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DE2926061A1 - Wagen fuer schnellbrennoefen, besonders fuer produkte aus keramikmaterial wie kacheln u.a. - Google Patents

Wagen fuer schnellbrennoefen, besonders fuer produkte aus keramikmaterial wie kacheln u.a.

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Publication number
DE2926061A1
DE2926061A1 DE19792926061 DE2926061A DE2926061A1 DE 2926061 A1 DE2926061 A1 DE 2926061A1 DE 19792926061 DE19792926061 DE 19792926061 DE 2926061 A DE2926061 A DE 2926061A DE 2926061 A1 DE2926061 A1 DE 2926061A1
Authority
DE
Germany
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stanchions
frame
vertical
lining
attached
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19792926061
Other languages
English (en)
Inventor
Mauro Poppi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POPPI STUDIO TEC IND
Original Assignee
POPPI STUDIO TEC IND
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Filing date
Publication date
Application filed by POPPI STUDIO TEC IND filed Critical POPPI STUDIO TEC IND
Publication of DE2926061A1 publication Critical patent/DE2926061A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/12Travelling or movable supports or containers for the charge
    • F27D3/123Furnace cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

Anmelder; Stuttgart, 2?» Juni 1979
Studio Teenico Industriale P 37J8 Hp Ing. POPPI S.p.A.
Via Radici Nord Castellarano (Reggio Emilia) Italien
Vertreter:
Kahler-Schwindling-Späth Patentanwälte Hohentwielstraße 4-1 7000 Stuttgart 1
Wagen für Schnellbrennöfen, besonders für Produkte aus Keramikmaterial wie Kacheln und ähnliches
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WAGEH FÜR SCHNiiLLBRENNÖFEK, 13IiSONDERS FÜR PIiODUKTE AUS KE-RAMIKhATJiRIAL VlJIi IiACIIELh UlU) ÄHNLICHES.
■. — . — .■
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Wagen für Schnellbreniiöfen, besonders für Produkte aus Keramikiiiaterial wie Kacheln und ähnliches. Speziell, aber nicht ausschliesslich, findet er eine nützliche Anwendung als Transportwagen für Keramikkachelri und ähnliches während der Phase des Schnellbrennens der Kacheln selbst. Bei einigen Schnellbrennverfahren von Keramikkacheln oder ähnlichen Produkten werden zum Transport der Kacheln Wagen benutzt, die hauptsächlich aus einem flachen Grundrahmen bestehen, der auf Rädern montiert und auf der oberen, der Flamme und den Gasen von hoher Temperatur ausgesetzten Seite entsprechend isoliert ist. Auf dem Rahmen sind in kurzen Abständen voneinander vertikale Rungen installiert, normalerweise metallen (aus liitzebeständigem Stahl), die oben aus der Isolierung herausragen, um mit ihren freien Enden eine Ladefläche zu bilden. Die zu brennenden Keramikkacheln werden direkt auf diese Enden aufgelegt oder - noch häufiger - auf Streben, die horizontal von den genannten Rungen getragen werden.
