DE2928692A1 - Verfahren zum herstellen eines wenigstens in einer richtung stark elastisch dehnbaren gewebes aus naturfasern - Google Patents
Verfahren zum herstellen eines wenigstens in einer richtung stark elastisch dehnbaren gewebes aus naturfasernInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen eines wenigstens in einer Richtung
- stark elastisch dehnbaren Gewebes aus Naturfasern.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahrenbgemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie nach diesem Verfahren hergestellte Gewebe.
- Verfahren zum Herstellen derartiger stark elastischer Gewebe aus synthetischem Material sind bekannt. Dabei wird das Gewebe entweder aus einem elastomeren Material hergestellt und/oder aus stark texturierten Garnen, insbesondere Polyamidgarnen, die durch die Texturierung eine entsprechende zusätzliche Elastizität aufweisen, gewebt.
- Die Bedeutung derartiger stark elastischer Textilware (Stretch-Ware), insbesondere Gewebe, liegt einmal in der durch die Elastizität bedingten guten Passeigenschaften von Bekleidungsstükkein, die aus diesen Materialien hergestellt sind, d.h. sie gewähren einen tadellosen, faltenfreien Sitz und tragen am Körper nicht auf, zum anderen in einer einfacheren Sortimentsgestaltung der Herstellung und des Handels durch Wegfall einer grossen Anzahl von Grössen, wie sie bei wenig elastischen Waren not-wendig sind0 Aus synthetischen Garnen hergestellte Textilware kann jedoch von einem grossen Personenkreis nicht getragen werden, und sie hat nachteilige Eigenschaften, insbesondere eine relativ geringe Wärmedämmung und Saugfähigkeit. Es ist daher bekannt, Textilware aus Mischgarnen herzustellen, die z.B. texturierte Polyamidgarne mit Wolle oder Baumwolle enthalten. Auch kann die Ware selbst aus synthetischen und Naturfaserfäden hergestellt sein. Da die Dehnbarkeit derartiger Mischgarne oder Mischbare auf die Dehnbarkeit des geringstdehnbaren Anteils, in diesem Fall der Naturfaser1beschränkt ist, ist die Dehnbarkeit und Elastizität von aus diesen Garnen hergestellter l'extilware beschränkt0 Ausserdem enthält diese Uextilware immer noch einen erheblichen Anteil an synthetischer Faser, der um so höher ist, je elastischer die Ware ist, so dass diese Textilware die vorstehend erläuterten Nachteile der synthetischen Fasern nur teilweise durch die Beimischung von Naturfasern verliert.
- Es ist zwar ein ausschliesslich aus Naturfasern hergestelltes hochelastisches Garn bekannt (DE-OS 23 21 852), jedoch wird bei diesem Garn die starke Elastizität und die entsprechend starke Rücksprungkraft in Längsrichtung des Fadens durch sehr starkes Hochdrehen, Fixieren dieser Hochdrehung und Zurückdrehen bis in den Bereich der Ausgangsdrehlage der Fasern oder auch wesentlich darüber hinaus erreicht, so dass diese Fäden eine ausserordentlich starke Rückdrehkraft besitzen. Wenn ein solches aus Naturfasern bestehendes hochelastisches Garn in üblicherWeise zu einer Textilware verarbeitet würde,verdrehten sich durch die Rückdrehkraft die Päden des Gewebes so stark, dass sich dieses verzieht und ein mangelhaftes Aussehen erhält.
- Diea Verziehen beeinträchtigt die Bearbeitbarkeit und die Trageigenschaften und dieses Aussehen kann für viele Anwendungsfälle der XeXtilware nicht in Kauf genommen werden.
- Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein Gewebe (Textilware) zu schaffen, bei dem auch bei Verwendung der aus Naturfasern bestehenden Garne mit starker Rückdrehkraft ein glattes Aussehen der stark elastischen Ware erreicht wird.
- Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass diese aus Naturfasern bestehenden hochelastischen Garne mit sehr starker Rückdrehkraft so in das Gewebe eingebunden werden, dass die Rückdrehkraft eines Gewebes durch in der Bindung benachbarte Garne aufgenommen wird, d.h. dass eine Rückdrehung der einzelnen Garne unter Einwirkung ihrer starken Rückdrehkraft verhindert ist. Dadurch wird ein glattes. Aussehen bei AuirechterEA}tung-der vollen Dehnbarkeit erreicht.
