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DE2921956A1 - Befestigungsvorrichtung aus kunststoff - Google Patents

Befestigungsvorrichtung aus kunststoff

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Publication number
DE2921956A1
DE2921956A1 DE19792921956 DE2921956A DE2921956A1 DE 2921956 A1 DE2921956 A1 DE 2921956A1 DE 19792921956 DE19792921956 DE 19792921956 DE 2921956 A DE2921956 A DE 2921956A DE 2921956 A1 DE2921956 A1 DE 2921956A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
shaft
fastening device
spring
subsections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792921956
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Wibrow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ITW Ateco GmbH
Original Assignee
ITW Ateco GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by ITW Ateco GmbH filed Critical ITW Ateco GmbH
Priority to DE19792921956 priority Critical patent/DE2921956A1/de
Publication of DE2921956A1 publication Critical patent/DE2921956A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B21/00Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
    • F16B21/06Releasable fastening devices with snap-action
    • F16B21/08Releasable fastening devices with snap-action in which the stud, pin, or spigot has a resilient part
    • F16B21/086Releasable fastening devices with snap-action in which the stud, pin, or spigot has a resilient part the shank of the stud, pin or spigot having elevations, ribs, fins or prongs intended for deformation or tilting predominantly in a direction perpendicular to the direction of insertion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0206Arrangements of fasteners and clips specially adapted for attaching inner vehicle liners or mouldings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff mit einem Kopf zur Befestigung an einem Werkstück und einem durch ein Loch einer Werkstückträgerplatte hindurchsteckbaren Schaft, an dessen vom Kopf abgewandten Ende mindestens ein elastisch verformbarer, in Richtung Kopf weisender Federschenkel angeformt ist, der mit der dem Kopf abgewandten Seite der Trflgerplatte sder dem Lochrand in Eingriff bringbar ist.
  • Derartige Befestigungsvorrichtungen sind vielfach bek a .t. Sie dienen beispielsweise zur Befestigung von Zierleisten, Verkleidungsplatten oder ähnlichen Werkstücken an Kar-.sserieteilon von Automobilen. Sie sind einstückig aus Kunststoff geformt und werden in das Loch einer Werkstückträgerplatte hineingedrückt, wobei die Sedersche£el durch Anlage an den Lochrand odor die entgegengesetzte Trägerpiattenseite schnappend in Eingriff gelangen um die Befestigungsvorrichtung zu verriegeln. Der Kopf der Befestigungsvorrichtung kann ia beliebig geformt sein je nach Art und Ausbildung des zu befestigenden Werkstücks.
  • Die Abmessungen derartiger Befestigungsvorrichtungen aus Içunst stoff bewegen sich normalerweise innerhalb enger Toleranzgrenzen. Dies trifft hingegen nicht zu auf die Befeatigungslöcher in den Werkstückträgerplatten. Daher ist es erwünscht, daß derartige Befestigungsvorrichtungen eine verhältnismäßig große Toleranzaufnahme aufweisen sollen. Dies ist bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen nicht vollauf zufriedenstellend gewährleistet, so daß entweder Gefahr besteht, daß bei zu klein dimensionierten Löchern die Eindrückkräfte zu stark sind und sogar zu einer Beschädigung der Befestigungsvorrichtung führen, oder die Befestigungsvorrichtung nicht ausreichend sicher verankert ist.
  • Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff zu schaffen, die eine leichte Montage ermöglicht und/oder welche eine hohe Toleranzaufnahme sicherstellt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schaft elastisch zusammendrückbar ist.
  • Wie erwähnt, sind Befestigungsvorrichtungen der eingangs genannten Art mit mindestens einem elastisch verformbaren Federschenkel versehen, der beim Einführen des Schaftes in das Befestigungsloch in Richtung Schaft deformiert wird und in die Ausgangslage zurückschnappt, sobald das freie obere Ende des Federschenkels den unteren Lochrand passiert hat. Quer zur Anslenkungsebene des Federschenkels ist bei der bekannten Eefesti gungsvorrichtung der Schaft relativ starr rund kann sich somit nicht unterschiedlichen Lochabmessungen anpassen. Eine derartige Anpassung wird Jedoch durch die erfindungsgemäße Befestigungsz.B.
  • vorrichtung gewährleistet, indem der Schaft/in einer quer zur vom Pederschenkel aufgespannten Ebene elastisch zusammendrückbar ist.
