DE2921515A1 - Spindelloses spinnverfahren zur herstellung von garnen und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens - Google Patents
Spindelloses spinnverfahren zur herstellung von garnen und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrensInfo
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Description
PATENlAN fcALl
DiPL.-PHYS. DR. WALTHER JUNIUS 3 Hannover
23. 'ai 1979
Meine Akte: 25 35
Dr. J/J
ELITLX Koncern textilniho strojirenstvi, Liberec
(Tschechos lcwakei)
Sriindelloses Sninnverf ahren zur Herstellung von Garnen
und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
Die Ürfindun" betrifft ein spindelloses Verfahren zur
Herstellung von Garnen auf einer Sninnmaschine und eine
Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
Seit längerer Zeit sind verschiedene Systeme zum spindellosen Sninnen bekannt geworden, von denen z.B. das
Spinnen nit Hilfe eines Rotors, das sogenannte Offen-End-Sninnverfahren
das bekannteste ist, bei welchem der Gleitwand des Rotors vereinzelte Stapelfasern zugeführt
werden, die durch Unterdruck in den mit hoher Geschwindigkeit
sich drehenden Rotor eingesäuert werden.
Durch Zentrifugalkraft gleiten diese vereinzelten Fasern
entlancr der GleitFl'icue in Richtung des proP.ten Innendurchmessers,
wo c'ie parallel orientierten Fasern in Forin eines Fasertjürtels in eine S.Twn.elrille des
Spinnrotors ab freie et und an das offene Ende des schon
zuvor gebildeten Fadens angesponnen werden, '-vrihrend des
axialen Herausziehens erhalt der Faserverband einen Prall und der Faden wird auf eine Kreuzspule aufgewickelt.
Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die
Festigkeit des Garnes gegenüber dem klassischen Rinispinng.arn
etwa upi 15 bis 3o % gerin wer ist.
Ein weiterer. Nachtei 1 ist darin zu sehen, daß dieses
Spinnsystem für höhere Feinheitsbereiche weniger <reeipnet
ist und Kammgarne damit nicht hergestellt werden können.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren zum Verspinnen von Stapelfasern mit einer auf die Fasern einwirkenden
Drehvorrichtung verläuft der Spinnprozeß mit Hilfe eines elektrostatischen Feldes, das zwischen der Zuführung
einzelner Stapelfasern und einem rotierenden Einlauftrichter erzeugt wird. Dieses elektrostatische Feld
richtet die Fasern auf und überträgt sie in den rotierenden drallgebenden Einlauftrichter.
Dabei ergeben sich iedoch. entscheidende Unzulänglichkeiten, die sich auf den Spinnverlauf und auf die Qualität
des Garnes negativ auswirken. Durch die schwankende relative Feuchtigkeit wird das elektrostatische Feld
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un<ninstip beeinflußt, was zu Carnbrüchen und zu Unterbrechungen
des Sninnablaufs führen kann.
Weiterhin ist ein Spinnverfahren bekannt, bei welchem
mittels eines Luftwirbels ein einen echten Drall aufweisendes
Garn versponnen wird.
Dabei ist zusätzlich zu einem beträchtlichen Drallverlust, verursacht durch den Luftwirbel, ein proßer Luftverbrauch
von Machteil. Weiterhin ist nachteilig daß das Anschließen der vereinzelten Fasern nn das im Luftwirbel
frei rotierende Garnende nicht immer gewährleistet ist, so daß ein beträchtlicher Teil der Fasern abTesaupt
wird und als Abfall zu werten ist.
Hin weiteres bekanntes System zur Garnbildung mit echtem
Drall ist das sogenannte DREF-System, dessen Nachteil
darin besteht, daß es nur in begrenztem Umfang angewendet
werden kann, vor allem nur für Chemiefasern und Wolle, im Feinheitsbereich von looo bis 167 tex
(Nm 1 bis 6).
Von den bislang bekannten Verfahren seien noch erwähnt das ROTÜFIL-Verfahren, das REPCO-Verfahreη und ein
srundelloses Verfahren, bei welchem die Faserbandoberfläche mittels Druckluft verfilzt und dadurch verfestigt
wird.
Die Erfindung vermeidet die aufgezeigten Nachteile weitgehend.
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Es ist die Aufgabe der Erfindune, ein spindelloses
Spinnverfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen
dieses Verfahrens zu schaffen^ bei dem ein besonders
hochwertiges, kringelfreies Garn ohne Faserverluste
hergestellt wird und bei dem einem Faserband ein echter Drall kontinuierlich erteilt wird und das Garn
anschließend auf eine Kreuzspule aufgewickelt werden
kann.
Die gestellte Aufgabe wird erfindunpsgemäß durch
folgende Verfahrensschritte ,pelöst:
a) Jeder cpinneinheit einer Spinnmaschine wird mindestens
ein aus in Abzu?srichtung parallel orientierten
Starcelfasern bestehendes Faserband kontinuierlich züge
f Uh rt.
b) Diesen Stapelfasern des Faserbandes wird durchwehend
ein Falschdrall erteilt, wodurch die Anfänge der einzelnen Stapelfasern in Richtung der Falschdrallerteilung
und deren Enden in entgegengesetzter Richtungorientiert werden.
c) Die Stapelfaserenden des den Falschdrall aufweisenden
Faserbandes werden im Sinne der Falschdrallerteilung
aus dem Faserband angehoben, erfaßt und im Sinne der Falschdrallerteilung mit gegenüber der Falschdrallerteilung
höherer Geschwindigkeit durch Abwicklung teilweise gelöst, umorientiert und im Sinne eines
Echtdralls an das Faserband angelegt, wobei das auf diese Weise herzustellende Garn mit Hilfe des noch
vorhandenen und sich rückläufig bildenden Falschdralles
einen zusätzlichen Echtdrall erhält.
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Der Vorteil der F.rfindun<* bestent insbesondere darin, daß
dem Faserband aus naralIe!orientierten Stacelf asern ein
Kchtdrall erteilt werden kann, ohne da£ die Parallelität
der Fasern des zu verspinnenden Faserbandes gestört wird.
Ein weiterer Vorteil besteht in der sehr hohen Garnaualit^t,
die diejenige, die durch alle bisher bekannten spindel losen Spinnverfahren erzielt wird, bei weitem
übertrifft und jener eines klassisch hergestellten
zunindest Gleichkommt.
Das mittels des erfindun^sgemäßen Verfahrens hergestellte
Garn übertrifft dss klassisch hergestellte Pin?sninnearn
dadurch, daiJ das Harn nicht kringelt, weil die Fasern während der Garnbilduno; sich um ihre eigene Achse frei
drehen können, wodurch das Entstehen von jeelichen Innensnannun?en,
die das Kringeln des Garnes verursachen, vermieden wird.
Hin weiterer Vorteil besteht auch darin, daß nach diesem
Prinzip alle Harn^rten im ganzen Reinheitsbereich, von
den rrekämmten Baumwollgarnen bis zu den gröbsten Tennich-
»arnen, hergestellt werden können. Dieses Spinnve rfah ren
kann sowohl für die Verarbeitung von Natur-, als auch
Chemiestanelfnsern unterschiedlicher Staüellänee leicht
an per» aßt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Oberfläche des einen Falschdrall aufweisenden Faserbandes mit mindestens
einem weiteren Stapelfaserband umwickelt wird.
Ferner kann es zweckmässis; sein, wenn der Drallbereich
mindestens die Län^e des Stapels der durch Falschdrall zu
verdrillenden Stapelfasern aufweist.
;is wird e\:.rt fohlen, die Geschwindigkeit der Falschdrallerteilunoun<i
jene des Umspinnens unterschiedlich und jede
für sich regulierbar zu machen.
"erner ist es zwecknässi", wenn die Stapelfasern des aussen
an^eJecteii Stapel fase rbnndes gegenüber den Stapelfasern
des inneren Faserbandes eine grössere oder kleinere Sta^ellänge
aufweisen. Dadurch wire1 es nöcrlich, gleichzeitig z.3.
lange 3astfasern mit kurzen Baumwollfasern-u.i1', zu verarbeiten.
Auch ist es zwecknässiw, wenn das innere Faserband aus
Endlos fasern besteht.
Veitere vorteilhafte Ausfiihrungs formen bestehen darin, die
Stapelfaserenden des durch Falschdrall verdrillten Stanelfasei'bandes
bzw. Faserbandes mittels eines Druckmediums
oder Unterdruck oder eines rotierenden elektrostatischen
Feldes anzuheben und zu erfassen, wobei es-möelich ist,
verschiedene Kombinationen der vorerwähnten Mittel zu verwenden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn alle unterdurchschnittlich kurzen, aus dem Stanelfaserband bzw. Faserband gelösten
Stapelfasern in einem Umsninn-Pral!element abgeschieden
oder erfaßt und dem p-nrnbiIdenden Stapelfaserband zugeführt
werden.
Weiterhin empfiehlt es sich, die Verunreinitumeen aus dem
d ,bzw. Faserban" abzuscheiden.
Das H'esen der Vorrichtung zum Durchführen des erfindun<rs-
<remJi.n>en Verfahrens besteht darin, daß in einer Garnbildun^szone
in Durch laufrichtung des Faserbandes mindestens ein das Faserband umgebendes Umspinn-Drallelement und an-
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schließend ein Palschdrallement angeordnet sind und daß das
Umspinn-Drallelement und das calschdrallelement einzeln und
jedes für sich in gleicher Richtung drehbar sind und verschiedene Geschwindigkeiten aufweisen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren arbeitende Vorrichtung mit sehr hohen Geschwindigkeiten arbeiten kann, wobei der Energieverbrauch
niedrig »ehalten wird, weil nur minimale Massen rotieren. Dadurch kann auch die Garnproduktion wesentlich gesteigert
werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungs form kann das Umspinn-Drallelement
aus einem vorzugsweise zylindrischen Körner bestehen,
in welchem ein axialer Innenraum mit einer Eintrittsund Austrittsöffnung, und im Innenraum ein Innenkörper mit
Faserannebe- bzw. -erfassungsmitteln vorgesehen ist, und an
dessen AussenoberEläche mindestens ein Kopfstück mit über seinen Umfang verteilten Lüftungsöffnungen und über die
äußere Manteloberflache verteilten Län°-söffnungen angeordnet
ist. Dabei kommen als Faseranhebe- und -erfassungsmittel Druckluft, Umspinnrillen, Umspinnrillen in einem eine elektrostatische
Ladung erzeugenden Material, ein elektrostatisches Feld und Kombinationen aus diesen Arbeitsmitteln
in Frage.
