[go: up one dir, main page]

DE2920457A1 - Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges - Google Patents

Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges

Info

Publication number
DE2920457A1
DE2920457A1 DE19792920457 DE2920457A DE2920457A1 DE 2920457 A1 DE2920457 A1 DE 2920457A1 DE 19792920457 DE19792920457 DE 19792920457 DE 2920457 A DE2920457 A DE 2920457A DE 2920457 A1 DE2920457 A1 DE 2920457A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
goods
strand
cutting device
straightening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792920457
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Ruckh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUCKH GERHARD MASCHF
Original Assignee
RUCKH GERHARD MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUCKH GERHARD MASCHF filed Critical RUCKH GERHARD MASCHF
Priority to DE19792920457 priority Critical patent/DE2920457A1/de
Publication of DE2920457A1 publication Critical patent/DE2920457A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/04Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials longitudinally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Titel: Vorrichtung zum Schneiden eines textilen Wa-
  • renstranges Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden eines textilen offenen Warenstranges in LXngsrichtunq mit einem kontinuierlich umlaufenden Transporttuch zum Vorwärtsbewegen des Warenstranges sowie einer Einrichtung zum Breitspannen desselben.
  • Auf Flach- oder Rundstrickmaschinen hergestellte Textilwarenstücke werden in der Regel vor einer weiteren Verwertung in Dämpfvorrichtungen ausgerüstet, d.h. geformt, gedämpft, gekrumpft, geglättet, kantenesítrollt usw. Handelt es sich um Warenstücke von geringer Lange von einigen Zentimetern, wie Bänder oder Teilstücke von Bekleidungen, dann werden diese Stücke mittels schmelzfahiqer Trnnfäden miteinander verbunden, weil sich ein längerer Warenstrang besser als einzelne kurze Stücke ausrasten läßt. Dazu werden die Trennenden in der Dämpfvorrichtung zum Schmelzen gebracht, so daß am Ende der Dämpfvorrichtunq ausgerüstete und voneinander sauber qetrennte Warenstücke anfallen (DE-OS 26 53 227). Mit dieser bekannten Vorrichtung lassen sich aher nur vorher zusammengefügte Stücke quer zur Transportrichtung bzw. zum Warenstrang trennen. Da die Strick- und Wirkmaschinen mit Bahnbreiten von ca. 1,4 bis 2,0 m arbeiten, ist haufig auch eine Trennung dieser Warenstränge in Längsrichtung erwünscht, wenn z.B. für Bekleiduns, schmälere Warenstcke als die ursprünglich hergestellten gewonnen werden sollen. Bisher wurden die Warenstränge dazu nach dem Dämpfen bzw.
  • einer sonstigen Ausrüstbehapdlung von Hand entlang einer eingearbeiteten Fallmasche längsgeschnitten. Auch mit hierzu bekannten Hilfseinrichtungen wird dieses nach- trägliche Längsschneiden nicht wesentlich erleichtert.
  • Abgesehen davon, daß diese Arbeitsweise wegen der vielen noch notwendigen Handreichungen sehr lohnintensiv ist, erfordert sie auch viel Geschick. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die Warenstücke nach dem Schneiden nicht mehr geführt und daher auch nicht mehr gespannt sind, weshalb es häufig zum Einrollen der Ränder kommt und dadurch die weitere Verarbeitung der Warenstücke wiederum erheblich erschwert wird. Zum Schneiden von Schlauchware ist in der Praxis bereits ein Schneidgerät in Einsatz, das die Maschenware entlang einer eingearbeiteten Fallmasche aufschneidet und dadurch die Schlauchware öffnet. Dazu wird die Fallmasche mittels eines fotoelektrischen Fühlers abgetastet und danach ein Warenführungskorb, über den die Schlauchware gezogen ist, entsprechend gedreht, um so die Fallmasche genau vor das Schneidmesser zu bringen. Mit diesem bekannten Gerät läßt sich jedoch nur eine über einen Führungskorb gezogene Schlauchware ausrichten. Zum Schneiden von Längsbahnen aus flach- oder rundgestrickter aufgeschnittener Ware ist dieses Gerät jedoch nicht brauchbar.
