DE2922742A1 - Kamera-objektiv mit einer langen hinteren brennweite und einem grossen oeffnungsverhaeltnis - Google Patents
Kamera-objektiv mit einer langen hinteren brennweite und einem grossen oeffnungsverhaeltnisInfo
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Description
DR. BERQ""; ; ί)ίΡΙ;.-1^ζχ. STÄJPE
DIPL.-ING. SCHWABE: * : l i
Postfach 860245-8000 München 86
5, Juni 1979
Anwaltsakte: 30 158
Ricoh Company, Ltd. Tokyo / Japan
Kamera-Objektiv mit einer langen hinteren Brennweite und
einem großen Öffnungsverhältnis
VII/XX/Hy
909849/0935
988273 BERGSTAPFPATENT München (BLZ 700200H) Swift Code: HYPO DE MM
98 82 74 TELEX: Bayer Vereinsbank München 453100 (BLZ 700 20270)
983310 052456OBERGd . Postscheck München 65343-808 (BLZ 700 lOOSO)
Anwaltsakte: 30 158
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Kamera-Objektiv mit einer langen hinteren Brennweite und einem großen Öffnungsverhältnis.
Üblicherweise wird, wenn das Öffnungsverhältnis des Objektives
größer wird, die hintere Brennweite bzw. der Brennpunktabstand von einer Linsenrückseite (im folgenden wird jedoch
der Einfachheit halber von hinterer Brennweite gesprochen) kürzer. Wenn versucht wird, im Falle eines Gaußschen Objektives
mit einem Öffnungsverhältnis von 1:1,4 und einem Bildwinkel von 46 Aberrationen in einem annehmbaren Bereich zu erhalten,
ist gewöhnlich die hintere Brennweite etwa 60% der Brennweite des gesamten optischen Systems des Objektivs. Ein
Verfahren zum Verbessern der Aberrationen bei gleichzeitiger Vergrößerung der hinteren Brennweite ist in der japanischen
Patentanmeldung Nr. 10083/1973 beschrieben, welche das Vergrößern der Gesamtlänge eines Objektivs auf 90% bis 110% der
Brennweite des gesamten optischen Systems betrifft. Jedoch erreicht die hintere Brennweite des Objektivs nur 70 bis 71%
der Brennweite des ganzen optischen Systems, so daß das Objektiv überdimensioniert ist oder die Lichtmenge im ümfangsbereich
des Objektivs geringer wird. Darüber hinaus ist, um
909849/0935 "4~
eine Zunahme der Aberrationen bei einem kleinen Objektiv zu verhindern, vorgeschlagen worden, Glas mit einem hohen Brechungsindex
und einermittlerenDispersion in einer Positivoder Sammellinse oder eine Positivlinse in einer vorderen
Linsengruppe einer Kamera zu verwenden. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß eine chromatische Aberration nicht gut korrigiert werden kann.
Linsengruppe einer Kamera zu verwenden. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß eine chromatische Aberration nicht gut korrigiert werden kann.
Ferner wird im allgemeinen die hintere Brennweite durch Erhöhen
des Öffnungsverhältnisses des Objektivs verringert. Im Falle eines sogenannten Gaußschen Objektivs mit einem Öffnungsverhältnis von 1:1,4 und einem Bildwinkel von 46 werden,
wenn die ^hintere Brennweite auf über 60% der Brennweite des Objektivs zunimmt, verschiedene Aberrationen einschließlich einem KomaStreulicht ziemlich deutlich, so daß eine Korrektur derartiger Aberrationen schwierig wird.
wenn die ^hintere Brennweite auf über 60% der Brennweite des Objektivs zunimmt, verschiedene Aberrationen einschließlich einem KomaStreulicht ziemlich deutlich, so daß eine Korrektur derartiger Aberrationen schwierig wird.
Die Erfindung soll daher ein Objektiv schaffen, bei welchem die vorerwähnten Schwierigkeiten bei einem herkömmlichen optischen
System überwunden sind und bei welchem verschiedene Aberrationen einschließlich einer sphärischen Farbaberration und
eines zweiten Spektrums verbessert sind.
