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DE2925071A1 - Verpackungsstrasse fuer weissblechstapel - Google Patents

Verpackungsstrasse fuer weissblechstapel

Info

Publication number
DE2925071A1
DE2925071A1 DE19792925071 DE2925071A DE2925071A1 DE 2925071 A1 DE2925071 A1 DE 2925071A1 DE 19792925071 DE19792925071 DE 19792925071 DE 2925071 A DE2925071 A DE 2925071A DE 2925071 A1 DE2925071 A1 DE 2925071A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
packaging
stack
stacks
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792925071
Other languages
English (en)
Inventor
Machiel Arnoldus Henricus V Es
Jan Olivierse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Estel Hoogovens BV
Original Assignee
Hoogovens Ijmuiden BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoogovens Ijmuiden BV filed Critical Hoogovens Ijmuiden BV
Publication of DE2925071A1 publication Critical patent/DE2925071A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/58Applying two or more wrappers, e.g. in succession
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/53Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another
    • B65G47/54Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another at least one of which is a roller-way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Henkel, Kern, Feiler & Hänzel Patentanwälte
Registered Representatives ^_ U _ before the
• European Patent Office
Hoogovens IJmuiden B.V.,
Möhlstraße 37 IJmuiden, Niederlande D-8000München
Tel.: 0 89/98 20 85-87
Telex: 0529802 hrikld Telegramme: ellipsoid
HO 343
21. Juni 1979
Verpackungsstraße für Weißblechstapel
Die Erfindung betrifft eine Verpackungsstraße zum Verpacken von Stapeln rechteckiger Weißbleche auf Paletten, wobei die Verpackungsstraße insbesondere am Ende einer Verzinnungsanlage angeordnet ist, in welcher Stahlband kontinuierlich verzinnt und dann zu rechteckigen Blechen geschnitten wird, die gestapelt und in der Verpackungsstraße verpackt werden.
Das Verpacken von Weißblechstapeln am Ende einer Verzinnungsanlage wirft bestimmte Schwierigkeiten auf. Obgleich diese Stapel nicht sehr sperrig sind (Größe typischerweise 80 χ 80 χ 30 cm), sind sie sehr schwer (z.B. 2 t). Die verpackten Stapel müssen daher leicht handhabbar und mittels eines Gabelstaplers beförderbar sein. Dies bedeutet, daß zu diesem Zweck Paletten verwendet werden müssen. Weißblech kann sehr leicht beschädigt werden, weil die einzelnen Bleche dünn sind und eine hohe Oberflächengüte besitzen und die verpackten Stapel bei ihrer Beförderung und Verarbeitung unweiger-
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lieh rauher Behandlung ausgesetzt sind. Die Verpackung muß dabei die Bleche vor der Auswirkung solch rauher Behandlung schützen und insbesondere einen Schutz vor Feuchtigkeit bieten und möglichst verhindern, daß sich die Bleche gegeneinander verschieben, wenn der Stapel einer Scherkraft unterworfen ist.
Ein anderes Problem besteht darin, daß üblicherweise eine Vielzahl verschiedener Verpackungssorten verwendet wird, wobei sich die Festigkeit oder Dauerhaftigkeit der Verpackung mit zunehmender Entfernung, über welche der verpackte Stapel zum Verbraucher versandt wird, erhöhen muß. Infolgedessen muß eine beliebige Verpackungsstraße eine Vielfalt verschiedener Verpackungsarten behandeln können, wodurch eine Automatisierung außerordentlich erschwert wird. Verschiedene Verpackungsarten sind nachstehend näher erläutert.
Eine Verpackungsstraße für Stahlbleche ist in der GBPS 1 250 707 beschrieben. Diese Anlage umfaßt eine Anzahl von Förderern, eine Verpackungsstation, an welcher das Verpacken von Hand erfolgt, und eine Spannband-Bindemaschine. Eine automatische Bindemaschine muß dabei quer zur Förderer-Bewegungsbahn arbeiten; wenn jedoch ein Rollenförderer zur Beförderung einer Palette verwendet wird, müssen die Bodenleisten (runners) der Palette parallel zu dieser Bewegungsbahn verlaufen, d.h. quer zu den Rollenachsen, so daß der Einsatz einer automatischen Bindemaschine unmöglich wird.
