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DE2928032A1 - Tuerdrueckerverbindung fuer eine aus zwei axial einander gegenueberliegenden nusshaelften bestehende schlossnuss - Google Patents

Tuerdrueckerverbindung fuer eine aus zwei axial einander gegenueberliegenden nusshaelften bestehende schlossnuss

Info

Publication number
DE2928032A1
DE2928032A1 DE19792928032 DE2928032A DE2928032A1 DE 2928032 A1 DE2928032 A1 DE 2928032A1 DE 19792928032 DE19792928032 DE 19792928032 DE 2928032 A DE2928032 A DE 2928032A DE 2928032 A1 DE2928032 A1 DE 2928032A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
pawl
handle
halves
compound according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792928032
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Gottheiss
Horst Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Wilke GmbH
Original Assignee
Heinrich Wilke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Wilke GmbH filed Critical Heinrich Wilke GmbH
Priority to DE19792928032 priority Critical patent/DE2928032A1/de
Publication of DE2928032A1 publication Critical patent/DE2928032A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/16Locks or fastenings with special structural characteristics with the handles on opposite sides moving independently
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/10Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
    • E05B65/1086Locks with panic function, e.g. allowing opening from the inside without a ley even when locked from the outside
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/0033Spindles for handles, e.g. square spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

  • ,Die Erfindung betrifft eine Türdrückerverbindung mit durch einen
  • unrunden, aus zwei Hälften bestehenden Drückerstift verbundenen Drückern für ein Schloß, insbesondere Türschloß, mit aus zwei axial einander gegenüberliegenden Nußhälften bestehender Schloßnuß, deren Hälften unrunde, insbesondere vierkantförmige, koaxiale öffnungen aufweisen, in welche von außen je eine entsprechend unrunde Drückerstifthälfte des Drückerstiftes einsetzbar ist, wobei die beiden Drückerstifthälften durch einen sich zwischen ihnen erstreckenden koaxialen Zapfen mit geringerem Durchmesser axial unverschieblich, jedoch relativ zueinander um die Drückerstiftachse verdrehbar miteinander verbunden sind.
  • Es ist bereits bekannt (DE-OS 26 Ol 759), eine axial geteilte Schloßnuß zu verwenden, wenn mit dem Außen- und dem Innentürdrücker eine oder mehrere Fallen des Schlosses unterschiedlich betätigbar sein sollen. So ist es z.B. bei sogenannten Panikschlössern erforderlich, daß die Tür auf jeden Fall ohne Schlüssel oder Werkzeuge einfach durch Niederdrücken des Türdrückers von dem beispielsweise durch Brand gefährdeten Innenraum aus zu öffnen ist. Von außen ist die Tür dagegen durch Drücken auf den Türdrücker nur dann zu öffnen, wenn gleichzeitig durch einen Schlüssel oder dergleichen eine Kupplung zwischen der Schloßnuß und der Türfalle herbeigeführt wird. Türdrückerstifte für derartige Schlösser müssen entsprechend der unterschiedlichen Funktion der beiden Schloßnußhälften ebenfalls geteilt ausgebildet sein. Bei dem vorbekannten Schloß (DE-OS 26 01 759) wird ein zweiteiliger Drückerstift verwendet, dessen Hälften miteinander verschraubt werden. Die hierzu verwendete Schraube ist koaxial drehbar, aber axial unverschieblich mit einer der beiden Drückerstifthälften verbunden. Die Schraube erstreckt sich durch die Bohrung eines Zwischenstückes, das zwischen den Nußhälften angeordnet ist, und greift in eine axiale Gewindegegenbohrung der zweiten Drückerstifthälfte ein. Der zweigeteilte Drückerstift läßt sich durch diese Anordnung axial unverschieblich in der zweigeteilten Schloßnuß montieren, wobei die beiden Stifthälften gegeneinander verdrehbar bleiben.
  • Die nach der Montage des Drückerstiftes auf diesen aufgesteckten, mit entsprechenden Öffnungen versehenen Drücker können dann mit radialen Druckschrauben auf den Drückerstifthälften axial unverschieblich festgeklemmt werden, wenn eine Axialverbindung zwischen der Schloßnuß und dem Drücker erwünscht ist.
