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DE2914266A1 - Photoelektrische einrichtung zum erzeugen eines einer nutzlichtaenderung entsprechenden elektrischen ausgangssignales - Google Patents

Photoelektrische einrichtung zum erzeugen eines einer nutzlichtaenderung entsprechenden elektrischen ausgangssignales

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DE2914266A1
DE2914266A1 DE19792914266 DE2914266A DE2914266A1 DE 2914266 A1 DE2914266 A1 DE 2914266A1 DE 19792914266 DE19792914266 DE 19792914266 DE 2914266 A DE2914266 A DE 2914266A DE 2914266 A1 DE2914266 A1 DE 2914266A1
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DE
Germany
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amplifier
output
circuit
resistance
light
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DE19792914266
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Rupert Ammer
Rudolf Dipl Phys Dr Lang
Guenther Dipl Ing Roos
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Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften eV
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/42Photometry, e.g. photographic exposure meter using electric radiation detectors
    • G01J1/44Electric circuits

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Photoelektrische Einrichtung zum Erzeugen eines einer
  • Nutzlichtänderung entsprechenden elektrischen Ausgangssignales Die vorliegende Erfindung betrifft eine photoelektrische Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei gewissen plasmaphysikalischen Experimenten werden kleine ne Kügelchen aus gefrorenem Wasserstoff mittels eines fokussierten Laserstrahls hoher Leistung beschossen Nan läßt dabei die Teilchen durch eine Lichtschranke, welche eine Lichtquelle zum Erzeugen eines Lichtbundels und eine photoelektrische Einrichtung, die auf ntensitätsänderungen des Lichtbündels anspricht, und einen photoelektrischen Wandler enthält, in den Strahlengang des Lasers fallen. Der Laser wird durch das um eine geeignete Zeitspanne verzögerte Ausgangssignal der photo elektrischen Einrichtung ausgelöst In der Praxis werden an die photoelektrische Einrichtung de Lichtschranke, die das Teilchen beim Durchgang durch dar Lichtbündel erfaßt, sehr große Anforderungen gestellt. D@ das Teilchen sehr klein ist, erhält man nur eine sehr kleine Helligkeitsänderung am photoelektrischen Wandler, die noch das durch die unregelmäßige Gestalt der TeileheF unterschiedlich ist. Ferner wird sehr viel Licht von dni; metallischen Wänden des Vakuumgefäßes, in dem das Experiment durchgeführt wird, zum photoelektrischen Wandler reflektiert. Dies bedeutet, daß die Helligkeitsänderung nicht nur absolut gesehen klein ist sondern einen auch relativ kleinen Nutzlichtanteil des auf den photoelektrischen Wandler fallenden Lichtsignales darstellt.
  • on der photoelektrischen Einrichtung wird also einerseits gefordert, daß sie relativ kleine Helligkeitsänderungen definierte, vorzugsweise proportionale elektrische Signale umwandeln soll und daß sie andererseits Lichtsignale vertragen muß , deren sich ändernder Nutzlichtanteil sehr klein im Vergleich zu einem konstanten oder sich im Vergleich zum Nutzlichtanteil nur langsam ändernden Störlicht anteil sind. Anders ausgedrückt muß die photoelektrische in richtung einen sehr großen Dynamikbereich aufweisen und ihre Empfindlichkeit darf durch den hohen Störlichtanteil nicht beeintr chtigt werden z . durch Sattigungserscheinungen.
  • Photoelektrische Wandler, wie hochwertige Photodioden, die einen ausreichenden Dynamikbereich aufweisen, stehen zur Verfügung, bei den elektronischen Schaltungsanordnungen zur Verarbeitung der Diodensignale @reten jedoch erhebliche Schwierigkeiten auf, wenn ein großer Dynamikbereich gefordert wird Es gibt im Prinzip zwei Typen von Schaltungsanordnungen für die Verarbeitung der Diodensignaleo Bei der einen Schaltungsanordnung ist die Photodiode in Reihe mit einem Arbeitswiderstand zwischen die Klemmen einer Betriebsspannungsquelle geschaltet. Am Arbeitswiderstand fällt eine dem Photostrom der Diode entsprechende Ausgangsspannung ab.
