DE2923899A1 - Schaltungsanordnung fuer ruhestrom-ueberwachte meldeleitungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer ruhestrom-ueberwachte meldeleitungenInfo
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- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B29/00—Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
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Description
- Schaltungsanordnung für ruhestrom-überwachte Meldeleitungen
- Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für ruhestromüberwachte,mit einem Abschlußwiderstand versehene Heldeleitungen1an die mehrere bei einer Alarmauslösung durch die Anschaltung äe eines Querwiderstandes den Leitungsstrom um einen bestimmten Betrag erhöhende Alarmgeber angeschlossen sind. Bei derartigen Anlagen ist die Höhe des Leitungsstromes ein Indiz für den Zustand der Leitung bzw. die Signalisierung eines Alarmfalles.
- Werden mehrere derartige Melder an eine Meldeleitung angeschlossen, wie dies bei Brandmeldeanlagen vielfach der Fall ist, bei denen die Melder als Ionisationsmelder ausgebildet sind, so ergibt sich die Schwierigkeit, daß beim Wirksamwerden mehrerg Melder mehrere Querwiderstände an die Leitung angeschlossen werden und damit der Leitungsstrom in Größenordnungen kommt, die einem BeitungskurzschlwS oder einem Leitungserdschluß entsprechen. In diesen Fällen wird eine solche Leitungsstörung angezeigt, nicht aber das Auftreten eines echten Alarmfalles bzw. in der Uberwachungszentrale kann nicht erkannt werden, ob es sich um eine reine Leitungsstörung oder aber um einen Alarmfall, der von mehreren Meldern signalisiert wird, handelt.
- Die Erfindung gibt nun eine einfache Schaltungsanordnung an, die es ermöglicht, eine wirksame Unterscheidung derartiger Meldezustände zu treffen, und zwar dadurch daß die den einzelnen Alarmgebern zugeordneten Widerstände sowie'der gemeinsame Abschlußwiderstand mit äe einer im Richtungssinn des Ruhe stromes gepolten Diode in Reihe liegen, daß beim Auftreten einer einen Kurzschluß- Erdschluß und/oder Alarmfall signalisierenden Stromerhöhung das Ruhestrompotential der betreffenden Leitung auf einen durch die Dioden sperrbaren Wert geändert wird und das Wirksamwerden der eine Alarmgabe signalisierenden Schaltmittel der ilberwachungszentrale von der Einstellung dieses Potentials auf der Leitung abhängig gemacht ist. Zweckmäßig liegt das durch die Dioden sperrbare Potential über einen hochohmigen Widerstand dauernd an der Meldeleitung an, kann jedoch erst bei der Abschaltung des Ruhestrompotentials wirksam werden. Diese Abschaltung erfolgt bei jeder eine Leitungsstörung und/oder eine Alarmauslösung signalisierenden Erhöhung des Beitu^lgsstromes vorübergehend, da eine vorübergehende Abschaltung zur Feststellung, ob es sich um eine Leitungsstörung oder um einen. Alarmfall handelt, durchaus genügt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargest-ellt.
- Die Meldeleitung ML liegt an der Versorgungsspannung U1 und ist an ihrem fernen Ende mit einem Endwiderstand EW versehen. Zwischen den beiden Adern der Meldeleitung ML liegen Melder Mm..., Mn, die beispielsweise Ionisationsmelder sein können. Diese vorausgesetzte Melder haben die Eigenschaft, daß sie im Alarmfall, d.h. bei ihrem Ansprechen einen Querwiderstand zwischen die Adern der Meldeleitung ML schalten, wodurch der Leitungswiderstand herabgesetzt und damit der Leitungsstrom erhöht wird. Diese Erhöhung des Leitungsstromes kann in der Auswerteeinrichtung AW festgestellt werden und führt zur Signalisierung eines Alarmfalles in der Zentrale. Auch bei eine Leitungsstörung, d. h. bei einem Kurzschluß oder Drahtbruch der Leitung MS tritt eine Stromänderung auf, die die Auswerteeinrichtung AW erfaßt und entsprechend zur Anzeige bringt.
- In Reihe mit dem Endwiderstand EW sowie den Querwiderständen der Melder 1...min liegen jeweils Dioden DiE bzw. Dil bis Din . Diese sind für die Versorgungsspannung U1 durchlässig gepolt, während sie die über den Widerstand Wi2-anliegende Spannung Uo sperren.
