DE2923353A1 - Schaltungsanordnung zur erzeugung eines hoerfrequenten glockentonsignals - Google Patents
Schaltungsanordnung zur erzeugung eines hoerfrequenten glockentonsignalsInfo
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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. WeicktMawn, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. R AAVeickmann, Dipl.-Chem. B. Hub er
Dr. Ing. H. Liska ^
8QOO MÜNCHEN 86, DEN .
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East Washington Street, Indianapolis, Indiana, V.St.A.
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Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines
hörfrequenten Glockentonsignals
hörfrequenten Glockentonsignals
909851/0778
Die vorliegende Erfindung, betrifft e'ine Schaltungsanordnung
zur Erzeugung eines hörfrequenten Glockentonsignals.
Eines der Hauptprobleme von bisher bekanntgewordenen Schaltungsanordnungen zur Erzeugung von hörfrequenten
Signalen ist in dem diesen Schaltungsanordnungen eigenen unangenehmen Ton zu sehen. Beispielsweise in AutoAlarmanlagen oder Tonmeldern sowie in Personenrufanlagen
ist das erzeugte hörbare Signal typischerweise konstant und liegt bis zur Abschaltung auf einem Spitzentonpegel.
Während in bestimmten Anwendungsfällen ein hörbares Signal, das kontinuierlich einen Spitzentonpegel
liefert, wünschenswert ist, ist es oft wünschenswert oder erforderlich, daß das Tonausgangssignal für
den Hörer weniger störend und angenehmer ist. Ein gewöhnlich weniger störendes hörbares Signal ist ein hörbares
Glockentonsignal, bei dem ein periodischer Augenblicks-Spitzentonpegel erzeugt wird, welcher in einer
bestimmten Zeitperiode graduell abnimmt, bevor erneut ein nachfolgender Spitzentonpegel erzeugt wird.
Es sind verschiedene Schaltungsanordnungen zur Erzeugung eines hörfrequenten Glockentonsignals bekannt geworden,
welche jedoch sehr aufwendig und/oder zu groß sind, um in vielen Anwendungsfällen, wie beispielsweise den
oben genannten Auto-Tongebern und Personenrufanlagen verwendbar zu sein. Darüber hinaus ist bei vielen Schaltungsanordnungen
zur Erzeugung eines hörbaren Signals ein nicht linearer Zusammenhang zwischen dem Ton-Ausgangssignal
und einem elektrischen Eingangssignal vorhanden, wobei auch eine große Frequenzänderung in einem Bereich
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von elektrischen Eingangssignalen vorhanden ist. Durch Verwendung
eines piezoelektrischen Wandlers mit einer entsprechenden zugeordneten Schaltung könnte ein hörbares
Glockentonsignal erzeugt werden, wobe-i die oben genannten
Probleme nicht vorhanden sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der in Rede stehenden Art anzugeben,
welche einfach und damit billig sowie relativ klein ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung- der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch folgende Merkmale
gelöst:
Einen hörfrequenten Signalkreis mit einem piezoelektrischen Wandler, durch eine Treiberschaltung zur Ansteuerung des
hörfrequenten Signalkreises zwecks Erzeugung eines gepulsten hörfrequenten Signals durch den piezoelektrischen
Wandler und durch einen zwischen die Treiberschaltung und den hörfrequenten Signalkreis gekoppelten Kreis zur Erzeugung
eines exponentieIlen Abklingverlaufs des gepulsten
hörfrequenten Signals zwecks Erzeugung des hörfrequenten Glockentonsignals.
Bei der vorstehend definierten erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
handelt es sich im weitesten Sinne um eine Schaltungsanordnung, in der ein piezoelektrischer Wandler und
eine an diesen angekoppelte Schaltung zur Erzeugung eines hörfrequenten Glockentonsignals vorgesehen ist.
In Weiterbildung der Erfindung enthält diese Schaltungsanordnung einen impulserzeugenden Kreis zur Erzeugung eines
gepulsten hörfrequenten Signals sowie einen Kreis, mit dem zur Erzeugung des hörfrequenten Glockentonsignals ein ex-
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ponentielles Abklingen des gepulsten hörfrequenten-Signals
erzeugt werden kann. ·
Aufgrund des in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung auftretenden Augenblicks-Spitzentonpegels und des exponentiellen
Abklingens des hörfrequenten Ausgangssignals eignet sich die Schaltungsanordnung besonders für solche
Fälle, in denen ein angenehmes hörfrequentes Signal erforderlich oder erwünscht ist.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung enthält weiterhin
eine Treiberschaltung zur Ansteuerung des piezoelektrischen Wandlers zwecks Erzeugung des hörfrequenten Signals.
