speicher 10 Hydraulik-flüssigkeit zu der Druckseite des hydrostatischen Wandlers 8 strömt und damit diesen versorgt.
  • Sekundärseitig fließt die Hydraulikflüssigkeit über das von einer nicht dargestellten Steuereinrichtung angesteuerte Rückschlagventil 71 in den Hydraulikflüssigkeitssammelbehälter. Sowie der Speicherrestdruck gleich dem augenblicklichen Pumpendruck wird, ist der Energierückgewinnungsvorgang beendet und die Hydraulikpumpe 6 bringt sodann die Fahrleistung allein auf. Wenn dieser Zustand der gleichen Größe des Hydrat= likpumpendruckes 6 und des Speicherrestdruckes erreicht ist, wird die in dem Brems-Drosselventil 34 enthaltene Rückstellsperre durch eine interne Vorsteuerung aufgehoben, so daß die Rückflußleitung 33 wieder frei mit demHydraulikflüssigkeitsbehälterT verbunden ist.
  • Fahrstufe IV : Rückwärtsfahrt Das Fahrtrichtungs-Drosselventil 25 ist, bezogen auf Fig. 4, nach links verstellt. Damit wird der hydrostatische Wandler 8 im umgekehrten Sinne über die Leitung 26 beaufschlagt, während ein in derleitung 28b liegendes selbsttätig entsperrendes Rückschlagventil 69 durch den in der Leitung 28a herrschenden Druck hydraulisch aufgesteuert wird. Im übrigen gilt sonst die Betriebsweise wie bei der Fahr stufe 1.
  • Fahr stufe V : Schleppfahrt vorwärts Die Motoren 4, 5 stehen still. Die Füllpumpe 53 wird nicht angetrieben. Demgemäß ist das über eine Leitung 70 angesteuerte Schaltgetriebe 57 in die Leerlaufstellung geschaltet, womit das Fahrzeug frei zum Schleppen ist.
  • Fahrstufe VI : Schleppfahrt rückwärts Hierfür gilt das Gleiche wie für die Fahrstufe V.
  • Im Vorstehenden wurde ein mit einem Duo-Antrieb ausgerüsteter Omnibus in Gestalt eines sogenannten Gelenk-Stadtlinienomnibusses beschrieben. Selbstverständlich ist die Erfindung ganz allgemein für alle Arten von Omnibussen und Lastkraftfahrzeugen anwendbar. Es sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen auf einen Duo-Antrieb verzichtet wird und demgemäß der Antrieb der die gesamte Fahrleistung aufbringenden Hydraulikpumpe 6 ausschließlich durch einen Elektromotor oder eine Verbrennungskraftmaschine erfolgt.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Lastkraftfahrzeug, insbesondere Omnibus, mit einer -pineinem Heckraum des Fahrzeugaufbaus angeordneten, einen Antriebsmotor enthaltenden Antriebs gruppe sowie einer Einrichtung zur hydrostatischen Bremsenergierückgewinnung, die eine mit der Antriebsgruppe gekuppelte Hydraulikpumpe, wenigstens einen hydrostatischen Wandler und einen zumindest beim Bremsbetrieb mit Druck beaufschlagbaren sowie mit dem hydrostatischen Wandler zusammenwirkenden hydraulischen Speicher aufweist, welcher außerhalb des Fahrgastraumes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikpumpe (6) als Teil der Antriebsgruppe (3) ebenfalls in dem Heckraum (2) des Fahrzeugaufbaus (1) angeordnet ist und der hydraulische Speicher (10) als Funktionsteil in den Fahrzeugaufbau (1) einbezogen ist.
  2. 2. Lastkraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der IIydraulikspeicher (10) in das Dach des Fahrzeugaufbaus (1) eingebaut ist.
  3. 3. Lastkraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß der hydrostatische Wandler (8) als hydrostatischer Achs- oder Radanstriebsmotor ausgebildet und von der Hydraulikpumpe (6) primärseitig über einen wahlweise verstellbares Fahr-Drosselventil (24) gespeist, sowie sekundärseitig mit einem bei Fahrbetrieb offenen Brems-Drosselventil 34 verbunden ist und daß der hydraulische Speicher (lo) in Abhängigkeit von dem Fahrbetrieb über Steuereinrichtungen (34, 36; 68, 70) mit der Primär-und/oder der Sekundärseite des hydrostatischen Wandlers (8) jeweils selbsttätig in Verbindung setzbar ist.
  4. 4. Lastkraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsgruppe (3) jeweils als Antriebsmotor einen Verbrennungsmotor (4) und einen Elektromotor (5) aufweist, dicbeidcwahlweise mit derIIydraulikpumpe (6) kuppelbar sind und die beide als Teil der Antriebsgruppe (3) in dem IIeckraum (2) des Fahrzeugaufbaus (1) angeordnet sind.
  5. 5. Lastkraftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (5) und der Verbrennungsmotor (4) mit der Hydraulikpumpe (6) über ein Schaltgetriebe (7) gekuppelt sind, das als Teil der Antriebsgruppe (3 ) in dem Heckraum (2) des Fahrzeugaufbaus (1) angeordnet ist.
  6. 6. Lastkraftfahrzeug nach den Ansprüchen 2 und 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (5) aus einem Fahrdrahtnetz (12) über Stromabnehmer (11) gespeist ist, die an dem llydraulikspeicher (10) gehaltert sind.
DE19792931681 1979-08-04 1979-08-04 Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus Withdrawn DE2931681A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792931681 DE2931681A1 (de) 1979-08-04 1979-08-04 Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792931681 DE2931681A1 (de) 1979-08-04 1979-08-04 Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2931681A1 true DE2931681A1 (de) 1981-02-05