Der Automatisierungsgrad bei einer Verpackungsstraße für Weißblechstapel ist daher ziemlich niedrig. Der Verpackungsvorgang ist zeitraubend und arbeitsintensiv, da hierfür sechs Arbeiter gleichzeitig eingesetzt werden müssen. Außerdem ist der Arbeitsplatz in der
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Nähe der Schlagschere o.dgl. zum Schneiden des Blechbands mit hoher Lärmbelästigung behaftet.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung einer Verpackungsstraße zum Verpacken von Weißblechstapeln auf Paletten, die weitgehend automatisiert ist und nur ein Mindestmaß an manueller Arbeit benötigt, die aber dennoch an verschiedene, erforderliche Verpackungsarten anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Verpackungsstraße zum Verpacken von rechteckigen Weißblechstapeln auf Paletten, bestehend aus mehreren endseitig aneinander anschließenden Förderern zur Bildung einer ununterbrochenen Förderstrecke für die Stapel, einer das eine Ende der Förderstrecke bildenden Sammelstation, an welcher ein Stapel auf einer Palette geformt wird, und mindestens einer in der Förderstrecke befindlichen manuellen Verpackungsstation, an der eine Verpackung von Hand um den Stapel herum angebracht wird, während der Stapel auf der Förderstrecke angehalten wird, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Förderer in mindestens einem Abschnitt der Förderstrecke Kettenförderer mit endlosen Elementen bzw. Ketten sind, deren obere Trums parallel zur Förderrichtung des Stapels laufen und eine Trag- oder Stützfläche für diesen bilden, daß die Sammelstation durch einen der Kettenförderer gebildet ist, der anhebbar und um eine lotrechte Achse über mindestens 90° drehbar ist, um einen Stapel um 90° drehen zu können, daß sich die manuelle Arbeits- oder Verpackungsstation ebenfalls an einem der Kettenförderer befindet und daß der manuellen Arbeitsstation in Bewegungsrichtung des Stapels eine ebenfalls an einem Kettenförderer angeordnete Spannband-Bindemaschine zur automatischen
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Anbringung von Spannbändern um einen an der manuellen Arbeitsstation verpackten Stapel herum nachgeschaltet ist.
Die Verwendung von Kettenförderern in dem Abschnitt der Förderstrecke von der Sammelstation bis mindestens zur Bindemaschine ist deshalb vorteilhaft, weil die Stapel dabei auf Paletten ruhen können, deren Bodenleisten oder -balken quer zur Bewegungsrichtung der Stapel liegen. Hierdurch wird der Einsatz einer automatischen Bindemaschine ermöglicht, die quer zur Bewegungsrichtung arbeitet.
Die Sammelstation ist ein über 90° drehbarer Kettenförderer, so daß die Ausrichtung der Weißbleche gegenüber den Bodenbalken der Palette beliebig gewählt werden kann. Am Förderer müssen die Paletten-Bodenbalken quer zur Ket tenlaufrichtung liegen, doch da dieser Förderer über 90° umlenkbar ist, können die Bleche mit ihren Schnittkanten entweder parallel oder senkrecht zu den Paletten-Bodenbalken gestapelt werden. Aus Gründen, die mit den jeweiligen Verarbeitungsverfahren zusammenhängen, bevorzugten einige Abnehmer die eine Ausrichtung und andere Abnehmer eine andere Ausrichtung.
Es ist darauf hinzuweisen, daß erfindungsgemäß die Beibehaltung einer manuellen Verpackungsstation vorgeschlagen wird. Diese begrenzte Lösung des Problems der Automatisierung der Verpackungsstraße wird im Hinblick auf die außerordentlich großen Schwierigkeiten bei der Automatisierung der Behandlung verschiedener Verpackungsarten gewählt. Trotzdem hat es sich als möglich erwiesen, bei Anwendung geeigneter Hilfsmittel für das manuel le Verpacken, das nur teilweise durchgeführt zu werden
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braucht, weil die Bindemaschine automatisch Spannbänder anbringt, die Zahl der benötigten Verpacker auf einen oder im Fall von Doppelverpackungen auf zwei zu reduzieren.
