DE2912839A1 - Vorrichtung zum falzen von bogen aus papier o.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum falzen von bogen aus papier o.dgl.Info
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Falzen von
Bogen od. dgl., mit einer die Bogen in einer Trarisportbahn
führenden Transportvorrichtung, mit einem Falzwalzenpaar in vorgegebenem Abstand auf der einen Seite
der Transportbahn, und mit einem mit dem Falzspalt des Falzwalzenpaares fluchtenden Falzmesser auf der anderen
Seite der Transportbahn, das den Bogen an einer
gewünschten Falzlinie berührt und diese gegen den Falzspalt
führt.
Aus der DE-PS 21 862 ist eine derartige Vorrichtung bekannt,
bei der ein Bogen aus Papier od. dgl. an ein Falzwalzenpaar heran-transportiert wird, und von einem
Falzmesser an der Falzlinie berührt und in den Falzspalt
des Falzwalzenpaars soweit hineingeschoben wird, bis die ortfest gelagerten Walzen des Falzwalzenpaars
den Bogen durch den Falzspalt hindurch transportieren und dabei falzen. Da die Falzwalzen während des gesamten
Durchlaufs des Bogens einen konstanten Falzdrück auf den Bogen ausüben, kommt es aufgrund von ünvermeid1-lichenlnhomogenitäten
in der Oberfläche der Faizwalzeft sowie innerhalb des Bogens zur Bildung von unerwünsch'-ten
Falten auf dem Bogen, die unregelmäßig schräg nach außen zu den freien Rändern des Bogens verlaufen, zu
sogenannten Christbäumen, die das Aussehen des gefalzten Bogens stark vermindern und einen bestimmungsgemäßen Ge-
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brauch oder eine Weiterverarbeitung des gefalzten Bogens verhindern.
Aus der US-PS 3 841 621 ist ebenfalls eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der die Walzen
des Falzwalzenpaares nach einem unter Anpreßdruck durchlaufenden Umdrehungswinkel dadurch außer Eingriff gebracht
werden, daß eine der Falzwalzen von der anderen, ortsfest gelagerten Falzwalze weg bewegt wird. Dadurch
wird die Bildung zu den Rändern des Bogens hin verlaufender unerwünschter Querfalten beseitigt, da der zum
Falzen benötigte Anpreßdruck nur sehr kurzzeitig auf den Bogen wirkt. Eine derartige Lösung ist jedoch konstruktiv
mit einem erheblichen Aufwand verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, bei der in einfacher und zuverlässiger Weise die Bildung von zu den
Rändern des zu falzenden Bogens hin verlaufenden, unerwünschter; Falten sicher vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Walze des Falzwalzenpaares in Umfangsrichtung einen
Falzabschnitt mit vollem Radius, und einen Freigabeabschnitt mit reduziertem Radius enthält, und daß das
Falzmesser die Stellung vor dem Falzspalt einnimmt, wenn die Vorderkante des Falzabschnitts am Falzmesser vorbei
gegen die andere Walze läuft und den Bogen in den sich bildenden Falzspalt mitnimmt.
Während einer vollen Umdrehung der beiden Walzen des Falzwalzenpaares gelangt erfindungsgemäß zuerst die Vorderkante
des Falzabschnitts am Falzmesser vorbei - unter
Mitnahme des zugeführten Bogens - gegen die zylinderförmige
zweite Walze und bildet unter einem vorgegebenen Andruck dann während des Abrollens auf der zweiten
Walze den Falzspalt, in dem der Bogen gefalzt Wird. Anschließend dreht sich der Freigabeabschnitt an der zylindrischen
zweiten Walze vorbei, wodurch die beiden Walzen aufgrund des reduzierten Radius des Freigabeabschnitts
vollständig außer Eingriff sind. Der zum Falzen benötigte, auf den zu falzenden Bogen ausgeübte Anpreßdruck
wird auf diese Weise nur während des Abrollens des Falzabschnitts
ausgeübt. Anschließend läßt sieh der gefalzte Bogen durch irgendeine Fördereinrichtung frei duröh das
Falzwalzenpaar hindurch transportieren, wodurch die Erzeugung unerwünschter, schräg zu den Außenkanten und der
hinteren Kante verlaufenden Falten bei stationär gelagerten Walzen verhindert wird.
