[go: up one dir, main page]

DE2919080A1 - Verfahren zum herstellen einer optischen faser - Google Patents

Verfahren zum herstellen einer optischen faser

Info

Publication number
DE2919080A1
DE2919080A1 DE19792919080 DE2919080A DE2919080A1 DE 2919080 A1 DE2919080 A1 DE 2919080A1 DE 19792919080 DE19792919080 DE 19792919080 DE 2919080 A DE2919080 A DE 2919080A DE 2919080 A1 DE2919080 A1 DE 2919080A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
core
cladding
fiber
core part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792919080
Other languages
English (en)
Other versions
DE2919080B2 (de
Inventor
Masao Dipl Ing Kawashima
Bun Dipl Ing Kikuchi
Hisanao Dipl Ing Okada
Tochigi Oyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP5633478A external-priority patent/JPS54147225A/ja
Priority claimed from JP5633578A external-priority patent/JPS54147226A/ja
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Publication of DE2919080A1 publication Critical patent/DE2919080A1/de
Publication of DE2919080B2 publication Critical patent/DE2919080B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
    • C03B37/025Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor from reheated softened tubes, rods, fibres or filaments, e.g. drawing fibres from preforms
    • C03B37/027Fibres composed of different sorts of glass, e.g. glass optical fibres
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
    • C03B37/025Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor from reheated softened tubes, rods, fibres or filaments, e.g. drawing fibres from preforms
    • C03B37/027Fibres composed of different sorts of glass, e.g. glass optical fibres
    • C03B37/02718Thermal treatment of the fibre during the drawing process, e.g. cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
    • C03C25/10Coating
    • C03C25/104Coating to obtain optical fibres
    • C03C25/106Single coatings
    • C03C25/1061Inorganic coatings
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S65/00Glass manufacturing
    • Y10S65/15Nonoxygen containing chalogenides
    • Y10S65/16Optical filament or fiber treatment with fluorine or incorporating fluorine in final product

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Optical Fibers, Optical Fiber Cores, And Optical Fiber Bundles (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)

