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DE2918741A1 - Inspektionskatheter zur befestigung einer durch die vene eingefuehrten elektrode zum atrialen schrittmachen - Google Patents

Inspektionskatheter zur befestigung einer durch die vene eingefuehrten elektrode zum atrialen schrittmachen

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Publication number
DE2918741A1
DE2918741A1 DE19792918741 DE2918741A DE2918741A1 DE 2918741 A1 DE2918741 A1 DE 2918741A1 DE 19792918741 DE19792918741 DE 19792918741 DE 2918741 A DE2918741 A DE 2918741A DE 2918741 A1 DE2918741 A1 DE 2918741A1
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DE
Germany
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outer tube
catheter
vein
right atrium
electrode
Prior art date
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Application number
DE19792918741
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DE2918741C2 (de
Inventor
Tugumasa Fujiwara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2918741C2 publication Critical patent/DE2918741C2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • A61M25/01Introducing, guiding, advancing, emplacing or holding catheters
    • A61M25/09Guide wires
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
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Description

Die Erfindung betrifft einen Inspektionskatheter zum leichten und sicheren Fixieren einer durch die Vene eingeführten Elektrode an der optimalen Stelle im rechten Vorhof, um Arrhythmie durch elektrische Stimulierung des betroffenen Herzens zu behandeln.
Zu Schrittmachern der Art, bei der Elektroden, welche rhythmische elektrische Reize übertragen, im Vorhof fixiert werden müssen, gehören der P-synchronisierte Schrittmacher, der bifokale Belastungsschrittmacher, der Schrittmacher mit konstanter Impulsrate, der Belastungsschrittmacher und der radiofrequenz-gesteuerte Vorhofschrittmacher.
Die Elektroden zur Übertragung elektrischer Reizpulse von Schrittmachern zum Vorhof werden verbreitet nach der Methode ihrer Fixierung in zwei Gruppen eingeteilt: Myocardiale Elektroden, %ielche durch Brustwandöffnung fixiert werden, und mit denen elektrische Reize epikardial ausgelöst werden können, und durch die Vene eingeführte Elektroden, welche fixiert werden, nachdem sie durch einen Schnitt in der subklavikularen Vene eingeführt werden, und mit welchen elektrische Reize endokardial ausgelöst werden können. Bei myokardialen Elektroden kann es leicht zu opex-ativen Zwischenfällen kommen; deshalb sind sie nicht geeignet für ältere Patienten und Risikopatienten, die eine Operation nicht aushalten. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uethode der endokardialen Reizung durch die Verwendung einer durch, die Vene eingeführten Elektrode.
Unter den Verfahren, die bis jetzt für die Fixierung von Elektroden im rechten Vorhof durch die Vene entwickelt worden sind, sind beispielsweise die, bei denen eine J-förmige Zuleitung oder eine ankerförmige Elektrode in den Anhang des rechten Vor— hofs eingeführt werden und solche, bei denen durch die Vene eine Elektrode in den Koronarsinus eingeführt wird. Da die Elektroden nicht mit dem Endokard vernäht sind, besteht bei all
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diesen konventionellen Methoden die Möglichkeit, dass die Elektroden sich von den Stellen des Endokards entfernen, an denen sie urspriing-lich fixiert worden waren, was zur Folge hat, dass die Schrittmacher die notwendigen schrittmachenden und fühlenden Funktionen nicht mehr ausführen«
Der Erfinder hat deshalb klinische Versuche unternommen, um einen Weg zu finden, die oben beschriebenen konventionellen Methoden zu verbessern. Aufgrund der Ergebnisse der klinischen Versuche hat der Erfinder eine Methode zur sicheren Fixierung der durch die Vene eingeführten Elektrode an der optimalen Stelle im rechten Vorhof ausgearbeitet, mit der das im gegebenen Fall notwendige atriale Schrittmachen durchgeführt werden kann. Auf der 30. Generalversammlung der Japanischen Gesellschaft für Thoraxoperationen am 25.9.1977 hat der Erfinder die Methode veröffentlicht. Diese Me-thode wurde weiterhin in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht, speziell in den Ausgaben vom Februar 1978 und August 1978 der Zeitschrift "Japanese Journal of Thoracic Surgery" und im "Journal of the Japanese Association for Thoracic Surgery", Vol. 26, Nr. 8.
