DE2919022A1 - Verpolschutzanordnung fuer ein batterieladesystem - Google Patents
Verpolschutzanordnung fuer ein batterieladesystemInfo
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- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/18—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to reversal of direct current
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Description
Die Erfindung geht' aus von einer Verpolschutzanordnung
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Wird bei Bordnetzen in Kraftfahrzeugen mit einem Drehstromgenerator die
Batterie falsch gepolt angeschlossen, so fließt ein Kurzschlußstrom über die Gleichrichterbrücke des Generators
und zerstört sie. Verpolschutzanordnungen, die diesen Zerstörungseffekt verhindern, verwenden einen
Schnellschalter, der auf den Kurzschlußstrom einer falsch - also verpolt - angeschlossenen Batterie reagiert und
die Batterie abtrennt. Die Abtrennung muß sehr rasch erfolgen, um das Produkt aus dem Kurzschlußstrom und der
Zeit, während der dieser Strom fließt, in zulässigen Grenzen zu halten. Mit den zum Abtrennen der Batterie
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meist verwendeten Bimetallschaltern ist die Forderung der Schnelligkeit nur schwer zu erfüllen. Außerdem besteht
bei diesen bekannten Schaltern die Gefahr, daß bei einer Wiederholung des Falschanschließens der Batterie
die Kontakte des Schalters verschweißen und daß somit dann keine Schutzwirkung mehr vorhanden ist. Die gleichen
Probleme gibt es beim Anschließen einer Fremdspannungsquelle, beispielsweise einer Starthilfebatterie oder eines Ladegeräts
Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Batterie oder die Fremdspannungsquelle bei
einer Falschpolung nicht mit dem Generator und einem Teil der Verbraucher verbunden wird oder aber sehr schnell
vom Bordnetz getrennt wird, ohne daß durch die Gleichrichterbrücke des Generators ein nennenswerter Strom fließt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der
im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich, wobei unterschiedliche Ausführungsbeispiele der Erfindung auch
unterschiedliche Vorteile haben. Bei einer Reihe von Ausführungsbeispielen wird der nach einer Falschpolung
fließende Kurzschlußstrom durch Entlastungsdioden übernommen und dann von einem Überstromauslöser abgeschaltet.
Bei einigen anderen Ausführungsbeispielen wird das Entstehen eines Kurzschlußstromes gänzlich vermieden. Durch
das Verwenden eines Kontrollstiftschalters wird bei mehreren Ausführungsbeispielen festgestellt, ob eine
Batterie überhaupt vorhanden ist. Je nach dem vom Benutzer
des Kraftfahrzeugs gewünschten Umfang des Verpolungsschutzes ist eines der nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele
vom Aufwand und von der erzielten Wirkung her als optimal anzusehen. Weitere Vorteile der einzelnen Aus-
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führungsbeispiele sind in Verbindung mit der Funktionsbeschreibung genannt.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden in der Beschreibung näher
erläutert. Die Figuren 1 bis 9 zeigen schematische Darstellungen eines Kraftfahrzeug-Bordnetzes mit verschiedenartigen
Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Verpolschutzanordnung.
Gleiche oder gleichwirkende Bauteile sind dabei jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Erfindung wird in Verbindung mit dem Bordnetz eines Kraftfahrzeugs beschrieben. Die Erfindung kann selbstverständlich
auch für andere Anwendungen, die ein Generatorsystem, Verbraucher und eine Batterie umfassen, eingesetzt
werden.
Bei Batterieladesystemen in Kraftfahrzeugen sind folgende Fehlerfälle charakteristisch:
- Der Fahrzeugmotor läuft nicht, die Fahrzeugbatterie ist falsch gepolt eingesetzt.
- Der Fahrzeugmotor läuft nicht, im Fahrzeug befindet sich eine entladene Batterie. Jetzt wird eine Fremdspannungsquelle
verpolt angeschlossen.
- Der Fahrzeugmotor läuft nicht, im Fahrzeug befindet sich keine Batterie. Jetzt wird eine Fremdspannungsquelle mit
falscher Polarität angeschlossen=
- Ein Fahrzeug steht mit laufendem Motor. Die Batterie wird ausgebaut und dann wieder eingebaut und mit falscher [
Polarität angeschlossen» I
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- Ein Fahrzeug steht mit laufendem Motor, aber ohne Batterie. Eine Fremdspannungsquelle wird mit falscher
Polarität.angeschlossen.