  • Am anderen Schaltungstyp ist die Photodiode zwischen die eine Klemme einer Betriebsspannungsquelle und eine invertierende Eingangsklemme eines Differenzverstärkers geschaltet, dessen nicht invertierende Eingangsklemme mit der anderen Klemme der Betriebsspannungsquelle verbunden ist. Der Ausgang des Differenzverstärkers ist mit einer Ausgangsklemme und über einen Gegenkopplungswiderstand mit der Verbindung zwischen der Photodiode und der invertierenden Eingangsklemme verbunden. Die Ausgangsspannung ist proportional dem Gegenköpplungswiderstand.
  • Offensichtlich muß der Widerstandswert des Arbeits- bzw.
  • Gegenkopplungswiderstandes möglichst groß gemacht werden, wenn für kleine Photoströme relativ große Ausgangssignale erzeugt werden sollen. Dies führt jedoch bei hohen Licht intensitäten und damit hohen Photoströmen zu hohen Span nungsabfällen an dem Widerstand der Schaltungsanordnung, die jedoch ihrerseits durch die zulässigen Spannungen der Photodiode bzw. am Verstärker begrenzt sind. Der Widerstandswert wird daher bei starkem Störlichtanteil im Lichtsignal auf entsprechend kleine Werte beschränkt1 was entsprechend kleine Nutzsignale entsprechend den änderungen des Nutzlichtanteiles des Lichtsignals zur Folge hat.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend dle Aufgabe zugrunde, eine photoelektrische Einrichtung anzugeben, die auch bei hoher Intensität eines im Lichtsignal enthaltenden sich allenfalls nur relativ langsam ändernden Störlichtanteil eine hohe Empfindlichkeit für im Vergleich zum Störl ichtanteil wesentlich höherfrequenten Intensitätsänderungen des Nutzlichtanteils liefert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete photoele]ctrische Einrichtung gelöst.
  • Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Einrichtung gemäß der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die photoelektrische Einrichtung gemäß der Erfindung enthält praktisch eine Stromsenke, die parallel zum Arbeitswiderstand der Photodiode liegt. Die Stromsenke hat einen sehr hohen dynamischen Innenwiderstand, dessen Wert in der Praxis wesentlich höher als z.B. 2 Megohm sein kann, und sie wird so gesteuert, daß genau der überschüssige, auf den Störlichtanteil zurückgehende Teil des Photostroms des photoelektrischen Wandlers abgeführt wird, so daß er den Arbeitswiderstand nicht durchfließen muß. Die Steuerung der Stromsenke erfolgt derart, z.B. über einen Tiefpaß, daß sie den schnellen Stromänderungen des Nutzlichtanteiles im Lichtsignal nicht folgen kann. Es werden daher nur der Gleichstromanteil und niederfrequente Anteile des Photostroms ausgeregelt, die höherfrequenten Signalströme bleiben voll und unverzerrt erhalten.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Einrichtung stellen eine photoelektrische Einrichtung dar, die den Nutzlichtanteil des Lichtsignals in ein proportionales elektrisches Signal umwandelt und die folgenden wUnschanswerten Eigenschaften hat: Der Dynamikbereich ist gegenüber einer üblichen bekannten Schaltung um mehrere Zehnerpotenzen, etwa den Faktor 103 vergrößert; die Empfindlichkeit ist um den gleichen Faktor erhöht; die Einrichtung ist entsprechend unempfindlich gegen niederfrequentes oder konstantes Störlicht; das Übertragungsverhalten entspricht einem Bandpaß mit weitgehend frei wählbaren Grenzen. Ohne besonderen Aufwand sind für das Nutzsignal eine untere Grenzfrequenz von 1 Hz und eine obere Grenzfrequenz von etwa 1 MHz erreichbar Durch die Ausregelung des Gleichstromanteiles und niederfrequenter Schwankungen des Photogleichstroms wird die Spannung am photoelektrischen Wandler nahezu konstant Sie kann daher so gewählt werden, daß die für die jeweilige Aufgabe kritischen Daten des photoelektrischen Wandlers optimiert werden, z.B. Dunkelstrom, dynamische Kapazität, Spannungsfestigkeit und dgl.
