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DE2930040A1 - Verfahren zur fehlerkorrektur bei integrierenden analog-digital-wandlern - Google Patents

Verfahren zur fehlerkorrektur bei integrierenden analog-digital-wandlern

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Publication number
DE2930040A1
DE2930040A1 DE19792930040 DE2930040A DE2930040A1 DE 2930040 A1 DE2930040 A1 DE 2930040A1 DE 19792930040 DE19792930040 DE 19792930040 DE 2930040 A DE2930040 A DE 2930040A DE 2930040 A1 DE2930040 A1 DE 2930040A1
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DE
Germany
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voltage
digital
input
analog
values
Prior art date
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Granted
Application number
DE19792930040
Other languages
English (en)
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DE2930040C2 (de
Inventor
Gerhard Dipl Ing Spiesberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2930040A priority Critical patent/DE2930040C2/de
Publication of DE2930040A1 publication Critical patent/DE2930040A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2930040C2 publication Critical patent/DE2930040C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/12Analogue/digital converters
    • H03M1/50Analogue/digital converters with intermediate conversion to time interval

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

  • Verfahren zur Fehlerkorrektur bei integrierenden Analog-
  • Digital-Wandlern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fehlerkorrektur bei integrierenden Analog-Digital-Wandlern.
  • In Digital-Voltmetern enthaltene Analog-Digital-Wandler, arbeiten heute fast ausschließlich mit einer von verschiedenen Integrationsmethoden. Diese haben den Vorteil, daß die Integrationszeitkonstante nicht in das Meßergebnis eingeht und damit auch keine Fehler verursachen kann, wenn sie nur während eines Umsetzzyklus konstant bleibt. Ferner werden von der Netzfrequenz herrührende Störspannungen dadurch eliminiert, daß die Umsetzzeit ein ganzzahliges Vielfaches der Netzperiode beträgt.
  • Es bleiben jedoch nach wie vor Fehlerquellen, so z. B.
  • die Offset-Spannungen, die endlichen Leerlaufverstärkungen eines Integrators, eines Komparators und der Verstärkerstufen sowie die begrenzte Geschwindigkeit des Komparators. Von diesen Fehlern kann die Offset-Spannung mit Hilfe eines sogenannten Auto-Zero-Zyklus kompensiert werden, bei dem ein Kondensator in einer Rückkoppelschleife zwischen einzelne Umsetzzyklen auf die Offset-Spannung aufgeladen wird. In einem anschließenden Umsetzzyklus kann dann die Offset-Spannung von der zu messenden Spannung abgezogen werden. Die anderen noch möglichen Fehler werden durch diese Maßnahme jedoch nicht behoben bzw. erfordern ihre Berücksichtigung, die Verwendung von Präzisionsbauteilen und langwierige Abgleichs- und Kalibriervorgänge. Zudem sind solche Bauteile durch Alterung und Temperatureinflüsse Veränderungen unterworfen.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das alle Fehler gleichzeitig berUcksichtigt und auch zeitlichen Veränderungen der Fehler folgt.
  • Bei einem eingangs genannten Verfahren wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in drei Schritten je eine Umwandlung einer an den Eingang des Analog-Digital-1fandlers gelegten ersten, zweiten und dritten analogen Referenzspannung, von denen mindestens zwei von Null verschieden und unterschiedlicher Polarität sind, in Digitalwerte erfolgt, und- unter Zwischenspeicherung der Digitalwerte, aus vorgegebenen Nennwerten der drei Referenzspannungen und den Digitalwerten in einem Rechner digitale Fehlerwerte errechnet werden, von denen mindestens einer unter Verwendung des Rechners zur Korrektur des digitalen Umwandlungsergebnisses einer dem Eingang des Analog-Digital-Wandlers zugefÜhrten analogen Meßspannung dient.