- Ein Fahrzeug steht mit laufendem Motor, die Fahrzeugbatterie ist richtig gepolt angeschlossen. Jetzt wird
eine Premdspannungsquelle verpolt angeschlossen.
Insbesondere in diesen Fällen soll wenigstens eines der Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anordnung das
Generatorsystem und die Verbraucher vor Schäden durch einen falsch gepolten Anschluß der Batterie und/oder der
Premdspannungsquelle schützen.
In der schematischen Darstellung eines Bordnetzes mit einem ersten Beispiel der erfindungsgemäßen Verpolschutzanordnung
in Figur 1 umfaßt einen Drehstrom-Generator G einen nachgeschalteten Gleichrichter und einen Spannungsregler
R. Der Generator G weist einen Plus-Anschluß B+ und einen Minus-Anschluß B- sowie einen mit dem Plus-Anschluß
der Erregerdioden verbundenen Anschluß D+ auf., über die genannten Ausgänge-Anschlüsse B+ und B- des
Generators G ist eine Serienschaltung Dl aus einer in Sperrichtung gepolten Zenerdiode und einer in Durchlaßrichtung
gepolten Diode geschaltet. Diese Serienschaltung Dl dient als Überspannungsschutz für den FaIl3 daß
das System ohne eine Batterie betrieben wird. Zwischen den Anschluß B+ und den Anschluß D+ der Erregerdioden
ist eine Ladekontrollampe Hl gelegt. Das System enthält eine Batterie A3 die mit ihrem Minus-Anschluß A- mit dem Auegangsanschluß
B- des Generators - üblicherweise auch mit dem Fahrzeugchassis - verbunden ist. Parallel zu der Batterie
ist eine erste Anzahl von Verbrauchern L63 beispielsweise
die Standleuchten, angeordnet3 die über einen zugehörigen
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Schalter S6 eingeschaltet werden kann. Außerdem liegt parallel zur Batterie ein Anlasser M, der über eine Kontaktbrücke
K2 in Betrieb gesetzt werden kann. Von den Generator-Anschlüssen B+ und B- aus ist über einen Anlaßschalter
S2 ein Anlaßrelais C2 betätigbar, das die Kontaktbrücke K2 steuert. Weiter ist von den Anschlüssen
B+ und B- des Generators G aus eine zweite Anzahl von Verbrauchern einschaltbar, und zwar verpolungsempfindliche
Verbraucher V5 über einen zugehörigen Schalter S5 und nichtverpolungsempfindliche Verbraucher Lk3 beispielsweise
Fahrzeugleuchten Scheibenwischer und Heckscheibenbeheizung,
über einen Schalter Sk.
Vor dem Starten des Fahrzeuges ist ein Fahrschalter Sl zu schließen. Wenn die Batterie A richtig gepolt ist,
fließt über den Fahrschalter Sl und die Reihenschaltung aus einem Verpolschutzrelais Cl und einer Verpolschutzdiode
D3 ein Strom und das Verpolschutzrelais Cl betätigt eine Kontaktbrücke Kl. Mit Hilfe der Kontaktbrücke Kl
wird der Plus-Anschluß A+ der Batterie A an den Plus-Anschluß B+ des übrigen Bordnetzes gelegt. Ist die Batterie
A falsch gepolt in das Fahrzeug eingesetzt verhindert
die Verpolschutzdiode D3 einen Stromfluß durch das Verpolschutzrelais Cl, wenn der Fahrschalter Sl betätigt
wird, und die Kontaktbrücke Kl bleibt geöffnet. Damit bringt auch ein Betätigen des Anlaßschalters S2 das Anlaßrelais
C2 nicht zum Anziehen. Von Vorteil ist, daß bei diesem Ausführungsbeispiel ein Kurzschlußstrom erst
gar nicht entstehen kann. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, auch bei falsch gepolter Batterie A die
Standleuchten L6 einschalten zu können.
Im Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist der Fahrschalter Sl wie üblich zwischen den Plus-Anschluß B+ des Generators
einerseits und die zweite Anzahl von Verbrauchern V5, L^
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sowie die Anlaß-Vorrichtung S2, C2 andererseits geschaltet.
