DE2915479A1 - Servolenkung zur bedienung von fahrzeugraedern - Google Patents
Servolenkung zur bedienung von fahrzeugraedernInfo
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Description
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Dipl.-Chern. Dipl.-Ing
E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. Leiser
Ernsbergerstrasse 19
8 München 60
12. April 1979
TRW INC.
23555 Euclid Avenue
Cleveland, Ohio 44117 /V.St.A.
Unser Zeichen: T 3238
Servolenkung zur Bedienung von Fahrzeugrädern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Servolenkung zur
Bedienung von Fahrzeugrädern und betrifft insbesondere
eine Dichtung für einen Servomotor zum Antrieb der Servolenkung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die
ein Durchtreten eines Hochdruckfluids aus einer Zylinderkammer in das fluiddurchlässige Motorgehäuse verhindert.
Ein bekannter Antrieb umfaßt ein Aluminiumgehäuse, das einschiebbar in einer rohrförmigen Zylinderwand aufgenommen
wird. Das Gehäuse wirkt mit der Zylinderwand zur
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"" D —
teilweisen Begrenzung der Zylinderkammer zusammen. Um
eine Leckage des Hochdruckfluids aus der Zylinderkammer
zu verhindern, ist zwischen einem Ende des Gehäuses und einer Zahnstange, die sich durch die Zylinderkammer erstreckt,
eine ringförmige Dichtung vorgesehen. Zwischen dem Gehäuse und der Zylinderwand ist eine aus einem 0-Ring
bestehende Dichtung vorgesehen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist,eine neue,verbesserte Dichtung
für einen Servomotor zum Antrieb einer Servolenkung der eingangs genannten Art zu schaffen, die wirksam eine
Leckage zwischen einer Zahnstange und einem Gehäuse und zwischen einer rohrförmigen Zylinderwand und dem Gehäuse
verhindert.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine neue,verbesserte
Dichtung für den Servomotor zum Antrieb einer Servolenkung geschaffen. Die Dichtung hat einen Hauptabschnitt, der in
einem Hohlraum für die Dichtung am Ende eines Gehäuses angeordnet ist und zur Verhinderung einer Leckage zwischen
dem Gehäuse und der Zahnstange mit dem Gehäuse und der Zahnstange dichtend in Eingriff steht. Die Dichtung ist
weiter mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flanschabschni tt versehen, der mit einer inneren Fläche der Zylinderwand
zur Vermeidung einer Leckage zwischen der Zylinderwand und dem Gehäuse dichtend in Eingriff steht.
Die Dichtung umfaßt einen von einem ringförmigen Verstärkungsteil getragenen Körper aus einem elastischen Polymer.
Dieses ringförmige Verstärkungsteil hat einen Hauptabschnitt, der in dem Hauptabschnitt der Dichtung angeordnet
ist und die Dichtung wirksam in einem in dem Ge-
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häuse ausgebildeten Hohlraum für die Dichtung festlegt.
Das Verstärkungsteil erstreckt sich radial nach außen in den Flanschabschnitt der Dichtung, um die Dichtung
mit der Innenseite der Zylinderwand in Eingriff zu halten. Das Verstärkungsteil verhindert eine übermäßige
Deformation der Dichtung unter dem Einfluß der relativ hohen Fluiddrücke in der Zylinderkammer.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Teilansicht einer Servolenkung mit der erfindungsgemäßen Dichtung;
Fig. 2 eine geschnittene Teilansicht einer bekannten Dichtung in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 eine geschnittene Teilansicht entsprechend der von Fig. 2 mit der erfindungsgemäßen Dichtung
in vergrößertem Maßstab; und
Fig. 4 eine geschnittene Teilansicht der erfindungsgemäßen Dichtung in entspanntem Zustand vor Einbau
in den Servomotor, in vergrößertem Maßstab.
In Fig. 1 ist eine Servolenkung 20 gezeigt, die mit einem Paar lenkbarer Fahrzeugräder in bekannter Weise mittels
Spurstangen 22 und 24 verbunden ist. Die Servolenkung 20 umfaßt einen Servomotor 26 mit einem kreisförmigen,
in einer zylindrischen Zylinderkammer 30 angeordneten Kolben 28. Der Kolben 28 ist fest mit einer zylindrischen
Zahnstange 32 verbunden, auf der sich eine in Längsrichtung erstreckende Reihe Zähne 34 angeordnet ist.