Vorteilhafterweise sind beide Walzen des Falzwalzenpaars in Umfangsrichtung in einen Falzabschnitt und seinen Freigabeabschnitt
gestuft. Die beiden Walzen laufen dann derart synchron um, daß sich die Falzabschnitte Und anschließend die Freigabeabschnitte jeweils gleichzeitig
einander gegenüberliegend zwischen den Walzen hindurchdrehen. Durch diese symmetrische Ausbildung der beiden
Falzwalzen wird ein symmetrisches besonders störungsfreier
Einzug der Bogen in den Falzspalt gewährleistet.
Wird von dem Falzwalzenpaar nur eine Walze von einem Antriebsaggregat
angetrieben, so besitzen beide Walzen bevorzugt an mindestens einer Randseite eine umlaufende
Randzone mit vollem Radius, um über diese Randzonen die
mitlaufende zweite Walze schlupffrei antreiben zu können.
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Bevorzugt besteht der Falzabschnitt der einen oder
beider Walzen aus einem elastischen Material, z.B. Gummi, um den Anpreßdruck zu homogenisieren und
eine Mindesthaftreibung auf der Oberfläche des Falzabschnitts zu erzeugen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist hinter dem Falzwalzenpaar ein Transportwalzenpaar angeordnet. Der Umfangswinkel der Falzabschnitte
ist derart bemessen, daß die Falzabschnitte erst außer Eingriff gelangen, wenn die Falzlinie des Bogens in
den Spalt des Transportwalzenpaars eintritt und von dem Transportwalzenpaar unter einem geringeren Anpreßdruck
weitertransportiert wird. Durch diese Maßnahme werden Transport und Falzung des Bogens in vorteilhafter
Weise im wesentlichen von zwei separaten Walzenpaaren ausgeführt, deren Anpreßdruck und
sonstige Eigenschaften auf die entsprechende Funktion abgestellt werden können. Anstelle eines Transportwalzenpaares
läßt sich dem Falzwalzenpaar auch irgendeine andere geeignete und bekannte Transporteinrichtung
nachschalten, die den aus dem Falzspalt austretenden gefalzten Bogen seiner weiteren Bestimmung zuführt.
Die lineare Vorschubbewegung des Falzmessers sowie die Drehbewegung des Falzwalzenpaares lassen sich vorteilhafterweise
von einem gemeinsamen Antrieb ableiten. Für diesen Zweck wird z. B. das stumpfe Ende des
Falzmessers exzentrisch an einer mit dem Antrieb verbundenen Antriebsscheibe angeordnet, und das
vordere Ende des Falzmessers läuft in einer Gleitführung hin und her. Die Drehbewegung des Falzwalzenpaares
sowie der Antriebsscheibe des Falzmessers werden nach jeweils einer Umdrehung durch eine Eintourenkupplung
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zwischen den Arbeitszyklen der Vorrichtung unterbrochen. Ein neuer Arbeitszyklus setzt ein, sobald
ein neuer Bogen zwischen das Falzmesser und den Falzspalt transportiert wurde.
Vorteilhafterweise ist eine der Walzen des walzenpaares federnd gelagert, damit sich der
Falzspalt Dicken- und Materialschwankungen inherhalb des zu falzenden Bogensfedernd anpassen kann.
Aus demselben Grund kann auch eine der Transportwalzen federnd gelagert werden.