- Die Anwendung dieses Prinzips ist zwar bei der Verarbeitung von aus synthetischen Fasern bestehenden elastischen Garnen bekannt. So ist es z.B. bekannt, bei der Herstellung von Wirkwaren aus synthetischen Garnen, z.B. Strumpfhosen, die Garne mit gegenläufigen Drehungen in aufeinanderfolgenden Systemen der Strickmaschine zu verstricken, so dass in den einzelnen aneinanderliegenden Maschenreihen das Garn eine gegenläufige Drehkraft aufweist. Bei der Herstellung von Textilware aus synthetischen Garnen wird dieses Prinzip jedoch nur angewendet, um eine noch höhere Dehnbarkeit zu erreichen. Bei synthetischen Garnen ist diese Massnahme aber an sich nicht erforderlich, da bei diesen eine hervorragende Dehnbarkeit an sich durch die Eigenelastizität der Fasern selbst erreicht wird. Ferner sind die synthetischen Fasermaterialien alle thermoplastisch und daher ist eine sehr einfache und wirkungsvolle Fixierung der Texturierung und damit der dadurch bewirkten Elastizität möglich. Bei dem erfindungsgemäss verwendeten, aus Naturfasern bestehenden Garnen ist eine entsprechend hohe Dehnbarkeit nur durch eine sehr starke - Verdrehung bei der Texturierung möglich, so dass diese aus Naturfasern bestehenden Garne auch zwangsläufig eine ausserordentlich hohe Rückdrehkraft aufweisen müssen, wenn eine entsprechend hohe Elastizität erreicht werden soll. Gemäss der Erfindung wird es also nur durch die Kombination der aus Naturfasern bestehenden hochelastischen Garne, in Verbindung mit der entsprechenden Bindung dieser Garne in der Uextilware möglich, auch aus reinen Naturfasern bestehende Gewebe herzustellen, die die gleichen Stretcheigenschaften aufweisen, wie die aus synthetischen Fasern hergestellte Textilware, jedoch gegenüber diesen eine wesentlich grössere Hautfreundlichkeit, Saugfähigkeit und Wärmedämmung haben.
- Es ist zwar ein Verfahren zum Herstellen von elastischen Binden für medizinische Zwecke bekannt, bei welchem alle Kettfäden aus Naturfaser mit einer starken Hochdrehung in einer Richtung mit Schussfäden aus weichem nachgiebigem dochtartigem Naturfasermaterial verwebt werden. Dadurch drehen sich die Kettfäden im fertigen Gewebe teilweise zurück und nehmen eine Zick-Zack- bzw. wellenförmige Lage ein, so dass die Binde in Kettrichtung elastisch ist. Die dabei ausgenutzte Wirkung ist jedoch entgegengesetzt der erfindungsgemässen Wirkung, bei welcher das Rückdrehen der Garne gerade verhindert werden soll.
- Gemäss der Erfindung können die durch starkes Hochdrehen, Fixieren der Hochdrehlage und Zurückdrehen des Garnes bis nahe der Ausgangsdrehlage oder darüber hinaus gebildeten Garne mit starker Rückdrehkraft entweder benachbart inner Textilware eingebunden sein, z.B. als benachbarte Kett- und/oder Schussfäden in dem Gewebe, oder es können kombinierte Fäden hergestellt werden, in denen zwei Garne so miteinander verzwirnt sind, dass die sich durch das Fixieren der Hochdrehlage und das anschliessende Zurückdrehen sich einstellenden starken Rückdrehkräfte bzw. die daraus resultierenden Rücksprungkräfte in Längsrichtung der Garne gegeneinander wirken, oder auch durch Anlage eines solchen Garnes an entsprechend starke Stützfäden, z.B. aus entsprechenden Elastomeren abgestützt werden.