Zwischen den Plus-Anschluß A+ der Batterie A und den Plus-Anschluß B+-des Generators G ist die Kontaktbrücke K3
eines Überstromauslösers I geschaltet. Außerdem liegt zwischen dem Plus-Anschluß B+ und dem Minusanschluß B-des
Generators G eine Entlastungsdiode D6, und zwar mit ihrer Anode am Minus-Anschluß B-.
Bei diesem Ausführungsbeispiel tritt die Schutzwirkung sofort dann ein, wenn die Batterie A falsch gepolt eingesetzt
wird. Dann fließt nämlich sogleich ein Kurzschlußstron
über die Entlastungsdiode Ό6 und der Überstromauslöser
I schaltet die Batterie A vom übrigen Bordnetz ab. Die Entlastungsdiode D6 übernimmt den Kurzschlußstrom deshalb,
weil an sie die volle Batteriespannung gelegt wird, während jeder der Dioden des Generator-Gleichrichters nur
die halbe Batteriespannung zugeführt wird.
Das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Figur 3 stellt im wesentlichen eine Kombination der ersten beiden
Ausführungsbeispiele dar. Der Fahrschalter Sl liegt wieder in Reihe mit dem Verpolschutzrelais Cl und der Verpolschutz
diode D3 parallel zu den Anschlüssen A+, A- der Batterie A, und vom Verpolschutzrelais Cl aus ist die Kontaktbrücke Kl
steuerbar. In Serie mit der Kontaktbrücke Kl liegt die Kontaktbrücke K3 des Überstromauslösers I. Die Serienschaltung
aus dem Anlaßschalter S2 und dem Anlaßrelais C2 liegt parallel zu der Serienschaltung aus dem Verpolschutzrelais
Cl und der Verpolschutzdiode D3.
Dieses dritte Ausführungsbeispiel ist vor allem dann von Vorteil, wenn bei laufendem Motor die Batterie A zunächst
abgeklemmt und dann wieder angeklemmt wird. Da der Generator G läuft, ist das Verpolschutzrelais C noch angezogen
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und die Kontaktbrücke Kl geschlossen. Das Verpolsehutzrelais
Cl ist mit einer Abfallverzögerung versehen. Wird nun die Batterie A falsch gepolt angeklemmt, bleibt das
Verpolschutzrelais Cl wegen seiner Abfallverzögerung zunächst angezogen und die Kontaktbrücke Kl geschlossen.
Daher spricht über die Entlastungsdiode D6 der Überstromauslöser I an und öffnet die Kontaktbrücke K3· Der zusätzliche
Vorteil des Ausführungsbeispiels nach Figur 3 istj daß bei zunächst stehendem Motor und falsch gepolter
Batterie ein Kurzschlußstrom erst gar nicht zustandekommt, weil das Verpolschutzrelais Cl nicht anzieht, und daß
bei bereits laufendem Motor und einer dann erfolgenden Falschpolung der Batterie A der Kurzschlußstrom vom überstromauslöser
I abgeschaltet wird. Durch die letztgenannte Maßnahme wird die Kontaktbrücke Kl geschont.
Auch das Ausführungsbeispiel nach Figur k entspricht im
wesentlichen den ersten beiden Ausführungsbeispielen. Zusätzlich ist jetzt aber ein Hilfsrelais C7 vorgesehen,
das eine Hilfskontaktbrücke K7 steuert. Das Hilfsrelais'
C7 liegt zwischen dem Anschluß D+ der Erregerdioden des
Generators G und dem Minus-Anschluß B-. Die Hilfskontaktbrücke
K7 ist in Reihe mit dem Verpolschutzrelais Cl, der Verpolschutzdiode D3 und dem Fahrschalter Sl geschaltet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 4 allerdings liegt der Anlaßschalter S2 und das Anlaßrelais C2 parallel zu
der Serienschaltung aus der Verpolschutzdiode D3, des Verpolschutzrelais Cl und der Hilfskontaktbrücke K7·
Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel kann nach dem Betätigen
des Fahrschalters Sl und des Anlaßschalters S2 mit Hilfe des Anlassers M der Motor gestartet werden.
