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DE2913462A1 - Mit einer innenisolierung versehene abgewinkelte gasfuehrung - Google Patents

Mit einer innenisolierung versehene abgewinkelte gasfuehrung

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Publication number
DE2913462A1
DE2913462A1 DE19792913462 DE2913462A DE2913462A1 DE 2913462 A1 DE2913462 A1 DE 2913462A1 DE 19792913462 DE19792913462 DE 19792913462 DE 2913462 A DE2913462 A DE 2913462A DE 2913462 A1 DE2913462 A1 DE 2913462A1
Authority
DE
Germany
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gas
perforated plate
angled
gas guide
duct
Prior art date
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Application number
DE19792913462
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English (en)
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DE2913462C2 (de
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Claus Dr Ing Elter
Reinhard Dipl Ing Mauersberger
Josef Dipl Ing Schoening
Hans-Georg Schwiers
Wilfried Stracke
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Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
Original Assignee
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
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Publication date
Application filed by Hochtemperatur Reaktorbau GmbH filed Critical Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
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Priority to US06/136,271 priority patent/US4380085A/en
Publication of DE2913462A1 publication Critical patent/DE2913462A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2913462C2 publication Critical patent/DE2913462C2/de
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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C1/00Reactor types
    • G21C1/04Thermal reactors ; Epithermal reactors
    • G21C1/06Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated
    • G21C1/07Pebble-bed reactors; Reactors with granular fuel
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Mit einer Innenisolierung versehene abgewinkelte Gasführung
  • Die Erfindung betrifft eine mit einer Innenisolierung versehene abgewinkelte Gasführung für ein mit hoher Geschwindigkeit strömendes Gas hohen Druckes und hoher Temperatur, deren abgewinkeltes Leitungsstück zumindest annähernd vertikal verlegt ist und beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, mit einer an der Umlenkstelle der Gas führung schräg eingebauten Lochplatte elliptischen Querschnitts, deren vorzugsweise kreisrunde Durchbrüche parallel zur Wandung des abgewinkelten Leitungsstückes angeordnet sind, insbesondere zur Verbindung des Heißgassammelraumes eines gasgekühlten Hochtemperaturreaktors mit einer Komponente des Kühlgaskreislaufs.
  • Es gehört zum Stand der Technik, bei gasgekühlten Kernreaktoren, die mit den Primärkreislaufkomponenten, wie z.B. Dampferzeugern, in einem gemeinsamen Druckbehälter untergebracht sind, den den Reaktorkern enthaltenden Teil der Anlage durch Abschirmeinrichtungen von dem Teil zu trennen, in dem die Primärkreislaufkomponenten installiert sind. So wird verhindert, daß diese Komponenten durch direkte Neutronenbestrahlung aktiviert werden.
  • Ferner wird dafür Sorge getragen, daß das Kühlgas ohne wesentlichen Druckabfall von dem Reaktorkern zu den Primärkreislaufkomponenten strömen kann, ohne daß schädliche Strahlung durch den freien Querschnitt der den Reaktorkern mit den Komponenten verbindenden Gasführung durchtritt. Neben anderen Maßnahmen ist es üblich, die Gasführung nach dem Durchtritt durch eine Abschirmwand umzubiegen, also eine abgewinkelte Gasführung zu verwenden.
  • Dies ist beispielsweise bei dem THTR-300 MWe der Fall, bei dem das in den Reaktorkern aufgeheizte Gas in einem Heißgassammelraum gesammelt und durch je eine Gasführung den Dampferzeugern zugeleitet wird. Die Gasführungen treten zunächst horizontal durch den thermischen Schild hindurch und werden darauf um 900 nach oben umgebogen derart, daß sie mit dem Mantel eines der Dampferzeuger verbunden werden können.