Die Verwendung von Wagen mit nur einem thermoisolierten Rahmen bringt den schweren Kachteil mit sich, dass der ganze, oben aus der Isolierschicht herausragende Teil dem direkten Einwirken der Flamme und der lieissen Gase (9OO ·* 1200° C) ausgesetzt bleibt; die Materialien, einschliosslich der lietallmaterialien (hitze— beständiger Stahl), die normalerweise für die genannten Rungen (und Streben) benutzt werden, sind nicht in der Lage, der ther-
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mischen und chemischen Einwirkung, der sie im Brennofen ausgesetzt sind, lange zu widerstehen. Besonders die Stähle weisen schnell offensichtliche Anzeichen von fortschreitender Ober— flächenspaltung auf. Dieser Nachteil kann praktisch nicht durch eine eventuelle Thermoisolierung der Rungen mit normalem hitzebeständigen Material beseitigt werden, da ein schneller Brenn— zyklus, der ungefähr eine Stunde dauert, das Material erheblichen Temperaturechocks aussetzt, die von normalem, hitzebeständigen Material nicht ausgehalten werden, da sich dies dann schnell spalten und innerhalb kurzer Zeit zerbröckeln würde. Ein gleicher Kachteil zeigt sich bei der Isolierung des oberen Teils des vfagenrahmens, die normalerweise mit einer hitzebeständigen Stampfmasse oder mit hitzebeständigan Blöcken von erheblicher Stärke erhalten wird und daher von einer beträchtlichen Menge und einer erheblichen Trägheit ist. Die Anzeichen der obenerwähnten Nachteile führen zu einer schnellen Ausserbetriebsetzung der Wagen und folglich zu hohen tfartungs- und Betriebskosten für die gesamte Schriellbreimanlage.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die obengenannten Nachteile zu vermeiden durch die Verwirklichung eines Wagens für Schriellbrermüfen, besonders für Keramikprodukte wie Kacheln und ähnliches, gßkeniizelehnet durch die Iconstruktive Einfachheit und die Gewährleistung von Leistungsfähigkeit und Lebensdauer, i/eiterer Zweck dor vorliegenden Erfindung ist der, einen V/agen für Scimollbremioferi zu liefern, der in der Lage ist, eine sichere thermische und chemische Isolierung aller metallenen Teile zu bieten, die direkt odor indirekt der Flamme und/oder den
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hoisseii Gasen ausgesetzt sind.
Ein Vorteil, der durch die vorliefcen.de ivriindung· geboten wird, ist dio optimale Widerstandsfähigkeit ge en Teiiperiii urschocks. Ein weiter durch die vorliegende l-rfindung gebotener Vorteil ist die insgesamt niedrige tfurmekapazitiit, die während der Brenrijüicise und dox1 umlaufphase der V/a:;en aussorlialb des Ofens nur begx-enzte Energieverluste erlaubt.
Die genannten Vorteile und nocli wt'itore werden durch die vorliegende lirfiiiduiig erreicht, welche einen ivietc\llrtihmen enthält, der auf Kadern n:oiitiort ist, sowie dünnt: !tunken, die vertikal aus dein fieiiarmten nahmen herausra^en, dadurch ;okonnzeiclmet, dass sie entiiült: Eine iiehrheit der ^ühaiinten vertikalen itungen, die mit ihren unteren linden auf bestimmten Punkten des geriarmten italiiiiens auf liegen., welche* die iiest-'-oui^nete untere Auflagefläche (für die .tunken) in einer Zone- von niedriger Temperatur bilden, wobei ciii> ^eiuirmten iuui.";on obere freie Enden tragen, die /?oei;',nc?t sind, die ideale Ladei'läclie (besonders für Kcramikproiluktu wie Kaclieln und ahnliches) zu bilden und im limerun des Ofens,in der Zone von hoher Temperatur, genau die genannte uesLgeeLgnete Auflagefläche wiedergeben; wobei schliesslieh die genannt en iiunt-en ans dünnen Stäben aus hi tzbestündigem i;atoriai bestehen, die über eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Teittperaturschoclcs verfügen; — wenigstens eine Auskleidung aus thermoisoI icjrendejii Material von niedriger Voluiiienmasse und witlers taridsfällig gegen Teinporaturschocks, die ooex'iialb des Rahmens lätiüi Scluitz desselben und alter unteren lOleniente des Wagens angebracht ist; — seitliche Diclfc leinen te, die an den seitlichen
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Kanten der genannten Auskleidung- befestigt sind und zur Isolierung des Rahmens und aller unteren Elemente vom oberen Raum des Brennofens dienen.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen besser aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung zweier vorgezogener, aber nicht ausschliesslicher Verwirklichungsformen hervor, die rein als Beispiel und nicht begrenzend in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, von denen: - die Abb. 1 eine vertikale und teilweise im Schnitt verlaufende Frontalansicht einer ersten Verwirklichungsform der betreffenden Erfindung zeigt} - die Abb. 2 zeigt eine Plandarstellung einer zweiten Verwirklichungsform der betreffenden Er— findungj — Abb. 3 zeigt eine vertikale und teilweise im Schnitt nach der Ebene II-II aus der Abb. 2 verlaufende Seitenansicht j Abb. 4 zeigt vergrö'ssert das Detail eines Schnittes nach der Ebene I1I-III aus der Abb. 3.