Die gegenüberliegenden Enden der Zahnstange 32 sind mittels Kugelgelenken 36 und 38 mit den Spurstangen 22 und
24 verbunden.
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In einem Gehäuse 44 aus Aluminiumguß ist zur Steuerung des Servomotors 26 ein Ventil 42 angeordnet. Das Ventil
42 umfaßt einen Eingang 46, der mit einem drehbaren Lenkrad (nicht gezeigt) verbunden ist und einstückig mit
einem inneren Ventilteil 48 ausgebildet ist. Aufgrund der Drehung des Eingangs 46 wird von einer Leitung 50
über das Ventil 42 Druckfluid zu einer der mit dem Servomotor 26 verbundenen Leitungen 52 oder 54 geleitet. Die
andere der zwei Leitungen 52 oder 5 4 wird über das Ventil 42 zu einer rückführenden Abflußleitung 58 entleert.
Der relativ hohe, dem Servomotor 26 zugeführte Fluiddruck bewirkt aufgrund einer Bewegung des Kolbens 28 und
der Zahnstange 32 eine Bewegung der Räder des Fahrzeugs und eine Drehung eines Ritzels oder Zahntriebs 60.
Der Zahntrieb 60 wirkt mit dem Ventil 42 zur Rückführung in den nicht betätigten Zustand zusammen, wenn die
lenkbaren Fahrzeugräder in einem der Drehung des Eingangs 46 entsprechenden Maß ausgelenkt wurden. Es sei darauf
hingewiesen, daß, obwohl die Zahnstange 32 anfänglich unter dem Einfluß der mittels des Servomotors 26 aufgebrachten
Kräfte bewegt wurde, die Antriebskräfte ebenfalls direkt mittels des Zahntriebs 60 in bekannter Weise
übertragen werden können. Da die allgemeine Konstruktion und Betriebsweise der Servolenkung 2O bekannt ist,
wird im weiteren auf eine eingehendere Beschreibung verzichtet.
Der Kolben 28 und die rohrförmige Zylinderwand 64 bilden
zusammen ein Paar Motor- oder Zylinderkammern 66 und 68 veränderbaren Volumens. Das linke Ende (s.Fig.1)
der Zylinderkammer 66 ist mittels eines zylindrischen Endabschnitts 72" des Gehäuses 44 ausgebildet. Der Endabschnitt
72 des Gehäuses 44 ist einschiebbar in der rohrförmigen Zylinder-
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wand 64 aufgenommen. Die rohrförmige Zylinderwand 64
besteht aus Stahl und das Gehäuse 44 aus Aluminium. Das Aluminiumgehäuse 44 hat eine zylindrische Außenfläche
76, die einschiebbar mit einer zylindrischen Innenfläche
78 der rohrförmigen Zylinderwand 64 in Eingriff steht.
Bei einer bekannten Dichtung (siehe Fig.2) ist ein sich
axial von dem zylindrischen Endabschnitt 7 2 des Gehäuses 44 nach außen erstreckender,ringförmiger Endabschnitt dem relativ
hohen Fluiddruck in der Zylinderkammer 66 ausgesetzt. Eine Hauptdichtung 84 und eine zweite oder aus einem 0-Ring
bestehende Dichtung 86 ist in der in Fig. 2 gezeigten Weise vorgesehen. Das Ende 80a des Randes 80 ist,
wie die Pfeile 88,90 zeigen,dem Fluiddruck der Zylinderkammer 66 ausgesetzt.
Erfindungsgemäß wird eine neue,verbesserte Dichtung 96
(siehe Fig.3) geschaffen. Die Dichtung 96 hat einen ringförmigen Hauptabschnitt 100 mit einer kreisförmigen
Innenfläche 102. Die Innenfläche 102 steht dichtend mit einer zylindrischen Außenfläche 104 der Zahnstange 32
in Verbindung, um eine Leckage des Hochdruckfluids zum Durchgang 106 des Gehäuses, durch den sich die Zahnstange
erstreckt,zu verhindern.
Die Dichtung 96 hat einen ringförmigen Flanschabschnitt 110. Der Flanschabschnitt 110 erstreckt sich radial von
dem Hauptabschnitt 100 nach außen. Der Flanschabschnitt 110 ist mit einer kreisförmigen Außenfläche 112 versehen,
die dichtend mit der zylindrischen Innenwand 78 der rohrförmigen Zylinderwand 64 in Eingriff steht.