  • Bei einer solchen Gas führung stellt sich durch die Umlenkung des Gasstromes in dem abgewinkelten Leitunsstück der Gasführung eine ungleichmäßige Geschwindigkeits- und Temperaturverteilung ein. Erstere führt zu ungünstigen Anströmverhältnissen bei der der Gasführung nachgeschalteten Komponente, was eine Uberbeanspruchung und damit Zerstörung von Teilen des unteren Bereichs dieser Komponente zur Folge hat. Das ungleichmäßige Temperaturprofil bewirkt die Bildung von unterschiedlich heißen Strähnen in der Gasströmung, was ebenfalls vermieden werden muß.
  • Bei der eingangs beschriebenen abgewinkelten Gasführung wird eine Vergleichmäßigung des Strömungs- und Temperaturprofils in dem abgewinkelten Leitungsstück der Gasführung durch die an der Umlenkstelle schräg angeordnete Lochplatte erzielt. Wie sich bei Versuchen zeigte, bringt die Lochplatte das gewünschte Resultat, ohne daß eine wesentliche Erhöhung des Druckverlustes in Kauf genommen werden muß. Wenn die Lochplatte eine hinreichende Dicke aufweist, kann sie gleichzeitig als Abschirmung gegen Strahlung dienen, so daß innerhalb der Gasführung keine zusätzlichen Einbauten erforderlich sind Die Lochplatte darf die Ausführung von eventuell erforderlich werdenden Reparaturarbeiten an der Innenisolierung der abgewinkelten Gasführung nicht behindern; sie muß daher ausbaubar sein. Sie muß aber auch sicher und funktionsfähig gelagert sein.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die eingangs beschriebene abgewinkelte Gasführung so auszugestalten, daß die Lagerung der Lochplatte auch bei hohen Temperaturen und in Heliumatmospäre lange funktionsfähig bleibt und den Ausbau der Lochplatte ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lochplatte auf mindestens drei in der Wandung der Gas führung angeordneten Tragbolzen gelagert ist, wobei jeder Tragbolzen in eine nach unten offene Ausnehmung in der Mantelfläche der Lochplatte hineinragt und an diesem Ende ein Kugelgelenk träg-t, und daß in den Ausnehmungen je ein halbschalenförmiger Einsatz angeordnet ist, mit dem die Lochplatte auf dem jeweiligen Kugelgelenk aufliegt.
  • Diese Art der Halterung stellt auch in Heliumatmospäre und bei den vorliegenden Pressungen und Temperaturen eine sichere und funktionsfähige Lagerung für die Lochplatte dar, die eine Vielzahl von Gleitbewegungen infolge von Wärmedehnungen zuläßt und die Ausbaubarkeit der Lochplatte sicherstellt. Fertigungstoleranzen der Montage werden durch die Kugelgelenke ausgeglichen.
  • Bei großen Druckdifferenzen in der Gasführung kann in jedem halbschalenförmigen Einsatz in den Lochplatten-Ausnehmungen und in dem äußeren Ring jedes Tragbolzen-Kugelgelenkes eine Hartmetalleinlage (z.B. aus P 30) angeordnet sein derart, daß die Hartmetalleinlagen die Auflage- oder Reibstellen für die Lochplatte bilden. Alle Hartmetalleinlagen weisen eine TiC-Beschichtung auf.
  • Es ist vorteilhaft, für jeden Tragbolzen eine Kühleinrichtung vorzusehen, um die Lagerung der Lochplatte möglichst lange funktionsfähig zu halten.
  • Jeder Tragbolzen kann aus einem hohlzylindrischen Außenteil und einem zentral in dem Außenteil angeordneten dornartigen Innenteil bestehen. Das hohlzylindrische Außenteil verjüngt sich an seiner der Lochplatte zugekehrten Seite zu einem Zapfen, auf dem das Kugelgelenk angeordnet ist. Der Zapfen sitzt seinerseits auf dem Ende des dornartigen Innenteils auf.
  • Zwischen dem Außenteil und dem Innenteil jedes Tragbolzens ist zweckmäßigerweise eine thermische Isolierung vorgesehen, die Teil der Kühleinrichtung für den Tragbolzen ist. Diese besteht außerdem aus einer mit kaltem Gas beaufschlagten Kühlplatte, die an dem der Lochplatte abgewandten Ende des dornartigen Innenteils angebracht ist und über das dornartige Innenteil Wärme von dem Kugelgelenk abzieht.