Dabei ist es zweckmässig, wenn das Kopfstück an der Eintritts-
und/oder Austrittsöffnung angeordnet ist, wenn im Umspinn-Dralleleinent die Längsöffnungen und die Umspinnrillen
durch Bohrungen miteinander verbunden sind und wenn deren Län^e jener der unterdurchschnittlich kurzen Stapelfasern
des Stapelfaserbandes bzw. des Faserbandes entspricht.
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Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht ebenfalls eine
kontinuierliche Abscheidung von Kurzfasern und Verunreinigungen, so daß es dieses Spinnverfahren erlaubt, die bisher
üblichen Kämmaschinen auszuscheiden, wobei auch aus einem Kardenband ein Garn mit Kammgarn-Charakter hergestellt werden
kann.
Es ist auch von Vorteil, wenn mindestens ein Teil der Gesamtlänge des Umspinn-Drallelementes von einer Anzahl von
Saug- und Druck luf töf fnunrren umgeben ist, deren Mündungen in den Innenraum führen, wobei der Außenumfang der Saugöffnungen
gegenüber dem Außenumfang der D ruck luf töffnungen etwa um 5o % kleiner ist.
Weiterhin ist es zweckmässig, wenn das Umspinn-Drallelement
mindestens teilweise von einem mit Radi alb ohrungen versehenen
Zylinder überdeckt ist.
In vorteilhafter Weise kann dem Umspinn-Drallelement eine Druckluft-Vordralldüse vorgeschaltet werden oder kann das
Umspinn-Drallelement als eine Druckluft-Umspinn-Dralldüse
mit feststehenden oder rotierenden schaufeiförmig ausgebildeten
Trennwänden in Frage kommen.
Durch diese Anordnungen ist es möglich, auch gröbere Stapelfasern zu verarbeiten, welche der Echtdrallgebung
einen grösseren Widerstand leisten.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn das Umspinn-Drallelement
als eine durch Friktionsscheiben angetriebene Magnetsnindel ausgebildet ist.
Vorteilhafterweise empfiehlt es sich, daß im Falschdrallelement zum Falschdrallen des Faserbandes bzw. Stapelfaser-
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onndes ein nefver eir>e Klennf 1 Jiche ut. einen Zaofen
schwenkbares Klemmelement, vorzugsweise eine Fliehkraftklem-
me, nnopor-dnet ist.
r;fi].ls ein wirkungsvolles !Jm^ninn-Drallen des durcl>
Ff lschdrnll ver-lrillten Faserbandes im Ums^inn-Oral !bereich
des Umsninn-Drsl lele-nente.s durch eine DruckTiediumströ^un^
"-ev'ährleistet wernen soll, ist os vorteilhaft,
wenn das Umspinn-Drrtllelenient rIs ein mit einem Umspinnkpnal
versehaner rotierender 'Jmspinn-Drallkörrer aus?pbildet
ist, wobei der Uir-sr-innkanal zum. Faserband in
einem vorbestimmten Winkel so angeordnet ist, daP, die
Richtung der Druck!Bediu'?ströinunfT in; Umsriinnkanal die
Rieh tun q; des den Umsn inn-Ural !körper durchlaufenden
Faserbandes kreuzt.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht insbesondere darin,
daß der rotierende Umsuinn-Drallkömer mit seinem
Umspinnkanal derart ausp-ebildet ist, daß die Umspinnrichtun"
in Bezucr auf das Faserband und die Druckmediun-Urasninnströmune
im Umspinnkanal voneinander unabhiinqir
wählbar und/oder regulierbar sind. Die einstellbare Drehgeschwindigkeit der Umsninn-Drallkörper bestimmt ausschließlich
die Winkelpeschwindipkeit der Druckmediumström.unn;
im Umspinnkanal. Die eigentliche Umspinn-Dralleebuncr
erfolgt durch stetige wählbare Richtunpsänderungen
der Druckmediumströmung bezüglich des durchlaufenden
durch Falschdrall verdrillten parnbi ldenden Faserbandes,
wobei es gleichgültig ist, in welcher Richtung das Druckmedium im Umspinnkanal strömt.
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Hs ist besonders vorteilhaft, wenn die während der Uipsninn-DrsÜCTebun^
^e lösten unterdurchschnittlich kurzen Stapelfasern entweder abgeschieden oder zn dem in der
G-rirnbi Idling befindlichen- n?»sfirbfind zurück rre c"-hrt werden.
Die gelösten Verunrei ni^an^en werden "dabei durch die
Zentrj. fuo-alwi rkunir ab Te schieden und durch bekannte Büttel
mis der Soinheinheit "abre Führt.
Weitere Aus -füh run es forme η sind in den \nst>rücben 13 bis
29 gekennzeichnet.
lemäß diesen Ausbildungen ist es ΐτοσϋοΐι, kürzere Stapelfnserliiniren
in sinep· einen löno-eren Drallbereich aufweisenden
Ürnsninnkanal zu verarbeiten, weil der UrosniTm-Drallbereich
durch mindestens einen einstellbaren Drallbereichberfrenzer
bestimnt wird, wobei der Umsrsinn-Drallbereich
in Relation zur Stnnellän^e der jeweils zu verspinnenden
Stanelfasern kurzer sein mu^, da?viit die nesti"-keit
des Faserbandes nicht beeinf röchti o-t wird.
Wenn der Ursninnkanal in Richtung der Druckmediumströmunq
mindestens nach dem Umsninn-Orallbereich eine Verjüneunσ
seines Querschnittes aufweist, ivrerden die vom Faserband
abgewickelten und umspinnenden steiferen Stapelfasern, z.B. Chemiefasern, durch die anwachsende Strömuno-scieschwindi^keit
des Druckmediums im Umsninnkanal in vorteilhafter
.veise ständicr angespannt.
Wenn der Umsninnkannl von seiner Eintrittsoffnunq her in
Riclitunf? der DruckRiediumstrÖT'unp' zum Faserband hin einen
sich verjüngenden, und vom Faserband zur Austritts öffnung
des Ur.ispinnkanals einen sich erweiternden Querschnitt aufweist,
können Stapelfasern mit höherem Anteil von Verun-
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verarbeitet ve-r rl en, wobei der sich verjüngende
Querschnitt ein intensiveres Umspinnen und Lösen der Verunreinigungen ermöglicht, und der drauf folgende sich
erweiternde Querschnitt ein Verstopfen durch gelöste Verunreinigungen
verhindert.
üie durch die umlaufenden Lüftun^söffnuneen im Uüispinnkanal
hervorgerufene 0 ruckme di ums t ro mun f gewährleistet eine sehr
schonende Behandlung des Faserbandes. Diese Aus führung^-
form ist insbesondere für feinere Fasertiter und Garnnummern geeignet.
In vorteilhafter Weise kann die durch Trennwand-Profile
oder Trennwand-Ablenknrofile hervorgerufene Druckmediumströff'Unpeinen
geschlossenen Druckmedium-Kreislauf
bilden, wobei die Faserverunreinieunffen durch die Zentrifugalwirkung
abgeschieden, während die unterdurchschnittlich
kurzen aus dem Faserband <relösten Stapelfasern zu dem
Fase rb and ζurück ce Piihrt werden.
Das Wesen einer einfachen, billigen und zuverlässigen
c^inneinheit, welche durch eine rotierende Druckmediumströmune
ein wirkungsvolles Umsninn-Drallen von verschiedensten Textilfasern eines Faserbandes noch besser gewährleistet,
besteht insbesondere darin, daß das Umsninn-Drallelement
und das ^alscndrallelement der Spinneinheit
als mindestens eine mit ihrem Druckmediumauslass
in der Durchgangs richtung des Faserbandes angeordnete
Druckmedium-Umsninn-Falschdralldüse ausgebildet ist und
ein vorgeschaltetes, itn Umspinn-Drallbereich der Sninneinhsit
beim Umspinnen die Falschdrallerteilung regulierendes
Hilfsdrallelement aufweist, wobei dieses vor^eschal-
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tete Hilfsdrallelement in einem kürzeren Abstand als die
durchschnittliche St ape Hänge des Faserbandes vor der
Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse angeordnet ist, und
der Druckmediumauslass der Druck^edium-Umspinn-Falschdralldüse
in einem Sammelraum eines Absauggehäuses mündet.
Bei langen Stapelfasern eines Faserbandes ist es vorteilhaft, wenn die Spinneinheit mindestens zwei, vorzugsweise
zylindrische, hintereinander angeordnete und stufen^rtl.:
-ich erweiternde Druckpiedium-Uwspinn-Palschdralldüsen
aufweist, die in denselben S trö mun ?.s rieh tun gen unabhängig,
arbeiten.
Durch diese vorteilhafte Ausführung kfmn die abfallende
Umst) inn drehung des Druckmediums stufenweise wieder beschleunigt
werden, so da3 auch die längsten Stapelfasern umsponnen "herden können.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das vorgeschaltete,
gegen die Durchgansrsrichtuno- des Faserbandes orientierte
Kilfsdrallelement und die Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
als eine Druckmedium-Spinneinheit, bestehend aus einem durch eine Querwand, die in ihrer Mitte eine
G am durch g an ps öf fnunp aufweist, geteilten und mit tangential
angeordneten Druckmediumzufuhren versehenen Röhrchen ausgebildet sind.
Durch diese vorteilhafte Ausführung wird jegliche mechanische Belastung des Faserbandes vermieden. Das zu umspinnende
Faserband kommt nur mit der Druckmediumströmung
in Berührung, was für feinste Garne sehr günstig ist. Diese vorteilhafte Ausführung ermöglicht es auch, eine
sehr billige, günstige und einfache Herstellung der
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Spinneinheit zu sch äffens denn das Faserband wird durch
die entsprechende DruckmsdiurrtSti'ör.iuni; iü>
w@sSr11liehen
lediglich in einem Röhrchen zu Garn Vi^iSuOunsu J
Auch ist es vorteilhaft, wenn gi^siiüb-ST dsm Druckmedium=
aus laß der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse ein den
Umspinndrallbereich regulierbar bestimmende!1 Drallbereich·
begrenzer angeordnet ist. Dabei dient der Drallbereichbegrenzer gleichzeitig als ein durch eine vorgesehene
Rückholfeder teleskopisch bis an die Querwand der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
eingreifender Garneinfädler. Damit ist es leicht möglich, die Spinneinheit
an die verschiedenen Stapellängen des Faserbandes anzupassen und ebenfalls eine Gameinfädelung beim Anspinnen
leicht vorzunehmen.