Ist die Batterie A richtig gepolt, gelangt positives
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Potential über die Ladekontrollampe Hl und eine Schutzdiode D4 zum Anschluß D+ der Erregerdioden, es fließt ein Erregerstrom
und der Generator G erregt sich. Das Hilfsrelais C7, das ein Zuschalten der Batterie A nur bei laufendem Motor
zuläßt, hat inzwischen die Hilfskontaktbrücke K7 geschlossen. Jetzt zieht das Verpolschutzrelais Cl an und schließt die
Kontaktbrücke Kl. Damit wird die richtig gepolte Batterie Al an den Plus-Anschluß B+ des Generators gelegt. Ist die Batterie
A falsch gepolt angeklemmt, dann läßt sich zwar der Motor über S2, C2, K2 und M starten, das Verpolschutzrelais
Cl kann aber wegen der Verpolschutzdiode D3 nicht anziehen. Damit bleibt auch die Kontaktbrücke Kl geöffnet und der
Generator G wird nicht mit der falsch gepolten Batterie A verbunden.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 5 unterscheidet sich
von dem vorhergehenden vierten Ausführungsbeispiel vor allem dadurch, daß hier ein Kontrollstiftschalter mit
dem Kontrollstift T3 und der Schaltbrücke S3 verwendet ist. Die Kontaktbrücke S3 des Kontrollstiftschalters T3/
S3 liegt in Serie mit der Hilfskontaktbrücke K7, dem Verpolschutzrelais Cl und der Verpolschutzdiode D3· Die
Kontaktbrücke 33 wird dann geschlossen, wenn eine Batterie A in ihre Halterung eingesetzt ist. Im übrigen
entspricht das Ausführungsbeispiel nach Figur 5 dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4.
Ist keine Batterie A eingesetzt, dann braucht die Kontaktbrücke Kl nicht geschlossen sein. Wenn die Batterie A
aus ihrer Halterung genommen wird, solange der Generator G läuft, dann fällt das Verpolschutzrelais Cl ab und öffnet
auch die Kontaktbrücke Kl. Wird eine Batterie A bei weiterhin laufendem Generator nun wieder eingesetzt, aber falsch
gepolt, dann zieht das Verpolschutzrelais Cl nicht an,
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damit bleibt die Kontaktbrücke Kl geöffnet und die Batterie A wird nicht an das übrige System angeschlossen.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 6 unterscheidet sich vom fünften Ausführungsbeispiel dadurch, daß zusätzlich
ein Überstromauslöser I in Verbindung mit einem Verpolschutzrelais
Cl mit Abfallverzögerung und außerdem noch eine Anzeigemöglichkeit für die Falschpolung einer Batterie
vorgesehen ist. Der überstromauslöser I mit der zugehörigen Kontaktbrücke K3 und das mit einer Abfallverzögerung
versehene Verpolschutzrelais Cl sind wie im dritten Ausführungsbeispiel geschaltet. Auch die zugehörige
Entlastungsdiode D6 ist wie im dritten Ausführungsbeispiel angeordnet. Parallel zu den Anschlüssen
der Batterie A liegt eine Serienschaltung aus einem Anzeigeelement , beispielsweise einer Glühlampe, H2 und einer
Diode D2, wobei die Anode der Diode D2 dem Minus-Anschluß fides Generators G zugewandt ist.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Starten des Motors möglich. Ist die Batterie aber falsch gepolt
angeschlossen, bleibt die Kontaktbrücke Kl geöffnet. Die Batterie A wird nicht geladen, weil keine Verbindung
zum übrigen System besteht. Dem Benutzer des Kraftfahrzeugs wird aber mit Hilfe der Anzeigelampe H2 deutlich
gemacht, daß die Batterie A falsch gepolt angeschlossen ist. Der überstromauslöser I bietet einen zusätzlichen
Schutz. Falls bei einer ordnungsgemäß angeschlossenen, aber schwachen, Batterie A und laufendem Motor eine Fremdspannungsquelle
mit niederem Innenwiderstand, beispielsweise eine starke Fremdbatterie oder ein Batterieladegerät, falsch
angeschlossen wird, wirkt dies wie eine falsch gepolt angeschlossene Batterie A. In diesem Fall trennt dann der
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überstromauslöser I mit Hilfe der Kontaktbrücke K3 das
System von der Fremdspannungsquelle.
Ein mit Halbleiterschaltern arbeitendes Ausführungsbeispiel zeigt Figur 7· Der Minus-Anschluß B- des Generators
G und die einen Anschlüsse des Anlaßrelais C2 und der zweiten Anzahl von Verbrauchern V4, V5 sind miteinander verbunden
und können am Fahrzeugchassis liegen. Der Minus-Anschluß
der Batterie Aa des Anlassers M und der Anzeigevorrichtung
H2, D2 für eine falsch gepolte Batterie dagegen liegen über eine Betriebsdiode D8 am Minusanschluß B- und/oder am Chassis.
