DE2928860C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kompensationsschaltung für eine
Störimpulsaustastungsschaltung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Eine derartige Kompensationsschaltung ist
vorzugsweise verwendbar in Radioempfängern für Kraftfahrzeuge
oder dergl., wobei das empfangene Eingangssignal
unvermeidlich von Störimpulsen begleitet ist, die von einer
Signaleinrichtung, der Zündung oder dergl. erzeugt werden können.
Um diese Störimpulse zu beseitigen, sind Störaustastungsschaltungen
bekannt, bei denen die Störimpulse detektiert und das empfangene
Eingangssignal während der Dauer jedes detektierten Störimpulses
unterbrochen wird, so daß ein von Störimpulsen freies Ausgangssignal
erzeugt wird. Bei dieser Austastschaltung ergeben sich im
Ausgangssignal Unterbrechungen oder Lücken als Ergebnis der Unterdrückung
der Störimpulse. Es ist ferner bekannt, während der Dauer
des Störimpulses das Niveau des Eingangssignals auf demjenigen Wert,
den es unmittelbar vor jedem Störimpuls hat, zu halten oder zu
speichern und dadurch den Störimpuls zu beseitigen. Auch hierbei
tritt jedoch unvermeidlich eine Diskontinuität im Ausgangssignal
auf, so daß die Tonqualität auch bei derartigen
Austastschaltungen vermindert ist. Eine Kompensationsschaltung
für eine Störimpulsaustastschaltung mit der oben beschriebenen
Funktionsweise und mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1 ist beispielsweise aus der
Zeitschrift "Funkschau", 1975, Heft 18, S. 87 und 88, bekannt.
Die Verminderung der Tonqualität aufgrund von Diskontinuitäten
ist vor allem im niedrigen Frequenzband unter etwa 1 kHz
merklich oder hörbar. Dies bedeutet, daß die Verminderung
der Tonqualität hauptsächlich von den Diskontinuitäten
bzw. Unstetigkeiten im unteren Frequenzband abhängt.
Aus der nicht vorveröffentlichten DE 28 28 414 A1 ist eine
gegenüber der oben dargestellten Einrichtung verbesserte
Kompensationsschaltung bekannt, bei der einerseits der
Störimpuls ausgetastet wird, andererseits die so entstehende
Diskontinuität durch Überlagerung des phasenverzögerten
Eingangssignals angepaßt wird, so daß sich ein glatterer
Kurvenverlauf und somit eine verbesserte Tonqualität
ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Kompensationsschaltung so zu verbessern, daß Diskontinuitäten
des Eingangssignals verringert werden, wobei
insbesondere die Tonqualität im unteren Frequenzbereich
verbessert werden soll.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Die erfindungsgemäße Kompensationsschaltung ist bestimmt zur
Verwendung mit einem Störimpulsdetektorsystem, welches auf in
einem Eingangssignal vorhandene Störimpulse anspricht, diese
detektiert und einen Detektorimpuls von vorgegebener Dauer
erzeugt. Der Störimpuls hat höhere Frequenzkomponenten als das
Eingangssignal. Die Kompensatorschaltung erzeugt in Abhängigkeit
vom Eingangssignal und von dem Detektorimpuls, der als Austastimpuls
die Kompensation des Störimpulses steuert, ein vom Störimpuls
freies Ausgangssignal. Die erfindungsgemäße Kompensatorschaltung
weist auf eine erste vom Eingangssignal beaufschlagte
Einrichtung zum Erzeugen eines ersten Signals mit fester Phasenbeziehung
zum Eingangssignal, eine zweite vom Eingangssignal
beaufschlagte Einrichtung zum Erzeugen eines zweiten Signals
mit fester Phasenbeziehung zum Eingangssignal, dessen Phase jedoch
relativ zum erstgenannten Signal verzögert ist, wobei jedoch
der von der zweiten Einrichtung verzögerte Störimpuls nach
wie vor in den Zeitraum des Detektors oder Austastimpulses fällt,
zwei an die genannten Einrichtungen angeschlossene, vom Austastimpuls
steuerbare Unterbrecher, die ein intermittierendes
Signal erzeugen, welche mit Ausnahme der Dauer des Austastimpulses
stetig ist, und eine an die Unterbrecher angeschlossene
Überlagerungsschaltung, die als Ausgangssignal das eine oder
andere der beiden intermittierenden Signale liefert, solange kein
Austastimpuls vorliegt, und eine Überlagerung der beiden intermittierenden
Signale liefert, solange ein Austastsignal an den
Unterbrechern anliegt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwei
Verstärker zum Verstärken des mit Störimpulsen überlagerten Eingangssignals
vorgesehen, wobei das Ausgangssignal des einen Verstärkers
relativ zu dem des anderen verzögert ist. Auf die
überwiegend hochfrequenten Komponenten eines Störimpulses wirkt
sich die Verzögerung weniger aus, so daß dieser auch im verzögerten
Signal noch innerhalb der Dauer des Detektor- oder Austastimpulses
liegt. Vom Austastsignal gesteuerte Schalter unterbrechen
die Ausgangssignale der Verstärker und tasten dadurch den Störimpuls,
der in beiden Signalen im wesentlichen gleichzeitig auftritt,
aus. Die Überlagerungsschaltung besteht im wesentlichen
aus einer Kombination von Kondensatoren, durch die während der
Dauer eines Austastimpulses, d. h. bei gesperrten Schaltern, die
beiden von den Verstärkern gelieferten Signale einander überlagert
werden. Hierdurch werden die vom Austasten der Störimpulse erzeugten
Unstetigkeiten kompensiert.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen
erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer Störimpulsaustastschaltung
unter Verwendung einer Kompensationsschaltung gemäß
der Erfindung.
