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DE2923171A1 - Blindniet fuer unterschiedliche klemmbereiche - Google Patents

Blindniet fuer unterschiedliche klemmbereiche

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Publication number
DE2923171A1
DE2923171A1 DE19792923171 DE2923171A DE2923171A1 DE 2923171 A1 DE2923171 A1 DE 2923171A1 DE 19792923171 DE19792923171 DE 19792923171 DE 2923171 A DE2923171 A DE 2923171A DE 2923171 A1 DE2923171 A1 DE 2923171A1
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Germany
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blind rivet
rivet
bore
shaft
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DE19792923171
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DE2923171C2 (de
Inventor
Ludwig Kraemer
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Individual
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Priority to CA000353286A priority patent/CA1162087A/en
Priority to GB8018164A priority patent/GB2051289B/en
Priority to FR8012506A priority patent/FR2458704B1/fr
Priority to ZA00803355A priority patent/ZA803355B/xx
Priority to CH437980A priority patent/CH646760A5/de
Priority to ES1980260758U priority patent/ES260758Y/es
Priority to JP7608680A priority patent/JPS5610812A/ja
Publication of DE2923171A1 publication Critical patent/DE2923171A1/de
Priority to US06/657,035 priority patent/US4585383A/en
Application granted granted Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/10Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen Blindniet nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Derartige Nieten sind außer für der Schaftlänge normalerweise entsprechende Klemmbereiche auch für geringere ERemmstärken verwendbar, da der überstehende Schaftbereich mit geringerer Wandstärke zwischen der Materialoberfläche und dem Schließkopf einen kragenförmigen Wulst bildet. Ihr ausgedehnter Einsatzbereich erspart die Herstellung, Anschaffung und Vorratshaltung einer großen Auswahl von Blindnietgrößen für alle vorkommenden Klemmstärken.
  • Aus offenkundiger Vorbenutzung ist ein Blindniet aus Aluminium bekannt; dessen Schaft etwa in der Mitte seiner Länge einen Bereich verriagerten Außendurchmessers und damit verringerter Wandstärke aufweist. Dies wird bei der Herstellung dadurch erreicht, daß der Schaft des Blindniets in seinem inneren Bereich zwischen Klemmbacken eingepreßt wird.-Der Nietwerkstoff Aluminium weicht dabei beidseitig der Backen in die nicht geklemmten Schaftbereiche aus. Die Herstellung dieses bekannten Blindnietes ist aufwendig. Vor allem läßt sich die geschilderte Verformung nur bei Aluminiumnieten erzielen. Bei Stahlnieten ist dies nicht möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Niet nach dem Oberbegriff zu schaffen, der aus beliebigem Material, insbesondere Stahl, einfach herstellbar ist und trotzdem einen großen Klenmbereich überdeckt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Merkmal des Anspruchs 1 gelöst.
  • Der Blindniet nach der Erfindung ist auf einfache Weise herstellbar, da nur ein Teil seiner Längsbohrung mit größerem Durchmesser hergestellt werden muß, im einfachsten Fall durch Bohren. Der Nietwerkstoff kan beliebig sein, da ihm bei der Herstellung kein Ausweichen oder Fließen zugemutet wird. Der äußere Scbaftdurchmesser bleibt durchlaufend gleich. Dies hat den wesentlichen Vorteil, daß bei Nieten im gröBtmöglichen Klemmbereich der Schaft überall gleichmäßig an- der Lochleibung anliegt. Wird der Niet in einem kleineren Klemmbereich verwendet, so beginnt beim Stauchen des Nietes die radiale Werkstoffbewegung bereits beim Außendurchmesser des Nietes, im Gegensatz zu dem eingangs geschilderten bekannten Niet, bei dem der erste Teil des Radialweges dazu dient, erst den normalen Schaftaußendurchmesser und damit den Durchmesser der Nietbohrung zu erreichen.
  • Vorteilhaft ist die Durchmesservergrößerung in Form einer Stufe ausgebildet. Das im Bereich der Stufe rascher vordringende Material drängt den Bereich mit größerem Bohrungsdurchmesser nach außen und bestimmt damit die Ausbeulrichtung. Dadurch zieht sich im weiteren Stauchprozeß der Kopf des Zugdornes allmählich zwischen die ausgebauchten Schaftwände.
  • Die Stufe kann vorteilhaft im Bereich der halben Schaftlänge liegen. Damit steht sowohl bei Ausnützen der größtmöglichen Klemmstärke für die Eopfbildung, als auch bei der kleinstmöglichen Stärke genügend Zange für das Bilden eines kragenförmigen Wulstes zur Verfügung.
  • Die Abschnitte der Längsbohrung beidseits der Stufe können jeweils zylindrisch verlaufen, als durch einfaches Bohren herstellbar sein.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform erweitert sich die Längsbohrung von der Stufe an bis zur Öffnung im Nietkopf konisch.
  • Die Wandstärken sind also umso dünner, je geringer die Klemmdicke ist, so daß die bereits geringste Wandstärke des über den Klemmbereich vorstehenden Scha£tteiles unmittelbar über der Anlagefläche des sich bildenden kragenförmigen Wulstes ist Eine gute Ausbeulung und damit sichere Überdeckung und Anlage wird auf diese Weise gewährleistet.