Die Dichtung 96 verhindert dementsprechend eine Leckage des Fluids aus der Zylinderkammer längs zweier Durchflußwege,
d.h. längs des Wegs, der sich zwischen der äußeren
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Fläche der Zahnstange 32 und dem Gehäuse 44 erstreckt und längs eines Wegs, der sich zwischen der rohrförmigen
Zylinderwand 64 und dem Gehäuse 44 erstreckt. Zusätzlich zur Vermeidung einer Leckage längs dieser zwei
Durchflußwege wirkt die Dichtung 96 weiter, um zu verhindern, daß das Aluminiumgehäuse 44 dem Hochdruckfluid
in der Zylinderkammer 66 ausgesetzt wird.
Die Dichtung 96 ist in einem, am axial äußeren Endabschnitt des Gehäuses 44 ausgebildeten ringförmigen Hohlraum
116 angeordnet. Der Hohlraum 116 für die Dichtung ist zwischen dem sich axial erstreckenden Rand 80 und
einer sich radial erstreckenden,ringförmigen Endfläche
118 des Gehäuses 44 ausgebildet. Der Rand 80 hat eine ringförmige, sich axial erstreckende,innere Seitenfläche
122, die in enger Berührung mit dem Hauptabschnitt der Dichtung 96 angeordnet ist, um die Dichtung gegen eine
axiale Bewegung aufgrund der Hin- und Herbewegung der Zahnstange 32 zu halten.
Eine zylindrische, äußere Seitenfläche 126 des Randes 80 erstreckt sich parallel zu der inneren Seitenfläche
122 und ist an die zylindrische Innenfläche 78 der Zylinderwand 64 eng anliegend angeordnet. Eine
flache, sich radial erstreckende,ringförmige,äußere
Fläche 128 auf dem Rand 80 ist an dem Flanschabschnitt 110 der Dichtung 96 anliegend angeordnet. Es ist darauf
hinzuweisen, daß der relativ hohe Fluiddruck in der Zylinderkammer 66 die Dichtung 96 fest gegen den Hohlraum
116 für die Dichtung drückt.
Die Dichtung 96 besteht aus einem Grundkörper aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Polymer,der dichtend,
sowohl mit der axial bewegbaren Zahnstange 32 und
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der stationären Zylinderwand 64 in Eingriff steht. Der Grundkörper aus einem elastischen Polymer wird mittels
eines ringförmigen Verstärkungsteils 134 aus Metall und eines ringförmigen Tragteils 136 aus Metall abgestützt.
Das rxngförmige Verstärkungsteil 134 stützt den Flanschabschnitt 110 mit der dichtend mit der Zylinderwand
64 in Eingriff stehenden Wand 112 ab (siehe Fig.3). Weiter verhindert das Verstärkungsteil 134 eine übermäßige
Deformation oder ein Extrudieren des elastischen Polymers der Dichtung 96 in die Zylinderkammer 66 aufgrund
des relativ hohen Fluiddrucks.
Das rxngförmige Tragteil (136) stützt das elastische Polymer
des dichtend mit der Außenfläche 104 der Zahnstange 32 in Eingriff stehenden Hauptabschnitts 100. Das Tragteil
136 verhindert ebenfalls, daß das elastische Polymer des Hauptabschnitts 100 in den Raum des Durchgangs
106 zwischen der zylindrischen Außenfläche der Zahnstange 32 und einer zylindrischen Innenfläche 140 des
Gehäuses extrudiert wird.
Das Verstärkungsteil 134 besteht aus einem sich radial
erstreckenden,ringförmigen Basisabschnitt 144 mit einer
flachen Seitenfläche 146, die an der Endfläche 118 des
Hohlraums 116 für die Dichtung anliegt (siehe Fig.3u. 4)
Der Basisabschnitt 144 überträgt wirkungsvoll die Kräfte
von der Dichtung 96 auf das Gehäuse 44. Weiter dient
der Basisabschnitt 144 zur Stabilisierung des Verstärkungsteils 134 in dem Hohlraum 116 für die Dichtung.
Das Verstärkungsteil 134 ist mit einem ringförmigen,
sich axial erstreckenden Hauptabschnitt 150 versehen,
um den Hauptabschnitt 100 der Dichtung 96 und den ringförmigen Rand 80 fest zusammenzuhalten (siehe Fig.4).
§0984 3/0950
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Der Hauptabschnitt 150 erstreckt sich von dem Hauptabschnitt 100 der Dichtung 96 in den Flanschabschnitt 11O.