Fig. 2 zeigt das Schaltbild einer Kompensationsschaltung gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 zeigt die grafische Darstellung des Betriebsverhaltens
eines der in der Schaltung verwendeten Verstärkers.
Fig. 4 zeigt zeitliche Signalverläufe zur Erläuterung der
Funktionsweise der Kompensationsschaltung nach Fig. 2.
Fig. 5 zeigt das Schaltbild einer Kompensationsschaltung gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Gemäß Fig. 1 bezieht sich die Erfindung auf eine in einer Störimpulsaustastschaltung
verwendete Kompensationsschaltung.
Die Gesamtschaltung hat einen Eingang 11 für ein Eingangssignal IN
im Audiofrequenzband, das von einem oder mehreren Störimpulsen
begleitet ist, sowie einen Ausgang 12 für ein Ausgangssignal OUT,
in welchem die Störimpulse beseitigt oder kompensiert sind.
Das Eingangssignal IN fällt bei diesem Beispiel in das Frequenzband
unter 7,5 kHz und wird zusammen mit den Störimpulsen hauptsächlich
der Kompensationsschaltung 10 (die noch im einzelnen
beschrieben wird) und teilweise über einen Verstärker 16 einem
Hochpaßfilter 14 zugeführt. Die Störimpulse enthalten wesentlich
höherfrequente Komponenten als das Eingangssignal, und das
Filter 14 detektiert die Störimpulse und liefert die detektierten
Störimpulse zu einem Impulsgenerator 18. Das Filter 14 kann beispielsweise
ein Durchlaßband zwischen 15 und 60 kHz aufweisen.
Bei Ansteuerung durch jeden vom Filter 14 detektierten Störimpuls
liefert der Impulsgenerator 18 an die Kompensationsschaltung 10
einen Detektor- oder Austastimpuls DP, welcher das Vorhandensein
von Störimpulsen anzeigt und eine vorgegebene Dauer von z. B.
jeweils 0,3 Millisekunden hat. Diese Impulsdauer kann gleich der
normalen Dauer eines einzelnen Störimpulses oder etwas länger als
ein Störimpuls sein. Der Impulsgenerator 18 kann ein monostabiler
Multivibrator sein, der die Detektor- oder Austastimpulse DP auch
kontinuierlich erzeugen kann, wenn die Störimpulse innerhalb der
vorgegebenen Impulsdauer aufeinander erfolgen. Der Verstärker 16,
das Filter und der Impulsgenerator 18 bilden die Detektorschaltung
zum Detektieren der Störimpulse.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Kompensationsschaltung 10,
die zwischen den Eingang 11 und Ausgang 12 der Schaltung von Fig. 1 geschaltet
ist. Die Kompensatorschaltung 10 dient zum Austasten
der Störimpulse und zum Kompensieren der aus dieser Störaustastung
sich ergebenden Diskontinuitäten. Sie hat einen ersten Verstärker
21 und einen zweiten Verstärker 22, denen das Eingangssignal
IN vom Eingang 11 zugeführt wird. Der erste Verstärker 21 erzeugt
ein erstes Phasensignal AA, welches mit dem Eingangssignal IN
in Phase ist. In der Praxis kann ein erster Verstärker 21 mit
etwa zweifacher Verstärkung (6 dB) verwendet werden. Der zweite
Verstärker 22 erzeugt ein zweites Phasensignal BA, dessen Phase
relativ zu der des Eingangssignals IN und des ersten Phasensignals
AA verzögert ist. Der zweite Verstärker 22 verzögert
somit das Eingangssignal IN zusammen mit den Störimpulsen.