- Die e.rBindungsgemäss hergestellte Textilware kann nach der Herstellung in an sich zur Relaxierung des Garns bekannter Weise gedämpft werden, wodurch die Garne schrumpfen und die Rücksprungkraft nach elastischer Dehnung erhöht wird. Um eine entsprechend hohe elastische Dehnbarkeit mit entsprechend starker Rücksprungkraft sicherzustellen, kann das Garn oder der Zwirn bis nahe an den kritischen Drehpunkt hochgedreht werden. Als kritischer Drehpunkt ist der Grad des Hochdrehens bezeichnet, bei welchem die Zunahme der Festigkeit der Garndrehung infolge Erhöhung des Reibungsdruckes je nach Spinnstruktur (HaStvermögen und Schmiegsamkeit) und Verformbarkeit der Fasern eine bestimmte Sättigungsgrenze aufweist. Bei Uberschreitung des kritischen Drehpunktes wird der Faden abgedreht.
- Ebenso kann das Garn zur Erzielung der erforderlichen Rückdrehkraft und damit der erforderlichen Rücksprungkraft in Längsrichtung über den Ausgangsdrehzustand hinaus bis an den Nullpunkt bzw. darüber hinaus zurückgedreht werden. Der Ausgangsdrehzustand bezeichnet die Drehung des Garns, bei der die Fasern die gleiche Relativlage zueinander einnehmen, wie beim Ausgangsgarn vor dem Hochdrehen. Der Nullpunkt bezeichnet die Drehlage des Garns,bei der die Fasern etwa parallel zueinander liegen, d.h. bei welcher das Garn überhaupt keine Drehung aufweist. Bei Rückdrehung des Garns bis an den Nullpunkt oder darüber hinaus, besteht die Gefahr, dass die dann etwa parallel liegenden, z.B. bei Wolle oder Baumwolle sehr kurzen Stapelfasern, sich aus der Spinnbindung lösen, und das Garn sich auflöst. Gemäss der Erfindung erfolgt bei derartigen Garnen, bei einer Rückdrehung bis an den Null'punkt oder darüber hinaus dies in einer Garnlänge kürzer als die Stapelfaserlänge. Um das Auflösen des Garns bei Rückdrehung bis in den Nullpunkt oder darüber hinaus zu verhindern, können auch wenigstens zwei Fäden hochgedreht,iixiert und dann bis nahe an den Nullpunkt zurückgedreht werden. Das Hochdrehen und/oder Zurückdrehen kann auf Ringspinnzwirnmaschinen erfolgen, wobei nach jedem Arbeitsgang in der Regel das Garn aufgespult oder aufgehaspelt wird, oder das Hochdrehen und das Zurückdrehen kann auf einer Salschdrahtmaschine, Friktionstexturiermaschine od.
- dgl. erfolgen Bei diesen Falschdraht- oder Friktionstexturiermaschinen wird das Garn bei einem Durchlauf in einer Richtung hochgedreht und nach dem Fixieren in der entgegengesetzten Richtung zurückgedreht.
- Das Garn oder der Zwirn kann vor oder während dem Hochdrehen oder in hochgedrehtem Zustand mit einem Fixiermittel imprägniert, und die latente Pixierwirkung dieses Imprägniermittels in hochgedrehtem Zustand ausgelöst werden Dieses 2iprägnieren des Fadendurchlaufs beim Hochdrehen in der Maschine kann mittels einer Imprägnie rwa3nee rf olgen oder sie kann vor dem Hochdrehen oder auch nach dem Hochdrehen, wenn das Garn in Strängen oder auf Kreuzspuien liegt, erfolgen. Als Imprägniermittel für die entsprechenden Fasern können alle bekannten Mittel verwendet werden, die bei derartigen Naturfasern für eine entsprechende Fixierung einer bestimmten Lage verwendet werden.
- Das Imprägniermittel zur Fixierung des Garns kann ein Mittel zur Aufspaltung der Bi-und/oder polyfunktionellen Körper der Fasern und zu deren beständigen Fixieren in der neuen Stellung enthalten Zum Imprägnieren von Garnen oder Zwirnen aus Zellulosefasern kann ein Reaktantharz, Dimethyl-diäthylen-harnstoff oder eine Mischung von diesen verwendet werden.