  • Es kann vorteilhaft sein, zumindest das eine Ende der Gasführung verschiebbar anzuordnen, um Spannungen infolge von Wärmedehnungen zu vermeiden.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Gasführung dargestellt.
  • Die Figuren zeigen im einzelnen: Figur 1 eine mit der Gas führung ausgerüstete Kernreaktoranlage im Längsschnitt, Figur 2 einen Längsschnitt durch die Gasführung nach der Linie I-I der Figur 3, Figur 3 die Draufsicht auf das in der Figur 2-dargestellte Teilstück der Gasführung, Figur 4 eine mit "X" bezeichnete Einzelheit aus der Figur 2 in vergrößerter Darstellung.
  • Die in der Figur 1 gezeigte Kernreaktoranlage besteht im wesentlichen aus einem Spannbetondruckbehälter 100 mit einer Kaverne 101, dem Reaktorkern 102, den Dampferzeugern 103 und den für die Umwälzung des Kühlgases erforderlichen Gebläsen 104. Der Reaktorkern 102 wird von einer Schüttung kugelförmiger Betriebselemente gebildet, die oben zugegeben und unten durch ein Abzugsrohr 105 wieder abgezogen werden. Die Steuerung und Regelung des Reaktors erfolgt mittels Absorberstäben 106, die direkt in die Kugelschüttung eingefahren werden.
  • Der Reaktorkern 102 ist von einem Reflektor umgeben, der aus einem Deckenreflektor 107, einem zylindrischen Seitenreflektor 108 und einem Bodenreflektor 109 gebildet wird. Decken- und Bodenreflektor weisen Durchlässe für das Kühlgas auf. Oberhalb des Deckenreflektors 107 befindet sich ein Kaltgassammelraum 110, und unter dem Bodenreflektor 109 ist ein Heißgassammelraum 111 vorgesehen, an den sich mehrere Gasführungen 112 anschließen.
  • Die Gasführungen 112 sind abgewinkelt und verbinden den HeiB-gassammelraum 111 mit je einem Dampferzeuger 103. An der Umlenkstelle jeder Gasführung 112 ist eine Lochplatte 113 schräg eingebaut, wie in den weiteren Figuren noch näher beschrieben wird.
  • Um den Reflektor herum ist ein aus Deckenschild 114 und Seitenschild 115 bestehender thermischer Schild angeordnet, wobei zwischen dem Seitenreflektor 108 und dem thermischen Seitenschild 115 ein Ringraum 116 freigelassen ist. Durch diesen Ringraum wird das abgekühlte, -von den Gebläsen 104 kommende Kühlgas zu dem Kaltgassammelraum 110 zurückgeführt, nachdem es in einem freien Raum 117 an den Dampferzeugern 103 entlang nach unten geströmt ist.
  • Die Gasführungen 112 sind an ihrem oberen Ende je mit dem Mantel eines der Dampferzeuger 103 verschweißt; das andere Ende ist jeweils verschiebbar in der äußeren Wand des zylindrischen Seitenreflektors 108 eingelassen. Diese Verbindungsstellen sind mit Folien abgedichtet.
  • Die Figuren 2 und 3 lassen einen Teil einer Gasführung 1 erkennen, die den Gasführungen 112 in der Figur 1 entspricht.
  • Sie besteht aus einem ersten, horizontal angeordneten Leitungsstück 2 und einem um 900 nach oben abgebogenen zweiten Leitungsstück 3, im folgenden auch abgewinkeltes Leitungsstück genannt.
  • Die Umlenkstelle ist mit 4 a, 4 b bezeichnet. Die Gasführung 1 ist auf ihrer Innenseite mit einer Metallfolienisolierung 5 versehen, die eine als Gasführungshemd dienende Abdeckung 6 aufweist.
  • Das horizontale Leitungsstück 2 der Gasführung 1 besitzt einen rechteckigen Querschnitt und stützt sich über Abstützelemente 8 auf einer aus Graphit bestehenden Abschirmung 7 ab.