Dadurch wird ein scharfer hörbarer Ton erzeugt, auf den ein Abklingen im Tonpegel folgt. Dies ist ein Charakteristikum
eines hörfrequenten Glockentonsignals.
Spezielle weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Schaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
Fig. 2 Spannungsverläufe in verschiedenen Punkten der Schaltungsanordnung nach Fig. 1;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
und
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Fig. 4 Spannungsverläufe in verschiedenen Punkten der Schaltungsanordnung
nach Fig. 3.
Gemäß Fig. 1 enthält eine Schaltungsanordnung 10 zur Erzeugung
eines hörfrequenten Signals/ -das einen Glockenton entspricht, einen Kreis 20 zur überführung eines von einer
(nicht dargestellten) Speisespannungsquelle gelieferten elektrischen Signals in ein impulsförmiges Signal. Das
von der Speisespannungsquelle gelieferte elektrische Signal besitzt dabei einen Spannungswert V. An einem den
Ausgang des Kreises 20 bildenden Knoten A entsteht daher ein gepulstes elektrisches Signal. An den impulserzeugenden
Kreis 20 ist ein invertierender Pufferkreis 40 angekoppelt, durch den das gepulste elektrische Signal am Ausgang des
impulserzeugenden Kreises 20 invertiert wird und an einem den Ausgang des Kreises 40 bildenden Knoten B auftritt.
An den invertierenden Pufferkreis 40 ist ein Kreis 60 angekoppelt,
welcher das invertierte gepulste Ausgangssignal des Pufferkreises 40 aufnimmt und an einem den Ausgang des
Kreises 60 bildenden Knoten C ein exponentiell abklingendes elektrisches Signal erzeugt. Ein hörfrequenter Signalkreis
80, welcher einen piezoelektrischen Wandler 82 zur Erzeugung eines hörfrequenten Signals enthält, wird von dem
durch den impulserzeugenden Kreis 20 erzeugten und durch die Kreise 40 und 60 modifzierten gepulsten elektrischen
Signal angesteuert, wodurch ein hörfrequentes Glockentonsignal erzeugt wird. Der impulserzeugende Kreis 20 und
der invertierende Pufferkreis 40 bilden eine Treiberschaltung 50 zur Ansteuerung des hörfrequenten Signalkreises 80 zwecks
Erzeugung eines hörfrequenten Signals.
Der Kreis 20 zur Erzeugung einer Folge von gepulsten elektrischen
Signalen als Funktion einer Spannung von einer Speisespannungsquelle
wird durch einen nicht abgeglichenen Multivibrator gebildet und enthält zwei invertierende logische
Gatter, welche bei der dargestellten Ausführungsform durch
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INSPECTED
" - TO -
NAND-Gatter 30 und 34 mit jeweils zwei Eingängen 3.1 ,
bzw. 35 und 36 sowie jeweils einem Ausgang 33 und 37 gebildet werden. Die Eingänge 31 und 32 des NAND-Gatters
30 sind gemeinsam an einen Anschluß eines Widerstandes 26, einen Anschluß eines Widerstandes 24. und einen Anschluß
eines Kondensators 22 angekoppelt. Die Eingänge 35 und 36 des NAND-Gatters 34 sind gemeinsam an den Ausgang
33 des NAND-Gatters 30, die Kathode einer Diode 28 und einen zweiten Anschluß des Widerstandes 24 angekoppelt.