Description

291908Q
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser zur Verwendung auf dem Gebiet optischer Kommunikationssysteme. Gegenstand der Erfindung ist insbesondere ein Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser, die keinen Fehler des Brechungsindex hat.
Gegenwärtig wird im allgemeinen zur Herstellung einer Glasfaseroptik ein Verfahren angewendet, bei dem zuvor der Kern und der Mantel zu einer Einheit vereint werden und eine Faser durch Erwärmen und Expandieren der Einheit erhalten wird. Dies· Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die Grenze des Kern- und Mantelteils nicht exakt definiert ist und daß folglich der Wirkungsgrad der Totalreflexion beeinträchtigt wird. Gleichzeitig hat das Verfahren den Nachteil, daß es einen Defekt im Brechzahlprofil im Bereich in der Nähe der Mitte des Kernteils aufweist.
Eine Verschlechterung des Wirkungsgrades der Totalreflexion hat einen direkten schädlichen Einfluß auf die
Dämpfungscharakteristik der Glasfaseroptik. Besonders stark beeinträchtigt wird das Merkmal der Lichtübertragung durch die Erzeugung des Defektes in der Brechzahl im Bereich in der Nähe der Mitte des Kernteils.
Besonders wünschenswert ist deshalb ein Verfahren zum Herstellen einer Glasfaser, bei der die Grenze zwischen Kern- und Mantelteil exakt definiert ist, bei der der Koeffizient der Totalreflexion ausgezeichnet ist und gleichzeitig kein Defekt im Brechzahlprofil im Bereich in der Nähe der Mitte des Kernteils erzeugt wird.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann eine optische Faser ohne Fehler im Brechzahlprofil durch ein Verfahren erhalten werden, bei dem zunächst die bloße Faser, die lediglich aus dem Kernteil besteht, durch Erwärmen und Expandieren
■909846/0929
291908Q
des Rohmaterials für den Kern der Glasfaseroptik hergestellt wird, die aus einer Loppelschicht aus Kern und Mantel mit unterschiedlicher Brechzahl besteht. Auf diesem Kernteil wird die Mantelschicht dann gemäß folgenden Verfahrensschritten erzeugt: Das im Dampfniederschlagsverfahren erzeugte Mantelglas aus feinem körnehenförmigem Oxid wird auf die bloße Faser des Kernteils aufgetragen und dann zur Mantelglasschicht erhitzt. Es ist auch möglich, das feine körnchenfö'rmige Oxid des Mantelglases unmittelbar auf die bloße Faseroberfläche des Kernteils in Form von Glas aufzutragen, wobei die Mantelglasschicht kontinuierlich geformt wird.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Grenzschicht zwischen Kern- und Mantelteil exakt definiert aufgrund des Herstellungsverfahrens der Faser, gemäß dem die Mantelglasschicht so erzeugt wird, daß das Glasmaterial für die Mantelschicht in einem Tiegel geschmolzen wird, der am Boden ein feines Loch hat. Die bloße Faser des Kernteils wird durch das feine Loch im Boden des Tiegels geführt. Auf diesem Wege kann eine Glasfaseroptik mit ausgezeichnetem Totalreflexionskoeffizienten hergestellt werden.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 die Verteilung der Brechzahl einer Glasfaseroptik zur Erläuterung eines Profildefektes der gemäß einem bekannten Herstellungsverfahren erzeugten Glasfaseroptik;
Fig. 2 ein bevorzugtes Ausftihrungsbeispiel der Erfindung ;
309346/0923
ORIGINAL INSPECTED
291908Q
Pig. 3 eia weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Pig. 4 noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Ehe ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im einzelnen beschrieben wird, soll allgemein erklärt werden, welche Anforderungen an eine Glasfaseroptik der in Präge stehenden Art gestellt werden:
1.) Die Lichtdurchlässigkeit des Kernglases, welches als Lichtübertragungsweg benutzt wird, sollte außerordentlich groß sein.
2.) TIm eine außerordentlich wirksame Totalreflexion an der Grenze zwischen dem Glaskern und dem Glasmantel zu gewährleisten, muß die Grenze exakt definiert sein.
3.) Die Brechzahlen des Glaskerns und des Glasmantels (nl bzw. n2) sollten folgende Bedingung erfüllen .SlL^y/nij"- n| > 2,405, darin sind n1 = Brechzahl des Kernglases n2 = Brechzahl des Mantelglases a sr Radius des Glaskerns
X = Optische Yfellenlänge.
Insgesamt sind folgende Verfahren zum Herstellen einer Glasfaseroptik als Kombination aus Kernglas und Mantelglas bekannt.
1.) Das Doppeltiegelverfahren - Das Kernglasmaterial und das Mantelglasmaterial wird jeweils im inneren bzw. äußeren Tiegel eines in Doppelkammerkonstruktion ausgeführten Tiegels geschmolzen, und diese Materialien werden gleichzeitig aus dem feinen Loch am Boden des Doppeltiegels gezogen und zur Paser geformt.
909846/0929
' " 291908Q
2. Stab-im-Schlauch-Verfahren - Das zuvor zu einem Stab geformte Kernglasmaterial wird in das zu einem Schlauch geformte Mantelglasmaterial eingeführt, und dann werden beide in Form eines integrierten massiven Stabes erwärmt und geschmolzen. Anschließend wird die Wärmequelle entfernt und der erhaltene Stab zu einem Draht gestreckt, wodurch die Faser erhalten werden kann.
3. Das chemische Dampfniederschlagsverfahren - In einem Quarzglasrohr (Reaktionsrohr), welches mit Hilfe einer Glasdrehbank gedreht und erhitzt wird, wird das Ausgangsgas thermisch oxidiert. Das erzeugte produkt wird dann an der Innenfläche des Quarzglasrohres angeordnet und anschließend zu dem Glasmaterial geformt. Dadurch können wiederholt Dünnschichtfilme aus Mantelglas und Kernglas hergestellt werden. Diese Schichten werden dann als integrierter Stab zu einer Vorform verarbeitet. Diese vorform wird durch Verwendung einer Wärmequelle zu einem Draht gedehnt und dann zur Faser geformt.
Bei allen oben genannten bekannten Verfahren wird die Faser dadurch erhalten, daß zunächst der Kernteil und der Mantelteil zu einem integrierten Körper verarbeitet werden, der dann erwärmt und in die Form eines Drahtes gestreckt wird. Ein solches Verfahren hat deshalb den Nachteil, daß die Grenzschicht zwischen Kern und Mantel nicht exakt definiert ist, wodurch sich ein schlechterer Totalreflexionskoeffizient ergibt.
Außerdem wird bei dem als Kollapsverfahren bezeichneten Verfahren, nämlich dem chemischen Dampfniederschlagsverfahren, bei dem das Glasrohr gefüllt und zu einemmassiven Stab geformt wird, das Glasrohr auf Temperaturen bis zu 20000C erhitzt. Dabei verdampft nicht nur SK^ sondern auch der Zusatzstoff zum Steuern der Brechzahl, der als Dotiersubstanz bezeichnet wird und aus GeO,, -P2°5 U8W· ^e-