- Es können auch für die erfindungsgemässe Fixierung von Baumwollgarnen chemische Produkte verwendet werden, wie sie zur bügelfreien Ausrüstung von Baumwollgeweben bekannt sind. Für Wolle können Mittel verwendet werden, die zur knitterfreien Ausrüstung und Stabilisierung von Wollgeweben bekannt sind, während für proteinhaltige Fasern, wie Wolle und Seide auch chemische Produkte verwendet werden können, wie sie zur dauerhaften Verformung von menschlichen Haaren bei der Dauerwelle bekannt sind.
- Zur Auslösung der Fixierwirkung kann erfindungsgemäss kurzzeitig eine wesentlich höhere Temperatur zur Auslösung der latenten Fixierwirkung als bekannt angewendet werden.
- So kann das Fixieren von Garnen aus Seide oder Wolle durch Hitebehandlung bei einer Temperatur von über 2200C erfolgen.
- Bei der Verarbeitung von Naturseide nach dem erfindungsgemässen Verfahren mit Imprägniermitteln, die zur 2 xierung eine Wärmeeinwirkung erfordern, besteht die Gefahr, dass das in der Naturseide enthaltene Serizin zu einer Verklebung der Fasern führt. Bei der Behandlung von Naturseide nach dem eriindungsgemässen Verfahren muss daher eine Vorbehandlung zur Entfernung des Serezins erfolgen, wie sie in der Fachwelt unter der Bezeichnung Entbasten bekannt ist.
- Um die Verarbeitung zu erleichtern, kann vor dem Fixieren auf den Faden eine Präparation aufgebracht werden, welche eine statische Aufladung verhindert und/oder die Gleiteigenschaften verbessert. Als Präparation kann dabei eine wässrige Emulsion von Polysiloxanen und Additiven zur Verminderung der statischen Aufladung des Fadens verwendet werden.
- Die hier verwendete Bezeichnung Garn schliesst alle Arten von Fäden, z.B. einfädige Garne oder mehrfädige Zwirne aus nicht endlosen Fasern ein.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen und an AusSührungsbeispielen näher erläutert.
- In den Zeichnungen zeigent Fig. 1 einen Ausschnitt eines Gewebes, das aus stark elastisch dehnbaren Schussfäden und normalen nicht elastischen Kettfäden gewebt ist, bei der die Rückdrehwirkung in benachbarten Schussgarnen gegenläufig ist, Fig. 2 einen als Kett- und/oder Schussfaden gemäss der Erfindung verwendbaren Zwirn, in dem die Rückstellkräfte gegeneinander wirken.
- Bei dem in Fig. 1 dargestellten in einer Richtung elastischen Gewebe sind im wesentlichen nicht dehnbare Kettfäden 1, z.B.
- aus Seide:mittels Schussfäden 2a und 2b verwebt. Die Schussfäden 2a haben eine Drehkraft in Richtung der Pfeile A und die Kettfäden 2b eine entgegengesetzt gerichtete Rückdrehkraft in Richtung der Pfeile B.
- Beim fertigen Gewebe wird die RUckdrehkraft durch die Beruhrung der Schussfäden im Gewebe miteinander und durch deren Verbindung durch die im wesentlichen nicht dehnbaren Hettiäden auf die benachbarten Schussfäden mit entgegengesetzter Rückdrehkraft Ubertragen, so dass die Rückdrehkräfte keine Drehung der Sieden bewirken können, sondern von entsprechend entgegengesetzt gerichteten Rückdrehkräften der benachbarten Schussfäden aufgenommen werden0 Es können auch jeweils ein Schussfaden 2a und ein Schussfaden 2b zusammen in ein Fach eingeführt werden, wobei dann die Reaktionswirkung der Rückdrehkräfte gegeneinander nur durch die direkte Berührung der Fäden miteinander bewirkt wird. Die Dehnbarkeit der Fäden in Längsrichtung, d.h. in Querrichtung des Gewebes in Fig. 1, wird dabei nicht beeinträchtigt.
- Um ein in zwei Richtungen dehnbares Gewebe herzustellen, können als Kettfäden abwechselnd /ßi ~Doppelfäden mit entgegengesetzten Drehrichtungen verwendet werden.