Parallel zur Betriebsdiode D8 ist ein Thyristor T8 geschaltet. Die Anode der Betriebsdiode D8 und die Kathode des
Thyristors T8 sind dem Chassis und damit dem Minus-Anschluß
B- zugewandt. Der Steueranschluß des Thyristors T8 ist mit dem Ausgang eines Schaltverstärkers V8 verbunden, zwischen
dem Ausgangsanschluß des Schaltverstärkers V8 und dem Anschluß D+ der Erregerdioden liegt ein Widerstand Rl. Der
Schaltverstärker V8 enthält zweckmäßigerweise einen Transistor T7 mit einem Kollektorwiderstand R2 und einem Basisspannungsteiler
R3j R4. Der Schaltverstärker kann aber auch
anders oder komfortabler ausgelegt sein. Der Eingangsspannungsteiler R3, R4 tritt an die Stelle der Wicklung des
Verpolschutzrelais Cl von vorhergehenden Beispielen.
Über die Betriebsdiode D8 kann dann ein Entladestrom
fließen, wenn eine Batterie A eingesetzt und diese richtig gepolt ist. Wenn eine Batterie A eingesetzt ist, so ist
über den Kontrollstift T3 die Schaltbrücke S3 geschlossen. Bei richtiger Polung der Batterie A wird über die Verpolschutzdiode
D3 und den Eingangsspannungsteiler R3, R4 des Schaltverstärkers V8 auch der "Transistor T7 leitend. Der
Thyristor T8 zündet und ermöglicht so auch einen Ladestrom aus dem Generator G in die Batterie A. Bei verpolter Batterie A
"bleibt der Thyristor T8 gesperrt.
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Das Ausführungsbeispiel nach Figur 8 entspricht im wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel, hinzugekommen sind
noch die Kontrollstiftschalteranordnung T3, S3 und vor
allem ein weiteres Verpolschutzrelais C45 das weitere
Kontakte K43 K5 und K6 steuert und in Serie mit einer
weiteren Verpolschutzdiode D9 geschaltet ist. Für den Anschluß einer Fremdspannungsquelle ist eine Fremdspannungssteckdose
F vorgesehen. Der Masseanschluß F- der Steckdose F liegt am Chassis des Fahrzeugs, also am Minus-Anschluß
B-. Zwischen dem Plus-Anschluß F+ der Steckdose F und dem Minus-Anschluß B- liegt die Reihenschaltung aus
der weiteren Verpolschutzdiode D9 und dem weiteren Verpolschutzrelais
Ck. Über die Kontaktbrücke K^ kann der
Plus-Anschluß F+ der Steckdose F beim Betätigen des Anlaßschalters
S2 und damit des Anlaßrelais C2 und der Kontaktbrücke K2 an den Anlasser M gelegt werden. Die schon erwähnte
weitere Kontaktbrücke K5 ist in Serie mit der Schaltbrücke S3 des Kontrollstifts T33 der Verpolschutzdiode D3
und dem Verpolschutzrelais Cl geschaltet. Zweckmäßigerweise ist noch eine Kontaktbrücke K6 vorgesehens die im
normalen Betriebsfall geschlossen ist und während eines Fremdstartvorganges mit Hilfe des weiteren Verpolschutzrelais
C4 geöffnet wird. Dadurch wird keine Verbindung zur Fahrzeugbatterie A hergestellt.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 8 ist vor allem für
solche Nutzfahrzeuge vorgesehen, die nur eine schwache eigene Batterie A haben und mit Hilfe einer starken Fremdbatterie
gestartet werden müssen. Die weitere Verpolschutzanordnung
mit dem weiteren Verpolschutzrelais C4 hat für die an die Steckdose F angeschlossene Fremdspannungsquelle
die gleiche Wirkung wie das Verpolschutzrelais Cl des ersten Ausführungsbexspieles für die fahrzeugeigene
Batterie A. Die Funktion braucht deshalb
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nicht weiter erläutert zu werden. Durch die Kontaktbrücke. K5 wird während des Startvorganges die Verpolschutzanord-■nung