9098A6/092Ö ORIGINAL INSPECTED
291908Q
steht. Dies Verfahren hat noch einen weiteren Nachteil, denn da die Dotiersubstanz, z.B. GeO2 leichter verdampft als SiOp,verringert sich die Konzentration des Zusatzstoffes (in diesem Pall GeO2) zum Erhöhen der Brechzahl "bei einer sehr dünnen Schicht auf der Glasoberfläche, die später den Kernteil bildet, so daß ein Defekt im Brechzahlprofil im Bereich in der Nähe der Mitte des Kernteils erzeugt wird und gleichzeitig die Verteilung der Brechzahl gestört wird, was zu einer Verformung führt. Dieser Zustand ist in Pig. 1 dargestellt. In dieser Pig. bedeutet die horizontale Aohse die Radiusrichtung der Paser, die vertikale Achse die Brechzahl, während der Kernteil mit 1 und der Mantelteil mit 2 bezeichnet ist. Diese Pig. ist eine graphische Darstellung der Brechzahl, der Defekt der Verteilung der Brechzahl ist durch A angedeutet.
Der Kerndurchmesser einer einzelnen Paser insbesondere beträgt nur einige Mikrometer, so daß die Erzeugung des Fehlers im Brechzahlprofil im Bereich in der Nähe der Mitte des Kernteils einen deutlichen schädlichen Einfluß auf die Charakteristik der Lichtübertragung hat.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, die oben erwähnten Nachteile auszuschalten und bietet ein Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser von hoher Qualität, bei der die Grenze zwischen dem Kernteil und dem Mantelteil exakt definiert und außerdem der Fehler im Brechzahlprofil ausgeschaltet ist.
Ferner muß das Kernmaterial den geringstmöglichen Lichtverlust bieten und sollte auch den geringstmöglichen Grund für eine Verschlechterung des optischen Absorptionsvermögens und der Streuverlustcharakteristik haben. Andererseits besteht keine Notwendigkeit.dem Mantelmaterial im Vergleich zum Verfahren für die Herstellung des Glaskerns soviel Aufmerksamkeit zu schenken, da das Mantelmaterial keinen so großen nachteiligen Einfluß auf die Lichtübertra-
291908Q
gungseigenschaft hat.
Aufgabe der Erfindung ist es auch, ein Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser zu schaffen, die unter dem oben genannten Gesichtspunkt sehr wirksam ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Pig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung für das erfindungsgemäße Verfahren. Die Zeichnung zeigt das Kernausgangsmaterial 21, eine Zufuhrvorrichtung 22 für das Kernausgangsmaterial,' einen Hochfrequenz-Induktionsofen 23, einen ringförmigen Sauerstoff-Wasserstoff-Brenner 24, ein Trägergas 25, eine Gasphasenerzeugereinheit 26, einen Elektroofen 27, eine Polymerisatüberzugsvorrichtung 28 (zum Auftragen des primären Überzugs), einen Elektroofen 29, eine Faserextraktionsvorrichtung 30. Die aus der Faserextraktionsvorrichtung 30 gezogene Faser wird anschließend auf eine Trommel aufgewickelt.
Als Ausgangsmaterial für den Kern wird handelsübliches Quarzglas von hoher Reinheit verwendet. Der Grund für die Verwendung eines Quarzglases von hoher Reinheit besteht darin, daß viele Arten von Dotiersubstanzen und eine übergroße Menge der Dotiersubstanz zu einer Erhöhung des Lichtübertragungsverlustes (Absorptionsverlustes) führen und leicht einen Fehler in der Verteilung der Brechzahl hervorrufen, der aus der Verdampfung und Wärmediffusion der Dotiersubstanz resultiert und zu einer ungenauen Definition der Grenzfläche zwischen Kern und Mantel führt. Ein Quarzglas von hoher Reinheit ist zweckmäßig, da es keine Dotiersubstanz enthält.
Im Verlaufe des Herstellungsverfahrens werden nacheinander die folgenden Schritte durchgeführt: Die Außenseite des Quarzglasstabes von hoher Reinheit wird meoha-
909846J0929 ORIGINAL INSPECTED
291908Q
nisch poliert (spitzenlose polierung), und dann wird die Oberfläche mit einem Säuregemisch gewaschen, welches Fluorwasserstoffsäure enthält. Danach wird die Oberfläche durch eine Feuerpolierbehandlung gesäubert und geglättet und erneut mit Fluorwasserstoffsäure gewaschen. Auf diese Weise kann ein Quarzglasstab von hoher Reinheit aus dem Kernausgangsmaterial 21 mit einem Außendurchmesser von 10 mm und einer Länge von 500 mm hergestellt werden. Dieser wird anschließend durch Verwendung des Hochfrequenz-Induktionsofens 23 zu einem Faserkern mit einem Außendurchmesser von 100 um verarbeitet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein Hochfrequenz-Induktionsofen 23 verwendet; aber es ist klar, daß der gleiche Zweck auch dann erreicht werden kann, wenn eine Wärmequelle verwendet wird, die das Glasmaterial bis zu der zum Expandieren desselben ausreichenden Viskosität erwärmen kann, z.B. ein Elektroofen, Laser, Gasbrenner usw..
Als Oberflächenbehandlung für die Außenseite des Quarzglasstabes, der als Kernmaterial verwendet wird, können auch andere Verfahren als die genannte Behandlung hinzugefügt werden, und das Verfahren kann vereinfacht werden.
Ferner wird gemäß dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ein reines Quarzglas als Kernmaterial verwendet, welches das beste Beispiel darstellt. Wenn es die Steuerung der Brechzahl, des Wärmedehnungskoeffizienten und des Erweichungspunktes erfordert, kann gegebenenfalls ein Glasmaterial der Quarze mit löslichem Oxid als Zusatzstoff verwendet werden, der mindestens ein Oxid enthält, darunter Oxide von Germanium, Phosphor, Zinn, Niobium, Zirkonium, Lanthan, Fluor, Bor, Arsen, Magnesium, Kalzium, Titan, Gallium, Aluminium, Antimon, Tellur, Natrium, Lithium, Kalium und Blei. Der Gehalt an Zusatzstoff sollte 0,1$ wesentlich übersteigen. Es kann auch ein Mehrelement-Glas-
909346*0929
291908Q
material verwendet werden, welches aus einer Kombination aus mindestens einem Element unter den oben genannten Oxiden besteht.
Auf der Außenfläche des entstandenen Faserkerns mit einem Außendurchmesser von 100 um wird anschließend durch Feuerhydrolyse feinkörniges, mit Arsen dotiertes Siliziumdioxid in einer Dicke von ca. 50 um geformt und anschließend im Elektroofen 27 erhitzt und gesintert, um das Glas zu bilden, welches mit dem Kernteil integriert ist. Die integrierte Faser hat im wesentlichen einen Kerndurchmesser von 85 um und eine Manteldicke von ca. 25 um.