Das Wesentliche der Veröffentlichung ist folgendes: In der subklavikularen Grube eines Patienten wird ein Hautschnitt durchgeführt und die rechte Kopfvene freigelegt. Ein Inspektionskatheter zur Messung des Potentials wird durch die Vene in den rechten Vorhof geführt. Der rechte Vorhof wird mit dem eingeführten Katheter untersucht, um die optimale Stelle für eine permanente Elektrode festzustellen, indem die Reizschwellen und endokardialen Potentiale an der Vorder- und den Seitenwänden des rechten Vorhofs gemessen werden. Wenn die optimale Stelle gefunden ist, wird die durch die Vene eingeführte Elektrode herausgezogen. Dann wird auf die gleiche Art die Elektrode in den rechten Vorhof eingeführt und unter Kontrolle durch Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen an die vorher bestimmte optimale Stelle gebracht und an dieser Stelle fixiert.
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Bex dieser Technik wird die Fixierung der durch die "Vene eingeführten Elektrode im !-echten Vorhof auf Basis der konventionellen Methode durchgeführt, wie man si© zur Fixierung der Elektrode im der rechten Kammer beim vemtri— kularen Selarittmachen airawomdet. Leider «erfordert diese Methode mehr Zeit und Mühe und grösseres operatives Gesciiiclk»
Eine MfgaläG der vorliegendem Erfindung ist es deshalb, einem Xaaspelctxomslcaiblietear zur einfachem Fixierung1 der durch die ¥ene eingeführtem Elektrode an der optimalen Stelle zu schaffen, welcher Triel von der beim atarialen SdirittKiaclken für die Fixierung der Elektrode im JEndoilcard !benötigten Zeit und Mühe einspart ·
TJm die der vorliegenden Erfindung gestellte Aufgabe zu. lösen, wird ein Verfahren geschaffen, das die folgenden Schritte umfasst s
- Einführen eines Inspektionskatheters in den rechten "Vorhof, wobei der Inspelctionskatheter mit einem verschiebbaren, eingebauten Führungsdraht versehen ist, um das Endokard des rechten Vorhofs zu untersuchen und die optimale Position für eine durch die Vene eingeführte Elektrode zu bestimmen,
- Veranlassen, dass der Führungsdraht aus dem Inspelctionskatheter herausgedrückt Avird, wobei er eine Schlinge im rechten Vorhof bildet,
- Einstechen mit einer doppelgängigen Nadel durch die Brustwand in Richtung der Schlinge des Führungsdrahtes,
- Durchführen eines Einzieh-Stahldrahtes (induction steel wire) durch die doppelgängige Nadel, bis der Anfang des Drahtes durch die Schlinge in das Innere des rechten Vorhofs eindringt ,
- Ziehen des Führungsdrahtes, wodurch bewirkt wird, dass er sich rund zusammenzieht und das durchgesteckte Ende des Stahldrahtes fest greift,
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— vollständiges Zurückziehen des Inspektionskatheters mit dem Ende der zusammengezogenen Schlinge des Führungsdrahtes,
- Ersetzen des Inspektionskatheters durch eine durch die Vene einzurührende Elektrode,
- Ziehen am hinteren Ende des Stahldrahtes, der an der äusseren, freien Seite dex· doppelgängigen Nadel, die durch die Brustwand gestochen ist, verbleibt, bis die durch die Vene eingeführte Elektrode in das Endokard des rechten Vorhofs gebracht ist,
— woran anscliliessend ein Wundzwirn, der an der durch die Vene eingeführten Elektrode befestigt ist, ganz bis durch die Haut herausgezogen und mit dem Unterhautgewebe vernäht wird, so dass die Elektrode fest auf dem Endokard des rechten Vorhofs befestigt bleibt.
