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DE2924179A1 - Verfahren und vorrichtung zur reinigung von abluft - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur reinigung von abluft

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Publication number
DE2924179A1
DE2924179A1 DE2924179A DE2924179A DE2924179A1 DE 2924179 A1 DE2924179 A1 DE 2924179A1 DE 2924179 A DE2924179 A DE 2924179A DE 2924179 A DE2924179 A DE 2924179A DE 2924179 A1 DE2924179 A1 DE 2924179A1
Authority
DE
Germany
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air
compressor
exhaust air
cooling
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2924179A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Springmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE2924179A priority Critical patent/DE2924179A1/de
Publication of DE2924179A1 publication Critical patent/DE2924179A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0036Multiple-effect condensation; Fractional condensation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0039Recuperation of heat, e.g. use of heat pump(s), compression
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0054General arrangements, e.g. flow sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/002Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by condensation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Drying Of Gases (AREA)

Description

LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
(1133) H 79/49
10
Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Abluft
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung von Abluft, bei welchem Verfahren die Abluft bis unterhalb des Tau- oder Sublimationspunktes der in der Abluft enthaltenen gasförmigen Verunreinigungen gekühlt wird.
Derartige Verfahren werden beispielsweise zur Entfernung von Gasen und Dämpfen vor organischen Verbindungen aus der Abluft von Lackierereien verwendet. Vorherrschend handelt es sich bei den Gasen und Dämpfen um Lösungsmittel, v. die bei atmosphärischen Bedingungen gasförmig vorliegen.
Durch die Abkühlung der Abluft auf Temperaturen unterhalb des Tau- oder Sublimationspunktes der Verunreinigungen fallen diese in flüssiger oder fester Form aus, während die von den Verunreinigungen befreite Abluft gereinigt abzieht. Zur Abkühlung der Abluft werden Kühlkreisläufe verwendet, die als Kühlmittel Ammoniak oder halogenierte Kohlenwasserstoffe enthalten.
Da in jüngerer Zeit die höchstzulässigen Konzentrationswerte für Schadstoffe in der Abluft mehr und mehr herabgesetzt werden, muß die Abluft immer mehr abgekühlt werden,
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um mehr Verunreinigungen zu entfernen, um so die gesetzlichen Auflagen erfüllen zu können. Die weitere Abkühlung setzt aber aufwendige Kühlkreisläufe voraus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu entwickeln, mit dem ohne großen technischen Aufwand auf kostengünstige Weise eine bessere Reinigung von Abluft als bisher ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Kühlen der Abluft im Wärmetausch mit in einem
1Q einen Verdichter, Wärmetauscher und eine Entspannungsmaschine enthaltenden Luft-Kältekreislauf gekühlter Luft vorgenommen wird und die von Verunreinigungen befreite Abluft mit einem Teil der in der Turbine des Luft-Kältekreislaufs entspannten Luft vermischt und zusammen mit diesem Teil zum Kühlen verwendet und anschließend mindestens teilweise dem Luft- Kältekreislauf vor dem Verdichter zugeführt wird.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird die zur Kühlung der Abluft erforderliche Kälte durch einen Luft-Kältekreislauf aufgebracht. In dem Kreislauf wird die Luft zunächst verdichtet, anschließend gekühlt und arbeitsleistend entspannt. Die entspannte Luft wird dann erneut verdichtet. Der bei der Entspannung erzeugte Kälteüberschuß wird dazu verwendet, die Abluft zu kühlen. Hierzu wird ein Teilstrom C) aus dem Luft-Kältekreislauf hinter der Entspannungsturbine abgezweigt und zusammen mit einem bereits gekühlten, von Verunreinigungen befreiten Abluftstrom in Wärmetausch mit der Abluft gebracht. Mindestens ein Teil des zum Kühlen verwendeten Luftstroms wird dem Luft-Kältekreislauf dann wieder zugeführt, und zwar vor dem Verdichter. Durch diese Verfahrensweise wird die Kreislaufluft mindestens teilweise durch trockene Luft ergänzt und zugleich die Kältebilanz der Wärmetauscher ausgeglichen. Eine zusätzliche Trocknungsstufe zur Versorgung des Kältekreislaufs mit Trockenluft entfällt.
