DE2920957A1 - Verzweigerelement und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
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Description
292095?
-IT-
AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und München TPA 79 P 7 0 6 9 BRD
Terzweigerelement und Terfahren zu seiner Herstellung.
Die Erfindung betrifft ein Terzweigerelement nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und Terfahren zu seiner Herstellung.
Derartige, nach dem Strahlteiler-Prinzip arbeitende Terzweigerelemente
sind bereits in der älteren Patentanmeldung (P 28 51 679.2) vorgeschlagen worden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Terzweigerelement der eingangs genannten Art in
einfacher Weise zu einem Terzweigerelement-Tielfachen zu erweitern und insbesondere Terfahren anzugeben, mit
deren Hilfe diese Terzweigerelement-Tielfachen wirtschaftlich hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
mehrere Paare fluchtender Führungskanäle parallel zueinander in einer Ebene angeordnet sind, daß alle Paare
durch eine gemeinsame Spiegelschicht getrennt sind und
GdI 1 BIa / 17.5.1979
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daß je Paar mindestens ein weiterer Führungskanal von der Spiegelschicht und von einem der fluchtenden Führungskanäle
des Paares wegführt. Dadurch entsteht ein Block mit einer Vielzahl identischer einfacher Versweigerelemente,
die in unterschiedlichen Ebenen parallel zueinander liegen.
Durch einfaches Auftrennen zwischen diesen Ebenen läßt sich aus diesem Verzweigerelement-Vielfachen im Bedarfsfall
eine Vielzahl von einfachen Verzweigerelementen erzeugen. Die Herstellung des erfindungsgemäßen Verzweigerelement-Vielfachen
erfolgt besonders vorteilhaft nach Verfahren, wie sie in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche
2 und 3 angegeben sind. Danach können Teile des Yerzweigerelement-Vielfachen gemeinsam während der
verschiedenen Verfahrensschritte, wie beispielsweise dem Justieren der Lichtwellenleiter zueinander, en bloc
bearbeitet werden, wodurch sich der Arbeitsaufwand je einzelnem Verzweigerelement umgekehrt proportional zur
Anzahl der einzelnen Verzweigerelemente reduziert.
Eine weitere Vereinfachung des Herstellungsverfahrens läßt sich vorteilhaft dadurch erreichen, daß die Verfahrensschritte
bezüglich der Ausrichtung der Achsen der Lichtwellenleiter zueinander selbstjustierend sind.
Neben der Vereinfachung ergibt sich dabei gleichzeitig eine höhere Genauigkeit und Reproduzierbarkeit.
Im Hinblick auf eine konstruktive Ausgestaltung empfiehlt es sich dabei, daß der Ausgangskörper eine planpolierte
und senkrecht zur Oberfläche liegende Seitenfläche aufweist und daß im Verfahrensschritt a die Führungskanäle
parallel zu dieser Seitenfläche erzeugt werden. Die Seitenfläche dient dadurch als Bezugsfläche für die spätere
Justierung der Lichtwellenleiter zueinander. Die unter-
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schiedlichen Teile des Verzweigereleinent-Vielfachen
brauchen beim Zusammenfügen auf einer ebenen Montageplatte
lediglich mit dieser Seitenfläche gegen einen gemeinsamen Anschlag gelegt zu werden.
In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Abmessungen der für das Verzweigerelement-Vielfache
benötigten Teile so gewählt werden und die notwendigen
Trennungen so erfolgen, daß das fertige Verzweigerelement-Yielfache
quaderförmig ist. Dadurch lassen sich mehrere derartige Yerzweigerelement-Vielfache nach dem
Baukasten-Prinzip beliebig zu Yielfach-Yerzweigerelement-Vielfachen
kombinieren.
Weitere Vorteile des'" erfindungsgemäßen Verzweigerelement-Vielfachen
und der dazu vorgesehenen Herstellungsverfahren sind den Ausführungsbeispielen zu entnehmen, die anhand
der Fig.Ibis 3 im folgenden näher beschrieben und erläutert werden. Dabei zeigen
die Fig.1a bis 1h die einzelnen Verfahrensschritte zur
Herstellung eines Verzweigerelement-Vielfachen in T-Struktur,
die Fig.2a und 2b davon abweichende Verfahrensschritte
zur Erzeugung eines Verzweigerelement-Vielfachen in Kreuz-Struktur und
die Fig.3a bis 3c mögliche Anwendungsbeispiele dieser '
Verzweigerelement-Vielfachen.