Ein weiterer Vorteil der Ausführung der erfindungspemäßen
Spinneinheit besteht darin, daß für das Umspinnen sowohl ein Gas, als auch eine Flüssigkeit verwendet werden
können. Diese konstruktive Ausführung kann unter Verwendung, einer Flüssigkeit als Druckmedium mit Vorteil auch
zum Naßspinnen, insbesondere bei Verarbeitung, von Bastfasern, bei Herstellung von Teppichcrarnen und dergleichen
verwendet werden, wobei ein Absauggehäuse einerseits am Druckmediumauslaß der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldiise
und andererseits am Druckmediumauslaß des Hilfsdrallelementes
angeordnet werden.
Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn die Innenfläche der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse mit Sinterkeramik
in beliebiger Form versehen ist, um den Ab rieb verschleiß
durch rotierend gleitende Faserenden des Faserbandes zu vermeiden.
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Das Wesen der Erfindung nähere Einzelheiten und weitere
Merkmale sind nachstehend anhand von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen, die
teilweise perspektivisch vereinfacht gezeichnet sind,
näher erläutert. Es zeigen:
Fi?,, 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindun?sgemäßen
Sninneinheit^
Fig« 2 einen Längsschnitt durch ein Falschdral le lenient,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Umspinn-Drallelementes
mit Längsöffnungen,
Fiσ. 4, 4A und 4ß Querschnitte durch ein Kopfstück eines
Umspinn-Drallelernentes längs der Linie A-A
in Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Umspinn-Drallelement
mit einem Unterdruckgehäuse zur Zentralabsaugung
von Kurz fasern,
Fi?. 6 einen Längsschnitt durch das U^spinn-Drallelement,
Fip. 7 einen Querschnitt durch eine mit Trennwänden versehene
Druckluft-Umspinn-Dralldüse,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Umspinn-Drallelementes
mit einer Druck luft-Vordralldüse,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Umspinn-Drallelementes
mit vorgeschalteter Druckluft-Vordralldüse, als Variante zu Fig. 8,
Fig. Io eine perspektivische Ansicht eines Umspinn-Drallelementes
mit einem Zylinder mit radialen Bohrungen,
Fig. 11 einen teilweisen Längsschnitt durch ein Umspinn-Drallelement
mit abwechselnd angeordneten Saug- und Druckluftöffnunaen,
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ORIGINAL INSPECTED
Fig. 12 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße,
mit Druckmedium arbeitende Spinneinheit,
Fig. 13 einen schematisch dargestellten Querschnitt nach der Linie A - A in Fie. 12,
Fig. 14 einen Querschnitt durch eine zweite erfinchincrspemäße
Spinneinheit, bei der die Druckmediumströmun«7 durch rotierende Trennwand-Profile eines
Umspinn-Drallkörpers hervorgerufen wird,
Fip. 15 einen Ouerschnitt entlang der Linie B - B in
Fig. 14,
Fiσ. 16 einen Ouerschnitt durch eine perspektivisch dargestellte
dritte erfindungsgemäße Spinneinheit, bei
der die Druckmediumströmung. durch ein mit Lüftungsöffnungen
versehenes Kopfstück des Umspinn-Drallkörners
hervorgerufen wird,
Fi<T. 17 einen Querschnitt entlang der Linie C - C in
Fia. 16 niit einem zusatzlich dargestellten Gehäuse,
Fip. IS einen Querschnitt durch ein Urcspinn-Drallkörper
mit beidseitig angeordneten Trennwand-Ablenk-
Fig. 19 bis 21 Ouerschnitte durcii den Umspinn-Drallkörper
mit unterschiedlich ausgeführten Profilen eines Umsninnkanals,
Fi σ. 22 einen Ouerschnitt durch eine DruckmediUm-S1-ianeinheit,
Fi τ. ?.y '_'Vii^--1. ν-. ■>·,-· ·; '; . 'urch eine Spinneinheit, bei der
ein ili Ifsdrallelement als eine durch Friktionsscheiben anσetriebene Magnetst)indel ausgebildet
ist,
Fip·. 24 einen Querschnitt durch eine Ausführuntrsform,
bei der Druckmadium-Falschdralldüsen stufenartip·
hintereinander angeordnet sind,
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Fig. 25 einen Querschnitt durch eine Druckmediunj=Spinnein·=
heit bei Verwendung einer Flüssigkeit als Druck = medium»
Die erfindungsgemäße Spinneinheit der Fig0 l besteht aus
einem in Pfeilrichtung rotierenden Falschdrallelement I9
durch welches die Stapelfasern eines Faserbandes 2 einen Falschdrall erhalten. Dem Falschdrallelestent 1 ist in Richtung
des Faserbanddurchganges ein vom Faserband 2 zu durchlaufendes Umspinn-Drallelement 3 vorgeschaltet, das in gleicher
Richtung, wie das Falschdrallelement 1, jedoch mit höherer regulierbarer Geschwindigkeit rotiert«, An der Eintrittsöffnung
des' Umspinn-Drallelementes 3 ist ein Kopfstück 4 mit Lüftungs =
öffnungen 5 angeordnet, durch die die Luft zusammen mit Verunreinigungen von der Oberfläche des Faserbandes abgesaugt
wird. Der Innenraum 13 (Pig· 4) des Umspinn-Drallelementes 3
ist mit Umspinnrillen 6 versehen. Falls eine Abscheidung von kurzen Stapelfasern aus dem Faserband erfolgen soll, beispielsweise
bei der Herstellung von "gekämmten" Garnen aus einem Streichgarnmaterial, dann wird das Umspinn-Drallelement
3 mit Längsöffnungen 7 versehen (Fig. 3), durch welche die kurzen Stapelfasern und Verunreinigungen abgeführt werden.
Die Länge 8 der Längsöffnungen 7 entspricht gemäß Fig. 3 der vorbestimmten Länge der abzuscheidenden Kurzstapelfasern.
Vorteilhaft ist es, wenn in diesem Fall das Umspinn-Drallelement 3 in Fig. 5 in einem Gehäuse 9 angeordnet ist, durch
dessen Längsöffnungen 7 sowohl die Kurzstapelfasern als auch
Verunreinigungen in Pfeil richtung abgeschieden und durch
einen Luftstrom aus der Spinneinheit abgeführt werden.
Das Umspinn-Drallelement 3 kann gemäß Fig. 7 durch eine Druckluft-Umspinn-Dralldüse Io ersetzt werden, bei welcher die
Druckluft in Richtung des mit Falschdrall verdrillten Faserbandes 2 durch Trennwände 11 in Falschdrallrichtung orientiert
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wird» Zusätzlich können die schaufelartigen Trennwände II
ebenfalls in Richtung der Falschdrsllsebuns rciier^n. Des;
Ihnspinn-Dral !element 3 kann auch ©ine Druck Iuft^Ycrdralldlitfi
2° in Richtung des Fasarbanddurchganses vorgsschsiSiit wercizi;
wobei sie zum Anheben der Stapelfaserenden aus dem mit Falschdrall verdrillten Faserband 2 und zu deren Einführung
in die Umspinnrillen 6 des Umspinn-Drallelementes 3 verwendet
wird. Die Umspinnrillen 6 können verschiedene Querschnitte aufweisen und sind entweder in Gegenrichtung zur Drehung des
Umspinn-Drallelementes 3, tangential zur Oberfläche des
Faserbandes 2 ausgerichtet, so daß sie in einer Oral !richtung
verwendet werden können, oder sind sie radial zur Oberfläche des zu umspinnenden Faserbandes 2 ausgerichtet, so daß sie
für beide Dral!richtungen verwendet werden können. Die
Umspinnrillen 6 können gemäß Fig. 4B auch durch parallel mit dem durch Falschdrall verdrillten Faserband 2 gespannten Stahl·
seiten 12 ersetzt werden, welche in; Innenrauw 13 des Umspinn-Drallelementes
3 geführt werden.
Demnach besteht die erfindungsgemäße Spinneinheit aus
mindestens zwei voneinander unabhängig, jedoch sich- funktionell
ergänzenden Elementen, nämlich aus dem Falschdralle Iement
1, welches dem Faserband 2 einen Falschdrall durchgehend erteilt, und aus dem kontinuierlich arbeitenden
Umspinn-Drallelement 3, welches sich gegenüber dem Falschdrallelement
1 in gleicher Richtung, jedoch mit immer abweichender, wesentlich höherer Geschwindigkeit dreht. Ferner
kann das Falschdrallelement 1 mit einem Klemmelenent 15
versehen sdn (Fig. 2), das um einen im Falschdrallelement 1 angeordneten Zapfen 16 schwenkbar ist. Durch die Drehung
des Falschdrallelementes 1 entsteht eine Zentrifugalkraft, die in Fig„ 2 am Klemmelement 15 in Pfeilrichtung angedeutet
ist. Durch diese Zentrifugalkraft wird das durch das Falsch-
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drallelement 1 hindurchlaufende Faserband 2 an die im Inneren
des Falschdrallelementes 1 vorgesehene Kleir.mge genfläche
angedrückt» Dadurch wird der Falschdrall direkt auf das
zusammengedrückte Faserband 2 übertragen, ohne daß dabei
das zu Garn umst?onnene Faserband 2 in seinem Durchgang zu
einer nicht dargestellten Kreuzspule gehindert wird, auf welche das Garn 14 augewickelt wird» Erfrindungsgemäß kann
die Überfläche des Faserbandes 2 gemäß Fig. 6 mit Fasern
mindestens eines zusätzlichen Staoelfaserbandes 17 spiralförmig
umwickelt werden. In diesem Fall wird das Garn 14 durch das Umspinnen des Stapelfaserbandes 17 gebildet und
das Faserband 2 kann aus beliebig langen Stapelfasern unterschiedlicher Faserarten, gegehenenf al Is auch aus Endlos
fasern bestehen.
