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DE2912941A1 - Bildbetrachtungsgeraet - Google Patents

Bildbetrachtungsgeraet

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Publication number
DE2912941A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
slide
image
organ
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792912941
Other languages
English (en)
Other versions
DE2912941C2 (de
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licinvest AG
Original Assignee
Licinvest AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GR57174A external-priority patent/GR66050B/el
Application filed by Licinvest AG filed Critical Licinvest AG
Publication of DE2912941A1 publication Critical patent/DE2912941A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2912941C2 publication Critical patent/DE2912941C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/30Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being fed one by one from storage place to a display position

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • "Bildbetrachtungsgerät"
  • Die Erfindung betrifft ein Bildbetrachtungsgerät mit einer Bildwechselmechanik. Derartige Geräte sind seit vielen Jahrzehnten bekannt (DT-PS 179 675, DT-PS 224 700, DE-PS 873 908). Sie beruhen sämtlich auf dem folgenden Prinzip: In einem flachen Gehäuse mit einem gegebenenfalls durch eine Scheibe abgedeckten Sichtfenster befindet sich ein Stapel Bilder, deren oberstes durch das Sichtfenster zur Betrachtung freiliegt, und an den Kanten abgestützt ist. Eine Andruckanordnung unter Federvorspannung hält den Stapel nach oben an das Fenster bzw. dessen Rahmen gedrückt Seitlich weist das Gehäuse eine Öffnung auf, durch die ein Schieber herausziehbar ist; seine Ausziehbewegung wird durch Anschläge begrenzt. Nahe der Gehäuseöffnung ist ein diese quer überspannender, hier und im folgenden so bezeichneter Separator angeordnet, der oben und unten je einen schmalen Bilddurchtrittsschlitz freiläßt. Beim Herausziehen des Schiebers wird von einem hakenähnlichen Mitnehmer das oberste Bild durch den oberen Schlitz abgezogen, wobei der Reststapel sich am Separator abstützt, und beim Rückhub des Schiebers durch den unteren Schlitz wieder unter den Stapel geschoben, genauer gesagt zwischen die Andruckanordnung und das unterste Bild des Stapels.
  • Das zweitoberste Bild liegt jetzt vor dem Sichtfenster, und der Vorgang kann beliebig wiederholt werden.
  • Dieses Prinzip ist für genau ebene, dicke Platten, wie in den beiden erstgenannten Druckschriften erwähnt, recht brauchbar, weil der Mitnehmerhaken dann genügend tief an der Plattenkante angreift und nicht abrutscht.
  • Bei Papierbildern jedoch, etwa Fotoabzügen, mit einer Dicke von z.B. 25/100 mm oder sogar darunter, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, daß der Haken - der ja selbst eine geringere Eingriffstiefe haben muß als der kleinsten Bilddicke entspricht - von der Bildkante abrutscht oder diese gar nicht erfaßt, insbesondere dann nicht, wenn die Bilder schräg beschnittene Kanten aufweisen oder in sich gewölbt oder verdreht sind. Abrutschen des Hakens führt dazu, daß dieser über die Sichtseite des Bildes kratzt und dieses dabei beschädigt. Ferner wird selbst bei weichem Bildträgermaterial der Haken im Laufe der Zeit seine scharfe Spitze abschleifen und dann umso weniger fassen, während umgekehrt die weichen Bildträger an der Hakenangriffskante verformt, verbogen und eventuell sogar eingerissen werden mit dem Ergebnis, daß das Gerät mit diesen Bildern überhaupt nicht mehr funtkioniert.
  • Vorteilhaft bei dieser Konzeption ist, daß die Bauhöhe in Richtung der Stapeldicke relativ gering ist.
  • Bei einem Stereobetrachter gemäß DT-PS 864 759 wird ein Bild mittels einer von Hand gedrehten Walze von einem Stapel abgezogen und mittels einer zweiten Walze wieder unter den Stapel gefördert. Hier ist zwar die Bildbeschädigung vermieden, doch ist die Bauhöhe unvermeidlich sehr viel größer als bei der Schieber-Konzeption.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bildbetrachtungsgerät mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen zu schaffen, das bei nur geringfügig die Dicke des Bilderstapels übersteigender Bauhöhe hinsichtlich der Mitnehmerfunktion betriebssicher ist, auch bei relativ dünnen Papierbildern, insbesondere bei Fotoabzügen, und eine Beschädigung der Bildkanten aber auch der Bildflächen durch den Mitnehmervermeidet.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung ergibt sich aus dem Patentanspruch 1. Diese Lösung beruht auf den folgenden Uberlegungen: Die Wechselfunktion besteht eigentlich aus zwei Einzelschritten: Dem Abtrennen des zu wechselnden Bildes vom Stapel und dem Transport des abgetrennten Bildes parallel zu sich selbst. Bei den bekannten Geräten gehen diese beiden Schritte unmittelbar ineinander über, wobei allerdings anzumerken ist, daß - da ja die Haftreibung immer größer ist als die gleitende Reibung -der unmittelbare Beginn der Bildbewegung mehr Kraft erfordert als der Weitertransport und somit den erwähnten ersten Schritt darstellt. Es leuchtet ein, daß der Weitertransport des Bildes, wenn es einmal vom Stapel getrennt ist, keine besonderen Probleme mehr aufwirft.
  • Bei dem Gerät der Erfindung dient also das flächig haftende Organ in jedem Falle dazu, das Bild vom Stapel zu trennen oder zu lösen, wobei die Relativbewegung des Bildes vom Stapel durch Verschieben, Verdrehen, Verstauchen, Abheben des ganzen Bildes oder Anheben nur an einer Kante oder Ecke bewirkt werden kann. Darüber hinaus kann man aber das haftende Organ, wie im Stand der Technik, zugleich zur Durchführung des Transports des Bildes verwenden, also zugleich als Mitnehmeroder zumindest Teil des Mitnehmers im Sinne der obigen Definition benutzen.
  • Soweit das Organ das Bild senkrecht zu seiner Fläche vom STapel abheben soll - oder auch nur anheben -, muß die Haftkraft des Organs ziemlich groß sein.
  • Hier kommen klebende Stoffe infrage, die freilich keine Rückstände hinterlassen dürfen, ferner Organe, die mit Unterdruck arbeiten, wie Saugnäpfe, oder solche, die auf magnetischer oder statischer Anziehungskraft beruhen.
  • Ist das Bild parallel zu seiner eigenen Ebene zu bewegen, so genügen meist Organe, bei denen nur eine hinreichend große Reibung zwischen dem Material des Organs und des Bildes entwickelt wird, wobei "hinreichend groß" bedeutet, daß die Haftwirkung diejenige übersteigen muß, die zwischen dem betreffenden Bild und dem Rest des Stapels vorliegt.
  • Hier kann man also mit Materialien arbeiten, die von Hause aus hohe Reibungskoeffizienten aufweisen, wie Gummi und Gummiersatzstoffen, Haftkknststoffen (im Handel erhältlich), aber natürlich auch mit allen oben für hohe Haftkraft genannten Organen.
  • In bestimmtenKonstruktionen wird es erwünscht sein, daß die Haftwirkung selektiv in dem Sinne ist, daß in der gewünschten Bewegungsrichtung die Haftwirkung hinreichend groß ist, in der Gegenrichtung hingegen kleiner als die Reibung zwischen Bild und Stapel; man kann dann von einem Organ mit Freilaufwirkung sprechen. Hierzu gehören Zackenleisten, schräg stehende Borsten oder dergleichen, doch kann man diese Aufgabe auch konstruktiv lösen, wenn etwa das Haftorgan nur in der Abtrennbewegungsphase in Eingriff mit dem Bild steht, bei der Rückbewegung hingegen von ihm im Abstand gehalten ist.
  • Schließlich ist darauf hinzuwesen, daß bei allen oder fast allen erwähnten Typen von flächig haftenden Organen auch die Möglichkeit besteht, die Haftwirkung nur dann eintreten oder hinreichend groß werden zu lassen, wenn die zu wechselnden Bilder ihrerseits entsprechend behandelt sind. Mit anderen Worten, das flächig haftende Organ bildet nur eine Komponente eines Haftsystems, dessen andere Komponente sich am Bild befindet. Typisch hierfür sind magnetisch arbeitende Systeme, bei denen etwa das flächig haftende Organ ein Permanentmagnet ist und die Bilder eine magnetisierbare Komponente aufweisen. Ein weiteres Beispiel sind ganzflächig oder nur an einzelnen Punkten aufgerauhte Bilder, an denen eine komplementär dazu ausgebildete Fläche eines Haftorgans angreift, die auf glatten Flächen abrutschen würde.
  • Wenn im folgenden vereinfachend von einem "Haftelement" gesprochen wird, so ist darunter ein flächig haftendes, aber wieder lösbares Organ zu verstehen.
  • Soweit im folgenden Lösungsbeispiele erläutert werden, bei denen das flächig haftende Organ zugleich Mitnehmer ist, wird zwischen diesen beiden Begriffen nicht unterschieden, wohl aber bei Ausführungsformen, bei denen diese beiden Funktionen getrennt sind.
  • Haftbelag auf das oberste oder unterste Bild des Stapels aktiv wirkend angebracht sein, sowohl am Gehäuse als auch am Wechselschieber oder schließlich an einer Andruckanordnung, sofern eine solche vorgesehen ist. Je größer die Haftreibung ist, desto geringer ist die erforderliche Andruckkraft, die üblicherweise durch eine Feder aufgebracht wird. Wenn die Andruckkraft,von der das oberste Bild an die Sichtöffnung durch den Stapel hindurch von unten drückenden Andruckanordnung aufgebracht wird, und das oberste Bild vom Haftbelag erfaßt werden soll, muß die Kraft größer sein, als wenn das unterste Bild erfaßt wird.
  • Verwendet man ein Haftelement, das in beiden Bewegungsrichtungen hohen Reibungsbeiwert besitzt, so ist es unabdingbar, daß beim Wiedereinschub des Schiebers das Haftelement außer Eingriff mit demjenigen Bild des Stapels gebracht wird, das ihm dann zugekehrt liegt. Dies kann dadurch geschehen, daß das Haftelement weggeklappt, weggedrückt, weggeschoben oder überdeckt wird, derart, daß z.B. seine wirksame Fläche tiefer liegt als eine Auflagefläche, über die das Bild dann gleiten kann. Umgekehrt kann der Stapel vom Haftelement entfernt liegen und nur für den Schieberauszug das Bild dem Haftelement genähert werden; schließlich kann auch das Haftelement beim Rückhub dem Stapel abgekehrt werden.
  • Die Inaktivierung erfolgt automatisch beim Schieberrückhub, wobei dieser oder das Gehäuse oder eine andere Andruckanordnung hierfür bestimmte Steuerorgane aufweisen werden.
  • Man kann durch ein zum Beispiel manuell betätigbares Zusatzorgan dafür sorgen, daß das Haftelement auch beim Schieberauszug inaktiv ist. Dies erleichtert oder ermöglicht erst den Austausch des gesamten Bilderstapels. Dabei ist jedoch bevorzugt, das Haftelement nach dem Ausziehen des Schiebers bei inaktivem Haftelement während des Rückhubs wieder zu aktivieren und damit das Gerät wieder in die Wechselfunktion umzuschalten.
  • An dem Gerät können alternativ oder in Kombination weitere Abänderungen vorgenomen sein, die den Gebrauchszweck fördern oder verbessern.
  • Dazu gehören an der Rückseite angeordnete ausklappbare Ständer, Aufhängemöglichkeiten als Rahmen, auswechselbare, aufsteckbare oder in anderer Weise befestigte Zierrahmen unterschiedlicher Formen und Oberflächenbearbeitungen, das Vorspannen des Schiebers mittels einer Feder in die öffnungs- oder Schließposition, die Aufteilung des Feldes, das die Sichtscheibe aufweist, in mehrere Sichtfelder, von denen eines einem Bilderstapel und ein anderes einem Textkartenstapel zugeordnet ist, wobei Bild und Text gegebenenfalls auch auf einem gemeinsamen Informationsträger angeordnet sein können. Ferner kann die die Sichtscheibe aufweisende Fläche des Gerätes auch mit Beschriftungsfeldern versehen sein.
  • Es bestehen ferner die Möglichkeiten, im Inneren des Gerätes, vorzugsweise stationär im Gehäuse, ein Aufnahmefach für beispielsweise zu im Schieber angeordneten Fotoabzügen gehörige Negative auszubilden, und man kann schließlich die Kassette auf Vorder- und Rückseite mit einem Sichtfenster versehen, wobei natürlich auch zwei getrennte Schieber vorzusehen sind.
  • Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung zeigen die beigefügten Zeichnungen.