für die Eigenbatterie A außer Betrieb gesetzt. Die zusätzliche Kontaktbrücke K6 dient der gegenseitigen Verriegelung
und verhindert, daß bei einer falsch gepolten fahrzeugeigenen Batterie A durch diese Ausgleichsströme
fließen können. Im übrigen darf die Premdspannungsquelle nur an die Steckdose P angeschlossen werden, um alle Schutzmöglichkeiten
erfassen zu können.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 9 entspricht im wesentlichen dem fünften Ausführungsbeispiel, es weist jedoch
keinen Überstromauslöser auf. Das Verpolschutzrelais Cl steuert außer der Kontaktbrücke Kl eine weitere Schaltbrücke
KlO, die in Serie mit dem Anlaßschalter S2 liegt. Zusätzlich ist noch ein weiteres Relais C3 vorgesehen,
dessen Wicklung parallel zu den Anschlüssen B+ und fides Generators G liegt. Das Relais C3 steuert eine erste
weitere Schaltbrücke K5, die im Ruhezustand eine Verbindung zwischen dem Plusanschluß A+ der Batterie A und*
den verpolungsunempfindlichen Verbrauchern V4 aus der zweiten Anzahl der Verbraucher, in diesem Fall insbesondere
Fahrzeuglampen und Warnblinker, herstellt. Diese Verbraucher sind wie bisher über den Schalter S^ einschaltbar.
Wenn das weitere Relais C3 angezogen hat, schaltet die erste weitere Schaltbrücke die verpolungsunempfindlichen
Verbraucher auf den Plus-Anschluß B+ des Generators G. Gleichzeitig werden über die zweite
weitere Schaltbrücke K6 auch die verpolungsempfindlichen Verbraucher V5 - über den zugehörigen Schalter S5 einschal
tbar - an den Plus-Anschluß B+ des Generators gelegt.
Das Verpolschutzrelais Cl ermöglicht ein Starten des
Motors nur dann, wenn eine Batterie A vorhanden und richtig gepolt ist. Das weitere Relais C3 kann erst dann
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anziehen, wenn der Generator G Spannung abgibt. Erst dann wird über die Kontaktbrücken Kl und K6 ein Ladestrom zur
Batterie A zugelassen. Die verpolungsempfindlichen Verbraucher V5 liegen dann, wenn die Batterie A richtig gepolt
angeschlossen und der Fahrschalter Sl betätigt ist, über den Kontakt Kl des Verpolschutzrelais Cl auch bei
stillstehendem Pahrzeugmotor am Pluspol A+5 sie sind über den Schalter S5 zuschaltbar.
stillstehendem Pahrzeugmotor am Pluspol A+5 sie sind über den Schalter S5 zuschaltbar.
Anhand einer Tabelle sollen die Schutzmöglichkeiten, die
mit den beschriebenen Ausführungsbeispielen erreicht
werden können3 zusammenfassend geschildert werden.
werden können3 zusammenfassend geschildert werden.
../lh
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Schutzmöglichkeiten der beschriebenen Äusführungsbeispiele
CO* CD
| Betriebs- ^^ zustand Aus- Nk fübrungs-N. beispiel χ Figur |
Generator steht und läuft gegebenenfalls danach an | Batterie richtig gepolt j aber ent laden; Premdspan- nungsquelle wird verpolt ange schlossen |
Batterie fehlt, Fremdspannungs- quelle ist oder wird verpolt angeschlossen |
Generator läuft schon | Fremdspannungsquelle wird verpolt angeschlossen |
Batterie ist vorhanden und richtig gepolt |
| 1 2 3 k 5 6 7 8 9 |
Batterie ist oder wird eingebaut |
O O + + + + + + |
+ O + + + + + + + |
Batterie wird ausgebaut und dann verpolt wieder eingebaut |
Batterie fehlt | ι + ι ο ι ι ο ο ι |
| Batterie geladen, aber verpolt |
I O O !+ + + + + | ι ο ο ι + + + + + | ||||
| + O + + + + + + + |
+ = voller Schutz
ο = beschränkter Schutz wegen beschränkter Lebensdauer des Uberstromausiosers
- = kein Schutz.