Zur Erhöhung der Wirkungsgrade beim Aufrichten der Stapelfaserenden,
die immer in Gegenrichtung zur Drehuno· des Unsoinn-Dralleleiientes
3 orientiert sind, ist gemäß Fig. 6 ein Innenkörper 1" im Um.spinn-Ürallelement 3 mit den Umsninnrillen
6 und aus einem Material ausgebildet, ij.'lc'u "
.''.■τ-, "".eibuner aer rotierenden Fasern eine elektrostatische
Ladung erzeugt. Dadurch werden die Stapel faserenden des
durch Falschdrall verdrillten Faserbandes 2 an die InnenoberFlnche
^es rr.it den UmspinnriIlen 6 versehenen Umsninn-Dral
le !ententes 3
Die aus dem Falschdrallelement 1 und dem Umspinn-Drallelement
3 bestehende Sr>inneinheit wird durch ein Getriebe
(Ficr, 1) angetrieben, welches aus einem Lacerkörper 19 besteht,
in welchsm eine ivelle 2o drehbar angeordnet ist, auf
der Antriebselemente 21 angebracht sind, die das Falschdrallelement
1 durch Reibung antreiben. Die H'elle 2o wird
(Ti^. 1) über eine Antriebsscheibe 22 durch einen Riepien
23 angetrieben. Auf der Kelle 2o ist weiter eine Lagerbüchse
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24 drehbar gelagert, auf viel eher Antriebselemente, beisoielsweise
Frilc'cionsscheiben 25, angeordnet sind, welche das beispielsweise als Matrnetspindel ausgebildete Umspinn-Drallelement
3 antreiben, wobei die Friktionsscheiben 25 über eine Antriebsscheibe 26 und durch einen
Riemen 27 angetrieben werden. Die Geschwindigkeit des Umspinn-Drallelementes
3 ist gegenüber der Geschwindigkeit des caIschdralIeleraentes 1 höher, wobei beide Geschwindigkeiten
unabhängig voneinander regulierbar sind.
Fig. 8 zeigt das Umspinn-Drallelement 3 mit geschlossener Mantel oberfläche und mit vorgeschalteter Druckluft-Vordralldiise
28.
Fig. 9 zeigt das Umspinn-Drallelement 3 mit vorgeschalteter Druckluft-Vordralldüse 28, wie in Fi?. S, jedoch mit einem
an der Austrittsoffnuna des UmsDinn-Drallelementes 3 angeordneten
Kopfstück 41 mit Lüftuno-söffnungen 5', wodurch
ein rotierender Druckluftstrom über die ganze Länge des
Umspinn-Drallelementes 3 erzeugt wird.
Fig. Io zeigt ein Umspinn-Drallelement 3, an dem ein
Zylinder 31 mit mehreren Reihen von Radialbohrungen 32
angeordnet ist. Dadurch wird ein besseres Aufsuchen und Erfassen der Stanelfaserenden des Faserbandes 2 über einen
längeren Durchgang durch das Umspinn-Drallelement 3 ermöglicht.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführun^sbeispiel des Umspinn-Drallelementes
3, bei welchem mindestens ein Teil der Gesamtlänge des Umspinn-Drallelementes 3 von einer
Anzahl von Säugöffnungen 3o und Druck".uftöffnungen 29 umg,e~
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ORIGINAL INSPECTED
ben ist j, deren Mündungen la den lnnenraism 13 führen0 wobei
der Aussemamfang mit den Säugöffnungen So gegenüber dem
Aussenumfang mit den Druclcluftöffnungen 29 etwa um So % geringer ist» Diese Anordnung ermöglicht ein in den jeweils
durch Pfeile angedeuteten Luftstromrichtungen abwechselndes
Ansaugen und Abführen der Luft« Durch die Drehung des Umspinn=
Drallelementes 3 entsteht in den Druclcluftöffnungen 29 ein
xuesentlich höherer Überdruckβ
Die erfindim esgemäße Spinneinheit der Fie0 12 besteht aus
einem unabhängig rotierenden^ das Faserband 2 umgebenden Umspinn-Drallkörper
39„ bei dem das durchlaufende Faserband 2
in einem Umspinn-Drallbereich 38 einen Umspinnlcanal 35
(Fig. 16) kreuzt. Der Umspinn-Drallbereich 38 kann weitgehend durch Drallbereichbegrenzer 39 an die jeweils zu verarbeitende
Stapellänge der zu verspinnenden Fasern angefaßt werden,,' Der
Umspinn-Drallkörper 3" dreht sich in einem Laper, beispielsweise
Kugellager 4o, und itfird entsprechend angetrieben, beispie
ls\tfeise durch die Friktionsscheiben 25 oder durch einen
nicht dargestellten Hochfrequenzmotor und dergleichen. Die
Friktionsscheiben 25 sind auf der Welle 2o aufgepreßt, die
im Lagerkörper 19 drehbar gelagert ist und beispielsweise durch die Antriebsscheibe 26 angetrieben wird»
Der Umspinn-Drallkörper 3' kann auch als eine durch die
Friktionsscheiben 25 angetriebene Magnetspindel gebaut werden
(Fig. 14), die von einem Magnet 41 am Umfang, der Friktionsscheiben
gehalten wird.
Der Umspinn-Drallkörper 3' der Fig. 12 ist von einem Druckmedium-Gehäuse
42 umgebens das durch eine Gehäusetrennwand
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in einen eine Driicksnsdiiiiii-ZufühifüBg 44 srn/eisande-i Tsil
und einen zweiten eine Druckmedium-Abführung 45 aufweisende:
Teil geteilt ist, wobei diese Gehäuseteile lediglich
durch den Umspinnkanal 35 des UiiiSBinn-DyallkoyDers
verbunden sind-, Das Druckmedium kann pastoral^ odsr
flüssig sein.
Die konstruktive Ausführung unter Anwendung einer Flüssigkeit
als Druckmedium kann mit Vorteil auch zum Maßspinnen :
insbesondere bei der Verarbeitung von Bastfasern, bei der Herstellung von Ter>p ich garnen und dergleichen verwendet
werden. Nach dem earnbildenden Umspinnen im Umspinn-Drallbereich
3S erhält das Garn 14 nach seinen: Durchgang
durch das Falschdrallelement 1 durch den noch vorhandenen
und sich rücKbildenden restlichen Falschdrall einen zusätzlichen
Echtdrall. Das fertige Garn 14 wird mittels Abzucrswalzen 5 2 abgezogen und durch eine Aufwickelwalze
53 auf eine Garnspule 54 aufgewickelt. Das Falschdrallelement
1 kann in bekannter Weise ausgeführt werden, z.B. als Magneti-^inO-".·!, "3 .' i.::. '.üse oder in Form verschiedener
Abwa lzelenente . Das Falschdrallelement wird
immer in der Dreh riehtunσ des Umspinn-Drallkörners 3'
unabhnnpi" regulierbar angetrieben. Hep-enüber der
Umspinn-Gesch'A'indip-keit des UmsB inn-Drallkörpers 3'
wird mit «rerintierer Geschwindigkeit den Stapelfasern
des Faserbandes 2 ein Falschdrall erteilt.
Der Umst) inn-Drallkörper 3' der Fip„ 15 kann so ausgebildet
werden, daß er entsprechend geneigte d ruck st ro η bildende
Trennwand-Profile 46, 47 aufweist. Die Trenn™ v/andnrofile 46, 47 bauen infolge der Drehung des Umsninn-Drallkörpers
31 ein Druck- bziv. druck loses Medium
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in einem Druckmedium-Arbeitsraum 48 auf. Durch das zur
gegebenen Drehrichtung· geneigte Trennwand-Profil 46 mit
seinem Überdruckbereich 49 wird das Medium dem Umstünnkanal
35 unter Druck zugeführt und durch das geneigte Trennwand-Profil 47 mit seinem llnterdruckbereich So wieder
abgesaugt. Bei umgekehrter Drehrichtung des Umsninn-DrallkörDers
3' tauschen die Trennwand-Profile 46, 47 ihre Funktionen <?egeneinander aus, d.h. daß das Trennwand-Profil
47 einen fiberdruckbereich 49 und das Trennwand-Profil
46 einen Unterdruckbereich 5o erzeucrt.
In der Ausführung form der Fig. IS können diese Trennwand-Profile
46, 47 am Umst>inn-Drallköroer 3' beidseitig
als Trennwand-Ablenknrofile 51 so angeordnet sein, daß
im Umspinnkanal 35 zwei sich ge gene in an der, sich an den gegenüberliegenden Seiten des Faserbandes 2 an diesem
vorbei bewegenden, durch die Trennwand-Ablenknrofile 51
voneinander getrennte Tei!strömungen des Druckmediums
gebildet werden. Die bis an das Faserband heranragenden Trennwand-Ablenkprofile 51 unterstützen auch mechanisch das
Umspinnen der Faserenden in den entsprechenden Teilströmunwen
des Druckmediums. Durch eine entsprechende Formgebung
des Gesamtorofils des Umspinnkanals werden optimale
Bedingungen einerseits für einen wirbellosen Eintritt des Druckmediums und andererseits für die Verarbeitung von
unterschiedlichsten Arten, Eigenschaften, Titern und Stapellängen und dergleichen von Fasern beschaffen.
In der Aus füh rungs form der Fie,. 22 besteht die erfindungs-
<?emässe Spinneinheit aus einer das Faserband 2 umgebenden
Druckmedium-Umspinn-Dralldüse 1, 3, der ein Druckmedium-
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Hilfsdralle lenient 1', 28 vorgeschaltet ist. Ein Druckmedium
aus laß 56 der Druickroedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3
mündet in einem Sammelraum 6o eines Absauggehäuses 58, das mit einer Abführöffnung; 61 versehen ist. Der Uraspinn-Drallbereich
38 kann durch den Drallbereichbegrenzer an die jeweils zu verarbeitenden Stapellängen angepaßt
werden. Unter Anwendung einer Rückholfeder 59 kann der Drallbereichbegrenzer 39 bis an eine Querwand 62 der
Druckmedium-Umspinn-Filschdralldüse 1,3 greifen und somit
auch als Garneinfädler 64 beim Anspinnen der Spinneinheit verwendet werden. Nach dem <rarnbildenden Umspinnen im
Umspinn-Drallbereich 38 wird das fertige Garn 14 mittels der Abzugswalzen 5 2 abgezogen und durch die Aufwickelwalze
53 auf die Garnspule 54 aufgewickelt.
In der Aus führung form der Fip. 23 kann auch ein Hilfsdrallelement
I1 als eine durch Friktionsscheiben 21 angetriebene
Magnetspindel ausgebildet werden, die durch den Marmet 41 am Umfanq der F rikti ons scheiben gehalten wird.