  • Eine vorteilhafte Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Blindniets, für die selbständiger Schutz beansprucht wird, besteht darin, daß der Zugdorn einen etwa halbkugeligen Kopf mit mindestens drei Abschrägungen aufweist, deren Flächen sich etwa von der Kreisfläche des Kopfes nach oben innen hinein erstrecken. Der Kopf des Zugdornes zieht sich durch die Abschrägungen besonders gut in den sich verformenden Nietschaft und wird vom Nietmaterial einwandfrei übergriffen und gehalten. Damit ist auch bei Hohlnieten aus Stahl ein guter Halt des Zugdornkopfes erzielbar.
  • Ausführungsbeispiele r Erfindung werden anhand der nachstehenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Blindniet im Schnitt ohne Zugdorn, Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines Blindnietes im Schnitt ohne Zugdorn, Fig. 3 eine Nietverbindung im Längsschnitt, Fig. 4 eine weitere Nietverbindung im Längsschnitt, Fig. 5 eine Ansicht eines Zugdornes und Fig. 6 eine Draufsicht auf den Zugdorn.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Blindniet weist einen linsenförmigen Setzkopf 1 und einen Schaft 2 auf. Durch den gesamten Blindniet erstreckt sich eine als ganzes mit 3 bezeichnete Längsbohrung. Sie setzt sich aus einem zylindrischen Abschnitt 3a mit einem Durchmesser dl und einem zylindrischen Abschnitt 3b mit einem Durchmesser d2 zusammen, wobei der Durchmesser d2 einige Zehntel Millimeter größer ist als der Durchmesser di. Der Abschnitt 3a erstreckt sich vom kopffernen Ende des Schaftes 2 etwa bis zur Hälfte der Schaftlänge 1, der Abschnitt 3b anschließend bis zur Oberfläche des Setzkopfes 1. Der Übergang vom Abschnitt 3a zum Abschnitt 3b erfolgt sprunghaft unter Bildung einer Stufe 4.
  • Der dargestellte Niet besteht aus Stahl. Die nachstehend aufgeführten Abmessungen sollen ein ungefähres Bild der Maßverhältnisse liefern: Schaftlänge 1 12mm Schaftaußendurchmesser D 4,75 mm Lange des Abschnittes 3a,11 6 mm Bohrungsdurchmesser dl des Abschnittes 3a 2,8 mm Bohrungsdurchmesser d2 des Abschnittes 3b 3,5 mm mögliche Klemmstärken s von 1-8 mm Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform eines Blindnietes mit einem Setzkopf 1', einem Schaft 2' und einer Längsbohrung 3'. Die Längsbohrung 3' weist einen zylindrischen Abschnitt 3a' auf, der sich mit einem Durchmesser di vom kopffernen Schaftende bis etwas vor dessen Längsmitte erstreckt. Dort schließt sich unter Bildung einer Stufe 4' und einem Durchmesser d2 ein Abschitt 3b' an, der sich von der Stufe 4' an bis zur Oberfläche des Setzkopfes 1' konisch bis zu einem Öffnungdurchmesser d3 erweitert. Auch der Niet nach Fig. 2 besteht aus Stahl.
  • Die Fig. 3 und--4 zeigen jeweils im Längsschnitt eine mit einem Blindniet nach Fig. 1 hergestellte Nietverbindung, und-zwar mit unterschiedlich dicken Slemmbereichen. Fig. 3 ist das Beispiel für eine geringe Elemmdicke s1, Fig. 4 für-- -eine größere Klemmdicke s2. Die Bildung des Schließkopfes 5-erfolgt jeweils unter Verwendung eines Zugdornes 6 mit Hilfe einer Sollbruchstelle 7 im Zugdornschaft-8.-Bei einer Nietverbindung mit geringer-Elemmstärke ist si ragt~der Schaft des Mehrbereichsnietes nach Fig. 1 weiter aus der Nietbbhrung heraus, als zum Bilden eines Schließkopfes erforderlich ist. Sobald durch den Zug am Zugdorn 6 der Stauchvorgang beginnt, weicht der Schaftbereich mit den Bohrungsabschnitt 3b, also mit geringerer Wandstärke-, nach außen aus. Der sich im Anschluß bildende Schließkopf 5 und der tiefer in die Bohrung eindringende Kopf 6a des Zugdorne s 6 drückt den ausgebeulten Schaftbereich als kragenförmigen Wulst 9 an die Oberfläche des zu vernietenden Materials und bewirkt damit den festen Sitz des Nietes. Fig. 3 zeigt die fertige Terbindung nach Abreißen des Zugdornsschaftes 8.
  • Fig. 4 zeigt eine Nietverbindung, bei welcher die Dicke des Klemmbereiches s2 etwa die größte der Schaftlänge 11 entsprechende Klemmdicke beträgt. Der Schaftbereich mit verringerter Wandstärke, also der gesamte Bohrungsab schnitt 3b mit vergrößertem Durchmesser,befindet sich innerhalb der Nietbohrung.Beim Nietvorgang hat sich ein normaler Schließkopf 5' gebildet. Im Rahmen des Spiels zwischen Schaftdurchmesser und Nietbohrung hat sich der Bereich mit verringerter Wandstärke durch leichte Auswölbung besonders gut an die Lochleibung angelegt.
  • Der in den Fig. 5 und 6 dargestellte Zugdorn 6 weist an seinem Kopf 6a drei Abschrägungen 10 auf. Deren Flächen erstrecken sich etwa von der dem Schaft zugewandten Kreisfläche ii des Kopfes 6a zur Oberfläche des Kopfes nach innen geneigt. Beim Eindringen des Zugdornkopfes in die Nietbohrung kann dadurch das Nietmaterial den Kopf im Bereich der Abschrägungen besonders gut übergreifen und dadurch den Kopf besonders gut festhalten.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann die Längsbohrung des Schaftes auch drei sich zum Setzkopf erweiternde Abschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern aufweisen. Ferner kann der Übergang anstelle einer radialen Stufe auch in Form einer kurzen Abschrägung erfolgen. Je nach Hohlniet-Material kann die Länge der Bohrungsabschnitte variieren. Selbstverständlich kann auch der Setzkopf je nach Bedarf unterschiedliche Formen aufweisen.
  • Die Ausbildung des Zugdorn-Kopfes mit Abschrägungen, für die selbständigerSchutz beansprucht wird, kann ebenfalls variieren; statt drei können auch vier oder mehr Abschrägungen vorgesehen sein. Die Neigung der Abschrägungen kann, insbesondere für unterschiedliches Hohlnietmaterial, ebenfalls variieren. Die Abschrägungen können auch bis zur unteren Kopffläche verlaufen, so daß Segmente der Ereisfläche fehlen.