  • Dabei betreffen die Fig. 1 bis 70 sämtlich Ausführungsbeispiele, bei denen nicht scharf zwischen dem Abtrennen des Bildes vom Stapel und der Mitnahmefunktion unterschieden ist. Die nachfolgenden Figuren lassen deutlicher beide Schritte des Wechselvorgangs erkennen, und teilweise sind dort auch gesonderte Elemente für das Abtrennen des Bildes mittels flächig haftenden Organs und die Mitnahme des Bildes mittels eines weiteren Organs dargestellt und beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht von oben auf das Gehäuse mit abgebrochenem Deckel und eingefahrenem Schieber, stark schematisiert, Fig. 2 bis 5 zeigen in schematisiertem Längsschnitt durch das Gerät den Ablauf des Wechselvorgangs, um das Zusammenwirken von Schieber und Federplatte zu verdeutlichen, Fig. 6 bis 9 stellen dieselben Phasen beim Bildwechsel dar, jedoch mit eingelegtem Bildstapel, Fig. 10 bis 13 zeigen ähnlich Fig. 2 bis 5 den Ablauf der Gesamtstapelentnahme, Fig. 14 bis 17 zeigen ähnlich Fig. 6 bis 9 die STapelentnahme mit Darstellung des Bilderstapels, Fig. 18 ist ein schematisierter Querschnitt durch das Gerät, Fig. 19 ist eine gegenüber Fig. 18 maßstäblich vergrößerte Darstellung im Querschnitt, teilweise weggebrochen, Fig. 20 zeigt unter Bezugnahme auf Fig. 19 diskutierte Einzelheiten des Gehäuses in perspektivischer Darstellung, Fig. 21 zeigt im weitgehend schematisierten Längsschnitt eine weitere Ausführungsform eines Gerätes, Fig. 22 ist eine zu Fig. 21 analoge Darstellung bei ausgezogenem Schieber, Fig. 23 stellt eine Draufsicht auf die Bodenplatte des Gehäuses bei gezogenem Schieber bei dem Gerät nach Fig. 21 und 22 dar, Fig. 24 zeigt einen Schnitt nach Linie 24-24 der Fig. 21, Fig. 25 und 26 illustrieren Einzelheiten dieser Ausführungsform, Fig. 27 bis 30 zeigen eine weitere Ausführungsform, Fig. 31 bis 36 betreffen eine weitere Ausführungsform und Fig. 37 und 38 zeigen eine weitere Ausführungsform, Fig. 39 bis 44 betreffen eine weitere Ausführungsform, Fig. 45 bis 51 beziehen sich auf eine weitere Ausführungsform, Fig. 52 und 53 stellen eine weitere Ausführungsform dar, und Fig. 54 zeigt im Teilschnitt eine abweichende Gestaltung des Separators, ferner zeigen Fig. 55 bis 58 eine Ausführungsform, bei der die aktive und die inaktive Stellung des Haftelements durch ein Schieberteil gesteuert werden, das in Ausziehrichtung des Schiebers relativ zu dem Hauptteil des Schiebers verschiebbar ist, Fig. 59 und 60 eine abgewandelte Gestaltung des Haftelements der Ausführungsform nach Fig. 55 bis 58, Fig. 61 und 62 eine Ausführungsform, bei der das Haftelement als Doppelfreilaufrolle ausgebildet ist, Fig. 63 bis 66 eine Ausführungsform, bei der das als Freilaufrolle ausgebildete Haftelement zum Zwecke der Gesamtentnahme des Blattstapels unwirksam gemacht werden kann, und Fig. 67 bis 70 eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 45 bis 51, bei der eine Gesamtentnahme des Blattstapels mittels einer Schublade möglich ist, Fig. 71 - 76 stellen ein weiteres Ausführungsbeispiel dar, wobei Fig. 71-73 im Längsschnitt verschiedene Phasen des Wechselvorgangs zeigen und Fig. 74-76 Schnitte gemäß den gleichbezifferten Pfeilen der Fig. 71-73 sind, Fig. 77 - 81 zeigen eine weitere Ausführungsform, wobei Fig. 79-81 im Längsschnitt drei Phasen des Wechselvorgangs darstellen und Fig. 77 und 78 Querschnitte gemäß den gleichbezifferten Pfeilen in Fig. 79 bzw. 80 sind, Fig. 82 - 85 zeigen vier Phasen des Wechselvorgangs bei einer weiteren Ausführungsform, Fig. 86 stellt vergrößert ein Detail aus Fig. 83 dar, Fig. 87 - 89 zeigen drei Wechselphasen einer weiteren Ausführungsform, Fig. 90 - 95 betreffen eine weitere Ausführungsform, wobei Fig. 90, 95 und 95 drei Phasen des Bildwechsels illustrieren, Fig. 91 eine Draufsicht auf Fig. 90 darstellt und Fig. 92 und 94 vergrößert Steuerung und Wirkungsweise des Einzelbild-Mitnehmers erkennen lassen, Fig. 96 und 99-101 zeigen vier Bildwechselphasen einer weiteren Ausführungsform im Längsschnitt, während Fig. 97 eine teilgeschnittene Draufsicht auf Fig. 96 und Fig. 98 eine perspektivische Schemadarstellung sind, Fig. 102, 104 und 105 stellen im Längsschnitt drei Phasen des Bildwechsels bei der letzten Ausführungsform dar, während Fig. 105 eine schematisierte Draufsicht auf Fig. 102 bei völlig eingeschobenem Schieber ist.
  • Die Figuren 1 bis 20 beziehen sich auf ein erstes Ausführungsbeispiel.
  • Das Gehäuse 100 umfaßt eine Bodenplatte 102, Seitenwände 104, eine Rückwand 106 und eine Deckplatte 108 mit einem Fenster 110. Der im Gehäuse gleitbeweglich zwischen Anschlägen, die in den Seitenwänden 104 ausgebildet sind, beweglich geführte Schieber 112 umfaßt Bodenstege 114, Seitenstege 116, einen Stirnsteg 118 und einen Separatorsteg 120. Am Stirnsteg ist ein Zug- und Schiebegriff 122 angeformt, und man erkennt einen Niederhaltelappen 124, ebenfalls an den Stirnstegangeformt.
  • Im Gehäuse befindet sich ein Paar von nach oben gewölbt vorgespannten Federn 126, deren eines Ende jeweils in der Gehäusebodenplatte 102 verankert ist, während das andere Ende längs der Bodenplatte eine begrenzte Ausgleichsbewegung machen kann. Die Federn t26liegen seitlich der Hauptschenkel 130 einer Druckplatte 128 und drücken diese nach oben; wie in Fig. 1 angedeutet, sind die Federn 126 hier an die Druckplatte angeformt, und ihre der Rückwand 106 zugewandten Schenkel liegen weiter außen als die dem Stirnsteg T18des Schiebers zugekehrten Schenkel.
  • Die beiden Hauptschenkel 130 der Druckplatte 128 sind miteinander durch einen Querschenkel 132 verbunden, an dem ein Mittelschenkel 134 angeformt ist. Schließlich gehen von dem Querschenkel 132 noch Hilfsschenkel 136 aus. Die Funktion dieser Elemente wird später im einzelnen erläutert.
  • In der Bodenplatte 102 ist eine Führung 138 parallel zu der Schieberbewegung eingearbeitet, in der eine Taste 140 gleichbeweglich ist. Die Taste 140 wird von einer Rückstellfeder 142 in Richung auf die Rückwand 106 bis zu einem nicht dargestellten Anschlag gezogen und weist eine mittige durchgehende öffnung auf, in die der Mittelschenkel 134 der Druckplatte gleitbeweglich hineinragt.
  • An die Seitenstege des Schiebers sind Steuernocken 144 und 146 angeformt, deren Funktion ebenfalls später erläutert wird.
  • Auf die Hauptschenkel 130 der Druckplatte sind schließlich Streifen 148 aus einem im Handel erhältlichen Kunststoffmaterial aufgebracht, z.B.
  • aufgeklebt, das eine ungewöhnlich hohe Haftkraft bei nur geringem Kontaktdruck ausübt.
  • Wie man erkennt, soll die Druckplatte beim Herausziehen des Schiebers das unterste Bild des Stapels festhalten, während der Separatorsteg die anderen Bilder mitnimmt. Beim Zurückführen des Schiebers dagegen soll die Andruckwirkung der Platte nach oben stark vermindert sein. Der Funktionsablauf wird zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 2 bis 5 ohne eingelegten Stapel erläutert.
  • Fig. 2 zeigt den Ausgangszustand. Die Andruckplatte liegt unter der Wirkung der Federn 126 an dem Fenster 110 bzw. der Deckplatte 108 an, der Separatorsteg 120 befindet sich zwischen der Andruckplatte und der Rückwand 106. Zieht man nun am Schieber 112, so drückt die schrägstehende Fläche des Separatorstegs auf die ihm zugekehrten Kanten der Hauptschenkel 130 und diese weichen nach unten aus, wobei die Federn 126 nachgeben. Die anderen Endkanten der Hauptschenkel werden jedoch nach wie vor nach oben gedrückt. Der Steuernocken 144 stößt dabei nicht an eine Steuerkante 150 der Hauptschenkel 130, die an diese als seitliche Verbreiterung angeformt ist, weil er darunter hinweggleitet. In der Endstellung des Schiebers (Fig. 4) drückt der Separatorsteg 120 nun die Vorderkanten der Hauptschenkel nach unten, und vermittels einer "Schaukelbewegung" heben sich entsprechend die Hinterkanten derselben. Wird nun der Schieber wieder hineingestoßen, so drückt der Separatorsteg die Andruckplatte wieder weiter nach unten, doch ist deren tiefste Position jetzt nahe den Vorderkanten, also auf der Schieberseite. Deshalb greifen jetzt die Steuernocken 144 über die Steuerkanten 150 der Andruckplatte und halten diese unten, bis der Schieber fast seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat, wo die Steuerelemente wieder außer Eingriff kommen, und die Andruckplatte wieder nach oben schnellt (vgl. Fig. 1 und 5).
  • Der eigentliche Bildwechselvorgang läuft ab wie folgt (Fig. 6 bis 9): Zunächst ist die Andruckplatte mit einem Stapel 152 von z.B. zwanzig Bildern beladen und steht daher tiefer als in Fig. 2. Beim Herausziehen des Schiebers nimmt der Separator alle Bilder des Stapels mit, da der Separatorsteg über die Andruckplatte "fegt". Das unterste Bild 152' jedoch, an das von unten die mit dem Haftbelag 146 versehenen Hauptschenkel 130 unmittelbar andrücken, wird von dem Haftbelag festgehalten und bleibt auf der Andruckplatte 128 liegen. Der Vorgang läuft im übrigen ab wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben. Schließlich erreicht der Schieber seine Endstellung in Fig. 8, in der die Bilder 152 nach vorn auf die Bodenstege 114 des Schiebers fallen, während sie mit ihren Hinterkaten noch auf der Andruckplatte aufliegen.
  • Sobald der Separatorsteg 120 über die etwas nach oben ausgebogenen vorgespannten Enden der Hilfsschenkel 136 hinweggeglitten ist, drücken diese das zurückgebliebene Bild 152' etwas an dieser Kante nach oben, so daß beim Wiedereinschieben des Schiebers die Hinterkante des Separatorsteges 120 zwischen der Andruckplatte und dieses Bild 152' stößt und dieses damit so weit anhebt, daß es oben über die Oberkante des Separatorsteges gebracht wird. Bei der Weiterbewegung des Schiebers gleitet also dessen Separatorsteg unter dem Bild 152' durch, das sich in der Endstellung als oberstes Bild auf den Stapel 152 legt. Das Einschieben des Stapels wird dabei durch den Haftbelag 148 nicht behindert, da - wie oben erwähnt - die Andruckplatte durch die Steuerelemente 144, 150 niedergehalten wird.
  • Soll der gesamte Stapel entnommen werden, so verschiebt man die Taste 140 in Richtung nach vorn. Wie man Fig. 10 bis 13 entnimmt, ist der Mittelschenkel 134 der Andruckplatte so nach unten gebogen, daß sich eine in Seitenansicht flach S-Form ergibt, deren unteres Ende in die Taste ragt. Verschiebt man die Taste aus der Position gemäß Fig. 10 in die nach Fig. 11, so drückt sie auf die obere Schrägfläche 154 des Mittelschekels 134 und zieht damit die gesamte Andruckplatte 128 gegen die Kraft der Federn 126 nach unten, und zwar so weit, daß die Oberseite des Haftbelags 148 tiefer liegt als die Oberfläche der Podenstege 114 von Schieber 112. Dies hat zur Folge, daß nun beim Heraus?iehejdes Schiebers der gesamte Stapel 150 mitgenommen wird, da dieser jetzt auf dem Schieber selbst aufliegtDurch die Vorspannung der Federn 126 und den Reibungsschluß des Mittelschenkels 134 in der Taste 140 wird diese von der demgegenüber schwachen Feder 142 nicht zurückgezogen. Stößt jedoch der Steuernocken 146 mit seiner schrägen Steuerfläche 156 auf die Steuerkante 150, so wird die Andruckplatte noch weiter nach unten gedrückt und damit endet die Verklemmung zwischen Taste 140 und Mittelschenkel 134, so daß die Taste von Feder 142 in ihre Ruhelage zurückgezogen wird (Fig. 12).
  • Gleichwohl hält der Steuernocken 146 die Andruckplatte unter dem Niveau der Schieberbodenstege, so daß der Stapel ungehindert bis ganz herausgezogen werden kann. Nahe dem Ende der Bewegungsstrecke gibt der Steuernocken 146 die Steuerkante 150 wieder frei, die Federn 126 können die Andruckplatte wieder an ihrer Hinterkante nach oben drücken, während sie vorn noch vom Separatorsteg 120 niedergehalten wird.
  • Nach den obigen Erläuterungen kann man anhand der Figuren 14 bis 17 den Ablauf noch einmal verfolgen, wenn ein vollständiger Stapel zu entnehmen ist; die Positionen des Schiebers gemäß Fig. 14 bis 17 sind analog zu denen der Fig. 10 bis 13.
  • Fig. 18 läßt dabei noch einmal die relativen Positionen der Bodenstege 114 einerseits, der Andruckplatte 128 andererseits erkennen, wenn die Taste in der Entnahmeposition ist.
  • Im Prinzip wäre es auch möglich, die Taste einfach beim Rücklauf des Schiebers von diesem mittels eines (nicht dargestellten( Steuergliedes wieder in die Ruheposition zurückzuführen. Es ist jedoch erkennbar, daß bei der dargestellten Ausführungsform der Vorteil vorliegt, durch Festhalten der Taste in der Entnahmeposition das Gerät dauernd auf Entnahmefunktion geschaltet zu halten, etwa während des Transportes empfindlicher Bilder oder beim Einfügen des Gerätes in ein Stapelgestell.
  • Die Funktionen, die die Andruckplatte ausführt, sollen noch einmal summarisch zusammengefaßt werden.
  • Beim Bildwechsel wird die Andruckplatte immer gerade mit derjenigen "Linie" (quer zur Schiebebewegung) in Anlage an dem untersten Bild gehalten, wo der Separatorsteg drüberläuft. Das festzuhaltende Bild wird demnach mit Sicherheit dort eingeklemmt, wo es notwendig ist. Beim Rücklauf des Schiebers hingegen halten die Steuerelemente 144 bis 150 die Andruckplatte unter dem Niveau der Schieberbodenstege (oder anderer Auflagen, etwa auf der Bodenplatte des Gehäuses), so daß der Haftbelag 148 die Unterseite des Bildes nicht berührt.