Obwohl dieses Verfahren vom Chirurgen eine fortgeschrittene Operationstechnik während des Prozesses erfordert, in welchem der Inspektionskatheter, der dazu bestimmt ist, das endokardiale Potential zu messen, in den rechten Vorhof eingeführt wird, und mit ihm gearbeitet wird, um das Endokard des rechten Vorhofs zu untersuchen und die optimale Position für die permanente, durch die Vene eingeführte Elektrode zu finden, hat es den Vorteil, dass, wenn einmal die optimale Stellung bestimmt ist, die Fixierung der durch die Vene eingeführten Elektrode mit einer relativ einfachen Technik erreicht werden kann, die Stufe, die durch die Vene eingeführte Elektrode erneut zur vorher bestimmten optimalen Position zu führen und sie in der optimalen Position zu befestigen, die sich als die schwierigste Arbeit mit konventioneller Operationstechnik herausgestellt hat, nicht mehr erforderlich ist und die Möglichkeit, dass der Patient einem Operationszwischenfall ausgesetzt ist, minimiert wird.
Das Verfahren kann durchgeführt werden, indem man einen Inspektionskatheter, welcher aus einem schlanken, äusseren Rohr und einem in das äussere Rohr verschiebbar eingebauten Führungsdraht,
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dear am vorderen Ende des Rohres befestigt ist, besteht und eine doppelgängige Nadel verwendet, welche geeignet ist, einen doppelten, gefalteten Einzieh—Stahldraht in den rechten Vorhof einzuführen.
Die anderen Aufgaben und charakteristischen Merlanale der vorliegenden Erfindung sind aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung - unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen - ersichtlich.
Fig. 1 ist ein teilweise im Schnitt gezeigter Überblick einer erfindungsgemässen bevorzugten Ausführung des Inspektionskatheters zur Bestimmung des endokardialen Potentials.
Fig. 2 und Fig. 3 sind Teilansichten, welche im Detail die Spitze des Katheters nach Fig. 1 im Zustand, nachdem und bevor der Führungsdraht eine Schlinge bildet, zeigen.
Fig. h ist eine vergrösserte Teilansicht des Endteils des Katheters nach Fig. 1.
Fig. 5 bis 12 sind erläuternde Skizzen, welche die Schritte beim Arbeiten nach dem erfindungsgemässen Verfahren zur Fixierung der durch die Vene eingeführten Elektrode im rechten Vorhof in der Reihenfolge zeigen, in welcher sie durchlaufen werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Fixierung einer durch die Vene eingeführten Elektrode beim atrialen Schrittmachen erfordert die Verwendung eines Inspektionskatheters, welcher zur Bestimmung des endokardialen Potentials gestaltet 1st, sowie einer durch die Vene eingeführten Elektrode, welche zur dauerhaften Fixierung auf dem Endokard des rechten Vorhofs ausgestaltet ist, einer doppelgängigen Nadel, welche geeignet ist, durch die Brustwand in den rechten Vorhof gestochen zu werden, und eines doppelten, gefaltenen Einzieh-Stahldrahtes.