  • Diese ist auf dem Boden der Reaktorkaverne 101 gelagert (nicht dargestellt). Das abgewinkelte Leitungsstück 3, das einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, ist in seinem unteren Bereich beweglich in einer weiteren Abschirmung 9 eingelassen, die zwischen dem abgewinkelten Leitungsstück 3 und der Wand der Reaktorkaverne 101 angeordnet ist. Zwischen dem Leitungsstück 2 und der Abschirmung 7 wie auch zwischen dem abgewinkelten Leitungsstück 3 und der Abschirmung 9 befindet sich je ein freier Raum 10 bzw. 11, und diese beiden Räume gehören zu dem Raum 117, durch den kaltes Gas, das von den Gebläsen 104 kommt, zu dem Reaktorkern 102 zurückgeleitet wird (siehe Figur 1).
  • In dem abgewinkelten Leitungsstück 3 ist eine dicke Lochplatte 12 (der Lochplatte 113 der Figur 1 entsprechend) aus Metall oder Keramik installiert, die elliptischen Querschnitt besitzt und eine Vielzahl von kreisrunden Durchbrüchen 13 aufweist. Die Durchbrüche 13 haben alle denselben Durchmesser und sind in einem regelmäßigen Gitter 14 über die Lochplatte verteilt. Anzahl und Größe det Durchbrüche 13 sind so festgelegt, daß der freie Querschnitt der Lochplatte 12 mindestens 50% beträgt.
  • Die Lochplatte 12 ist schräg in dem abgewinkelten Leitungsstück 3 der Gasführung 1 eingebaut, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist sie um 20° zur Horizontalen geneigt. Ihre Anordnung ist so getroffen, daß sie den größten an der Umlenkstelle 4 a, 4 b vorhandenen Querschnitt überdeckt; d.h. sie erstreckt sich von 4 a nach 4 b, wie aus der Figur 1 ersichtlich ist. Die Mantelfläche 15 und die Durchbrüche 13 der Lochplatte 12 sind parallel zur Wandung des abgewinkelten Leitungsstücks 3 ausgerichtet.
  • Durch die Lochplatte 12 wird eine Vergleichmäßigung des Strömungs - und des Temperaturprofils des von dem Reaktorkern 102 kommenden Heißgases in dem abgewinkelten Leitungsstück 3 der Gasführung 1 erzielt. Damit ergeben sich gute Anströmungsverhältnisse für den an das abgewinkelte Leitungsstück 3 angeschlossenen Dampferzeuger 103.
  • Die Halterung der Lochplatte 12 umfaßt drei Tragbolzen 16, die an drei Punkten in der Wand der Gasführung 1 angeordnet sind. Die Lochplatte 12 weist an den entsprechenden Stellen je eine nach unten offene Ausdehnung 17 in ihrer Mantelfläche 15 auf, in die je einer der Tragbolzen 16 mit seinem einen Ende hineinragt. Auf jedem dieser Tragbolzen-Enden sitzt ein Kugelgelenk 18.
  • Wie die Figur 4 zeigt, ist in jeder Ausnehmung 17 ein halbschalenförmiger Einsatz 19 angeordnet, in dem sich eine Hartmetalleinlage 20 befindet. Diese weist eine Beschichtung 21 mit TiC auf. Eine gleichartige Hartmetalleinlage 22 ist in dem äußeren Ring 18 a jedes Kugelgelenkes 18 vorgesehen, auf der ebenfalls eine TiC-Beschichtung 21 aufgebracht ist. Die Hartmetalleinlagen 20 und 22 bilden die Reib- oder Gleitstellen der Lochplattenhalterung, die gemäß ihrer Konstruktion infolge von Wärmedehnungen auftretende Gleitbewegungen zuläßt.
  • Jeder der drei Tragbolzen 16 besteht aus einem hohlzylindrischen Außenteil 23 und einem zentral in dem Außenteil 23 angeordneten dornartigen Innenteil 24. Die Außenteile 23 verjüngen sich je zu einem Zapfen 25. Die Zapfen 25 sitzen unmittelbar auf den Enden 26 der dornartigen Innenteile 24 auf und tragen ihrerseits die Kugelgelenke 18.
  • Zwischen dem Außenteil 23 und dem Innenteil 24 jedes Tragbolzens 16 ist eine thermische Isolierung 27 angeordnet, die Teil einer Kühleinrichtung 29 ist, welche für jeden der Tragbolzen 16 vorgesehen ist. Zu der Kühleinrichtung 29 gehört jeweils noch eine Kühlplatte 28, die an dem der Lochplatte 12 abgewandten Ende jedes dornartigen Innenteils 24 angebracht ist.
  • Die Kühlplatten 28 sind so positioniert, daß sie sich in dem freien Raum 11 befinden, durch den das von den Gebläsen 104 kommende kalte Gas strömt. Das kalte Gas führt über die Kühlplatten 28 und die dornartigen Innenteile 24 Wärme von den Kugelgelenken 18 ab, die dem Heißgas ausgesetzt sind.

Claims (6)

  1. Patentan sprüche = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = = ~ = = = Mit einer Innenisolierung versehene abgewinkelte Gasführung für ein mit hoher Geschwindigkeit strömendes Gas hohen Drukkes und hoher Temperatur, deren abgewinkeltes Leitungsstück zumindest annähernd vertikal verlegt ist und beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, mit einer an der Umlenkstelle der Gasführung schräg eingebauten Lochplatte elliptischen Querschnitts, deren vorzugsweise kreisrunde Durchbrüche parallel zur Wandung des abgewinkelten Leitungsstückes angeordnet sind, insbesondere zur Verbindung des Heißgassammelraumes eines gasgekühlten Hochtemperaturreaktors mit einer Komponente des Kühlgaskreislaufs, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (12;113) auf mindestens drei in der Wandung der Gasführung (1;112) angeordneten Tragbolzen (16) gelagert ist, wobei jeder Tragbolzen (16) in eine nach unten offene Ausnehmung (17) in der Manteifläche (15) der Lochplatte (12;113) hineinragt und an diesem Ende ein Kugelgelenk (18) trägt, und daß in den Ausnehmungen (17) je ein halbschalenförmiger Einsatz (19) angeordnet .ist, mit dem die Lochplatte (12;113) auf dem jeweiligen Kugelgelenk (18) aufliegt.
  2. 2. Abgewinkelte Gasführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem halbschalenförmigen Einsatz (19) und in dem äußeren Ring (18 a) jedes Kugelgelenks (18) eine Hartmetalleinlage (20 bzw. 22) angeordnet ist, die jeweils die Auflagestelle der Lochplatte (12,113) bilden, und daß alle Hartmetalleinlagen (20, 22) eine TiC-Beschichtung (21) aufweisen.
  3. 3. Abgewinkelte Gasführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Tragbolzen (16) eine Kühleinrichtung (29) vorgesehen ist.
  4. 4. Abgewinkelte Gasführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragbolzen (16) aus einem hohlzylindrischen Außenteil (23), das sich zu einem Zapfen (25) für die Anordnung des Kugelgelenks (18) verjüngt, und aus einem zentral in dem Außenteil (23) angeordneten dornartigen Innenteil (24) besteht, auf dem der Zapfen (25) des Außenteils (23) aufsitzt.
  5. 5. Abgewinkelte Gasführung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Außenteil (23) und dem Innenteil (24) jedes Tragbolzens (16) eine thermische Isolierung (27) vorgesehen ist und daß das dornartige Innenteil (24) an seinem der Lochplatte (12;113) abgewandten Ende (26) eine mit kaltem Gas beaufschlagte Kühlplatte (28) trägt.
  6. 6. Abgewinkelte Gasführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Gasführung (1;112) verschiebbar angeordnet ist.
DE2913462A 1979-04-04 1979-04-04 Abgewinkelte Leitung in einem gasgekühlten Hochtemperaturreaktor mit schräg eingebauter Lochplatte Expired DE2913462C2 (de)

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