  • Beim Stapelwechsel wird die Andruckplatte in dieselbe Position gebracht wie beim Wechsel-Rückhub, jedoch mittels einer getrennt betätigbaren Taste.
  • Diese kann dauernd in Stapelwechselposition gehalten werden, springt aber ohne weitere Manipulation auch automatisch in Bildwechselposition zurück. Man erkennt, daß das Gerät auf diese Weise narrensicher ist.
  • Die Andruckplatte ist so ausgebildet, daß sie auch stark verbogene Bilder sicher festhält und den Wechsel- und Entnahmevorgang ermöglicht. Wegen solcher "krumner" Bilder sind jedoch noch eine Reihe von weiteren Maßnahmen vorgesehen, um Fehlfunktionen zu unterbinden.
  • Bilder, die um die Querachse - senkrecht zur Schieberbewegung - nach unten ausgebaucht sind, könnten beim Bildwechsel zur Folge haben, daß das oberste oder einige obere Bilder nicht von der Stirnwand 118 des Schiebers zurückgestoßen würden, sondern nach oben hochstehend sich zwischen Schieberstirnwand und Gehäusedeckplatte einklemmen könnten. Deshalb ist der Niederhaltelappen 124 vorgesehen, unter den man die Bilder beim Einlegen einschnappen lassen kann; weitere Möglichkeiten werden weiter unten diskutiert.
  • Bilder, die umgekehrt gewölbt sind, könnten beim Wechselvorgang den Durchtritt des Separatorsteges nicht gestatten, sondern auf diesem aufstoßen. Hier kann man ein besonders reibungsarmes Material für den Separatorsteg vorsehen und, anstatt den gesamten Schieber einstückig im Spritzguß zu fertigen, den Separatorsteg als gesonderes Teil einsetzen.
  • Bilder, die um die längsachse nach unten ausgebaucht sind, könnten beim Schieberrückhub zwar seitlich auf den Schieberbodenstegen aufliegen und damit von dem Haftbelag der Andruckplatte frei bleiben, jedoch mittig auf die zugewandte Kante des Mittelschenkels 132 der Andruckplatte aufstoßen. Aus diesem Grunde ist die betreffende, von den Federn 126 und den Hilfsschenkeln 136 unterbrochene Kante nach innen spitz zulaufend ausqebildet, wie man Fig. 1 entnimmt. Eine umgekehrte Wölbung der Bilder führt zu keinen Störungen.
  • Zwar müssen die Bilder selbstverständlich mit Spiel im Schieber liegen, doch könnten Störungen dann eintreten, wenn die Bilder sich schief legten. Deshalb sind an die Rückwand 106 Anschlagnasen 160 und 162 angeformt, die von unten bzw. von oben soweit vorstehen, daß sie durch Ausnehmungen 164, 166 des Separatorsteges 120 in dessen innerer Endstellung (Fig. 19) ragen. Dabei steht die Nase 160 jeweils nahe den Seitenwänden des Gehäuses von dessen Deckelplatte her nach innen und unten, weiter innen eine Nase 162 von der Bodenplatte her nach oben und innen. Die Nase ist in Schieberauszugsrichtung ausgefluchtet mit einem der Haftbeläge 148 mit der Folge, daß die entsprechende Ausnehmung 166 des Separatorsteges selbst dafür sorgt, daß der Separator die Haftbeläge nicht berühren kann. Eine weitere Ausnehmung 168, die von oben in den Schieber eingearbeitet ist, läßt Platz für den Durchtritt von Niederhaltenocken 170, die von der Deckplatte nach unten vorspringen und in Fig. 20 besser erkennbar sind, während sie in den anderen Figuren weggelassen sind, um diese übersichtlich zu halten. Ihre Aufgabe ist es, das oberste Bild bei eingeschobenem Schieber soweit unter dessen Oberkante zu drücken, daß der Schieber mit Sicherheit auch das oberste Bild mitnimmt. Ähnliche, noch tiefer reichende Niederhaltenocken, ebenfalls in Fig. 20 angedeutet, befinden sich nahe der Frontkante der Deckplatte; sie haben die Aufgabe, den beim Wechselherausgezogenen Stapel soweit unter das Niveau der Unterseite des auf der Andruckplatte liegenden Bildes 152' zu drücken, daß dessen Gleitbewegung über den Separatorsteg möglichst ungebremst erfolgt. In Fig. 19 sind die Oberseiten der Bilder unter den Nocken 170 bzw. 172 mit gestrichelten Linien 170', 172' angedeutet.
  • Man erkennt schließlich auch in Fig. 19, in der dieser Effekt freilich stark übertrieben gezeichnet ist, wie das eine auf den Haftbelägen 148 festgehaltene Bild vondem Separatorsteg 120 verspannt wird und damit sicher klemmend gehalten ist.
  • Das genaue Profil des Separatorsteges in der Querrichtung gesehen hängt vom Typ der zu stapelnden Bilder, der Materialwahl und anderen Komponenten ab. Man muß hier einen Kompromiß schließen zwischen dem Platzbedarf durch die notwendige Schrägstellung des Separatorsteges, längs dem ja auf der Schieberseite die Andruckplattenkante, auf der Rückwandseite das festgehaltene Bild aufgleiten muß1 und einem optimalen Winkel für diese Flächen. Für einigermaßen glatten Kunststoff hat sich ein Winkel von ca. 45 .. 60° gewährt, wobei dieser Winkel nicht - wie in den Figuren 2 bis 17 nur schematisch angedeutet -keineswegs konstant sein muß, sondern auch längs der schrägliegenden Flächen unterschiedlich, oder innen und außen unterschiedlich sein kann.
  • Der Haftberag ist als Mitnehmer besonders dann vorteilhaft, wenn aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise zur besonderen Schonung extrem dünner Bilder, der Flächig auf die Bilder ausgeübte Drucknur gering sein darf, denn das Haftelement h1 t die Bilder, wie die Erfahrung gezeigt hat, trotzdem sicher fest. ZIn solches Gerät ist in den Fig. 21 bis 26 gezeigt.
  • Man erkennt in Fig. 21 ein Gehäuse 201 mit einer Bodenplatte 220, einer Sichtfensterscheibe 222, Seitenwandungen 224 (Fig. 23) und einen Entnahmedeckel 202, der in Fig. 22 vom Gehäuse gelöst angedeutet ist. Im Gehäuse gleitbeweglich gelagert ist der Schieber 203 mit einer Bodenplatte 226, Seitenstegen 228 und einem Stirnsteg 230. Im Gehäuse ist stationär der Separator 204 dadurch befestigt, daß er zwischen zwei von der Gehäusedecke nach unten ragenden Lappen 212 angeordnet ist. Die Querschnittsform des Separators läßt sich am besten Fig. 21 und 22 entnehmen.
  • Mittig längs des Schiebers erstreckt sich eine Mitnehmeranordnung, bestehend aus einer Blattfeder 210, auf der zumindest in ihrem dem Deckel 202 näheren Ende ein Haftbelag 232 aufgebracht ist. Die Seitenstege 228 des Schiebers sind zwischen den Lappen 212 und den Seitenwänden 224 des Gehäuses geführt.
  • In zwei Pfosten 211 nahe den Seitenwänden 224 und dem Deckel 202 des Gehäuses ist jeweils ein nach unten ragender Endabschnitt einer Blattfeder 206 aufgenommen, die bogenförmig zur Gehäusemitte hin gekrümmt ist und mit ihrem anderen, ebenfalls nach unten abgebogenen Ende 207 in einem Schlitz 234 lose aufgenommen ist, der zwischen dem Seitensteg 228 des Schiebers und der Seitenwand 224 des Gehäuses belassen ist. An dem hinteren, also dem Deckel 202 zugewandten Ende der Schieberseitenstege 228 ist ein nach außen bis zur Seitenwand 224 vorspringender Nocken 209 angeformt.
  • Der Deckel 202 kann z.B. mittels Knöpfen 205 am Gehäuse 201 befestigt sein.
  • Es sei angenommen, daß ein einzelnes Bild 208 zwischen der Scheibe 222 und den Federbögen 206 liegt. Im Gehäuse befindet sich zwischen dem Mitnehmer 210 bzw. dessen Haftbelag 232 und der Unterseite der Federbögen 206 ein (nicht dargestellter) Bilderstapel. Zieht man nun an dem Schieber 203, so wird der Stapel vom Separator 204 im Gehäuse zurückgehalten, nicht jedoch das unterste Bild, an dem der Haftbelag 232 anliegt. Dieses Bild wird vomSeparator mit nach außen befördert, und gleitet dabei unter dem Separator 204 hinweg. Wie Fig. 24 erkennen läßt, ist der Separator dort zweiteilig ausgebildet, so daß der Mittelbereich des Gerätes freibleibt, und damit die Mitnehmeranordnung zwischen den beiden Separatorteilabschnitten hindurchtreten kann. Wenn die Haken 209 auf die freibeweglichen Schenkel 207 der Feder 206 auflaufen, werden diese mit nach außen gezogen, wobei die Federbögen gerade gezogen werden. Das Einzelbild 208, das bisher auf den Federbögen lag, wird deshalb nicht mehr abgestützt und kann nach unten fallen. Es legt sich dabei als oberstes Bild auf den vom Separator zurückgehaltenen Stapel.
  • Der Mitnehmer 210 weist als Träger für den Haftbelag 232 eine schwach nach oben vorgespannte Feder 236 auf, deren Andruckkraft gerade genügt, ein einzelnes Bild mitzunehmen. In der voll ausgezogenen Stellung des Schiebers (Fig. 22) drücken zwischen dem nur in der Federmitte angeordneten Haftbelag vorgesehene kleine Hilfsfedern (nicht dargestellt) die Kante des mitgenommenen Bildes nahe dem Separator etwas nach oben, so daß beim Zurückschieben des Schiebers diese Kante längs der nach außen gekehrten Schrägfläche des Separators hochgleitet, und sich dabei auf die Federbögen 206 legt, die beim Schieberrückhub wieder nach innen gespreizt werden aufgrund der Eigenfederung der Feder 206.
  • Beim Schieberrückhub muß der Mitnehmer unter dem im Gehäuse befindlichen Stapel weggleiten. Obwohl die Vorspannung der Feder 236 sehr schwach ist, könnte dieser Rückhub trotzdem schwergängig sein, wenn der Haftbelag 232 am untersen Bild entlanggleitet. Deshalb ist Vorsorge getroffen, daß die Feder während des Rückhubnach unten gedrückt wird. Man erkennt in Fig 26 das hinterste Ende 238 der Blattfeder 236, die im Bereich dieses Endes etwa durch Querschnittschwächung oder dergleichen noch weicher gemacht ist als der übrige Teil der Feder. Dieser querschnittgeschwächte Abschnitt weist nur im Bereich der Vorderkante ein seitlich überstehendes Führungsstück 240 auf (siehe auch Fig. 25) und vom Gehäuseboden 220 ragen zwei Nockenstege 213 mit nach innen gewandten Führungskanten 242 nach oben. Im Bereich dieser Nockenkanten 213 ist der Schieberboden 226 ausgenommen Beim Herausziehen des Schiebers gelangt schließlcih der Endabschnitt 238 unter den Separator 204 und wird von diesem nach unten gedrückt derart, daß die Fuhrungsabschnitte 240 beim Wiedereinschieben des Schiebers unter die Sperrfortsätze 242 gelangen, und so den Haftbelag 232 unter der Oberseite 244 der Nocken 213 drücken. Die Nocken 213 können so lang sein, daß die Feder 236 erst nahe der inneren Endstellung des Schieberswieder freigegeben wird und sich mit dem Haftbelag232 von unten an das nun unterste Bild des Stapelsanlegt.
  • Zur Entnahmedes Stapels wird der Deckel 202 geöffnet und der Stapel wird herausgeschüttelt, wobei auch das jeweils oben liegende Bild 208 mit herausfällt. Damit nicht das unterste Bild des Stapels vom Haftbelag 232 festgehalten wird oder mühsam herausgezogen werden muß, kann der Haftbelag durch das öffnen des Deckels 202 inaktiviert werden, indem beispielsweise die Feder 236 unter das Niveau der Fläche heruntergezogen wird. Hierfür kann man z.B.
  • eine Gestängeanordnung mit dem Deckel 202 koppeln.
  • Die Figuren 27 bis 30 sind auf die funktionswichtigen Elemente der Ausfühnngsform beschränkt.
  • Im Gehäuse 300 ist in beiden Seitenwänden 301 je eine Steuerkulisse 302 eingearbeitet, in der die seitlich abstehenden freien Enden eines Doppelkurbelbügels 303 gleitbeweglich geführt werden. An der Unterseite dieser Enden 304 ist ein Haftelement 305 angeordnet. Zieht man am Verbindungsabschnitt 306 des Bügels, der vorn aus dem Gehäuse 300 herausragt, so gleiten die Bügelenden 304 zunächst parallel zu dem Bilderstapel 308, werden dann von der Kulisse 302 nach unten geführt und drücken schließlich, wenn das Haftelement 305 auf das obersteBild trifft, den Stapel gegen die Kraft einer Federandruckanordnung 309 nach unten. Die Bügelenden 304 mit dem Haftbelag 305 führen dann das oberste Bild des Stapels durch eine Gehäuseöffnung 310 nach außen, wobei jedoch die hintere Bildkante zwischen dem Haftelement 305 und dem Stapel bzw. einem Separator 311 eingeklemmt bleibt und deshalb nicht herausfallen kann. Hinter dem Separator läuft das Bild auf eine Hilfsfeder 312 und kann nun beim Wiedereinschub des Bügels 303 von diesem, der längs des folgenden schräg abwärts verlaufenden Abschnitts der Kulisse 302 läuft, unter dem Separator 311 hindurch auf die Andruckanordnung 309, jedoch unter den Stapel 308 geführt werden. Auf der Oberseite der Bügelenden 304 befindet sich kein Haftbelag, so daß dieser mit geringster Reibung unter dem Stapel durchgleiten kann (Fig. 30). Eine Taste 315 ermöglicht, wie bei Fig.