  • Nachteilig an dem vorbekannten Schloß ist die relativ umständliche Montage durch Verschraubung der beiden Drückerstifthälften. Außerdem kann sich die Schraubverbindung durch die ständigen Erschütterungen der Tür lockern oder gar lösen. Dieser Nachteil ist deshalb besonders schwerwiegend, weil Schlösser der hier in Frage stehenden Gattung vor allem bei feuerfesten Paniktüren verwendet werden, von deren Schlössern eine absolut sichere Funktion verlangt werden muß.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Türdrückerverbindung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem die Montage wesentlich vereinfacht ist und eine Lockerung der axial unverschieblichen Verbindung zwischen den beiden Drückerstifthälften auch nach längerem Gebrauch nicht befürchtet werden muß.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß sich der Zapfen von der ersten Drückerstifthälfte in eine koaxiale Bohrung der zweiten Drückerstifthälfte erstreckt und dort durch eine Sperrklinke gegen axiales Herausziehen gehalten ist. Dabei ist der Zapfen vorzugsweise mit der ersten Drückerstifthälfte drehfest verbunden und kann sich innerhalb der Bohrung drehen.
  • Insbesondere soll der;Zapfen aus einem Stück mit der ersten Drückerstifthälfte bestehen. Vorteilhafterweise ist dann die Verbindung zwischen der Sperrklinke und ihrem Gegen lager am Zapfen so ausgebildet, daß die dem Arbeitswinkel entsprechende Drehbewegung möglich ist.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß Bereiche der Sperrklinke oder mit ihr kinematisch gekuppelter Teile sich durch einen Schlitz bis zur Oberfläche der zweiten Drückerstifthälfte erstrecken und bündig mit der Oberfläche sind, wenn die Sperrklinke mit ihrem Gegenlager in Eingriff steht, jedoch von der Oberfläche nach außen vorsteht, wenn die Sperrklinke mit ihrem Gegenlager außer Eingriff ist.
  • Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung ist die Montage des Drückerstiftes und der Türdrücker außerordentlich einfach, da lediglich die beiden Drückerstifthälften zusammengeschoben werden müssen, wobei die Sperrklinke und ihr Gegenlager aufgrund geeignet ausgebildeter Schrägflächen automatisch miteinander in die den Eingriff ermöglichende Ausrichtung kommen. Beispielsweise durch eine Feder kann dann der.Eingriff hergestellt werden. Nach der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform wird der Eingriff zwischen der Sperrklinke und ihrem Gegenlager jedoch beim Aufschieben des Türdrückers auf die die Sperrklinke enthaltende Drückerstifthälfte herbeigeführt, indem die Innenwandungen des Drückerhalses die aus der Oberfläche der Drückerstifthälfte hervorstehenden Bereiche in das Innere der Drückerstifthälfte hineindrücken. Es brauchen somit erfindungsgemäß lediglich die einzelnen Teile nacheinander axial zusammengesteckt zu werden, wobei die erforderlichen Verbindungen automatisch hergestellt werden.
  • Damit der Türdrücker beim Aufstecken die Sperrklinke in Eingriff mit ihrem Gegenlager bringt, ist nach einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die Sperrklinke zumindest mit dem zur Oberfläche der zweiten Drückerstifthälfte reichenden Teil in dem vom Türdrücker umfaßten Bereich des Drückerstiftes angeordnet ist.
  • Um nach dem Einschnappen der Sperrklinke in das Gegenlager noch eine ausreichende Relativdrehung zwischen den beiden Drückerstifthälften zu gestatten, ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform das Gegenlager der Sperrklinke rotationssymmetrisch zur Schloßachse ausgebildet. Insbesondere ist die Anordnung so, daß zur Bildung des Gegenlagers der Zapfen sich zunächst nach außen verjüngt und dann radial nach außen vorspringt.
  • Es wird so eine widerhakenartige Anordnung geschaffen, in die die Sperrklinke einschnappen kann.