Claims (6)

  1. Blindniet für unterschiedliche Elemmbereiche Patentansprüche Für unterschiedlich dicke Klemmbereiche verwendbarer Blindniet mit einem Setzkopf und einen Schaft, der einen Abschnitt mit verringerter Wandstärke aufweist, und mit einem Zuporn, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Längsbohrung(3) wenigstens im Schaft (2) im Abstand von dessen freiem Ende einen Abschnitt (3b) mit vergrös sertem Durchmesser (d2) aufweist.
  2. 2. Blindnied nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Durchmesservergrößerung in Form einer Stufe (4) ausgebildet ist.
  3. 3. Blindnied nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Stufe (4) im Bereich der halben Schaftlänge (1) liegt und der Abschnitt (3b) mit vergrößertem Durch messer sich bis zur Oberfläche des Setzkopfes (1) erstreckt.
  4. 4. Blindniet nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Abschnitte (3a bzw. 3b) in der Längsbohrung (3) beidseits der Stufe (4) zylindrisch verlaufen.
  5. 5. Blindniet nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Längsbohrung (3') sich von der Stufe (4') an bis zur Öffnung im Setzkopf (1) konisch erweitert.
  6. 6. Blindniet, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Zugdorn (6) einen etwa halbkugeligen Kopf (6a) mit mindestens drei Abschrägungen (10) aufweist, deren Flächen sich etwa von der Kreisfläche (11) des Kopfes (6a) nach innen geneigt erstrecken.
DE2923171A 1979-06-07 1979-06-07 Blindniet Expired DE2923171C2 (de)

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DE2923171A DE2923171C2 (de) 1979-06-07 1979-06-07 Blindniet
DE19792953402 DE2953402A1 (de) 1979-06-07 1979-06-07 Fuer unterschiedlich dicke klemmbereiche verwendbarer blindniet
GB8018164A GB2051289B (en) 1979-06-07 1980-06-03 Blind rivet
CA000353286A CA1162087A (en) 1979-06-07 1980-06-03 Blind rivet
FR8012506A FR2458704B1 (fr) 1979-06-07 1980-06-05 Rivet a poser par un seul cote pour differentes epaisseurs de pieces a serrer
ZA00803355A ZA803355B (en) 1979-06-07 1980-06-05 A blind rivet for variable rivet joint thicknesses
CH437980A CH646760A5 (de) 1979-06-07 1980-06-06 Blindniet fuer unterschiedlich dicke klemmbereiche.
ES1980260758U ES260758Y (es) 1979-06-07 1980-06-06 Remache de macho
JP7608680A JPS5610812A (en) 1979-06-07 1980-06-07 Blind rivet
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