Die erfindungsgemäße Verpackungsstraße zeichnet sich vorteilhaft dadurch aus, daß hinter der Sammelstation und vor der manuellen Verpackungsstation ein Zweigförderer z.B. in Form eines Rollenförderers vorgesehen ist, der in die Hauptförderstrecke eingeschaltet ist und zum Einführen von Stapeln in die Hauptförderstrecke und/oder zum Herausführen von Stapeln aus der Hauptförderstrecke an dieser Stelle dient. Es ist nämlich häufig wünschenswert, vorher zusammengestellte Stapel zum Verpacken einzuführen.
Zur Ermöglichung einer Doppelverpackung kann die Anlage so ausgelegt sein, daß an einer der Bindemaschine nachgeschalteten Stelle eine zweite manuelle Arbeits- oder Verpackungsstation vorgesehen ist und daß eine zweite Spannband-Bindemaschine an einem der zweiten manuellen Arbeitsstation nachgeschalteten Kettenförderer angeordnet ist.
Zweckmäßig kann ein letzter Kettenförderer eine Umsetzstation sein, an welcher die verpackten Stapel auf einen Rollenförderer umgesetzt werden, welcher einen Zwischenspeicher für die verpackten Stapel darstellt, während diese auf ihre Weiterbeförderung z.B. durch einen Gabelstapler warten.
Zur Vereinfachung von Herstellung und Wartung sind zumindest einige der Kettenförderer vorzugsweise von jeweils gleicher Länge, so daß ihre Teile untereinander austausch-
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bar sind. In einfachster Ausgestaltung besteht jeder Kettenförderer aus mehreren nebeneinander angeordneten, endlosen Elementen, die auf Abstand voneinander angeordnet sind und gemeinsam angetrieben werden.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 bis 5 jeweils auseinandergezogene, perspektivische
Darstellungen von fünf verschiedenen Verpackungen für Weißblechstapel zur Verdeutlichung der Vielfalt von Verpackungen, die in einer Weißblech-Verpackungsstraße gehandhabt werden müssen,
Fig. 6 eine schematisierte Aufsicht auf eine Verpackungsstraße gemäß der Erfindung und
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht der Anlage nach Fig. 8.
Im folgenden sind zunächst die Verpackungen nach Fig. 1 bis 5 beschrieben. Dabei ruht jeweils der Weißblechstapel 100 auf einer Tragplatte 101 der Palette, die querverlaufende, hölzerne Bodenbalken 102 (runners) aufweist.
In allen Fällen sind auch die lotrechten Seiten des Stapels 100 von ü-förmigen Umhüllungs-Streifen 103, 104 aus zurechtgebogenen Kartonstreifen umschlossen, die mit ihren Endabschnitten 105 an den kurzen Seiten des Stapels und mit ihren Schenkeln 106, 107 an den Langseiten des Stapels anliegen. Die Schenkel 106, 107 verlaufen somit senkrecht zu den Paletten-Bodenbalken 102. Die Breite der Streifen 103, 104 entspricht etwa der Höhe der Stapel.
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Bei der Verpackungsart nach Fig. 1, welche die sogenannte Kartonverpackung zeigt, wird die Oberseite des Stapels mit einer Lage 108 aus einseitig gewachstem Papier belegt, das sodann um die Seiten des Stapels nach unten herumgeschlagen wird, dabei aber die gesamten Stapelseitenflächen nicht vollständig bedeckt. Unter dem Stapel befindet sich eine doppelte Lage 109 aus Karton mit hoher Zugfestigkeit, hoher Stoßfestigkeit und guter Wasserbeständigkeit, über der Papierlage 108 befindet sich eine Kartonlage 110. Bei dieser Verpackungsart bestehen die Streifen 103, 104 jeweils aus zwei dünnen Kartonlagen, wobei die Schenkel 106 des einen Streifens 103 kürzer sind als die Schenkel 107 des anderen Streifens 104. Die Schenkel 106, 107 überlappen sich dabei.