  • Vorzugsweise ist die Sperrklinke um eine quer zur Schloßachse verlaufende Achse schwenkbar. Dabei soll sich in besondere die Querachse in axialer Richtung hinter dem Ende des Zapfens befinden, wobei die Querachse sich zweckmäßig mit der Schloßachse schneidet Hierdurch kann sich die Sperrklinke im Bereich hinter dem Ende des Zapfens über die gesamte Breite des Drückerstiftes erstrecken, wobei der Schlitz in diesem Bereich bis zur gegenüberliegenden Oberfläche des Drückerstiftes reichen soll. Diese Anordnung, bei welcher der Hebeldrehpunkt am Ende und etwa auf der Mittellinie der-betreffenden Stifthälfte angeordnet ist und bei welcher der Hebel taschenmesserartig klappbar ist, hat den Vorteil, daß die gesamte Stiftbreite zur Lagerung des Sperrklinkenhebels verfügbar ist. Die Drehachse kann daher ausreichend stark dimensioniert werden, während die Bohrungen im Sperrklinkenhebel und dem Drückerstift ausreichend groß und ausreichend weit vom Rand der Teile entfernt sein können. Dies ist fertigungstechnisch günstig und erhöht die Stabilität.
  • Um den Drücker auch axial fest mit dem Drückerstift zu verbinden, ist es bekannt, den Drückerstift von den Enden her zu schlitzen und radial in die Schlitze am Drückerhals vorgesehene Radialschrauben einzudrehen, welche die beiden durch den Schlitz getrennten Bereiche voneinander wegspreizen und so den Drücker am Drückerstift festklemmen.
  • Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß der für die Anordnung der Sperrklinke vorgesehene Schlitz durch entsprechend lange Ausbildung gleichzeitig die Funktion des an sich be; kannten Klemmschlitzes übernimmt. Hierzu erstreckt sich der Schlitz auf beiden entgegengesetzten Oberflächen zweckmäßigerweise bis in die Höhe des Eingriffsendes der Sperrklinke.
  • Es ist noch darauf hinzuweisen, daß sich in dem axialen Spalt zwischen den beiden Schloßnußhälften ein in diesem drehbar gelagertes Zwischenstück mit einer Bohrung befindet, die konzentrisch zu den Vierkantdurchbrüchen der Nußhälften verläuft und kleiner als die Durchbrüche ist. Bevorzugt bei einem derartigen Schloß wird die Erfindung angewandt.
  • Der sich von der ersten Drückerstifthälfte wegerstreckende Zapfen ist abgesehen von dem Gegenlagerbereich kreiszylindrisch ausgebildet.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Fig. 1 eine teilweise axial geschnittene Draufsicht eines erfindungsgemäßen Schlosses mit zwei C-förmigen Türdrückern, Fig. 2 eine teilweise axial geschnittene vergrößerte Einzelansicht des erfindungsgemäßen Türdrückerstiftes im Eingriffszustand der beiden Drückerstifthälften, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der einen Drückerstifthälfte nach Fig. 2 im Nichteingriffszustand der Sperrklinke, Fig. 4 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 3, Fig. 5 eine teilweise geschnittene Draufsicht analog Fig. 1 einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlosses, Fig. 6 eine teilweise geschnittene vergrößerte Seitenansicht des bei der Ausführungsform nach Fig. 5 verwendeten Drückerstiftes und Fig. 7 eine gegenüber Fig. 6 um 900 gedrehte weitere Seitenansicht des Türdrückerstiftes.
  • In den Fig. 1 und 5 sind das Türblatt 20, die Falle 21 und die beiden entlang einer Trennlinle- 23 axial voneinander getrennten Schloßnußhälften 22a, 22b nur rein schematisch strichpunktiert veranschaulicht. Auch das sich in dem axialen Spalt zwischen den beiden Schloßnußhälften 22a, b befindende, in dem axialen Spalt drehbar gelagerte Zwischenstück 24 mit einer Bohrung, die konzentrisch zu den Vierkantdruchbrüchen der Schloßnußhälften 22a, b verläuft und kleiner als diese Durchbrüche ist, ist in der Zeichnung nur schematisch angedeutet.