  • Die photoelektrische Einrichtung gemäß der Erfindung läßt sich selbstverständlich auch für andere Zwecke als die eingangs erwähnten plasmaphysikalischen Apparaturen einsetzen, wo ein Nutzlichtanteil zu erfassen ist, der durch gleichbleibendes oder langsam veränderliches Licht über lagert ist.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist schließlich auch einfach im Aufbau und ihre Anwendung ist in vielen Fällen besonders wirtschaftlich, da wegen des sehr großen zulässigen Intensitätsbereiches des zu erfassenden Lichtsignals oft auf einen besonderen Abgleich der Lichtquellen und dgl. verzichtet werden kann.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Prinzipschaltung zur Erläuterung der Erfindung und Fig. 2 eine Schaltungsanordnung eines praktischen Ausfuhrungsbeispieles einer photoelektrischen Einrichtung gemäß der Erfindung.
  • Figur 1 zeigt das Grundprinzip des in der photoelektrischen Einrichtung gemäß der Erfindung enthaltenen Regelkreises.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung enthält einen photoelektrischen Wandler 10 vorteilhafterweise eine Halbleiter-Photodiodeo die in Reihe mit einem Arbeitswiderstand 12 zwischen di Klemmen eine Betriebsspannungsquelle UB geschaltet ist. Der Regelkreis enthält einen Operations-oder Differenzverstärker 14, dessen Ausgang mit der Verbindung zwischen dem photoelektrischen Wandler 10 und dem Arbeitswiderstand 12 verbunden ist. Diese Verbindung dient gleichzeitig als Ausgangsklemme 14 und ist über einen Gegenkopplungswiderstand 16 mit eine: invertierenden E«ngangsklemme (-) des Differenzverstärkers 14 verbunden. Die invertierende Eingangsklemme ist ferner über eine Kondensator 18 mit der Klemme der Betriebsspannungsquelle verbunden, n die der Arbeitswiderstand 12 angeschlossen ist ele im folgenden als "Masseklemme" bezeichnet werden soll.
  • Der nicht invertierende Eingang (+) des DifferenzverstSrkers 14 ist an einen Abgriff eines Spannungsteilers angeschlossen, der aus zwei in Reihe miteinander zwischen die Klemmen der Betriebsspannungsquelle geschalteten Widerstand den 20 und 22 besteht.
  • Die beschriebene Schaltungsanordnung arbeitet folgendermassen: Der Differenzverstärker 14 arbeitet mit dem Gegenkopplungswiderstand 16 als Spannungsfolger und hält dadurch seine Ausgangsspannung und damit die Spannung an der Ausgangsklemme 14 auf einem Wert konstant, der im wesentlichen der Spannung am Abgriff des Spannungsteilers 20-22 entspriçht.Der durch die den photoelektrischen Wandler 10 bildende Photodiode fließende Photostrom wird dabei durch den Ausgangsstrom des Differenzverstärkers kompensiert, soweit er den (durch die Wahl des Widerstandsverhältnisses der Widerstände 20 und 22 einstellbaren) Ruhestrom durch den Arbeitswiderstand 12 übersteigt.
  • Für Intensitätsänderungen eines Nutzlichtanteiles in einem auf den photoelektrischen Wandler 10 fallenden Lichtsignales 24 soll der Widerstand 12 als definierter Arbeitswiderstand R1 im Photostromkreis arbeiten, daher muß die als Kompensationsstromquelle ("Stromsenke") arbeitende, dem Widerstand 12 parallelliegende Regelschaltung einen Innenwiderstand haben, der groß gegenüber dem Widerstandswert R1 des Arbeitswiderstands 12 ist.
  • Ferner muß der Eingangswiderstand Re, der an der invertierenden Eingangsklemme des Differenzverstärkers 14 wirksam ist, ebenfalls groß gegenüber R1 sein.
  • Der dynamische Ausgangswiderstand (Quellwiderstand) Ra am Ausgang des Differenzverstärkers 14 muß ebenfalls groß im Vergleich zu R1 sein.
  • Um Einschwingvorgange während des Betriebes zu vermeiden, soll der Kompensationsstrom J2, der vom Verstärkerausgang geliefert wird, stets größer als 0 sein.
