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DE291921C - - Google Patents

Info

Publication number
DE291921C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
piston
exhaust
motor
drill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT291921D
Other languages
English (en)
Publication of DE291921C publication Critical patent/DE291921C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 291921-KLASSE 5 b. GRUPPE
Gesteinbohrhammer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gesteinbohrhammer, in welchem als Betriebsmittel eine Flüssigkeit oder ein Gas dient. Das Hauptkennzeichen der Erfindung liegt darin, daß der Auspuff des zur Drehung des Werkzeuges dienenden und mit Flüssigkeit oder Gas beschickten Umsetzmotors zum Betrieb des Hammerkolbens verwendet wird.
Da die Kraft, die zum Umsetzen notwendig
ίο ist, nur ungefähr 5 Prozent der Gesamtkraft beträgt, so kann die Betriebsflüssigkeit mit hoher Spannung im Motor benutzt werden, so daß dieser leicht und klein sein kann. Würde die Betriebsflüssigkeit auf den Hammerkolben unmittelbar einwirken, so würde der Betrieb dadurch leiden, daß ein Rückdruck zu überwinden wäre, und würde man den unter geringem Druck stehenden Auspuff zum Antrieb des Umsetzmotors verwenden, so müßte letzterer sehr groß sein, um ein einigermaßen wirtschaftliches Ergebnis zu liefern.
Ferner wird erreicht, daß, im Falle die Betriebsflüssigkeit aus dem Motor durch eine undichte Stelle entweichen sollte, die Drehung des Motors doch noch weiter stattfinden würde, aber die entweichende Flüssigkeit nicht etwa nutzlos verschwendet würde, sondern zum Hammerkolben fließen würde.
Schließlich wird erzielt, daß die Regelung des Umsetzmotors eine selbsttätige und gleichförmige wird, da die Strömung des Betriebsmittels durch den Umsetzmotor vom Verbrauch dieses Betriebsmittels für den Hammerkolben abhängt, dieser Verbrauch aber innerhalb bestimmter Grenzen gleichförmig ist.
Auch wird die zur Drehung dienende Kraft selbsttätig vergrößert und die auf den Hammerkolben wirkende verkleinert, wenn der Bohrer steckenbleiben sollte, und gerade für einen solchen Fall ist die erwähnte Verteilung der Kraft wünschenswert.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht der Bohrmaschine.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Fig. 1 und 3·
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach 3-3 und 4-4 der Fig. 2, und
Fig. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 in Fig. 3.
In dem Zylinder 1 gleitet der Hammerkolben 2, dessen Bewegung durch ein Kugelventil gesteuert wird. . An dem Zylinder ist das Gehäuse 4 des Umsetzmotors z. B. durch Bolzen 5 befestigt. Letzterer besteht aus einem in dem Zylinder sich drehenden Kolben 6 mit angelenkten Ventilklappen 7, der auf dem vierkantigen Teil einer auswechselbaren Welle 9 sitzt, die einerseits im Gehäuse 4, andererseits in dem abschraubbaren Deckel 4a des Gehäuses gelagert ist. Die Welle trägt eine Schnecke 10, die mit einem Schneckenrad 11 auf dem oberen Ende einer Welle 13 in Eingriff steht.
Die Welle 9 mit der Schnecke kann aus dem Kolben 6 entfernt werden, und ebenso
kann auch das Schneckenrad ii von seiner Welle 13 abgenommen werden, um das Vorgelege durch ein anderes zu ersetzen und auf diese Weise die Drehgeschwindigkeit des Bohr-Werkzeuges zu ändern.
Der Zutritt der Betriebsflüssigkeit zum Umsetzmotor wird durch den Hahn 14 geregelt, an den sich ein Kanal 15 anschließt, der nach der einen Seite der Kolbenkammer hinführt. Der Auspuff dieses Motors strömt durch den Kanal 16 (Fig. 5) und den Kanal 17 in das Ventilgehäuse der Hammersteuerung (Fig. 4). Am unteren Ende trägt der Hammerzylinder 1 eine Verlängerung 18, in der sich der abgeig setzte Teil -za des Hammerkolbens führt. Zum Befestigen dieser Verlängerung an dem Zylinder dient das Gehäuse 19 für den Werkzeughalter 20. Letzterer trägt ein Stirnrad 24, welches mit einem Rade 23 auf der Antriebswelle 13 kämmt. Diese ist zweckmäßig im Bohrzylinder auf ihrer ganzen Länge umschlossen, so daß der Raum zwischen den Lagern als Kammer für das Schmiermittel dienen kann.
Beim Gebrauch des Hammers wird das Betriebsmittel durch Öffnung des Hahnes 14 zu dem Umsetzmotor zugelassen. Die Drehung dieses Motors wird durch die Antriebswelle 13 und das Zahnrad 23 auf den Werkzeughalter übertragen. Der Auspuff des Umsetzmotors treibt hierbei den Hammerkolben an, der bei seiner Hin- und Herbewegung auf das innere Ende des Werkzeuges 25 auf trifft.
Das gewählte Ausführungsbeispiel ist eine Handbohrmaschine; es ist deshalb bei 26 ein Griff angedeutet, der die Handhabung erleichtert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gesteinbohrhammer, dadurch gekennzeichnet, daß der Auspuff des zum Umsetzen des Bohrers dienenden und mit Flüssigkeit oder Gas beschickten Umsetzmotors (6) zum Betrieb des Hammerkolbens verwendet wird. .
2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hinten am Hammerzylinder (1) angebrachte, mit kreisendem Kolben (6) arbeitende Umsetzmotor
(4) mittels auswechselbaren Zwischengetriebes (Schnecke 10, Schneckenrad 11) eine parallel zum Hammerzylinder liegende Welle (13) treibt, die mit einem Zahnrad (24) des Werkzeughalters (20) kämmt, während das Betriebsmittel beständig von dem Auspuff (16) des Umsetzmotors nach dem nahe dabei liegenden Einlaß (17) für den Hammerkolben abfließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT291921D Active DE291921C (de)

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DE291921C true DE291921C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT291921D Active DE291921C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE291921C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557147A1 (de) * 1975-01-16 1976-07-22 Tampella Oy Ab Druckfluessigkeitsgetriebene gesteinsbohrmaschine
FR2560545A1 (fr) * 1983-10-28 1985-09-06 Tampella Oy Ab Machine de forage par percussion actionnee par fluide sous pression

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557147A1 (de) * 1975-01-16 1976-07-22 Tampella Oy Ab Druckfluessigkeitsgetriebene gesteinsbohrmaschine
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