  • Daher liegt der Erfindung die Aufqabe zuqrunde, eine Schneidvorrichtung zu schaffen, die ein Längsschneiden eines auf einem Transporttuch kontinuierlich sich fortbewegenden Warenstranges ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung der einqangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Durchlaufende eines Spannfeldes ein vom zu schneidenden Warenstrang berlaufener Schneidschuh vorgesehen ist, oberhalb dieses Schneidschuhes ein um eine zur Transportrichtung des Warenstranges querliegende Drehachse rotierendes Rundmesser gelagert ist, essen Schneidkante in einen im Schneidschuh ausgebildeten Schneidspalt abgesenkt und beiderseits des Rundmessers mindestens je ein Niederhalter für die Schnittränder des Warenstranges vorgesehen ist.
  • Mit einer derart ausgebildeten Schneidvorrichtung lassen sich Warenstränge bzw. Warenbahnen im Durchlaufverfahren in beliebigen Breiten längsschneiden. Da sie mit hoher Durchlaufgeschwindig]ceit arbeiten kann, ist sie zum Vorschalten vor eine Dämpf- und Trennvorrichtung besonders geeignet, so daß dann mit einer solchen Anlage das Ausrüsten, Breitrichten, Längs- und gegebenenfalls Quertrennen einer durchlaufenden Warenbahn in einer Ebene ermöglicht wird. Durch die Niederhalter werden die aufgeschnittenen Ränder des Warenstranges weiterhin geführt und in Stellung gehalten, weshalb auch die geschnittenen Längsbahnen ohne weitere Vorkehrungen unmittelbar danach in eine Dämpfeinrichtung einlaufen können.
  • Um die geschnittenen Ränder der Schnittteile sicher auf den Schneidschuh niederzudrücken, besteht ein bevorzugter Niederhalter aus einem um Rollen umlaufenden endlosen Andrückband, das zweckmäßig schon vor dem Messereingriff beginnt und eine gewisse Strecke über die Schnittstelle hinausreicht.
  • Damit der zu schneidende Warenstrang unter gleichmäßiger Spannung steht und diese Quer spannung unmittelbar nach dem Schneiden wieder aufqehoben wird, ist der Warenstrang zweckmäßig auf seitliche Aufnadelketten, die mit nach unten stehenden Nadeln ausgerüstet sind, aufgenadelt. Diese Aufnadelung ermöglicht einen Transport des Warenstranges ohne durchhängende Stellen bei gleichmäßiger Auflage auf dem Transporttuch und ein einfaches Abnadeln an gewünschter Stelle.
  • Kommt es beim Längs schneiden des Warenstranges auf eine exakte Schnittbreite an, dann wird der Schneidvorrichtung zweckmäßig ein Richtqerät zugeordnet, das mittels eines optischen Abtasters eine Fallmasche kontrolliert und einen vo taqerten Ausrichter über Impulse so steuert, daß die Fallmasche stets in die richtige Lage gerückt wird, in der sie auf das Rundmesser ausgerichtet ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung uncl insbesondere vorteilhafte Ausführungsformen von Ausrichtern sind in weiteren Unter ansprüchen festgehalten.
  • Die Erfindung wird nn nachfolgend anhand von Ausçiihrungsbeispielen, die auch in der Zeichnung dargestellt sind, näher beschrieben. Es steilen dar: Fis. 1 eine Seitenansicht einer an Ende eines Spann feldes und unmittelbar vor einer Dampf- und Trenneinrichtung angeordneten Schneidvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht zur Fis. 1 mit zwei nebeneinander angeordneten Schneidvorrichtungen, Fig. 3 eine Seitenansicht eines in den Fig. 1 und 2 angebeuteten Richtcersites, in vergrößerter Darstellung rig. 4 eine Stirnansicht eines Richtrades ven-iß Fi7. 3, Fig. 4a eine Draufsicht zur Fig. 4, Fig. 5 eine Seitenansicht eines anderen Richtgerätes mit Schneidvorrichtung, Fig. 6 eine Stirnansicht des Richtgerates gemß Fig. 5, Fig. 7 eine Seitenansicht eines weiteren Richtqer.8tes mit Schneidvorrichtung und Fiq. 8 eine Draufsicht auf das Richtgerät gemaß Fig. 7.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Ausrütungsmaschine bringt gemäß Fig. 1 einen zu behandelnden Warenstrang t.T (in Fig. 3,5,7) über einen Einlauf (nicht gezeichnet) in ein Spannfeld 1, von hier zu einer Abnadels und Übergangszone 2 und schließlich zu einer Dämpf- und Trennvorrichtung 3, der dann noch eine Kühlzone und eine nachfolgende Warenabnahme (nicht gezeichnet) angeschlossen sind.