Die Fig.1a zeigt in Drauf- und in Seitenansicht einen
Ausgangskörper 100, der aus einem Siliziumplättchen 1 und einem Substrat 2 besteht. Das Siliziumplättchen 1
ist mit Führungskanälen 3 versehen und auf das Substrat
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2 aufgekittet. Das Substrat 2 besteht vorzugsweise aus
Glas. Ersatzweise kann auch das Substrat 2 allein den Ausgangskörper 1CO bilden. Die Führungskanäle kennen
dabei beispielsweise durch Ritzen, Pressen, Fragen oder Laminieren erzeugt werden. Der Abstand der einzelnen
Führungskanäle 3 voneinander ist im Vergleich zur Breite dieser Kanäle und deren Tiefe groß, z.B. 2 mm. Die Führungskanäle
3 haben eine Breite von beispielsweise 215/um
und bilden zwischen den Flanken der Kanäle einen Winkel von 70,53° bei Verwendung von Silizium. In jedem Fall
muß das Profil der Führungskanäle dem äußeren Durchmesser der darin einzulegenden Lichtwellenleiter angepaßt
sein.
Dieser Ausgangskörper 100 wird an seiner unteren durch die Kante U-Y markierten Seitenfläche genau parallel zu
den Führungskanälen 3 poliert. Untereinander verlaufen die Führungskanäle ebenfalls sehr exakt parallel zueinander.
Bei Verwendung von Silizium ist diese Forderung leicht zu erfüllen, weil die Führungskanäle 3 fotolithografisch
mit hoher Präzision von einer Maske zunächst in Fotolack und anschließend durch anisotropes Ätzen in das
Siliziumplättchen 1 übertragen werden können.
Wie im linken Teil der Fig.1a dargestellt, wird der Ausgangskörper
100 anschließend entlang der Linie A-B getrennt, so daß zwei Teile mit den Längen L1 und L2 entstehen.
Yorteilhafterweise wird dabei L1 annähernd
gleich d^+dp kleiner oder gleich 0,5 Lp gewählt. cL und
dp sind dabei die Dicken des Siliziumplättchens 1 und
des Substrats 2.
In die Führungskanäle des rechten Teiles mit der Länge L2 werden Lichtwellenleiter 4 lose eingelegt, wie es in
der Fig.1b wiederum in Drauf- und Seitenansicht darge-
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stellt ist. In die Führungskanäle 3 des linken Teiles mit der Länge L^ v/erden ebenfalls Lichtwellenleiter 5
eingelegt. Sie werden hier jedoch unter Verwendung eines Deckels 6, vorzugsweise aus Glas, mit dem SiIiziumplättchen
1 mittels eines optischen Klebers verkittet. Beim Yerkitten ist darauf au achten, daß die untere
Planfläche des Deckels 6 mit der entsprechenden Fläche des Ausgangskörpers 100 exakt zusammenfällt. Das so
entstandene Gebilde aus Substrat 2, Siliziumplättchen 1 mit Lichtwellenleitern 5 und Deckel β ist in Fig.1c wiederum
in zwei Ansichten dargestellt.
Die ursprüngliche Trennfläche dieses Körpers wird nun optisch planpoliert, damit in einer Ebene liegende Licht-Wellenleiter-Stirnflächen
optischer Qualität entstehen. Der gesamte Block nach Fig.1c wird nun mit dem mit den
Lich&wellenleitern bestückten Ausgangskörper nach Fig.1b,
wie in den Fig.id und 1e in Seitenansicht und perspektivisch dargestellt, mittels eines optischen Klebers
verkittet. Erfolgt dieses Yerkitten auf einer ebenen Montagevorrichtung (hier nicht dargestellt), dann stoßen
die Achsen der Lichtwellenleiter 5 orthogonal auf die Achsen der Lichtwellenleiter 4. Ein ideales Zusammenpassen
aller Lichtwellenleiter ist dadurch gewährleistet, daß die Führungskanäle 3 ursprünglich zusammenhängend
waren. Durch die bestimmte ¥ahl von d-,, dp, L^ und Lp
entsteht ein Quader 110 mit mehreren identischen Lichtwellenleiter-T-Strukturen.
In der Fig.1 sind der Übersichtlichkeit halber nur vier derartige Strukturen dargestellt.