Die Friktionsscheiben 21 sind auf der Welle 2o aufgepreßt, die im Lnwerkörper 19 drehbar gelagert ist und
beispielsweise durch die Antriebsscheibe 22 angetrieben wird.
In der Aus füh rungs form der Fi ^. 24 wird eine Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3 für lange Stapelfasern des Faserbandes 2 geschaffen, die mehrere, hintereinander
angeordnete, stufenartig sich erweiternde und in derselben S trömungs richtung des Druckmediums arbeitende Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüsen
1,3 darstellt.
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ϊώ der Ausführungsform der FieQ 25 wird eine ρreis fobstige
D ruclcmedima=Spinne inhext geschaffen0 die durch ein durch
die Querwand 62P die in ihrer Mitte eine Garndurch^aags·=
öffnung 63 aufweist„ geteiltes Röhrchen ,gebildet istO Bei
Verwendung einer Flüssigkeit als Druckmedium ist ein
Absauggehäuse 58 auch am Druckmediumauslass 57 des Druckmedium-Hufs
dralIelementes 1^28 vorgesehen»
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Fie« 1 bis 25 nachstehend näher erläuterts
Bei der Ausführung gemäß Figo 1 bis 11 erhalten die Stapelfasern
des Faserbandes 2 durch die Drehung des Falschdrallelementes 1 einen Falschdrall. Die Anfänge der
Stapelfasern orientieren sich an der Oberfläche des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes 2 immer in Richtung
der Falschdralleebungj, d. h. in Drehrichtung des Falschdralle lementes 1, wobei die Anfänge der Stapelfasern durch
die Mittel des mit höherer Geschwindigkeit rotierenden
Umspinn-Drallelementes 3 in keiner Weise erfaßt oder
auch anderweitig beeinflußt werden können. Alle das Umsninn-Dral!element 3 durchlaufenden Stapelfaseranfänqe
können nur in Richtung der Falschdrallpebun? an die Oberfläche
des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes 2 angelegt werden. Die Enden der Stapelfasern orientieren
sich durch das Falschdrallen des ^asorVv: 1-·· 2 In
zum Falschdrall entgegengesetzter Richtung und können
dadurch von der Oberfläche des Faserbandes 2 kontinuierlich angehoben und unter Einfluß von Über- oder Unterdruck,
durch Anziehen mittels elektrostatischer Ladung; oder mechanisch, beispielsweise durch die Umspinnrillen 6„
oder durch eine Kombination derartiger Mittel erfaßt werden.
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Die erfaßten Stapelfaserenden werden durch Abwickeln
nach und nach teilweise gelöst and dadurch ce langen
weitere Stanelfaserenden des durch Falschdrall verdrillten
Faserbandes 2 an die Oberfläche und werden in ähnlicher Weise angehoben und erfaßt und. durch
die höhere Geschwindigkeit des Umspinn-Drallelementes
wiederum abgewickelt. Bsi weiterem Durchgan? durch das
Umspinn-Drallelement 3 erhalten sie dann einen echten
Drall. Beide Geschwindigkeiten, d.h. die des Falschdrall·
elenentes 1 und jene des Umspinn-Drallelementes 3 sind den jeweiligen Stapellängen der zu verspinnenden Stapelfasern
angepaßt, derart, daß eine vollständige Abwicklungbis
zur Lösung der Fasern im Umspinn-Drallelement nicht erfolgen kann. Dies wird durch einen entsprechend
gewählten Drallbereich des Umsninn-Drallelementes 3 gewährleistet,
beisoielsweise durch die Umspinnrillen 6. Der Drallbereich des Umspinn-Drallelementes 3 besteht
aus einer Abwick lungs zone und in der Regel aus einer Umspinnzone» In der Abwicklungszone werden die durchlaufenden
Stapelfaserenden angehoben, erfaßt und abgewickelt; bei weiterem Durchgang durch das Umsoinn-Dral!element
3 erhalten sie in der darauffolgenden Umspinnzone einen echten Drall. Das bedeutet, daß das
nach dem Durchgang des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes 2 durch das Umspinn-Oral!element 3 gebildete
Garn 14 in seinem Kern den restlichen Falschdrall des ursprünglich erteilten Falschdralles aufweist, während
seine Oberfläche über einen ?rösseren Teil der Stapellänge
in Richtung der Falschdrallgebung unter Erteilung eines echten Dralles umsponnen wird. Demnach hat das
Garn 14 im Abschnitt zwischen dem Umspinn-Drallelement 3 und dem Falschdrailelement 1 in seinem Kern noch den
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restlichen FalschdrslI5 xielcher sich - nachdem das Garn das
Falschdrallelement 1 durchlaufen hat - zu einen zusätzlichen
Echtdrall r"'ckbildet,, so <\pA das Garn 14 einen o-leichmässi<ren
Charakter besitzt und kontinuierlich zu einer nicht dargestell'
ten Kreuzsnule hin abgezogen werden kann« Während des Umspinnens
der Stapelfasern können sich diese um ihre eigene Achse frei drehen,, so daß sich das Garn 14 ruhig verhält
und keine Tendenz zum Kringeln aufweist, wie dies bei einem klassisch hergestellten Garn der Fall ist. Falls es durch
das beschriebene Abwickeln und Umspinnen zur vollkommenen Lösung der unterdurchschnittlich kurzen Stapelfasern aus
dem Faserband 2 kommt, können diese entweder durch die Längsöffnungen 7 aus dem Umspinn-Drallelement 3 entfernt
werden, wobDi das Garn 14, frei von diesen kurzen Fasern,
den Charakter eines Kammerarnes hat, oder die gelösten kurzer» Fasern werden von den abzuwickelnden und zu umspinnenden,
z.B. in den HmspinnriIlen 6 gehaltenen Enden der längeren
Stapelfasern im Umst)inn-Drallelement mit geschlossener Manteloberfläche
kontinuierlich miterfaßt und dem iarnbildenden Faserband zugeführt.
Demnach wird die kontinuierliche Garnbilduncr durch folgrende
Grösscn beeinflußt: durch die Län^e der Stapelfasern,
durch den Drallbereich des Umspinn-Drallelementes 3, durch das Verhältnis der Geschwindigkeiten zueinander des in
gleicher Richtung sich drehenden Umsninn-Drallelementes 3
und des Falschdrallelementes 1 und durch die Abzugs geschwindigkeit
des durchlaufenden Faserbandes 2.
Die Wirkungsweise der erfindung,sgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 12 bis 21 ist folgende:
27 -
Die zuzuführen den Stapelfasern des Faserbandes 2 erhalten
durch das Falschdrall Ie iem-ent 1 einen dem Faserband 2 angemessenen,
verfestigenden Falschdrall, wodurch die grundlegende
Voraussetzung für die Funktion der g,arnbildenden Umspinn-Drallgebung
gegeben ist. Dadurch werden die Anfänge der einzelnen Stapelfasern des Faserbandes 2 in Falschdrallrichtung
und deren Enden in entgegengesetzter Richtung orientiert. Das derart kontinuierlich durch Falschdrall verdrillte
Faserband 2 wird im Umsninn-Dral!bereich 38 des Umspinnkann
Is 35 durch das strömende Druckmedium gekreuzt. Die im Umspinnkanal 35 des rotierenden Umspinn-Drallkörpers 31 in
Bezug auf das durchlaufende Faserband 2 zusammenwirkende IJmsninnrichtunof
und die Umspinnintensi tat des Druckmediums sind voneinander unabhängig, wählbar bzw. regulierbar, wobei die
durch die Druckmediumströmung angehobenen und erfaßten Stapelf
aaerenden des durchlaufenden Faserbandes 2 in Falschdrallrichtung
mit gegenüber der Falschdrallerteilung höherer Geschwindigkeit
im Umsninnbereich ΖΛ durch Abwicklung teilweise
gelöst werden. Bei weiterem Durchgang durch den Uraspinn-Drallkörper
31 werden die einzelnen Statielfaserenden in
gleicher Richtung drallgebsnd wieder auf das Faserband 2 geitfickelt, so daü bei weiterem Durchgang durch den Unspinn-Drallkörner
3" das Faserband 2 -si :ici. i;arnbildenden echten
Drall erhält, wobei die im Umsninn-Dralikörner 31 in Falschdrallrichtung
orientierten Stapelfaseranfänge am Faserband 2 nur angelegt bleiben. Nach seinem Durchgang durch das Palschdralieie'nent
1 erhält das auf diese Weise gesponnene Garn 14 durch den noch vorhandenen und sich rückbildenden Falschdrall
einen weiteren echten Drall und das fertige Garn 14 wird durch die Abzugs walzen 5 2 abgezogen und mittels der Aufwickslwalze
5 3 auf die Oarnsüule 54 aufgewickelt.
Eine charakteristische Eigenschaft des suf diese Weise ver-
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1 E;1 ι O I
sponnenen Garnes 14 besteht in der Tatsache,, daß das Garn
14 sich von sich aus fast nicht auseinanderdrehen kann«, was
auf die stufenweise Drallgebung zurückzuführen ist. Während der Garnbildung wirkt es sich auch pünstig ausf daß die
einzelnen Stapelfasern stets in gespanntem Zustand verbleiben, was einerseits auf das ursprünglich durch Falschdrall
verdrillte Faserband 2 und andererseits auf die Strömung des Druckmediums xtfährend der Umspinn-Drallgebung zurückzuführen
ist. Dadurch wird diesem unaufdrehbaren Garn 14
eine hohe Festigkeit, ein einwandfreies Aussehen und eine ausgezeichnete Gleichmäss.igkeit gegeben,, Die stufenweise
vor sich gehende Drallgebung und der Umstand;, daß sich
die Stapelfaserenden während des Umspinnens um ihre eigene
Achse frei drehen können, gewährleisten ein kringelfreies
Garn 14, so daß eine bislang oft notwendige Vorbehandlung des Garnes, wie z.B» Dämpfen, wegfallen kann.
Die Strömungsintensität des Druckmediums im Umspinn-Kanal
35 kann durch Druckregelung, beispielsweise durch Blenden
55, oder durch Saugwirkung, sowohl in der Druckmedium-Zuführung 44, als auch in der Druckmedium-Abführung 45
reguliert werden. Das Druckmedium-Gehäuse 42 ist durch die Gehausetrennwand 43 in die Druckmedium-Zuführung 44
und die Druckmedium-Abführung 45 aufgeteilt und diese Teile
des Druckmedium-Gehäuses sind lediglich durch den rotierenden Umspinnkanal 35 des Umspinn-Dral!körpers 3" verbunden.