  • 1 bis 20, die Inaktivierung der Andruckanordnung 309, wenn der Stapel 308 - etwa durch eine sonst verschlossene Öffnung gegenüber dem Separator 311 -entnommen werden soll.
  • Fig. 27a ist ein schematischer Querschnitt und läßt die Anordnung des Bügels in der Kulisse des Gehäuses erkennen.
  • Der Schieber ist hier nur noch ein Betätigungsbügel und könnte gegebenenfalls sogar durch eine seitlich aus dem Gehäuse ragende Taste ersetzt werden.
  • Fig. 31 bis 36 beziehen sich auf eine weitere Ausführungsform. Hier ist der Schieber 400 relativ zum Gehäuse 402 ausziehbar, jedoch ist der Schiebergriff 404 relativ zum Schieber selbst ebenfalls beweglich. Der Griff 404 greift als Zugglied gelenkig bei 406 an einem im Schieberboden 408 bei 410 angelenkten Hebel 412 an, der am anderen Ende an eine Andruck- und Mitnehmerplatte 414 angelenkt ist. Im Ruhezustand (Fig. 31) liegt die Platte 414 unter den Bodenstegen 416 des Schiebers. Bei Zug am Griff 404 stellt sich der Hebel 412 hoch, hebt dabei die Platte 414 über die Bodenstege und stößt schließlich den Stapel 418 bis zum Anschlag 420 nach oben. Damit wird die Relativbewegung zwischen Griff und Schieber blockiert, und bei weiterem Zug am Schiebergriff kommt der gesamte Schieber nach außen. Beim Rückschub wird der Stapel unter Unlegen des Hebels abgesenkt, und das Haftelement liegt inaktiviert unter den Bodenstegen. Das vom Haftelement mitgenommene Bild gelangt auf den Reststapel, der auf dem Boden des Gehäuses liegt.
  • Fig. 36 zeigt eine Abwandlung mit zwei Hebeln 412' anstelle des einen Hebels 412.
  • Fig. 37 und 38 zeigen im Querschnitt die Ausgangs- und die Mitnahmestellung bei einer letzten Ausführungsform. Wie üblich, ist der Schieber 500 gleitbeweglich im Gehäuse 502 geführt. Auf der Unterseite des eine Sichtöffnung 504 umgebenden Rahmenabschnitts 506 das Gehäuses ist, zurückversetzt gegenüber einer den Bilderstapel nach unten drückenden Rahmenkante 508, das Haftelement 510 angeordnet, das deshalb im Ruhezustand nicht im Eingriff mit dem obersten Bild steht. Bei Beginn des Schieberauszugs wird das oberste Bild 512 durch eine (nicht dargestellte) Hilfseinrichtung an den Kanten bis zur Berührung mit dem Haftelement 510 angehoben, wonach dann der Separator 514, der komplementär zu dem Rahmenabschnitt 506 ausgebildet ist, dieses Bild an den Separator klemmt, so daß es im Gehäuse zurück bleibt, während der Stapel vom Schieber 500 mit nach außen genommen wird (Fig. 38). Der Deutlichkeit halber ist diese Deformation des Bildes etwas übertrieben dargestellt.
  • Fig. 39 zeigt im schematisierten Längsschnitt eine Ausführungsform, bei deren Benutzung neben der Auszugsbewegung des Schiebers 601 noch die Mitnahmefunktion gesondert betätigt wird.
  • Der bis auf ein kurzes Reststück aus dem Gehäuse 602 herausziehbare Schieber 601 besitzt Führungsteile 603, die sich praktisch längs des gesamten Schiebers 602 in dessen Bewegungsrichtung erstrecken und an ihren Außenseiten nicht näher bezeichnete Führungsflächenbesitzen, durch die sie an der Innenseite des Gehäusebodens und/oder der Gehäuseseitenwand geführt werden. Diese Führungsteile sind vorzugsweise, wie aus Fig. 39 ersichtlich ist, als Winkelprofile ausgebildet, so daß sie an ihren Innenseiten erste Transportflächen 607 besitzen, auf denen ein aus dem Bilderstapel 604 durch den Entnahmeschlitz 605 herausgezogenes Bild mit seiner Unterseite aufliegt. Außerdem besitzen die Führungsteile 603 an ihrer Innenseite zweite Führungsflächen 606, die sich senkrecht zu den ersten Führungsflächen 607 erstrecken und seitliche Anlageflächen für das aus dem Bilderstapel entnommene Bild bilden, durch die es gegen ein seitliches Herausfallen aus dem Schieber 601 gesichert wird. Diese zweiten Führungsflächen 606 brauchen sich nicht unbedingt über die gesamte Höhe des Schiebers zu erstrecken, sie können aber durch nicht dargestellte seitliche Anlageflächen ergänzt sein, die bis zu dem Gehäusedeckel 608 führen oder an diesem Gehäusedeckel ausgebildet sind. Diese zusätzlichen seitlichen Führungsflächen brauchen sich genauso wie die übrigen Führungsflächen keineswegs über die gesamte Länge des Schiebers zu erstrecken; es genügt vielmehr, wenn sie an einigen Stellen vorgesehen sind, deren Position so ausgewählt ist, daß ein entnommenes Bild sicher im Schieber 601 gehalten und vor einem Herausfallen bewahrt wird, bevor es über den Einführungsschlitz 609 oberhalb des Separators 610 wieder in den Bilderstapel eingeführt wird.
  • Der Gehäusedeckel 608, der von einer durchsichtigen Platte gebildet wird, ist fest mit dem übrigen Aufbau des Schiebers 601 verbunden und bildet daher einen Teil des Schiebers.
  • Der Entnahmeschlitz 605 wird un en durch die ersten Führungsflächen 607 begrenzt, während er oben durch die Außenseite der Spitze des V-förmigen Querschnitt aufweisenden Separators 610 begrenzt wird. Analog wird der Einführungsschlitz 609 einerseits von einem beweglichen Teil, nämlich der Innenfläche des Gehäusedeckels 608, und andererseits von einer stationären Fläche, nämlich dem oberen Ende des in Fig. 39 linken Schenkels des Separators 610, begrenzt.
  • Ein oder mehrere Trennanschläge 612 sind an einer Führung613 angeordnet, in welcher der Gehäusedeckel 608 geführt ist. Bei herausgezogenem Gehäusedeckel wird der Bilderstapel durch Flächen 614, die seinen oberen, dem Separator abgewandten Rand übergreifen, vor einem Herausfallen gesichert. Diese Flächen 614 dienen als Niederhalter, weil sie den Bilderstapel gegen die Druckkraft der Feder 615 "niederhalten". Sie sind einstückig mit einer Klappe 616 ausgebildet, an deren Innenseite die Bilderkanten anliegen, die aber um eine parallel zum Entnahmeschlitz 605 verlaufende Achse 617 in Richtung des Pfeils 618 aus der dargestellten Schließposition gegen den Widerstand einer nicht näher dargestellten Einrastvorrichtung verschwenkbar ist, so daß der Bilderstapel bei herausgezogenem Schieber 601 leicht entnommenwerden kann. Die Klappe 616 wirkt wie ein Drehkeil, weil sie keilartig unter den ihr zugewandten Rand des Bilderstapels greift, wenn sie, wie eben erläutert, verdreht wird.
  • Im Bodenbereich des Schiebers 601 ist eine Zunge 619 gelagert, die um einen Zapfen 620 verschwenkbar ist Dieser ist in dem in Auszugsrichtung vorderen Bereich des Schiebers gelagert, und im Bereich dieses Zapfens geht die Zunge 619 in einen Winkelhebel 621 über; vorzugsweise ist die Zunge einstückig mit dem Winkelhebel 621 ausgebildet. Der der Zunge 619 abgewandte Hebelarm 622 des Winkelhebels 621 dient als Druckhebel, da durch einen Fingerdruck auf ihn die Zunge 619 aus ihrer Ruheposition, in der sich ihr vorderes Ende 623 nicht im Eingriff mit dem Bilderstapel befindet, gegen den Druck einer Feder 624 in ihre Mitnahmeposition verschwenkt wird. In dieser Mitnahmeposition gelangt ein am vorderen Ende 623 der Zunge 619 angebrachter Haftmitnehmer 625 in Mitnahmeeingriff mit dem in Auszugsrichtung des Schiebers hinteren Ende des untersten Bildes im Bilderstapel und nimmt es beim Herausziehen des Schiebers 601 mit, so daß es durch den Entnahmeschlitz 605 austritt, wobei die Feder 615 mit ihrem in Auszugsrichtung vorderen Ende 626 als Trennanschlag wirkt. Das hintere Ende der Feder 615 ist nahe dem freien Ende der Zunge 619 befestigt. Beim Verschwenken der Zunge in die Mitnahmeposition wird deshalb auch dieses befestigte Ende der Feder 619 mit nach oben verschwenkt, während ihr freies Ende nahe dem Lager der Zunge nach unten geht; diese Position ist in der Zeichnung mit 615 angedeutet. In der Ruheposition oder inaktiven Position der Zunge kann der Bilderstapel auf seitlichen am Gehäuse angeformten Stegen 627 ruhen. Der Schieber 601 kann nach dem völligen Herausziehen wieder unter den Stapel eingeschoben werden, ohne daß die untersten Bilder gestaucht werden, wobei natürlich nicht mehr auf den Hebelarm 622 gedrückt wird. Alternativ oder zusätzlich kann die Zunge einschließlich des Mitnehmer-Haftbelags 625 niedriger sein als der Boden des Schiebers 601, der auch in der voll ausgezogenen Position noch mit seinem inneren Ende unter den Bilderstapel greift und so verhindert, daß der Mitnehmer beim Schieberrückhub in Kontakt mit dem untersten Bild gelangt.
  • Der Haftmitnehmer 625 kann als Gummistreifen, kleiner Saugnapf, Rolle oder Walze mit Rücklaufsperre oder äquivalent ausgebildet sein. Er wird durch die gehäuseauswärts gewandte Fläche 628 des in Fig. 39 rechten Schenkels des Separators die einen spitzen Winkel E mit den ersten Führungsflächen607 einschließt, beim Wiedereinschieben des Schiebers 601 in das Gehäuse 600 unter den Entnahmeschlitz 605 geführt, und zwar beispielsweise in eine Ausnehmung im Bodenbereich des Schiebers oder in den freien Raum zwischen den Führungsteilen 603. Da der Druck auf den Druckhebel 622 noch vor dem Wiederhineinschieben des Schiebers 601 vollständig weggenommenwird, gelangt das vordere Ende 623 der Zunge unter der Wirkung der Feder 624 in die erwähnte Ausnehmung bzw. den genannten freien Raum.
  • Es sei erwähnt, daß die Feder 615 auch ganz allgemein die Funktion einer Andrückeinrichtung zum Andrücken des Bilderstapels gegen den Gehäusedeckel hat.
  • Die Feder 615 kann bei der Ausführungsform nach Fig. 39 eine Blattfeder aus Kunststoff oder Metall sein. Um ein gleichmäßiges Andrücken des Bilderstapels an die Innenseite des durchsichtigen Gehäusedeckels 608 sicherzustellen, können anstelle der Feder 615 auch vier Federarme in der Längsmitte der Zunge 619 befestigt sein, die sich im spitzen Winkel zur Längsrichtung der Zunge nach aufwärts erstrecken, so daß sie seitwarts der Zunge den Bilderstapel nach oben gegen den Deckel 608 drücken. Die Ausführungsform kann aber auch so abgewandelt werden, daß im Gehäuse 600 seitlich neben dem Schieber 601 und parallel sowie in Bewegungsrichtung des Schiebers Federn vorgesehen sind, die den Bilderstapel nach oben drücken und an denen ein Entrahmeanschlag vorgesehen ist oder die diesen Entnahmeanschlag bilden, welcher die Biegung 629 der weder 615, die ebenfalls als Entnhameanschlag wirkt, ergänzen oder ersetzen. Bei einem solchen Ansführungsbeispiel kann dann gegebenenfalls die Feder 615 ganz entfallen.
  • Es sei außerdem noch erwähnt, daß die Ausführungsform nach Fig. 39 auch so ausgebildet werden kann, daß sie den Bilderstapel in der umgekehrten Richtung umschichtet, indem die Bilder mit einer entsprechenden im Deckel 608 befindlichen Zunge von oben aus dem STapel herausgezogen und unten wieder eingefugt werden.
  • Bei einer in Fig. 40 nur angedeuteten, abgewandelten Ausführungsform der Fig. 39, die, abgesehen von den nachstehend erläuterten Änderungen, ebenso wie diese aufgebaut ist, ist die Feder 624 so angeordnet und/oder ausgebildet, daß sie die Zunge 619 normalerweise mit ihrem freien Ende nach oben drückt, also aktiviert. Dadurch ergibt sich eine vollautomatischeArbeitsweise, da der Mitnehmer 625 normalerweise gegen das unterste Bild des Bilderstapels angedrückt wird, so daß er beim Herausziehen des Schiebers 601 das unterste Bild mitnimmt, ohne daß irgendeine sonstige Betätigung der Zunge von Hand erforderlich wäre. Wenn das mitgenommeneBild vollständig auf den Schieber 601 übertragen worden ist, drückt der Mitnehmer 625 das Bild noch immerunter der Wirkung der Feder 624 nach oben, so daß es beim Wiederhineinschieben des Schiebers 601 in das Gehäuse 600 in den Einführungsschlitz 609 gelangt, während der Mitnehmer 625 durch eine im und/oder unter dem Einführungsschlitz 609 vorgesehene Ausnehmung wieder in das Gehäuse 600 eintritt, nachdem er durch die Fläche 628 aus seiner oberen Stellung nun gegen die Kraft der Feder 624 nach unten abgelenkt worden ist. Die weitere Kraft zum Einschieben des entnommenen Bildes wird, nachdem sich der Mitnehmer 625 von dessen Unterseite gelöst hat, mittelseines oder mehrerer Anschläge auf dieses Bild übertragen, die an dem in Einschubrichtung hinteren Ende des Schiebers 601 vorgesehen sind und an denen das einzuschiebende Bild mit seiner benachbarten Kante anliegt. - Fig. 40 zeigt perspektivisch von innen, wie der Mitnehmer unter dem Separator 610 durchläuft.