Bezugnehmend auf die erwähnten Abbildungen ist mit (i) ein Metallrahmen in Form eines Flachrahmens bezeichnet, der auf vier Hadern (2) montiert ist, die von zwei parallelen Achsen (6) und (7) getragen werden und auf der Unterseite des genannten Rahmens befestigt sind. Auf dem liahinen (1) sind Supporte (3) befestigt, die aus "L"-Profilen bestehen und deren obere Kanten (3a) eine einzige und bestgeeignete flache untere Auflagefläche (8) ergeben. Die Supporte (3) sind gleich und mit gleichmassigen Abständen voneinander parallel zu den festen Achsen der Räder (2) angeordnet. Auf den genannten Supporten (3) und lotrecht zu diesen sind mit ßleichmässigen Abständen voneinander
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Querstreben {k) befestigt, die gleich sind und über der Vertikalen der oberen Kanten (3*0 zylindrische Bohrungen mit vertikalen Achsen aufweisen, die dazu bestimmt sind, rolsrförinige Haiteelemente (5) aufzunehmen, die auf den genannten oberen Kanten aufliegen. Im Inneren der rohrförmigen Halteelemente (5) befinden sich jeweils gleiche vertikale Rungen (9)» die mit ihren unteren Enden auf den oberen Kanten (3^·) aufliegen. Die genannten vertikalen Rungen von gleicher Länge sind untereinander parallel und ihre oberen freien Enden (9a·) bilden eine bestgeeignete Ladefläche (io) für Kerarnikprodukte, und insbesondere für Kacheln (32), weiche parallel zu der idealen unteren Auflagefläche (8), die durch die oberen Kanten (3a) gebildet wird. Die genannten vertikalen Rungen bestehen aus dünnen Stäben aus hitzebeständigem Material und verfügen über eine gute Widerstandsfähigkeit go{^en Temperaturschocks. Bei der Verwirklichungsf orrri der betreffenden .Erfindung wie in den Abbildungen 2 und 3 sind entlang am Umfang um die Hehrheit der genannten vertikalen Rungen (9) herum äussere vertikale Rungen (11) vorgesehen, die eine grössere Höhe der vertikalen Rungen (9) aufweisen. Auch die äusseren vertikalen Rungen (ii) bestehen aus dünnen Stäben aus hitzebeständigem Material mit ei— nor guten Widerstandsfähigkeit i^e^en Temporatui^-schocks und sind innen in rohrförmigen ilalteelenienten (5) untergebracht, wobei sie einfach mit ihren unteren iCiiuen auf den oberen Kanten (3a) der Supporte (3) aufliegen. Die oberen freien Enden (i1a) der äusseren vertikalen Iiun.f-;eii (11) ragen über die ideale Ladefläche (1O) heraus und sind mit Anschlägen (12) versehen,
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an welche die kleinen Keramikplatten (13) seitlich angelegt werden. Die genannten kleinen Platten sind aus hitzebeständigem Material, haben eine kleine Stärke und liegen auf den oberen freien Enden (9a) der vertikalen Rungen (9) auf, und zwar eine neben der anderen, so dass sie eine durchgehende Auflagefläche (lh) für die Keramikprodukte bilden. Die kleinen Keramikplatten (13) werden seitlich am äusseren Umfang der Auflagefläche (i4) entlang von den Anschlägen gehalten. Die Anschläge (i2) und die oberen freien Enden (Ha) entsprechen der Stärke der genannten kleinen Keramikplatten (I3)» so dass sie vertikal über die ideale Ladefläche (1O) in einer Höhe herausragen, die nicht über die Stärke der genannten kleinen Keramikplatten hinausgeht. In der ersten Verwirklichungs— form der Erfindung, die in Abb. 1 dax-gestellt ist, bestehen die vertikalen Rungen (9) aus dünnen zylindrischen Stäben, die mit hitzebeständigem Material