Der im Verfahren der Feuerhydrolyse bei diesem Ausfuhrungsbeispiel erzeugte Hantel wird gemäß folgendem Verfahren hergestellt: Der als Trägergas 25 wirkende trockene Sauerstoff wird in eine Sprudelvorrichtung eingeführt, die Siliziumtetrachlorid (SiCl,) enthält und auf einer Temperatur von 500C gehalten wird, und ferner in eine Sprudelvorrichtung eingeleitet, die Bortribromid (BBr.*) enthält und auf einer Temperatur von 300C gehalten wird. Die von diesem Sauerstoff erfaßten Dämpfe aus SiClj und BBr, werden vermischt, und dabei wird die Menge des Sauerstoffs so eingestellt, daß sich eine Menge an BBr, von 7,1 Gew.# ergibt.
Anschließend wird das vom Sauerstoff erfaßte Dampfgemisch aus SiCl^ und BBr, dem Sauerstoff-Wasserstoff-Flammenbrenner zugeführt und darin einer Hydrolyse unterworfen. Dadurch wird auf der Oberfläche des Kerns Oxid, nämlich SiOp in einer Menge von ca. 86 Gew.# und das feingranulierte Oxid (Glaskörnchen) mit einer Zusammensetzung von BpO, von ca. 14 Gew.# niedergeschlagen. Dies Oxid wird dem unmittelbar darunter angeordneten Elektroofen 29 zugeführt und auf oa. 135O0C erhitzt und zu Glas gesintert. Auf diese Weise wird die Mantelglasschicht geformt·
309846/0929 ORIGINAL INSPECTEB:33
ι.
291908Q
Das oben beschriebene Verfahren zum Herstellen der Fasermantelschicht mit Hilfe der Feuerhydrölyse ist ein Beispiel für Dampfniederschlagsverfahren, bei denen der Wasserstoff-Sauerstoff-Brenner verwendet wird. Es ist auch möglich andere Dampfniederschlagsverfahren anzuwenden, beispielsweise eine Wärmequelle(wie einen Elektroofen und einen Plasmabrenner anzuwenden.
Ferner wird bei dem oben beschriebenen Beispiel das Verfahren zum Niederschlag des Oxids und das zum Herstellen des gesinterten Glases getrennt vorgenommen. Wenn gewünscht, kann jedoch auch kontinuierlich ein Überzug geschaffen werden, wobei das Glas direkt auf der Kernfläche im Dampf niederschlagsverfahren unter Anwendung einer Wärmequelle erzeugt wird.
Als weiteres Verfahren zum Herstellen der Mantelschicht kann auch das Glasmaterial für den Mantel in einem einfach oder mehrfach aufgebauten Topf geschmolzen werden und die Kernfaser dann dem geschmolzenen Glas hinzugefügt werden, wodurch sich die Mantelschicht herstellen läßt.
Außerdem kann die Mantelschicht auf verschiedene andere Weise zusätzlich zu den genannten Verfahren hergestellt werden, nämlich durch ein Verfahren, bei dem feine Glaskörnchen für den Mantel, die in einem Lösungsmittel suspendiert sind, auf den Kern im Sprühverfahren oder Bürstenauftragsverfahren aufgebracht werden (nach dem Erwärmen und Schmelzen entsteht dann die Mantelschicht) - ein Verfahren, bei dem feine Glaskörnchen für den Mantel im Rauchverfahren (Dampfbadverfahren) auf den Kern aufgetragen werden (durch Erhitzen und Schmelzen wird dann der Mantel erzeugt)-ein Verfahren, bei dem feine Glaskörnchen für den Mantel, die in einem Elektrolyten suspendiert sind auf den Kern aufgetragen werden und die Mantelschicht durch Erhitzen und Schmelzen (Platfcierverfahren) erzeugt wird, -
909846/0929
ein Verfahren, bei dem Glasatückchen, die als Mantelmaterial anbringbar sind, mit FiIfe eines Hochfrequenz-Zerstäubungsverfahrens, welches auch auf das Zerstäubungsziel angewendet wird, am Kern zum Haften gebracht werden (durch Erhitzen und Schmelzen wird dann die Mantelschicht geschaffen) - ein Verfahren, bei dem das Gemisch aus Glasform- und Überzugsmaterial, welches in einem organischen Harzlösungsmittel suspendiert ist, niedergeschlagen wird, wobei dann die Mantelschicht durch Erhitzen und Schmelzen entsteht.
Die Zusammensetzung des Glasmaterials für den Mantel wird bestimmt durch die Zusammensetzung des Kernmaterials. Wie jedoch auf der Hand liegt, ist es, wenn nötig, auch möglich, den Gehalt an und/oder die Zusammensetzung des Zusatzstoffes im Vergleich zur Zusammensetzung des Glasmaterials für den Kern zu ändern, um die Brechzahl einzustellen, und wenn nötig den Wärmedehnungskoeffizienten und Erweichungspunkt .
Fach der Schaffung des Mantels kannwenn nötig,ein Polymerisat, z.B. ein Harz der Fluorgruppe (KYHAR) oder ein Silikonharz als Überzug aufgebracht werden, um die Erzeugung geringfügiger Fehler zu vermeiden und die mechanische Stärke aufrecht zu erhalten bzw. eine Verschlechterung derselben zu verhindern.
Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel zum Durchführen der Erfindung. Die Fig. zeigt das Kernausgangsmaterial 31, eine Zufuhrvorrichtung 32 für das Kernausgangsmaterial, einen Elektroofen 33, Glasmaterial 34 für den Mantel, einen Hochfrequenz-Induktionsofen 35, einen Glasschmelztopf 36 für den Mantel, eine Polymerisatüberzugsvorrichtung 37 (für den primären Überzug), einen Elektroofen 38, eine Faserextraktionsvorrichtung 39 und eine Aufnahmevorrichtung 40.
309846/0929
ORIGINAL INSPECTED
291908Q
Als Ausgangsmaterial für den Kern wird handelsübliches Quarzglas von hoher Reinheit verwendet. Der Grund für die Verwendung von Quarzglas von hoher Reinheit besteht darin, daß viele Arten von Dotiersubstanzen und ein zu starkes Dotieren eine Zunahme des Lichtübertragungsverlustes (Absorptionsverlustes) verursachen und leicht einen Fehler in der Verteilung des Brechungsindex aufgrund der Verdampfung und Wärmediffusion der Dotiersubstanz hervorrufen und auch eine ungenaue Grenzschicht zwischen den Kern- und Mantelteilen verursachen. Quarzglas von hoher Reinheit ist vorteilhaft, da es keine Dotiersubstanz enthält.
Das Herstellungsverfahren wird wie folgt vorgenommen: Die Außenseite des Quarzglasstabes von hoher Reinheit wird mechanisch poliert, und dann wird die Oberfläche einer Waschbehandlung mit einem !fluorwasserstoffsäure enthaltenden Säuregemisch ausgesetzt. Als Kernausgangsmaterial 31 wird ein Glasstab der SiO2-GeO2 Gruppe von hoher Reinheit verwendet.
Wärmedehnungskoeffizienten
cc
;. Es hat eine Brechzahl Jin von 1,483 und einen
—7 /O Lungskoeffizienten von ca. 28 · 10 /C.