  • Es gibt verschiedene Wege, die erfindungsgemäße Anpassungsfähigkeit einer I3efestigungsvorrichtung an unterschiedliche Lochabmessungen zu erreichen. Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Schaft in zwei parallel beabstandete Unterabschnitte unterteilt ist und an Jedem Unterabschnitt mindestens ein Federschenkel angeformt ist. Dadurch besteht der Schaft selbst aus Federbeinen oder Federschenkeln, die beim Einführen in ein Befestigungsloch in Richtung aufeinander zu elastisch verformt werden können und nach dem Einsetzen in das Befestigungsloch in die Ursprungslage mehr oder weniger zurückverstellt werden. Nicht nur die Federschenkel, sondern auch die Schaftunterabsohnitte sorgen somit für eine gesteigerte Toleranzautnahme. Selbstverständlich kann der Schaft durch Schlitze oder Ausnehmungen in mehr als zwei Unterabschnitte unterteilt werden1 um gemäß dem Grundgedanken der Erfindung die erstrebte Toleranzaufnaime zu erreichen.
  • Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der L?rfindU1'g sieht vor, daß die Unterabschnitte des Schaftes eine erste Ebene aufspannen und am unteren Ende jedes Unterabschnitts zwei Federschenkel angeformt sind, die sich in Richtung Kopf V-förmig spreizen, wobei die Federschenkel in einer zweiten bzw. dritten Ebene liegen, welche zur ersten etwa senkrecht verlaufen, Eine derartige Befestigungsvorrichtung gleicht einer an sich bekannten Befestigungsvorrichtung, welche einen plattenförmigen Schaft und in V-Form angeordnete Federsche>iel besitzt, mit der Ausnahme, daß bei der Erfindung Schaft und Federschenkel durch einen Schlitz paarweise anfgeteilt sind.
  • Der Schaft ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung U-förmig ausgebildet und der Kopf an der Oberseite des Quersteges angeformt; Um ein leichteren Einführen in das Befestigungsloch zu gewährleisten, sieht eine andere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die parallel zur Ebene der Federschenkel liegenden ÄÜ3enseiten der Unterabschnitte vom Kopf aus gesehen konvergieren. Die konvergierenden Schrägflächen sind vorzugsweise nur in der unteren Hälfte der Schaftunterabschnitte, während die Außenseiten der oberen Hälfte von ebenen Flächen gebildet sind, welche sich gegen die Lochwandung anlegen.
  • Alternativ zu den obigen Ausgestaltungen sieht ene andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, daß am vom Kopf abgewandten Ende der Unterabschnitte nur ein Federschenkel angeformt ist und die beiden Federschonkel sich zu entgegengesetzten Seiten vom Unterabsohnitt forterstrecken. Hierdurch können die Schaftunterabschnitte nicht nur aufeinander zu oder voneinander fort verformt werden, sondern sich scherenartig relatlv zueinander bewegen.
  • Bei der zuletzt beschriebenen Ausgestaltung sind die Unterabschnitte entweder unmittelbar oder über einen Verbindungssteg an die Unterseite des Kopfes angeformt.
  • Sind die Schaftunterabschnitte durch einen Schlitz voneinander getrennt, bedeutet das für die Herstellung, daß ein Schieberwerkzeug als Formkern verwendet werden muß, falls nicht eine besondere Ausbildung und Anordnung der Unterabschnitte vorgesehen wird. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß die Schaftunterabschnitte mit den zugehörenden Federschenkeln zwei annähernd parallele, mindestens um die Breite der Unterabschnitte beabstandete Ebenen aufspannen, wobei die Schaftunterabschnitte in senkrechter Richtung zu den Ebenen nicht ütqsr1appon. Bei einer derartigen Konstruktion ist die Verwendung kostengünstiger Plattenwerkzeuge möglich.
  • Die Aufg.XQ der Erfindung wird Jedoch auch gelöst, wenn der Schaft selbst nicht radial deformierbar gemacht wird, sondern gemäß einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen wird, daß zwei Federschenkol vorgesehen sind, die sich an gegenüberliegenden Seiten vom Schaft {orterstrecken, Jedoch versetzt zueinander angeordnet sind, und der Schaft zwei sich parallel zur Achse erstreckende Ausnehmungen aufweist, in die bei einer Verformung die Federschenkel hinein bewegbar sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt perspektivisch eine Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung, bei der der Kopf fortgelassen ist.
  • Fig. 2 zeigt die Einzelheit X der Darstellung nach Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt die Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung mit einer erste Topfform.
  • Fig. 4 zeigt perspektivisch eine Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung mit einer zweiten Kopfform.
  • Fig. 5 zeigt perspektivisch eine andere Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung.
  • Fig. 6 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 5 im Einbauzustand.