Family

ID=6077632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792931681 Withdrawn DE2931681A1 (de) 1979-08-04 1979-08-04 Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2931681A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0824416A4 (de) * 1995-04-28 1999-06-09 Anser Inc Hydraulisches antriebssystem für fahrzeug
WO2008071392A3 (de) * 2006-12-11 2008-10-16 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung und verfahren zur energierückgewinnung
CN105620273A (zh) * 2015-12-25 2016-06-01 青岛海通车桥有限公司 一种液压辅助驱动桥及其使用方法
RU2714041C1 (ru) * 2019-01-10 2020-02-11 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный лесотехнический университет имени Г.Ф. Морозова" Рекуперативный гидропривод лесовозного автомобиля с прицепом

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0824416A4 (de) * 1995-04-28 1999-06-09 Anser Inc Hydraulisches antriebssystem für fahrzeug
WO2008071392A3 (de) * 2006-12-11 2008-10-16 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung und verfahren zur energierückgewinnung
US7980072B2 (en) 2006-12-11 2011-07-19 Robert Bosch Gmbh Apparatus and method for energy recovery
CN105620273A (zh) * 2015-12-25 2016-06-01 青岛海通车桥有限公司 一种液压辅助驱动桥及其使用方法
RU2714041C1 (ru) * 2019-01-10 2020-02-11 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный лесотехнический университет имени Г.Ф. Морозова" Рекуперативный гидропривод лесовозного автомобиля с прицепом

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0253975B1 (de) Antriebseinrichtung für ein Fahrzeug mit Notfahraggregat
DE2515048C3 (de) Antriebsanordnung mit Energiespeicher, insbesondere für Straßenfahrzeuge
DE3619640C2 (de)
DE102008062836B3 (de) Hydrostatisches Antriebssystem
DE69012043T2 (de) Gegliedertes Strassenfahrzeug.
DE3522062C2 (de) Hybridfahrzeug
DE68912069T2 (de) Bremssystem mit Energierückgewinnung für ein Fahrzeug.
EP3597466B1 (de) Nutzfahrzeug oder nutzfahrzeuggespann mit wasserstoffdruckspeicher
DE4333564A1 (de) Verfahren zum Antreiben von Nebenaggregaten an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE4102882A1 (de) Antriebseinrichtung eines fahrzeuges
WO1996007558A1 (de) Omnibus
DE102007036859A1 (de) Fremdansteuerbare elektrohydraulische Fahrzeugbremsanlage
DE4225315A1 (de) Hybrid-Antrieb für Fahrzeuge
DE2941988A1 (de) Motorbetriebenes schienenfahrzeug
DE3810340A1 (de) Kraftfahrzeug mit einrichtung zur schubzuschaltung von nebenverbrauchern
DE3235825C2 (de) Kratfahrzeug mit Arbeitseinrichtungen zur Durchführung von Arbeitsvorgängen während einer Haltephase
AT395960B (de) Hydrostatische antriebseinrichtung fuer ein kraftfahrzeug und verfahren zum befuellen dieser antriebseinrichtung
EP4173867B1 (de) Elektrohydraulische antriebsvorrichtung für ein kraftfahrzeug sowie kraftfahrzeug mit einer derartigen antriebsvorrichtung
WO2012084103A1 (de) Gespann mit einem zugkraftwagen und einem mit diesem gekoppelten anhänger
DE2931681A1 (de) Lastkraftfahrzeug, insbesondere omnibus
DE2462058B2 (de) Wandleraggregat für Verbrennungskraftmaschinen
DE19745810A1 (de) Freikolbenbrennkraftmaschine für kompaktes Stadtauto
EP1925491A2 (de) Hybridantrieb
DE2902893A1 (de) Antriebssystem fuer autobusse fuer staedtischen linienverkehr
DE2949609A1 (de) Antriebssystem fuer autobusse fuer staedtischen linienverkehr

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8139 Disposal/non-payment of the annual fee