  • Wie sich aus der obigen Erläuterung der gegenüber Fig. 39 abgewandelten Ausführungsform ergibt, wird ein von Hand betätigbarer Druckhebel, wie der Druckhebel 622 in Fig. 39, hier nicht mehr benötigt, weil allein die Hin- und Herbewegung des Schiebers zur Betätigung ausreicht. Die die Zunge vorspannende Feder kann dabei auch als Druckfeder z.B. unter der Zunge angeordnet sein.
  • Ebenso wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 39 kann auch die Ausführungsform nach Fig. 40 so abgewandelt werden, daß der Mitnehmer auf die obere Seite des Bilderstapels einwirkt und so die Bilder von oben entnommen sowie von unten her wieder in den Stapel eingefügt werden.
  • Um die Wiedereinführung der Zunge 619 in der Ausführungsform nach Fig. 39 zu erleichtern, kann ihr vorderes Ende 630 abgerundet ausgebildet sein und gegenüber dem Mitnehmer 625, in Einschubrichtung des Schiebers 601 vorstehen, so daß der Mitnehmer nicht an die vordere Schrägfläche 628 des Separators 610 anstößt (Fig. 41). Außerdem weist die Zunge 69 an ihrem vorderen Ende seitliche Ränderbzw. Vorsprünge 631 neben dem Haftmitnehmer 625 auf, die über die untere Kante des Separators gleiten, in dem eine Ausnehmung 632 vorgesehen ist, die so hoch und breit ist, daß der Mitnehmer 625 den Separator überhaupt nicht berührt.
  • Alternativ kann, wie in Fig. 42 angedeutet, der Haftmitnehmer auch als spindel- bzw. tonnenförmige Rolle 633 ausgebildet sein, und zwar als Freilaufrolle, die sich beim Herausziehen des Schiebers nicht dreht, dagegen beim Wiedereinführen des Schiebers drehbar ist und so auf der ihr zugewandten Fläche 634 einer entsprechenden Ausnehmung im mittleren Bereich des Separators 610 abrollt.
  • Weitere Möglichkeiten zur Erleichterung des Einführens der Zunge 619 sind in den Fig. 43 und 44 dargestellt. Hier ist der untere Teil des Separators 610 als größere oder kleinere, frei drehbare Walze ausgebildet, die dann von dem Mitnehmer 625 beim Wiedereinführen in das Gehäuse 600 gedreht wird.
  • In den Fig. 45 bis 51 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die, abgesehen von den nachstehend erläuterten Änderungen, im übrigen wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 39 ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform sind anstelle der Zunge 619 und der Feder 615 der Ausführungsform nach Fig. 39 Blattfedern 711 am Boden des Schiebers 712 angebracht, an deren freien Enden je ein Mitnehmer einer Greiferlippe 714 befestigt ist, die aus einem haftfähigen Material, wie z.B. Gummi, besteht und ein dünnes Ende 715 aufweist, da sich beim Herausziehen des Schiebers um die obere Kante 716 der Feder 711 herumlegt und durch Reibung am untersten Bild des Stapels die Wirkungder Blattfeder 711 unterstützt und so ein haftfähiges Ende dieser Blattfeder beim Herausziehen des Schiebers bildet, wodurch eine ausgezeichnete Haftwirkungbei geringstem Schlupf erzieltwird (Fig. 49). Dagegen verbiegt sich beim Rückhubdas vordere Ende der Lippe 715 (Fig. 50) nach rechts und gleitet wegen seiner geringen Federkraft praktisch "kraftlos" über das Bild, das im übrigen von der vorderen Kante 716 der Blattfeder 711 abgestützt ist.
  • In den Fig. 49 und 50 gibt der Pfeil 717 die Richtung des Herausziehens des Schiebers 712 an, während der Pfeil 718 die Gegenrichtung andeutet. Im einen Fall ist das Herumlegen der Greiferlippe 714 um die obere Kante 716 der Feder 711 gezeigt, während aus Fig. 50 ersichtlich ist, daß sich beim Wiedereinschiebendes Schiebers 712 das vordere Ende 716 der Feder 711 an das jeweiligeBild 719 anlegt und die Greiferlippe 714 "kraftlos" über die Unterseite des Bildes 719 hinweggleitet.
  • Diese automatisch wirkende, also sich selbst aktivierende bzw. inaktivierende Greiferlippe hat gegenüber einer Transportrolle, wie sie weiter unten beschrieben wird, den Vorzug, daß sie ganz flach ist, so daß sich eine außerordentlich geringe Bauhöhe des den Bilderstapel aufnehmenden Gehäuses ergibt, abgesehen davon, daß eine solche Greiferlippe außerordentlichbillig ist. Die beiden Federn 711 drücken zudem das aus dem Stapel entnommene Bild im Schieber auf das Niveau des Einführungsschlitzes, wie die Fig. 45 zeigt.
  • Fig. 48 ist eine Draufsicht auf die Federn 711, und man erkennt, daß die Federn 711 als Zungen aus einer Blattfeder 720 ausgestanzt sein können, die ihrerseits auf dem Schieberboden bzw. im unteren Teil des Schiebers befestigt ist.
  • Fig. 46 und 47 zeigen perspektivisch bzw. im Längsschnitt die Feder 711.
  • Die Greiferlippe 714 muß schon im Ruhezustand vor der Kante der Feder 711 liegen, aber gleichzeitig sehr schwach elastisch, also "weich" sein, so daß sie beim Zurückgleiten des Schiebers in das Gehäuse ausweicht und die Hauptkraft der Feder 711 auf den Blattstapel einwirkt.
  • Eine aus dem freien Ende der Feder 71-1 ausgestanzte Zunge 711a, mit der die Greiferlippe an ihrem unteren Ende eingeklemmt wird, ist kürzer als der obere Teil 711b der Feder 711, und zwar in einen vom Reibungsmaterial, aus dem die Greiferlippe 714 besteht, abhängigen Ausmaß. Anders ausgedrückt ist die Federungskraft des Haftmaterials der Greiferlippe 714 im Verhaltnis zu derjenigen der stützend wirkenden Feder 711 klein. Beim Zurückgleiten desSchiebers in das Gehäuse setzt sich die starke Kraft der stützenden Feder 711 durch, so daß die Reibung des vorderen Endes 715 der Greiferlippe stark reduziert wird und die Stützwirkung der Feder 711 besteht dann im wesentlichen zwischen dem Metall dieser Feder und dem Blattmaterial. Das Federende ist, wie bei 716 ersichtlich, gerundet, so daß das vordere Ende 715 der Greiferlippe 714 bei der Wechselbeanspruchung nicht allmählich abgeschnitten wird.
  • Fig. 46a, 47a, 49a und 50a zeigen analog zu Fig. 46, 47, 49 bzw. 50 eine Gestaltung der Feder 711, bei der seitlich der Greiferlippe 714 noch je eine Kufte 700 angeformt ist. Unter diesen Kufen 700 kippt das dünne Lippenende 715, und das entnommene Bild liegt beim Rückhub auf den Kufen auf.
  • Der Wiedereinführungsanschlag 728 ist bei der Ausführungsform nach Fig. 45 an dem in Ausziehrichtung des Schiebers 712 hinteren Ende des mit dem Schieber fest verbundenen Gehäusedeckels 713 vorgesehen. Da sich dieser Anschlag vor dem Herausziehen des Schiebers am linken Ende des Gehäuses in Fig. 45 befindet, sind, wie Fig. 51 zeigt, zusätzliche Anschläge 721 am Rand 722 des Gehäuses in der Nähe des Einführungsschlitzes vorgesehen, welche die Bilder des Bilderstapels, deren Ränder von dem Rand 722 des Gehäuses übergriffen werden, so weit niederhalten, daß beim Herausziehen des Schiebers 712 kein Bild durch den Einführungsschlitz mit herausgezogen werden kann.
  • Fig. 52 zeigt perspektivisch, ohne eingelegten Bilderstapel, eine weitere Ausführungsform; einen Längsschnitt stellt Fig. 53 in der Einschubposition dar. Auch hier wird der Stapel federnd nach oben gedrückt, wobei jedoch fürdiesen Zweck federnde Arme 873 am Schieber 872 befestigt sind. Die Arme tragen Rollen 869, 870. Diese Rollen 869, 870 drücken den Bilderstapel federnd gegen den durchsichtigen Gehäusedeckel 860. Sie sind als Freilaufrollen ausgebildet, deren Drehung beim Entnehmen eines Bildes aus dem Stapel gehemmt ist, so daß sie das zu entnehmende Bild mittels des zwischen ihnen und dem Bild bestehenden Reibungsgriffs durch den Entnahmeschlitz schieben. Beim Einführendes entnommenen Bildes in den Stapel sind die Freilaufrollen 869, 870 frei drehbar, damit sie ohne Behinderung unter dem Separator 878, an dem sich die Blattkantenanlagefläche 811 befindet, in einer Ausnehmung 872a im Schieberboden hindurchlaufen kann.
  • Die Hemmung der Freilaufrollen 869, 870 gegen eine Drehbewegung beim Herausziehen des Schiebers 872 wird dadurch gewährleistet, daß ihre Achsen in Schlitzen 875 gelagert sind, zumindest die Achse der in Fig. 52, 53 linken Freilaufrolle 870. Diese Schlitze 875 erstrecken sich im wesentlichen in der Bewegungsrichtung des Schiebers 872. Außerdem ist je eine Auflaufkante 874 an der Seite der Freilaufrollen 869, 870 vorgesehen, die sich in der Ausziehrichtung des Schiebers 872 rückwärtsder jeweiligen Freilaufrolle befindet und eine Drehung derselben verhindert, wenn die Freilaufrolle bzw. -walze auf diese Kante "aufläuft", was durch die Schlitze 875 gewährleistet wird.
  • Diese Freilaufrollen 869, 870 haben außerdem die Funktion, das durch den unten befindlichen Entnahmeschlitz 810 ausgetrene Bild im ausgezogenen Schieber nach oben zu drücken, so daß es auf das Niveau des Einführungsschlitzes 816 gebracht wird.
  • Die in Einschubrichtung des Schiebers 872 vordere Freilaufrolle 870 ist durch eine in dieser Richtung dahinter vorgesehene Walze 871 ergänzt, so daß sie also insgesamt als Doppelrolle ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht,daß die Freilaufrolle 870, nachdem sie beim Rückhub unter dem Separator 878 hindurchgelaufen ist, nicht zu früh nach oben drückt und damit den Einführungsschlitz 816 durch Anheben des Stapels nicht zu zeitig schließt. Diese Schwierigkeit kann nicht dadurch behoben werden, daß die Freilaufrolle 870 in Fig. 53 etwas nach rechts versetzt wird, weil sie dann das Blatt nicht mehr vollständig unter dem Stapel herausziehen würde.
  • Hier braucht das Bild im Schieber lediglich durch einige am rechten Rand oben vorstehende, vorzugsweise durchsichtige, Zungen 876 übergriffen und gegebenenfalls gegen seitliches Herausrutschen durch seitliche Anlageflächen 877 gesichert zu werden. Es wird nur dort etwas abgedeckt, sonst aber überhaupt nicht.
  • Fig. 54 stellt weitgehend schematisiert eine andere Ausführungsform des Separators dar. Im Gehäuse G ist eine glatte Walze W drehbar gelagert.
  • Sie hat seitlich einen Zahnkranz Z, der mit einer vom Schieber S mitbewegten Zahnstange Z' kämmt.
  • Das oberste Bild B des Stapels soll hier entommen werden. Beim Ausziehen des Schiebers wird die Walze W in Pfeilrichtung P angetrieben, so daß ihre Umfangsfläche den Reststapel nach unten mitnimmt, während das oberste Bild B zwangsweise flutgencnmen wird. Beim Rückhub sorgt ein Freilauf (nicht dargestellt) zwischen Zahnkranz Z und Walze W dafür, daß nicht vorzeitig das nun obenliegende w-m ausgeschoben wird. Alternativ kann man die Walze W ohne Freilauf ausbilden, das das Einschieben des entnommenen Bildes unter den Stapel unterstützt, dcch muß man dann das obenliegende Bild durch (nicht gezeigte) Mittel festhalten.
  • Nach des vorstehenden Erläuterungen kann der Fachmann diese Variante des Separators ohne weiteres auf Ausführungsformen übertragen, bei denen das unterste statt das oberste Bild entommen wird und/oder der Separator am Schieber angeordnet ist ist.
  • Die Fig. 5 bis 60 zeigen zwei Ausführungsformen, bei denen das Haftelementdurch eine Relativbewegung zwischen zwei Schieberteilen alctiv und inakiv gemacht ird. Im einzelnen zeigen die Fig. 55 und 58 Längsschnitte durch dieses Ausführungsbeispiel, und zwar bei verschiedenen Stellungen des Schiebers, währand die Fig. 56 eine Aufsicht auf die Ausführungsform und Fig. 57 eirer- Querschnitt durch diese Ausführungsform zeigt; die Fig. 59 und 60 zeigen ein gegenüber den Fig. 55 bis 58 abgewandeltes Haftelement.
  • Das Haftelement 901 ist in einer Ausnehmung 902 im Deckel 903 des allgemein mit 904 bezeichneten Schiebers untergebracht. Dieses Haftelement 901 ist ein leicht konvex nach dem Blattstapel 905 hin gewölbter Gummistreifen, der an seine, in Ausziehrichtung des Schiebers vorderen Ende 906 ortsfest am Schieberdeckel 903 angebracht ist, während sein hinteres Ende 907 gegenüber dem Gehäusedeckel 903 beweglich und mit einer Stange 908 verbunden ist.