CD O ro ro
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Das Ausführungsbeispiel nach Figur 1 bietet vollen Schutz in den Fällen, in denen eine geladene Batterie verpolt
oder eine Fremdspannungsquelle verpolt angeschlossen wird und zwar dann, wenn der Motor steht und wenn der Motor gegebenenfalls
danach angelassen wird. Das gleiche gilt für das Ausführungsbeispiel nach Figur 3. Das Ausführungsbeispiel
nach Figur 2 bietet den geforderten Schutz in allen geschilderten vorkommenden Fällen, allerdings wegen der
beschränkten Lebensdauer der Schaltkontakte des Überstromauslösers nur für eine beschränkte Zahl von Schaltspielen.
Auch das Ausführungsbeispiel nach Figur 3 ermöglicht diesen beschränkten Schutz für die übrigen Fehlerfälle.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 4 bietet über die Schutzmöglichkeiten des Ausführungsbeispiels nach Figur 1
hinaus auch noch vollen Schutz dann, wenn zwar eine fahrzeugeigene Batterie vorhanden und richtig angeklemmt ist,
aber eine starke Fremdspannungsquelle verpolt angeschlossen wird. Die Ausführungsbeispiele nach den Figuren 5 bis 9
schützen das Batte.rieladesystem voll in den ersten fünf geschilderten Fehlerfällen, also auch dann, wenn bei
laufendem Motor die Batterie zunächst ausgebaut und dann verpolt wieder eingebaut wird oder wenn bei einer fehlenden
Batterie und laufendem Motor eine Fremdspannungsquelle verpolt angeschlossen wird. Darüber hinaus ermöglicht das
Ausführungsbeispiel nach Figur 6 einen beschränkten und das Ausführungsbeispiel nach Figur 8 einen vollen Schutz
dann, wenn bei laufendem Motor und richtig gepolter fahrzeugeigener Batterie eine Fremdspannungsquelle verpolt
angeschlossen wird. Der genannte beschränkte Schutz ist wieder durch die beschränkte Lebensdauer der Kontakte
des überstromauslösers I bestimmt.
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Claims (17)
- /l. Anordnung zum Schutz eines Generatorsystems und/oder ^srön Verbrauchern gegen eine Beschädigung durch ein Anschließen einer falsch gepolten Spannungsquelle, beispielsweise einer Batterie, mit einer Einrichtung zum Erkennen der falschen Polung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine Serienschaltung aus einem Verpolschutzrelais (Cl) und einer Verpolschutzdiode (D3) ist,
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Verpolschutzrelais CCl) eine Kontaktbrücke (Kl) steuerbar ist, die in Serie mit den Anschlüssen (A+, A-) der Batterie (A) liegt.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, für ein Kraftfahrzeug mit einem Fahrschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschalter (Sl) in Serie mit der- Steuerviicklung des Verpolschutzrelais (Cl) liegt.0 30047/023?Chr/Sm
- 4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Anspruches dadurch gekennzeichnet3 daß eine erste Anzahl von Verbrauchern (L6) direkt parallel zu den Anschlüssen (A+, A-) der Batterie (A) und eine zweite Anzahl von Verbrauchern (L4, V5) parallel zu der Serienschaltung aus den Anschlüssen (A+, A-) der Batterie (A) und der Kontaktbrücke (Kl) liegt.
- 5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung weiter eine Entlastungsdiode (D6) enthält, die in Wirkungsverbindung mit einem Überstromauslöser (I) tstent.
- 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstromauslöser (I) in Serie mit den Anschlüssen (A+, k-] der Batterie (A) liegt und daß die Entlastungsdiode'(D6) parallel zu der Serienschaltung aus den Anschlüssen der Batterie (A) und dem Überstromauslöser (I) geschaltet
- 7· Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anzahl von Verbrauchern (L6) direkt parallel zu den Anschlüssen (A+, A-) der Batterie (A) und die zweite Anzahl von Verbrauchern (L^, L5) über der Serienschaltung aus den Anschlüssen (A+, A-) der Batterie (A), der Schaltbrücke (Kl) und dem Überstromauslöser (I) liegt.030047/0237- 3 - R. 5^39
- 8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet j daß das Verpolschutzrelais (Cl) mit einer Abfallverzögerung ausgestattet ist.