  • Die Einrichtung soll ferner eine definierte Verstärkung des Nutzsignalanteils im Photostrom JF bewirken Die obigen Bedingungen, insbesondere die hinsichtlich des Eingangswiderstandes und des dynamischen Ausgangswiderstandes des Verstärkers lassen sich nicht mit einem Standardbauteil, z.B. Operationsverstärker, erfüllen. Die in Fig.2 dargestellte praktische Ausführungsform der Einrichtung gemäß der Erfindung enthält daher zwei Verstärker Al und A2, die jeweils eine dieser beiden Forderungen erfüllen. Der Verstärker A1 kann z.B. ein handelsüblicher Operationsverstärker mit hohem Eingangswiderstand sein, der also die Bedingung Re» R1 erfüllt. Der zweite Verstärker A2 kann ein Transistorverstärker mit Stromgegenkopplung sein, der die Bedingung Ra» R1 erfüllt.
  • In der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 ist Js = JF - JR1, daher kann Js für kleine Beleuchtungsstärken kleiner als O werden. Um die Bedingung zu erfüllen, daB de Kompensationsstrom Js immer größer als 0 bleibt, wird der Arbeitswiderstand parallel zum photoelektrischen Wandler g legt. Dies ändert bekanntlich nichts am dynamischen Verhalten der Schaltungsanordnung, wenn der Innenwiderstand der Betriebsspannungsquelle UB klein im Vergleich zu R1 ist.
  • Der Kompensationsstrom wird dann Js = JF + JR1 weil JR1 > 0 ist, wird auch der Minimalwert von Js größer als 0.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 enthält wieder einen zwischen die Klemmen einer Betriebsspannungsquelle UB geschalteten Spannungsteiler aus zwei in Reihe liegenden Widerständen R4 und R5, an dessen Abgriff 26 eine Gleichspannung auftritt, welche dem invertierenden Eingang des Verstärkers A1 zugeführt wird und den Sollwert für die Ruhegleichspannung an dem aus einer Photodiode bestehenden photoelektrischen Wandler 10 bildet. Wählt man vorteilhafterweise R4 = R5, so ist dies die Hälfte der Versorgungsspannung UB A1 ist ein Operationsverstärker mit FET-Eingang und einem Eingangswiderstand von ca. 106 Megohm, was groß im Vergleich zu R1 ist, dessen Wert in der Praxis kleiner oder gleich 1 MOhm gewählt werden wird. Vorteilhafterweise wird R1 als Potentiometer ausgebildet. Man kann dann die Zeitkonstante des den Wandler 10 enthaltenden Schaltungsteils und damit die maximale Anstiegsgeschwindigkeit des Photo diodenstroms beeinflussen.
  • Der Ausgang des Verstärkers Al ist mit einer Ausgangsklemme 28 und über einen Spannungsteiler aus in Reihe liegenden Widerständen R6 und R7 mit der Masseklemme der Betriebsspannungsquelle UB verbunden. Das am Abgriff des Spannung teilers R6-R7 auftretende Ausgangssignal wird rd über ein Tiefpaßglied aus einem Widerstand R8 und einem t<ondensator C1 der Basis des Transistors A2 zugeführt, dessen Emitter über einen Gegenkopplungswiderstand R3 mit der Masseklemme und dessen Kollektor über einen Widerstand R2 mit der an den Verstärker Al angeschlossenen Klemme des photoelektrischen Wandlers 10 gekoppelt ist.
  • Zwischen den Ausgang des Verstärkers A1 und seinen invertierenden Eingang sind ein Dämpfungsglied aus der Reihenschaltung eines Widerstandes R10 und eines Kondensators C2 sowie ein dem Dämpfungsglied parallelliegender Gleichstrom Gegenkopplungswiderstand R9 geschaltet. Das Dämpfungeglied R10, C2 sorgt für Hochfrequenzstabilität. (Rg bestimmt den Verstärkungsgrad des Nutzsignals, s.u.).
  • Das Ausgangssignal des Verstärkers A1 steuert den Transistor A2 über den Spannungsteiler R6-R7 so an, daß die Spannungsdifferenz an den Eingängen des Verstärkers A1 ungefähr 0 wird, d.h am photoelektrischen Wandler (Photodiode) 10 stellt sich unabhängIg von JF die durch den Spannungsteiler R4-R5 bestimmte Spannung, z.B. UB/2 ein.
  • Der Transistor A2 nimmt dabei den Strom JS = JF + JR1 auf.
  • Die Grenzen von Js sind 5 min =UB/2R1, wenn JF = 0 ist, und JS max #UB/2 (R2 + R3).
  • R2 dient also zur Begrenzung von JF auf den für die Photodiode maximal zulässigen Wert JF max des Photostroms. Der maimale Wert des Kompensationsstromes ist also ungefähr gleich dem Maximalwert des shotostroms.
  • Das Tiefpaßglied RS-C1 liegt als Schleifenfilter im Rückführungs- bzw. Gegenkopplungszweig der Regelschaltung.
  • Für Frequenzen unterhalb des Übergangsbereichs des Filters, also für Frequenzen. für die der Blindwiderstand des Kondensators Cl wesentlich größer als der Betrag von R8 ist und für Gleichstrom (Konstantlicht) arbeitet die Schaltung in der anhand von Fig. 1 beschriebenen Weise, d.h. der Anteil des Photostroms JF (Störlichtanteil) der durch konstantes und langsam veränderliches Licht erzeugt wird, wird kompensiert und liefert praktisch kein Ausgangssignal einer Ausgangsklemme 28.
  • Für Änderungen des Photostroms mit Frequenzen; die ober halb des Übergangsbereiches des Tiefpaßgliedes liegen, also für die der Blindwiderstand von C1 wesentlich kleiner als R8 ist, tritt keine Gegenkopplung ein. Solche auf Nutzlichtanteile zurückgehende höherfrequente Anteile des Photostroms werden nicht kompensiert und erscheinen unverzerrt und verstärkt an der Ausgangsklemme 28. Die Verstärkung des höherfrequenten Nutzsignales wird bestimmt durch den Verstärkungsgrad der Verstärkerschaltung, die den Verstärker Al und die Widerstände R4, R5 und R9 im Gegenkopplungszweig enthält. Für R4 = R5 ist die Verstärkung v =(R4 + 2R9)/R4.
  • Im Übergangsbereich verhält sich die Schaltung ähnlich wie ein Verstärker mit kapazitiver Kopplung.
  • Der Emitterwiderstand R3 bewirkt durch Stromgegenkopplung eine Verbesserung der Filterwirkung des Tiefpaßgliedes R8-Cl undvorallem eine Erhöhung des Ausgangswiderstandes des Transistors A2, so daß die Bedingung Ra # R1 erfüllt ist.
  • Der Spannungsteiler R6-R7 dient zur Anpassung der Gleichspannungspotentiale der Verstärker Al, A2. Die durch den Spannungsteiler R6-R7 bewirkte Verringerung der Verstärkung spielt angesichts der großen Verstärkung von Al und A2 in der Regelschleife keine Rolle.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. Photoelektrische Einrichtung zum Erzeugen eines einer Nutzlichtänderung entsprechenden elektrischen Ausgangssignales Patentansprüche 9 Photoelektrische Einrichtung zum Erzeugen eines elektrischen Ausgangssignales, welches Intensitätsänderungen eines Nutzlichtanteiles eines Lichtsignales entspricht, das außer dem Nutzlichtanteil einen im Vergleich zu diesem relativ großen, jedoch niederfrequenteren Störlichtanteil enthält, mit einem photoelektrischen Wandler, dem eine Ruhe-Betriebsspannung zuführbar ist, und mit einer Schaltungsanordnung, die einen mit dem Wandler gekoppelten Arbeitswiderstand sowie eine Verstärkerschaltung enthält und das Ausgangssignal frei von niederfrequenten Anteilen des vom Wandler erzeugten Signales liefert, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Schaltungsanordnung einen Regelkreis (14, 16, 18, 20, 22 in Fig. 1; Al, A2, R4 bis R9, C1 in Fig. 2) für die Regelung der Betriebsspannung am Wandler (10) enthält und daß die Zeitkonstante des Regelkreises so bemessen ist, daß änderungen der Spannung am Wandler, die auf den niederfrequenten Störlichtanteil einschließlich Gleichlicht zurückgehen, nicht jedoch Spannungsänderungen, die auf den höherfrequenten Nutzlichtanteil zurückgehen, ausgeregelt werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der photoelektrische Wandler (10) eine Photodiode ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem photoelektrischen Wandler (10) ein reeller Arbeitswiderstand Ri) parallelgeschaltet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitswiderstand veränderbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem de vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkreis eine Verstärkerschaltung (14; Al, A2) und ein die Zeitkonstante bestimmendes Filter (16, 18; R8, C1) enthält.