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Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Abluft erheblich besser, d.h. bis zu einer wesentlich geringeren Schadstoff-Konzentration, zu reinigen, als dies mit den bisher bekannten Verfahren möglieh war. Darüber hinaus läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren mit einem geringen technischen Aufwand und unter niedrigen Betriebskosten durchführen.
In der Abluft enthaltenes Wasser würde in der Regel die zum Kühlen der Abluft verwendeten Wärmetauscher sehr rasch verstopfen. Um dies zu verhindern, wird bei einer vor- ) teilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes die I Luft in Wärmetausch mit der zum Kühlen der Abluft verwendeten Luft vor deren Rückführung zum Verdichter vorgekühlt. Die Vorkühlung erfolgt dabei so weit, daß mindestens ein Teil des in der Abluft enthaltenen Wassers auskondensiert.
Mit Vorteil wird bei einem Verfahren gemäß der Erfindung, bei dem die Abluft in Wechselwärmetauschern vorgekühlt wird, die zur Kühlung der Abluft verwendete Luft in zwei Teilströme zerlegt, von denen der erste zum Regenerieren, der zweite zum Kühlen der Wechselwärmetauscher verwendet wird, wobei nur der zweite Teilstrom in den Luft-Kältekreislauf zurückgeführt wird. Der erste Teilstrom wird ins Freie geblasen. Diese Verfahrensweise ist aber nur dann sinnvoll, wenn die J Abscheidung des Wassers und der Verunreinigungen getrennt möglich ist. überschneidet sich die Kondensation der Verunreinigungen mit der Kondensation des Wassers, dann muß das Wasser zusammen mit den kondensierten Verunreinigungen in flüssiger Form abgeführt werden.
Die beim Kühlen der Abluft auskondensierten und/oder ausgefrorenen Verunreinigungen werden in vorteilhafter Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes in Wärmetausch mit einem Teil der in dem Verdichter des Luft-Kältekreislaufs verdichteten Luft angewärmt, wobei die dem Kreislauf entnommene Luft nach dem Wärmetausch dem Kreislauf an der Eingangsseite des Ver-35
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dichters wieder zugeführt wird. Die zugeführte Wärmemenge muß so groß sein, daß sämtliche ausgefrorenen Verunreinigungen in flüssigem bzw. gasförmigem Zustand vorliegen und ohne Schwierigkeit abgeführt werden können.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfaßt Kondensationswärmetauscher, von denen erste Strömungsquerschnitte an ihren warmen Enden mit Zuführungen für zu reinigende Abluft versehen sind, zweite Strömungsquerschnitte an ihren kalten Enden mit der Turbinenausgangsseite und an ihren warmen Enden mit der ( Verdichtereingangsseite eines, einen Verdichter, Wärmetauscher und eine Entspannungsmaschine enthaltenden Luft-Kältekreislaufs und die kalten Enden der ersten und der zweiten Strömungsquerschnitte jeweils miteinander verbunden sind.
Grundsätzlich ist die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens auch mit einem einzigen Kondensationswärmetauscher möglich. Um jedoch die zur Regenerierung des Kondensat!onswärmetauschers erforderlichen Betriebsunterbrechungen zu vermeiden, sind zwei oder zwei Gruppen von Kondensationswärmetauschern vorgesehen, die abwechselnd beladen und regeneriert werden und so eine kontinuierliche Abluftreinigung ermöglichen.