- Das Weben kann auf bekannten Webstühlen erfolgen, auf denen bekannte elastische Gewebe auf der Basis von Synthesefasern gewoben werden.
- Fig. 2 zeigt eine Abwandlungsform der Erfindung, bei welcher die Reaktionskräfte in einem Zwirn selbst aufgenommen werden.
- Dieser Zwirn gemäss Fig. 2 besteht aus einem Kernfaden 5, z.3* aus Seide oder Wolle, der, wie vorstehend beschrieben, hochgedreht fixiert und zurückgedreht ist und dadurch eine erhebliche Rückdrehkraft in Richtung des Pfeiles C aufweist.
- Um diesen Kernfaden ist ein in gleicher Weise hVr gestellter hochelastischer Deckfaden 6 aus dem gleichen oder einem anderen Naturfasermaterial wie der Kernfaden entgegen der Richtung der Rückdrehkraft des Kerngarns 5, d.h. in Richtung des Pfeils Cgezwirnt, so dass die in Längsrichtung des Deckfadens -6 wirkende elastische Rücksprungkraft der Rückdrehkraft des Kernfadens 5 entgegenwirkt0 Im Zwirn gemäss Fig. 2 heben sich daher die durch die Hochdrehung, Fixierung und starke Rückdrehung bewirkten Rückdreh- bzwo Rücksprungkräfte gegeneinander auf, so dass der Zwirn selbst keine Rückdrehkraft sondern nurmehr eine Rücksprungkraft in seiner Längsrichtung aufweist, Dieser Zwirn gemäss Fig. 2 kann als Kett- und/oder Schussfaden z.B. in für das Verweben von elastischen Synthetikfäden verwendeten Webstühlen verwebt werden.
- Bei dem Zwirn gemäss Fig. 2 kann anstelle des hochgedrehten, fixierten und zurückgedrehten Kernfadens aus Naturfasern ein glatter Synthetikfaden verwendet werden, dessen Torsionswiderstand so gross ist, dass er ohne wesentliche Verformung die in Längsrichtung wirkende Rücksprungkraft des Deckfadens aufnimmt. Dadurch kann ein Zwirn hergestellt werden, dessen Rücksprungkraft in Längsrichtung ausserordentlich stark ist, und der insbesondere z.B. für schwere Miederwaren geeignet ist, ohne dass dadurch Nachteile des synthetischen elastomeren Kernfadens zur Wirkung kommen, da dieser synthetische elastomere Kernfaden über seine ganze Längs völlig durch den aus Naturfasern bestehenden Deckfaden abgedeckt ist. Andererseits wird die Längs elastizität des elastomeren Fadens nicht beeinträchtigt, da die Dehnbarkeit des Deckfadens so gross ist, dass er auch eine sehr starke Dehnung des elastomeren Kerns fadens mitmacht.
- Bei Verwendung von bekannten nicht oder nur sehr schwach elastischen Fäden aus Naturfasern als Deckfaden würde die Dehnbarkeit des elastomeren Kernfadens stark eingeengt bzw.
- der Deckfaden überdehnt, so dass er nach der Rückstellung der elastischen Längsdehnung des Kernfadens sich nicht wieder in glatten Spiralen um diesen Kernfaden legen, sondern Fehler im Gewebe bilden würde.
- Beispiel 1: Herstellung eines Stretch-Gewebes für Bekleidungsatoffe mit bielastischem Effekt (Elastizität in Schussrichtung)t Kettfäden aus Woll-Kammgarn mm 40/2.
- Schussfäden aus Seide, Ausgangsmaterial (China-Grege) 78 den.; a) Entbasten (Entfernung des Sericins) in Strangform nach folgender Rezeptur 20% v.Wg. Marseiller Seife 2% v.Wg. Soda kalz.
- 1 Std. kochend behandeln; ablassen; frisches Bad mit 5% Marseiller Seife 1 Std. kochend behandeln; ablassen; 2 x heiss spülen 1 x kalt spülen.
- Nach dem Entbasten ergibt sich ein Titer von 50 den.
- b) Imprägnieren des Stranggarnes der entbasteten Seide, nach folgender Rezeptur 2% v.Wg BETR&MTN PM = kationaktives Weichmachungsmittel mit antistatischen Eigenschaf ten 2% v.Wg. SIROSET NS = Mischung aus Monoäthanolsulfid und Monoäthanolcarbamid.