Gemäß der Erfindung sind, obwohl das Öffnungsverhältnis 1:1,4 ist, der Bildwinkel 46° oder mehr beträgt und die hintere
Brennweite 73% und mehr der Brennweite des ganzen optischen Systems erreicht, die Aberrationen einschließlich der sphäri-
Brennweite 73% und mehr der Brennweite des ganzen optischen Systems erreicht, die Aberrationen einschließlich der sphäri-
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2822742
sehen Aberration bezüglich jeder Farbe in ausreichender Weise
korrigiert. Gemäß der Erfindung ist somit ein Kamera-Objektiv mit einer langen hinteren Brennweite und einem großen Öffnungsverhältnis
so verbessert, daß verschiede Aberrationen einschließlich der erwähnten sphärischen Aberration von Farben
bei dem Kamera-Objektiv in ausreichender Weise korrigiert werden können.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine Schnittansicht durch ein Objektiv ge
mäß der Erfindung; und
Fig.2 bis 5 Kurven bezüglich der sphärischen Aberration,
einer Sinusbedingung, des Astigmatismus und einer Verzeichnung jeder Ausführungsform eines Objektivs gemäß der Erfindung.
In Fig.1 ist eine Schnittansicht eines Objektivs gemäß der Erfindung
dargestellt, welches sieben einzelne Linsen mit zwölf der Luft zugänglichen Oberflächen hat. In dem Objektiv sind eine
erste Linse und eine zweite Linse positive Meniskuslinsen, deren konvexe Oberflächen zu einem Aufnahmegegenstand hin ausgerichtet
sind. Eine dritte Linse ist eine negative Meniskuslinse, deren konvexe Oberfläche zu dem Aufnahmegegenstand hin aus-
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gerichtet ist; eine vierte Linse ist eine Negativ- oder Zerstreuungslinse
und eine fünfte Linse ist eine Positiv- oder Sammellinse/ und die vierte und fünfte Linse sind miteinander
verbunden und bilden eine negative Meniskuslinse, deren konvexe Oberfläche zu einem Bild hin ausgerichtet ist. Eine
sechste Linse ist eine positive Meniskuslinse, deren konvexe Oberfläche zu dem Bild hin ausgerichtet ist, und eine siebte Linse ist eine positive Bikonvexlinse, und eine Blende kann zwischen der dritten Linse und der negativen Meniskuslinse
aus der vierten und fünften Linse angeordnet sein. Dieses Objektiv genügt auch den folgenden acht Bedingungen:
sechste Linse ist eine positive Meniskuslinse, deren konvexe Oberfläche zu dem Bild hin ausgerichtet ist, und eine siebte Linse ist eine positive Bikonvexlinse, und eine Blende kann zwischen der dritten Linse und der negativen Meniskuslinse
aus der vierten und fünften Linse angeordnet sein. Dieses Objektiv genügt auch den folgenden acht Bedingungen:
1,5 < -J- < 2,2 ■ ' (1)
r3
0,45f4 r3
< 0,52f (2)
0,5f C Ir9) <
0,65f (3)
0,9 < -~ < 1,1 (4)
0,9 <-~ < 1,1 (5)
0,27f < ä6<
■ (6)
,1-n, η -1 η
-0,5 <f{—-^ + -i— j C -o,2 (7)
-0,5 <f{—-^ + -i— j C -o,2 (7)
v r4 r5
v1+v_ n1+n„
ls > 42, -iyi > 1,72 (8)
ls > 42, -iyi > 1,72 (8)
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wobei die Brennweite des ganzen optischen Systems f ist, der
Krümmungsradius der jeweiligen Oberflächen der Linsen r., die Dicke der entsprechenden Linsen an der optischen Achse oder
an deren Luftspalt d. ist, der Brechungsindex der jeweiligen Linse n. ist und die Abbesche Zahl der jeweiligen Linsen v.
(i=1, 2, 3,.... n, wobei η eine ganze Zahl ist) ist.
Bei einem bekannten Verfahren zum Verlängern der hinteren Brennweite ist die positive Brechkraft einer Gruppe von Linsen
vor einer Blende abgeschwächt, und die positive Brechkraft der anderen Linsengruppe hinter der Blende ist verstärkt. Bei
einem anderen bekannten Verfahren für denselben Zweck sind die Dicke der Linsen vor der Blende und deren Luftspalt verringert.