In Wirklichkeit wird man einen solchen Quader beispielsweise mit dreißig Strukturen herstellen.
Der Quader 110 muß nun, wie in Fig.if in einer Ansicht
senkrecht zu den Lichtwellenleiter-T-Strukturen dargestellt,
entlang der Linie C-D unter 45° zu den Achsen
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der Lichtwellenleiter 4 und 5 in bekannter l/eise getrennt werden. Das Ergebnis zeigt die Fig.Ig. Die
Trennflächen werden optisch planpoliert und eine von ihnen mit einem Teilerspiegel 9 bedampft. Dabei kann
es sich um einen metallischen teildurchlässigen Spiegel oder einen dielektrischen Spiegel handeln. Abschließend
werden die beiden Teile wieder achsfluchtend mittels optischen Klebers verkittet. Die Fig.1h zeigt das so
hergestellte fertige Yerzweigerelement-Vielfache.
Nach einem zusätzlichen Polieren aller Außenflächen 101, 102 und 103, aus denen Lichtwellenleiter austreten, eignet
sich das Verzweigerelement-Vielfache für die baukastenförmige Zusammensetzung mehrerer derartiger Vielfaeher.
Jedes einseine Vielfache kann darüber hinaus über Lichtwellenleiter-Yielfachstecker z.B. an optische Kabelstrecken
angekuppelt werden.
Trennt man den Quader 110 jeweils in einem Abstand, der dem Abstand der Führungskanäle 3 entspricht, entlang der
in der Fig.id durch die Linien Pn-Qn angedeuteten Ebenen
mittig zwischen den η Lichtwellenleiter-T-Strukturen,
so entstehen aus dem Yerzweigerelement-Yielfachen η einzelne
T-Abzweige, die in der Aufsicht der Fig.1h nicht von einem einfachen Verzweigerelement unterscheidbar
sind.
Die Fig.2 zeigt bestimmte Verfahrensschritte für eine
Variante zu der bisher besprochenen Bauforn des Yerzweigerelement-Vielfachen.
Unverändert übernommen werden zwei Teilkörper nach der Fig.1c, die jeweils aus Substrat
2, Siliziumplättchen 1 mit eingelegten Lichtwellenleitern 5 und Deckel 6 bestehen und an der unteren
Fläche entlang U-Y sowie an der Trennfläche planpoliert sind.
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Wie in der Fig.2a dargestellt ist, wird auf eine planpolierte
Trennfläche ein lichtempfindlicher Dickfilia 7
auflaminiert, in den fotolithografisch Führungskanäle
zwischen stehenbleibenden Dickfilmbereichen erzeugt werden. Die Führungskanäle 8 ersetzen die Führungskanale
des Teiles des Ausgangskörpers 100 der Länge L? im Ausführungsbeispiel
gemäß der Fig.1. Wie dort werden in die Führungskanäle 8 Liahtwellenleiter 4 eingelegt. Bei
der Maskierung des Dickfilms Tor den fotolithografischen Verfahrensschritten ist darauf zu achten, daß die Lage
der zu erzeugenden Führungskanäle· 8 wieder genau parallel zu der Kante U-Y ist und daß die Achsen dieser
Führungskanäle die Achsen der Lichtwellenleiter 5 schneiden. Auf den so bestückten Körper nach .der Fig.2b wird
nun, wie zuvor beschrieben, der zweite Körper entsprechend der Fig.1c justiert und mit optischem Kleber gekittet.
Es entsteht dadurch ein Quader ähnlich dem in der Fig.ie. Die weiteren Verfahrensschritte sind die
gleichen wie im Ausführungsbeispiel gemäß der Fig.1.
Im Unterschied zur ersten Anordnung sind die Einzelstrukturen des Yerzweigerelement-Vielfachen nun aber
keine T-Strukturen, sondern Kreuz-Strukturen, d.h. 4-Tore.
In der Fig.3 ist anhand der Lichtwellenleiter-T-Strukturen
gezeigt, wie einzelne Versweigerelemente oder geschichtete Verzweigerelement-Vielfache kombiniert werden
können. Die Einzelelemente sind die "Klötze" eines Baukastens, mit denen sich beliebig variieren läßt. Entsprechende
Kombinationen sind ebenfalls mit Lichtwellenleiter-Kreuz-Strukturen möglich.