  • Am Ende des Spannfeldes 1, jedoch noch vor der Abnadelstelle 4 ist mindestens eine Schneidvorrichtung 5 vorgesehen. Diese Schneidvorrichtung dient zum Längs- schneiden des Warenstranges aus einer flach- oder rundgestrickten aufgeschnittenen Ware mit festem Anfang. Dieser Warenstrang kann eine fortlaufende Meterware von beliebiger Länge sein oder aus kurzen Warenstücken, wie z.B. Bändern, die mittels schmelzbarer Trennfäden miteinander zu einem Strang verbunden sind, bestehen. Falls genaue Schnittbreiten angestrebt werden, sind entlang den vorgesehenen Schnittlinien Fall- bzw. Hohlmaschen in den Waren strang einqearbeitet. Diese Fallmaschen teilen somit die Gesamtbreite eines Warenstranges von beispielsweise 1,40 bis 2,00 m Breite in Bahnen vorbestimmter Teilbreiten, wie sie beispielsweise für die Vorder-, Rücken- oder Ärmelteile eines Bekleidunqsstückes gebraucht werden.
  • Ein zu schneidender und qleichzeitiq auszurüstender Waren strang wird zunächst durch Krumpfbürsten auf die nach unten gerichteten Nadeln von seitlich verlaufenden Nadelketten 7 automatisch aufgenadelt. Weil die Nadeln dieser Nadelketten nach unten auf ein Transporttuch 8 gerichtet sind, ist es möglich, den Warenstranq dicht über das Transporttuch zu führen, ohne daß dieser durchhängen kann, sondern vielmehr gleichmäßig gespannt bleibt. Das Abnadeln des Warenstranges von diesen Nadelketten erfolgt nach unten und erst nach dem Längs schneiden unmittelbar vor dem Einlauf in eine nachfolgende Dämpf- und Trennvorrichtung, so daß die Ware ohne Verziehen und Einrollen der Ränder übernommen wird.
  • Der Warenstrang kann unbehandelt, also nur in die Breite gestreckt und gespannt der Schneideinrichtunq zugeführt werden. Andererseits ist auch ein Vordämpfen vor dem Schneiden möglich, sofern dies für die zu gewinnenden Warenstücke vorteilhaft sein sollte.
  • Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ausrüstungsmaschine ist mit zwei Schneidvorrichtungen 5 zwischen den beiden Nadelketten 7 ausqestattet. Dies bedeutet, daß der Warenstrang durch zwei Längsschnitte in drei Warenbahnen geteilt wird. Durch Weglassen bzw. durch Hinzunahme von einer oder mehreren Schneidvorrichtungen läßt sich die Anzahl der Schnittbahnen ohne weiteres sondern. Falles bereits Schneidvorrichtungen mit einem Richtgerät vorhanden sind, kann beispielsweise eine mittlere oder sonst dazwischengesetzte Schneidvorrichtung auch ohne Richtgerät arbeiten, ohne daß dadurch Ungenauigkeiten in der Schnittlinie in icauf genommen werden müßten.