Als Folge der oben genannten Oberflächenbehandlung und Reinigung entsteht ein Glasstab von hoher Reinheit mit einem Außendurchmesser von 10 mm und einer länge von 500 mm. Dieser Glasstab wird durch Wärmebehandlung und Streckung bei einer Temperatur von 1600 bis 17000C im Elektroofen zu einer bloßen Paser des Kernteils allein mit einem Außendurchmesser von 95 um verarbeitet. Anschließend wird der Stab in dem Tiegel 36 in Einfachkonstruktion mit einem feinen Loch am Boden, der im Hochfrequenz-Induktionsofen 35 angeordnet ist, bei einer Temperatur von ca. HOO0C geschmolzen.
Obwohl bei diesem Ausführungsbeispiel ein Hochfrequenz-Induktionsofen 35 verwendet wird, ist offenkundig, daß auch andere Wärmequellen, z.B. ein Elektroofen, Laser, Gasbrenner usw.,verwendet werden können, wenn das Glasmaterial
: ν §0984670920 ORIGINAL INSPECTED
auf eine solohe viskosität erhitzt werden kann, daß es ausreichend gestreckt werden kann.
Danach wird der Glasmantel auf der Oberfläche der bloßen Faser des Kernteils mit einem Außendurchmesser von 95 um geschaffen, wenn dieser Kernteil im Mantelglas durch das feine Loch geführt wird, welches am Boden des Tiegels ausgebildet ist. Auf diese Weise kann eine mit dem Kernteil integrierte Faseroptik mit einem Außendurchmesser von 120 um und einen Kerndurchmesser von 85 um erhalten werden.
Als Glas für den Mantel wird ein Mehrelementenglas der Gruppe Si02-B20,-Al203~Na20 verwendet. Es hat einen Wärmedehnungskoeffizienten von 33 . 10""'/0C, der nahezu dem von Pyrexglas entspricht, und seine Brechzahl ist 1,472.
Die Zusammensetzung des Glases für den Mantel ist auch von der oben beschriebenen Zusammensetzung umfaßt. Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, die Menge und/oder Zusammensetzung des Zusatzstoffes zu ändern, um die Brechzahl einzustellen und, wenn nötig, den Wärmedehnungskoeffizienten und den Glaserweichungspunkt.
Die numerische Apertur NA der Glasfaseroptik beträgt 0,16 und der lichtübertragungsverlust 9 dB/km für eine Lichtquelle mit einer Wellenlänge von 0,83 um. Allerdings kann der Übertragungsverlust dadurch verringert werden, daß der Streuverlust an der Grenzfläche zwischen Kern und Mantel reduziert wird.
Nach der Erzeugung des Mantels wird die Außenseite mit Silikonharz beschichtet, so daß der Außendurchmesser nunmehr 200 um beträgt. Dies dient zum Verhindern der Ausbildung feiner Fehler oder zum Aufrechterhalten der mecha-
0Fii3i£--;AL INSPECTED
291908 Q
nischen Stärke -und. zum Verhindern einer Verschlechterung derselben. In diesem Moment "beträgt die Zugfestigkeit ca. 3,5 kg/Faser.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar das Kernausgangsmaterial 41, eine Zufuhrvorrichtung 42 für das Kernausgangsmaterial, einen Hochfrequenz-Induktionsofen 43» einen ringförmigen Sauerstoff -Wasserstoff-Brenner 44, ein Trägergas 45, eine Dampfniederschlagseinheit 46, einen Elektroofen 47, das Glas für den Mantel 48, einen Elektroofen 49, einen Schmelztiegel 50 für das Mantelglas, eine Polymerisätüberzugsvorrichtung 51 (für den primären Überzug), einen Elektroofen 52, eine Faserextraktionsvorrichtung 53 und eine Aufnahmevorrichtung 54.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird als Kernausgangsmaterial 41 eine Glasstange von hoher Reinheit der SiO2-GeOo-Gruppe verwendet, deren Brechzahl 1,490 beträgt, während ihr Wärmedehnungskoeffizient ca. 32 . 10"'/ C ist. Das Kernausgangsmaterial 41 wird einer ausreichenden Oberflächenbehandlung und Reinigung unterworfen und dann zu einem Glasstab von hoher Reinheit mit einem Außendurchmesser von 10 um und einer länge von 500 mm verarbeitet. Der Glasstab wird dann erhitzt und bei einer Temperatur von ca. 165O0G im Hochfrequenz-Induktionsofen gestreckt und zu der bloßen Faser lediglich des Kernteils mit einem Außendurchmesser von 110 um verarbeitet. Anschließend wird wie bei dem anhand von Fig· 2 erläuterten Ausführungsbeispiel feines körnchenförmiges Oxid der SiO2-GeO2-Gruppe auf der Oberfläche der bloßen Faser des Kernteils durch ein Feuerhydrolyseverfahren unter Verwendung des ringförmigen Sauerstoff-Wasserstoff -Brenners 44 niedergeschlagen. Dies Oxid wird anschließend in dem unmittelbar an der Unterseite angeordneten Elektroofen 47 auf eine Temperatur von ca. HOO0C erhitzt und dann unter Erzeugung der Mantelglasschicht zu Glas
291908Q
gesintert. Hierdurch entsteht eine paser mit einem Außendurchmesser von 145 μιη und einem Kerndurchmesser von 92 um, bei der der Mantel mit dem Kernteil integriert ist. Die Zusammensetzung des Glases für die Mantelschicht besteht aus dem SiOp-GeC^-Qlas, welches eine Brechzahl von 1,478 und einen Wärmedehnungskoeffizienten von 25 . 10"'/0G hat. Anschließend erfolgt eine Beschichtung mit einer Glasschicht durch das feine Loch am Boden des Mantelglasschmelztiegels 50. Auf diese weise wird das Endprodukt, nämlich eine Paser mit einem Außendurchmesser von 148 pm und einem Kerndurchmesser von 83 pm erhalten, die zwei Arten von Mantelglasschichten aufweist.
Die Dicke der Glasmantelschicht kann je nach den Oxidniederschlagsbedingungen auf der Oberfläche der blanken Kernfaser.geändert werden (Dampfniederschlagsbedingung, Brennerstruktur und Größe usw.); aber sie hängt größtenteils von der Viskosität des Glases und der Spinngeschwindigkeit ab. Es ist auch möglich, die Dicke der Mantelglasschicht je nach den spezifizierten Abmessungen zu steuern.
Wie bereits erwähnt, ist es möglich bei der Erzeugung der Glasmantelschicht das gleiche Verfahren mehrmals (mindestens noch einmal) zu wiederholen und unter Kombination unterschiedlicher Verfahren eine mehrfache Wiederholung vorzunehmen. Es kann auch eine Glasfaseroptik durch mehrfachen Auftrag von Glasschichten mit unterschiedlicher Brechzahl in jeder Schicht erzeugt werden, die eine pasercharakteristik mit abgestuftem Index hat.
Ferner kann man dies Verfahren wegen dem Bestreben, daß der Kernteil, jedesmal wenn die Mantelglaslage beschichtet wird, allmählich erhitzt und gestreckt wird, als ein Verfahren bezeichnen, welches gerade geeignet ist, um eine einzelne Paser mit kleinem Kerndurchmesser und dickem Mantel und Glasschichten herzustellen.
$09346/0920 "original inspected
Die gemäß Pig, 4 erhaltene Glasfaseroptik hat einen Übertragungsverlust von 7,8 dB/km bei einer numerischen Apertur NA von 0,19 und einer Lichtwellenlänge von 0,83 um. Die durch Auftrag des Silikonharzes erhaltene beschichtete Glasfaseroptik hat einen Außendurchmesser von 252 um, und ihre Zugfestigkeit beträgt ca. 4,7 kg/paser.