Es sei hier angenommen, daß die Verstärker 21 und 22 ausreichend
niedrige oder vernachlässigbare Ausgangsimpedanzen haben.
Wie in Fig. 3 dargestellt, hat der zweite Verstärker 22 typischerweise
eine Abhängigkeit des Verstärkungsfaktors von der Frequenz,
die durch die Kurve 24 angegeben ist. Aus dieser Kurve 24 erkennt
man, daß der Verstärker 22 im Audiofrequenzband AFB den Verstärkungsfaktor
1 (0 dB) hat. Die Verstärkung des zweiten Verstärkers
21 ist somit halb so groß wie die des ersten Verstärkers 22.
Ferner hat der zweite Verstärker 22 eine Abhängigkeit der Phase
von der Frequenz, die durch die Kurve 25 dargestellt ist, die mit
steigender Frequenz allmählich abfällt. Man erkennt hieraus, daß
die niedrigeren Frequenzbereiche im Audiofrequenzband weniger phasenverzögert
werden als seine höheren Frequenzanteile und eine Kompensation
im Frequenzbereich von 50 Hz bis 3 kHz erfolgt.
Gemäß Fig. 2 umfaßt die Kompensationsschaltung ferner zwei Schalter
oder Torschaltungen 26, 27, die mit den Verstärkern 21 bzw.
22 verbunden sind und gleichzeitig von dem anhand von Fig. 1
beschriebenen Detektor- oder Austastimpuls DP gesteuert werden.
Beim Fehlen des Austastimpulses DP sind die Schalter 26 und 27
geschlossen, so daß die beiden Phasensignale AA und BA durchgelassen
werden und das Ausgangssignal des jeweiligen Schalters
bilden. Diese Ausgangssignale werden im folgenden als erstes
bzw. zweites intermittierendes Signal AB bzw. BB bezeichnet.
Das Eingangssignal IN und das erste intermittierende Signal AB
haben eine voreilende Phase relativ zum zweiten intermittierenden
Signal BB, wie in Fig. 4 dargestellt. Es sei angenommen,
daß dem Eingangssignal IN ein Störimpuls NP überlagert ist.
Bei Zuführung des aufgrund des Störimpulses NP erzeugten Austastimpulses
DP werden die Schalter 26 und 27 gleichzeitig geöffnet,
so daß das Störsignal NP in dem ersten und zweiten intermittierenden
Signal AB und BB ausgetastet wird.
Es sei daran erinnert, daß der Störimpuls NP aus Frequenzkomponenten
besteht, die eine wesentlich höhere Frequenz haben als das Eingangssignal
IN. Infolgedessen ist der Störimpuls NP im zweiten Phasensignal
BA gegenüber dem des ersten Phasensignals AA nicht wesentlich
verzögert und erscheint im wesentlichen ebenfalls innerhalb
der Dauer des Detektor- oder Austastimpulses DP. Das erste und
zweite intermittierende Signal AB und BB sind kontinuierlich mit
Ausnahme der Dauer des Austastimpulses DP. Während dieser Austastdauer
sind die intermittierenden Signale AB und BB unstetig.
Die Kompensatorschaltung 10 umfaßt ferner eine Überlagerungsschaltung
29, der das erste und zweite intermittierende Signal AB
und BB zugeführt werden und die am Ausgang 12 ein Ausgangssignal OUT
erzeugt, in welchem die Störimpulse NP beseitigt oder kompensiert
sind, wobei auch die dabei entstehende Diskontinuität im
Ausgangssignal OUT auf ein Minimum reduziert ist. Die Überlagerungsschaltung
29 liefert als Ausgangssignal das zweite
intermittierende Signal BB selbst, während des Fehlens des
Austastimpulses DP, d. h. während des Zeitintervalls, in welchem
die Schalter 26 und 27 geschlossen sind. Beim Vorhandensein des
Austastimpulses DP, d. h. während der Zeitdauer, in der die
Schalter 26 und 27 geöffnet sind, erzeugt die Überlagerungsschaltung
ein Ausgangssignal OUT, das eine Überlagerung des ersten
intermittierenden Signals AB und des zweiten intermittierenden
Signals BB ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 umfaßt die Überlagerungsschaltung
29 einen ersten Kondensator zwischen dem das erste intermittierende
Signal AB führenden Punkt A und Masse sowie eine
Serienschaltung von zwei Kondensatoren 32 und 33 zwischen dem
das zweite intermittierende Signal BB führenden Punkt B und Masse.