  • Die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte Schneidvorrichtunq 5 besteht aus einem stationär gehaltenen Schneidschuh 10, über den der zu schneidende Warenstrang W geführt wird, einem um eine zur Bewegungsrichtung des Warenstranges querliegende Achse 11 rotierenden Rundmesser 12, das in einen Schneidsnalt 13 des Schneidschuhes eingreift, und beiderseits des Run<1Tnessers angeordneten auf der Oberfläche des Schneidschuhes 10 aufsitzenden Niederhaltern 15, die beim qezeiqten Ausführungsbeispiel aus hintereinander angeordneten Rollen 17,18 und einem darauf umlaufenden Andrückband 20 bestehen. Die Andrückbänder erstrecken sich auf den Bereich des Schneidschuhes, sie beginnen also ein merkliches Stück vor dem Rundmesser und enden erst nach diesem. Den Niederhaltern ist ein Richtgerät 21 vorgelagert, das aus einem optischen Abtaster 22 und einem davor, aher ebenfalls noch im Bereich des Schneidschuhes liegenden Richtrad 23 besteht.
  • Das Rundmesser und die beidseitigen Niederhalter jeder Schneidvorrichtung sind beispielsweise an einem Traqblock 25 befestigt, der mittels Längsträger 24 auf Tragrohren 36 seitenverschiebbar gelagert ist. Das Rundmesser (Fiq. 3) wird von einem Halter 26 getragen. Die Rollen 17,18 jedes Niederhalters 15, um die die beiden Andrückbnder 20 dicht silber die Oberfläche des Schneidschuhes umlaufen, halten den zu schneidenden Warenstrang sowohl an der Schnittstelle als auch vor und nach dem Schneiden an den Rändern, um so ein Verziehen und Einrollen der geschnittenen Warenbahnen zu verhindern. Unmittelbar an die Andrückbänder 20 schließen sich Überführbänder 27 an, die gleichfalls um Rollen 28 umlaufen und die übernommenen Schnittränder auf die Transportunterlage niederhalten. Solche Uberführbänder sind nicht nur im Anschluß an die Schneidvorrichtungen bzw. die Niederhalter vorhanden, sondern auch außen an den Nadelketten 7 (Fig. 2) als Abnadelbänder 29>um hier den aufgenadelten Warenstrangrand von den Nadeln nach unten abzuziehen, wenn gleichzeitig die Nadelkette zum vorderen Nadelketten-Umlaufrand 30 ansteigt. Die Überführbänder sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel so lange, daß sie den Ubertritt der Warenbahnen auf das Transporttuch 31 mit der Umlaufrolle 32 der anqeschlossenen Dämpf- und Trennvorrichtung 3 gewährleisten.
  • Der optische Abtaster 22 des Richtgerätes 21 ist von bekannter Art. Er kontrolliert mittels eines Lichtstrahles die Fallmasche des zulaufenden Warenstranges. Im Schneidschuh ist deswegen eine Vertiefung 34 vorgesehen.
  • Der Abtaster kann ebenfalls mittels eines Tragarmes 35 (Fig. 3) noch am Tragblock 25 befestigt sein. Zu seiner Einrichtung ist er andererseits noch an dem quer oberhalb des Spannfeldes angeordneten Tragrohr 36 gelagert, an dem auch mittels eines Gestänges 37 das Richtrad 23 gelagert ist. Dieses Richtrad wird von einem Steuermotor 38 angetrieben, der auf die vom Abtaster abgegebenen Impulse anspricht und das Richtrad mehr oder weniger weit entweder in die eine oder in die andere Drehrichtung dreht. Das Richtrad ist deshalb um eine in der Bewegungsrichtung des Warenstranqes verlaufende Drehachse 39 nach beiden Seiten drehbar. Das Richtrad steht auf der Oberfläche 40 des darunter befindlichen Schneidschuhes etwa senkrecht. Zum genauen Einrichten und vor allem auch zum Verschieben des Richtrades ist auf einem weiteren Tragrohr 42 noch eine Auflagerolle 43 des Richtrad-Gestänges 37 frei beweglich aufgesetzt. Das Richtrad ist in Pig. 4, 4a näher dargestellt. Es besteht aus einer Anzahl kranzförmig angeordneter Umfanqsräder 45, die zur Richtachse 39 radial ausgerichtet sind und um in Lagerkäfigen 46 gelager- ten und auf einem Umfangskreis 47 liegenden Achsen 48 drehbar sind. Da nur die Umfangsräder mit dem auszurichtenden Warenstrang in Berührung stehen und sich diese mit dem Warenstrang mitbewegen können, wird der Warenstrang trotz dieser Auflage in seiner Bewequng nicht behindert. Wird das Richtrad aber um die eigene Achse 39 gedreht, dann üben die mit dem Warenstrang in Verbindung stehenden Umfangsräder auf diesen entsprechende Seitenschiebe aus, um die Fallmasche auf das Rundmesser auszurichten.