  • Inder inaktiven Stellung des Haftelements 901 ist dessen konvexer Teil noch in derAusnehmung 902 versenkt, so daß er nicht mit dem obersten Bild des Blattstapels 905 in Eingriff treten kann, wie aus Fig. 55 ersichtlich ist. Wenn nun durch Ziehen an der Stange 908 das hintere Ende 907 in Richtung auf das vordere Ende 906 gezogen wird, dann baucht sich der konvexe Teil des Haftelements 901 aus, tritt aus der Ausnehmung 902 hervor und legt sich an das oberste Bild des Blattstapels 905 an, wie man in Fig. 58 sieht.
  • Zur Steuerung dieser Bewegung des Haftelements 901 aus seiner inaktiven Stellung in seine aktive Stellung und wieder zurück besteht der Schieber 904 aus zwei Teilen 909 und 910, die in Ausziehrichtung des Schiebers relativ gegeneinander verschiebbar sind, und zwar aus einem in Ausziehrichtung des Schiebers hinterem Teil 909, welches den Hauptteil des Schiebers 904 bildet, und einem in Ausziehrichtung des Schiebers vorderem Teil 910, das in dem ersten Teil 909 verschiebbar gelagert und an dem das vordere Ende 911 der Stange 908 befestigt ist.
  • Beim Herausziehen des Schiebers 904 aus seinem Gehäuse, bei dem man seitlich am vorderen Schieberteil 910 angreift, wird zunächst wegen des Reibungswiderstandes, den das hintere Schieberteil 909 durch das Gehäuse erfährt, nur das vordere Schieberteil 910 bewegt, bis sich das Haftelement 901 soweit an das oberste Bild des Blattstepels 905 angedrückt hat, daß eine weitere Bewegung des Schieberteils 910 relativ zu dem Schieberteil 909 nicht mehr möglich ist; der Widerstand des Haftelements, den dieses durch das oberste Bild des Blattstapels 905 gegen eine weitere Verformung erfährt, wirkt gewissermaßen wie ein Anschlag, der die Relativbewegung der beiden Schieberteile voneinander weg begrenzt. Nunmehr bewegen sich beide Schieberteile 909 und 910 gemeinsam, weil das oberste Blatt des Blattstapels 905 mitgenommen und aus dem Gehäuse, in dem sich der Schieber befindet, herausgezogen wird.
  • Beim Wiedereinschieben des Schiebers bewegt sich nun wieder zunächst nur das vordere Schieberteil 910, wodurch das Haftelement 901 wieder gestreckt wird, so daß es vollständig in der Ausnehmung 902 verschwindet und nicht störend mit dem Blattstapel 905 in Eingriff treten kann. Diese Bewegung des vorderen Schieberteils 910 wird durch einen daran vorgesehenen Anschlag 912 begrenzt, der mit einem Gegenanschlag 913 am hinteren Schieberteil 909 zusammenwirkt.
  • Es sei hier darauf hingewiesen, daß selbstverständlich die Auftrennung zwischen den beiden Schieberteilen auch im hinteren Bereich des Schiebers möglich ist, und zwar so, daß das hintere Ende 907 des Haftelements 901 an dem einen Schieberteil und das vordere Ende 906 an dem anderen Schieberteil angebracht ist, und der Zug zum Herausziehen des Schiebers aus dem Gehäuse 914 und der Druck zum Hineinschieben des Schiebers in das Gehäuse über ein Verbindungselement ausgeübt wird, das an dem Teil des Schiebers angreift, an dem das Ende 907 befestigt ist. Wesentlich ist in jedem Falle, daß das Haftelement automatisch durch die Schieberbewegung gesteuert wird, indem bei jeder Bewegung des Schiebers zunächst nur ein erstes Teil des Schiebers bewegt wird, welches das Haftelement von seiner inaktiven in seine aktive Stellung oder umgekehrt bringt, wonach erst das zweite Teil des Schiebers mitgenommen wird.
  • Wie Fig. 59 und 60 zeigen, kann auch ein Haftelement 915 verwendet werden, das an einem Klötzchen 916 angebracht ist, welchen durch die Stange 908 längs einer Schrägfläche 917, die in einer Ausnehmung 918 im Gehäusedeckel 903 vorgesehen ist, aus dieser Ausnehmung heraus- und in diese hineinbewegt werden kann, so daß sich im Prinzip die gleiche Wirkungsweise ergibt, wie sie anhand der Fig. 55 bis 58 erläutert worden ist.
  • Eine weitere Abwandlungsform, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, kann beispielsweise darin bestehen, daß ein in sich federndes Teil in einem Kanal im Gehäusedeckel 903 vorgesehen ist, wobei dieser Kanal so beschaffen ist, daß das Teil beim Ziehen am Schieber mit seinem vorderen Ende, an dem ein Haftelement angebracht ist, aus dem Kanal heraustritt und in Eingriff mit dem obersten Blatt des Blattstapels gelangt, während dieses vordere Ende beim Wiedereinschieben des Schiebers in dem Kanal verschwindet.
  • Die Fig. 61 und 62 zeigen in einer Teilansicht schematisch eine Ausführungsform, bei der das oberste Blatt eines Blattstapels durch zwei rollenförmige Haftelemente 919 und 920 mitgenommen wird. Die Achsen der Rollen 919 und 920 sind in Schlitzen 921 und 922 gelagert, und auf jeweils einer Seite ist eine Bremse 923 und 924 vorgesehen, und zwar ortsfest an dem allgemein mit 925 bezeichneten Teil, an dem auch die Rollen gelagert sind.
  • Wenn die Rollen mittels des Teils 925 in Richtung des Pfeils 926 bewegt werden,in der sie nur auf dem Blattstapel 905 abrollen sollen, sind ihre in den Schlitzen 922 frei beweglichen Achsen bis zu dem den Bremsen 922 und 923 gewarrJten Enden des Schlitzes verschoben, so daß die Rollen durch die Bremsen nicht behindert werden. Dagegen verschieben sich die Achsen der Rollen 919 und 920 in den Schlitzen 921 und 922 soweit, bis die Umfangsflächen der Rollen mit den Bremsen 923 und 924 in Eingriff treten,wenn das Teil 925 in der umgekehrten Richtung, die durch den Pfeil 927 angedeutet ist, bewegt wird. Dadurch können sich die Rollen nicht drehen und nehmen das oberste Blatt 928 des Blattstapels 905 mit.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, nur eine Freilaufanordnung dieser Art, also nur eine Rolle 919 mit einer Bremse 923 zu verwenden, die Verwendung von zwei derartigen Freilaufrollen ist hier nur zwecks erhöhter Sicherheit des Ergreifens und des Transports des jeweils obersten Blatts vorgesehen. Die von oben auf den Blattstapel 905 einwirkenden Freilaufrollen werden natürlich federnd an den Blattstapel angedrückt.
  • Die Fig. 63 bis 66 zeigen eine Ausführungsform, bei der ebenfalls eine von oben auf den Blattstapel 905 einwirkende Freilaufrolle 929 vorgesehen ist, die aus einem haftenden Material, beispielsweise Gummi, besteht, und deren Achse 930 in einem Schlitz 931 so verschiebbar ist, daß die Rolle 929, wenn sie ein Blatt des Blattstapels 905 mitnehmen soll, auf eine Bremse 932 aufläuft, während sie in der anderen Verschiebungsrichtung, in der sie kein Blatt mitnehmen soll, von der Bremse 932 frei ist undüber den Blattstapel hinwegrollt. Der Schlitz 931 befindet sich in einem Teil 933, das um eine Achse 934 verschwenkbar ist, wodurch die Rolle 929 aus ihrer Ausnehmung 935 heraus in Kontakt mit dem obersten Blatt des Blattstapels 905 oder in diese Ausnehmung hinein und außer Eingriff mit dem Blattstapel bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist an dem Teil 933 bzw. am hinteren Ende der damit fest verbundenen Bremse 932 eine Nase 936 vorgesehen, die in einen schräg zur Achse eines Verstellrades 938 verlaufenden Schlitz 937 in letzterem eingreift.
  • Diese Verstellmöglichkeit ist zum Zweck der Gesamtentnahme des Blattstapels 905 vorsehen, die dadurch erfolgen kann, daß man eine Schublade 939 aus dem Gehäuse 940 herauszieht. Würde vor dem Herausziehen der Schublade 939 die Rolle 929 nicht außer Eingriff mit dem Blattstapel gebracht werden, dann würde das oberste Blatt im Gehäuse verbleiben, wenn die Schublade 939 herausgezogen wird. Zur Entnahme des Blattstapels ist im Boden der Schublade 939 eine Ausnehmung 941 vorgesehen, durch die zum Anheben des Blattstapels ein Finger hindurchgesteckt werden kann. Statt dieser Ausnehmung oder zusätzlich zu dieser Ausnehmung können in der Seitenwand und im Boden der Schublade gegenüberliegende seitliche Ausnehmungen 942 vorgesehen sein (S. Fig. 63), durch welche der Blattstapel 905 seitlich zwischen Daumen und Zeigefinger erfaßt und herausgehoben werden kann.
  • Schließlich ist in den Fig. 67 bis 70 eine abgewandelte Ausführungsform der in Fig. 45 gezeigten Vorrichtung veranschaulicht, mit der eine Gesamtentnahme des Blattstapels ermöglicht wird; und zwar zeigen Fig. 67 und 68 Aufsichten auf dieses Ausführungsbeispiel von unten, wobei sich in Fig. 67 der Schieber für den Bildwechsel und die Schublade zur Gesamtentnahme des Blattstapels im eingeschobenen Zustand befindet, während diese beiden Elemente in Fig. 68 in dem herausgezogenen Zustand dargestellt sind.
  • Fig. 69 und 70 zeigen Längsschnitte. Es sei hier nur auf Abweichungen gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 45 eingegangen: Zum Zwecke des Entnehmens des gesamten Blattstapels 905 aus dem Schieber 943 ist ein zusätzliches Haftelement 944 an einem Hebel 945 vorgesehen, der um eine Achse 946 verschwenkbar ist. Auf das Ende 947, das sich auf der dem Haftelement 944 entgegengesetzten Seite der Achse 946 befindet, wirkt ein keilförmiger Vorspring 948 eines Verstellrades 949 ein, so daß das Haftelement je nach der Drehstellung des Verstellrades 949 entweder in einer Ausnehmung im Boden des Schiebers und der Schublade verbleibt, welche Stellung in Fig. 70 in ausgezogenen Linien veranschaulicht ist; oder das Haftelement 944 wird so stark an der Unterseite des Blattstapels 905 angedrückt, daß es eine stärkere Haftkraft ausübt als die Haftzungen 715. Diese letztere Stellung ist in Fig. 70 in strichtpunktierten Linien eingezeichnet, und in dieser Stellung nimmt das Haftelement 944 auch das unterste Blatt des Blattstapels mit, so daß dieses nicht, wie in Fig. 69 gezeigt ist, im Gehäuse verbleibt. Auch bei dieser Ausführungsform kann die Schublade 950, die denvorderen Teil des Schiebers bildet und in Ausziehrichtung des Schiebers aus diesem herausziehbar ist, wie sich aus Fig. 68 gut ersehen läßt, mit seitlichen Ausnehmungen versehen sein, die den Ausnehmungen 942 in Fig. 63 entsprechen.
  • Schließlich sei noch erwähnt, daß die Rolle 929 der Ausführungsform nach den Fig. 63 bis 66 auch stark verkleinert werden kann, wenn anstelle der klingenförmigen Bremse 932 eine pfannenförmige, die Rolle 929 im Querschnitt wie ein Halbmond umgebende Bremse gewählt wird, wodurch sich eine entsprechende Verkleinerung der Bauhöhe der Vorrichtung ergibt.
  • Die Figuren 71 - 76 zeigen eine erste Ausführungsform, wechselnde Bild im wesentlichen senkrecht vom Stapel abgehoben wird.
  • Im Gehäuse 1000 ist der Schieber 1002 gleitbeweglich aufgenommen. Der Schieber trägt den Separatorsteg 1004, während im Gehäuse eine Federandruckanordnung 1006 vorgesehen ist. Gleitbeweglich ist im Gehäuseboden 1010 eine Steuertaste 1008 angeordnet, die über einen freien Schenkel 1012 der Federanordnung greift, derart, daß in der Ruheposition (Fig. 71 und Fig. 76, oberer Teil) die Federanordnung den Stapel 1014 gegen das im Gehäuse 1000 vorgesehene Sichtfenster 1016 drückt, beim Verschieben der Taste 1008 nach rechts (in Fig. 71-73) aber die Federandruckanordnung 1006 vom Stapel weggezogen wird. Dabei nimmt ein Klebbelag 1018, der etwa mittig auf der dem Stapel zugewandten SEite der Federandruckanordnung vorgesehen ist, das ihm zugekehrte Bild 1020 mit nach unten. Die seitlichen Kanten dieses Bildes werden jedoch von Stegen 1022, die vom Gehäuseboden 1010 aufwärts ragen, abgestützt, so daß das Bild sich wölbt (Fig. 75).
  • Dieser abwärts gewölbte Bereich des Bildes liegt nun vor Anschlagblöcken 1024, deren Oberkante niedriger liegt als die der Stege 1022, aber höher als die Oberfläche des Klebbelages 1018.