Bei diesen Verfahren ist es unvermeidlich, daß die sphärische Aberration und die negative Verzeichnung größer wird, wenn das
Öffnungsverhältnis der Linse bzw. des Objektivs größer wird, so daß derartige Aberrationen nicht in ausreichender Weise
korrigiert werden können. Die vorstehend angeführten Bedingungen (1) und (2) der Erfindung dienen dem Verlängern der hinteren
Brennweite, indem eine Beschränkung auf die Summe und Verteilung einer positiven Brechkraft einer Gruppe von Linsen
eingestellt wird, welche zu einem Aufnahmegegenstand hin konvex sind und vor der Blende angeordnet sind, und indem auch
das Gleichgewicht der Sinusbedingung annähernd durch Verbessern der sphärischen Aberration gehalten wird. Bei der Bedin-
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gung (1) 1,5 K r^/r-·^ 2,2 wird, wenn r1/r_ kleiner als der
untere Grenzwert wird, die hintere Brennweite zu kurz, um den Aufnahmegegenstand derErfindung zu erreichen, und wenn r,./r_
größer als der obere Grenzwert wird, ist die hintere Brennweite verlängert, aber die sphärische Aberration bleibt zu
hoch. Bei der Bedingung (2), 0,4Sf^r3 <. 0,52f wird, wenn r«
kleiner als der untere Grenzwert wird, die sphärische Aberration zuviel, und die Sinusbedingung wird zu niedrig bzw.
liegt zu weit darunter. Wenn andererseits r~ über den oberen Grenzwert hinausgeht, wird die Sinusbedingung zu hoch bzw.
liegt zu weit darüber. Die Bedingungen (3) und (4) dienen zum Verbessern der sphärischen Aberration einer Linse mit einem
großen Öffnungsverhältnis, der Koma und der Verzeichnung einer
Bildoberfläche durch Einstellen einer Begrenzung auf die Summe und Verteilung der positiven Brechkraft einer Gruppe von
Meniskuslinsen, welche hinter der Blende angeordnet und bezüglich des Aufnahmegegenstandes konvex sind. Bei der Bedingung
(3), 0,5f < Ir-I < 0,65f wird^eine Aplanasie des Umfangs-bzw.
RandlichtStroms an der optischen Achse, welche in die sechste
Linse eintritt, verringert, so daß die sphärische Aberration größer wird. Die sechste Linse ist eine positive Meniskuslinse,
welche zu dem Bild hin konvex ist. Wenn andererseits /r„( den oberen Grenzwert überschreitet, neigt sich die Bildfläche
zu stark zur Gegenstandsseite hin. Die Beziehung 0,9 < r^/r....
<f 1,1 in der Bedingung (4) dient zum Festlegen der Bestimmung
von r9 und r^ und einer Zuteilung zwischen r„ und r... unter
*wenn Ir9I vnter den unteren Grenzwert verringert wird,
■ - 9 -
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der Bedingung (3). Wenn ^g/r-ι -j unter den unteren Grenzwert verringert
wird, wird die Koma übermäßig, und wenn TgZr11 den oberen
Grenzwert überschreitet, wird eine Korrektur der sphärischen Aberration stark unzureichend. Die Bedingungen (5) und
(6) dienen zum Festlegen der Beziehung zwischen der Verteilung der Brechkraft der Oberflächen der dritten und vierten Linse,
welche zur Blende hinweisen, und des Luftspaltes zwischen diesen Linsen, und zum Verbessern der Koma und der Ebenheit der
Bildfläche. In der Bedingung (5), 0,9 < rg/(r7l<
1,1 wird, wenn rg/ j r_| unter dem unteren Grenzwert liegt, die Koma des seitlich
der Achse liegenden Lichtstroms, welcher durch den Umfangsteil der hinteren Linsen hindurchgeht, groß. Wenn andererseits
rg/ |rJ über dem oberen Grenzwert liegt, wird die Koma
des seitlich der Achse liegenden Lichtstroms, welcher durch den Umfangsteil der vorderen Linsen hindurchgeht , groß. Wenn
jedoch rg und [ χ Λ abnehmen, nimmt die Summe ihrer Petzval-Daten
ab, so daß die Ebenheit der Bildfläche verbessert wird, aber die Koma wird geringer. Als Gegenmaßnahme bezüglich dieser
Schwierigkeit ist ein Verfahren zum Vergrößern des Blendenspaltes dg bekannt. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß
die Lichtmenge in dem Umfangs- oder Randteil der Linse geringer wird,und daß das Objektiv überdimensioniert wird. Die Be-
r + jr j
dingung (6), 0,27f < dg <
—^—- dient zum Festsetzen der Beziehung zwischen dg und rg und r_, um so die Koma ohne ein überdimensionieren
des Objektivs zu verbessern. Wenn d- kleiner als der obere Grenzwert ist, wird es unmöglich, das Komastreulicht
vollständig zu korrigieren, und wenn dg den oberen Grenz-
- 10 -
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wert überschreitet, wird die Lichtmenge in dem ümfangs- oder
Randteil des Objektivs kleiner. Die Bedingung (7) dient zum Einstellen eines Negativbereichs in der Brechkraft der Luftlinse
zwischen der zweiten und der dritten Linse. In der Bedingung (7), -0,5<f-j-
+ ~—?<-0,2 wird, wenn
r4 X5 >
c-1-n2 n3~1?