Längs der Transportbahn, auf der die Bogen an das Falzwalzenpaar herantransportiert werden, sind verstellbare
Anschläge vorgesehen, welche die Tränsport-· bewegung der Bogen beenden, wenn eine vorgewählte
Falzlinie des Bogens in der durch Falzmesser utid
Falzspalt aufgespannten Ebene liegt. Die Enden des Bogens während der Annäherung an den Falzspalt werden
bevorzugt derart nachgeführt, daß während der Be*-
wegung des Falzmessers die Falzlinie des Bogens auf der Spitze des Falzmessers ruhend anliegt. Zu
diesem Zweck läßt sich der ausgefahrene Anschlag, gegen den das vordere Ende des Bogens anläuft, längs
der Transportbahn synchron mit der Vorschubbewegung des Falzmessers gegen das Falzmesser mit der geeigneten
Geschwindigkeit zurückschieben.Das andere Ende des vom Falzmesser gegen den Falzspalt geführten Bogens läßt
sich in ähnlicher Weise ebenfalls nachführen, um sicherzustellen, daß die Falzlinie sich auf der
Spitze des Falzmessers nicht verschiebt. Eine derartige
Nachführung, die gegen die Endkanten des zu falzenden Bogens wirkt, besitzt gegenüber einem Zwangsaritrieb
des Bogens den Vorteil, daß die Bewegung der Bogenenden
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unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit etc. des
Bogenmaterials ist.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die Figur zeigt eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die teilweise im Schnitt
dargestellt ist. Ein Falzwalzenpaar 2, 4 ist in vorgegebenem Abstand auf der einen Seite einer Transportbahn
angeordnet/ die von der Auflageebene mehrerer Transportrollen 42, 44, 46 einer Transportvorrichtung
40 gebildet wird. Bogen aus Papier od. dgl. werden längs der Transportbahn bewegt, bis deren vorderes Ende
gegegen einen ausfahrbaren Anschlag 48 anläuft, dessen Abstand von der Ebene des Falzspaltes 14 entsprechend
der Lage der gewünschten Falzlinie einstellbar ist.
Auf der dem Falzwalzenpaar 2, 4 gegenüberliegenden Seite
der Transportbahn ist mit dem Falzspalt 14 fluchtend ein Falzmesser 16 angeordnet, das mit der Spitze 18 in
einer Vorschubbewegung gegen die Falzlinie eines durch den Anschlag 48 abgestoppten Bogens 3 anläuft und die
Falzlinie gegen den Falzspalt 14 führt.
Beide Walzen 2, 4 des Falzwalzenpaares besitzen in Umfangsrichtung
einen Falzabschnitt 10 bzw. 12 mit vollem Radius, und einen Freigabeabschnitt 6 bzw. 8 mit reduziertem
Radius. Beide Walzen 2, 4 besitzen an den stirnseitigen Rändern umlaufende Randzonen 5 bzw. 7, die
einen vollen Radius besitzen. Der Falzabschnitt 10, 12 beider Walzen 2, 4 besteht aus einem elastischen Material,
Das Lager einer Walze 2 des Falzwalzenpaares 2, 4 wird mittels einer Feder 30 in ihre Normallage gedrückt, die
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durch den kleinstmöglichen Abstand zwischen den Achsen
der beiden Walzen gekennzeichnet ist.
Die FaIζabschnitte 10, 12 der beiden Walzen 2, 4 besitzen
beide dieselbe Bogenlänge und sind am Umfang
der Walzen derart angeordnet, daß ihre zuerst in den Falzspalt 14 einlaufenden Vorderkanten 11, 13 in Eingriff
gelangen und anschließend die Falzabschnitte 10, 12 aufeinander abrollen und dabei den Falzspalt 14
mit einem vorgegebenen Anpreßdruck erzeugen. Sobald die Falzabschnitte 10, 12 bei einem Umlauf der Walzen
außer Eingriff gelangen, laufen anschließend die beiden Freigabeabschnitte 6, 8 der Walzen 2, 4 zwischen
den Walzen hindurch und erzeugen einen Zwischenraum zwischen den Walzen, der eine vorgegebene lichte Weite
besitzt und einen andruckfreien Durchgang der Bögenenden
durch das Falzwalzenpaar gewährleist . in
Transportrichtung hinter dem Falzwalzenpaar 2> 4 ist
ein Transportwalzenpaar 32 vorgesehen, dessen eine Walze mittels einer Feder 34 federnd gelagert ist. Der
Umfangsbogen der Falzabschnitte 10, 12 sowie der1 Abstand
des Transportwalzenpaares von dem Falzwalzenpaar sind derart aufeinander abgestimmt, daß die Falzlinie
des von den FaIζabschnitten 10, 12 durch den Falzspalt
14 hindurch transportierten Bogens von dem Transportwalzenpaar 32 übernommen und weiter transportiert
wird, bevor die Falzabschnitte 10, 12 außer Eingriff gelangen. .