Claims (6)

  1. 6/359 Orthstraße12
    D-8000 München
    Fujitsu Limited, lolj> Kamikodanaka, Nakahara-ku, Kawasaki-shi, Kanagawa, Japan
    Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser
    Priorität! 12. Mai 1978 - Japan - 53-5^33^
    53-56335
    Patentansprüche
    (Jy Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser, gekennzeichne t durch das Herstellen lediglich einer bloßen Faser des Kernteils durch Erwärmen und Strecken des Ausgangsmaterials für den Kern, durch Beschichten der "bloßen Faser des Kernteils im Dampfniederschlagsverfahren mit einem feinen körnchenförmigen Oxid für den Glasmantel und durch die Herstellung der G-lasmante Is chi cht durch Erhitzen des feinen körnchenförmigen Oxids für den Glasmantel.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser, gekennzeichnet durch Herstellen lediglich einer bloßen Faser des Kernteils durch Erhitzen und Strecken des Ausgangsmaterials für den Kernteil, durch Schmelzen des Glases für die Mantelschicht in einem Tiegel mit einem feinen loch am Boden und durch Erzeugen der Glas-
    909846/0929
    -2- ' 2919Q8Q
    mantelschicht durch Anordnen der bloßen Faser des Kernteile in dem am Boden des Tiegels vorgesehenen feinen Loch.
  3. 3. Verfahren
    nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmequelle zum Erwärmen und Strecken des Ausgangsmaterials für den Kern ein Elektroofen, ein Hochfrequenz-Induktionsofen, Laser oder ein Gasbrenner verwendet wird.
  4. 4. Verfahren
    nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß als Material für den Kern und den Mantel ein Quarzglas von hoher Reinheit verwendet wird.
  5. 5. Verfahren
    nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß als Material für den Kern und für den Mantel ein schmelzbares oxidhaltiges Glas verwendet wird, welches mindestens eins der Oxide von Germanium, Phosphor, Zinn, Niobium, Zirkon, Lanthanum, Fluor, Bor, Arsen, Magnesium, Kalzium, Titan, Gallium, Aluminium, Antimon, Tellur, Natrium, Lithium, Kalium und Blei enthält und in einer Menge von mehr als 0,1$ verwendet wird.
  6. 6. Verfahren
    nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichne t, daß als Glasmaterial für die Mantelschicht ein Material verwendet wird, welches eine niedrige Brechzahl und einen niedrigen Wärmedehnungskoeffizienten im Vergleich zum Glas für den Kernr eine geringere Viskosität als das Glas für den Kern und eine ausgezeichnete Affinität zum Kern hat.
    309846/0929 ORIGINAL JNSPECTED —
DE2919080A 1978-05-12 1979-05-11 Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser aus Kern und Mantel Ceased DE2919080B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5633478A JPS54147225A (en) 1978-05-12 1978-05-12 Production of optical fiber
JP5633578A JPS54147226A (en) 1978-05-12 1978-05-12 Production of optical fiber