Die Anode der Diode 28 ist an den zweiten Anschluß des Widerstandes 26 angekoppelt, während der
zweite Anschluß des Kondensators 22 über den den Ausgang des Kreises 20 bildenden Knoten A an den Ausgang 37 des
NAND-Gatters 34 angekoppelt ist. Wie Fig. 2 zeigt, bewirkt der Kreis 20, daß die Spannung V am Knoten A
rechteckförmig ansteigt und fällt. Der Kondensator 22,
die Widerstände 24 und 26 sowie die Diode 28 legen eine Periode t sowie die Impulsbreite der gepulsten Spannung
am Knoten A fest. Die Ausgänge 33 und 37 der NAND-Gatter 30 und 34 dienen als Lade- und Entladezweige
für den Kondensator 22, während die Eingänge 31 und 32 des NAND-Gatters 33 die Umschaltpunkte für den Ausgang
33 festlegen. Wenn der Ausgang 33 des NAND-Gatters 30 hoch liegt, so liegt das Ausgangssignal des Kreises 20
am Knoten A tief, während das Ausgangssignal des Kreises
20 am Knoten A hoch liegt, wenn der Ausgang 33 des NAND-Gatters 30 tief liegt. Da die Diode 28 in Serie
zum Widerstand 26 liegt, hat der Wert dieses Widerstandes einen Einfluß auf die Periode t und die Impulsbreite
des gepulsten elektrischen Signals lediglich dann, wenn der Ausgang 33 des NAND-Gatters 30 tief und der Ausgang
37 des NAND-Gatters 34 hoch liegt. Die RC-Zeitkonstante des Kreises 20 wird daher während jeder Periode t durch
Hinzufügung des Widerstandes 26 zum RC-Netzwerk aus Widerstand 24 und Kondensator 22 geändert, wodurch ein
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unabgeglichener Zustand in der Zeit, während der der Ausgang
37 des NAND-Gatters 34 hoch liegt und der Zeit, während der der Ausgang 37 tief liegt, entsteht. Vorzugsweise
ist der Wert des Widerstandes 26 so gewählt, daß das gepulste Spannungssignal am Knoten A für höchstens
10 % der Periode t hoch und für wenigstens 90 % der Periode t tief liegt (siehe Fig. 2). Es ist darauf hinzuweisen,
daß durch die direkte Einspeisung des gepulsten Spannungssignals am Knoten A in den hörfrequenten
Signalkreis 80 ein gepulstes hörfrequentes Signal erzeugt wird, das für höchstens 10 % der Periode t des gepulsten
Spannungssxgnals eingeschaltet bzw. hörbar und für wenigstens 90 % der Periode t des gepulsten Spannungssignals ausgeschaltet oder stumm ist.
Der invertierende Pufferkreis 40 gemäß Fig. 1 invertiert als Funktion des unabgeglichenen gepulsten elektrischen
Signals am Knoten A das in Fig. 2 dargestellte Signal, wodurch das am Knoten B entstehende gepulste Spannungssignal für wenigstens 90 % der Periode t hoch und für
höchstens 10 % der Periode t tief liegt. Weiterhin verhindert der invertierende Pufferkreis 40 einen Einfluß
des Kondensators 22 des Kreises 20 auf den Kreis 60, durch den ein exponentielles Abklingen des am Knoten B
erzeugten gepulsten Spannungssignals erzeugt wird. Der Kreis 40 enthält ebenfalls zwei invertierende logische
Gatter, welche durch NAND-Gatter 42 und 46 mit Eingängen 43, 44 und 47, 48 sowie Ausgängen 45 und 49 gebildet
werden. Die Eingänge 43, 44 und 47, 48 der NAND-Gatter
42 und 46 sind gemeinsam an den Ausgang (Knoten A) des impulserzeugenden Kreises 20 angekoppelt, während die Ausgänge
45 und 49 der Gatter 42 und 46 gemeinsam an dem den Ausgang des Kreises 40 bildenden Knoten B liegen.
Das am Knoten A auftretende und durch den Kreis 40 gemäß Fig. 2 modifizierte gepulste elektrische Signal am
Knoten B dient daher als das notwendige Trej.bersignal
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OFdGsNAL INSPECTED
für den hoherfrequenten Signalkreis 80 zur Erzeugung eines
hörfrequenten Signals. Es ist wiederum darauf hinzuweisen, daß ohne weitere Modifizierung des am Knoten B auftretenden
gepulsten elektrischen Signals durch den hörfrequenten Signalkreis 80 ein gepulstes hörfrequentes Signal erzeugt
würde, das für wenigstens 90 % der Periode t des gepulsten elektrischen Signals (Knoten B) eingeschaltet oder hörbar
und für höchstens 10 % der Periode t des gepulsten elektrischen Signals ausgeschaltet oder stumm wäre.