An jeder Ecke des Stapels 100 wird ein Winkelstreifen aus Stahlblech über die Kartonlagen 109, 110 und die Streifen 103, 104 aufgesetzt, um die Ecken und die waagerechten Kanten des Stapels zu verstärken. Zu diesem Zweck sind acht Winkelstreifen 111 vorgesehen, wobei die beiden Winkelstreifen längs jeder Kante des Stapels einander überlappen.
Zum Abschluß der Verpackung wird ein nicht dargestelltes, umschlingendes Spannband aus Stahl hoher Zugfestigkeit über die kurzen Seiten des Stapels sowie seine Ober- und Unterseite herumgelegt. Die Palette ist zur Aufnahme dieses Spannbands mit Nuten versehen. Anschließend werden mehrere, beispielsweise vier Stahlspannbänder in der anderen Richtung, d.h. parallel zu den Bodenbalken 102, angebracht.
In den Fig. 2 bis 5 sind den Teilen von Fig. 1 entsprechende Teile mit denselben Bezugsziffern wie vorher bezeichnet.
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Aus diesem Grund werden auch nur die Unterschiede gegenüber der Verpackungsart von Fig. 1 im folgenden erläutert.
Die Verpackungsart gemäß Fig. 2 wird als "N-Stahl"-Verpackung bezeichnet. Dabei werden vier große, abgewinkelte Streifen 112 aus Stahlblech außerhalb der Kartonstreifen 103, 104 und der Winkelstreifen 111 um die einzelnen Ecken des Stapels 100 herum angesetzt. Die Stahlstreifen 112 besitzen unter dem Stapel kleine Flansche 113, und sie sind zumindest an den Langseiten des Stapels nicht lang genug, um einander zu überlappen. Ein Stahlblechdeckel 114 mit Seitenflanschen 115 wird auf die Oberseite der Verpackung aufgesetzt. Bei dieser Verpackungsart werden Spannbänder sowohl vor als auch nach dem Anbringen der Stahlblechteile 112, 115 angebracht.
Fig. 3 veranschaulicht eine als "Ε-Stahl"-Verpackung bezeichnete Verpackungsart, bei welcher die Winkelstreifen 111 weggelassen sind und die Streifen 103, 104 aus einlagigen Kartonlagen bestehen. Für die Lage 108 wird anstelle von Wachspapier verstärktes Teerpapier bzw. Teerpappe verwendet, und diese Lage wird auf die Kartonlage 110 aufgelegt. Wie im Falle von Fig. 2, sind seitliche Stahlblech-Winkelstreifen 112 und ein Stahlblech-Deckel 114 vorgesehen.
Bei der Verpackungsart gemäß Fig. 4 handelt es sich wiederum um eine Kartonverpackung, die sich von derjenigen nach Fig. 2 nur dadurch unterscheidet, daß für die über der Lage 110 befindliche Schicht 108 Teerpapier bzw. Teerpappe verwendet wird und daß die Streifen 103, 104 jeweils aus einlagigem Karton bestehen.
Fig. 5 veranschaulicht eine Stapelverpackung, die sich von derjenigen nach Fig. 1 dadurch unterscheidet, daß
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die vier oberen Winkelstreifen 111 weggelassen sind. Ebenso besteht die Lage 108 nicht aus Wachspapier, sondern aus Teerpapier bzw. Teerpappe. Die Streifen 103, 104 bestehen aus einlagigem Karton. Stahlblech-Seitenstreifen oder -leisten 112 dienen zum Schütze der lotrechten Ränder wie im Fall von Fig. 2, wobei sie mit ihren kurzen Flanschen 113 jedoch die Oberseite des Stapels übergreifen.
Die in den Fig. 6 und 7 dargestellte Verpackungsstraße ist am Ende einer Verzinnungsanlage für Stahlblechband im Anschluß an die Schneid- und Sortierstufen angeordnet, obgleich sie grundsätzlich auch von der Verzinnungsanlage getrennt sein kann. In Fig. 6 und 7 verläuft die Bewegungsrichtung der zu verpackenden Stapel allgemein von rechts nach links.