Als erstes wird der Inspektionskatheter, der für die Messung des endokardialen Potentials bestimmt ist - unter Bezugnahme auf
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Fig. 1 bis Fig. h — beschrieben»
Dieser Katheter 1 wird zu dem Zweck verwendet, die optimale Position für die Fixierung der durch die Vene eingeführten Elektrode im rechten Vorhof* dadurch zu bestimmen, dass die Reizschwelle durch versuchsweisen Kontakt mit der vorderen und den seitlichen Wänden des rechten Vorhofs festgestellt wird, und dass das endokardiale Potential gemessen wird, Wie gezeigt, besteht der Inspektionskatheter aus einem langen, schlanken, äusseren Rohr 2 und einem biegsamen Führungsdraht 3» der verschiebbar durch das äussere Rohr geführt wird, wobei das vordere Ende des Führungsdrahtes 3 mit dem vorderen Ende des äusseren Rohrs verbunden ist. Wenn der hintere Teil 31 des Führungsdrahtes 31 der aus dem hinteren Ende des äusseren Rohres heraussteht, in der gleichen Weise wie bei einem Drahtauslöser für eine Kamera in das äussere Rohr hineingedrückt wird, wird der vordere Teil des Führungsdrahtes 3 aus dem vorderen Ende des äusseren Rohrs herausgedrückt. Innerhalb des Führungsdrahtes bietet ein feiner Stahldraht 3b von innen eine Stütze für ein Hüllrohr eines aufgewickelten Drahtes 3a und hilft dazu, dass das Hüllrohr 3a weich im äusseren Rohr 2 gleitet, wenn der Katheter in Aktion tritt. Der feine Stahldraht 3b hat ferner die Aufgabe, die Schlinge h offen zu halten, welche der Führungsdraht J ausserhalb des vorderen Endes des äusseren Rohrs 2 bildet, wenn der hintere Teil des Führungsdrahtes in das äussere Rohr gedrückt wird.
Ein zäher, sehr dünner Faden 6 wird durch die Öffnung im schräg abgeschnittenen Ende 5 des äusseren Rohrs 2 und ein Loch 51» welches unmittelbar hinter der Basis des abgeschnittenen Endes 5 gebohrt ist, geführt, und die anderen Enden dieses dünnen Fadens 6 werden mit dem vorderen Ende des Hüllrohrs 3a fest verbunden. Die vorderen Enden des äusseren Rohrs 2 und des Führungsdrahtes 3 werden in der eben beschriebenen Weise miteinander verbunden. An den hinteren Enden des äusseren Rohrs 2 und des Führungsdrahtes 3 können Druckstücke 7 und 8 vorgesehen werden, ähnlich denen an einem Drahtauslöser für eine Kamera, um die
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Handhabung des Inspelctionslcatheters zu erleichtern. Die Druckstüeke 7 und S sind iwiins-ichenswerifcenteise aus Plastik gemacht;, um das Anhaften -yon Blut ausziaschliessen,»
Wenn das hfunröere HiDfLe 3* des Führungsdraht es 3» der aus dem !hinteren Ende des äusseren Solars .2 heraus steht,, gegen das hinfoeare Ende des äusseren Rohrs iieramtergedrückt wird, wird der vordere Teil des Führungsdraht; es 3 so heraus ge drückt,, dass er sich am vorderen JSnde des äusseren -Rohrs !zuriiclcfaltet, weil das vordere Saide des Fiährungsdrahites 3 clmarch einen Faden 6 mil; der Basis des schräg geschnittenen Endes 5 'des ausseren Rohrs fest verbunden ist, was den Fifhruiagsdraht 3 dazu "vearanlassi;, ausserlalb des vorderen Teils des äaasseren Rohrs eine Schlinge -vom einer Cüarösse zu hilden, die dem Mass entspricht 3 iio. dem der hintere Teil 3 s gedrückt TKrird» ¥emi der hintere Teil 3* aus dem hinterem !Ende des äusseren Rohrs herausgezogen wird, nachdem der Führungsdraht die Schlinge gebildet hat, zieht sich der aiisssn "befindliche "vordere Teil des 3riihrungsdrahtes in das vordere Ende des äusseren Rohrs zurück, und die Schlinge h wird schrittweise kleiner und verschwindet schliesslich. Das schräg geschnittene Ende 5» das am vorderen Ende des äusseren Rohrs ausgebildet ist, erleichtert die Ausbildung der oben erwähnten Schlinge des Führungsdrahtes und das weiche Zusammenziehen der gebildeten Schlinge. Der Abschluss des Endes ist so ausgebildet, dass er ein leichtes Einführen des Katheters durch ein Loch, das in die Vene geschnitten wird, auf dem Weg über die Kopfvene in den rechten Vorhof gestattet. Was am Abschluss des Endes des äusseren Rohrs besonders wichtig ist, ist die Tatsache, dass das vordere Ende des Führungsdrahtes an einer Seite des vorderen Endes des äusseren Rohrs festgebunden ist. Wenn der Führungsdraht 3 aus einem Hüllrohr 3a und einem feinen Stahldraht 3b, der durch das Hüllrohr geführt ist, besteht, und das vordere Ende des feinen Stahldrahtes 3t> an dem Hüllrohr 3a befestigt ist, wie im Falle der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform, kann die Bildung der Schlinge und das Zusammenziehen der gebildeten Schlinge dadurch erleichtert werden, dass das vordere Ende des feinen Stahldrahtes
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ein wenig hinter dem vorderen Ende des Hüllrohrs am Hüllrohr befestigt wird, so dass der vordere Endteil des Führungsdrahtes allein aus dem Hüllrohr gebildet wird und deshalb grosse Freiheit zum Biegen, besitzt.