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2919080A1 true DE2919080A1 (de) 1979-11-15
DE2919080B2 DE2919080B2 (de) 1981-07-09

Family

ID=26397279

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2919080A Ceased DE2919080B2 (de) 1978-05-12 1979-05-11 Verfahren zum Herstellen einer optischen Faser aus Kern und Mantel

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4249925A (de)
CA (1) CA1119409A (de)
DE (1) DE2919080B2 (de)
FR (1) FR2425411B1 (de)
GB (1) GB2023127B (de)
NL (1) NL174640C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0018704A1 (de) * 1979-02-22 1980-11-12 Corning Glass Works Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen eines Rohlings für optische Wellenleiter und eines Wellenleiters
DE3040188A1 (de) * 1979-10-25 1981-05-07 Nippon Telegraph & Telephone Public Corp., Tokyo Optische uebertragungsfaser und verfahren zur deren herstellung
DE19646623A1 (de) * 1996-11-12 1998-05-14 Alsthom Cge Alcatel Vorrichtung zum Aufbringen eines Beschichtungsmaterials auf eine optische Faser

Families Citing this family (43)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5717437A (en) * 1980-07-01 1982-01-29 Nec Corp Manufacture of optical fiber
FR2487811B1 (fr) * 1980-07-31 1985-07-26 France Etat Procede et installation de fabrication de fibres optiques en continu
US4351658A (en) * 1980-12-12 1982-09-28 Corning Glass Works Manufacture of optical fibers
IT1167852B (it) * 1981-03-24 1987-05-20 Stefano Sottini Dispositivo di trasmissione di radiazione laser di alta potenza che utilizza una fibra ottica a sezione variabile e suo procedimento di realizzazione
US4378985A (en) 1981-06-04 1983-04-05 Corning Glass Works Method and apparatus for forming an optical waveguide fiber
US4331463A (en) * 1981-06-22 1982-05-25 Gte Laboratories Incorporated Self-centering apparatus for making optical fibers
US4411638A (en) * 1981-08-27 1983-10-25 Dayco Corporation Belt tensioner and method of making the same
US4383843A (en) * 1981-09-16 1983-05-17 Western Electric Company, Inc. Methods of and apparatus for heating a preform from which lightguide fiber is drawn
US4396409A (en) * 1981-12-11 1983-08-02 Corning Glass Works Method of improving fatigue resistance of optical fibers
DE3380845D1 (en) * 1982-09-03 1989-12-21 Sumitomo Electric Industries Apparatus for coating optical transmission glass fibers
US4639079A (en) * 1982-09-29 1987-01-27 Corning Glass Works Optical fiber preform and method
FR2537731B1 (fr) * 1982-12-10 1986-01-17 Thomson Csf Procede de fabrication d'une fibre conservant la polarisation circulaire et dispositif mettant en oeuvre ce procede
GB2146321B (en) * 1983-09-03 1988-05-05 Stc Plc Optical fibre pulling tower
US6295844B1 (en) * 1983-09-22 2001-10-02 Danh C. Tran Apparatus and method for drawing glass fibers
FR2563826B1 (fr) * 1984-05-07 1991-08-30 Verre Fluore Sa Procedes de fabrication de fibres et de composants optiques en verres fluores et appareils destines a les mettre en oeuvre
US4531959A (en) * 1984-10-04 1985-07-30 Corning Glass Works Method and apparatus for coating optical fibers
EP0230959A3 (de) * 1986-01-21 1989-07-12 Energy Conversion Devices, Inc. Herstellung von auf Atommasse legiertes, synthetisches Material
US4752313A (en) * 1986-12-16 1988-06-21 Corning Glass Works Pultrusion process for fiber-reinforced composites
FR2624502B1 (fr) * 1987-12-10 1990-03-23 Comp Generale Electricite Procede de fabrication de fibre optique a resistance mecanique elevee par etirage sous forte tension
US4927515A (en) * 1989-01-09 1990-05-22 The Board Of Trustees Of The Leland Stanford Junior University Circular magnetron sputtering device
US5114738A (en) * 1990-07-20 1992-05-19 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Direct optical fiber glass formation techniques using chemically and/or physically removable filamentary substrates
DE4339077C2 (de) * 1993-11-16 1997-03-06 Rheydt Kabelwerk Ag Verfahren zum Ziehen einer optischen Faser und Vorrichtung zu dessen Durchführung
US9089928B2 (en) 2008-08-20 2015-07-28 Foro Energy, Inc. Laser systems and methods for the removal of structures
US9080425B2 (en) 2008-10-17 2015-07-14 Foro Energy, Inc. High power laser photo-conversion assemblies, apparatuses and methods of use
US9664012B2 (en) 2008-08-20 2017-05-30 Foro Energy, Inc. High power laser decomissioning of multistring and damaged wells
US9347271B2 (en) 2008-10-17 2016-05-24 Foro Energy, Inc. Optical fiber cable for transmission of high power laser energy over great distances
US10301912B2 (en) * 2008-08-20 2019-05-28 Foro Energy, Inc. High power laser flow assurance systems, tools and methods
US9244235B2 (en) 2008-10-17 2016-01-26 Foro Energy, Inc. Systems and assemblies for transferring high power laser energy through a rotating junction
US9027668B2 (en) 2008-08-20 2015-05-12 Foro Energy, Inc. Control system for high power laser drilling workover and completion unit
US9719302B2 (en) 2008-08-20 2017-08-01 Foro Energy, Inc. High power laser perforating and laser fracturing tools and methods of use
US8627901B1 (en) 2009-10-01 2014-01-14 Foro Energy, Inc. Laser bottom hole assembly
US9360631B2 (en) 2008-08-20 2016-06-07 Foro Energy, Inc. Optics assembly for high power laser tools
US9138786B2 (en) 2008-10-17 2015-09-22 Foro Energy, Inc. High power laser pipeline tool and methods of use
US8571368B2 (en) * 2010-07-21 2013-10-29 Foro Energy, Inc. Optical fiber configurations for transmission of laser energy over great distances
US9267330B2 (en) 2008-08-20 2016-02-23 Foro Energy, Inc. Long distance high power optical laser fiber break detection and continuity monitoring systems and methods
US9669492B2 (en) 2008-08-20 2017-06-06 Foro Energy, Inc. High power laser offshore decommissioning tool, system and methods of use
US9242309B2 (en) 2012-03-01 2016-01-26 Foro Energy Inc. Total internal reflection laser tools and methods
US8636085B2 (en) 2008-08-20 2014-01-28 Foro Energy, Inc. Methods and apparatus for removal and control of material in laser drilling of a borehole
WO2012024285A1 (en) 2010-08-17 2012-02-23 Foro Energy Inc. Systems and conveyance structures for high power long distance laster transmission
BR112013021478A2 (pt) 2011-02-24 2016-10-11 Foro Energy Inc método de perfuração de laser-mecânica de alta potência
WO2012116155A1 (en) 2011-02-24 2012-08-30 Foro Energy, Inc. Electric motor for laser-mechanical drilling
EP2715887A4 (de) 2011-06-03 2016-11-23 Foro Energy Inc Robuste und passiv gekühlte hochleistungslaser-glasfaserstecker und verwendungsverfahren dafür
US10221687B2 (en) 2015-11-26 2019-03-05 Merger Mines Corporation Method of mining using a laser

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1097716A (en) * 1964-03-23 1968-01-03 Saint Gobain Method of making optical filaments and optical filament devices
DE2159112A1 (de) * 1971-11-29 1973-05-30 Siemens Ag Verfahren zur herstellung von quarzstaeben fuer lichtleitfasern
DE2300013A1 (de) * 1972-01-03 1973-07-26 Corning Glass Works Verfahren zur herstellung optischer fasern
DE2530384A1 (de) * 1974-07-15 1976-01-29 Gte Sylvania Inc Automatische spitzenwertfarbregelschaltung
DE2654308A1 (de) * 1976-11-30 1978-06-01 Siemens Ag Doppeltiegelanlage zur herstellung von lichtleitfasern