gefüllt sind; in der zweiten Verwirklichungsform wie in den Abbildungen 2 und 3 sind die vertikalen Rungen (9)» und besonders die vertikalen Rungen (11) von grösserer Höhe, innen hohl und haben einen gleichbleibenden zylindrischen oder prismatischen Querschnitt. In die genannten Hohlräume ist bei den äusseren vertikalen Rungen (11) ein Metallkern (15) zur Verstärkung eingesetzt mit der Aufgabe, die Biegebelastungen am Fuss der Runge auszuhalten. Eine gleiche Massnahme kann auch für die hohlen vertikalen Rungen (9) getroffen werden. Für den Fall, dass das Einsetzen zum Teil oder ganz eines Metallkerns zur Verstärkung nicht notwendig ist, werden die genannten Hohlräume teilweise oder ganz mit einem
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Isoliermaterial auf Basis von Keramikfasern niedriger Dichte gefüllt. Dies, um zu vermeiden, dass die Gase von hohen Temperaturen an die Supporte (3) und die anderen Metallteile des Wagens durch eben diese Hohlräume herankommen. In beiden Ver— wirklichungsformen der Erfindung, die hier dargestellt sind, sind die vertikalen Rungen (9) und (11) thermisch isoliert und vor der Flamme und den heissen Gasen geschützt, mit Ausnahme der entsprechenden oberen freien Enden (9a) und (Na), und zwar durch eine Aussenverkleidung (16) in Form einer Hülle. Die genannte Verkleidung besteht aus einer Basis aus Keramikfasern, die mit tragen Bindemitteln gemischt sind, und bietet so erhebliche Wlderstandsoigenschaften gegen Temperaturschocks, die sich periodisch in den Zyklen des Schnellbrennverfahrens ergeben, für das eine Dauer von einer Stunde und Temperaturen um 1200° G vorgesehen sind. Über dem Rahmen (i) und zum Schutz desselben sowie aller unteren Teile und Elemente des Wagens ist eine Auskleidung (17) angebracht, die aus thermoisolieren— dem Material besteht und widerstandsfähig gegen hohe Temperaturen und gegen Teöperaturschocks ist. Die Auskleidung (17) enthält eine innere Schicht (18), die aus einer isolierenden Aufschüttung von Keramikfasern von niedriger Volumenmasse besteht, und in die die rohrförmigen Halteelemente (5)» die aus den Querstreben (^) herausragen, sowie die unteren Teile der Aussenverkleidungen (ΐό) hineingesteckt sind. Die innere Schicht (18) ist in direktem Kontakt mit den Querstreben (4) und den oberen Flächen des Rahmens (i) und ist ihrerseits oben und seitlich durch eine äussere Schicht (19) verschlossen, die aus
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hitzebeständigem und thermoisolierendeii Material auf Basis von Keraraikfasern,gemischt mit tragen Bindemitteln bestellt» Die genannte äussere Schicht wird aus Blöcken oder Holsteinen (20) hergestellt, die einzeln zusammengefügt und entlang dem Umfang des Rahmens (i) nacheinander angeordnet werden, sowie aus Platten (21 ), die auf die innere Schicht (18) zur Abdeckung der gesamten Fläche dos Rahmens gelegt werden, welche perimetrisch von den zusammengefügten Blöcken oder Steinen (20) abgegrenzt ist. Die Blöcke oder Steine (2O) erfahren vor der Verwendung im Brennofen eine thermische Vorbehandlung mit dem Zweck, die Dimensionsänderungen, die sich beim ersten Zyklus des Schnellbrennverfalirens ergeben, zu vermeiden oder jedenfalls erheblich zu reduzieren. Die Blöcke oder Steine (20) sind aussen profiliert, so dass sie auf der Auskleidung (17) des Wagens Vorderkanten (22a) (22b) und Seitenkanten (23) ergeben, um eine