Der Inspektionskatheter ist an der Aussenseite des vorderen Endteils des äusseren Rohrs 2 mit einem Paar Elektroden 9a und 9h versehen. Diese Elektroden 9a und 9b können beispielsweise dadurch gebildet werden, dass leitende Stücke eng auf die äussere Oberfläche des äusseren Rohrs 2 gebunden werden. In der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform führen Leitungsdrähte 10a, 10b, die jeweils mit den Elektroden 9a, S\> verbunden sind, in der Wand des äusseren Rohrs 2 nach hinten und werden aus dem hinteren Ende des äusseren Rohrs 2 herausgezogen. An den hinteren Enden der Leitungsdrähte 10a, 10b können geeignete Verbindungsklemmen 11a, 11b angebracht sein, um den elektrischen Kontakt mit einem Messinstrument herzustellen. Die oben erwähnten Leitungsdrähte 10a, 10b müssen nicht notwendigerweise in der Wand des äusseren Rohrs 2 verlaufen. Sie können auch auf der äusseren Oberfläche des äusseren Rohrs oder innerhalb des hohlen Inneren des äusseren Rohrs in einer solchen Weise geführt werden, dass sie das Gleiten des Führungsdrahtes nicht behindern. Die Teile der Leitungsdrähte 10a, 10b, die aus dem hinteren Ende des äusseren Rohrs herausgezogen sind, können mit einem Isoliermantel umhüllt sein, und die Stellen, wo die Leitungsdrähte aus dem hinteren Teil des Führungsrohrs austreten, können mit einem Isolierband 10 bedeckt sein, je nachdem, wie die Situation es erfordert.
Die Fixierung der Schrittmacherelektroden am Endokard des rechten Vorhofs eines Patienten mittels des erfindungsgemässen Inspektionskatheters wird nach dem folgenden Verfahren durchgeführt:
Wie oben beschrieben, wird ein lokaler Einschnitt direkt unter der Kitte des Schlüsselbeins des Patienten durchgeführt, und der Katheter 1 wird durch die subklavikulare Vene in den rechten Vorhof RA eingeführt, bis die oben erwähnten Elektroden 9a, 9b,
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die am vorderen Ende des aus s er en Rohrs 2 angebracht sind, mit dem Endokard des rechten Vorhofs RA in Kontakt kommen (Fig, 5)· Die hinteren Enden der Leitungsdrähte 10a, 10b sind mit einem externen Instrument zur Messung des endokardialen Potentials des rechten Vorhofs verbunden. Ferner sind die hinteren Enden der Leitungsdrähte 10a, 10b mit einem extrakorporalen Schrittmacher verbunden, damit elektrischer Strom in den rechten Vorhof gebracht werden kann, und die elektrische Reizschwelle des rechten Vorhofs gemessen werden kann. Die Messung des endokardialen Potentials und die Messung der elektrischen Reizschwelle werden fortgesetzt, während der vordere Teil des Katheters im Inneren des rechten Vorhofs herumbewegt wird, und die Elektroden 9a, 9b nacheinander in Kontakt mit verschiedenen Stellen des Endokards des rechten Vorhofs gebracht werden. Auf diese Weise wird die optimale Position für die Fixierung der Schrittmacherelektroden bestimmt.