  • Mit dem neuen Verfahren wird also nicht versucht, die analogen Fehlereinflüsse auf der Analogseite zu kompensieren, man läßt diese Fehler vielmehr zu. Ihr Wert wird Jedoch laufend durch Korrekturumwandlung bekannter analoger Referenzwerte ermittelt und anschließend rechnerisch, d. h. auf der digitalen Seite, mit dem Meßwert zusammen verarbeitet. Hierdurch ergibt sich eine Berücksichtigung aller obengenannter Fehler, auch der zeitlich veränderlichen Fehler, sofern ihre Änderungsgeschwindigkeiten nicht Bruchteil eines Umsetzzyklus betragen. Dies ist jedoch bei alterungs- und temperaturbedingten Fehleränderungen nicht zu befürchten. Für die Schaltung können billige Standard-Bauelemente in einem einfachen Schaltungsaufbau verwendet werden.
  • Mit Vorteil wird als Rechner ein Mikroprozessor verwendet.
  • Die erste Deferenzspannung kann durch Kurzschließen der Eingangsklemmen erzeugt werden.
  • Arbeitet der in Frage stehende Analog-Digital-Wandler nach dem sogenannten Dual-Slope-Verfahren, so ist es zweckmäßig, als zweite und dritte Referenzspannurg die Referenzspannungen für die Rückintegration dieses Verfahrens zu verwenden.
  • Die Erfindung wird an drei Figuren erläutert.
  • Figur 1 stellt einen für einen Analog-Digital-Wandler nach dem Dual-Slope-Verfahren benötigten Integrator dar.
  • In Figur 2 ist in einem Zeitspannungsdiagramm der Verlauf der Ausgangsspannung des Integrators 1 nach Figur 1 dargestellt.
  • Figur 3 stellt einen erweiterten Integrator eines nach dem Dual-Slope-Verfahren arbeitenden Analog-Digital-Wandlers dar.
  • Nach Figur 1 besteht ein Integrator für einen Analog-Digital-Wandler nach dem Dual-Slope-Prinzip aus folgenden Elementen: Im RUckkopplungszweig eines Verstärkers I liegt ein Kondensator C. Eine Eingangsklemme des Verstärkers I, an welcher die Rückkopplungsschleife endet, liegt iiber einen Widerstand R an einem Umschalter S, der wahlweise mit zwei Klemmen verbunden werden kann. An der einen Klemme liegt eine negative Referenzspannung Uref, an der anderen eine Neßspannung us. Am Ausgang des Verstärkers I ist eine Spannung uc zu entnehmen, die einem nicht dargestellten Komparator zugeführt wird. Der Komparator vergleicht die Integrationsspannung uc mit einer Schwelle, deren Unter- bzw. Überschreiten einen Umsetzzyklus beendet.
  • Nach Figur 2 steigt die Ausgangsspannung uc des Integrators I vom Zeitpunkt t = 0 linear mit der Zeit an und erreicht nach einer vorgegebenen Zeit t1 den Wert uc1. Dieser Wert ist proportional einer zu messenden Spannung u5 an einer der Klemmen, die der Schalter S nach Figur 1 mit dem Eingang des Verstärkers I verbindet. Wird nun der Schalter so gelegt, daß an dem Eingang des Integrators eine der Spannung u5 entgegengesetzt gepolte Referenzspannung drei liegt, so fällt die Integrationsspannung uc wieder. Der Nulldurchgang der Integrationsspannung uc wird durch den Komparator angezeigt, die zu diesem Zeitpunkt gemessene Zeit t2 ist proportional der unbekannten Spannung u5.