Die Verpackungsstraße umfaßt eine Hauptförderstrecke aus acht Kettenförderern 1 bis 8 und einem Austrag-Rollenförderer 80-84, dem die verpackten Stapel vom letzten Kettenförderer 8 aus zugeführt werden. Die Kettenförderer 1-8 bestehen abwechselnd aus jeweils vier bzw. fünf parallelen, endlosen Ketten (1a, 1b, 1c, 1d, 2a, 2b usw.), deren obere und untere Trums parallel zur Bewegungsrichtung der Stapel auf der Förderstrecke laufen. Jede Kette (z.B. 1a, 1b usw.) besteht in an sich bekannter Weise aus einzelnen, gelenkig miteinander verbundenen Kettengliedern, die um eine durchgehende, feststehende Führungsbahn umlaufen und mit ihren Außenflächen die Trag- bzw. Stützfläche für die Paletten bilden, welche die Weißblechstapel auf den oberen Trums tragen. Die Erläuterung weiterer Konstruktionseinzelheiten dieser Kettenförderer wird für überflüssig gehalten.
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Die aneinander angrenzenden Enden der Kettenförderer 1-8 überlappen sich gegenseitig, wobei die Ketten (z.B. 1a, 1b usw.) an den Enden ihrer jeweiligen Trums über Kettenräder laufen, die auf gemeinsamen Achsen sitzen. Auf diese Weise wird eine durchgehende Fördererfläche gebildet. Die Kettenförderer 2-8 werden jeweils unmittelbar, d.h. ohne Getriebezwischenschaltung, an ihrem Vorderende (dem von der Palette zuletzt erreichten Ende) durch getrennte Gleichstrommotoren 25, 35, 45, 55, 65, 75 und 85 angetrieben. Die Kettenräder des Kettenförderers 3 auf der Achse des den vorhergehenden Kettenförderer antreibenden Motors 25 laufen frei, d.h. ohne Antrieb durch den Motor 25, und dasselbe gilt auch für die Förderer 3-8. Auf diese Weise wird ein gleichmäßig laufender Förderer gebildet, welcher die Stapel ruckfrei und stoßfrei zu fördern vermag. Die Kettenförderer 2-6 besitzen jeweils gleiche Länge, so daß ihre Teile untereinander austauschbar sind und Instandsetzung und Wartung vereinfacht werden.
Der erste Kettenförderer 1 befindet sich an der Saitunelstation für die Weißbleche. Gemäß Fig. 7 ist dieser Förderer mittels einer Schraubspindel oder dgl. lotrecht verstellbar, so daß die nacheinander auf ihn aufgesetzten Paletten mit aufgelegter Lage 109 gemäß Fig. 1 in einer Position angeordnet sind, in welcher ein Stapel von Weißblechen auf ihnen gebildet werden kann. Der Förderer 1 ist außerdem als Ganzes über 90° um eine lotrechte Achse drehbar, so daß - wie erwähnt - eine auf ihn aufgesetzte Palette, deren Bodenbalken 102 (vgl. Fig. 1) quer zu den. Ketten 1a, 1b, 1c, 1d verlaufen, einen Weißblechstapel aufzunehmen vermag, dessen quer verlaufende Schnittkanten etwa parallel oder senkrecht zu den Bodenbalken 102 liegen. Wenn ein Stapel hergestellt worden ist, wird der
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Förderer 1 abgesenkt und erforderlichenfalls um 90° gedreht, um die Palette auf die Höhe des Förderers 2 zu bringen, auf den die Palette sodann durch Betätigung des Motors 15 umgesetzt wird. Der Motor 15 treibt gemäß Fig. 6 die Kettenräder am hinteren Ende des Kettenförderers 1 an, weil die Vorderenden der Ketten gegenüber den Ketten des Förderers 2 lotrecht verstellbar sein müssen. Zur Gewährleistung des kontinuierlichen Stapeins sind Hilfs- oder Zusatzeinrichtungen vorgesehen, auf denen sich ein Stapel zu bilden beginnt, bis der Förderer zur Abnahme des Stapels zurückläuft.
Zwischen den Ketten des Förderers 2 sind die Rollen 20 eines anhebbaren bzw. lotrecht verstellbaren Rollenförderers in Aufwärtsrichtung anhebbar, um einen Stapel vom Förderer 2 abzunehmen und ihn zu einem Zweigförderer aus Rollenförderern 21, 22, 23 zu überführen, über diesen Zweigförderer können im Fall einer Störung an einer nachfolgenden Stelle der Hauptförderstrecke Stapel herausgeführt oder aber an anderer Stelle gebildete Stapel in die Hauptförderstrecke eingeführt werden.