Nachdem die optimale Position bestimmt ist, wird die Bewegung des Katheters eingestellt, und das vordere Ende des Katheters wird in der optimalen Position gehalten. Dann wird der hintere Teil des Führungsdrahtes 3 in. das äussere Rohr 2 hinuntergedrückt, so dass der vordere Teil des Führungsdrahtes wie oben beschrieben eine Schlinge h gewünschter Grosse am vorderen Ende des äusseren Rohrs im rechten Vorhof bildet (Fig. 6), Daraufhin wird ein Haut schnitt von etwa 2 cm am rechten Rand des Brustbeins im vierten Zwischenrippenraum vorgenommen. Durch diesen Hautschnitt wird unter röntgenoskopischer Kontrolle eine doppelgängige Nadel 12 in Richtung auf die Mitte der Schlinge k gestochen, die der Führungsdraht im rechten Vorhof bildet, bis das vordere Ende der Nadel eine Stelle kurz vor der Schlinge erreicht.
Danach wird' ein doppelter, gefalteter Einzieh-Stahldraht 13, der für die Fixierung der Schrittmacherelektroden verwendet wird, mit dem gefalteten Ende voran in die doppelgängige Nadel 12 eingeführt, bis das gefaltete Ende des Einzdeh-Stahldrahtes
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in der Nähe des Mittelpunkts durch die Schlinge 4 im rechten Vorhof gegangen ist. Danach wird der Führungsdraht 3 aus dem äusseren Rohr 2 herausgezogen, so dass sich die Schlinge 4 zusammenzieht. Schliesslich wird der Führungsdraht 3 durch das vordere Ende des äusseren Rohrs zurückgezogen, was dazu führt, dass der Einzieh-Stahldraht 13 fest zwischen den vorderen Enden des Führungsdrahtes 3 und des äusseren Rohrs 2 gefasst ist (Fig. 8). Dann wird der Katheter vollständig aus der subklavi— kularen Vene herausgezogen (Fig. 9), so dass das festgehaltene Ende des Einzieh-Stahldrahtes 13 aus dem Körper herausgezogen wird. An dieser Stelle wird der Katheter vom Einzieh-Stahldraht 13 gelöst. Nun wird das vordere Ende einer endokardialen Zuleitung l4·, an deren Oberfläche am vorderen Ende an exponierter Stelle eine durch die Vene einführbare Elektrode angebracht ist, mit einem Nähfaden mit dem Einzieh-Stahldraht verbunden'(Fig. lo), und das hintere Ende des Einzieh-Stahldrahtes 13» das aus dem freien Ende der doppelgängigen Nadel 12 heraussteht, wird aus der Nadel 12 herausgezogen, so dass die endokardiale Zuleitung l4· ins Innere des rechten Vorhofs gezogen wird (Fig. ll). Als Folge des Ziehens am Einzieh-Stahldraht 13 wird der Einzieh-Stahldraht zuerst aus der doppelgängigen Nadel 12 herausgezogen, dann wird ein Teil des Fadens I5 aus der Nadel 12 herausgezogen. Kurz darauf, wenn das vordere Ende der endokardialen Zuleitung l4', das an den Nähfaden angebunden ist, auf das vordere Ende der doppelgängigen Nadel 12, die in den Hohlraum des rechten Vorhofs hineinreicht, stösst, wird der Zug des Fadens 15 durch die doppelgängige Nadel 12 gestoppt. An diesem Punkt wird die doppelgängige Nadel 12 aus dem Körper des Patienten herausgezogen. Dann wird der Faden 15 mit dejn 'Unterhautgewebe am rechten Rand des Brustbeins im vierten Zwischenrippenraum vernäht. Ein Schrittmacher 16, der mit dem Ende der endokardialen Zuleitung 14* verbunden ist, wird in die Brustwand implantiert (Fig. 12).