Die Basis bildet ein einfaches Verzweigerelement in T-Struktur (oder ein entsprechendes Verzweigerelement-
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Vielfaches, wie es in Fig.lh dargestellt ist. Durch die römischen Ziffern I bis III sind die entsprechenden
Tore angedeutet.
In den Fig.3a und 3b sind jeweils T-Kaskaden dargestellt,
die bei Montage auf einer ebenen Montageplatte mit Anschlägen achsfluchtend zusammenpassen. Die Anordnung
nach der Fig.3a ist dabei z.B. für die unidirektionale Ein- und Auskopplung von Signalen in die Stammleitung
I-II geeignet. Vorteilhafterweise wird dabei der Sender
bei III und der Empfänger bei IV angeordnet. Dadurch läßt sich z.B. eine Störung des Empfangssignals eines'
Teilnehmers durch den eigenen Sender reduzieren.
Die Anordnung gemäß der Fig.3b stellt einon bidirektionalen
Anschluß dar. Alle "Klötze" der Anordnungen sind bisher von der geometrischen Dimensionierung her identisch.
Dabei ist es möglich, daß die Strahlteiler bezüglich Teilerverhältnis und/oder spektraler Charakteristik
unterschiedlich ausgelegt sind.
In der Fig.3c ist ein 5-Tor als Baum-Struktur dargestellt.
Die Tore sind wieder mit den römischen Ziffern I bis V gekennzeichnet. Bei Verwendung geeignet dimensionierter
Strahlteiler 9 läßt sich dieses 5-Tor gemäß der Fig.3c z.B. als Multiplexer sum Zusammenführen bzw.
als Demultiplexer zum Trennen von vier Lichtwellenlängen benutzen. Im Falle eines Demultiplexers ist es zur Erhöhung
der Nebensprechdämpfung vorteilhaft, an den Ausgangen H-V Schmalbandfilter anzubringen, die jeweils
nur die gewünschte Wellenlänge transmittieren. Die einzelnen "Klötze" dieser Struktur sind hier nicht mehr
gleich lang ausgeführt, damit eine kompakte Einheit mit an einem Gesamtquader außenliegenden lichtweXLenleiter-Stirnflächen
entsteht. Dreht man jedoch den "Klotz" entspre-
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chend der Fig.1h um, so kann auch nit geometrisch identischen
Klötzen gearbeitet werden, veil das Tor (V) rechts in der Fig.3c zu liegen kommt. In diesem Fall müssen
aber u.U. höhere Fertigungstoleranzen bei der Herstellung eingehalten "werden.
aber u.U. höhere Fertigungstoleranzen bei der Herstellung eingehalten "werden.
Wie diese Ausführungsbeispiele gezeigt haben, lassen sich durch einfache Yerfahrensschritte Yerzweigerelement-Yielfache
mit einer großen Anzahl identischer Lichtwellenleiter-Strukturen erzeugen, die sich nach dem Baukasten-Prinzip
zu beliebigen T- oder Baum-Strukturen kombinieren lassen. Darüber hinaus lassen sich durch einfaches Trennen
aus diesen Yerzweigerelement-Yielfachen einzelne Yerzweigerelemente
herstellen, wodurch der Aufwand für diese einzelnen Yerzweigereleciente erheblich herabgesetzt wird.
6 Patentansprüche
3 Figuren
3 Figuren
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Claims (6)
1. Verzweigerelement sum Verteilen von Licht aus mindestens
einem zuführenden Lichtwellenleiter auf weiterführende Lichtwellenleiter nach den Strahlteiler-Prinaip,
bei dem in einem Körper fluchtende Führungskanäle vorgesehen sind, die durch eine dazu geneigte Spiegelschicht
getrennt sind, "bei dem zumindest ein weiterer Führungskanal von der Spiegelschicht und von einem fluchtenden
Führungskanal wegführt und bei dem Lichtwellenleiter in den Führungskanälen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Paare fluchtender
Führungskanäle (3) parallel zueinander in einer Ebene angeordnet sind, daß alle Paare durch eine gemeinsame
Spiegelschicht (9) getrennt sind und daß je Paar mindestens ein weiterer Führungskanal (3) von der Spiegelschicht
und von einem der fluchtenden Füh^ingskanäle (3) des Paares wegführt.