  • In der Realität sind die oben vorausgesetzten idealisierten Bedingungen nicht erfüllt. Zu welchen Folgen dies führt und wie diesen Folgen abgeholfen werden kann, wird anhand der Figur 3 gezeigt. Der Hauptbestandteil der Figur 3 ist wieder die Integrationsschaltung nach Figur 1, die aus dem Verstärker I, dem Kondensator C in einem Rückkopplungszweig und dem Widerstand R besteht. Der Widerstand R liegt zwischen dem Eingang des Verstärkers I und dem Ausgang eines Verstärkers V1 mit dem Verstärkungsfaktor K1. Die Eingangsspannung des Verstärkers V1 wird mit zea bezeichnet. Sie liegt an der Eingangsklemme E und ist abhängig von der Stellung von vier Schaltern S1 ... S4. Der Schalter S1 verbindet die Singangsklemme E mit Nasse. Die Schalter S2 und S3 verbinden die Eingangsklemme E wahlweise mit Klemmen, von denen eine eine positive Referenzspannung up, eine andere eine negative Referenzspannung -un und eine dritte eine umzuwandelnde Meßspannung u5 führt. Am Ausgang des Verstärkers I liegt der Eingang eines dritten Verstärkers V2 mit dem Verstärkungsfaktor K2 und der Ausgangsklemme A, an welcher der nicht dargestellte Komparator angeschlossen wird. Die Klemme A führt die Spannung u.
  • Der Anfang der Integration einer Eingangs spannung durch den Integrator beginnt nun nicht, wie idealisiert auf dem Diagramm der Figur 2 gezeigt ist, bei der Spannung "O", sondern bei irgendeiner Spannung, die sich aus den Offset-Spannungen und Verstärkungsfaktoren der Verstärker V1 und V2 des Integrators nach Figur 3 zusammensetzt. Ferner ist die Steilheit des Spannungsanstiegs nicht allein von der am Eingang E des Verstärkers V1 anliegenden Spannung abhängig, weil sich zu dieser Spannung die Offset-Spannungen addieren. Schließlich spricht auch der am Ausgang A angeschaltete Komparator nicht genau beim Nulldurchgang der integrierten Spannung an, weil der Komparator auch eine Offset-Spannung und zum andern eine zeitliche Verzögerung hat, die abhängig von der Richtung des Nulldurchganges der Integrationsspannung ist.
  • An der Schaltung nach Figur 3 kann folgende Gleichung abgeleitet werden t1 (e1 + x) + t2 (e2 + x) = K (u1 - U2) (1) Hierbei ist u1 die am Ausgang A vorhandene Anfangsspannung, die sich durch eine in der Figur 2 nicht dargestellte Rilckkopplung vom Ausgang auf den Eingang des Integrators während einer Umsetzpause einstellt. Die Spannung u2 ist diejenige Spannung am Ausgang A, bei der der Komparator wirklich kippt. Die Spannungen e1 und e2 liegen am Eingang E während der Zeiten t1 bzw. t2 an.
  • Die z. T. mit den Verstärkungsfaktoren gewichteten Offset-Spannungen werden durch x ausgedrückt. K bedeutet einen konstanten Faktor, der sich aus den Verstärkungsfaktoren K1 und K2 sowie aus der Integrationszeitkonstanten RC zusammensetzt.
  • Zum Zeitpunkt t = 0 wird nun an den Eingang E die im allgemeinen unbekannte Spannung e1 angelegt. Nach Ablauf der Zeit t1 stellt der Komparator das Vorzeichen der Ausgangsspannung u fest und schaltet über einen der Schalter S3 bzw. S4 eine entgegengesetzte integrierende Referenzspannung up bzw. -un zu, so daß sich die Ausgangsspannung u wieder gegen Null verändert. Auch wenn der Komparator keine Offset-Spannung hat, wird er erst einige Zeit nach dem Nulldurchgang schalten, weshalb die Spannung u2 unterschiedlich ist, je nach positivem oder negativem Sulldurchgang. Es wird deshalb zwischen den Ausgangsspannungen u2p und u2n zu unterscheiden sein.