  • An der Taste 1008 sind schräg auswärts weisende Schubstangen 1026 angeformt, die einwärts federn können. In der Ruheposition (Fig. 76, oberer Teil) liegen ihre Enden vor Schubhaken 1028, die an den Schieber angeformt sind. Beim Ziehen am Schieber wird deshalb die Taste 1008 zunächst nach rechts mitgenommen, wobei aber die Schubstangen auf die Stege 1022 auflaufen und dabei einwärts gedrückt werden, so daß die Schubhaken des Schiebers von ihnen freikommen. In dieser Position erst trifft der Separatorsteg 1004 auf den Stapel, von dem nun das unterste Bild nach unten ausgewölbt worden ist und vom Separatorsteg nicht mitgenommenwerden kann, da seine Gegenkante an den Blöcken 1024 abgestützt ist. Beim "Überfahren" dieses Bildes mit den hornähnlichen Separatorfortsätzen 1030 wird das unterste Bild noch etwas stärker gewölbt, aber nicht mitgenommen. Ausgehend von der Auszugsstellung nach Fig. 72 greifen beim Rückhub nun die Hörner 1030 unter die Kante des im Gehäuse 1000 verbliebenen Bildes, heben es vom Klebbelag ab und lassen es über den Separatorsteg auf den Stapel gleiten. Eine Rückstellzunge 1032 am Schieber stößt schließlich auf die Taste 1008 und verschiebt diese wieder in ihre Ausgangsposition. Die Nasen 1034, 1036 nahe der Gehäuserückwand 1035 dienen als Stapelanschläge; ebenso die Nasen 1038 nahe der Schieberstirnwand 1040.
  • Fig. 77 - 81 zeigen eine Ausführungsform, deren Funktion ähnlich der zuletzt beschriebenen Ausführungsform ist.
  • Im Gehäuse 1100 ist der Schieber 1102 zwischen seiner inneren Endstellung (Fig. 79) und seiner äußeren Endstellung (Fig. 80) gleitbeweglich.
  • Der Querschnitt des Geräts, in Fig 77 und 78 erkennbar, ist etwa linsenförmig. Im Gehäuse ist eine Schnappfeder 1104 in Nuten 1106 eingeklemmt und steht, da ihre Seitenschenkel 1108 einwärts vorgespannt sind, mit ihrem Andruckplattenteil 1110 entweder vorgespannt nach oben (Fig. 77 und 79) cder nach unten (Fig. 78, 80, 81). Beim Kippen aus der aufwärts gewölbten Position in die abwärts gewölbte Position nimmt das Plattenteil 1110 das ihm zugekehrt liegende Bild 1112 durch Anhaften an den Klebbelägen 1114 nach unten mit. Da die Klebbeläge beidseits nahe der Mitte angeorndet sind, schmiegt sich das Bild 1112 der abwärts gewölbten Plattenform an. Wie in der vorigen Ausführungsform kann man im Gehäuse sicherheitshalber einen Anschlagblock für die Bildvorderkante vorsehen; dieser Block ist aber ebensowenig gezeigt wie die Ausbildung der gehäuseseitigen Anschlagnasen für den Stapel und ihre Durchtrittsschlitze im Separatorsteg 1116; hierzu kann auf die vorhergehenden Figuren verwiesen werden.
  • Der Separatorsteg 1 1116 ist über Seitenstege 1118 8mit der Stirnwand 1120 des Schiebers verbunden, die zugleich mit den Bodenteilen 1122 und Seitenführungen 1124 verbunden ist. Zwischen den letztgenannten und den Seitenstegen 1118 erstrecken sich die Seitenschenkel 1108 der Feder 1104.
  • Es ist festzuhalten, daß die Federplatte 1110 in ihren beiden Positionen von ihren Seitenschenkeln stabil gehalten ist, daß aber bereits ein geringer Druck von oben auf die Platte genügt, die Feder nach unten umzuschnappen, und umgekehrt ein geringer Druck von unten die Feder wieder nach oben zurückschnappen läßt. Dieser Druck wird vom Schieber ausgeübt.
  • Beim Schieberauszug drückt der Separatorsteg 1116 auf die Auflaufkanten 1126 des Andruckplattenteils und läuft dann über diese mit relativ großem Abstand hinweg, wobei der Reststapel 1128 mitgenommenwird. Nur in der Mitte ragt ein Horn 1130 vom Separatorsteg abwärts, das beim Rückhub des Schiebersunter die Frontkante des Bildes 1112 greift und dieses nach oben hebt, damit es über den Separatorsteg auf den Stapel gleiten kann.
  • Dabei nimmt die Feder 1104 immer noch ihre abwärts gewölbte Konfiguration ein (Fig. 81). Erst wenn die an die Schieberfrontwand 1120 angeformten Steuerkeile 1132 unter das Plattenteil 1110 greifen, kippt dieses wieder nach oben. Das Horn kann dies auch dann nicht, wenn größere Toleranzen vorliegen, da es auf die Schrägfläche 1134 des Plattenteils 1110 auftrifft und dieses immer nach unten drückt.
  • In den Zeichnungen ist die Auswölbung von Gehäuse, Schieber, Feder und Bildern übertrieben gezeichnet, um die Darstellung zu verdeutlichen; in Wirklichkeit werden die Feder und das Bild nur ganz schwach gewölbt, was aber genügt, um das Gerät in der beschriebenen Weise funktionieren zu lassen.
  • Fig. 82 - 86 stellen ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem zwar das flächig am Bild angreifende Organ zugleich als Einzelbild-Mitnehmer dient, die Funktion des Wegbewegens des Bildes vom Reststapel aber in einer anderen Phase der Schieberbewegung ausführt.
  • Im Gehäuse 1200 ist der Schieber 1202 gleitbeweglich; seine innere Endstellung istin Fig. 83, die äußere in Fig. 84 gezeigt. Am Boden des Gehäuses 1200 ist bei 1204 eine unter Federvorspannung stehende Andruckanordnung 1206 befestigt, in deren Andruckplatte 1208 nahe deren innerem Ende ein Zylindersegment 1210 zwischen zwei Winkellagen um eine Achse 1212 drehbar ist. Die Achse 1212 erstreckt sich senkrecht zur Schieberbewegungsrichtung und parallel zum Sichtfenster 1214.
  • Fig.82 zeigt den Schieber beim Rückhubkurz vor seiner Endstellung.
  • Das Zylindersegment, das nach oben über die Fläche der Andruckplatte 1208 hinausragt, ist mit einem Klebbelag versehen und steht in seiner Endstellung bei Drehung im Uhrseigersinne. Beim Auflaufen der Führungskantedes untersten Bildes 1216 auf das Segment 1210 bleibt die Kante haften und wird bei der dadurch bewirkten Drehung des Segments im Gegenuhrzeigersinn vom Reststapel 1218 weggebogen; dies ist in Fig. 86 noch einmal vergrößert dargestellt. In der inneren Endstellung (Fig. 83) ergibt sich deshalb ein ziemlich weiter Spalt 1220 zwischen Einzelbild und Reststapel, damit der Separatorsteg 1222, der am Schieber befestigt ist, den Reststapel mitnehmen kann. Da das Zylindersegment sich nur über einen Teil der Gehäusebreite bzw. der Andruckplattenbreite erstreckte, kann man den Separatorsteg mit einer großen Ausnehmung versehen, wo er über das Segment wegläuft, während er beidseits davon überdas Einzelbild 1216 schleift und dieses an die Platte 1208 preßt. Das Einzelbild bleibt aber am Zylindersegment haften (Fig. 84), das dabei zurückgedreht wird und wieder in seine Ausgangsposition gelangt.
  • Soweit hier und im folgenden der Ausdruck "Klebbelag" benutzt wurde, so versteht es sich, daß damit nur die Funktion dieses Elements gemeint ist, da ein Klebstoff, der sich nicht verbraucht und eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer hat, zumindest Spuren auf den Bildern hinterließe.
  • Demgemäß ist gemeint, daß eine stakre Adhäsionskraft entwickelt werden soll. Hierfür bietet sich an, das Organ z.B. mit mikroskopisch kleinen elastischen Häkchen und die Bilder mit einem entsprechenden Vliesbelag zu versehen, in der Art des sogenannten "Klettverschlußes". Der Vliesbelag ist gegenüber der Bildseite des Stapels inert, stört also nicht das Abziehen vom Stapel.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, in die Bilder einen Streifen aus magnetisierbarem Material einzulegen oder einen solchen aufzuklehen und das Organ im Gerät als Permanentmagneten auszubilden. Bei einer solchen Lösung kann der Magnet bereits wirken, ehe das Bild an ihm selbst zur Anlage kommt. Dies ist bei der nächsten Ausführungsform verwirklicht: Fig. 87, 88 und 89 stellen im Längsschnitt das Gerät in verschiedenen Phasen der Schieberbewegung dar. Man erkennt das Gehäuse 1300, den Schieber 1302, Andruckanordnung 1304, Sichtscheibe 1306 und Separator 1308. Die Funktion dieser Elemente entspricht der nach den vorhergehenden Ausführungsbeispielen. Die Deckwandung 1310 des Gehäuses weist nach innen einspringende, seitlich der Sichtscheibe 1306 liegende und an ihren Enden abgerundete Rippen 1312 auf, die den Stapel 1314 nach unten drücken.
  • In Einschubrichtung ist hinter den Rippen im Gehäuse 1300 ein Permanentmagnet 1316 aus hochkerzitivem Material an der Innenseite der Gehäusedeckwand 1310 befestigt.
  • Die Bilder sind mit einem Streifen aus magnetisierbarem Material nahe ihrer innenliegenden Kante (oder, um die Bilder beliebig einlegen zu können, an beiden Kanten) versehen, und zwar auf der der Sichtscheibe 1306 abgewandten Seite. In der Einschubposition des Schiebers liegen diese Kanten vor dem Magneten 1316, derso ausgelegt ist, daß er die Kante des obersten Bildes noch anziehen kann, nicht aber die des nächstfolgenden Bildes. Der Separator kann demgemäß zwischen diesem obersten Bild und dem Reststapel hindurchfahren, und beim Rückhub des Schiebers gelangt die dem Magneten abgewandte Bildkante unter den Separator, der schließlich die vom Magneten gehaltene Kante abreißt. Das bisher zweitoberste Bild wird nun vom Magneten angezogen, und der Wechsel kann wiederholt werden.
  • In der ausführungsformnach Fig. 90 bis 95 ist der Einzelbild-Mitnehmer am Schieber 1402 angeordnet, während das Gehäuse 1400 mit dem Reststapel-Mitnehmer 1404 versehen ist, der wieder als Separatorsteg ausgebildet ist.
  • Die unter Federvorspannung stehende Andruckanordnung 1406 ist bei 1408 am Gehäuseboden befestigt.
  • Der Einzelbild-Mitnehmer ist hier als ein Haken 1410 ausgebildet, der um einen Zapfen 1412 schwenkbar im Schieber 1402 gelagert ist. Die Schwenkbewegung wird mittels eines Nockens 1414 gesteuert, der durch eine öffnung in den Schieberseitenstegen 1416 mit Spiel nach außen in eine Steuerkulisse 1418 ragt, welche in die benachbarte Seitenwandung 1420 des Gehäuses eingearbeitet ist.
  • In der ganz eingeschobenen Position des Schiebers 1402 liegt der Greifer 1422 des Hakens mit Abstand hinter der Innenkante des obersten Bildes 1424, aber auf das Bild wird ein Haftorgan 1426 gedrückt. In dieser Position liegt die Arbeitskante 1428 des Greifers 1422 oberhalb des obersten Bildes. Während der erste Millimeter Auszugshub des Schiebers wird das oberste Bild vom Haftorgan in Auszugsrichtung vorgeschoben, was relativ leicht geht, da die Vorderkante des Bildes noch vor dem Separatorsteg 1404 liegt. Dann läuft der Nocken 1414 in der Steuerkulisse 1418 nach oben und verschwenkt den Haken 1410 derart, daß der Greifer nach unten auf den Reststapel 1430 drückt, während das Haftorgan vom obersten Bild freikommt. Bei der Weiterbewegung des Schiebers erfaßt nun der Greifer 1422 die Endkante des obersten Bildes (Fig. 94) und schiebt es durch den Separatorsteg 1404. Man erkennt, daß in dieser Phase die Kante 1428 höher liegt als die abgerundete Fläche 1432 des Greifers, die dem Reststapel zugekehrt ist, so daß das nächstfolgende Bild nicht beschädigt wird, weder beim Schieberauszug noch beim Schieberrückhub.
  • In den Fig. 96-101 ist eine Ausführungsform dargestellt, deren Wirkungsweise schematisch am besten in Fig. 98 erkennbar ist: Im Gehäuse 1500 sind an Pfosten 1502 Blattfedern 1504 befestigt, deren freie Enden Stopfen mit einem Haftorgan 1506 tragen. Die Haftorgane sind dem Blattstapel 1508 zugekehrt, und unter der Vorspannung der Andruckanordnung 1510 liegt das oberste Bild 1512 mit seinen beiden Innenecken an je einem der Haftorgane an. Beim Einwärtsschwenken der Blattfedern 1504 wird deshalb das Bild 1512 nach innen gestaucht und aufwärts gewölbt. Diese Schwenkbewegung wird von Steuernocken 1514 bewirkt, die am Schieber 1516 befestigt sind.
  • Ferner trägt der Schieber einen Einzelbild-Mitnehmer 1518 in Form eines kräftigen Hornes.
  • In der Ausgangsposition mit völlig eingeschobenem Schieber 1516 (Fig. 96) stehen die Haftorgan-Stopfen 1506 in ihrer seitlich außenliegenden Ruhestellung. Bei Beginn des Schieberauszugs (Fig. 99) drücken die Nocken 1514 die Stopfen 1506 unter Auswölben des Bildes nach innen, und in den so gebildeten Stapel 1520 dringt der Mitnehmer 1518 ein, dessen dem Stapel zugekehrte Unterseite abgerundet ist und den Stapel gegen die Vorspannung der Andruckanordnung nach unten drückt. Beim weiteren Auszug nimmt der Mitnehmer 1518 das Einzelbild 1512 über den Reststapel-Mitnehmer 1522 nach außen, der seinerseits in der Mitte einen Einschnitt aufweist, durch den der Einzelbildmitnehmer hindurchgeht. Unmittelbar nachdem das Einzelbild vom Mitnehmer 1518 erfaßt worden ist, geben die Steuernocken 1514 die Haftorgan-Stopfen 1506 wieder frei, und diese können ungebremst vom nächstfolgenden Bild 1524 wieder ausfedern, da der Mitnehmer 1518 den Stapel wegdrückt.