  • Fig. 7 zeigt perspektivisch eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung.
  • Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung.
  • Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der gezeigten Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung ist.
  • In Fig. 1 ist ein U-förmiger Schaft eines Befestigungsmittels aus Kunststoff allgemein mit 10 bezeichnet. Er weist zwei Schaftunterabschnitte 71 und 12 auf, die durch einen oberen Steg 13 miteinander verbunden sind. Die Unterabschnitte 11, 12 und auch der Quersteg 13 sind im Querschnitt rechteckförmig.
  • An den freien Enden sind die Unterabschnitte 11, 12 abgerundet, wie bei 14 bzw. 15 dargestellt. An den freien Enden der Abschnitte 11, 12 sind schräg nach oben weisende Federschenkel 16, 17 bzw. 18; 19 angeformt. Die Federschenkel 16-19 haben ebenfalls rechteckförmigen Querschnitt und spannen Jeweils eine Ebene auf, welche zu der durch die Abschnitte 11, 12 aufgespannten Ebene senkrecht liegt, jedoch in schräger Lage derart, daß die Ebenen nach oben divergieren. Die Federschenkel 16-19 spreizen sich nach oben V-förmig auseinander und gehen im unteren Bereich stetig gerundet in die Abrundung 14, 15 über, wie für die Scilenkel 16 und 18 bei 20 bzw. 21 dargestellt.
  • Die Außenseiten des Schaftes 10, welche annähernd parallel zu den von den Federschenkeln 16-19 aufgespannten Ebenen verlaufen, sind im Bereich der unteren Hälfte der Abschnitte 11 12 leicht angeschrägt, wie bei 22 dargestellt, so daß beide angeschrägten Außenflächen nach unten konvergieren. Die Breite der Federschenlcel 16-19 ist so gewählt, daß sie der Breite der Unterabschnitte 11, 12 am Ende entspricht. Die einander zugekehrten Seiten der Schenkel 16-19, von denen die zum Schenkel 16 gehörende mit 24 bezeichnet ist, liegen in einer Ebene mit den einander zugekehrten Seiten der Unterabschnite 11, 12, von denen die des Unterabschnitts 11 mit 25 bezeichnet ist, bzw. sind gegenüber der Seite 25 nach außen abgestellt.
  • Die freien Enden der Schenkel 16-19 können gemäß Fig. 2 gestaltet sein, d.h. anstatt der Außenlcante einen abgerundeten Absatz 26 aufweisen, der mit dem Rand eines Befestigiuigsloches in Eingriff treten kann.
  • Die Figuren 3 und 4 zeigen zwei Ausführungsformen für einen Kopf. der gezeigten Befestigungsvorrichtung, wobei die übrigen Teile entsprechend zu den nach den Figuren 1 und 2 ausgebildet sind, so daß keine Bezugszeichen verwendet werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 weist der Kopf einen kegelringförmigen Flansch 30 auf, der eine kreisförmige ebene Scheibe 31 umgibt, welche, wie nicht zu sehen, mit dem Quersteg 13 verbund ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist ebenfalls ein kegelringförmiger Flansch 40 vorgesehen mit einer konzentrisch darin angeordneten Scheibe 41. Über einen mit der Scheibe 41 verbundenen Verbindungsabschilitt 42 ist eine Scheibe 43 parallel und konzentrisch zur Scheibe 41 angeordnet. Sie besitzt einen Sektorausschnitt 44 von etwa 90 °. Mit Hilfe des Sektorausschnitts 44 kann der Kopf des Befestigungsmittels nach Fig. 4 in ein Befestigungsloch eingedreht werden derart, daß die Trägerplatte zwischen der Scheibe 43 und dem Flansch 40 zuliegen kommt.
  • Der Schaft 50 ae s des Befestigungselements nach Fig. 5 ist ähnlich demjenigen nach den Fig. 1, 3 und 4 aufgebaut und besitzt zwei im Querschnitt rechteckige Abschnitte 51, 52, welche durch einen Quersteg 53 miteinander verbunden sind, der an die Unterseite eines Kopfes 54 angeformt ist, der entsprechend Fig. 3 ausgebildet sein kann. Über eine abgerundete Spitze 55 bzw. 56 ist an die unteren Enden der Abschnitte 51, 52 ein Federschenkel 57 bzw. 58 angebunden.