Der Kreis 60, durch den ein exponentielles Abklingen des am Knoten B auftretenden gepulsten elektrischen Signals
erzeugt wird, enthält einen zwischen die Schaltung 50 (Knoten B) und den hörfrequenten Signalkreis 80 gekoppelten
Kondensator 62 sowie eine Diode 64, deren Kathode an den Kondensator 62 und deren Anode an einem Erdpotentialpunkt
70 liegt, wodurch diese Diode 64 parallel zum hörfrequenten Signalkreis 80 liegt. Liegt das gepulste elektrische
Signal (d.h., die Spannung) am Knoten B hoch (90 % der Periode t), so lädt sich der Kondensator 62 über den
hörfrequenten Signalkreis 80 auf. Anfänglich (wenn das gepulste elektrische Signal am Knoten B anfänglich hoch
liegt), ist der Wert der Spannung am Knoten C (siehe Fig.2) der gleiche wie der Wert der Spannung am Knoten B. Der
Tonpegel des durch den hörfrequenten Signalkreis 80 erzeugten hörfrequenten Signals ist auf den Wert der Spannung
am Knoten C bezogen und maximal, wenn die Spannungen an den Knoten B und C gleich sind und hoch liegen. Mit
ablaufender Zeit führt die Aufladung des Kondensators 62 zu einer exponentiellen Zunahme der Spannung am Kondensator
62. Gleichzeitig nimmt die Spannung am Knoten C gemäß Fig. 2 exponentiell ab, wodurch der Tonpegel des durch
den hörfrequenten Signalkreis 80 erzeugten hörfrequenten Signals entsprechend exponentiell abnimmt. Wenn das
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gepulste elektrische Signal am Knoten B einen tiefen Wert annimmt (10 % der Periode t), so wird der Kondensator
62 über den invertierenden Pufferkreis 40 und die Diode 64 schnell entladen. Die Diode 64 dient weiterhin dazu,
die Erzeugung eines neuen gepulsten hörfrequenten Ausgangssignals während der Entladung des Kondensators 62
durch den hörfrequenten Signalkreis 80 zu vermeiden. Die Werte für die Widerstände 24 und 26 sowie den Kondensator
22 des impulserzeugenden Kreises 20 sowie des Kondensators 62 des Kreises 60 sind so zu wählen, daß sich eine solche
Folgefrequenz der. Impulse und eine solche Abklingzeit ergibt, wobei ein neues hörfrequentes Spitzensignal im
gleichen Augenblick entsteht, in dem das exponentielle Abklingen des vorherigen hörfrequenten Signals abgeschlossen
ist. Fig. 2 zeigt das am Knoten C entstehende gepulste exponentiell abklingende Signal, das auch für
das gepulste exponentiell abklingende hörfrequente Signal repräsentativ ist, das durch den hörfrequenten Signalkreis
80 erzeugt wird.
Fig. 1 zeigt weiterhin einen konventionellen hörfrequenten Signalkreis 80 mit einem piezoelektrischen Wandler
82 zur Erzeugung eines hörfrequenten Ausgangssignals als Funktion eines durch die Schaltung 50 gelieferten
elektrischen Eingangssignals. Die Schaltung des hörfrequenten Signalkreises 80 ist so ausgebildet, daß der piezoelektrische
Wandler zu Schwingungen mit seiner Resonanzfrequenz angeregt wird. Die Kombination aus Kreis 80 und
piezoelektrischem Wandler 82 entspricht Anordnungen, wie sie in den üS-PS'en 3 277 465 und 3 815 129 beschrieben
sind. Der hörfrequente Signalkreis 80 enthält einen Verstärker 81 sowie den piezoelektrischen Wandler 82, welche
zusammen als Funktion eines elektrischen Eingangssignals ein hörfrequentes Ausgangssignal liefern. Wie dargestellt,
besitzt der piezoelektrische Wandler 82 drei Elektroden
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84, 86 und 88, welche an den Verstärker 81 angekoppelt sind, wobei die Elektrode 88 als Rückkopplungszweig
für den Verstärker 81 dient. Eine typische Ausgestaltung für einen piezoelektrischen Wandler 82 ist speziell