  • Ein weiterer vorteilhafter Ausrichter ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Dieser Ausrichter besteht aus zwei in Transportrichtung des Warenstranges hintereinander angeordneten Richtwalzen 50,51 von etwa 10 bis 25 cm Länge, die in einem Gehäuse 52 durch die Achsen 53,54 gelagert sind. Oberhalb dieser Richtwalzen befindet sich im Gehäuse eine Schwenkachse 56, um die das Gehäuse mit den beiden Richtwalzen drehbar ist. Daher kann jede der Richtwalzen ihren Abstand gegenüber dem Transporttuch bzw. dem Warenstranq verändern. In Normalstellung befinden sie sich in einem Abstand oberhalb des Transporttuches und des daraufliegenden Warenstranges, so daß sie den Warenstrang in dieser Stellung nicht berühren. Die beiden Richtwalzen sind ferner vor dem Zulaufende des Schneidschuhes angeordnet. Die Laufflächen der Richtwalzen weisen Gewindegänge 57 od.dgl. Schrauben-Rillen auf, deren Gänge nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen, z.B. die der Richtwalze 50 nach links und die der Richtwalze 51 nach rechts.
  • Soll nun der zulaufende Warenstrang entsprechend den Abtaster-Impulsen, die sich bei der auf das Rundmesser auszurichtenden Fallmasche ergeben, entweder nach links oder nach rechts verzogen werden, so wird entweder die Richtwalze 50 mit dem Linksgewinde oder die Richtwalze 51 mit dem Rechtsqewinde zum Einsatz gebracht und dazu das Gehäuse um die Schwenkachse 56 entweder entgegen oder im Uhrzeigersinn gedreht, bis die gewünschte Richtwalze auf dem Warenstrang aufliegt. Zur Auslösung dieser Drehbewegung ist ein Druckzylinder 58 vorgesehen, der mit seiner Kolbenstange 59 am Gehäuse 52 angreift und es mit den Richtwalzen in die gewünschte Richtung dreht.
  • Der Druckzylinder 58 wird vom Abtaster betätigt. Dieser gibt die verschiedenen Impulse zum Einsatz entweder der einen bzw. der anderen Richtwalze oder auch zur Aus serbetriebstellung der Richtwalzen, in der dann keine den Warenstrang berührt. Die beiden Richtwalzen 50,51 sind noch mittels eines Antriebsriemens 60 angetrieben. Dazu tragen ihre Achsen 53,54 die Riemenscheiben 61 bzw. 62. Der Antrieb erfolgt von einem Getriebemotor (nicht sichtbar) silber eine Abtriebscheibe 63. Zweckmäßig ist der Getriebemotor zwischen etwa 150 bis 350 Umdrehungen/Minute stufenlos reqelbar, um eine weite Anpassungsmöglichkeit an verschiedene Arbeitsgeschwindigkeiten zur Verfügung zu haben. Die Richtwalzen rotieren, bezogen auf die Berührungsstelle, gleichgerichtet mit dem Warenstrang. Mit angetriebenen Richtwalzen läßt sich der Warenstrang gleichmäßiger und besser ausrichten und dem Rundmesser zuführen. Ein auf den Warenstrang auszuübender Seitenschub nach links bzw.
  • nach rechts ist besonders wirksam, wenn die Richtwalzen mit einer Geschwindiqkeit rotieren, die die Transportgeschwindigkeit des Warenstranges übersteiqt. Dieser aus diesen beiden Richtwalzen bestehende Aus richter ist mittels einer die Drehachse 56 lagernden Trägerschiene 66, an der auch der Druckzylinder 58 befestigt ist, an einem das Spannfeld überquerenden Tragrohr 65 abnehmbar befestigt.