  • Die Federschenkel 57, 58 erstrecken sich in einem Winkel von etwa 30 ° gegenüber den Abschnitten 51, 52 in Richtung des Kopfes 54. Die Federschenkel 57, 58, wie aus Fig. 5 deutlich zu erkennen, erstrecken sich zu entgegengesetzten Seiten von den Unterabschnitten 51, 52 fort. Sie haben außerdem an den freien Enden einen nach unten weisenden Abschnitt 59, 60, der eine schräg nach oben weisende Ausnehmung 61, 62 besitzt, welche zum Eingriff mit einem Lochrand bestimmt ist. rn der Darstellung rechts oben von Fig. 5 wird die Lage der Unterabschnitte 51, 52 und Federschenkel 5 , 58 relativ zueinander durch ein Schnittbild wiedergegeben. Man erkennt, daß der Fuß des Befestigung3-elements nach Fig. 5 außerordentlich flexibel ist und somit eine hohe Toleranzaufnahme gewährleistet und eine leichte Montage ermöglicht, da die inführkräfte zwecks Befestigung des Fusses in einem Werkstückloch außerordentlich niedrig sind.
  • In Fig. 6 ist die Ausführungsform nach Fig. 5 mit einer Werkstückplatte 63 verbunden, indem der Fuß durch ein Werkstückloch 64 hindurchgesteckt ist und die Ausnehmungen 61 und 62 mit der Lochwandung bzw. dem Lochrand in Eingriff stehen.
  • Die Verformung des Schaft es 50 ist dabei gut erkennbar.
  • be-Sie/steht nicht nur in einer Verformung der Abschnitte 51, 52 aufeinander zu (die in erster Linie beim Einführen des Fusses stattfindet), sondern auch in einer scherenartigen Relativbewegung zueinander.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind im Querschnitt rechteckförmige Schaftunterabschnitte 70, 71 unmittelbar an die Unterseite eines Kopfes 72 angeformt, wobei sie sich senkrecht von diesem fort erstrecken. Der Fuß des Befestigungselements nach Fig. 7 ist im übrigen gleich dom nach Fig. 5 ausgebildet und besitzt Federschenkel 73, 74, die schräg vom unteren Ende (in Fig. 7 oben) sich in Richtung Kopf 72 F,strecken. Auf die weiteren Einzelheiten soll wegen der Entspoechung zu Fig. 5 nicht eingegangen werden. Der Unterschied zu der 1nstruktion nach Fig. 5 ergibt sich aus den beiden Darstellungen auf der rechten Seite von Fig. 7. Man erkennt, daß jeweils ein Unterabsehnitt mit dem zugehörigen Federschenkel eie Ebene aufspannt, wobei die parallelen Ebenen zueinander versetzt liegen. Bei der oberen Alternative sind die Unterabschnitt, 70, 71 versetzt in einem Abstand zueinander, der fast der Breite des Unterabschnitts 70, 71 entspricht.
  • Dabei liegt die rechte Seite des Unterabschnitts 70 annähernd die der auf der gleichen Ebene wie/ linken Seite des Unterabschnitts 71. Bei der unteren Alternative liegt die in Fig. 7 untere Seite des Abschnitts 70 in der gleichen Ebene mit der oberen Seite des Unterabschnitts 71, während dio einander zugekehrten Seiten der Unterabschnitte 70, 71 einen Abstand zueinander haben. Wie man ohne weiteres erkennt, stellt die Formung von Unterabsohnitten und Federschenkeln sicher, daß mit einfachen Plattenwerkzeugen eine Fertigung möglich ist, im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 5.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist wieder ein einteiliger Schaft 80 vorgesehen, der unmittelbar an die Unterseite eines Kopfes 81 angeformt ist. Der Quersciuiitt des Schaftes 80 ergibt sich aus der linlcen Darstellung von Fig. 8, der, wie zu erkennen, annähernd Z-förmig ist in der Weise, daß aus einem rechteckigen Querschnitt von den Ecken her im Querschnitt rechteckige Ausnehmungen 82, 83 geformt sind, die parallel zur Längsachse des Schaft es 80 verlaufen. Federschenkel 84, 85 sind in ähnlicher Form r;e bei der Ausführungsforin nach Fig. 5 angebunden, wobei die Ausfühiungsform nach Fig. 8 aus der nach Fig1 5 auch dadurch entwickelt werden könnte, daß die Untetabschnitte 51, 52 nach Fig. 5 miteinander verbunden werden, indem der Schlitz zwischen diesen verschwindet und indem die Unterabschnitte außerdem noch versetzt zueinander liegen.