Der Hauptabschnitt 150 hält das elastische Polymer der Dichtung 96 wirksam,fest gegen die ringförmige Innenfläche
122 des Randes 80 des Gehäuses (siehe Fig.3). Hierdurch wird die Dichtung 96 fest in dem Hohlraum 116 gegen
eine Bewegung aus dem Hohlraum aufgrund der nach rechts gerichteten Gleitkräfte zwischen der Dichtung und
der Zahnstange 32 gehalten, wenn die Zahnstange axial nach rechts bewegt wird (siehe Fig. 1 und 3).
Ein ringförmiger Halteabschnitt 154 (siehe Fig.4) erstreckt
sich radial von dem axial äußersten Endabschnitt des Hauptabschnitts 150 des Verstärkungsteils 134 nach
außen. Der Halteabschnitt 154 überträgt wirksam die gegen den Flansch 110 der Dichtung 96 axial gerichteten
Druckkräfte über das elastische/auf der axial inneren Seite des Halteabschnitts 154 (siehe Fig. 4) angeordnete Polymer
auf die ringförmige Endfläche 128 des Randes 80
(siehe Fig.3). Der Halteabschnitt 154 des Verstärkungsteils 134 erstreckt sich über den axial äußeren Endabschnitt
des Randes 80 zur Abstützung des Flanschabschnitts 110 der Dichtung S6 radial nach außen.
Eine- ringförmiger Stützabschnitt 158 erstreckt sich
von einem radial äußeren Endabschnitt des Halteabschnitts in einer Richtung parallel zur Zylinderwand 64 axial nach
außen. Der Stützabschnitt 158 stützt wirksam die sich axial erstreckende ,ringförmige Außenfläche 112 des Flansches
110 ab, die dichtend mit der zylindrischen Innenfläche
78 der Zylinderwand 64 in Eingriff steht. Der Stützabschnitt 158 verläuft parallel zum Hauptabschnitt
150 des Verstärkungsteils 134. Der Stützabschnitt 158
drückt das elastische Polymer, das radial außerhalb der zylindrischen Außenfläche des Stützabschnitts angeordnet
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ist, fest gegen die Innenfläche 78 der rohrförmigen Zylinderwand 64.
Zur sicheren Ausbildung einer dem Fluid standhaltenden Dichtung zwischen dem Flanschabschnitt 110 der Dichtung
96 und der Innenfläche der rohrförmigen Zylinderwand 6 4 ist eine ringförmige Dichtlippe 168 auf dem Flanschabschnitt
110 der Dichtung 96 vorgesehen. Die Dichtlippe 168 erstreckt sich von der zylindrischen Außenfläche
der Dichtung 96 radial nach außen und steht mit der zylindrischen Innenfläche 78 der Zylinderwand 64 in Eingriff.
Wenn die Dichtung 96 in dem Servomotor in der in Fig. 3 gezeigten Weise eingebaut ist, wird die Dichtlippe
168 radial nach innen gedrückt und kann bis zu einem gewissen Maß axial seitwärts verbogen werden. Irgendein
hinter die Dichtlippe 168 gesickertes Fluid wirkt mit einer ringförmigen Nut 172 zur Ausbildung einer Drucksperre
zusammen, d.h. zur Ausbildung eines Abschnitts, in dem der Fluiddruck geringer als der Druck in der Zylinderkammer
68 und größer als der Druck außerhalb der Zylinderkammer 68 ist. Hierdurch wird die Druckdifferenz entlang
der Dichtfläche 112 des Flansches 110 vermindert.
Das Tragteil 136 aus Metall hat eine ringförmige Innenfläche 176, die mit der zylindrischen Außenfläche 104
der Zahnstange 32 in Eingriff steht, damit verhindert wird, daß elastisches Polymer des Hauptabschnitts der
Dichtung 96 zwischen die Innenfläche 140 des Gehäuses und die zylindrische Außenfläche der Zahnstange extrudiert
wird. Das Tragteil 136 hat eine flache,ringförmige
Fläche 18O, die an der flachen, ringförmigen Endfläche
des Hohlraums 116 an einerradial von der Stelle, an der
das Verstarkungsteil 134 mit der Fläche 118 in Eingriff
steht, nach innen gerichteten Stelle anliegt. Hierdurch
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können die auf die Dichtung 96 wirkenden axialen Kräfte direkt mittels des Tragteils 136 auf das Gehäuse 44
übertragen werden. Es ist festzuhalten, daß das Tragteil
136 einen, die kreisförmige Dichtfläche 102 abstützenden Hauptabschnitt 184 und einen radialen vorspringenden
Stützabschnitt 186 aufweist, der sich in Richtung des Verstärkungsteils
134 erstreckt, damit die Berührungsfläche zwischen dem Tragteil 136 und der ringförmigen Endfläche
118 des Gehäuses so groß wie möglich ist.