- pH 5,5 essigsauer 20 Minuten / 35°C abschleudern trocknen c) umspulen auf Conen d) Texturieren auf einer Falschd-'rahtmaschine nach folgendem Schema: Fabrikat Reberlein (Schweiz) FZ 25 mit Magnet-FD-Spindeln Einstellung: 360.000 Sp t/min.
- Heizungstemperatur: 22000 bei 1 m länge Einlaufgalette 70 m/min.
- Abzugsgalette 65 m/min.
- Aufwickelgalette 60 m/min.
- ergibt eine FD-Drehung von 5500 T/m.
- jeweils die Hälfte des Materials in Drehung, die andere Hälfte in Drehung. -Es entsteht ein hochelastischer Seideniaden, Jeweils in den Drehungen S und Z, welcher auf Schusspulen gespult wird und zwar doubliert, so dass sich ein Endtiter von 50/2 den, Jeweils in S und Z ergibt.
- Auf einer schtitzenlosen Webmaschine Fabr.Sulzer (Schweiz) werden die-so hergestellten hochelastischen Seidenfäden mit den Woll-Kettfäden in Taftbindung (= Leinwandbindung) derartig verwebt, dass sich ein elastischer Seidenfaden im Schuss in S-Drehung (50/2 den) Jeweils mit einem elastischen Seidenfaden im Schuss in Z-Drehung (50/2 den) abwechselt. Das Gewichtsverhältnis Woll-Kette zu elast.Seiden-Schuss beträgt etwa 1 s 1.
- Es entsteht ein Bekleidungsstoif, welcher in Schussrichtung eine permanente Elastizität von 15 - 20% aufweist. - Beispiel 2s Herstellung eines Gewebes mit Stretch-Effekt zur Verwendung in Miederwaren: Reine Seide, China-Grege, im Titer 78 den wird analog Beispiel 1 entbastet (Endtiter 50 den.), imprägniert und elastifixiert0 Auf einer Zwirnmaschine wird ein Faden aus Lycra (pont) oder Dorlastan (Bayer) auf Basis Polyurethan mit diesem hochelastischen Seidenfaden derartig umzwirnt, dass der Seidenfaden in vielfältigen Windungen den Polyurethanfaden umschliesst, so dass ein Materialverhältnis von 3 t 1 Seide/Polyurethan erreicht wird.
- Diese Fäden werden auf einer schützenlosen Webmaschine Fabr.
- Sulser (Schweiz) in Taftbindung verwebt.
- Es entsteht ein Gewebe mit einer Elastizität in Kett- und Schussrichtung von 30 - 40% mit sehr hoher Rücksprungkraft, wie sie für stützende Wirkung bei Miederwaren gefordert wird.
- Beispiel 3s Wie Beispiel 2, jedoch wird als Kernfaden ein Zwirn verwendet, bei dem 2 Naturseidenfäden, 50 den, wie Beispiel 1 behandelt, hochgedreht, fixiert und zurückgedreht auf einer Ringzwirnmaschine mit einem Schutzdrall von 70 T/m in Richtung verzwirnt werden.
- Dieser Kernfaden (Zwirn) wird mit einem Deckfaden, wie in Beisoiel 2, in Z-Drehung umzwirnt. Das Materialverhältnis Deckfaden/Kernfaden beträgt 2 s 1.