f < + ——T kleiner ist als der untere Grenzwert, die
L r4 r5 ·*
negative Verzeichnung und das Komastreulicht groß, und wenn f1-n n3-1 -,
±4 + —:—r <jen oberen Grenzwert übersteigt, wird eine
c r4 r5
Korrektur der sphärischen Aberration unzureichend und die Ebenheit der Bildfläche nimmt ab. Die Bedingung (8) dient dem Verbessern der sphärischen Farbaberration sowie des sekundären Spektrums. Um die chromatische Aberration zu korrigieren, ist es wirksam, das Auftreten der chromatischen Aberration nahe der vorderen Linsen zu verringern, und vorzugsweise wird bei der ersten und der zweiten Linse Glas mit einer geringeren Dispersion verwendet. Um die sphärische Farbaberration zu verbessern, ist es wirksam, das Auftreten der sphärischen Aberration nahe den vorderen Linsen zu verringern. Hierzu muß die Krümmungs- bzw. Durchbiegungsbelastung durch Verwenden von Glas mit einem hohen Brechungsindex bei der ersten und bei der zweiten Linse verringert werden. Bei der Bedingung (8)
Korrektur der sphärischen Aberration unzureichend und die Ebenheit der Bildfläche nimmt ab. Die Bedingung (8) dient dem Verbessern der sphärischen Farbaberration sowie des sekundären Spektrums. Um die chromatische Aberration zu korrigieren, ist es wirksam, das Auftreten der chromatischen Aberration nahe der vorderen Linsen zu verringern, und vorzugsweise wird bei der ersten und der zweiten Linse Glas mit einer geringeren Dispersion verwendet. Um die sphärische Farbaberration zu verbessern, ist es wirksam, das Auftreten der sphärischen Aberration nahe den vorderen Linsen zu verringern. Hierzu muß die Krümmungs- bzw. Durchbiegungsbelastung durch Verwenden von Glas mit einem hohen Brechungsindex bei der ersten und bei der zweiten Linse verringert werden. Bei der Bedingung (8)
V1+V2 ν V1+V2
—~— > 42 kann, wenn —=— außerhalb dieses Bereichs liegt,
die Korrektur der chromatischen Aberration nicht ausreichend
V1+V2 durchgeführt werden, und selbst wenn —-*— in dem Bereich
nl+n2 n1+n2
liegt, nimmt, wenn —^— außerhalb des Bereichs von ■■ ? 1,72
liegt, die sphärische Farbaberration zu. Wenn darüber hinaus Glas mit n>
1,73 und v>44 zumindest bei einer Linse der er-
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sten oder zweiten Linse verwendet wird, hat die Anmelderin
festgestellt, daß das sekundäre Spektrum durch den Unterschied zwischen den Kenndaten einer partiellen Dispersion des Glases verbessert werden kann.
festgestellt, daß das sekundäre Spektrum durch den Unterschied zwischen den Kenndaten einer partiellen Dispersion des Glases verbessert werden kann.
Im folgenden sind Ausführungsformen von Kamera-Objektiven gemäß der Erfindung wiedergegeben.