in der US-PS 3 815 129 beschrieben. Der Verstärker 81 enthält einen NPN-Transistor 90, dessen Kollektor an die
Elektrode 84 des Wandlers 82 und über Widerstände 92 und an seine Basis angekoppelt ist, während die Basis an die
Rückkoppelelektrode 88 des Wandlers 82 und der Emitter an die Elektrode 86 und über einen Widerstand 96 an den
Erdpotentialpunkt 70 angekoppelt ist. Die Elektroden 84 und 86 bilden die Treiberelektroden des Wandlers 82. Widerstände
92, 94 und 96 dienen zur Vorspannungseinstellung für den Transistor 90. Durch Auswahl der richtigen Polaritäten
an den Elektroden 84 und 86 des piezoelektrischen Wandlers 82 liegt die Rückkoppelspannung an der Elektrode
88 in Phase mit der Treiberspannung, wodurch der Wandler
schwingt und die Schwingungen mit dessen Resonanzfrequenz aufrechterhalten werden.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Schaltungsanordnung
10' zur Erzeugung eines hörfrequenten Glockentonsignals,
welche den impulserzeugenden Kreis 20 und den invertierenden Pufferkreis 40 enthält, die zusammen die
Schaltung 50 zur Ansteuerung des hörfrequenten Signalkreises 80 bilden. In dieser Schaltungsanordnung ist eine
weitere Ausfuhrungsform 60' des Kreises zur Erzeugung
eines exponentiellen Abklingens eines gepulsten elektrischen Signals vorgesehen, das durch die Schaltung 50 geliefert
wird. Damit wird durch den hörfrequenten Signalkreis 80 ein hörbares Ausgangssignal erzeugt, das einem Glockenton
entspricht. Knoten A1 und B1 bilden die Ausgänge des
impulserzeugenden Kreises 20 und des invertierenden Pufferkreises 40. Der Kreis 60' enthält einen über eine Diode 64'
an die Schaltung 50 angekoppelten Kondensator 62', welcher
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parallel zum hörfrequenten Signalkreis 80 liegt. Bei dieser Ausführungsform wird der Kondensator 62' schnell
über den Pufferkreis 40 aufgeladen, wenn der Ausgang (Knoten B1) des Kreises 40 hoch liegt (10 % der Periode
t).
Der Tonpegel des durch den hörfrequenten Signalkreis 80 erzeugten hörfrequenten Signals ist auf den Wert der Spannung am Knoten C1 bezogen (siehe Fig. 4), wobei das
Maximum auftritt, wenn die Spannung am Knoten B1 hoch liegt. Wenn der Ausgang (Knoten B1) des invertierenden
Pufferkreises 40 einen tiefen Pegel annimmt (90 % der Periode t), so beginnt die Spannung am Kondensator
62' unmittelbar bis zum Ende der Periode t exponentiell abzufallen. Gleichzeitig nimmt der Tonpegel des durch
den hörfrequenten Signalkreis 80 erzeugten hörfrequenten Signals entsprechend exponentiell ab, wodurch ein Tonausgangssignal
erzeugt wird, das seiner Natur nach einem Glockenton entspricht. Die Diode 64" verhindert, daß
sich der Kondensator 62' über den invertierenden Pufferkreis 40 entlädt, wenn das Ausgangssignal dieses Pufferkreises
40 (Knoten B1) tief liegt. Wichtig ist, daß die Widerstands- und Kapazitatswerte des impulserzeugenden
Kreises 20 und des Kondensators 62' des Kreises 60' wiederum so gewählt werden, daß sich eine Impulsfolgefrequenz
und eine Abklingzeit ergibt, wodurch ein neues tonfrequentes Spitzensignal im gleichen Zeitpunkt
auftritt, in dem der exponentielle Abfall des vorhergehenden hörfrequenten Signals abgeschlossen ist. Fig. 4 zeigt
die an den Knoten A1 und B1 auftretenden gepulsten elektrischen
Signale sowie das am Knoten C auftretende gepulste exponentiell abklingende Signal, das auch für das durch
den hörfrequenten Signalkreis 80 erzeugte gepulste exponentiell abklingende tonfrequente Signal repräsentativ
ist.