Dichtwirkung zu erzielen. Besonders die Vorderkanten (22a) und (22b) (vorn und hinten im Verhältnis zur Bewegungsrichtung des Wagens) weisen über ihre ganze Ausdehnung quer zum Wagen Strecken einer ebenen Fläche mit der gleichen Schräge im Verhältnis zur Vertikalen auf. Dies erlaubt eine gute Abdichtung zwischen den Verkleidungen von zwei Wagen, die hintereinander angeordnet sind. Die Seitenlcanten (23) sind in beiden dargestellten Verwirklichungsformen über die ganze Länge der Auskleidung (17) so vorgesehen, dass sie sich in einen Kanal (24) einfügen, der sich in den Wänden des Brennofens befindet und parallel zur Bewegungsrichtung des Wagens verläuft, so dass eine Art Labyrint geschaffen wird (25). Unter den
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Seitenkanten (23) der Auskleidung (17) angebracht sind Dichtmittel vorgesehen, welche den Rahmen (1) und alle unteren Elemente des Wagens vom oberen Raum des Brennofens isolieren; zu diesen Dichtmitteln gehört ein Dichtelement (26), das eine Dichtfläche (27) mit Erzeugenden parallel zur Bewegungsrichtung des Wagens hat. Die Dichtfläche (27) wirkt zusammen durch Kontakt mit einer zur ihr parallel verlaufenden Fläche (28)eines Vorsprungs (29), der auf der unteren Seite den Kanal (Zk) begrenzt« Das Dichtelement (26) ist an den Seiten des Rahmens (i) über die gesamte Länge des Wagens befestigt und wird durch eine Schicht (30) aus einem ausreichend elastischen Material auf Basis von Mineralfasern gegen die Fläche (28) gedrückt gehalten» Das Dichtelement (26) besteht hauptsächlich aus einem flachen Streifen bestimmter Stärke und ist aus einem hitzebeständigen und gegen Verschleiss widerstandsfähigem Material hergestellt, das aus einer Mischung von Asbestfasern und Kalziumsilikat besteht; der das genannte Dichtelement bildende Streifen befindet sich zusammen mit der Schicht (30) im Inneren des "CM-Profile mit eingebogenen Flügeln (3I)» von dem er seitlich und von unten entlang der Dichtfläche (27) verlaufend gehalten wird« Das Labyrint (25) und die Dichtung zwischen den Flächen (27) und (28) erlauben eine optimale thermische Isolierung des Rahmens (i) und der mit ihm verbundenen unteren Elemente von den heissen Grasen im oberen Raum des Brennofens.
Natürlich können an der Erfindung zahlreiche Änderungen praktischer Art in den Details angebracht werden, ohne jedoch aus dem für die erfinderische Idee beanspruchten Schutzbereich zu gehen.
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Claims (1)

  1. i' A T K JN" T ANSPRÜCHE
    1. Wagen für Sclmollbrennöfen, besonders für Produkte aus Keraiiiikrnatorial wie Kacheln und ähnliches, enthaltend einen Metallrahmen (i), der auf Rädern (2) montiert ist, sowie schmale Hungen (9)» die vertikal aus dem genannten Rahmen emporragen, dadurch gekennzeichnet, dass er wie folgt enthält: Eine Mehrheit der genannten vertikalen Rungen (9)» die mit ihren unteren Enden an bestimmten Punkten des genannten Rahmens aufliegen, welche sich als die bestgeeigneten unteren AuflagefXä— chen (δ) (für die Rungen) in einer Zone mit niedriger Temperatur erweisen; wobei die genannten Rungen (9) mit ihren oberen freien !finden (9a) eine bestgeeignete Ladefläche (1O) ergeben (besonders für Keramikprodukte wie Kacheln und ähnliches) und im Inneren des Brennofens,in der Zone mit hoher Temperatur, genau der bestgeeigneten unteren Auflagefläche (8) entsprechen?
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    und wobei schliesslich die genannten Rungen (9) aus dünnen Stäben aus hitzebeständigem Material bestehen und eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturschocks haben; wenigsten eine Auskleidung aus 'fhermoisoliermaterial (I7) von niedriger VoIunienmasse und widerstandsfähig gegen Temperaturschocks, das sich über dem Rahmen (1) befindet und diesen sowie alle unteren Elemente des Wagens schützt; seitliche Dichtungsmittel, die an den Seitenrändern der genannten Auskleidung angebracht sind und zum Isolieren des Rahmens (i) und aller unteren Elemente des Wagens von oberen Raum des Brennofens dienen.
    2. Wagen nach Patentanspruch 1, dadurcj gekennzeichnet, dass die genannte bestgeoigneto untere Auflagefläche (ti) eben ist, und dass die ^ernannte ideale Ladefläche (iO) für Korainxkprod.ukto zu dieser jiarallel verläuft.
    3. .vagen nach Patentanspruch 1, dadux'ch gekennzeichnet, dass or um die i-iem-heit der genannten vertikalen Rungen (9) herum angeordnot aussere vertikale Run.'.on (li) von grüsserer Ilöho aufweist, dei't'ti oboro ariden (11a) über die ί-·ο nannte ideale Ladeflii— ehe ( lo) iiinausi-a.cn, wobei die ;;'euaiinten Ilusseren vertikalen Rungen von grosserei* Höhe (ii) aus deiii gleichen hitzebeständigen Matex'ial bestehen, wie Jene, die genannte Mehrheit bildenden Rungen (9).
    h. Wagen nach den vorherjoheaclen Patentansprüchen, dadurch ge— kemizeichnt, dciss er kleine Keramikplatten (13) aus hi tzebeständigem Material und von geringer Licke vorsieht, die auf die oberen freien linden (;)a) gelegt werden, welche die ideale Ladeebene (1O) der vertikalen uuiigen (9) aus der genannten Mehrheit
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    bilden, und die eine neben die andere gelegt werden, so dass sie eine durchgehende, ebene Auflagefläche (14) ergeben, wobei die genannten kleinen Keramikplatten (13) entlang am äusseren Umfang der genannten durchgehenden ebenen Auflagefläche (14) seitlicii von Anschlägen (12) gehalten wer-den, die an den oberen freien iiiiden (11a) der genannt en äusseren vertilcalen Rungen von grösserer lioiie (11) vorgesehen sind.
    5· liagen nacli den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurcli gekennzeichnet, dass die genannten Anschläge (12), die mit den Seiten der genannten kleinen Platten (13) ζusanmentreffen, und die oberen freien Enden (iia) der genannten äusseren vertikalen Hungen (ii) dor Dicke der kleinen Platten (I3) entsprechen, so dass sie vertikal über· die genannte bestgeeignete Ladeebene (1O) mit einer Höhe hinausragen, die nicht grosser ist als die Dicke der genannten kleinen Platten (13)·
    O. iiagen nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeiclmot, dass alle die genannten vertikalen Rungen (9) und (11), insbesondere die äusseren vertikalen Rungen (11), innen hohl sind und einen rohrförmigen Querschnitt aufweisen, so dass sie innen zylindrische oder prismatische Hohlräume bilden, die zur Aufnahme von (metallischen) Verstärkungskernen (15) geeignet sind.
    7· i/agen nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass alle die genannten V3rtikalen Rungen (9) und (11) thermoisoliert sind, mit Ausnahme der oberen freien tnden (9a) und (11a), und zwar durch eine Aussenverlileidung- (i6) in Form einer ,JUlLo aus mit tragen Bindemitteln gemischten IYerainikfasex-ii.
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    8. Wagen nach den vorgehenc-en Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten vertikalen Rungen mit ihren unteren linden einfach auf die Kanten (3a) einer Mehrheit von Supporten (3)» die fest mit dein genannten Ketallrahmen (i) verbunden sind, aufgelegt sind, wobei die genannten Kanten (3a) eine bestgeeignete untere Auflagefläche (B) bilden.
    9. Walien nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Auskleidung (1?) aus thernioisolierteni und gegen Temperaturschocks widerstandsfähigen Material, die zum Schutz des Rahmens (i) des genannten Wagens angebracht ist, wenigestens eine innere Schicht (18) enthält, die aus einein Isoliermaterial auf Basis von Keramikfasern von geringer Volumeninasse (Dichte) besteht, und wenigstens eine äussere Schicht (19)» bestehend aus therinoisolierendem hitzebeständigen Material auf Basis von Keramikfasern gemischt mit tragen Bindemitteln, wobei die genannte äussere Schicht (19) aus Ilohlblöcken oder -steinen (2O) aus dem genannten isolierenden hitzebeständigen Material zusammengesetat ist, die untereinander einzeln zusammengefügt und nacheinander (einer hinter dem anderen) am Umfang des Rahmens entlang angeordnet sind, sowie aus Platten (21) aus dem gleichen isolierenden hitzebeständigen Material, die auf die genannte innere Schicht (18) gelegt werden und die Abdeckung der gesamten internen Fläche des Rahmens (1) bilden, welche an ihrem Aussenrand von den genannten und einzeln untereinander zusammengefügten Blöcken oder Steinen (20) abgegrenzt wird.
    10. Wagen nach den Patentansprüchen 1 und 9» dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Blöcke oder Steine (20) aussen
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    profiliert sind, so dass sie Kanton mit einer Dichtwirkung bilden und frontal und seitlich auf der Auskleidung des Wagens untergebracht sind, wobei die frontalen Kanten (22a) und (22b) (vorn und Hinten) der Auskleidung (im Verhältnis zur Bewegungsrichtung des Wagens) über ihre gesamte Ausdehnung Oberflächenabsciiiiitte mit der gleichen Schrägung im Verhältnis zur Vertikalen bildori.
    11. Wagen nach den Patentansprüchen 1 und 1O9 dadurch, gekennzeichnet, dass die seitlichen und an den Handera dor genannten Auskleidung angebrachten Dichtiuittel (a.jiü Isolieren des Rahmens ( 1 ) und aller unteren IiI einen te dos s/agens vom oberen Raum des Hreiinofens) wenigstens ein Dichtelernent (2b) enthalten mit einer abdichtenden Oberfläche (27)« dessen Erzeugende parallel zur Bewegungsrichtung dos Wagens verlaufen,, und die geeignet ist, durch Kontakt mit einer Oberfläche (2ö) von paralleler Achse zusammenzuwirken, die sicii an den Wanden im lnneriraura des Brennofens befindet, durch welchen der Jagen läuft, wobei das genannte Dichte lament (2(>) an den Seiten des genannten Wagens und über dessen ganze Länge befestigt ist» und wobei es gegen die genannte Fläche (28) in den Wänden dos Brennofens gedruckt gehalten wird, und zwar durch eine Schicht von ausreichend elastischem Material auf basis von Mineralfasern.
    12. Wagon nach den Patentansprüchen 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte iJichtelomont (üb) aus einem flachen Streifen von bestimmter Stärke parallel zur llewegungsrichtung des Wagens besteht, und zwar aus einem hifczobeständigeii Material aus einer I-iisehung aus Aabea t f aMc;rn und Kai ζ iums ilikat, das
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    das sich als widerstandsfähig geyen Verschloiss erweist, wobei der genannte Streifen seitlich befestigt und von unten an den Kändern entsprechend der Dichtfläche (27) gehalten wird.
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