Die kreisförmige Innenfläche 1O2, die mit der zylindrischen
Außenfläche 104 der Zahnstange 32 in Eingriff steht, umfaßt ein Paar axial geneigter,ringförmiger/innerer Seitenflächen
190 und 192. Die Seitenflächen 190 und 192
schneiden sich an einer kreisförmigen Kante 194, die radial innerhalb der ringförmigen Tragfläche 176 liegt,
wenn die Dichtung 96 sich in dem in Fig. 4 gezeigten, entspannten Zustand befindet.
Wenn die Dichtung in die Servolenkung 20 eingebaut ist, wird das elastische Polymer des Hauptabschnitts 100 so
zusammengedrückt, daß die Seitenflächen 190 und 192 eng
an der zylindrischen Außenfläche 104 der Zahnstange 32 in der in Fig. 3 gezeigten Weise anliegen. Dies hat zum
Ergebnis, daß die kreisförmige Innenfläche 102 der Dichtung im wesentlichen in der gleichen Ebene wie die ringförmige
Tragfläche 176 liegt. Es soll jedoch festgehalten werden, daß ein sehr kleines Spiel zwischen der Tragfläche
176 und der Außenfläche 104 der Zahnstange 32 für eine leichte axiale Bewegung der Zahnstange relativ zu
dem Tragteil 136 vorgesehen ist. Aus diesem Grund erstreckt sich die kreisförmige Innenfläche 102 der Dichtung ein wenig
radial von der kreisringförmigen Dichtfläche 176 nach
innen, um eine Leckage des Fluids längs dem Weg zwischen der Außenfläche 104 der Zahnstange 32 und der Innenfläche
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76 des Tragteils 136 zu verhindern.
Der Hauptabschnitt 100 der Dichtung 96 ist in vorteilhafter Weise mit einer sich axial erstreckenden ringförmigen
Dichtlippe 198 versehen. Die Dichtlippe 198 hat eine ringförmige,sich axial erstreckende/innere
Seitenfläche 200, die dichtend mit der zylindrischen Außenfläche 104 der Zahnstange 32 in Eingriff steht.
Ein ringförmiger Raum 204 mit einem im allgemeinen dreieckigen Querschnitt ist radial außerhalb der Dichtlippe
198 vorgesehen.
Zur Ausbildung einer widerstandsfähigen Dichtung zwischen der Dichtfläche 102 und der zylindrischen Außenfläche
104 der Zahnstange 32 umgibt eine in sich geschlossene, ringförmige Schraubenfeder 208 einen Teil
des Hauptabschnitts 100 der Dichtung, der radial ausserhalb
der ringförmigen Innenfläche 102 der Dichtung liegt. Die Schraubenfeder 208 preßt die Innenfläche
der Dichtung wirksam zur Ausbildung einer festen, dichtenden Berührung gegen die Zahnstange 32. Um die Feder
2O8 gegen eine axiale Bewegung relativ zum Hauptkörper 100 der Dichtung 96 zu halten, ist der Hauptabschnitt
mit einer kreisringförmigen,sich radial nach innen erstreckenden
Nut 210 versehen, in der die Feder 208 angeordnet ist.
Aus der vorangegangenen Beschreibung ist ersichtlich,
daß die vorliegende Erfindung eine neue,bessere Dichtung 96 schafft, die in einem Servomotor 26 für drei
Funktionen verwendet werden kann. Die beschriebene Dichtung 96 hat einen Hauptabschnitt(100),der in einem Hohlraum
116 für eine Dichtung am Ende eines Gehäuses 44 angeordnet ist und sowohl mit dem Gehäuse,als auch ei-
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ner Zahnstange 32 zur Vermeidung einer Leckage zwischen dem Gehäuse und der Zahnstange in Eingriff steht. Die
Dichtung 96 ist mit einem sich radial nach außen erstrekkenden Flanschabschnitt 110 versehen, der dichtend mit
einer Innenfläche 78 einer rohrförmigen Zylinderwand 64 zur Verhinderung einer Leckage zwischen der Zylinderwand
und dem Gehäuse in Eingriff steht. Weiter verhindert die Dichtung/daß das fluiddurchlässige Gehäuse dem Hochdruckfluid
der Zylinderkammer 66 ausgesetzt wird, und verhindert somit ein Durchsickern des Fluids durch das fluiddurchlässige
Gehäuse.