  • Zur ersten Korrekturumwandlung wird an den Eingang E über den Schalter S1 eine Referenzspannung vom Wert O Volt gelegt. Der Anstieg und die für die Rückintegration auszuwählende Spannung wird dabei allein von den Offset-Spannungen bestimmt. Durch Einsetzen der entsprechenden Größen in die Gleichung (1) werden dann folgende beiden Gleichungen erhalten t1 (o + x) + t2 (-un + x) = K (u1 - u2p) t1 (° + x) + t2 (up + x) = K (u1 - U2n) Zur Vereinfachung wird gesetzt K (u1 - u2p) = Yp K (u1 - u2n) = yn Damit erhält man die Gleichungen t1x + t2 (-un + x) = Yp (2a) und t1x + t2 (up + x) = Yn (2b) Für die zweite Korrekturumsetzung wird die positive Referenzspannung up über den Schalter S4 an den Eingang E gelegt. Zur Rückintegration wird die negative Referenzspannung un benutzt. Es ergibt sich die Gleichung t3 (up + x) + t4 ('Un + x) = Yp (3) Die dafür benötigten Zeitabschnitte t3 und t4 sind mit weiterzählenden Indizes bezeichnet. Bei einer dritten Korrekturumsetzung werden die verwendeten Referenzspannungen vertauscht, es wird also mit der negativen Referenzspannung un auf aufintegriert und mit der positiven Referenzspannung up zurückintegriert. Dies ergibt durch Einsetzen der entsprechenden Werte in die Gleichung (1) die Gleichung t5 (-un + x) + t6 (up + x) = Yn (4) Schließlich wird eine unbekannte Spannung abhängig von ihrer Polarität nach einer der beiden Gleichungen t7 (u5 + x) + t8 (-un + x) = Yp (5a) und t7 (u5 + x) + t8 (up + x) = Yn (5b) umgesetzt.
  • Es muß dabei beachtet werden, daß von den durch die Gleichungspaare (2a) und (2b) bzw. (5a) und (5b) dargestellten Umsetzungen nur jeweils eine durchgeführt und ihr Ergebnis zur weiteren Verarbeitung herangezogen werden muß. Welche in Frage kommt, entscheidet der Komparator nach dem Vorzeichen der Integratorausgangsspannung u. Es kann so durchaus auch der Fall auftreten, daß z. B. bei einer weit abliegenden Anfangs spannung u1 und einer kleinen positiven Eingangsspannung e1 die Nullinie von der Spannung u am Integratorausgang nicht überschritten wird, so daß auch für die Rückintegration weiterhin die positive Referenzspannung up angelegt werden muß. Dies führt ohne Schwierigkeiten zu größen- und vorzeichenmäßig richtigen Ergebnissen.
  • Aus der Kombination der Gleichungen (2a) und (3) erhält man die Gleichung x = up t3 - un (t4 - t2 (6a) t1 + t2 - t3 - t4 Aus der Kombination der Gleichungen (2b) und (4) wird die Gleichung x = up (t6 - t2) - un t5/t1 + t2 - t5 - t6 (6b) erhalten.
  • Werden die Gleichungen (3) und (5a) miteinander kombiniert, so folgt daraus die Gleichung us = (t4 - t8) (-un + x) + t3 (up + x) - x (7a) t7 Die Kombination der Gleichungen (4) und (5b) ergibt die Gleichung (t6 - t8) (up + x) + t5 (-un + x) us = t7 - x (7b) Die Gleichungen (6a) und (6b) bestimmen den Korrekturwert x. Mit den Gleichungen (7a) und (7b) werden die Umsetzungen von unbekannten Meßspannungen us unter Berücksichtigung des vorher ermittelten Korrekturwertes x gewonnen.
  • Es ist einleuchtend, daß auch aus den Gleichungspaaren (6a) und (6b) bzw. (7a) und (7b) jeweils nur eine Gleichung herangezogen werden muß. Bereits nach der Aufintegration der'ersten Korrekturumwandlung, also nach t1 steht fest, ob die Gleichung (6a) oder (6b) zur Berechnung von x benutzt werden muß. Es ist also zweckmäßig, einem Mikroprozessor, der den Korrekturwert ausrechnet, von Anfang an die Daten zuzuführen, wie sie anfallen.
  • Dann liegt spätestens zum Ende des Integrationsabschnittes t7, d. h. nach der Aufintegration der unbekannten Spannung us, der Korrekturwert x vor. Zu diesem Zeitpunkt kann schon entschieden werden, welche der beiden Gleichungen (7a) oder (7b) zur Berechnung des Endergebnisses benutzt werden muß.
  • Korrekturumwandlungen brauchen nicht nacheinander durchgeführt werden, sie können vielmehr zwischen den Umwandlungen von Meßspannungen einzeln eingestreut werden. Die Einflußgrößen ändern sich hauptsächlich aufgrund von thermischen und Alterungseinwirkungen nur langsam. So ist es im Einzelfall abzuwägen, wie oft oder wie lange ungesetzt werden kann, ehe wieder eine Korrektur e forderlich ist. Die frequenz eines Takgenerators kann prinzipiell beliebig gewählt werden. Sie muß nur so lange konstant sein, wie einmal bestimmte Korrektunierte zur Korrektur von Veßumsetzungen herangezogen werden.