Da der Inspektionskatheter 1 die Schlinge an der vorher bestimmten optimalen Position bildet, und die doppelgängige Nadel 12
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in Richtung auf den Mittelpunkt der Schlinge gestochen kommt die durch die Vene eingeführte Elektrode 1%., die ara deren Ende der emdokardialen Zuleitung lk1 sitzt, welche den Einzieh— Stahldraht 13 und den Ifähfaden 15 gezogen wurde land in !Collision ait dem -vorderen Ende der doppelg-ängigem Badel gebracht wurde9 koasepienteriieise aa oder nahe &<B3? vorher dmurch den Inspektionslkatheter bestimmten (optimalen Position, milfc dem Endoikard des rechten Vorhofs in Kontakt,
Erfindungsgemiäss können deshalb die durch die TTeaie Elektroden des Schrittmachers in der optlamalen Posilbioia fixiert werden., is-elclie Troa?her aiii" dem Endokard des rechten ¥brlho:fs bestimmt iretrde, indem man die Elektroden 9a» 9to am -vorderen Ende des äusseren Rohrs 2 so nahe wie möglich anbringt« Da die Bestimmung der optimalen Position für die Fixierrung der durch die Vene eingeführten Elektrode und die Fixierung der durch die Vene eingeführten Elektrode an dieser vorher bestimmten optimalen Position dadurch bewerkstelligt werden, dass der Inspektions— katheter nur einmal in den rechten Vorhof eingeführt wird, können die für die Anbringung eines Schrittmachers notwendige Zeit und Mühe erfindungsgemäss merklich verringert werden.
Mit dem erfindungsgemässen Katheter kann also ein Verfahren zur Fixierung einer durch die Vene eingeführten Elektrode eines atrialen Schrittmachers im rechten Vorhof durchgeführt werden, das die folgenden Schritte beinhaltet:
- Einführen eines Inspektionskatheters in den rechten Vorhof eines Patienten, wobei der Inspektionskatheter besteht aus einem schlanken, äusseren Rohr und einem Führungsdraht, der verschiebbar in das aussere Rohr eingebaut ist und mit dem vorderen Ende des äusseren Rohrs verbunden ist,
- Handhaben des eingeführten Katheters, um das Endokard des rechten Vorhofs zu untersuchen und die optimale Position für die durch die Vene eingeführte Elektrode zu finden,
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- Bewirken, dass der Führungsdraht nach der Feststellung der optimalen Position aus dem vorderen Ende des aus s er en Rohrs herausgedrückt wird und eine Schlinge im rechten Vorhof "bilden kann,
■ Stechen einer doppelgängigen Nadel durch die Brustwand in Richtung der vom Führungsdx-aht gebildeten Schlinge, bis das vordere Ende der Nadel eine Stelle direkt vor der Schlinge erreicht,
■ Einführen eines doppelten, gefalteten Einzieh-Stahldrahtes {induction steel wire) durch die doppelgängige Nadel mit dem gefalteten Ende voran, bis das gefaltete Ende des Einzieh-Stahldrahtes durch die Schlinge im rechten Vorhof durchgeführt ist,
Zurückziehen des Führungsdrahtes durch das äussere Rohr, um die Schlinge zusammenzuziehen und schliesslich das eingeführte Ende des Einzieh-Stahldrahtes fest zu packen, und vollständiges Herausziehen des Inspektionskatheters zusammen mit dem Einzieh-Stahldraht, der fest am Ende des äusseren Rohrs gefasst ist, aus dem Körper des Patienten,
Trennen des Inspektionskatheters vom Einzieh-Stahldraht, Anbinden eines Nähfadens, der am vorderen Ende einer durch die Vene einführbaren Elektrode angebracht ist, an das vordere Ende des Einzieh-Stahldrahtes und Herausziehen der äusseren Enden des Einzieh-Stahldrahtes, die an der äusseren Seite der doppelgängigen Nadel herausschauen, so dass die durch die Vene einführbare Elektrode in das Innere des rechten Vorhofs gezogen wird und Herausziehen des Nähfadens aus der doppelgängigen Nadel,
Entfernen der doppelgängigen Nadel aus der Brustwand und anschliessendes Vernähen des Nähfadens mit dem subkutanen Gewebe, und dabei Fixieren der durch die Vene eingeführten Elektrode im Endokard des rechten Vorhofs.