Ferner ist ein Widerstand 34 zwischen dem Punkt A und dem gemeinsamen
Punkt C der beiden Kondensatoren 32 und 33 geschaltet.
Der Ausgang in 12 ist an den Punkt B angeschlossen. Die Kondensatoren
31 bis 33 haben die gleiche Kapazität zwischen 0,01 und
0,1 Mikrofarad, und der Widerstand 24 liegt im Kiloohmbereich,
z. B. bei etwa 30 Kilo-Ohm. Es ist ferner zu berücksichtigen, daß
der Ausgang 12 in der Praxis an einen (nicht dargestellten) Verstärker
mit einer hohen Eingangsimpedanz von z. B. mehreren Megaohm
angeschlossen ist. Während des Anliegens eines Austastimpulses DP
ist die Impedanz zwischen dem Ausgang 12 und Masse ziemlich hoch.
Das erste und zweite intermittierende Signal AB und BB erscheinen
als Spannungen VA und VB an den beiden Punkten A bzw. B.
Unter der geschilderten Voraussetzung, daß die Verstärkung des
ersten Verstärkers 21 etwa zweimal so groß wie die des zweiten
Verstärkers 22 ist und der Widerstand 34 etwa 30 Kilo-Ohm beträgt,
wurde experimentell bestätigt gefunden, daß die Spannung VC am
Verbindungspunkt C der Kondensatoren 32, 33 mit der Spannung VA
am Punkt A korreliert ist, ihr jedoch nacheilt.
Mit Bezugnahme auf Fig. 4 sei angenommen, daß der Störimpuls NP
dem Eingangssignal IN während dessen Anstiegsperiode überlagert ist.
Die Spannung VA steigt dann schneller an als die Spannung VC, die
man ohne weiteres aus den beiden intermittierenden Signalen AB
und BB erkennt. Wenn die Schalter 26 und 27 geöffnet sind, ist
die Überlagerungsschaltung 29 von den Verstärkern 21 und 22 getrennt;
die im ersten Kondensator 21 gespeicherte Ladung fließt dann
über den Widerstand 34 in den Kondensator 33. Wenn die Schalter 26
und 27 nach Ablauf der Austastdauer wieder geschlossen werden, wird
nur das zweite intermittierende Signal BB dem Ausgang 12 als
Ausgangssignal OUT zugeführt, ohne das erste Phasensignal AB.
Der Grund dafür ist, daß die Verstärker 26 und 27, wie erwähnt,
niedrige Ausgangsimpedanzen haben und der Widerstand 35 zwischen
den Punkten A und C liegt. Somit steigt die Spannung VB an und
erscheint am Ausgang 12 als Ausgangssignal OUT im wesentlichen frei
von den Diskontinuitäten des zweiten Phasensignals BB.
Wenn ein Störimpuls NP dem Eingangssignal IN während dessen
absteigender Periode überlagert ist, dann fließt bei geöffneten
Schaltern 26, 27 die im Kondensator 33 gespeicherte Ladung in
den ersten Kondensator 31, da die Spannung VC höher ist als
die Spannung VA. Infolgedessen nimmt die Spannung VB allmählich
ab, wodurch die Diskontinuität im zweiten Phasensignal BB
kompensiert wird. Das Ausgangssignal OUT enthält keine Störimpulse
NP und ist im wesentlichen kontinuierlich und verzerrungsfrei.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 haben die Kondensatoren 32,
33 im wesentlichen die gleiche Kapazität. Der Punkt C, mit dem
der Widerstand 34 verbunden ist, ist somit ein Halbierungspunkt
zwischen dem Punkt B und Masse. Aufgrund dieser Tatsache ist es
bevorzugt, daß der Verstärkungsfaktor des ersten Verstärkers 21
doppelt so groß wie der des zweiten Verstärkers 22 ist. Dies ist
aber nicht immer notwendig. Beispielsweise kann der Punkt B auch
direkt mit dem Kondensator 33 verbunden und der Kondensator 32
weggelassen werden. In diesem Fall sollten die Verstärker 21 und
22 vorzugsweise gleiche Verstärkung aufweisen. Die Verstärkungsfaktoren
der Verstärker 21 und 22 können somit an die jeweiligen
Verhältnisse angepaßt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die gleichen Bezugszeichen
wie in Fig. 2 für entsprechende Teile verwendet worden.