  • Wie schon erwähnt, ist es vorteIlhaft, wenn der Integrationsabschnitt t7 ein ganzzahliges Vielfaches der ;;etzperiode ist, weil dadurch vom Netz verursachte Störspannungen ausgeblendet werden. Bei den üblichen Dual-Slope-Methoden ist es außerdem erforderlich, daß der Integrationsabschnitt t7 eine durch 10n (n > 1 und ganzzahlig) teilbare Zahl ist. Deshalb wird oft durch aufwendige Schaltungen versucht, die Taktfrequenz mit der Xetzfrequenz zu synchronisieren. Dies ist nur beschränkt möglich und gibt bei Kurzzeitschwankungen des Netzes wegen der Trägheit der Synchronisierschaltung Anlaß zu Fehlern.
  • Das vorliegende Verfahren gestattet es demgegenüber, die "Synchronisation" des Integrationsabschnittes t7 mit dem Netz einfach durch Auszählen einer oder mehrerer Netzperioden zu erreichen. Ein wegen der nun beliebigen Taktfrequenz auftretender, nicht durch 10n ohne Rest teilbarer Wert des Integrationsabschnittes t7 wird vom Prozessor mühelos mitverarbeitet. Es sei auch noch erwähnt, daß es auch nicht erforderlich ist, die für die Korrekturumsetzungen bestimmenden Aufintegrationsabschnitte t1, t3 und t5 untereinander gleich oder gleich dem Integrationsabschnitt t7 zu machen, obwohl dies gegebenenfalls einen Rechenvorteil für den Prozessor ergeben kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Fehlerkorrektur bei integrierenden tinalog-Digital-Wandlern, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß in drei Schritten je eine ümwandlung einer an den Eingang des Analog-Digital#'andlers gelegten ersten, zweiten und dritten analogen Referenzspannung (0, un, up), von denen mindestens zwei von Null verschieden und unterschiedlicher Polarität sind, in Digitalwerte erfolgt, und unter Zwischenspeicherung der Digitalwerte, aus vorgegebenen Nennwerten der drei Referenzspannungen (0, un, up) und den Digitalwerten in einer Rechner digitale Fehlerwerte (x, yp, yn errechnet werden, von denen mindestens einer unten Verwendung des Rechners zur Korrektur des digitalen Umwandlungsergebnisses einer dem eingang des Analog-Digital-?andlers zugeführten analogen Meßspannung (us) dient.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß als Rechner ein Hikroprozessor verwendet ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine der Referenzspannungen durch Kurzschließen der Eingangsklemmen eines Integrationsverstärkers (I) gegeben ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß bei Anwendung des Verfahrens auf einen Analog-Digital-Wandler nach dem Dual-Slope-Prinzip die zweite und dritte Referenzspannung die für die Rückintegration dieses Prinzips vorgesehenen Referenzspannungen sind.
DE2930040A 1979-07-24 1979-07-24 Verfahren zur Fehlerkorrektur bei integrierenden Analog-Digital-Wandlern Expired DE2930040C2 (de)

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Publications (2)

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DE2930040C2 DE2930040C2 (de) 1986-01-02

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3900179A1 (de) * 1989-01-05 1990-07-12 Hartmann & Braun Ag Schaltungsanordnung zur umwandlung einer gleichspannung in digitaldaten
AT397167B (de) * 1987-11-04 1994-02-25 Hofer Peter Elektronische wandlereinheit

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z.: Der Elektroniker, 1978, Nr.6, S.EL14-EL19 *

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DE2930040C2 (de) 1986-01-02

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