Der Kettenförderer 3 befindet sich an einer manuellen Verpackungsstation, an welcher der größte Teil der Verpackungsteile (z.B. Teile 103, 104, 108, 110, 111 der Verpackung gemäß Fig. 1) mit Hilfe geeigneter mechanischer Vorrichtungen von Hand angebracht wird, beispielsweise mit Hilfe von Armen, welche die Packung umschließen und festhalten, wie sie in Fig. 6 bei 39 angedeutet sind. Der Arbeiter an der manuellen Verpackungsstation schlingt ein einziges Stahlband um die Packung herum, wodurch die Verpackung bis zu dem im folgenden zu beschreibenden, vollständigen Verspannen zusammengehalten wird. Dieses
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einzelne Stahlband verläuft dabei parallel zur allgemeinen Bewegungsrichtung der Stapel.
Über dem Kettenförderer 4 befindet sich eine an sich bekannte Spannband-Bindemaschine 40 (z.B. Marke "Titan"). Diese Bindemaschine spannt automatisch vier Stahlbänder fest um den verpackten Stapel herum, und zwar quer zum Stapel zwischen den Bodenbalken 102 der Palette.
Der Kettenförderer 5 befindet sich an einer zweiten manuellen Verpackungsstation mit Verpackungshilfsvorrichtung 59, während der Förderer 6 unter einer zweiten automatischen Spannband-Bindemaschine angeordnet ist. Diese Einrichtung ermöglicht eine Doppelverpackung des Stapels, z.B. für die Verpackungsart nach Fig. 2.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Kettenförderer 5 gegebenenfalls mit einem anhebbaren Rollenförderer 50, ähnlich dem Rollenförderer 20 am Kettenförderer 2, versehen, mit dessen Hilfe z.B. im Fall einer Störung die Stapel zu einem Zweigförderer aus Rollenförderern 51, 52 herausgeführt werden können. Das Vorhandensein der Förderer 50, 51, 52 verhindert oder erschwert jedoch das Verpacken eines Stapels auf dem Förderer 5, weshalb diese Rollenförderer auch weggelassen werden können.
Der Kettenförderer 7 ist ein Wiegeförderer mit einer Wiegevorrichtung 70 zum Abwiegen des gesamten, verpackten Stapels.
Der Kettenförderer 8 ist mit einem den Förderern 20 und 50 ähnelnden, anhebbaren Rollenförderer 80 versehen, welcher die verpackten Stapel zu Rollenförderern 81, 82, 83, 84 überführt, auf denen die Stapel zwischengelagert wer-
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den, bis sie beispielsweise mittels eines Gabelstaplers abgenommen werden können.
Die Paletten vermögen auf den Rollenförderern 20-23, 50-52, 80-84 zu laufen, weil ihre Bodenbalken bzw. Bodenzüge 102 quer zu den Achsen der Rollen dieser Rollenförderer liegen. Die Rollenförderer 21-23, 51-52, 81-84 liegen zweckmäßig 5 mm über den Kettenförderern 1-8. Die Oberseiten der Kettenförderer 1-8 liegen dagegen jeweils in derselben Ebene.
Die erfindungsgemäße Konstruktion dieser Verpackungsstrasse bietet also zahlreiche, vorher geschilderte Vorteile. Diese Konstruktion ermöglicht eine beträchtliche Erhöhung der Produktionsleistung.
Zusammenfassend wird mit der Erfindung also eine Verpackungsstraße für auf Paletten aufgesetzte Weißblechstapel geschaffen, welche die Handhabung verschiedener Verpackungsarten ermöglicht. Zur weitgehenden Verringerung des erforderlichen Aufwands an manueller Arbeit besteht die Verpackungsstraße aus einer Anzahl endloser Kettenförderer, die gemeinsam eine Förderstrecke für die Stapel bilden. Ein anhebbarer und drehbarer erster Kettenförderer dient als Sammelstation für die Stapel, wobei er verdrehbar ist, um die Bodenbalken der Paletten unabhängig von der Ausrichtung der Bleche der Stapel quer zur Bewegungsrichtung der Stapel auf den Förderern auszurichten. An einer manuellen Verpackungsstation werden die Verpackungsteile zum Teil von Hand angebracht. An einem nachgeschalteten Kettenförderer schlingt eine automatische Spannband-Bindemaschine zur Vervollständigung der Verpackung Stahlbänder um die verpackten Stapel herum.