Ausführungsform 1:
f=100, Öffnungsverhältnis 1:1,4;
Bildwinkel 46°; hintere Brennweite 73,78;
Bildwinkel 46°; hintere Brennweite 73,78;
| = 88,811 | 8.73 | η = 1.77250 | vl | = 49.62 | |
| ■ | d1 = | ||||
| X2 | = 468.027 | 0.21 | |||
| d2 - | |||||
| r3 | = 48.472 | 9.23 | n2 = 1.74400 | V2 | = 44.87 |
| d3 * | |||||
| r4 | = 77.060 | 4.91 | |||
| d4 = | |||||
| r5 | = 104.392 | 3.03 | n3 = 1.68893 | V3 | = 31.16 |
| d5 = | |||||
| r6 | * 32.532 | 29.77 | |||
| d6 - | |||||
| r7 | = -32.861 | 2.04 | n4 = 1.75520 | V4 | = 27.53 |
| d7 - | |||||
- 12 -
909849/0935
r8 = 277.302
dQ = 12.84 nc = 1.80610 Vc = 40.74
O D
rg = -56.417 dg = 0.21
0 = -152.163
n = 8.24 n- = 1.80420 vc =46.50
JT11 = -58.550
U11- 0.19
r12 = 290.780
d12 = 6.21 n? = 1.72000 v? = 50.34
r13 = -210.359
Ausführungsbeispiel 2:
f = 100, Öffnungsverhältnis 1:1,4;
Bildwinkel 46°; hintere -Brennweite^,
= 96.872
= 8.24 n., = 1.77250 V1 = 49.62
= 628.489
d2 = 0.23 = 48.086
= 8.65 n2 = 1.74400 V2 = 44.87
= 81.938
d4 = 4.95 r5 = 114.699
d5 = 3.88 n3 =1.68893 V3 = 31.16
xc = 32.911 ο
dc = 29.54
909849/0935
2322742
r7 = -33.157
d7 = 2.33 n4 = 1.74077 v4 = 27.76
r8 = 277.242
dg = 12.47 n5 = 1.80610 · v5 =40.74
X9 = -56.432
d9 = 0.23 r10 = -137.843
d10 = 7.62 n6 = 1.8042 v5 = 46.50
T11 = -58.269
= 0.19
r12 = 269.964
d12 = 6.05 n7 = 1.72000 v? = 50.34
r13 = -221.116
Ausführungsbeispiel 3:
f = 100, Öffnungsverhältnis 1:1·,4;
Bildwinkel 46°r hintere Brennweite 73,78; ■
x^ = 82.446
d1 = 8.70 Ji1 = 1.77250 V-j = 49.62
r2 ?= 409.300
d2 = 0.19
r3 = 48.953
= 9.14 no = 1.74400 v2 = 44·87
τ. = 75.402 4
d4 = 4.90
r5 = 104.732
cL = 3.04 n, = 1.68893 v-, = 31.16
r. = 32.160
d6 = 29.97
909849/0936 " u ~
ns 2^22742
r? = -31.920
d? = 2.23 n4 = 1.76182 V4 = 26.55
rQ =-1008.805
ο
ο
dH = 11.62 η- = 1.80610 . vc = 40.74
O ZD j
rg = -56.039
d9 = 0.19
rT0 = -148.569
rT0 = -148.569
din = 8.52 nc = 1.80420 \) c = 46.50
IU D O
T11 = -55.766
dn = 0.19
r12 = 342.018
r12 = 342.018
d12 = 6.32 n? = 1.72000 v? = 50.34
r^ = -175.061
Ausführungsbeispiel 4:
f = 100, Öffnungsverhältnis 1:1,4;
Bildwinkel 46°; hintere Brennweite 73,90; T1 = 92.414
d1 = 9.76 n.j = 1.74400 V1 = 44.87
r2 = 749.1.01
d2 = 0.79
r3 = 49.938
= 8.44 n2 = 1.77250 V3 = 49.62
r4 = 83.723
4.08
r5 = 128.501
= 4.68 n3 = 1.68893 V3 = 31.16
rc = 33.813
,..._,.. 909849/0935
d,. = 28.14
χη = -34.628
d7 = 2.38 η4 = 1.75520 V4 = 27.53
r8 = 193.313
= 13.83 nc = 1.80610 νς = 4Ό.74
— — I · UWU I W Vr
r9 = -61.123
dg = 0.20 r10 = -164.000
d10 = 7·43 n6 - 1·80420 v6 = 46·50
T11 = -62.441
= 0.19
r12 = 321.131
d12 = 6.33 n7 = 1.74400 V7 = 44.87
τ = -184.115
In Fig.2 bis 4 sind die Aberrationskurven der vorstehend angeführten
Ausführungsformen gemäß der Erfindung dargestellt. Die
Länge des Objektivs ist nicht größer als 0,87f, die hintere Brennweite ist lang und das Öffnungsverhältnis ist groß. Trotz
derartiger Linsen werden die Aberrationen in ausreichender Weise korrigiert und die sphärische Aberration bezüglich jeder Farbe
ist annehmbar.