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Claims (1)
- PatentansprücheSchaltungsanordnung zur Erzeugung eines hörfrequenten Glockentonsignals, gekennzeichnet durch einen hörfreguenten Signalkreis (80) mit einem piezoelektrischen Wandler (82), durch eine Treiberschaltung (50) zur Ansteuerung des hörfrequenten Signalkreises (80) zwecks Erzeugung eines gepulsten hörfrequenten Signals durch den piezoelektrischen Wandler (82) und durch einen zwischen die Treiberschaltung (50) und den hörfrequenten Signalkreis (80) gekoppelten Kreis (60; 60") zur Erzeugung eines exponentiellen Abklingverlaufs des gepulsten hörfrequenten Signals zwecks Erzeugung des hörfrequenten Glockentonsignals.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis (60; 60') zur Erzeugung eines exponentiellen Abklingverlaufs des gepulsten hörfrequenten Signals ein kapazitives Element (62; 62') enthält, das durch die Treiberschaltung (50) aufgeladen wird, wodurch der hörfrequente Signalkreis (80) ein hörfrequentes Spitzensignal erzeugt und dieses hörfrequente Spitzensignal sodann exponentiell abklingen läßt.Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kapazitive Element (62) in Serie zur Treiberschaltung (50) und zum hörfrequenten Signalkreis (80) gekoppelt ist und als Funktion eines hohen Ausgangssignals der Treiberschaltung (50) über den hörfrequenten Signalkreis (80) aufgeladen wird.4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis (60) zur Erzeu-909851/0776gung eines exponentiellen Abklingverlaufs des gepulsten hörfrequenten Signals eine in Sperrichtung gepolte, parallel zum hörfrequenten Signalkreis (80) an das kapazitive Element (62) gekoppelte Diode (64) aufweist, wobei sich das kapazitive Element (62) als Funktion eines tiefen Ausgangssignals der Treiberschaltung (50) über die Diode (64) entlädt.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kapazitive Element (62·) parallel zum hörfrequenten Signalkreis (80) an die Treiberschaltung (50) angekoppelt ist und als Funktion eines hohen Ausgangssignals der Treiberschaltung (50) aufgeladen und als Funktion eines tiefen Ausgangssignals der Treiberschaltung (50) über den hörfrequenten Signalkreis(80) entladen wird.6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Treiberschaltung (50) einen Kreis (20) zur überführung eines Signals in ein . impulsförmiges Signal sowie einen zwischen den impulserzeugenden Kreis (20) und das kapazitive Element (62; 62') gekoppelten invertierenden Pufferkreis (40) zur Entkopplung des kapazitiven Elementes (62; 62') sowie zur Invertierung des Ausgangssignals des impulserzeugenden Kreises (20) aufweist.7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der impulserzeugende Kreis (20) ein gepulstes Ausgangssignal mit einer Periode erzeugt, innerhalb derer dieses gepulste Signal für einen kleinen Teil hoch und für einen großen Teil tief liegt.8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal desimpulserzeugenden Kreises (20) für höchstens 10 %. der Periode des gepulsten Signals hoch und für wenigstens 90 %.der Periode des gepulsten Signals tief liegt.9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des invertierenden Pufferkreises (40) für einen großen Teil der Periode des gepulsten Signals hoch liegt, während dem das kapazitive Element (62) aufgeladen und das hörfrequente Spitzensignal erzeugt wird und exponentiell abklingt, wodurch das hörfrequente Glokkensignal erzeugt wird.10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des invertierenden Pufferkreises (40) für einen kleinen Teil der Periode des gepulsten Signals tief liegt, während dem das kapazitive Element (62) entladen und das exponentiell abklingende hörfrequente Signal ausklingt, wobei die Zeit zwischen dem Ausklingen des exponentiell abklingenden Signals und einem nachfolgenden hörfrequenten Spitzensignal sehr klein ist.11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der impulserzeugende Kreis(20) ein gepulstes Ausgangssignal mit einer Periode erzeugt, innerhalb derer dieses gepulste Signal für einen kleinen Teil tief und für einen großen Teil hoch liegt,12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des impulserzeugenden Kreises .(20) für höchstens 10 % der Periode des gepulsten Signals tief und für wenigstens 90 % der Periode des gepulsten Signals hoch liegt.909851/0778τ*.13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet , daß das Ausgangssignal des invertierenden Pufferkreises (40) für einen kleinen Teil der Periode des gepulsten Signals hoch liegt, während dem das kapazitive Element (62') aufgeladen und das hörfrequente Spitzensignal erzeugt wird.14. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des invertierenden Pufferkreises (40) für einen großen Teil der Periode des gepulsten Signals tief liegt, während dem das kapazitive Element (62') entladen und das exponentiell abklingende hörfrequente Signal ausklingt, wodurch das hörfrequente Glockentonsignal erzeugt wird.90985 1/077
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