Die Dichtung 96 besteht aus einem Hauptkörper aus einem elastischen Polymer, der mittels eines ringförmigen Verstärkungsteils
134 abgestützt wird. Das ringförmige Verstärkungsteil 134 hat einen Hauptabschnitt 150, der in
dem Hauptabschnitt 100 der Dichtung 96 angeordnet ist und wirksam die Dichtung in dem Hohlraum 116 für die
Dichtung hält. Das Verstärkungsteil 134 erstreckt sich radial in den Flanschabschnitt 110 der Dichtung, um die
Dichtung mit der Innenseite der Zylinderwand 64 in Eingriff zu halten. Das Verstärkungsteil 134 verhindert eine
übermäßige Deformation der Dichtung 96 unter dem Einfluß des relativ hohen Fluiddrucks in der Zylinderkammer
66.
Es wird eine verbesserte Dichtung für einen Servomotor zur Bedienung einer Servolenkung beschrieben, die drei
Funktionen erfüllt. Die Dichtung steht mit einer rohrförmigen Zylinderwand in Eingriff, um eine Leckage eines
Fluids zwischen der Wand und einem Gehäuse zu vermeiden. Die Dichtung steht ebenfalls mit einer Zahnstange
in Eingriff, um eine Leckage des Fluids zwischen der Zahnstange und dem Gehäuse zu vermeiden. Weiter ver-
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hindert die Dichtung, daß das fluiddurchlässige Gehäuse
dem Fluiddruck in der Zylinderkammer ausgesetzt wird. Die Dichtung hat einen ringförmigen Hauptabschnitt, der
in einem Hohlraum an einem Ende des Gehäuses angeordnet ist und mit der Zahnstange in Eingriff steht. Die Dichtung
hat weiter einen Flanschabschnitt, der sich über das äußere Ende des Gehäuses erstreckt und dichtend mit
der Zylinderwand in Eingriff steht. Ein Verstärkungsteil aus Metall ist in dem elastischen Polymer der Dichtung
in dem Flanschabschnitt vorgesehen und steht dichtend mit der Innenfläche der Zylinderwand in Eingriff.
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Leerseite
Claims (7)
- PatentansprücheServolenkung zur Bedienung von Fahrzeugräderneiner rohrförmigen, eine, ein Druckfluid aufnehmende Zylinderkammer teilweise begrenzenden Zylinderwand des Servomotors;einem Gehäuse mit einem einschiebbar, zur weiteren Begrenzung der Zylinderkammer, aufgenommenen Endabschnitt, der zumindest teilweise einen Durchgang durch das Gehäuse begrenzt und einen sich axial erstreckenden, ringförmigen Rand aufweist, der eine äußere, mit einer inneren Seitenfläche der rohrförmigen Zylinderwand in Eingriff stehende Seitenfläche, eine radial nach innen gewandte, innere, mit einer ringfömigen Endfläche des Gehäuses zur mindestens teilweisen Be-909843/0950grenzung eines Hohlraums für eine Dichtung zusammenwirkende, ringförmige Endfläche des Gehäuses und eine, die inneren und äußeren Seitenflächen des Randes verbindende kreisförmige Endfläche hat;- einer axial bewegbaren, sich durch die Zylinderkammer und den Durchgang in dem Gehäuse erstreckende Zahnstange?- einem fest mit der Zahnstange verbundenen, mit der Zylinderwand zur weiteren Begrenzung der Zylinderkammer zusammenwirkenden Kolben; und- einer Dichtung für die Zahnstange und die rohrförmige Zylinderwand, damit der Endabschnitt des Gehäuses nicht dem Fluiddruck in der Zylinderkammer ausgesetzt wird, eine Leckage des Fluids zwischen Zahnstange und Gehäuse durch den Durchgang verhindert wird, und eine Leckage zwischen rohrförmiger Zylinderwand und dem Gehäuse verhindert wird,dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtung (96) einen zumindest teilweise in dem Hohlraum (116) für die Dichtung angeordneten Hauptabschnitt (100) miteiner kreisförmigen, dichtend mit der Zahnstange (32) zur Vermeidung einer Leckage von der Zylinderkammer (66) durch den Durchgang (106) in dem Gehäuse (44) in Eingriff stehenden Innenfläche (102), und einen sich allgemein radial von dem Hauptabschnitt (100) nach außen und über die Endfläche (128) des Randes (80) des Gehäuses (44) erstreckenden Flanschabschnitt (110) mit- einer kreisförmigen, dichtend mit der inneren Seitenfläche (78) der rohrförmigen Zylinderwand (64) zur Vermeidung einer Leckage zwischen dem Gehäuse (44) und der rohrförmigen Zylinderwand (64) in Eingriff stehenden Außenfläche (112) aufweist.