In Fig.2 bis 5 ist mit S.A. die sphärische Aberration, mit S.C.
die sagittale Bildoberfläche und mit- M die meridionale Bildoberfläche
bezeichnet. Ende der Beschreibung
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Claims (1)
1. Kamera-Objektiv mit einer langen hinteren Brennweite und
einem großen öffnungsverhältnis, gekennzeichnet
durch sieben Einzellinsen (1 bis 7) mit zwölf der Luft zugänglichen Oberflächen/ wobei von den sieben Einzellinsen
eine erste Linse (1) und eine zweite Linse (2) positive Meniskuslinsen sind, deren konvexe Oberflächen zu einem Aufnahmegegenstand
hin gerichtet sind, eine dritte Linse (3) eine negative Meniskuslinse ist, deren konvexe Oberfläche zu dem
Gegenstand hin gerichtet ist, eine vierte Linse (4) eine Negativlinse und eine fünfte Linse (5) eine Positivlinse ist,
wobei die vierte Linse (4) und die fünfte Linse (5) miteinander verbunden sind und eine negative Meniskuslinse bilden deren konvexe Oberfläche zu einem Bild hin gerichtet ist, eine
sechste Linse (6) eine positive Meniskuslinse ist, deren konvexe Oberfläche zu dem Bild hin ausgerichtet ist, und eine
909849/0935
Bankkonten: Hype-Bank München 4410122850
(BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM Bay« Vereinsbank Manchen 453100 (BLZ 70020270}
Postscheck München 65343-80» (BLZ 700100801
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siebte Linse (7) eine positive Bikonvexlinse ist, und wobei die Linsen den folgenden Bedingungen genügen:
1,5 < -i < 2,2 (1)
r3
0,45f < r3 < 0,52f (2)
0,5f < |rqj <0,65f (3)
9
0,9 < -r1- * 1,1 (4)
0,9 < -r1- * 1,1 (4)
< 1,1 (5)
0,27f <d6<
(6)
1-n9 n-a~1->
-0,5 <f J-—^ + -4—K-O/2 (7)
r4 r5
ν +υ η +η2
Ί^ V^ 1'72
Ί^ V^ 1'72
wobei der Krüminüngsradius an der Oberfläche jeder dieser Linsen
r. ist, die Dicke jeder der Linsen an der optischen Achse oder der Luftspalt jeder der Linsen d., der Brechungsindex jeder
Linsen (1 bis 7). n±/die Abbesche Zahl jeder der Linsen (1 bis
7) v^ (i=1, 2, 3, ....n, wobei η eine ganze Zahl ist) ist.
909849/0935
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6675378A JPS54158225A (en) | 1978-06-05 | 1978-06-05 | Photographic lens having long back focus and large aperture ratio |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2922742A1 true DE2922742A1 (de) | 1979-12-06 |
| DE2922742C2 DE2922742C2 (de) | 1982-08-05 |
Family
ID=13324950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2922742A Expired DE2922742C2 (de) | 1978-06-05 | 1979-06-05 | Hochgeöffnetes, sechsgliedriges Gauß-Objektiv für eine Kamera |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPS54158225A (de) |
| DE (1) | DE2922742C2 (de) |
| NL (1) | NL184180C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4448497A (en) * | 1981-03-31 | 1984-05-15 | Nippon Kogaku K. K. | Great aperture ratio lens |
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| JPS5972415A (ja) * | 1983-03-16 | 1984-04-24 | Ricoh Co Ltd | バツクフオ−カスの長い大口径比写真レンズ |
| JP2001051190A (ja) * | 1999-08-12 | 2001-02-23 | Mamiya Op Co Ltd | 大口径レンズ |
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| JPS5136839B2 (de) * | 1972-07-17 | 1976-10-12 | ||
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| JPS5198020A (de) * | 1975-02-25 | 1976-08-28 | ||
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- 1979-06-05 DE DE2922742A patent/DE2922742C2/de not_active Expired
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1981
- 1981-12-08 US US06/328,505 patent/US4443070A/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL184180B (nl) | 1988-12-01 |
| NL184180C (nl) | 1989-05-01 |
| US4443070A (en) | 1984-04-17 |
| JPS54158225A (en) | 1979-12-13 |
| DE2922742C2 (de) | 1982-08-05 |
| NL7904397A (nl) | 1979-12-07 |
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