DE2928006C3 - Schaftrahmen für Bandwebmaschinen - Google Patents
Schaftrahmen für BandwebmaschinenInfo
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- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
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- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/06—Heald frames
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schaftrahmen für Bandwebmaschinen, der ein erstes und ein zweites Paar
von Stäben aufweist, die von gegenüberliegenden vertikalen Schenkeln des Rahmens abstehen und kurz
voreinander enden, wobei die Litzen in zwei Gruppen unterteilt sind, die unabhängig voneinander auf den
Stäben des ersten und zweiten Paares aufgereiht sind.
Bei bekannten Schaftrahmen für Bandwebmaschinen ist jeder Stab nur an einem Ende durch den
zugeordneten vertikalen Schenkel des Rahmens abgestützt. Ein allgemeines Problem bei Schaftrahmen dieser
bekannten Bauart besieht darin, daß die die Litzen abstützenden Stäbe /u starken Vibrationsbewegungen
neigen, wenn der Schaftrahmen während des Webvorgangs auf- und abbewegt wird, was häufig zur Folge hat.
τ daß die Stäbe oder die daran abgestützten Litzen brechen oder anderweitig beschädigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schaltrahmen zu schaffen, bei dem
die die Litzen abstützenden Stäbe während des Webens
κι an einer Vibrationsbewegung gehindert sind.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei Verbindungselemente jeweils einen
Stab des ersten Paares mit einem Stab des zweiten Paares an deren freien Enden verbinden.
li Durch diese Maßnahme wird eine stabilere Abstützung
der Stäbe erreicht, so daß diese während des Webens an einer Vib.-ationsbewegung gehindert und
demzufolge zusammen mit den Litzen vor einer Beschädigung geschützt sind.
2i) Besonders zweckmäßige Ausbildungen der Verbindungselemente
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die nachfolgend näher erläutert
werden. Es zeigt
.'ϊ F i g. 1 eine Vorderansicht eines Webschaftes für
Bandwebmaschinen,
Fig. 2 in größerem Maßstab eine ausschnittsweise Vorderansicht des Webschaftes nach Fig. I, die ein
Verbindungselement für gegenüberliegende Stäbe zum
to Abstützen der im Schnitt dargestellten Litzen zeigt.
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie MI-III in Fig. 2,
Fig.4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Verbindungselementes
nach F i g. 2,
Fig.6 eine ausschnittsweise Vorderansicht einer Abwandlung des Wegschaftes, und
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Verbindungselementes für gegenüberliegende Stäbe zum Abstützen der Litzen bei dem abgewandelten Webschaft nach F i g. 6.
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Verbindungselementes für gegenüberliegende Stäbe zum Abstützen der Litzen bei dem abgewandelten Webschaft nach F i g. 6.
•Wie dies in F i g. 1 gezeigt ist, besteht ein Webschaft
10 für Bandwebmaschinen aus zahlreichen Litzen 11 (bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel zehn Litzen), die
jeweils in der Mitte eine öse 12 haben, durch die ein Kettfaden beim Weben hindurchlaufen kann, und aus
einem Schaftrahmen 13 zum Abstützen der Litzen 11. Der Schaftrahmen O ist im allgemeinen rechteckig und
besteht aus einem ersten und einem zweiten Paar Stäben 14, 15 und 16, 17 zum Abstützen der Litzen 11,
die von gegenüberliegenden vertikalen Schenkeln 18,19 des Rahmens rechtwinklig abstehen. Der obere und der
untere Stab 14,15 des ersten Paares erstreckt sich gegen den oberen und den unteren Stab 16, 17 des zweiten
Paares und endet kurz vor diesem und umgekehrt.