Claims (26)
- Patentansrches 1. Verfahren zum Herstellen eines wenigstens in einer Richtung stark elastisch dehnbaren Gewebes aus Naturfasern, wie Pibroin-, Protein- oder Zellulosefasern (Seide, Wolle, Baumwolle) oder Gemischen von' diesen, g e k e n n z e i c h n e t durch, a) starkes Hochdrehen eines Garns oder Zwirns in einer Drehrichtung, Fixieren der Eochdrehlage des Garns oder Zwirns und Zurückdrehen bis in den Bereich der Ausgangsdrehlage des Garns oder Zwirns oder darüber hinaus, derart, dass das Garn oder der Zwirn eine starke Rückdrehkraft in Hochdrehrichtung aufweist, und b) Verweben dieses Garns oder Zwirns als Kett-und/oder Schussfaden in einer 3windung im Gewebe, dass die Rtickdrehkraft jedes Garns oder Zwirns durch im benachbarten-Bereich liegende Garne oder Zwirne oder Fäden aufgenommen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t durch, a) starkes Hochdrehen eines Garns oder Zwirns in einer Richtung (S-Richtung) und eines zweiten Garns bzw. Zwirns in entgegengesetzter Richtung (Z-Richtung), Fixieren der Nochdrehlage Deider Garne bzw. Zwirne und Zurückdrehen bis nahe der Ausgangsdrehlage oder darüber hinaus, derart, dass die Garne oder Zwirne eine starke Rückdrehkraft in die jeweilige Hochdrehrlchtung aufweisen, und b) Verweben von Garnen oder Zwirnen mit entgegengesetzt gerichteter Rückdrehkraft in nebeneinander liegenden Kett- und/oder Schussfäden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t durch, a) Umzwirnen bzw. Umspinnen eines stark elastischen Kernfadens mit einem stark hochgedrehten,in der Hochdrehlage fixierten und bis nahe der Ausgangsdrehlage oder darüber hinaus zurückgedrehten,aus Naturfasern bestehenden Garn oder Zwirn bzw. Stapelfasern mit starker Rückdrehkraft in Hochdrehrichtung, und b) Verweben des so gebildeten Zwirns als Kett- und/oder Schussfaden0
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, g e k e n n z e i c h n e t durch, a) Hochdrehen eines aus Naturfasern bestehenden Garns oder Zwirns, Fixieren der Hochdrehlage und Zurückdrehen des Garns oder wirns bis nahe der Ausgangsdrehlage oder darüber hinaus, so dass das Garn oder der Zwirn eine starke Rückdrehkraft in Richtung der fixierten Hochdrehlage aufweist, und b) Umzwirnen bzw. Umspinnen des so gebildeten Kernfadens mit einem in gleicher Weise hergestellten Deckgarn oder -zwirn bzw. Stapelfasern in einer Richtung, dass die elastische Rücksprungkraft des Deckgarns bzw. Deckzwirnæ bzw. der Deckfasern in dessen Längsrichtung der Rückdrehkraft des den Kernfaden bildenden Garns oder Zwirns entgegenwirkt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass als stark elastischer Kernfaden ein Faaen aus einem Elastomeren, wie Polyurethan, synthetischem Gummi oder Naturgummi mit einem aus Naturfasern bestehenden, durch Fixieren der Hochdrehlage und Zurückdrehen stark elastischen Deckgarn bzw.- Zwirn umzwirnt bzw. Stapelfasern umsponnen wird.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Gewebe zur Relaxierung des Garns nach dem Weben so gedämpft wird, dass die Garne schrumpfen.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Garn oder der ewirn bis nahe an den kritischen Drehpunkt hochgedreht wird.
- 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Garn oder der Zwirn bis an den Nullpunkt bzw. darüber hinaus zurückgedreht wird.
- 9* Verfahren nach Anspruch 8 für einfädige Garne aus Naturfasern, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Rückdrehung in einer Garnlänge kürzer, als die Stapelfaserlänge erfolgt.
- 1 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Hochdrehen und/oder das Zurückdrehen der Garne oder Zwirne auf einer Ringzwirnmaschine erfolgt.
- 11 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Hochdrehen und das Zurückdrehen nach dem Falschdrahtverfahren erfolgt.
- 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Garn oder der Zwirn vor dem Hochdrehen oder während des Hochdrehens oder in hochgedrehtem Zustand mit einem Fixiermittel imprägniert und in hochgedrehtem Zustand die latente Fixierwirkung des Fixiermittels zur Wirkung gebracht wird.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Imprägniermittel zur Fixierung ein Mittel zur Auispaltung der Bi- und/oder polyfunktionellen Körper der Faser und zu deren beständigen Fixieren in der neuen Stellung enthält.
- 14. Verfahren nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zum Imprägnieren von Garnen und Zwirnen aus Zellulosefaeiern ein Reaktantharz, Dimethyldiäthylen-Harns toff oder eine Mischung von diesen verwendet wird.