Es hat sich als günstig erwiesen, wenn dem Kondensationswärmetauscher ein Wärmetauscher vorgeschaltet ist, ( dessen Kühlquerschnitt einerseits mit den warmen Enden der zweiten Strömungsquerschnitte und andererseits mit der Eingangsseite des Verdichters verbunden ist. Mit dieser Anordnung kann, wie schon erwähnt, Wasser aus der Abluft entfernt werden. Je nachdem, ob mit dem Wasser bereits ein Teil der Verunreinigungen auskondensiert oder nicht, ist dem Wärmetauscher ein Abscheider nachgeschaltet, in dem das Gemisch aus Wasser und verflüssigten Verunreinigungen ausgeschieden wird oder ist der Wärmetauscher nach Art der Reversing Exchanger ausgebildet und wird beispielsweise mit einem Teil der gereinigten Abluft regeneriert.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens stehen dritte Querschnitte der Kondensationswärmetauscher einerseits mit der Ausgangsseite des Verdichters und andererseits mit der Eingangsseite des Verdichters in Verbindung. In der Abtauphase der Kondensationswärmetauscher wird über diese Verbindung warme Luft aus dem Luft-Kältekreislauf durch die dritten Querschnitte geblasen, um festgefrorene Verunreinigungen zu verflüssigen bzw. zu verdampfen.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden
anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen ^ beschrieben.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 ein Schema des erfindungsgemäßen Verfahrens; Fig. 2 eine Modifikation des Verfahrens gemäß Figur 1.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird bevorzugt bei der Entfernung «ο von Gasen und Dämpfen organischer Verbindungen angewandt, wie sie in der Abluft von Lackierereien und/oder kunststoffverarbeitenden Betrieben vorhanden sind. Die .Gase und Dämpfe sind vorwiegend Lösungsmittel. Derartige Substanzen sind unter ζ~ atmosphärischen Bedingungen gasförmig. Die Abluft enthält etwa 5 bis Io g Verunreinigungen pro kg Luft. Je nach Art des Lösungsmittels darf der Restgehalt der Verunreinigungen jedoch nur zwischen 2o und 3oo mg/nr betragen. Die hochstzulässigen Werte sind in der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (T.A. Luft, 1976, Seite 42) zusammengestellt. In beiden Figuren werden für gleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet.
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Zur Kälteerzeugung steht erfindungsgemäß ein Luft-Kältekreislauf zur Verfügung, bei dem Luft in einem Verdichter 1 auf etwa 4 bar abs. verdichtet wird. Die Kompressionswärme wird in einem nachfolgenden Kühler 2, der beispielsweise mit Wasser gekühlt ist, abgeführt. In einem nachfolgenden Wärmetauseher 3 wird die Luft im Wärmetausch mit entspannter Kreislaufluft auf ca. -9o°C abgekühlt und in einer Turbine 4 auf etwa 1,2 bar abs. entspannt. Dabei kühlt sie sich auf etwa -13o°C ab. Ein Teil der entspannten Luft wird zur Abkühlung der komprimierten Luft verwendet und dem Verdichter 1 wieder zugeführt. Der restliche Teil der kalten Luft (ca. 3o %) wird erfindungsgemäß über die Leitung 9 zum Kühlen von Abluft verwendet. Für die Abkühlung der Abluft stehen zwei im Wechsel betriebene Kondensationswärmetauscher 5, 6 zur Verfügung. Zur Vorkühlung ist außerdem ein Revex 7 vorgesehen. Die Abluft, die bei 8 mit einem überdruck von etwa o,5 bar zugeführt wird, gelangt in einen der abwechselnd geschalteten Kanäle 7a, 7b des Revex 7 und wird dort bis unterhalb des Taupunktes von Wasser abgekühlt, vorzugsweise 2Q auf etwa -3o°C. Auf diese Weise wird der größte Teil des Wassers bereits in der Vorkühlstufe ausgeschieden. Nach Verlassen des Revex 7 gelangt die zu reinigende Abluft in einen ersten Strömungsquerschnitt 5a, 6a eines der beiden Kondensationswärmetauscher 5, 6 und wird dort bis unterhalb des Tau- oder Sublimationspunktes der zu entfernenden Verunreinigungen abgekühlt, z.B. je nach Bedarf auf -8o bis -15o°C. Die hierzu benötigte Kälte wird zweiten Strömungsquerschnitten 5b, 6b des Wärmetauscher 5,6 über Leitung 9 aus dem Luft-Kältekreislauf zugeführt. In den ersten Strömungsquerschnitten 5a, 5b kondensieren bzw. frieren die Verunreinigungen aus der Abluft aus. Die von den Verunreinigungen befreite Abluft wird nach Durchströmen der Kondensationswärmetauscher 5, 6 mit der über Leitung 9 aus dem Luft-Kältekreislauf entnommenen Luft vermischt und gemeinsam mit dieser den zweiten Strömungs-
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querschnitten 5b, 6b zugeführt. Hierzu sind die kalten Enden der ersten und zweiten Strömungsquerschnitte 5a, 5b und 6a, 6b miteinander verbunden. Ein Teil des Gemisches wird nach Verlassen der Kondensationswärmetauscher 5, 6 zum Regenerieren des Revex 7 verwendet, der Rest, der mengenmäßig etwa der über Leitung 9 entnommenen Luftmenge entspricht, wird zur Kühlung durch einen separaten Querschnitt 7c des Revex 7 geleitet und anschließend wieder dem Luft-Kältekreislauf, und zwar vor dem Verdichter 1, zugeführt. Dem Kältekreislauf wird somit vorgewärmte und trockene Luft zugeführt, eine Trocknungsstufe ist nicht erforderlich; außerdem ist die Kältebilanz des Revex 7 ausgeglichen.