- 9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Generator mit einer Erregerwicklung, dadurch gekennzeichnet daß zwischen dem Anschluß (D+) der Erregerdioden und dem Masseanschluß (B-) des Generators (G) ein Hilfsrelais (C7) liegt und das eine vom Hilfsrelais (C7) gesteuerte Hilfskontaktbrücke (KT) in Serie mit der Serienschaltung aus Verpolschutzrelais (Cl) und Verpolschutzdiode (D3) angeordnet ist.
- 10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den Auflagedruck einer Batterie (A) betätigbarer Kontrollstift (T3) vorgesehen ist, der eine Kontroll-Schaltbrücke (S3) steuert, und daß die Kontroll-Schaltbrücke (S3) in Serie mit der Serienschaltung aus Verpolschutzrelais (Cl) und Verpolschutzdiode (D3) angeordnet ist.
- 11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Anschlüssen (A+, A-) der Batterie (A) zur Anzeige einer falschen Polung eine Reihenschaltung aus einem Anzeigeelement (H2) und einer Diode (D2) angeordnet ist.030047/0237R·539 Chr/Sm
- 12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, "dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Ausgangsanschlüssen (B+j B-) des Generators (G) eine Reihenschaltung (Dl) aus einer in Sperrichtung gepolten Zenerdiode und einer in Durchlaßrichtung gepolten Diode angeordnet ist.
- 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet j daß in die Verbindungsleitung zwischen den massenahen Anschlüssen der Batterie (A) und der zweiten Verbraucher (LH1 V5) und dem Masseanschluß (B-) des Generators (G) eine mit ihrem Kathodenanschluß an die genannten massenahen Anschlüssen angeschlossene Betriebsdiode (d8) eingefügt ist, daß parallel zu dieser Betriebsdiode (D8) die Schaltstrecke eines Thyristors (T8) liegt und daß der Steueranschluß des Thyristors (T8) im wesentlichen mit dem Anschluß (D+) der Erregerdioden des Generators (G) verbunden ist.
- 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Anschluß (D+) der Erregerdioden des Generators (G) und dem Masseanschluß der zweiten Verbraucher (L^, V5) die Ausgangsanschlüsse eines Schaltverstärkers (V8) verbunden sind, dessen Eingang über eine Reihenschaltung aus einer Diode (D3) und einer Kontroll-Schaltbrücke (S3) - gegebenenfalls über weitere Schaltelemente -../5 030047/0237- 5 - R.51+39an die masseferne Betriebsspannungsleitung (B+) angeschlossen ist, wobei die Kontroll-Schaltbrücke (S3) über einen Kontrollstift (T3) durch den Auflagedruck der Batterie (A) betätigbar ist.
- 15· Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für ein Kraftfahrzeug mit einem Anlasser, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlüsse (F+, F-) für eine äußere Stromversorgungseinrichtung vorgesehen sind, das zwischen dem massefernen Anschluß (F+) und dem Masseanschluß (F-) die Serienschaltung eines weiteren Verpolschutzrelais (C4) und einer weiteren Diode (D9) liegt und daß durch das weitere Verpolschutzrelais (C4) Schaltbrücken (K4, K5, K6) zum Anschließen des Anlassers (M) und zum Abtrennen der Batterie (A) und des - ersten - Verpolschutzrelais (Cl)' steuerbar sind.
- 16. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Relais (C3) vorgesehen ist, dessen Wicklung direkt an die Ausgangsanschlüsse (B+, B-) des Generators (G) angeschlossen ist und durch das eine erste weitere Schaltbrücke (K5) und eine zweite weitere Schaltbrücke (K6) steuerbar ist, wobei durch die erste weitere Schaltbrücke (K5) in ihrem Ruhezustand eine erste Gruppe der zweiten Verbraucher (V4) an die03 0 047/0 1- β - R. 5^39Batterie (A) und in ihrem eingeschalteten Zustand an den Generator (G) und durch die zweite weitere Schaltbrücke (K6) im eingeschalteten Zustand eine zweite Gruppe der zweiten Verbraucher (V5) an den Generator (G) anschließbar ist.
- 17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Verpolschutzrelais (Cl) mit einer weiteren Schaltbrücke (KlO) in Wirkungsverbindung steht, durch die in ihrem eingeschalteten Zustand die Batterie (A) an den Generator (G) und/oder die zweite Gruppe der Verbraucher (V5) anschließbar ist.
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| DE19792919022 DE2919022A1 (de) | 1979-05-11 | 1979-05-11 | Verpolschutzanordnung fuer ein batterieladesystem |
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