Man kann auch einen rotierenden Umspinn. - Drallkörper 31 mit den in den Druckmedium-Arbeitsraum 48 hineinragenden,
strömungsbildenden Trennwand-Profilen 46, 47 oder Trennwand-Ablenkprofilen 51 verwenden. So kann beispiels-
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weise die Π ruck medium re ^e lim? in der drucklosen Mediumzuführun^
durch unterschiedliche Saugwirkung in der D ruck medi um-Abführung
45 herb ei geführt werden. Der Druckunterschied zwischen der Druck·
medi um-Zuführung 44 und der D ruck medi um-Ab führung 45 kann Fegebenenfalls
zusätzlich durch die die Druckströmung bildenden
Trennwand-Profile 46, 47 oder die Trennwand-Ablenkprofile 51 beeinflusst
werden. Für eine schonendere Verarbeitung von Stapelfasern
mit höheren Fasertitern kann mit Vorteil rin Umspinn-Drallkörper
31 mit den Lüf tungsöf fnungen 5 (Pi?. 16) verwendet
werden. Je nach der Drehung des Umspinn-Drallkörpers 31 entsteht
im Umsrinnkanal 35 eine kleinere oder grössere Strömung
des Druckmediums, die noch durch eine über das Gehäuse 9 aus der Spinneinheit herausführende Absaugung zusätzlich reguliert werden
kann. Bei»" Spinnen von Garnen aus Stapelfasern gröberer
Fasertiter, bei dem mit erschwerter Umspinn-Drallgebung gerechnet werden muß, ist es vorteilhaft, einen Umspinn-Drallkömer
3f mit den beidseitig wirkenden Trennwand-Ablenkprofilen 51
auszunützen. Durch diese Anordnung bilden sich zwei gegeneinander,
zum Faserband 2 hin sich bewegende TeiIströmunden des Druckmediums,
die voneinander getrennt zum Faserband hin geführt werden, wodurch die Umspinnintensität des Druckmediums auch
mechanisch wesentlich erhöht wird. Ein weiterer Vorteil der erfindunes gemäßen Süinneinheit besteht in der Möglichkeit,
die unterdurchschnittlich kurzen, während des Umspinnens vollkommen
gelösten Stapelfasern des Faserbandes 2 entweder mittels der Druckmediumströmung aus der Spinneinheit abzuführen und
somit aus dem kardierten Faserband 2 ein Garn 14 mit gekämmten Charakter herzustellen, oder diese gelösten Stapelfasern wieder
zurück dem garnbildenden Faserband 2 im Umspinn-Drallbereich 38 zuzuführen und anzuspinnen. Die Länge der unterdurchschnittlich
kurzen Stapelfasern, die während des Umspinnens gelöst und abgeschieden werden sollen, kann durch Einstellung
des Umspinn-Drallbereichs 38 z.B. durch die Drallbereichbegren-
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zer 39 in Abhängigkeit von der regulierbaren Drenn-eschwindi«?·-
keit des Ihnsninn-Drallkomers 3' unter BerücksichticnuiT -der
Durchlauf geschwindigkeit des Faserbandes 2 und der regulierbaren
üruckmediumströMun? irr Urispinnkanal 35 gesteuert werden.
Falls die Celesten, unterdurchschnittIicn kurzen Fasern wieder
zurück den1 Faserband 2 -zugeführt werden sollen, ^uP.
der ÜTspinn-Dral lkörn^r 3' ^ε?Τ'Π'7 Fig, 14 mit einem etwa in
"leicher Ebene licrerzden iJ^SOinnkanal 35 derart ausgebildet
vrerden, da0-· ein geschlossener Kreislauf der üruckmediurstromunq
entstehen kann (ρΐσ. 15 und ci·?. lo) . Die "elosten Fasern
bewegen si cn vom Unterdruckbereich 49 bzw. So zurück zum Oberdruckbereich
5o DZW. 49 der frennwand-ProfiIe 46 bzw. 47 oder
der Trenn-.'"A" 1- V Ir-iikprofile 51, und v/erden vom Druckte diu·*» erneut
nn die Stapelfasern des Faserbandes 2 in den Umsninnkanal
35 mit"erissen und an das in dor -'.ifrnbilriun--1- befindlicho
Faserband 2 an ^?spornen. Diese Toschlossene Pruckte eiuvkreis
lauf strömung xiircl bei ihrer Bildung und Aufrechterhaltur.cr
auch durch die Dreh richtung c'ss ü^spinn-Drallkörners 51
unterstützt. Bei diesen, z.B. durch die Blende 55 regulierbaren
o-eschlossenen .Creis lauf werden iedoch die während der
U^spinn-Drall^ebunp- aelösten Verunreinirrxm-p-en des Faserbandes
2 durch die Zentrifugalwirkung im Druck^edium-Arbeitsraum 4s?
iu^er der Druckmedium-Kreislaufströmunσ abgeschieden und
durch bekannte Mittel aus der Sninneinheit a'Dqeführt, Bei
Verwendung des Umspinn-Drallkörners 3' m.it den Trenmvand-Profilen
46, 47 gemäß Fig;. 15 oder mit den Trennwand-Ab lenkprofilen
51 ^emaß Fip-, 1RS die an der Oberfläche des Unspinn-DrallkörDers
3' in verschiedenen, nicht dargestellten
Ebenen angeordnet sind und zwischen denen der Umspinnkanal 35 unter einem vorbestimmten winkel angeordnet ist, kann
ein geschlossener Kreislauf des Druckmediums entstehen.
31 -
!©'St/0833 BAD
Die während der Umspinn-Drall gebung gelösten, unterdurchschnittlich
kurzen Stattelfasern können in diesem Fall nur außerhalb der Spinneinheit abgeschieden werden.
In den Pig. 1$ bis 21 sind Beisniele verschiedener
anwendbarer Profile des Umspinnkanals 35 dargestellt. In
den Fig. 2o und 21 sind Ouerschnitte der Profile mit einseitiger Druckmediumströmuncr und in den Fig. 18 und
19 mit beidseitiger Druckmediumströmung dargestellt.
Der Uraspinn-Dral!körner 31 muß dabei immer in gleicher
Richtung, jedoch mit gegenüber der Falschdrallgebung erhöhter Geschwindigkeit rotieren. Die beim Umsninnen
im rotierenden Umst>innkanal 35 mitwirkende Druckmediuir-Zucrkraft kann auch gleichzeitig während de ^
Urcsninnens dem Faserband 2 einen unregelmässig schwankenden,
unregulierbaren Falschdrall kontinuierlich erteilen,
wobei diese Schwankungen kontinuierlich durch das cleichmässio und regulierbar angetriebene Falschdralle lement 1 derart eliminiert werden, daß das Umspinnen
störungsfrei, unter den Dünstigsten, vorbestimmten
Bedingunffen abläuft.
Diese beschriebenen Möglichkeiten, einschließlich deren
beliebiger Kombinationen, verleihen der erfindungsgemä.ßen
Spinneinheit eine große Flexibilität in der Anuassun? an verschiedene Bedingungen bei Verarbeitung
von unterschiedlichsten Textilfasern.
Die Wirkungsweise der erfin dungs gemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 22 his 25 ist folgende:
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2S21515
In das Umspinn-Oral !element 3 in Pfeilrichtung kontinuierlich zugeführtes zugeführies Umspinn-Druckmedium umströmt
schraubenförmig das in Pf ei !richtung durchlaufende Faserband
2, das dadurch kontinuierlich einen Falschdrall erhält, so daß das Umspinn-Bral!element 3 gleichzeitig als Falschdralle lement 1 wirkt und somit als Druckmedium-Umspinn«
Falschdralldüse 1,3 arbeitet. Durch diese Falschdrallerteilung
orientieren sich die Anfänge der Stapelfasern an der Oberfläche des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes
2 kontinuierlich immer in Richtung der Falschdrallerteilung.,
d.h. in Drehrichtung des Druckmediums in der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3, wobei diese Anfänge der Stapelfasern durch die gegenüber der Geschwindigkeit
der FalschdrallerteiluntT höheren Umspinngeschwindigkeit des zugeführten Druckmediums in keiner Weise erfaßt und
auch anderweitig, beeinflußt werden können. Alle durch die
Druckinedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3 durchlaufenden
Stapelfaseranfänge können nur in Richtung der Falschdrallerteilung
an die Oberfläche des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes 2 angelegt werden. Die Enden der Stapelfasern
des Faserbandes 2 orientieren sich durch diese FaIschdralIerteilung in zur Falschdrallerteilung entgegengesetzten
Richtung., d.h. in Gegenrichtung zur Drehung des Druckmediums in der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3 und können dadurch an der Oberfläche des Faserbandes beeinflußt werden. Weil diese Falschdrallerteilung durch
das umströmende Druckmedium sehr wirksam ist, wie es beispielsweise vom Druckluft-Texturieren bekannt ist, und sich
die übermässig eingedrehte Oberfläche des Faserbandes 2 für das Anheben der Fasern und für das nachfolgende Umspinnen
schließt, wird dieser hohe Falschdrall durch das vorgeschaltete Hi lfs dralle lement 1,28 regulierbar und kontinuier-
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lieh auf das für das Umspinnen ffünstiqste Niveau herabgesetzt.
Diese Minderung des Falschdralles wird crleichzeitip
an das die St>inneinheit betretende Faserband 2 kontinuierlich,
verfestigend übertraeen. Dadurch werden die Faserenden des
Faserbandes 2 \'on der Oberfläche des Faserbandes im Drallbereich
38 der SOinneinheit durch die rotierende Druckmedium-Uipsninnstrcn'unrj:
in der Druckniedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3 kontinuierlich an.eehoben, erfaßt und in Falschdrallichtuncj
vom durchlaufenden Faserband 2 mt o-eeenübsr der
Falschdrallerteiluncr erhöhter Geschwindigkeit abgewickelt und teilKeise gelöst. Das Faserband 2 erhält während seine?
•>'c i t. .t.'<\ "i.ir·.;.-;. - 7 1urch die Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3 einen echten Drall, wodurch das Garn 14 gebildet wird. Das gesponnene Garn 14 erhält bei seinem Durchcran^
durch die Druckmedium-Umspinn-Falschdralldnse 1,3 den
noch vorhandenen und sich rückbildenden Falschdrall, der
durch das Hi lfsdrallelement 1,28 nicht herabgesetzt \tfurde.