  • Nach den Fig. 1 bis 4 ist in den Vierkantdurchbrüchen der Schloßnußhälften 22a, b ein vierkantförmiger Drückerstift 11 angeordfret, welcher aus zwei Drückerstifthälften 11a, 11b besteht, deren Aufbau im folgenden anhand der Fig. 1 bis 4 beschrieben wird.
  • Die erste Drückerstifthälfte 11a besteht aus dem üblichen Vierkantbereich, von dem aus sich axial ein kreiszylindrischer Zapfen 12 mit kleinerem Durchmesser in eine entsprechende Bohrung 13 der koaxial dazu angeordneten zweiten Drückerstifthälfte 11b erstreckt. Die Bohrung der zweiten Drückerstifthälfte 11b geht an ihrem von der Drückerstifthälfte 11a abgewandten Ende in einen Schlitz 16 über, dessen für die Erfindung wesentliche Formgebung aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist. Der Schlitz verläuft durch die Mittelachse 18 und durchdringt den stirnseitigen Endbereich der Drückerstifthälfte 11b von einer Oberfläche bis zur gegenüberliegenden. Die innere Begrenzungsfläche des Schlitzes 16 nimmt den insbesondere aus den Fig, 2 und 3 ersichtlichen schrägenVerlauf, wodurch ein Unterbringungsraum für eine Sperrklinke 14 geschaffen wird.
  • Die Sperrklinke 14 ist oberhalb des Endes des Zapfens 12 mittel-s einer Querachse 19 und eines dort angeordneten Gelenkstiftes nahe dem äußeren Ende der Drückerstifthälfte 11b angelenkt. Die Sperrklinke 14 weist ein widerhakenförmiges Teil 14' (Fig. 3) auf, an welches sich in Richtung auf die erste Drückerstiftehälfte 11a hin eine schräge Rampe 14" anschließt. Im zusammengesteckten Zustand der beiden Drückerstifthälften 11a,b befindet sich in gleicher axialer Höhe wie das Hakenteil 14' ein Gegenlager 15 im Endbereich des Zapfens 12. In den Fig. 1 und 2 sind die Sperrklinke 14 und ihr Gegenlager 15 im Eingriffszustand dargestellt. In dieser Position kann sich aufgrund der rotationssymmetrischen Ausbildung des Gegenlagers 15 die Drückerstifthälfte 11a relativ zu der Drückerstifthälfte 11b um die Mittelachse 18 verdrehen. Ein axiales Herausziehen des Zapfens 12 aus der Bohrung 13 ist in diesem Eingriffszustand jedoch nicht möglich.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen die Sperrklinke 14 im ausgeschwenkten Zustand, indem das hier nicht dargestellte Gegenlager 15 außer Eingriff mit dem Zahn 14' der Sperrklinke 14 ist.
  • Von besonderem Vorteil ist es, daß der Endbereich 14"' (Fig. 2) der Sperrklinke 14, welcher sich um die Querachse 19 herum erstreckt, eine Breite hat, die dem Abstand zweier gegenüberliegen-Spricht.
  • der Oberflächen des Drückerstiftes 11 ent/- Auf diese Weise sind die beiden gegenüberliegenden Längskanten 14 iris der Sperrklinke 14 im eingeschwenkten Zustand derselben bündig mit den Oberflächen des Drückerstiftes 11. In diesem Zustand kann also der Türdrücker 17b gemäß Fig. 1 axial auf den Türdrückerstift 11 aufgeschoben werden. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Sperrklinke 14 ist in diesem aufgeschobenen Zustand des Türdrückers 17b ein Außereingriffkommen zwischen der Sperrklinke 14 und dem Gegenlager 15 des Zapfens 12 nicht mehr möglich.
  • Der entgegengesetzte Türdrücker 17a wird in üblicher Weise auf den Vierkant der Türdrückerhälfte 11a aufgeschoben.
  • Die Türdrücker 17a, 17b werden außer am Drückerstift 11 in üblicher Weise durch eine Lagerungsanordnung 25 am Türblatt 20 gehalten.
  • Die Montage des erfindungsgemäßen~Schlosses geht wie folgt vor sich: Zunächst werden die beiden Drückerstifthälften 11a, 11b in getrenntem Zustand von entgegengesetzten Seiten des Schlosses in die Schloßnüsse 22a, 22b eingeschoben, wobei gleichzeitig der Zapfen 12 in die Bohrung 13 eindringt. Der Zapfen 12 durchdringt auch die Bohrung in dem Zwischenstück 24.
  • Die beiden Drückerstifthälften 11a, 11b werden jetzt so weit zusammengeschoben, wie das aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht.
  • Hierbei schwenkt die Sperrklinke 14 zunächst in die aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Position aus, so daß der Sperrzahn 14' (Fig. 3) und das Gegenlager 15 in Ausrichtung miteinander kommen können.
  • Wird nunmehr der Türdrücker 17b auf die Drückerstifthälfte 11b axial aufgeschoben, so wird die Sperrklinke 14 in die aus den Fig. 1 und 2 ersichtliche Position zurückgeschwenkt, in der sich die Sperrklinke 14 und ihr Gegenlager 15 in Eingriff befinden. Ohne besondere Maßnahmen ist nunmehr eine axial unverschiebliche, jedoch drehbare Verbindung zwischen den beiden Drückerstifthälften 11a, lib hergestellt.
  • Im übrigen entspricht die Montage des Schlosses und der Türdrücker dem Üblichen.
  • In der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Drückerstift in Verbindung mit einem an sich bekannten Türbeschlag 25 veranschaulicht, wie er für Feuerschutztüren Verwendung findet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 7 bezeichnen gleiche Bezugszahlen entsprechende Teile wie in den Fig. 1 bis 4.
  • Zusätzlich zu dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel weist die Drückerstifthälfte 11a in ihrem von der Hälfte 11b abgewandten Endbereich einen Querschlitz 26 auf. Der im entgegengesetzten Endbereich des Drückerstiftes 11 vorgesehene Schlitz 16 für die Sperrklinke 14 ist bei diesem Ausführungsbeispiel wesentlich länger als der betreffende Schlitz beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 ausgebildet, und zwar etwa axial genauso lang wie der Schlitz 26.
  • Nach Fig.5 können im Hals der Drücker 17a, 17b vorgesehene Radialschrauben 27 radial in die Schlitze 16, 26 eingreifen und die Schenkel der Schlitze auseinanderdrücken, um so eine axial feste Verbindung zwischen dem Drückerstift 11 und den Drückern 17a, b herbeizuführen. Die Türdrücker sind also zusätzlich zu der drehfesten Verbindung auch axial unverschieblich mit den Drückerstifthälften 11a, b verbunden. Außerdem ist die Drückerstifthälfte 11a im Bereich des Schlitzes 26 noch mit einer koaxialen Bohrung 28 versehen.
  • Nach dem Eindrehen der Radialschrauben 27 sitzt der aufgespreizte Stift 11 fest in den Vierkantlöchern der Drückerhälse. Es werden also beide Stifthälften 11a, lib in ihren zugehörigen Drückern 17a, 17b fest verspannt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 7 wird also der für die Anordnung der Klinke 14 vorgesehene Schlitz 16 aufgrund geeignete Verlängerung gleichzeitig auch für die Verspannung der Drückerhälfte 11b im Vierkantloch des Drückers 17b ausgenutzt.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Türdrückerverbindung für eine aus zwei axial einander gegenüberliegenden Nußhälften bestehende Schloßnuß Patentansprüche: f tl Türdrückerverbindung mit durch einen unrunden, aus zwei Hälften bestehenden Drückerstift verbundenen Drückern für ein Schloß, insbesondere Türschloß, mit aus zwei axial einander gegenüberliegenden Nußhälften bestehender Schloßnuß, deren Hälften unrunde, insbesondere vierkantförmige, koaxiale oeffnungen aufweisen, in welche von außen je eine entsprechend unrunde Drückerstifthälfte des Drückerstiftes einsetzbar ist, wobei die beiden Drückerstifthälften durch einen sich zwischen ihnen erstreckenden koaxialen Zapfen mit geringerem Durchmesser axial unverschieblich, jedoch relativ zueinander um die Drückerstiftachse verdrehbar miteinander verbunden sind, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß sich der Zapfen (12) von der ersten Drückerstifthälfte (11) in eine koaxiale Bohrung (13) der zweiten Drückerstifthälfte (leib) erstreckt und dort durch eine Sperrklinke (14) gegen axiales Herausziehen gehalten ist.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Zapfen (12) mit der ersten Drückerstifthälfte (11a) drehfest verbunden ist und sich innerhalb der Bohrung (13) drehen kann.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Zapfen (13) aus einem Stück mit der ersten Drückerstifthälfte (?pa) besteht.
  4. 4. Verbindung nach Anspruch 2 oder 3 , dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Verbindung zwischen der Sperrklinke (14) und ihrem Gegenlager am Zapfen (15) die dem Arbeitswinkel entsprechende Drehbewegung zuläßt.
  5. 5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß Bereiche der Sperrklinke (14) oder mit ihr kinematisch gekuppelter Teile sich durch einen Schlitz (16) bis zur Oberfläche der zweiten Drückerstifthälfte (11b) erstrecken und bündig mit der Oberfläche sind, wenn die Sperrklinke (14) mit ihrem Gegenlager (15) in Eingriff steht, jedoch von der Oberfläche nach außen vorsteht, wenn die Sperrklinke (14) mit ihrem Gegenlager (15) außer Eingriff ist.
  6. 6. Verbindung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Sperrklinke (14) zumindest mit dem zur Oberfläche der zweiten Drückerstifthälfte (11b) reichenden Teil in dem vom Türdrücker (17b) umfaßten Bereich des Drückerstiftes (11) angeordnet ist.
  7. 7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Gegenlager (15) der Sperrklinke (14) rotationssymmetrisch zur Schloßachse (18) ausgebildet ist.
  8. 8. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß zur Bildung des Gegenlagers (15) der Zapfen (12) sich zunächst nach außen verjüngt und dann radial nach außen vorspringt.
  9. 9. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Sperrklinke um eine quer zur Schloßachse (18) verlaufende Achse (19) schwenkbar ist.
  10. 10. Verbindung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Querachse (19) sich in axialer Richtung hinter dem Ende des Zapfens (12) befindet.
  11. 11. Verbindung nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Querachse (19) sich mit der Schloßachse (18) schneidet
  12. 12. Verbindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gek e n n z elch -n e t , daß die Sperrklinke (14) sich im Bereich hinter dem Ende des Zapfens (12) über die gesamte Breite des Drückers (11) erstreckt und der Schlitz (16) in diesem Bereich bis zur gegenüberliegenden Oberfläche des Drückerstiftes (11) erstreckt.
  13. 13. Verb X ung nach Anspruch 12, dadurch gek e n nz e ich ne t daß der Schlitz (16) sich auf beiden Oberflächen bis in die Höhe des Eingriffsendes der Sperrklinke (14) erstreckt.
  14. 14. Verbindungnach-einemder vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Zapfen (12) außerhalb des Gegenlagerbereiches zylindrisch ist.
  15. 15. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen den Drückerstifthälften (11a,- 11b) zu deren Trennung ein ebenes Zwischenstück (24) mit einer Bohrung entsprechend dem Durchmesser des Zapfens (12) vorgesehen ist, welches allseitig über die Stiftoberfläche vorsteht.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3107606A1 (de) * 1980-08-08 1982-03-18 Rudolf Dipl.-Wirtsch.-Ing. 3548 Arolsen Wilke Zweiteiliger drueckerstift
DE3127151A1 (de) * 1981-07-09 1983-01-27 HEWI Heinrich Wilke GmbH, 3548 Arolsen Tuerbeschlag
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DE19923255A1 (de) * 1999-05-20 2000-11-23 Wilke Heinrich Hewi Gmbh Türdrücker für Anti-Panik-Türschlösser
DE19956537C1 (de) * 1999-11-24 2001-12-06 Dorma Gmbh & Co Kg Türdrückergarnitur

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