Zur Entfernung von fest ausgefrorenen Verunreinigungen wird jeweils ein dritter Querschnitt 5c, 6c des nicht von Abluft durchströmten Kondensationswärmetauschers 5, 6 von Warmluft durchströmt, die hinter dem Verdichter 1 von dem Luft-Kältekreislauf über eine Leitung Io abgezweigt wird. Nach dem Wärmetausch wird die entnommene Luftmenge zusammen mit der zur Kühlung des Revex 7 verwendeten Luft dem Luft-Kältekreislauf vor dem Veruichter 1 wieder zugeführt. Auch hier ergibt sich der Vorteil, daß einerseits vorgewärmte, trockene Luft in den Luft-Kältekreislauf zurückgeführt wird und daß andererseits die Kältebilanz der Kondensationswärmetauscher 5, 6 aus- ) geglichen wird. Die Verunreinigungen werden daraufhin in einen Behälter 11 abgeführt.
Grundsätzlich ist es möglich, die Entfernung der ausgefrorenen Verunreinigungen statt mit v/armer Luft mit einem Lösungsmittel, beispielsweise mit Methanol, durchzuführen. Mit Hilfe der eingezeichneten Schaltventile kann das Umschalten des Revex 7 und der beiden Kondensations-Wärmetauscher 5, 6 getrennt und völlig unabhängig voneinander durchgeführt werden. Es sind somit vier verschiedene Schaltstellungen möglich, je nachdem, ob die Abluft über Kanal 7a
oder 7b in den Kondensations-Wärmetauscher 5 oder 6 gelangt 35
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Die Umschaltzeit für den Revex 7 beträgt vorzugsweise Io Minuten, die der Kondensationswärmetauscher 5» 6 6o Minuten.
Figur 2 zeigt eine Modifikation des erfindungsgemäßen Verfahrens. Sie unterscheidet sich von der iri Fig. 1 gezeigten Verfahrensführung nur durch die Art der Vorkühlung. Anstelle eines Revex ist hier ein Wärmetauscher 12 vorgesehen, in dem die Abluft in Wärmetausch mit dem aus den zweiten Strömungsquerschnitten 5b, 6b entnommenen Gemisch aus gereinigter Abluft und Luft aus dem Kältekreislauf gekühlt wird. Die dabei auskondensierenden Luftbestandteile werden in einem nachfolgenden Abscheider 13 aus der Abluft abgetrennt. Diese Verfahrensweise ist insbesondere dann von Vorteil, wenn bereits bei der Vorkühluhg ein Teil der Verunreinigungen mit dem V/asser auskondensiert. Würde hier ein Revex zur Vorkühlung verwendet, so würden die Verunreinigungen beim Regenerieren des Revex wieder verdampft und ins Freie geblasen werden. Bei der Verwendung des Abscheiders 13 werden die auskondensierten Verunreinigungen dagegen zusammen mit dem Wasser gesammelt und abgeführt. Das in Fig. 1 dargestellte Verfahren ist somit nur sinnvoll, wenn Wasser und Lösungsmittel getrennt kondensiert werden können.