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3125428A (en) * 1964-03-17 Uethod for coating silica rods
DE197811C (de) *
US3209641A (en) * 1960-02-15 1965-10-05 American Optical Corp Infra-red transmitting fibers formed of arsenic and sulphur
US3088297A (en) * 1960-06-01 1963-05-07 American Optical Corp Apparatus for drawing fibers
GB1049586A (en) * 1963-04-11 1966-11-30 Horizons Inc Improvements in or relating to glass fibres for optical devices
NL6601607A (de) * 1966-02-09 1967-08-10
FR1496223A (fr) * 1966-08-19 1967-09-29 Saint Gobain Procédé et dispositif pour la fabrication de fibres dites
US3540870A (en) * 1968-05-07 1970-11-17 Us Air Force Apparatus for drawing and coating quartz glass fibers
NL6901020A (de) * 1969-01-22 1970-07-24
GB1301409A (de) * 1971-02-08 1972-12-29
DE2512312C2 (de) * 1974-03-20 1984-09-13 Sumitomo Electric Industries, Ltd., Osaka Verfahren zum Beschichten einer optischen Lichtleitglasfaser
DE2419786B2 (de) * 1974-04-24 1979-09-06 Jenaer Glaswerk Schott & Gen., 6500 Mainz Lichtleiter
DE2545317A1 (de) * 1975-10-09 1977-04-14 Siemens Ag Lichtleitfaser mit schutzmantel und ummantelungsverfahren
DE2615534C3 (de) * 1976-04-09 1978-10-05 Jenaer Glaswerk Schott & Gen., 6500 Mainz Für die Nachrichtenübertragung geeignete Lichtleitfaser mit Gradientenprofil aus Mehrkomponentengläsern mit angepaßtem Ausdehnungskoeffizienten zwischen Glaskern und Glasmantel sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
AU3539878A (en) * 1977-04-29 1979-11-01 Int Standard Electric Corp Optical fibres
DE2727054A1 (de) * 1977-06-15 1978-12-21 Siemens Ag Verfahren zur herstellung eines glasfaserlichtleiters
US4126436A (en) * 1977-12-05 1978-11-21 Corning Glass Works Apparatus for minimizing drawn filament diameter variation
JPS5851900B2 (ja) * 1978-10-06 1983-11-18 日本板硝子株式会社 高耐水性の光伝送体用ガラス

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1097716A (en) * 1964-03-23 1968-01-03 Saint Gobain Method of making optical filaments and optical filament devices
DE2159112A1 (de) * 1971-11-29 1973-05-30 Siemens Ag Verfahren zur herstellung von quarzstaeben fuer lichtleitfasern
DE2300013A1 (de) * 1972-01-03 1973-07-26 Corning Glass Works Verfahren zur herstellung optischer fasern
DE2530384A1 (de) * 1974-07-15 1976-01-29 Gte Sylvania Inc Automatische spitzenwertfarbregelschaltung
DE2654308A1 (de) * 1976-11-30 1978-06-01 Siemens Ag Doppeltiegelanlage zur herstellung von lichtleitfasern

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0018704A1 (de) * 1979-02-22 1980-11-12 Corning Glass Works Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen eines Rohlings für optische Wellenleiter und eines Wellenleiters
DE3040188A1 (de) * 1979-10-25 1981-05-07 Nippon Telegraph & Telephone Public Corp., Tokyo Optische uebertragungsfaser und verfahren zur deren herstellung
DE19646623A1 (de) * 1996-11-12 1998-05-14 Alsthom Cge Alcatel Vorrichtung zum Aufbringen eines Beschichtungsmaterials auf eine optische Faser
US5976253A (en) * 1996-11-12 1999-11-02 Alcatel Device for applying a coating material to an optical fiber

Also Published As

Publication number Publication date
FR2425411A1 (fr) 1979-12-07
CA1119409A (en) 1982-03-09
NL174640B (nl) 1984-02-16
NL174640C (nl) 1986-05-16
DE2919080B2 (de) 1981-07-09
NL7903686A (nl) 1979-11-14
GB2023127A (en) 1979-12-28
GB2023127B (en) 1982-11-03
US4249925A (en) 1981-02-10
FR2425411B1 (fr) 1986-03-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2919080A1 (de) Verfahren zum herstellen einer optischen faser
DE2906070C2 (de) Verfahren zum Herstellen von optischen Wellenleitern
DE2660697C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Glas-Rohlings
DE69300600T2 (de) Verfahren zum Dotieren von porösen Glasvorformen.
DE2434717C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Glasfaser-Lichtleiters
DE2727054A1 (de) Verfahren zur herstellung eines glasfaserlichtleiters
CH656232A5 (de) Gegen unbefugte anzapfung geschuetzte, strahlungsbestaendige lichtleitfaser.
DE2945804C2 (de) Monomode-Lichtleitfaser
DE2313203B2 (de) Verfahren zur herstellung optischer wellenleiter aus glas
DE2833051A1 (de) Verfahren zur herstellung von glasteilen
DE2524335C2 (de)
CH641280A5 (de) Optische gradientenindex-faser grosser bandbreite und verfahren zu ihrer herstellung.
DE2538313B2 (de) Verfahren zur herstellung eines vorproduktes fuer die erzeugung eines optischen, selbstfokussierenden lichtleiters
DE69609846T2 (de) Optische Faser aus Chalcogenidglas
DE2358880B2 (de) Lichtleitfaser aus erschmolzenem Siliziumdioxid unter Verwendung von Dotierungsmaterial sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3036915A1 (de) Verfahren zur herstellung von rohlingen fuer lichtleitfasern
DE69209174T2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Vorform für optische Fasern
DE69212017T2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Glasvorform für optische Fasern
DE2730346C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Vorformlings für optische Glasfasern
DE2746418B2 (de) seiner Herstellung, aus ihm hergestellte optische Übertraglingsleitungen sowie Verfahren zum Herstellen einer optischen Übertragungsleitung
DE1967211C2 (de) Optische Glasfaser
DE2915325A1 (de) Verfahren zur herstellung optischer fasern mit abgestuftem brechungsindex
DE3008416A1 (de) Verfahren zur herstellung eines glasfaser-lichtleiters
DE69600434T2 (de) Verfahren zum Herstellen von einer, mit einem bei niedriger Temperatur schmelzendem Glaskern, optischen Faser
DE2447353B2 (de) Verfahren zum herstellen von lichtleitfasern

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8263 Opposition against grant of a patent
8235 Patent refused