  • Ein weiteres Richtgerät mit einem anderen Ausrichter ist in den Figuren 7 und 8 dargestellt. Während der Abtaster 22 wiederum in gleicher Weise ausgebildet ist, besteht der Ausrichter nunmehr aus zwei, zweckmäßig beiderseits des Schneidschuhes 10 mit dem Warenstrang mitlaufenden Spurrädern 70, die mit-tels eines Lenkgestänges 71 mit einer Parallelführung 72 miteinander verbunden sind. Zur Verstellung der Lauf spur der beiden;äder ist ein Druckzylinder 74; der wiederum vom Abtaster qesteuert wird, oberhalb der Spurräder angebracht. Eine Druckstange 75 greift an einem um einen Drehpunkt 76 verschwenkbaren Lenkhebel 77 an, der das Gestänge entsprechend verschiebt und auf diese Weise die parallel geführten Spurräder entweder nach rechts (gestrichelt) oder nach links ausschwenkt, je nach dem sich die Druckstange vor- oder zurückschiebt. Die Spurräder weisen zweckmäßig eine etwas aufgerauhte bzw. geriffelte Lauffläche auf, damit mit dem darunter laufenden Warenstrang ein wirksamer Eingriff gewährleistet ist. Auf Geradelauf eingestellt, laufen die Spurräder mit dem Warenstrang frei mit. Wird ihre Spur nach einer Seite verstellt, dann üben sie auf den Ware strang in dieser Richtung einen Seitenschuh bzw. Verzug aus, wodurch sich auch die abgetastete Fallmasche entsprechend verschiebt und auf das Rundmesser ausqerichtet wird. Die Wirkung des Seitenschubes kann qesteigert werden, wenn auch diese Spurräder angetrieben werden. Auch dieses Richtgerät wird wiederum von den Tragrohren 36 und 42 getragen.
  • Sofern das Transporttuch nicht längsgeteilt ist und daher eine Halterung des Schneidschuhes von unten oder auch von der Seite her zwischen Transporttuch und Warenstrang nicht möglich ist, kann die Rundmesserachse 11 als Tragorgan dienen. Beiderseits des Rundmessers sind auf der Achse Tragstützen 80 gelagert, die eine am Schneidschuh anschraubbare Tragplatte 81 tragen. Die Niederhalter (Fig. 3) mit ihren um die Rollen 17,18 umlaufenden Andrückbändern 20 sind beispielsweise mittels Tragarme 83 am Tragbock 25 gehalten. SchenkefL4dieser Tragarme dienen zur Lagerung der Rollenachsen sowie zu deren Abstandhalterung. Der Antrieb der Andrückbänder kann von einer höhergelegenen Antriebswelle (nicht gezeichnet) abgeleitet sein.
  • Wenn die vorhandenen Tragrohre 36,42,65 bzw. sonstigen Aufhänger für das Richtgerät undtoder die gesamte Schneidvorrichtung das gesamte Spannfeld überqueren, so können daran mehrere Vorrichtungen nebeneinander befestigt werden.
  • In diesem Falle lassen sich die Schneidvorrichtungen je nach Bedarf zum exakten Einstellen auf eine bestimmte Schnittlinie oder auf eine Bahnbreite leicht verschieben. Schneid- und Richtgerät werden zweckmäßig als Baueinheit gefertigt. Die gesamte Einheit ist verstellbar gelagert. Zweckmäßig ist sie in eine Außerbetriebstellung schwenkbar, wenn sie nicht benötigt wird.

Claims (19)

  1. Titel: Vorrichtung zum Schneiden eines textilen Warenstranges Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Schneiden eines textilen offenen Warenstranges in L=nqsrichtunq, mit einem kontinuierlich umlaufenden Transporttuch zum Vorwärtsbeweqen des warenstranqes sowie einer Einrichtung zum Breitspannen desselben, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Durchlaufende des Spannfeldes (1) mindestens ein vom zu schneidenden Warenstrang überlaufener Schneidschuh (10) vorqesehen ist, oberhalb dieses Schneidschuhes ein um eine zur Transportrichtung des Warenstranges querlieqende Drehachse (11) rotierendes Rundmesser (12) gelagert ist, dessen Schneidkante in einen im Schneidschuh ausrebildeten Schneidspalt (13) abgesenkt und beiderseits des Rundmessers mindestens je ein Niederhalter (15) für die Schnittränder des Warenstranqes vorgesehen ist.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalter von in Transportrichtung hintereinander angeordneten Rollen (17,18) sowie um diese Rollen umlaufenden endlosen Andrückbandern (20) gebildet sind.