Das fertip-e Garn 14 wird durch die Abzup'swalzen 52 abpezoren
und mittels der Aufwickelivalze 53 auf die Garnspule
54 aufgewickelt.
Der Umspinn-Drallbereich 38 bestimmt den Länpenabs-chnitt
des durchlaufenden Faserbandes 2, auf welchem das Anheben der Fasern, das Erfassen und das Abwickeln der Stapelfaserenden
in der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3 vorgenommen
wird. Der Beginn der Umwicklung ist gleichzeitig der Beginn der Garnbilduncr, bei der die Faserenden im
gespannten Zustand durch die rotierende Druckmediumströmun? mitgerissen und garnbildend um das durchlaufende Faserband
umformt wird.
Um optimale Bedingungen des Abwickeins für das Umspinnen
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DAD ORIGINAL
in Bezug auf die Stapelfaserlänge des Faserbandes 2 zu
schaffen und um die eventuelle unerwünschte Lösung der
Stapelfasern zu vermeiden, wird der Umspinn-Drallbereich 38 durch den Drallbereichbep-renzer 39 einstellbar bestimmt,
der auch den £e^inn und die Stelle des Umwicklunp-svorqanfres
der abgewickelten Stapelfaserenden des
Faserbandes 2 ara Faserband 2 bestimmt.
Der iJmspinndrallbereich 38 kann auch durch eine regulierbare
Zuordnuna des Absaufr^ehäuses 58 an die Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3 oder auch durch eine regulierbar ausziehbare Anordnung der Druckmedium-Umsüinn-Falschdralldüse
1,3 ins Ab s autogen aus e 5* bestimmt werden.
(Fi σ, 23).
Beim Anspinnen der Spinneinheit kann der Drallbereichbeerenzer
39, falls dieser ir.it Hilfe der Rückholfeder 5 9 teleskopisch bis an die Querwand 62 ein-reifbar angeordnet
ist, σίβϊώζβΐΐΐίϊ als Garneinfädler 64 benutzt werden,
'ienn die Rückholfeder 59 den Drallbereichbegrenzer 39
in einer eingestellten Läse hält, dient dieser als Drallberei
chbeprenzer 39. Wenn aber das Garn 14 durch die Spinneinheit durchp-ezocren werden soll, dann wird der
Drallbereichtefrenzer 39 bis an die Querwand 62 teleskopisch
hinein^edrückt, so daß di-esej- als Garneinfädlsr
dient. Durch eine auf der anderen Seite der Garndurcho-an"-söffnunr
63 hervorgerufene Sau^wirlcunir, die z.B. durch
Einführuni? des Druckmediums in das Hilfsdrallelement 1,28
herbeigeführt wird, wird diese Saugwirkung in den Imienrautn
des Garne in fädle rs 64 übertragen und dadurch wird
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das Garn 14 durch den Garneinfädler 64 über das Absauggehäuse
58 und die Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3 durch
die Garndurchgangsöffnung 63 durchgezogen. Das durchgezogene
Garn 14 wird an das Faserband 2 angedreht und die Spinneinheit steht zum Spinnen bereit.
Bei der Verarbeitung von Grobgarnen kann ein mechanisches
Hilfsdrallelement I1 (Fig. 23) verwendet werden, das der
Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3 vorgeschaltet wird, da dieses die geringste Drehuncrsungleichmässigkeit aufweist,
was für das eigentliche Umspinnen von Vorteil ist. Der durch das Umspinnen abgeschwächte Kern des Faserbandes 2 muß jedoch
eine ausreichende Festiakeit aufweisen, um einen Verzug des
Faserbandes 2 im Hilfsdrallelement 1' zu vermeiden. Daher
muß das Hilfsdrallelement I1 auch in einem gegenüber der
durchschnittlichen Stapelfaserlänge des Faserbandes 2 kürzeren
Abstand vor der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3 angeordnet werden. Gegebenenfalls kann das Hilfsdrallelement
I1 auch von oben direkt mit seinem unteren Teil in
die Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse 1,3 als rotierender
Drallbereichbegrenzer 39 regulierbar eingreifen (nicht dargestellt) .
Die stufenartige Anordnung der Druckmedium-Umspinn-Falschdralldüse
1,3 ist für Langstanelf asern des Faserbandes 2 bestimmt
(Fig. 24), weil die abfallende Drehung des umspinnenden Druckmediums stufenweise wieder beschleunigt, werden
kann, um auf diese Weise einen entsprechend langen Umspinn-Drallbereich
38 schaffen zu können, der vorteilhafterweise mindestens die Länge der Stapelfasern des Faserbandes
2 aufweist. Dieses Beschleunigen Tcann ζweckmässigerweise
in Laufrichtung des Faserbandes 2 aufsteigen, um die
günstigste Spannung der Faserenden wäh-end des garnbildenden Umspinnens zu sichern.
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!921515
In der Ausführun?sform der Fig., 25 kann die t>
reis guns tigste Spinneinheit gebildet werden» Bei Verwendung eines
gasförmigen Druckmediums muß das Absauggehäuse 58 mindestens
am Druckmediumaus laß 56 vorgesehen werden, um die
unterdurchschnittlich kurzen Stapelfasern und gleichzeitig
die Verunreinigungen, die während des Umspinnens
völlig gelöst wurden, durch dieses aus der Sninneinheit zu einem nicht dargestellten Sammelbehälter abführen zu
können. Bei Verwendung, einer Flüssigkeit muß je ein Absauggehäuse
58 an beiden Druckmediumaus lassen 56, 57
angeordnet werden, um die Flüssigkeit ableiten zu können.
Eine charakteristische Eigenschaft des derart versponnenen
Garnes 14 besteht in der Tatsache-f daß das Garn 14 sich
von sich aus fast nicht aufdrehen kann, was auf die stufenweise Drallgebung zurückzuführen ist. Während der
Garnbildung wirkt es sich auch günstig aus, daß die einzelnen Stapelfasern fast immer im gespannten Zustand
verbleiben, was einerseits auf das ursprünglich durch Falschdrall verdrillte Faserband 2 und andererseits auf
die Strömung des Druckmediums zurückzuführen ist. Dadurch wird diesem unaufdrehbaren Garn 14 eine hohe Festigkeit,
ein einwandfreies Aussehen und eine ausgezeichnete
Gleichmässigkeit gegeben. Die stufenweise vor sich gehende Drallgebung und der Umstand, daß die Stapelfaserenden
sich während des Umspinnens um ihre eigene Achse frei drehen können, gewährleisten ein kringelfreies Garn 14,
so daß eine bislang oft notwendige Garnvorbehandlung, wie z.B. Dämpfen, wegfallen kann.
Alle diese beschriebenen Möglichkeiten nach, den Fig. 22
bis 25 verleihen der erfindungsgemäßen Spinneinheit eine
große Flexibilität in der Anpassung an verschiedene Bedingungen der Verarbeitung von unterschiedlichsten
Textil fasern.
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Aufstellung der verwendeten Bezu°-szeichen
Fa]schdrf1!element
2 Faserband
3 Uiiisr>inn-Drallele!7!ent
- 1,28 Druckmer'iurn-Hilfsdrflllelement
1,3 Druckmediuin-U^s-ninn-Falschdrall düse
4 Kopfstück
41 Konfstuck
5 Lüf tungsöf fnunoren
5' Lüf tun trs öffnungen
6 Umsninnrillen
7 Länasöffnuno-en
B Län"-e der Länpsöffnun^en
9 Gehäuse
10 Druckluft-Umsninn-Dralldüse
11 Trennwände
12 Stahlsaiten
13 Innenräum
14 Garn
15 Klemmelement 15o Kleirnncetfenf lache
16 Zapfen
17 Stapelfaserband
18 Innenkörper
19 Lagerkörper Zo Welle
21 Antriebselement
22 Antriebsscheibe
23 Riemen
24 Lagerbüchse
25 Friktionsscheiben
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26 Antriebsscheibe
27 Riemen
28 Πruck luft-Vordralldüse
2 9 Druckluftoffnun"en
3 ο SaufTÖffnuniren
31 Zylinder
32 Radi a Ib oh runden
33 Eintrittsöffnunp
31 Uipsninn-Drallkörner
34 AustrittsöffnuniT
35 Uir<st>innkanal
36 Einlassöffnung
37 Auslassöffnung
3? Upisninn-Drallbereich
39 Drallbereichbegrenzer
40 Kugellager
41 Magnet
4 2 Druckmedium-Gehsuse
4 3 Hehäusetrennwand
44 Druckmedium-Zuführune
45 Druckmediura-Abführunor
46,47 Trennwand-Profile
48 DruckmediuE-Ärbeitsraura
49 Überdruckbereich
50 Unterdruckbereich
51 Trennvrand-Ablenkprofile
5 2 Abzupswalzen
5 3 Aufwickelwalze ,
54 GarnsOule
55 Blende
56 üruckmediumauslaß der Druckmedium-Umspinn-Falschdral1-düse
57 Druckmediumaus laß des Hilfsdralleiementes
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| SR | AbsauRpehäuse |
| 59 | Rückholfeder |
| 6o | S amme 1 raum |
| 61 | Ab f üh rö f f nun σ |
| 62 | Querwand |
| 63 | G a rndurch canes öffnung |
| 64 | Garneinfädler |
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Ι^ΑΙ -'8PECTED
Leerseite
Claims (1)
- ■' η t e η t τ η s ή r "' c ii e :1. Spindel loses S" inn verfahre η zur Herstellung Von Tarnen auf einer --»innmaschine,gekennzeichnet durch folgende Ve rfahrenssch ritte:a) .Jeder Sninneinheit (*er >'t>inninaschin-p *Tird mindestens ein Faserband, bestehend aus in Garnabzursri eh. tuner orientierten Stapelfasern, kontinuierlich zugeführt;b) durch ein pn Ischdral lelement erhalten diese Stapelfasern einen Falschdrall, wodurch die Xn^no-e der einzelnen Stapelfasern in Falschdrallrichtun^ und deren Enden in entgeiren besetzter Richtung orientiert werden;c) die Star-o If aserendsp des den ^lschdrall aufweisenden Raserbandes werder; in einep1 Ur.s^inn-Eiral!element durch entsT) rechen de Mittel aus dew Faserband angehoben, erfaßt und in Falschdral 1 ri chtunrr aus de™ FasTbnnd reit cremen "»her der F? ischdral lertei Tun."· erhöhter Geschv;indiqkei t teilweise «relo'st und während des weiteren Durchlaufes erhält das Faserband durch das '.Fpis^inn-Dral!element einen "i.^nbildenden eckten Drall;d) "leichzeitio- bleiben die in Falsc.idrallrichtun^ orientierten Stnnel-Fnseran fnn^e i™ nTpsninn-iiralleleinent an das Faserband anweiset;e) das tres^onnene Harn erhält durcH den noch vorhandenen und sich r'ickbild^nden -alsch^nll einen weiteren echten Drall und das fertige Tarn wird auf eine Kreuzspule aufgewickelt.2. Verfahren nach Ansr-ruch 1,