2. Verfahren zum Herstellen eines Verzweigerelenentes
nach Anspruch 1 mit einem weiteren Führungskanal Je Paar
fluchtender Kanäle, bei den die v/eiteren Kanäle annähernd senkrecht auf der Ebene der fluchtenden Kanäle stehen,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a. in einer ebenen Oberfläche eines Ausgangskörpers (100)
werden mehrere parallel liegende Führungskanäle (3)
• erzeugt,
30
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b. der Körper (100) wird senkrecht zu den Führungskanälen (3) in einen ersten und einen zweiten Teil getrennt,
c. in die Kanäle (3) beider Teile werden Lichtwellenleiter (4, 5) eingelegt,
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d. die Lichtwellenleiter werden in dem ersten Teil unter Verwendung eines Deckels (δ) mittels eines optischen
Klebers verkittet,
e. die Trennfläche des ersten Teiles wird optisch planpoliert,
f. sie wird so auf die Oberfläche des zweiten Teiles aufgesetzt, daß die Achsen der Lichtwellenleiter (5) des
ersten Teiles orthogonal auf die entsprechenden Achsen des zweiten Teiles stoßen,
g. beide Teile, werden in dieser Lage verkittet,
h. das so entstandene Gebilde wird entlang der Winkelhalbierenden
zwischen den beiden durch die Lichtwellenleiter (4, 5) aufgespannten Ebenen getrennt,
i. die Trennflächen v/erden optisch planpoliert und eine von ihnen mit einem Teilerspiegel (9) bedampft,
j. die beiden Hälften werden mit den Trennflächen wieder so zusammengefügt, daß die Achsen entsprechender Lichtwellenleiter
(4, 5) fluchten.
3. Verfahren zur Herstellung eines Verzweigerelementes nach Anspruch 1 mit zwei weiteren, ebenfalls fluchtenden
Führungskanälen je Paar fluchtender Führungskanäle, bei dem die weiteren Kanäle annähernd senkrecht auf der
Ebene der Paare fluchtender Kanäle stehen, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
a. In einer ebenen Oberfläche eines Ausgangskörpers (100) werden mehrere parallel liegende Führungskanäle (3)
erzeugt,
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b. der Körper wird senkrecht zu den Führungskanälen (3) in einen ersten und einen zweiten Teil getrennt,
c. in die Kanäle (3) beider Teile werden Lichtwellenleiter
(5) eingelegt,
d. die Lichtwellenleiter (5) werden in beiden Teilen unter Verwendung je eines Deckels (6) mittels eines
optischen Klebers verkittet,
e. die Trennflächen werden optisch planpoliert,
f. auf die Fläche des ersten Teiles wird ein lichtempfindlicher
Dickfilm (7) auflaminiert, in dem fotolithografisch
eine der Anzahl der Lichtwellenleiter (5) in
diesem Teil entsprechende Anzahl von Führungskanälen (S) erzeugt wird, die die Achsen der vorhandenen Licht-.
wellenleiter (5) senkrecht schneidet,
g· in diese Führungskanäle (8) werden ebenfalls Lichtwellenleiter
(4) eingelegt,
h. der zweite Teil wird mit seiner Trennfläche so auf die
Trennfläche des ersten Teiles aufgesetzt, daß die Achsen der Lichtwellenleiter (5) fluchten,
i. beide Teile werden in dieser Lage verkittet,
j. das so entstandene Gebilde wird entlang der ¥inkelhalbierenden
zwischen den beiden durch die Lichtwellenleiter (4, 5) aufgespannten Ebenen getrennt,
k. die Trennflächen werden optisch planpoliert und eine von ihnen mit einem Teilerspiegel (9) bedampft,
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1. die beiden Hälften werden nit den Trennflächen wieder so zusammengefügt, daß die Achsen entsprechender
Lichtwellenleiter (4, 5) fluchten.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Terfahrensschritte
bezüglich der Ausrichtung der Achsen der Lichtv/ellenleiter (4, 5) zueinander selbstjustierend sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Ausgangskörper eine planpolierte
und senkrecht zur Oberfläche liegende Seitenfläche (U-V) aufweist, und deß im Verfahrensschritt a die Führungskanäle
(3) parallel zu dieser Seitenfläche (U-V) erzeugt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet , daß die Abmessungen der für das Verzv/eigerelement-Vielfache benötigten Teile so
gewählt werden und die notwendige Trennung so erfolgt, daß das fertige Verzweigerelement-Vielfache (110) quaderförmig
ist.
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