- 15. Verfahren nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zum Imprägnieren der Garne oder Zwirne ein zur knitter-oder bügelfreien ausrüstung von Geweben auf Naturfaserbasie bekanntes chemisches Produkt verwendet wird.
- 16. Verfahren nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zum Imprägnieren von Garnen oder Zwirnen aus Naturwolle oder Naturseide ein zur dauerhaSten Verformung von menschlichen Haaren (Dauerwelle) an sich bekanntes chemisches Produkt verwendet wird.
- 17. Verfahren nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zur Auslösung der latenten Fixierwirkung des Imprägniermittels eine erhöhte. Temperatur wesentlich oberhalb der in bekannter Weise angewandten Temperatur kurzzeitig angewendet wird.
- 18. Verfahren nach Anspruch 17, d a d u r c h g e k e n n s e i c h n e t , dass das Fixieren von Garnen aus Seide oder Wolle durch Hitzebehandlung bei einer Temperatur von über 2200C erfolgt.
- 19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Garne oder Zwirne bildenden Fasern aus Naturseide vor der Imprägnierung durch Entfernung des Serizins entbastet werden.
- 20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n a z e i c h n e t , dass vor dem Fixieren auf den Faden eine Präparation aufgebracht wird, welche eine statische Aufladung verhindert und/oder die Gleiteigenschaften verbessert,
- 21. Verfahren nach Anspruch 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass als Präparation eine wässrige Emulsion von Polysiloxanen und Additiven zur Verminderung der statischen Aufladung des Fadens verwendet wird.
- 22..Stretchgewebe aus Naturfasern, wie Fibroin-, Protein- oder Zellulosefasern (Seide, Wolle, Baumwolle) oder Gemischen von diesen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass Kette- und/oder Schuss des Gewebes aus einem in starker Hochdrehlage in einer Richtung (S- oder Z-Richtung) fixierten und bis in den Bereich des usgangsdrehzustandes oder darüber hinaus zurückgedrehten (Z-bzw. S-Richtung) Garns oder Zwirns mit starker Rückdrehkraft in Hochdrehrichtung bestehen, dass das Garn auschliesslich Naturfasern enthält, und dass die Garne oder Zwirne im Gewebe so eingebunden sind, dass die Wirkung der Rückdrehkraft jedes Garns oder Zwirns von in der Bindung benachbarten Garnen, Zwirnen oder Fäden aufgenommen ist,
- 23. Stretchgewebe nach Anspruch 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass benachbarte Kett- und/oder Schussfäden etwa gleich starke aber gegenläufige Drehkraft haben.
- 24. Stretchgewebe nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Kett- und/oder Schussfäden aus einem Zwirn bestehen, der aus einem stark elastischen Kernfaden besteht, der mit einem ausschliesslich aus Naturfasern bestehenden, durch Fixieren in starker Hochdrehlage und Zurückdrehen bis in den Bereich des Ausgangsdrehzustandes oder darüber hinaus stark elastischen Deckgarn oder - Zwirn oder ieckstapelfasern umzwirnt bzw. umsponnen ist.
- 25. Stretchgewebe nach Anspruch 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der stark elastische Kernfaden aus einem Garn oder Zwirn aus Naturfasern besteht, das bzw. der in stark hochgedrehtem Zustand fixiert und bis in den Bereich des Ausgangsdrehzustandes oder darüber hinaus so zurückgedreht ist, dass er eine starke Rückdrehkraft in Hochdrehrichtung besitzt und mit dem Deckgarn-, zwirn oder den Deckstapelfasern in einer Richtungtnizwirnt bzw. umsponnen ist, dass die Rücksprungkraft des Deckgarns- bzw. zwirns bzw z eetokstapelfasern in Längsrichtung der Rückdrehkraft des Kerngarns- bzw.zwirns entgegenwirkt.
- 26. Stretchgewebe nach Anspruch 24, d a d u r c h' g e k e n n z e i 0 h n e t , dass der stark elastische Kernfaden ein Faden aus einem Elastomer, wie Polyurethan oder natürlichem oder synthetischem Gummi ist.
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