dadurch gekennzeichnet,da^> die Geschwindicrkeit der Falschdrallerteilun? und die Geschwindigkeit des U^soinnens voneinander unterschiedlichBAD ORiGlMALun.'^ zueinander und einzeln regulierbar sind.3. Verfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, da" ein Ursrinn-Drallbereich mindestens die Länge des Stapels der durch Falschdrall verdrillten Stapelfasern auf vie ist.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelfaserender des durch nT.lschdrall verdrillten raserbandes mittels Druckluft angehoben und erfaßt werden.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanelfaserenden des durch Falschdrall verdrillten Faserbnndes mittels Druckflüssigkeit angehoben und erfaßt werden.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da*? die Stanel Faserenden des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes durch in umlaufenden Lüfttmgsöffnungen gebildeten Unterdruck angehoben und erfaßt werden.7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Staüelfaserenden des durch Falschdrall verdrillten Faserbandes durch infolge der Drehung des Umspinn-Dralleleipentes erzeugte Umspinnströmung, angehoben und erfaßt werden.- 59 -9098S1/0633R. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Druckmediumströmung im Umspinn-Drallelelemt die Richtung des durchlaufenden Faserbandes kreuzt.9. Verfahrennach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle unterdurchschnittlich kurzen, aus dem Faserband gelösten Stapelfasern kontinuierlich abgeschieden werden.10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle unterdurchschnittlich kurzen, aus dem Faserband gelösten Stapelfasern den parnbildenden Faserband zugeführt werden.11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des den Falschdrall aufweisenden Faserbandes mit Stapelfasern mindestens eines zusätzlichen Stapelfaserbandes schraubenförmig umwickelt wird.12. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Garnbildungszone in Durchgangs rieh tun σ. des Faserbandes (2) mindestens ein das Faserband (2) umgebendes Umspinn-Drallelement (3) und anschließend ein Falschdral!element (1) angeordnet sind und daß die Umspinn-"eschwindiqkeit und die Geschwindigkeit der Falschdranerteilung, unterschiedlich sind, wobei sie einzeln und jede für sich in gleicher Richtung regulierbar sind.- 4o -909851/063313. Vorrieft".!1-!" nnch Anspruch 12, ^n du rc!1 "eken^i zei ei--ns t, c'-a" H-cτ '!rsr inn-Or? He ledert (3) e^e !-ruck Iv rt-"orc!ra1.1 P ;·.: ■„""/: -■-■> -^schaltet ist.14. Vorri cn tun ~ n°ci. ^ns^rucli 12, rl ι ,1 \\ r rl τ. ι- β r r ζ 3 i c) met, dap dss U'-isvinr-Dr^iI !element (3) als P ruck ^e-'i u:·1-'-1 ? -i"s -'~·τ: 1 1 (T"1?" (Ιο) πΜί".η'Η li'ot. i?t.IFi, V°7'i*i c:'! tür " "μ ^cI"1 el? r "Vnsri γ·" cliep IJ τ It I-'', dinure's ^e'<eηnζeichnet, ']ρη i'as l:p.-sniui"i-I'!rallelarri3nt (3) mvi dns F^lschdrflllPle-ent (1) •tIs j .i''ii?e? tens eine "ii t ihren Dr1ICJn=~-A-^ .u "1Hs In - (5ό) i ρ Purc:- ^ an ^s rich tun ο- des Faserbänder. (2) τ.-oor inete Π ruckre :li iv- -Ur-'S^inn-T7 = Iscirirnl 1-1"'Se (.1*3) nus ^ebi 1 det sin.^, die ein vor?t3scbaltetfis, in» Pu^s^ir.n-Dralloerei cn (5S) während des Uipsninnens die palschdral lertei Iu = Ii regulierendes Hi lfsdrnllelcment (1,2·'?) i?ufv;eist, wobei dieses vorgeschaltete i*i l:rsdrnll elenent (l,2r") in eine?i kürzeren AbFtsn^, als die durchschnittliche Stapel 1^n^e des Faserbandes (2), vor der nruck^ediur-Uns^inn-F^ischdrplldüse (1,3) angeordnet ist und der Druckmedi unisuslnß (56) der Üruck^ediuw-Uinspinn-Falschdralldiise (1,3) in einen Ss^-melrauin (6c) eines Absaur^ehäuses (5p.) mün de t.16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei, vorzugsweise zylindrische, stufenprtie sich erweiternde Druckmediurc-Uüspinn-Falschdralldüsen (1,3), die in denselben Strömun gs rieh tun ^en unabhän<ria arbeiten, hintereinander angeordnet sind.- 41 -809851/063317, Vorrichtung nach 4nsOrucn 15, dadurch gekennzeichnet/ da'^ das vorgeschaltete, rrsfen die DurchtrinffsriciitunT des Faserbandes (2) orientierte Fii If sdral !element (1,23) und die Oruckmediu^-ilinsninn-Falschdral !-''"•se (1,3) als eine Druckmedium-Spinneinheit aus einem ilurch eine Querwand (62), die in ihrer '-'itte eine larndurch^anasö firnm? (63) aufweist, geteilten >md irit tangential nn<-e ordne ten Druckirei;iui:--Zuf;"hrunden (44) versehenen Röhrchen ausgebildet ist.1Q. Vorrichtung nach den 'Xns^r^rhen 15 νηό 17, dadurch o-.ekennzeiebnet, drr;'>; & - ^fii^bor d°iP D ru ckTRe d IUi11H us lai? (50) der Orucl'^ediuw.— Ums^inn-Falschdralldnce (1,3) ein den Umsüinn-Drallbereich (3P·) recrulierbnr bestimmender Ural lbereichbeerenzer (39) angeordnet ist.19. Vorrichtun"· ηrcH \nsTuch l%t dadurch gekennzeichnet, elo1? der ^rril lbereichl>s ^renzer (39) r-leichzeitin- als ein mittels einer vorgesehenen "''ckholfeder (59) teleskopisch bis an die ^uer>"ind (62) r>er Druckv"edi um-U'rsOinn-Falschdrf>l 1 d-'ise. (1,3) ein^rei cbi.rer ^arnein Pad ler (64) dient.2n. Vorrichtur-^ nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, Aa~: die Innenfläche der Drucküiedium-Uirsninn-Falschdralldüse (l,3j "lj.t Sinterkeramik versehen ist.21. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,dp" das Umspinn-Drallelenent (3) als ein ^it einem L?msninnkanal (35) versehener, rotierender Urnsninn-Dmllkorner (3!) ebildet ist, wobei der U"isr>innknnal (35) zu:;! Faserband- 42 -BAD(2) in einair vorbestimmten Winkel angeordnet ist, derart, daß die Rich tun σ der Druckmediumströmune im Umspinnkanal (35) die Richtung des den L'^s^inn-nrallk^rnsr (31) durchlaufenden Fassrbandes (2) kreuzt.22. Vorrichtung nach Ansnruch 21,
dadurch gekennzeichnet,da1""» die Höhe des Unsninnkann. Is (35) den Umsrinn-Urallbe reich (33) am naserband (2) bestürmt, "'obei der Mrnsoinn-Orallbereicii (30O kleiner ist als die durchschnittliche StaOel-IHn^e der Starelfasern des Faserbnndes (2).23. Vorrichtung nach Ansnruch 21,
dadurch eekennzeichnet,da"- der Unsninn-Drallkörner (3!) mit mindestens einen in den Unsninnkpnal (35) verschiebbar hineinragenden Drallbereichbegrenzer (39) verseher ist.24. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch pskennzeichnet,da'?- der Ums'iinnkann.l (35) zur Druckmediuipströr.unp· hin, mindestens n?.ch den1 UirtSüinn-Drallbereich (38), eine Verjün<nm«r seines Ouerschnittes aufweist.25. Vorrichtung nach Ansnruch 21,
dadurch gekennzeichnet,ΗgP. der Umsninnkanal (35) von dessen Einlaßöffnung (36) in Rieh tun r der Druckmediums trömunp- zum Faserband (2) einen sich verjüngenden und vom Faserband (2) zur Auslassöffnung (37) des Uir.spinnkanals (55) einen sich erweiternden Querschnitt aufweist.26. Vorrirhtun"· nach den Ansprachen 21 und 24 bis 25, dadurch gekennzeichnet,daß der rotierende U^s"inn-Prallkörper (31) mindsstens ein Kopfstück (4) nit über seinen Umfancr verteilten L-'iptun"-söffnun^er1 (5) aufweist, wobei die AuslaßöfΡηιιησ (37) des Uwsninnkanals (35) in die L^ffm^siiffnun^en (5) rün-.'et.909851/0633 " 43 "27. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 und 24 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dal?» zur Bildung der Druckmediums tröiiam<r iir Urr-spinnkanal (35) der Urrispinn-Drallköroer (3') s chaufel η rti ^e , in einen Drucknediui^-Arbei tsrsu'ii (4°O hineinragende Trennwand-Profile (4ü, 47) aufweist, welche in einem strör-unqsfordern den Winkel zur Längsachse des U^S (31) angeordnet sind.. Vorrichtung nach Anspruch 27, d?durc:i gekennzeichnet, da"> am IlTHsiinn-Orallkörr-er (31J in den n raun (4^) hineinragende, druckstrnwbiInende uno den Uipsninnkanal (35) bis nn ds? Faserbin-.1 ('2j teilende Trenn wand-Ab lenlcn rofj Ie (51) angeordnet sind.29. Vorrichtung pgch den Ansprüchen 12 und 21, dadurch gekennzeichnet, dar: das Umspinn-Oral Ic lernen t (3) als eine durch Friktion- se*:?'}'?(:u C"-) "ingetriebene Snindel ausgebildet ist.809851/0633
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