Die Litzen 11 sind in zwei Gruppen unterteilt, die voneinander getrennt durch die Stäbe 14, 15 des ersten
Paares und die Stäbe 16,17 des zweiten Paares getragen werden. Jede Litze 11 hat zwei Endösen 20 (F i g. 2) an
ihren gegenüberliegenden Enden, durch welche die oberen und unteren Stäbe 14,15 des ersten Paares bzw.
die oberen und unteren Stäbe 16,17 des zweiten Paares lose hindurchragen. Die Litzen 11 sind demzufolge
zwischen den Stäben 14, 15 des ersten Paares und zwischen den Stäben 16, 17 des zweiten Paares
abgestützt.
Der Webschaft 10 umfaßt ferner ein oberes und ein
unteres identisches Verbindungselement 21, 22. das an
den gegenüberliegenden horizontalen Schenkeln 23 b/w. 24 des Rahmens angeordnet ist. um die
gegenüberliegenden oberen Stäbe 14, 16 :<n ihren freien
Enden 14a. 16a bzw. die gegenüberliegenden unteren Stäbe 15, 17 an ihren freien Enden 15 :. 17a miteinander
zu verbinden. Jedes Verbindungselement 21, 22 ist aus einem Streifen aus einem elastischen Metall oder aus
einem starren Kunstharz hergestellt. Wie dies am be ,ten
aus Fig. 5 ersichtlich ist, hat der Streifen einen ■..
Schnapphaken 25 an seinem einen Ende und einen ersten und einen zweiten Flansch 26, 27, der im
gegenseitigen seitlichen Abstand an seinem anderen Ende angeordnet sind. Zwischen dem Schnapphaken 25
und dem eisten und dem zweiten Flansch 26, 27 ist ein länglicher Vorsprung 28 angeordnet, der sich horizontal
über die gesamte Breite des Streifens erstreckt. Durch jedes Verbindungselement 21 (22) ist einer der
gegenüberliegenden horizontalen Rahmenschenkel 23 (24) zwischen dem Schnapphaken 25 und dem
> Vorsprung 28 festgehalten, während die freien Enden 14a, 16a der oberen Stäbe 14, 16 (die freien Enden 15a.
17a der unteren Stäbe 15, 17) zwischen dem ersten Flansch 26 und dem Vorsprung 28 bzw. zwischen dem
Vorsprung 28 und dem zweiten Flansch 27 festgehalten ;·. sind. Sowohl der erste als auch der zweite Flansch 26, 27
hat ein leicht nach innen abgewinkeltes Ende 26a, 27a (Fig. 3 und 4), welches verhindert, daß einer der
gegenüberliegenden Stäbe 14, 16, (15, 17) unbeabsichtigt im rechten Winkel zum Schaftrahmen 13 verbogen m
wird, wenn sich der Schaftrahmen beim Weben auf- und abbewegt.
Jedes Verbindungselement 21, 22 hat ferner eine Zunge 29, die zwischen dem ersten und dem zweiten
Flansch 26, 27 angeordnet ist und gegenüber dem s-Vorsprung
28 versetzt ist. Wie dies am besten aus F i g. 2 ersichtlich ist, ragt die Zunge 29 in einen Raum zwischen
den freien Enden 14a und 16a (15a und Ma) der gegenüberliegenden Stäbe 14 und 16 (15 und 17) hinein.
so daß jedes Verbindungselement 21, 22 an einer Verschiebung in Querrichtung des Schaftrahmens 13
gehindert ist. Wegen des Schnapphakens 25 ist jedes an dem Schaftrahmen 13 angeordnete Verbindungselement
21, 22 an einer unbeabsichtigten Verlagerung gehindert.