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In der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform wird ein Paar Elektroden 9a, 9b verwendet, und die Messung des endokardialen Potentials sowie der Reizschwelle wird dadurch durchgeführt, dass die Verbindung der Leitungsdrahte 10a, 10b in geeigneter Weise umschaltet. Statt dessen können zwei Paare Elektroden eingebaut werden, eines für die Messung des endokardialen Potentials und das andere Paar für die Messung der Reizschwelle.
Obwohl die vorliegende Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert worden ist, ist sie nicht auf diese bevorzugte Ausführungsform begrenzt, sondern kann in verschiedenen Modifikationen durchgeführt werden, ohne dass man sich vom Erfindungsgedanken entfernt.
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Leerseife

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    /1·!Xnspektionskatheter zur Befestigung einer durch die Vene eingeführten Elektrode eines atrialen Schrittmachers im rechten Vorhof, wobei der Inspektionskatheter aus einem langen, schlanken äusseren Rohr und einem Führungsdraht besteht, welcher länger ist als das äussere Rohr, und der verschiebbar durch das äussere Rohr geführt ist, wobei sein vorderes Ende mit dem vorderen Ende des äusseren Rohrs verbunden ist, so dass, wenn der hintere Teil des Führungsdrahts, der aus dem hinteren Ende des äusseren Rohrs heraussteht, in das äussere Rohr hineingedrückt wird, der vordere Teil des Führungsdrahts aus dem vorderen Ende des äusseren Rohrs herausgedrückt wird und dabei eine Schlinge bilden kann, um einen doppelten, gefalteten Einzieh-Stahldraht zu greifen, der dazu dient, eine durch die Vene eingeführte Elektrode in den rechten Vorhof zu führen, wobei das äussere Rohr auf der äusseren Oberfläche an seinem vorderen Ende mit wenigstens einem Paar Elektroden versehen ist, die mit den leitenden Enden von Leitungsdrähten verbunden sind, welche zum hinteren Ende des äusseren Rohres führen.
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    /2
    MANlTZ · FINSTERWALD HEYN · MORGAN 6000 MÖNCHEN 22 · ROBERT-KOCH-STRASSE 1 · TEL (089) 22 42 11 · TELEX 05-29672 PATMF
    DIPL-ING. W. GRAMKOW · 7000 STUTTGART SO (BAD CANNSTATT) · SEELBERGSTR. 23/25 · TEL. (07 11) 56 72 61 ZENTRALKASSE BAYER VOLKSBANKEN · MÜNCHEN · KONTO-NUMMER 7270 ■ POSTSCHECK; MÖNCHEN 77062-805
    ORIGINAL INSPECTED
  2. 2. Inspektionskatheter nach Anspruch 1, wobei die Leitungsdrähte, die mit den leitenden Enden der Elektroden verbunden sind, in der Wand des äusseren Rohres nach hinten führen und am hinteren Ende des äusseren Rohres aus der Wand austreten, so dass sie mit externen Polen verbunden werden.
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DE2918741A 1978-10-18 1979-05-09 In den rechten Vorhof des Herzens transvenös einführbarer Katheter mit verschiebbarem Draht Expired DE2918741C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP12726678A JPS5554963A (en) 1978-10-18 1978-10-18 Catheter that fix pacemaker electrode into atrium

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Publication Number Publication Date
DE2918741A1 true DE2918741A1 (de) 1980-04-24
DE2918741C2 DE2918741C2 (de) 1985-10-03

Family

ID=14955759

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