  3. 3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Rolle (17) des Niederhalters dem Rundmesser (12) vorgelagert ist, während die andere Rolle (18) in einem Abstand nach dem Rundmesser anqeordnet ist.
  4. 4. Schneidvorrichtunq nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Warenstranges durch das Spannfeld (1) sowie an der Schneidstelle vorbei seitliche Nadelketten (7) vorgesehen sind, die mit ihren nach unten zum Warenstrang hin qerichteten Nadeln in die Warenstrangränder eingreifen, diese Nadelketten am Ende des Spannfeldes ansteiqen und an jeder Nadelkette innenseitig mindestens ein auf dem aufgenadelten Warenstrang aufliegendes, über das Spannfeld hinausführendes Abnadel- bzw.
    Überführband (29) angeordnet ist.
  5. 5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, zum Schneiden eines mit einer Fall- bzw. Hohlmasche versehenen Warenstranges, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rundmesser (12) ein Richtqerät (21) aus einem optischen Abtaster (22) und einem Ausrichter zugeordnet ist, wobei der Abtaster mittels elektrischer Impulse den Ausrichter zur Ausübung von auf den Warenstrang wirkenden Querschüben betätigt.
  6. 6. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch qekennzeichnet, daß der Ausrichter ein Richtrad (23) aufweist, das um eine in Längsrichtung des Warenstranges verlaufende Drehachse (39) drehbar und aus einem Kranz von Umfangsrädern (45) gebildet ist, die um auf einem Umfangskreis (47) liegende Achsen (48) frei drehbar sind.
  7. 7. Schneidvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfanqsräder in zur Richtradachse (39) radial angeordnet Laverkfiqen (t6) gelagert sind.
  8. 3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch qekennzeichnet, daß das Richtrad au.£=- die Einlauffläche (40) des Schneidschuhes aufsetzbar ist.
  9. 9. Schneidvorrichtung nach einem der.Ansprtiche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (39) des Richtrades (23) eine Verlängerung der llelle (49) eines Steuermotores (33) ist.
  10. 10. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrichter von zwei hintereinander angeordneten, um zur Längsrichtung des Warenstranges querliegenden Achsen (53,54) umlaufenden Richtwalzen (50,51) gebildet ist, die wahlweise auf den Warenstrang aufsetzbar sind und von denen die eine eine Lauf fläche mit einen Linksgewinde und die andere eine Lauf fläche mit einem Rechtsgewinde aufweist.
  11. 11. Schneidvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Richtwalzen in einem Gehause (52) gelagert sind, das zum Aufsetzen der Richtwalzen auf den Warenstrang um eine Schwenkachse (56) drehbar ist.
  12. 12. Schneidvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß beide Richtwalzen (50,51) dem Schneiden schuh (10) vorgelagert sind.
  13. 13. Schneidvorrichtung nach einem der AnsnrSiche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum wahlweisen Aufsetzen einer der Richtwalzen (50 bzw. 51) ein Druckzylinder (5-8) vorgesehen ist, der mit seiner Druckstange (59) am Gehäuse (52) angreift.
  14. 14. Schneidvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch qekennzeich- net, daß beide Richtwalzen (50,51), - bezogen auf ihre Aufsetzflächen - gleichgerichtet zum Warenstrang angetrieben sind.
  15. 15. Schneidvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Richtwalzen (50,51) ein iiber den Richtwalzen zugeordneten Riemenscheiben (61,62) qeführter Treibriemen (60), der von einem Motor-Abtriebsrad (63) angetrieben ist, vorgesehen ist.