- 2. Servolenkung nach Anspruch 1, dadurch cjekennzeich-909843/0952915473net, daß die Dichtung (96) ein elastisches, zumindest teilweise den Hauptabschnitt (100) und den Flanschabschnitt (110) begrenzendes Polymer und ein in dem Polymer angeordnetes Verstärkungsteil (134) mit einem sich zwischen dem Hauptabschnitt (100) und dem Flanschabschnitt (110) der Dichtung (96) erstreckenden, zumindest teilweise radial innerhalb der Seitenfläche (122) des Randes (80) des Gehäuses (44) angeordneten, ringförmigen Hauptabschnitt (150) und miteinem, sich radial von dem Hauptabschnitt (15O) erstreckenden, im Flanschabschnitt (110) der Dichtung (96), sich über die Endfläche (128) des Randes (80) des Gehäuses (44) erstreckenden, zur mindestens teilweisen Abstützung des Flanschabschnitts (110) der Dichtung (96) angeordneten Halteabschnitt(154) aufweist.
- 3. Servolenkung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsteil (134) weiter einen, sich von dem Halteabschnitt(154) in einer Richtung von dem Hauptabschnitt (150) weg und allgemein parallel zur Innenfläche (78) der rohrförmigen Zylinderwand (64) erstreckenden Stützabschnitt (158) zur Abstützung der dichtend mit der Innenfläche (78) der rohrförmigen Zylinderwand (64) in Eingriff stehenden, kreisförmigen Außenfläche (112) des Flanschabschnitts (11O) aufweist.
- 4. Servolenkung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (72) des Gehäuses (44) eine ringförmige, sich zwischen dem Rand (80) und dem Durchgang .(106) durch das Gehäuse (44) erstreckendende Endfläche (118) zur weiteren Begrenzung des Hohlraums (116) für die Dichtung (96) aufweist, und daß das Verstärkungsteil (134) weiter einen, sich radial vom Hauptabschnitt909843/0950(150) nach innen erstreckenden, benachbart zur ringförmigen Fläche (118) des Endabschnitts (72) des Gehäuses (44) angeordnetes Basisteil (144) aufweist.
- 5. Servolenkung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (96) weiter ein ringförmiges Tragteil (136) mit einem Hauptabschnitt (184) mit einem, eine ringförmige, mit der Zahnstange (32) in Eingriff stehende, innere Tragfläche (176) aufweist, daß eine kreisförmige Innenfläche (190) der Dichtung (96) axial außerhalb der Tragfläche (176) an einer Stelle zwischen dem Tragteil (136) und der Zylinderkammer (66) angeordnet ist, und daß das Tragteil (136) einen ringförmigen, sich radial vom Hauptabschnitt (184) zum Basisabschnitt (144) des Verstärkungsteils (134) hin erstreckenden Hauptstützabschnitt (186) aufweist.
- 6. Servolenkung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine dichtend mit der Zahnstange (32) in Eingriff stehende, auf einer dem Tragteil (136) gegenüberliegenden axialen Seite einer kreisförmigen Innenfläche (192) der Dichtung (96) angeordnete, sich axial erstreckende, innere Dichtlippe (198) zur Förderung der Dichtwirkung der Dichtung (96) in Bezug auf die Zahnstange (32).
- 7. Servolenkung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine dichtend mit der Innenfläche (78) der rohrförmigen Zylinderwand (64) an einer axial der Zylinderkammer (66) zugewandten Seite der Außenfläche (112) angeordnete, äussere Dichtlippe (168) zur Förderung der Dichtwirkung der Dichtung (96) in Bezug auf die Zylinderwand (78).909S43/0960
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