Der erste mit dem Eingang 11 verbundene Verstärker 21 umfaßt
drei Transistoren und drei Widerstände 41, 42 und 43 zur Erzeugung
des ersten Phasensignals, welches mit dem Eingangssignal IN in
Phase ist. An einem Zwischenpunkt zwischen den Widerständen 42
und 43 ist der zweite Verstärker 22 angeschlossen. Durch diese
Widerstände 41, 42 und 43 werden Verstärkungsfaktoren des
ersten und zweiten Verstärkers 21 und 22 festgelegt. Der zweite
Verstärker 22 enthält einen Widerstand 44 und einen Kondensator 45
zum Verzögern des Eingangssignals IN im unteren Frequenzbereich,
so daß ein zweites Phasensignal erzeugt wird, dessen Phase relativ
zu der des ersten Phasensignals verzögert ist. Mit dieser Kompensationsschaltung
ist es möglich, ein Ausgangssignal zu erzeugen,
welches frei ist von den durch die Austastung der Störimpulse
erzeugten Verzerrungen.
Die mit der Kompensationsschaltung 10 gemäß der Erfindung erzielte
Kompensation der Störimpulse ist im wesentlichen nur im
unteren Frequenzbereich, z. B. zwischen ein und drei kHz, wirksam.
Sie ist in höheren Frequenzbereichen unwirksam. Dies zeigt, daß
die Kompensationsschaltung 10 als Halte- oder Speicherschaltung
in bezug auf die intermittierenden Signale AB und BB wirkt, um
während der vorgegebenen Dauer eines Austastimpulses DP das
intermittierende Signal auf dem Niveau zu halten, welches es
unmittelbar vor dem Auftreten eines Störimpulses NP hat.
Eines der intermittierenden Signale AB und BB wird jedoch nicht
dem Ausgang 12 zugeführt. Der Anstieg bzw. Abfall des Ausgangssignals
OUT wird gleichmäßig gemacht. Die Diskontinuität oder
Verzerrung im höheren Frequenzbereich ist zwar nach wie vor im
Ausgangssignal OUT vorhanden, beeinträchtigt aber die Tonqualität
nicht wesentlich. Der Ton wird hauptsächlich durch Verzerrungen
im unteren Frequenzbereich beeinträchtigt.
Abänderungen und Ausgestaltungen der dargestellten Ausführungsformen
sind im Rahmen der Erfindung möglich. Beispielsweise kann
das erste Phasensignal AB statt dem zweiten Phasensignal BB
dem Ausgang 12 zugeführt werden. Der Widerstandswert des Widerstandes
34 kann in Abhängigkeit von den Kapazitäten der Kondensatoren
31 bis 33, den Ausgangsimpedanzen der Verstärker 21 und 22,
der Eingangsimpedanz eines an den Ausgang 12 angeschlossenen Verstärkers
usw. gewählt werden. Die Kondensatoren 31 bis 33 können
auch unterschiedliche Kapazitäten aufweisen.
Claims (1)
- Kompensationsschaltung für eine Störimpulsaustastschaltung, die in einem Eingangssignal enthaltene Störimpulse detektiert und entsprechende Austastimpulse von vorgegebener Impulsdauer zum Steuern von die Weiterleitung des verzögerten Eingangssignals unterbrechenden Schaltern erzeugt, gekennzeichnet durch einen ersten Verstärker (21) mit einem ersten Verstärkungsfaktor zur Verstärkung des Eingangssignals und zur Erzeugung eines ersten verstärkten Signals mit einer vorgegebenen Phasenbeziehung zum Eingangssignal, einen zweiten Verstärker (22), der einen zweiten Verstärkungsfaktor aufweist und das Eingangssignal verzögert, zur Erzeugung eines zweiten verstärkten Signals mit einer Phase, die relativ zur ersten Phase verzögert ist, zwei Tore (26, 27) zur Unterbrechung des ersten und zweiten verstärkten Signals während jedes Austastimpulses, und eine Überlagerungsschaltung (29), die mit den Toren verbunden ist und deren Ausgangssignale zur Erzeugung eines störimpulsfreien Ausgangssignals überlagert, wobei der Verstärkungsfaktor des ersten Verstärkers (21) doppelt so groß ist wie der Verstärkungsfaktor des zweiten Verstärkers (22) und wobei die Überlagerungsschaltung (29) einen ersten Kondensator (31) aufweist, der zwischen dem ersten Tor (26) und einem Bezugspotential geschaltet ist, sowie eine Reihenschaltung aus einem zweiten und einem dritten Kondensator (32, 33), die zwischen das zweite Tor (27) und das Bezugspotential geschaltet ist und einen gemeinsamen Verbindungspunkt (C) zwischen dem zweiten und dem dritten Kondensator aufweist, und wobei die Kondensatoren die gleiche Kapazität aufweisen und der gemeinsame Verbindungspunkt (C) mit dem ersten Kondensator (31) verbunden ist.
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