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Claims (6)

  1. Henkel, Kern, Feiler & Hänzel Patentanwälte
    Registered Representatives
    before the
    European Patent Office
    Hoogovens I Jmuiden u.V., Möhlstraße 37
    IJmuiden, Niederlande D-8000 München
    Tel: 089/982085-87
    Telex: 0529802 hnkld Telegramme- ellipsoid
    HO 343
    21. Juni 1979
    Verpackungsstraße für Weißblechstapel
    Patentansprüche
    / 1. Verpackungsstraße zum Verpacken von rechteckigen v_>'Weißblechstapeln auf Paletten, bestehend aus mehreren endseitig aneinander anschließenden Förderern zur Bildung einer ununterbrochenen Förderstrecke für die Stapel, einer das eine Ende der Förderstrecke bildenden SammeIstation, an welcher ein Stapel auf einer Palette geformt wird, und mindestens einer in der Förderstrecke befindlichen manuellen Verpackungsstation, an der eine Verpackung von Hand um den Stapel herum angebracht wird, während der Stapel auf der Förderstrecke angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer in mindestens einem Abschnitt der Förderstrecke Kettenförderer (1-8) mit endlosen Elementen bzw. Ketten (1a, 1b usw.) sind, deren obere Trums parallel zur Förderrichtung des Stapels laufen und eine Trag- oder Stützfläche für diesen bilden, daß die Sammelstation durch einen der Kettenförderer (1) gebildet ist, der anhebbar und um eine lotrechte Achse über mindestens 90° drehbar ist, um einen Stapel
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    um 90° drehen zu können, daß sich die manuelle Arbeits- oder Verpackungsstation ebenfalls an einem der Kettenförderer (8) befindet und daß der manuellen Arbeitsstation (3) in Bewegungsrichtung des Stapels eine ebenfalls an einem Kettenförderer (4) angeordnete Spannband-Bindemaschine (40) zur automatischen Anbringung von Spannbändern um einen an der manuellen Arbeitsstation (3) verpackten Stapel herum nachgeschaltet ist.
  2. 2. Verpackungsstraße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Sammelstation (1) und vor der manuellen Verpackungsstation (3) ein Zweigförderer (20-23) z.B. in Form eines Rollenförderers vorgesehen ist, der in die Hauptförderstrecke eingeschaltet ist und zum Einführen von Stapeln in die Hauptförderstrecke und/oder zum Herausführen von Stapeln aus der Hauptförderstrecke an dieser Stelle dient.
  3. 3. Verpackungsstraße nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Bindemaschine (40) nachgeschalteten Stelle eine zweite manuelle Arbeitsoder Verpackungsstation vorgesehen ist und daß eine zweite Spannband-Bindemaschine (60) an einem der zweiten manuellen Arbeitsstation (5) nachgeschalteten Kettenförderer (6) angeordnet ist.
  4. 4. Verpackungsstraße nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein letzter Kettenförderer (8) eine ümsetzstation bildet, an welcher die verpackten Stapel auf einen Rollenförderer (80-84) zur Zwischenlagerung dieser Stapel umsetzbar sind.
  5. 5. Verpackungsstraße nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige
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    Kettenförderer (2-6) jeweils gleiche Länge besitzen, so daß ihre Teile untereinander austauschbar sind.
  6. 6. Verpackungsstraße nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kettenförderer (1-8) aus mehreren nebeneinander angeordneten, endlosen Elementen (1a, 1b usw.) gebildet ist, die auf Abstand voneinander angeordnet sind und gemeinsam angetrieben werden.
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DE19792925071 1978-06-21 1979-06-21 Verpackungsstrasse fuer weissblechstapel Ceased DE2925071A1 (de)

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