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter ein Tiefpaßffiilter ist und in einem Gegenkopplungszweig der Verstärkerschaltung liegt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerschaltung zwei im Regelkreis in Reihe liegende Verstärker (Al, A2) enthält, von denen der eine (A1) einen hohen Eingangswidestand und der andere (A2) einen hohen Ausgangswiderstand, jeweils bezogen auf den mit dem Wandler (10) gekoppelten Arbeitswiderstand (R1) hat.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verstärker (A1) mit dem hohen Eingangswiderstand mit seinem Eingang mit dem Wandler (10) und mit seinem Ausgang mit einer Ausgangsklemme (28) für das elektrische Ausgangssignal gekoppelt ist und daß der Verstärker (A2) hohen Ausgangswiderstandes mit seinem Eingang mit dem Ausgang des ersten Verstärkers und mit seinem Ausgang mit dem photoelektrischen Wandler (10) und dem Eingang des ersten Verstärkers (A1) gekoppelt ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (A2) hohen Ausgangswiderstandes einen Transistor enthält, dessen Steuerelektrode mit dem Ausgang des ersten Verstärkers (A1) gekoppelt ist und dessen gesteuerter Stromweg in einer Reihenschaltung liegt, die einen Strombegrenzungswiderstand (R2) und den photoelektrischen Wandler (10) enthält.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Verstärker (A1) hohen Eingangswiderstandes mit einem eigenen Gegenkopplungspfad (R4, R5, R9) einen zusätzlichen geschlossenen Regelkreis bildet.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung aus dem photoelektrischen Wandler (10) und dem Arbeitswiderstand (R1) in einer an die Klemmen einer Betriebsspannungsquelle (UB) angeschlossenen Reihenschaltung liegt, die der Reihe nach die Parallelschaltung (10, R1), einen Widerstand (R2) und eine steuerbare Stromstrecke eines Verstärkerelementes (A2) enthält; daß die Verbindung zwischen der Parallelschaltung (10, R1) und dem Widerstand (R2) mit einer ersten Eingangsklemme (+) eines Differenzverstärkers (A1) verbunden is+ dessen andere Eingangsklemme zur mit einem Abgriff (26) eines an die Klemmen der Betriebsspannungsquelle (UB) angeschlossenen Spannungsteilers (R4, R5) angeschlossen ist und dessen Ausgang mit einer Ausgangsklemme (28) für das elektrische Ausgangssignal gekoppelt ist, daß der Ausgang des Differenzverstärkers an einen zweiten Spannungsteiler (R6, R7) angeschlossen ist, dessen Abgriff über eine Filterschaltung (R8, C1) mit einer Eingangsklemme des Verstärkerelements (A2) verbunden ist und daß zwischen den Ausgang und die invertierende der beiden Eingangsklemmen des Differenzverstärkers (A1) ein Gleichstrom-Gegenkopplungszweig (R9) geschaltet ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang und den invertierenden Eingang des Differenzverstärkers (A1) eine Reihenschaltung aus einem Widerstand (R10) und einem Kondensator (C2) geschaltet ist
  13. 13 Einrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkerelement (A2) ein bipolarer Transistor in Emitterschaltung ist.
  14. 14.Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitterkreis des Transistors einen Gleichstrom-Gegenkopplungswiderstand (R3) enthält.
DE19792914266 1979-04-09 1979-04-09 Photoelektrische Einrichtung zum Erzeugen eines einer Nutzlichtänderung entsprechenden elektrischen Ausgangssignales Expired DE2914266C2 (de)

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