  • Im übrigen sind die Federschenkel 84, 85 genau so wie bei den Ausführungsformen nach Fig. 5 und 7 gebildet, allerdings mit dem Unterschied, daß sie nicht in der Ebene des zugehörigen Schaftabschnittes liegen, sondern etwas abgebogen sind derart., daß sis bei einer radialen Veformung aufeinander zn in die Ausnehmungen 83 bzw. 82 eingedrückt werden können0 Dadurch ist der Verformungsweg für die Federschenkel 84, 85 größer als bei üblichen Füssen vergleichbarer Befestigungselemente, wodurch die Toleranzaufnahme erhöh-t wird.
  • Mit einer Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung sind Toleranzaufnahmen bis - 2 mm zu erzielon.
  • Leerseite

Claims (16)

  1. Ansprüche: 1. Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff mit einem Kopf zur Befestigung an einem Werkstück und einem durch ein Loch einer Werkstückträgerplatte hindurchsteckbaren Schaft, an dessen vom Kopf abgewandten Ende mindestens ein elastisch verformbarer, in Richtung Kopf weisender FederschelSkel angeformt ist, der mit der dem Kopf abgewandten Seite der Trägerplatte oder dem Lochrand in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) elastisch zusammendrückbar ist.
  2. 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (io) in einer Ebene senkrecht zu den Federschenkeln (16-19) zusammendrückbar ist.
  3. 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) in zwei parallel beabstandete Unterabschnitte (11, 12) unterteilt ist und an jedem Unterabsohnitt mindestens ein Federschenkel (16-19) angeformt ist.
  4. 4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gokennzeichnet, daß die Unterabsohnitte des Schaftes (10) eine ersto Ebene aufspannen und am unteren Ende jedes Unterabschnitts (11, 12) zwei Federscheilkel (l6, 17 bzw. 18, 19) angdbrmt sind, die sich in Richtung Kopf V-förmig spreizen, wobei die Federschenkel in einer zweiten bzw. dritten Ebene liegen, welche zur ersten etwa senkrecht verlaufen.
  5. 5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) U-förmig und der Kopf an der Oberseite des Quersteges (13) angeformt ist.
  6. 6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzaichnet, daß die parallel zur Ebene der Federschenkel liegenden Außenseiten (22) der Unterabschnitte (11, 12) vom Kopf aus gesehen konvergieren.
  7. 7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der Untsrabschnitte bis zu einem Punkt unterhalb der freien oberen Enden der Federschenkel ( 16-19 ) von einer ebenen axial verlaufenden Fläche gebildet ist, an die sich nach unten eine ebene Schrägfläche (22) anschließt.
  8. 8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am vom Kopf abgewandten Ende der UnteraEciinitte nur ein Federschenkel angeformt ist und die beiden Federschenkel sich zu entgegengesetzten Seiten vom Unterabschnitt fort erstrecken.
  9. 9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftunterabschnitte mit einem an die Kopfunterseite angeformten Quersteg eine umgekehrte U-Form bilden.
  10. 10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftunterabschnitte unmittelbar an die Kopfunterseite angeformt sind.
  11. 11. Bofestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftunterabschnitte mit den zugehörenden Fedorschenkeln zwei annähernd parallele, mindestens um die Breite der Unterabschnitte beabstandete Ebenen aufspannen, wobei die Schaftunterabschnitte in senkrechter Richtung zu den Ebenen nicht überlappen.
  12. 12. Befestiçlngsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Ebenen größer ist als die Breite der Schaftunterabschnitte.
  13. 13. Befestigungsvorrichtung aus Kunststoff mit einem Kopf zur Befestigung an einem Werkstück und einem durch ein Loch einer Werkstückträgerplatte hindurchsteckbaren Schaft, an dessen vom Kopf ahsewandten Ende mindestens ein elastisch verformbarer, in Richtung Kopf weiscoder Federschenkel angeformt ist, der mit der dem Kopf abgewandten Seite der Trägerplatte oder dem Lochrand in Eingriff bringbar ist 9 dadurch gekennzeichnet, daß zwei Federschenkel vorgesehen sind, die sich an gegenüberliegenden Seiten vom Schaft forterstrecl{en, jedoch versetzt zueinander angeordnet sind, und der Schaft zwei sich parallel zur Achse erstreckende Ausnehmungen aufweist, in die bei einer Verformung die Federschenkel hinein bewegbar sind.
  14. 14. Eefestigungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft im Querschnitt annähernd Z-Profil hat.
  15. 15. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß däs freie Ende des Federschenkels (16-19) einen nach außen gerichteten Absatz (26) aufweist, der mit dem Rand des Loches in der Trägerplatte in Eingriff bringbar ist.
  16. 16. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftunterabschnitte (11, 12) und/oder die Federschenkel (16-19) im Querschnitt rechteckförmig sind.
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