Bei einer in den F i g. 6 und 7 gezeigten zweiten Ausführungsform werden die gegenüberliegenden Stäbe
14 und 16 (15 und 17) an ihren freien Enden 14a und 16,7 (15;/ und 17a/1 durch eines von zwei abgewandelten
Verbindungseleiiienten 30, 30 zusammengehalten, von denen nur eines gezeigt ist. jedes dieser Verbindungselemente
30, 30 hut einen C-förniigen Querschnitt, eine längliche Basis 31. einen Schnapphaken 32, der im
wesentlichen rechtwinklig von einer Oberkante der Basis 31 absteht, und einen ersten und einen zweiten
Flansch 33, 34, die im seitlichen Abstand von einer Unterkante der Basis 31 rechwinklig abstehen. Die
freien Enden 14a und 16a (15a und 17a,; der gegenüberl'egenden Stäbe 14 und 16 (15 und 17) sind
/wischen dem ersten Flansch 33 und dem Schnapphaken 32 bzw. zwischen dem Schnapphaken 32 und dem
/weiten Flansch 24 festgehalten. Sowohl der erste als auch der zweite Flansch 33, 34 hat ein leicht nach inr.en
abgewinkeltes Ende 33a. 34a, das mit dem Schnapphaken
32 zusammenwirkt, um einen der gegenüberliegenden Stabe 14, 16 (15, 17) daran zu hindern, in einer zur
Hauptebenc des Schaftrahmens 13 rechtwinkligen Richtung aus seiner Lage versehentlich herauszubiegen,
wenn der Schuhrahmen während des Webens auf- und abbewegt wird.
jedes Verbindungselement 30 hat ferner eine Zunge 35. die mit derjenigen des Ausführungsbeispiels nach
den F i g. I bis 5 sow ohl hinsichtlich ihrer Ausbildung ais auch ihrer Wirkungsweise identisch ist. Wenn die
gegenüberliegenden Stäbe 14 und 16 (15, 17) durch das Verbindungselement 30 (30) miteinander verbunden
sind, dann werden sie demzufolge an einer Schwingbewegung während des Webens gehindert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schaftrahmen für Bandwebmaschinen, der ein erstes und ein zweites Paar von Stäben aufweist, die
von gegenüberliegenden vertikalen Schenkeln des Rahmens abstehen und kurz voreinander enden,
wobei die Litzen in zwei Gruppen unterteilt sind, die unabhängig voneinander auf den Stäben des ersten
und zweiten Paares aufgereiht sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verbindungselemente
(21, 22, 30) jeweils einen Stab des ersten Paares (14, 15) mit einem Stab des zweiten Paares
(16,17) an deren freien Enden verbinden.
2. Schaftrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (30)
einen C-förmigen Querschnitt haben.
3. Schaftrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungselement einen Schnapphaken (32) hat, der mit einem Stab des ersten Paares (14, 15) und mit einem Stab des
zweiten Paares (16,17) in Eingriff bringbar ist.
4. Schaftrahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement einen
ersten und einen zweiten Flansch (33,34) hat, die mit dem Schnapphaken (32) zusammenwirken, um einen
Stab des ersten Paares (14, 15) und einen Stab des zweiten Paares (16,17) zwischen dem ersten Flansch
(33) und dem Schnapphaken (32) bzw. zwischen dem Schnapphaken (32) und dem zweiten Flansch (34)
festzuhalten.
5. Schaftrahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Flansch
(33, 34) ein geringfügig nach innen abgewinkeltes Ende (33a, 34a; haben.
6. Schaftrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement eine
Zunge (35) hat, die in den Raum zwischen den freien Enden (14a, 16a bzw. 15a, 17a;paarweise gegenüberliegender
Stäbe eingreift.
7. Schaftrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungselement (21,
22) einen Schnapphaken (25) an einem Ende, einen ersten und einen zweiten Flansch (26, 27) am
anderen Ende und einen zwischen dem Schnapphaken und den Flanschen angeordneten Vorsprung
(28) aufweist, wobei der Schnapphaken (25) mit dem Vorsprung (28) zusammenwirkt, um dazwischen
einen der horizontalen Schenkel (23, 24) des Rahmens (13) festzuhalten, und wobei ein Stab des
ersten Paares (14, 15) und ein Stab des zweiten Paares (16,17) zwischen dem ersten Flansch (26) und
dem Vorsprung (28) bzw. dem Vorsprung (28) und dem zweiten Flansch (27) festgehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
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