- Die Widerstände Wil und Wi2 sowie die Höhe der Versorgungssparniung U1 im Verhältnis zur Spannung Uo sind so gewählt, daß im Normalfall, d. h. bei der laufenden Überwachung der Leitung ML die Spannur Uo nich-t wirksam in Erscheinung tritt. Erst wenn durch eine entsprechend starke Erhöhung des Leitungsstromes-die Auswerteeinrichtung AW entweder einen Kurzschluß der Leitung ML oder eine Alarmgabe signalisiert, wird über den Transistor Tr2 der Transistor Tr' vorübergehend gesperrt und dadurch die Versorgungsspanntuig Ul ebenfalls vorübergehend abgeschaltet. Handelt es sich nun bei der Stron erhöhung, die zur Abschaltung der Spannung U1 führte, um eine durch einen Leitungskurzschluß verursachte Stromerhöhung, so bricE die Spannung Uo zusammen und dieses Zusammenbrechen der Spannung Uo signalisiert die Auswerteeinrichtung AW als Störungsfall Findet aber das Abschalten der Versorgungsspannung U1 im Anschluß an die Auslösung mehrerer der Melder M1...Mn statt, so steht die Spannung Uo voll an der Meldeleitung ML an und wird in der Auswerteeinrichtung AW entsprechend zur Meldungssignalisierung ausgewertet. Bei einer positiven Versorgungsspannung Ui wird die Spannung Uo entweder negativ gewählt oder aber sie liegt unterhalb der Diodenspannung der mit Querwiderständen in Reihe liegenden Dioden.
Claims (3)
- Schalturwgsanordnung für rahestrom-überwachte Heldeleitungen Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für rahestrom-überwachte, mit einem Abschlußwiderstand versehene Meldeleitungen an die mehrere bei einer Alarmauslösung durch die Anschaltung äe eines Querwiderstandes den Leitungsstrom um einen bestimmten Betrag erhöhende Alarnigeber angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Alarmgebern (M1...Mn) zugeordneten Widerstände sowie der gemeinsame Abschlußwiderstand (EW) mit äe einer im Richtungssinn des Ruhestromes cd'\) gepolten Diode (DiE, Diol.,.Din) in Reihe liegen, daß beim Auftreten einer einen Kurzschluß-, Erdschluß-und/oder Alarmfall signalisierenden Schleifenstromerhöhlung das Ruhestrompotential der betreffenden Leitung (ML) auf einen durch die Dioden sperrbaren Wert geändert wird und das Wirksamwerden der eine Alarmgabe signalisierenden Schaltmittel (AW) der Überwachungszentrale von der Einstellung dieses Potentials (Uo) auf der Leitung abhängig gemacht ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Dioden sperrbare Potential über einen hochohmigen Widerstand (Wi2) dauernd an der Meldeleitung (MB) anliegt, jedoch erst bei der Abschaltung des Ruhestrompotentials (U1) wirksam werden kann.
- 3. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder eine Beitungsstörung und/oder eine Alarmauslösung signalisierenden Erhöhung des Leitungsstromes eine vorübergehende Abschaltung des Ruhestrompotentials (U1) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792923899 DE2923899A1 (de) | 1979-06-13 | 1979-06-13 | Schaltungsanordnung fuer ruhestrom-ueberwachte meldeleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19792923899 DE2923899A1 (de) | 1979-06-13 | 1979-06-13 | Schaltungsanordnung fuer ruhestrom-ueberwachte meldeleitungen |
Publications (1)
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| DE2923899A1 true DE2923899A1 (de) | 1980-12-18 |
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ID=6073129
Family Applications (1)
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| DE19792923899 Withdrawn DE2923899A1 (de) | 1979-06-13 | 1979-06-13 | Schaltungsanordnung fuer ruhestrom-ueberwachte meldeleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2923899A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3719988A1 (de) * | 1987-06-15 | 1988-12-29 | Total Feuerschutz Gmbh | Einzelidentifikation |
-
1979
- 1979-06-13 DE DE19792923899 patent/DE2923899A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3719988A1 (de) * | 1987-06-15 | 1988-12-29 | Total Feuerschutz Gmbh | Einzelidentifikation |
| EP0295593A3 (en) * | 1987-06-15 | 1989-08-30 | Total Walther Feuerschutz Gmbh | Individual identification |
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