  16. 16. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausrichter zwei parallel geführte Spurräder (70) vorgesehen sind, die auf den Warenstrang aufsetzbar und in ihrer Spurrichtung gegenüber der Warenfortbeweungsrichtung verstellbar sind.
  17. 17. Schneidvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurräder unabhängig vom Warentransport antreibbar sind.
  18. 18. Schneidvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurräder her ein Lenkspurgestänge (72) parallel qeführt und durch einen auf die Abtaster-Impulse ansprechenden Druckzylinder (74) zu betätigen sind.
  19. 19. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche der Spurräder (70) aufgerauht bzw. geriffelt ist.
DE19792920457 1979-05-21 1979-05-21 Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges Withdrawn DE2920457A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792920457 DE2920457A1 (de) 1979-05-21 1979-05-21 Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792920457 DE2920457A1 (de) 1979-05-21 1979-05-21 Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2920457A1 true DE2920457A1 (de) 1980-11-27

Family

ID=6071270

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792920457 Withdrawn DE2920457A1 (de) 1979-05-21 1979-05-21 Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2920457A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112391827A (zh) * 2020-10-13 2021-02-23 福州法莫优科机械科技有限公司 一种用于熔喷布生产的灵活型气动分切机设备

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112391827A (zh) * 2020-10-13 2021-02-23 福州法莫优科机械科技有限公司 一种用于熔喷布生产的灵活型气动分切机设备

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2555425A1 (de) Vorrichtung zum einschlagen von papierriesen und dergleichen mit von einem kontinuierlichen verpackungsmaterialband abgeschnittenen blaettern, sowie zum einstellen der blattabmessungen in abhaengigkeit des riesformates
DE2544410A1 (de) Einrichtung zum ausrichten und fadengeraden trennen von stoffbahnen
DE1460125C3 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Textilien
DE1927863C3 (de) Quertäfler zum Querlegen von kardiertem Faserflor
DE1511272A1 (de) Umlaufende Schneidvorrichtung zum Erzeugen geradliniger Schnitte quer durch fortlaufend bewegte Bahnen aus Papier oder Folienmaterial
DE1760874A1 (de) Vorrichtung zur Bildung eines beweglichen zum weiteren Verarbeiten in Textilmaschinen,wie z.B.Naehwirkmaschinen,Strickmaschinen u.dgl.,geeigneten Schlussfadensystems
DE2920458C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Führen, Ausrüsten und in Längsrichtung Trennen einer aus Maschenwarenstücken zusammengesetzten Warenbahn
DE2318243C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Breitstrecken und Korrigieren von Stoffbahnen
DE1948727C3 (de) Maschine zum Aufwickeln von bahnförmigem Gut auf rohrförmige Wickelkerne
DE3424484C2 (de)
DE2627798A1 (de) Automatischer apparat zur herstellung ringfoermiger artikel aus einem langen geflecht oder band aus textilmaterial
EP3555355B1 (de) Tafteinheit, taftmaschine, und verfahren zum einsetzen von garnabschnitten in einen untergrund
DE1510218C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Entwirren und Ausrichten von textlien Rohfasern
DE2828917A1 (de) Vorrichtung zur lagerung von abzuwickelnden stoffballen o.dgl.
DE2920457A1 (de) Vorrichtung zum schneiden eines textilen warenstranges
DE547096C (de) Naehmaschine zum beiderseitigen Vernaehen von Werkstueckbahnen
DE3422723C2 (de) Maschine zum Ausrecken und Entwässern von Leder und ähnlichen Flachmaterialien
DE2935029B1 (de) Verfahren zum Bewegen des oder der Brennschneidaggregate beim Brennschneiden und Vorrichtung hierfuer
EP0158652B1 (de) Kettenwirkmaschine, insbesondere häkelgalonmaschine
DE2341314A1 (de) Vorrichtung zur faserfuehrung bei streckwerken fuer textilfasern
DE1753694A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstleder aus regenerierter Zellulose
EP0246594B1 (de) Maschine zum Falten von Wäschestücken
DE2711467A1 (de) Querklebepresse
DE223452C (de)
DE1785451B1 (de) Plueschtuftingmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee