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DE2925190A1 - Druckregelventil - Google Patents

Druckregelventil

Info

Publication number
DE2925190A1
DE2925190A1 DE19792925190 DE2925190A DE2925190A1 DE 2925190 A1 DE2925190 A1 DE 2925190A1 DE 19792925190 DE19792925190 DE 19792925190 DE 2925190 A DE2925190 A DE 2925190A DE 2925190 A1 DE2925190 A1 DE 2925190A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
piston
air
control
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792925190
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Ing Grad Deike
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH
Original Assignee
Wabco Fahrzeugbremsen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2548351A external-priority patent/DE2548351C3/de
Application filed by Wabco Fahrzeugbremsen GmbH filed Critical Wabco Fahrzeugbremsen GmbH
Priority to DE19792925190 priority Critical patent/DE2925190A1/de
Publication of DE2925190A1 publication Critical patent/DE2925190A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/033Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means characterised by regulating means acting on more than one spring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics
    • B60G17/0523Regulating distributors or valves for pneumatic springs
    • B60G17/0525Height adjusting or levelling valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
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    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics
    • B60G17/0523Regulating distributors or valves for pneumatic springs
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics
    • B60G17/0523Regulating distributors or valves for pneumatic springs
    • B60G17/0528Pressure regulating or air filling valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Druckregelventil
  • (Zusatz-Patentanmeldung zu P 25 48 551.6-21) Die Erfindung betrifft ein Druckregelventil -von Nutziahrbeugen zur Regelung des Druckes in den Luftfedern einer Nachlaufachse oder einer zweiten Lenkachse in Abhlngigkeit vom Druck in den Luftfedern der Triebachseoderersten Lenkachse, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Nutzfahrzeuge, welche für den Transport von sehr hohen Nutzlasten ausgelegt sind, werden in der Regel mit drei Achsen ausgerüstet, wobei in Abhängigkeit von den Jeweiligen Einsatzbedingungen, entweder die Vorderachse als Doppel-Lenkachse oder/und die Hinterachse als Triebachse und als Nachlaufachse - in Sonderfällen bei geländegängigen Fahrzeugen als Doppel-Triebachse - ausgelegt sind.
  • Da vet ngats dieser Fahrzeuge die Doppelachse nicht 'rter- Höchstbelastungen unterliegt, d.h. das Fahrzeug läuft zeitweise leer oder so leicht beladen, daß die Belastung von einer Einzelachse aufgenommen werden könnte, liegt der Gedanke nah, die zweite Radachse des Doppelachsaggregates zur Schonung gewichtsmäßig zu entlasten. Dabei nimmt die Triebachse die gesamte Achslast auf, so daß eine bessere Kraftübertragung der angetriebenen Räder zustandekommt. Bekannt sind Vorrichtungen, welche mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch die zweite Radachse eines Doppelachsaggregates so weit hochliften, daß keine Straßenberührung der Räder mehr besteht.
  • Eine derartige Achslifteinrichtung muß Jedoch von Fall zu Fall manuell oder über eine Schaltvorrichtung betätigt werden. Auch ist der Mehrpreis für Fahrzeuge, welche mit einer derartigen Liftachse ausgerüstet sind, verhältnismäßig hoch, wobei insbesondere ein nachträglicher Einbau sehr schwierig und mit hohen Kosten verbunden ist.
  • Inzwischen setzt sich im Schwerlastwagenbau immer mehr die Luftfederung mit Luftfederbälgen durch, wobei die Regelung des Luftfederbalgdruckes mittels eines Regelventils in Abhängigkeit vom Beladungszustand des Fahrzeuges erfolgt. Wenn der von diesem Druckregelventil gewichtsabhängig eingesteuerte Druck in allen Luftfedern bälgen dieselbe Höhe erreicht, ergsben sich bei luftgefederten Fahrzeugen in bezug auf die eingangs gemachten Ausführungen zu Doppelachsen dieselben Probleme.
  • Durch die DE-OS 24 35 099 ist dagegen eine pneumatische Rege'einrichtung bekanntgeworden, welche selbsttätig die zerteilung der Last auf die Hinterräder dreiachsiger Fahrzeuge mit pneumatischer Federung regelt und dabei zunächst den Druck in den Luftfederbälgen der Antriebsachse proportional zur Fahrzeugbelastung bis zum Erreichen der zulässigen Achslast regelt und dann beim Uberschreiten der zulässigen Achslast den Druck in die Luftfederbälge der Nachlaufachse überströmen läßt.
  • Um Jedoch ein Springen der Nachlaufachse bei unbeladenen oder teilbeladenen Fahrzeugen und somit leeren Luftfederbälgen zu verhindern, besteht außerdem noch eine Leitungsverbindung zwischen der Druckluftquelle und den Luftfederbälgen der Nachlaufachse unter Einschaltung eines Strömungsventils und eines Druckminderers, über welche ein Gegendruck in den Luftfederbälgen aufgebaut wird, der so hoch ist, daß eine gute Verbindung der Räder der Nachlaufachse zur Fahrbahn besteht.
  • Die US-PS 30 55 678 macht ebenfalls mit einer derartigen Ventileinrichtung bekannt, bei welcher die Luftfederung der dritten Achse erst bei einer bestimmten Druckhöhe in der Luftfederung der zweiten Achse zu arbeiten beginnt, d.h. die Luftfederung der dritten Achse bleibt bei unbeladenem Fahrzeug drucklos.
  • Bei einer weiteren bekannten Doppelachs-Luftfederung nach der US-PS 28 64 454 dagegen kann das Druck-Verhältnis in den Luftfedern der Trieb- und Nachlaufachse mit Hilfe einer Einstellung verändert werden, um insbesondere bei nassen und vereisten Fahrbahnen die Fahr-und Bremseigenschaften des Fahrzeugs dem Beladungszustand angepaßt optimal auszulegen.
  • Eine durch die DE-AS 20 56 634 bekannte Luftfederungsanlage für Nutzfahrzeug-Doppelachsen besteht aus Tragluftfedern und Hebeluftfedern, wobei das Achslastverhältnis durch Anheben der Schleppachse mittels der Hebeluftfedern verändert wird. Außerdem dienen der Regslbarsreit der Druckluftverteilung Sberstrdmventile, ijKströmventile, Rückschlagventile, Drosselventile und Druckbegrenzungsventile, was einen aufwendigen Aufbau der Anlage zur Folge hat.
  • Ausgehend von der durch die vorstehend genannte DE-OS 24 35 099 bekanntgewordenen Ventileinrichtung ist durch die DE-AS 25 48 351 ein Druckregelventil für eine Doppelachs-Luftfederung in Nutzfahrzeugen vorbekannt, deren Aufbau einfach ist und welche mit einfachen Mitteln auch unbeladen eine gute Verbindung der Räder der zweiten Achse mit der Fahrbahn herstellt, ohne daß dabei eine zusätzliche Leitungsverbindung zwischen Druckmittelquelle und Luftfederbälgen erforderlich ist.
  • Zur Erzielung der vorstehend erwähnten Vorteile wird in der älteren Patentanmeldung gemäß DE-AS 25 48 351 ein Druckregelventil für eine Doppelachs-Luftfederung von Nutzfahrzeugen zur Regelung des Druckes in den Luft~ federn der zweiten Radachse in Abhängigkeit vom Druck in den Luftfedern der ersten Radachse des Doppelachsaggregates mit einem einerseits vom Druck in den Luftfedern der ersten Radachse und andererseits von einer Steuerfeder beaufschlagten Steuerkolben und einem mit diesem Steuerkolben in Wirkverbindung stehenden Doppelventilkörper eines Drei-Wege-Yentils, das nur oberhalb eines vorgegebenen Grenzdruckes in den Luftfedern der ersten Radachse eine Strömungsverbindung zwischen den Luftfedern der ersten und der zweiten Radachse freigibt und unterhalb dieses vorgegebenen Grenzdruckes in den Luftfedern der ersten Radachse die Luftfedern der zweiten Radachse bis auf einen vorgegebenen Mindestdruck entlüftet mit folgenden Merkmalen vorgeschlagen: "Es ist ein einerseits vom Druck in den Luftfedern der zweiten Radachse und andererseits von einer zweiten Steuerfeder beaufschlagter, dem ersten Steuerkolben entgegenwirkender zweiter Steuerkolben mit bei Druckgleichheit kleinerer Steuerkraft vorgesehen, der einerseits einen die Verbindung der Luftfedern der zweiten Radachse zur Atmosphäre steuernden Ventilsitz für den Doppelventilkörper des 3-Wegeventils trägt und andererseits diesen Doppelventilkörper von einem die Verbindung zwischen den Luftfedern der ersten und der zweiten Radachse steuernden gehäusefesten Ventilsitz abheben kann und der seinerseits unterhalb des vorgegebenen Grenzdruckes in den Luftfedern der ersten Radachse gegenüber dem ersten Steuerkolben frei beweglich ist, aber oberhalb dieses vorgegebenen Grenzdruckes mit dem ersten Steuerkolben in Wirkverbindung kommt.
  • Bei diesem Druckregelventil wird in einem bestimmten unteren Beladungsbereich der ersten Radachse des Doppelachsaggregates ein konstanter Druck von bestimmter Höhe in die Luftfederbälge der zweiten Radachse des Doppelachsaggregates eingesteuert. Die Höhe dieses konstanten Druckes liegt in einem Bereich, in welchem die zweite Radachse so gut wie unbelastet bleibt, Jedoch andererseits eine gute Verbindung der Räder zur Fahrbahn herstellt, um zu verhindern, daß die Achse springt. Erst beim Erreichen eines über den Belastungsbereich liegenden Belastungsbereiches steuert das Druckregelventil den Druck der Luftfederbälge der ersten Radachse überproportional abgestuft in die Luftfederbälge der zweiten Radachse.
  • Es r:a; nach herausgestellt, daß es vorteilhaft ist, die "etionsfläche des Steuerkolbens des vorerwähnten Druckregelventils in zwei gleich große Flächen zu teilen, wobei die eine Fläche mit dem Luftfederbalgdruck der ersten Radachse der rechten Fahrzeugseite und die andere Fläche vom Luftfederbalgdruck dieser ersten Radachse der linken Fahrzeugseite beaufschlagt werden, d.h. der Steuerdruck des Druckregelventils besteht aus einem Mittelwert der Luftfederbalgdrücke der ersten Radachse beider Fahrzeugseiten.
  • Fällt bei dieser Auslegung der Luftfederbalgdruck der ersten Radachse auf einer der beiden Fahrreugseiten aus, so kann u. U. der gesamte Steuerdruck für die zweite Radachse ausfallen. Es ist auch möglich, daß der ausgesteuerte Druck bis auf den Begrenzungsdruck abfällt, der in der Regel nur ca. 0,5 bar beträgt. Dies führt dann zum einen dazu, daß die erste Radachse stark überlastet wird und zum anderen geht der Bremskraftanteil der zweiten Radachse verloren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs erwähnte Druckregelventil so zu verbessern, daß bei Ausfall des Luftfederbalgdruckes der einen oder der anderen Fahrzeugseite der ersten Radachse, die vorgesehene Funktion des Druckregelventils, d.h. die Regelung des Druckes in den Luftfederbälgen der zweiten Radachse erhalten bleibt.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführte Erfindung gelöst.
  • Durch die Ausgestaltung des Steuerkolbens des beim erfindungsgemäßen Druckregelventil verwendeten Umschaltver.vils werden bei Ausfall der Ansteuerung einer der beiden Luftfedern über den intakten Lultfeder-Steuerkreis beide Aktionsilächen des Steuerkolbens des Druckregelventils beaufschlagt, so daß die volle Regelfunktion der zweiten Radachse erhalten bleibt.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1 ein Druckregelventil mit der zusätzlichen Umschaltventileinrichtung Fig. 2 den Kennlinienverlauf des Druckregelventils Das Ventil besitzt-Anschlüsse für den Drucklufteingang (Anschlüsse 1 und 2) von Luftfedern einer ersten Radachse eines Doppelachsaggregates und für den Druckluftausgang (Anschluß 3) zu den Luftfedern einer zweiten Radachse des Doppelachsaggregates. Im Gehäuseoberteil ist ein Kolben 4 angeordnet, den ein Federpaar 5, dessen Spannung mittels einer Schraube 6 einstellbar ist, in der unteren Stellung festhält. Mit dem Kolben 4 steht ein im unteren Gehäuseteil angeordneter Kolben 7, den eine Feder 8, deren Spannung ebenfalls mittels einer Schraube 9 einstellbar ist, in der oberen Stellung festhält, über einen Anschlag 10 in Wirkverbindung.
  • Eine unterhalb des Kolbens 4 befindliche Einlaßkammer, deren Trennung in zwei Ringkammern 11 und 12 durch Teilung der unteren Kolbenfläche in zwei Flächen 13 und 14 erfolgt, steht mit seiner Ringkammer 12 mit einer über der Kolbenfläche 15 des Kolbens 7 angeordneten mit dem Auslaßanschluß 3 verbundenen Auslaßkammer 16 über ein von einem mit einer Feder 17 belasteten Doppelventilkörper 18 und einem Gehäusesteg 19 gebildeten Einlaßventil 18, 19 in Verbindung, wobei der Doppelventilkörper 18 mit dem oberen Rand 20 des Kolbens 7 ein in die Atmosphäre entlüftendes Auslaßventil 18, 20 bildet.
  • zWl.,5f, die Drucklufteingänge 1 und 2 und die Ringrammer 11 und 12 ist ein Steuerkolben 21, welcher aus einem oben und unten offenen, aus zwei Kolbenteilen 21a und 21b bestehenden Doppelkolben mit einem gemeinsamen Kolbenboden 21c besteht, angeordnet, welcher in normaler Betriebsstellung über Bohrungen 22 und 23 in der Kolbenzylinderwand des einen Kolbenteiles 21a, sowie Bohrungen 22a und 23a des Gehäuses den Anschluß 1 mit der Ringkammer 11 und über Bohrungen 24 und 25 in der Kolbenzylinderwand des anderen Kolbenteiles 21b, sowie Bohrungen 24a und 25a des Gehäuses den Anschluß 2 mit der Ringkammer 12 verbindet, wobei zwei gleich starke in den Hohlräumen 26a und 26b angeordnete Federn 27a und 27b sich auf der Jeweils anderen Seite des Zylinderbodens abstützend, die normale Betriebsstellung des Kolbens 21 sichern. Das obere Ende 28a und das untere Ende 28b des Steuerkolbens 21 bilden Anschläge des Steuerkolbens 21 am Gehäuse.
  • Die Funktion des Druckregelventils ist wie folgt: ttber den Anschluß 1 strömt Druckluft von der nichtdargestellten Luftfeder einer Fahrzeugseite und über den Anschluß 2 von der nichtdargestellten Luftfeder der anderen Fahrzeugseite der ersten Radachse über die Bohrungen 22a, 22, Hohlraum 26a, Bohrungen 23 und 23a in die Ringkammer 11 und über die Bohrungen 24a, 24, Hohlraum 26b, Bohrungen 25 und 25a in die Ringkammer 12 und weiter über das - durch den mittels der Feder 8 in oberer Endlage gehaltenen Kolben 7 - geöffnete Einlaßventil 18, 19 in die Auslaßkammer 16 und durch den Anschluß 3 in nichtdargestellte Luftfedern der zweiten Radachse. Die einem bestimmten Fahrzeuggesamtgewicht entSprechenden Wert mittels der Schraube 9 eingestellte Feder 8 hält den Kolben 7 so lange in der oberen Endlage, d.h. das Ventil 18, 19 bleibt so lange offen, bis der Einstellwert - im Diagramm Figur 2 mit P1 bezeichnet - überschritten wird und der Kolben 7 sich gegen die Kraft der Feder 8 nach unten bewegt, wobei dieser Bewegung der unter Spannung der Feder 17 stehende Doppelventilkörper 18 folgt und dabei das Ventil 18, 19 schließt. Die Schließung des Ventils 18, 19 bewirkt, daß in einem bestimmten Gewichtsbereich des Fahrzeuges kein weiterer Druckanstieg über Anschluß 3 in die Luftfedern der zweiten Radachse erfolgt, bis zu dem Belastungszustand, welcher durch die Einstellung der Federn 5 mittels der Schraube 6 - im Diagramm Figur 2 mit P2 bezeichnet - begrenzt ist.
  • Bei Erreichung der diesem Belastungsbereich entsprechenden Druckhöhe in den Luftfedern der ersten Radachse, bewegt sich der Kolben 4 gegen die Kraft der Feder 5 nach oben und nimmt über den Anschlag 10 den Kolben 7 mit, wodurch das Ventil 18, 19 öffnet und den Druck zwischen den Anschlüssen 1, 2 und Anschluß 3 überproportional, entsprechend dem Verhältnis der Flächen 13, 14 und 15 abgestuft wird.
  • Bei Entlüftung, d.h. Entlastung des Beladungsgewichts wird das Gleichgewicht der Kolben 4 und 7 gestört, beide Kolben laufen nach unten und das Auslaßventil 18, 20 öffnet abstufend über die Entlüftung 29 in die Atmosphäre, solange, bis das Gleichgewicht entsprechend der vorgegebenen Flächenverhältnisse wieder hergestellt ist.
  • Füllt ein Kreis aus, beispielsweise am Anschluß 1, so drückt die Kraft des intakten Kreises den Kolben 21 mit seinem oberen Rand 28a auf Anschlag, die Bohrung 25 des unteren Kolbenteiles 21b übernimmt die Aufgabe der Bohrung 23 des oberen Kolbenteiles 21a, wobei der untere Durchgang in die Ringkammer 12 vom Kolbenteil 21b überfahren wird und somit gleichfalls offen ist, so daß aus dem Entakten Kreis des Anschlusses 2 beide Pingkammern 11 und 12 mit Druckluft beaufschlagt werden.
  • Fällt die Beaufschlagung des Anschlusses 2 aus, drückt die Kraft des intakten Kreises den Kolben 21 mit seinem unteren Rand 28b auf Anschlag, die Bohrung 23 des oberen Kolbenteiles 21a übernimmt die Aufgabe der Bohrung 25 des unteren Kolbenteiles 21b, wobei der obere Durchgang in die Ringkammer 11 vom Kolbenteil 21a überfahren wird und somit gleichfalls offen ist, so daß aus dem intakten Kreis des Anschlusses 1 beide Ringkammern 11 und 12 mit Druckluft beaufsch3gt werden.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. PatentansprUche 1. Druckregelventil für eine Luftfederung von Nutzfahrzeugen zur Regelung des Druckes in den Luftfedern einer Nachlaufachse oder einer zweiten Lenkachse in Abhängigkeit vom Druck in den Luftfedern der Triebachse oder ersten Lenkachse, das folgende Merkmale umfaßt: a) Es ist ein erster Steuerkolben (4) vorgesehen, der einerseits vom Druck in den Luftfedern der ersten Radachse und andererseits von einer Steuerfeder (5) beaufschlagbar ist; b) mit dem ersten Steuerkolben (4) steht der Doppelventilkörper (18) eines 3-Wege-Ventils in Wirkverbindung; c) das 3-Wege-Ventil ist derart eingestellt, daß es nur oberhalb eines vorgegebenen Grenzdruckes in den Luftfedern der ersten Radachse eine Strömungsverbindung freigibt und unterhalb dieses vorgegebenen Grenzdruckes in den Luftfedern der ersten Radachse die Luftfedern der zweiten Radachse bis auf einen vorgegebenen Mindestdruck entlüftet; d) es ist ein zweiter Steuerkolben (7) vorgesehen, der dem ersten Steuerkolben (4) entgegenwirkt und der einerseits vom Druck in den Luftfedern der zweiten Radachse und andererseits von einer zweiten Steuerfeder (8) beaufschlagbar ist; e) der zweite Steuerkolben (7) trägt einerseits einen Ventilsitz (20) für den Doppelventilkörper (18), über welchen eine Verbindung der Luftfedern der zweiten Radachse zur Atmosphäre herstellbar ist; f) der zweite Steuerkolben (7) kann andererseits diesen Doppelventilkörper (18) von einem die Verbindung zwischen den Luftfedern der ersten und der zweiten Radachse steuernden gehäusefesten Ventilsitz (19) abheben; g) der zweite Steuerkolben (7) ist unterhalb des in den Luftfedern der ersten Radachse vorgegebenen Grenzdruckes gegenüber dem ersten Steuerkolben (4) frei beweglich und steht oberhalb dieses Grenzdruckes mit dem ersten Steuerkolben (4) in WArkverbindung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: h) Die vom Druck der Luftfeder der ersten Radachse beauf schlagbare Fläche des ersten Steuerkolbens (4) ist in zwei druckdicht voneinander getrennte Flächen (13 und 14) geteilt; i,ì d-e eine der beiden Flächen ist über eine dieser Fläche (13) zugeordnete erste Ringkammer (11) von der auf der einen Fahrzeugseite angeordneten Luftfeder der ersten Radachse beaufschlagbar, während die zweite der beiden Flächen über eine dieser Fläche (14) zugeordnete zweite Ringkammer (12) von der auf der anderen Fahrzeugseite angeordneten Luftfeder dieser ersten Radachse beaufschlagbar ist; k) zwischen den von den Luftfedern der beiden Fahrzeugseiten der ersten Radachse zu den Ringkammern (11 und 12) führenden getrennten Verbindungen ist ein zwei NotbetriebsstellunSen automatisch schaltbares Umschaltventil angeordnet, dessen Umschaltglied aus einem Steuerkolben (21) besteht; 1) die bei intakter Anlage normale Betriebsstellung des Umschaltventils läßt die von beiden LuftZedern eingesteuerte Druckluft durch beide Verbindungen strömen; m) die automatische Schaltung des Umschaltventils mittels Steuerkolben (21) in eine der beiden Notbetriebsstellungen ist durch Ausfall des Steuerdruckes einer der beiden Je einer der beiden Fahrzeugseiten zugeordneten Luftfedern der ersten Radachse auslösbar; n) das in eine der beiden Notbetriebsstellungen geschaltete Umschaltventil leitet die Druckluft des Jeweils intakten Luftfederkreises in die beiden Ringkammern (11 und 12).
  2. 2. Druckregelventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: Das Umschaltventil ist im Gehäuse des Druckregelventils angeordnet.
  3. 3. Umschaltventil nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: Der Steuerkolben (21) besteht aus einem oben und unten offenen, aus zwei Kolbenteilen (21a und 21b) bestehenden Doppelkolben mit einem gemeinsamen Kolbenboden (21c).
  4. 4. Druckregelventil nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: In den durch den Kolbenboden (21c) getrennten Hohlräumen (26a und 26b) der Kolbenteile (21a und 21b) sind auf dem Kolbenboden (21c) und im Gehäuse des Druckregelventils sich abstützende Federn (27a und 27b) angeordnet, deren Spannung zueinander entgegengesetzt gerichtet ist.
  5. 5. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Die Wandungen der beiden Kolbenteile (21a und 21b) des Steuerkolbens (21) sind mit Bohrungen (22, 23, 24, 25) versehen; b) in normaler Betriebsstellung des Steuerkolbens (21) stellen die Bohrungen (22, 24) der einen Seite über Gehäusebohrungen (22a, 24a) eine Verbindung der Hohlräume (26a bzw. 26b) mit den Luftfederanschlüssen (1 bzw. 2) her; *, i- normaler Betriebsstellung des Steuerkolbens (21) stellen die Bohrungen (23 und 25) der anderen Seite über Gehäusebohrungen (23a, 25a) eine Verbindung der Hohlräume (26a bzw. 26b) mit den Kammern (11 bzw. 12) her.
  6. 6. Druckregelventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: Die Lage der Bohrungen (22, 23 und 24, 25) zueinander sowie die die Notbremsstellung des Steuerkolbens (21) bestimmenden Anschläge (28a, 28b) sind derart ausgelegt, daß in beiden Notbetriebsstellunger des Steuerkolbens (21) beide Kammern (11 und 12) mit dem Steuerdruck des Jeweils intakten Luftfederkreises beaufschlagbar sind.
DE19792925190 1975-10-29 1979-06-22 Druckregelventil Withdrawn DE2925190A1 (de)

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DE2548351A DE2548351C3 (de) 1975-10-29 1975-10-29 Druckregelventil für eine Doppelachs-Luftfederung von Nutzfahrzeugen
DE19792925190 DE2925190A1 (de) 1975-10-29 1979-06-22 Druckregelventil

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0065651A3 (de) * 1981-05-21 1983-05-18 WABCO Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH Steuereinrichtung für ein luftgefedertes Fahrzeug
US4453736A (en) * 1982-09-13 1984-06-12 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Control arrangement for a pneumatically cushioned vehicle
CN101701591A (zh) * 2009-11-07 2010-05-05 陈秀林 气控举升选择阀
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