  • Entsprechendes gilt beim Schieberrückhub, so daß das Bild 1524 erst bei Wiederbeginn des Schieberauszugs gestaucht wird.
  • Es ist anzumerken, daß der Mitnehmer 1518 keinen scharfkantigen Einschnitt aufweist, damit das entnommeneEinzelbild außen leicht auf den Schieberboden 1526 fallen und unter dem Stapel wieder eingeschoben werden kann. Ferner ist hier das Gehäuse 1500 mit einem Rahmen ohne Sichtscheibe ausgebildet, diehier auf der Oberseite des Schiebers 1516 angeordnet ist Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Reststapel-Mitnehmer 1522 und das flächig am Bild angreifende Organ 1506 beide stationär im Gehäuse angeordnet, während sich der Einzelbildmitnehmer 1518 relativ zu ihnen bewegt.
  • Das letzte Ausfürungsbeispiel ist in den Fig. 102-105 dargestellt.
  • Im Gehäuse 1600 ist eine Andruckplattenbaugruppe 1602 vorgesehen, die mittels einer verschieblichen Taste 1604 in gleicher Weise unter Steuerung durch den Schieber 1606 inaktiviert werden kann, wie dies oben unter Bezugnahme auf die Fig. 71-76 beschrieben wurde. Der Schieber 1606 trägt den Separatorsteg 1608 sowie Einschiebenasen 1610, die nahe der Mitte des Stapels 1612 angreifen. Auf der Oberseite der Andruckplatte 1614 ist exzentrisch, also zwischen den Nasen 1610 und der Gehäuseseitenwandung 1616, ein reibungsschlüssig am untersten Bild haftendes Organ 1620 befestigt.
  • Fig. 102 stellt die Einschubphase des Schiebers kurz vor dem vollständigen Einschieben dar. Der Steuermechanismus der Andruckplattenbaugruppe 1602 hat diese gerade freigegeben und damit aktiviert, so daß nun das Organ 1620 das Bild 1618 am Berührungspunkt festhält.
  • Beim weiteren Einschub des Schiebers 1606 wird deshalb das Bild 1618 gegenüberdem Reststapel verdreht, wobei seine Seitenkante 1622 auf die sehr weiche und deshalb ausweichende Blattfeder 1624 trifft. Die dem Organ 1620 diametral gegenüberliegende Ecke 1626 schließlich wird beim Verdrehen des Bildes unter den Separatorsteg 1608 geschoben (Fig. 103). Das unterste Bild ist nun für den Wechsel vorbereitet.
  • Wird nun der Schieber 1606 gezogen (Fig. 104), so kann der Separatorsteg leicht auf das Bild 1618 aufgleiten und den Reststapel hinausbefördern, während das flächig haftende Organ 1620 noch immer das unterste Bild festhält. Da aber beim Auszug des Schiebers nun auch die Andruckplattenbaugruppe inaktiviert wird, liegt bei völlig ausgezogenem Schieber das Bild 1618 lose auf den Innenstegen 1628 des Gehäuses und wird von der Blattfeder 1624 wieder in Ausfluchtung mit dem Stapel gedrückt, auf den es beim Wiedereinschub (Fig. 105) aufgleitet. Leerseite

Claims (55)

  1. Patentansprüche 1) Bildbetrachtungsgerät mit einem Gehäuse zur Aufnahme eines Bilderstapels, dessen oberstes Bild einem Sichtfenster zugewandt ist, und mit einem Bildwechselmechanismus, bestehend aus einem relativ zu dem Gehäuse parallel zu dem Sichtfenster hin- und herbeweglichen Schieber sowie einem Einzelbild-Mitnehmer und einem Reststapel-Mitnehmer, von denen ein Mitnehmer am Gehäuse, der andere am Schieber angeordnet ist, derart, daß bei Bewegung des Schiebers in einer Richtung ein Einzelbild auf einer Stapel seite abgezogen und bei der Bewegung des Schiebers in der Gegenrichtung auf der anderen STapelseite wieder zugefügt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildwechselmechanismus ein unter Steuerung durch die Schieberbewegung mit der dem Stapel abgekehrten Seite des einen Bildes flächig in lösbare Verbindung bringbares Organ zum Bewegen dieses Bildes relativ zum Reststapel aufweist.
  2. 2) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bild in lösbare Verbindung bringabare Organ an diesem reibungsschlüssig anliegend ausgebildet ist.
  3. 3) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bild in lösbareverbindung bringbare Organ an diesem formschlüssig angreifend ausgebildet ist.
  4. 4) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bild in lösbare Verbindung bringbare Organ eine erste Verbindungskomponente aufweist, die mit einer zweiten am Bild angeordneten Verbindungskomponente in Wirkverbindung bringbar ist.
  5. 5) Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Komponenten ein Magnet, die andere ein magnetisierbares Material ist.
  6. 6) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bild in lösbare Verbindung bringbare Organ elektrostatisch anziehend ausgebildet ist.
  7. 7) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bild in lösbareVerbindung bringbare Organ durch Unterdruck haftend ausgebildet ist.
  8. 8) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Bewegen des Einzelbildes parallel zu sich selbst ausgebildet und vom Schieber gesteuert ist.
  9. 9) Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Verschieben des Bildes in Abzugsrichtung ausgebildet und gesteuert ist.
  10. 10) Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Verschieben desBildes entgegen der Abzugsrichtung ausgebildet und gesteuert ist.
  11. 11) Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Verschieben des Bildes quer zur Abzugsrichtung ausgebildet und gesteuert ist.
  12. 12) Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Verdrehen des Bildes relativ zum Reststapel ausgebildet und gesteuert ist.
  13. 13) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Abheben des Einzelbildes mindestens in einem Teilbereich seiner Fläche von dem Reststapel ausgebildet und angeordnet ist.
  14. 14) Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Einwärtsstauchen des Einzelbildes unter Auswölben seines mittleren Flächenbereichs vom Reststapel ausgebildet und angeordnet ist.
  15. 15) Gerätnach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ für das Abheben einer Bildkante vom Reststapel ausgebildet und angeordnet ist.
  16. 16) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelbild-Mitnehmer am Gehäuse, der Reststapel-Mitnehmer am Schieber angeordnet ist.
  17. 17) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelblild-Mitnehmer das mit dem Bild in lösbare Verbindung bringbare Organ aufweist.
  18. 18) Gerät nach Anspruch 17, bei dem der Stapel von einer unter Federvorspannung stehenden Andruckanordnung gegen das Sichtfenster gedrückt wird und der Reststapel-Mitnehmer ein sich quer zur Bildabzugsrichtung erstreckender, einen Separator bildender Steg zum Begrenzen eines Bildauszugsschlitzes und eines Bildeinschubschlitzes ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Einzelbild in Verbindung bringbare Organ auf der dem Stapel zugekehrten Seite der Andruckanordnung angeordnet ist.
  19. 19) Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Einzelbild in lösbare Verbindung bringbare Organ gegenüber dem Reststapel und gegenüber dem Separator Freilaufeigenschaft hat.
  20. 20) Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Separator im Bereich der Verschiebebahn des Organs Durchtrittseinschnitte aufweist.
  21. 21) Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ eine Rolle ist, die während der Einzelbildmitnahme gebremst ist und während des restlichen Bewegungsabschnitts frei drehbar ist.
  22. 22) Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ als Haftbelag ausgebildet ist.
  23. 23) Gerät nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckanordnung eine das lösbare Organ tragende Platte umfaßt, die auch in der Bildabzugs-Endstellung des Schiebers in den Bildauszugsschlitz ragt und elastische Abwerfelemente für das Einzelbild aufweist.
  24. 24) Gerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Separator auf seiner dem Reststapel abgewandten Seite keilartig ausgebildet ist zum Abheben des Einzelbildes von der Platte bei der Rückbewegung des Schiebers.
  25. dadurch 25) Gerät nach Anspruch 22, gekennzeichnet, daß mindestens während eines Teils der Bildeinschubbewegung des Schiebers die Andruckanordnung im Abstand von dem Separator und dem Reststapel gehalten ist.
  26. 26) Gerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse innere Auflagestege für den Reststapel aufweist, unter die die das Organ tragende Andruckanordnung zurückziehbar ist.
  27. 27) Gerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Gehäuse herausziehbare Schieber innere Auflagestege für den Reststapel aufweist, unter die die das Organ tragende Andruckanordnung zurückziehbar ist.
  28. 28) Gerät nach Anspruch 17 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer manuell aktivierbar und/oder inaktivierbar sind.
  29. 29) Gerät nach Anspruch 17 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelbild-Mitnehmer mittels zusammenwirkender Federelemente und Steuerflächen automatisch aktivierbar und inaktivierbar ist.
  30. 30) Gerät nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelbild-Mitnehmer an einem relativ zum Schieber in Richtung auf den Stapel hin-und von diesem weg beweglichen Hebel angeordnet ist.
  31. 31) Gerät nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelbild-Mitnehme an einem relativ zum Schieber in Richtung auf den STapel hin beweglichen Hebel angeordnet ist, der von einer Feder vorgespannt ist.
  32. 32) Gerätnach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelbild-Mitnehmer als in Mitnahmerichtung gebremste, in Rücklaufrichtung frei drehbareRolle oder Walze ausgebildet ist, deren Mantel als flächig haftendes Organ ausgebildet ist.
  33. 33) Gerät nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle mit ihrer Achse in zur Schieberichtung im wesentlichen parallelen Schlitzen gelagert ist und in der Mitnahmerichtung auf eine Bremse auflaufend angeordnet ist.
  34. 34) Gerät nach Anspruch 16, 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelbild-Mitnehmer als in Mitnahmerichtung von der Andruckanordnung angepreßtes, in Gegenrichtung lose imkippendes Lippenelement ausgebildet ist.
  35. 35) Gerät nach einem der Ansprüche 19, 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Bildeinschub den Separator passierende Mitnehmervon ihm im Abstand gehalten ist oder auf ihm abrollt.
  36. 36) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber zwei in Bildabzugsrichtung desselben relativ zueinander verschiebbare Teile aufweist, wobei an dem in dieser Richtung vorderen Teil des Schiebers ein Steuerelement befestigt ist, welches das im hinteren Teil des Schiebers befindliche Organ mit dem Einzelbild in Verbindung bzw. außer Verbindung bringt.
  37. 37) Gerät nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ ein sich durch Schieberzug ausbauchendes und in Reibungsverbindung mit dem Einzelbild des Stapels tretendes sowie ein sich durch Schieberrückbewegung verflachendes und außerEingriff mit dem Stapel tretendes Band ist.
  38. 38) Gerät nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ an einem Klötzchen angebracht ist, welches durch das Steuerelement aus einer Ausnehmung längs einer Schrägfläche verschiebbar und dadurch in Reibungseingriff mit dem Einzelbild des Stapels bringbar ist.
  39. 39) Gerät nach Anspruch 21 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß eine Doppelanordnung von zwei Rollen mit entsprechenden Bremsen auf der Seite des Stapels vorgesehen ist, wo das Einzelbild abzogen wird.
  40. 40) Gerät nach Anspruch 21 oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle mittels eines Verstellrades außer Eingriff mit dem Stapel verschwenkbar ist.
  41. 41) Gerät nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellrad einen schräg zu seiner Achse verlaufenden Schlitz auf seinem Umfang besitzt, in den eine Nase eingreift, die an dem Teil befestigt ist, in welchem die Rolle gelagert ist.
  42. 42) Gerät nach Anspruch 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Reibungsorgan an einem Hebel angebracht ist, der mittels eines keilförmigen Vorsprungs, der an einem Verstellrad vorgesehen ist, um eine Achse verschwenkbar ist, so daß das zusätzliche Reibungsorgan wahlweise in festen Eingriff mit der Unterseite des STapels so gebracht werden kann, daß seine Haftkraft diejenige des ersten Organs überwiegt.
  43. 43) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 42, insbesondere nach einem der Ansprüche 40 bis 42, gekennzeichnet durch eine Schublade zur Gesamtentnahme des Stapels aus dem Gehäuse.
  44. 44) Gerätnach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Einzelbild in lösbare Verbindung bringbare Organ an unebene Bildflächen sich anpassend ausgebildet ist.
  45. 45) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das mittels des Organs relativ zum Stapel bewegte Bild von einem als Einzelbildmitnehmer ausgebildeten Anschlagelement an seiner der Abzugsrichtung abgewandten Kante erfaßbar ist.
  46. 46) Gerät nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement hakenartig ausgebildet ist.
  47. 47) Gerät nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement den Reststapel von dem Einzelbild wegdrückend ausgebildet ist.
  48. 48) Gerät nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Einzelbild in reibungsschlüssige Verbindung bringbare Organ an dem Anschlagelement selbst angeordnet ist.
  49. 49) Gerät nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement bei Beginn der Schieberbewegung zum Abziehen des Einzelbildes eine Leerlaufstrecke durchläuft, während welcher das Organ in Reibungsverbindung mit dem Einzelbild steht.
  50. 50) Gerät nach einem der Ansprüche 45-49, bei dem der ReststapelMitnehmer ein sich quer zur Einzelbildbewegung erstreckender, über und unter sich Bilddurchtrittsschlitze freilassender, einen Separator bildender Steg ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg Druchtrittsöffnungen für das Anschlagelement aufweist.
  51. 51) Gerät nach Anspruch 18 oder 50, dadurch gekennzeichnet, daß der Separator aus einem gegenüber dem Material der Bilder reibungsarmen Material besteht.
  52. 52) Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß derSchieber durch eine Feder in die Schließ- oder in die Offenstellung vorgespannt ist.
  53. 53) Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät zwei oder mehr Sichtfenster aufweist, denen jeweils ein eigener Schieber zugeordnet ist.
  54. 54) Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtscheibe in mindestens zwei Einzelsichtscheiben für getrennte oder gemeinsame Bilder unterteilt ist.
  55. 55) Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein, vorzugsweise stationär im Gehäuse vorgesehenes Aufnahmefach für Negativstreifen zu im Schieber aufgenommenen fotografischen Abzügen.
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