Ein Teil der zum Kühlen der Abluft verwendeten Luft wird wieder dem Luft-Kältekreislauf vor dem Verdichter 1 zugeführt.
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Claims (7)

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(H 1133) H 79/49
Fäu/Kp 13.6.79
Patentansprüche
15/!Λ Verfahren zur Reinigung von Abluft, bei dem die Abluft — bis unterhalb des Tau- oder Sublimationspunktes der in der Abluft enthaltenen gasförmigen Verunreinigungen gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlen der Abluft im Wärmetausch mit in einem einen Verdichter (l), Wärmetauscher (2,3) und eine Entspannungsturbine (1O enthaltenden Luft-Kältekreislauf gekühlter Luft vorgenommen wird und die von Verunreinigungen befreite Abluft mit einem Teil der in der Turbine (4) des Luft-Kältekreislaufs entspannten Luft vermischt und zusammen mit diesem Teil sum Kühlen verwendet und anschließend mindestens teilweise dem Luft-Kältekreislauf vor dem Verdichter (1) zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluft im Wärmetausch mit der zum Kühlen der Abluft verwendeten Luft vor deren Rückführung zum Verdichter (1) vorgekühlt wird.
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3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Luft in Wechselwärmetauschern vorgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kühlung der Abluft verwendete " Luft in zwei Teilströme zerlegt wird, von denen der erste zum Regenerieren, der zweite zum Kühlen der Wechselwärmetauscher (7) verwendet wird, wobei nur der zweite Teilstrom in den Luft-Kältekreislauf zurückgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die auskondensierten und/oder ausgefrorenen
-% Verunreinigungen im Wärmetausch mit einem Teil der in dem Verdichter (1) des Luft-Kältekreislaufs verdichteten Luft angewärmt und die dem Kreislauf entnommene Luft nach dem Wärmetausch dem Kreislauf an der Eingangsseite des Verdichters (1) wieder zugeführt wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit Kondensationswärmetauschern, von denen erste Strömungsquerschnitte an ihren warmen Enden mit Zuführungen für zu reinigende Abluft versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die kalten Enden zweiter Strömungsquerschnitte (5b, 6b) der Kondensationswärmetauscher (5, 6) mit der Turbinenausgangsseite und die warmen ) Enden der zweiten Strömungsquerschnitte 5b, 6b) mit der Verdichtereingangsseite eines einen Verdichter (1),
Wärmetauscher (2, 3) und eine Entspannungsturbine (U) enthaltenden Luft-Kältekreislaufs verbunden sind und daß die kalten Enden der ersten und der zweiten Strömungsquerschnitte jeweils miteinander verbunden sind. 30
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6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Kondensationswärmetausehern (5, S) ein Wärmetauscher (7, 12) vorgeschaltet ist, dessen Kühlquerschnitt einerseits mit den warmen Enden der zweiten Strömungs-
5 querschnitte (5b, 6b) und andererseits mit der Eingangsseite des Verdichters (1) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß dritte Querschnitte (5c, 6c) der Kondensations-10 wärmetauscher (5, 6) einerseits mit der Ausgangsseite des Verdichters (1) und andererseits mit der Eingangsseite des Verdichters (1) in Verbindung stehen.
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DE2924179A 1979-06-15 1979-06-15 Verfahren und vorrichtung zur reinigung von abluft Withdrawn DE2924179A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0091830A3 (en) * 1982-04-14 1984-05-16 Petrocarbon Developments Limited Separation of gas mixtures by partial condensation
EP0417591A3 (en) * 1989-09-11 1993-01-20 Herco-Kuehltechnik Hermanns & Co. Gmbh Solvent condenser for a solvent recuperation device
DE4303670A1 (de) * 1993-02-09 1994-08-11 Foerster Hans Dr Verfahren zur Abscheidung von dampfförmigen Inhaltsstoffen aus Luft und technischen Gasen
EP1647321A3 (de) * 2004-10-18 2006-10-25 L'Air Liquide Société Anonyme à Directoire et Conseil de Surveillance pour l'Etude et Exploitation des Procédés Georges Claude Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Gasen mit Wärmetauschern

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