Das hintere Ende 22 des Falzmessers 16 ist exzentrisch
an einer mit einem Antrieb gekoppelten Antriebsscheibe
20 verbunden, und das vordere Ende des Falzmessers 16 führt in einer Gleitführung 24 eine Hin- und Herbewegung
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aus. Ein Antrieb (nicht dargestellt) treibt über eine Eintourenkupplung eine der Walzen, z.B. die Walze 4,
die über die Randzonen 5, 7 die andere Walze mitnimmt, sowie die Antriebsscheibe 20 synchron an. Die Vorschubbewegung
des Falzmessers 16 und die Drehbewegung der Walzen 2, 4 ist derart aufeinander abgestimmt, daß das
Falzmesser 16 die am weitesten gegen den Falzspalt 14 vorgeschobene Stellung einnimmt, wenn die Vorderkanten
11, 13 der Falzabschnitte 10, 12 am Falzmesser 16 vorbei aufeinander zulaufen und dabei den Bogen in den
sich zwischen den Falzabschnitten 10, 12 bildenden Falzspalt mitnehmen. Die Eintourenkupplung kuppelt das
Falzwalzenpaar 2, 4 und das Falzmesser 16 zwischen den einzelnen Arbeitszyklen solange vom Antrieb ab, bis
ein neuer Bogen längs der Transportbahn vor das Falzwalzenpaar 2, 4 transportiert wurde.
Um sicherzustellen, daß die Falzlinie des Bogens 3 bei
der Vorschubbewegung gegen den Falzspalt 14 ohne Bewegung auf der Spitze 18 des Falzmessers 16 liegen bleibt,
läßt sich der Anschlag 48, und ein dem Anschlag 48 entsprechender Anschlag auf der anderen Seite des Falzmessers
16 synchron mit der Bewegung des Falzmessers 16 auf das Falzmessser 16 zu bewegen, um die Enden
eines zu falzenden Bogens geeignet nachzuführen.
Durch die Anordnung einer weiteren erfindungsgemäßen Vorrichtung im Anschluß an die Transportwalzen 32
läßt sich der durch das Falzenwalzenpaar 2, 4 gefalzte und nach dem Durchlauf durch das Transportwalzenpaar
32 gefaltete Bogen ein weiteres Mal je nach Ausrichtung des entsprechenden Falzwalzenpaares parallel oder
senkrecht zur ersten Falzlinie falzen. Auch die zweite,
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sogenannte Paketfalzung läßt sich mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ohne das Entstehen von unerwünschten schräg nach außen verlaufenden Palten oder Knicken
durchführen.
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Al
Leerseite
Claims (13)
1.) Vorrichtung zum Falzen von Bogen aus Papier od. dgl.,
t einer die Bogen in einer Transportbahn führenden
Transportvorrichtung, mit einem Falzwalzenpaar in vorgegebenem Abstand auf der einen Seite der Transportbahn,
und mit einem mit dem Falzspalt des Falzwalzenpaares fluchtenden Falzmesser auf der anderen Seite de£ Transportbahn,
das den Bogen an einer gewünschten Falzlinie berührt und diese gegen den Falzspalt führt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walze (2) des Falzwalzenpaares
(2, 4) in Umfangsrichtung einen Falzabschnitt (10) mit
vollem Radius und einen Freigabeabschnitt (6) mit reduziertem Radius enthält, und daß das Falzmesser (16) die
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Stellung vor dem Falzspalt (14) einnimmt, wenn die Vorderkante
(11) des Falzabschnitts (10) am Falzmesser (16) vorbei gegen die andere Walze (4) läuft und den Bogen (3)
in den sich bildenden Falzspalt (14) mitnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Walzen (2, 4) des Falzwalzenpaares in Umfangsrichtung einen Falzabschnitt (10; 12) mit vollem
Radius und einen Freigabeabschnitt (6, 8) mit reduziertem Radius enthalten, und daß das Falzmesser (16) die
Stellung vor dem Falzspalt (14) einnimmt, wenn die Vorderkanten (11, 13) der Falzabschnitte (10, 12) am Falzmesser
(16) vorbei aufeinander zulaufen und den Bogen (3) in den sich zwischen den Falzabschnitten (10, 12)
bildenden Falzspalt (14) mitnehmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (2, 4) an den Rändern umlaufende
Rändzonen (5, 7) mit vollem Radius besitzen.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Falzabschnitt (10, 12)
der Walzen (2, 4) aus einem elastischen Material besteht.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Bogendurchlaufrichtung
hinter dem Falzwalzenpaar (2, 4) ein Transportwalzenpaar (32) angeordnet ist, und daß der Umfangswinkel der Falzabschnitte
(10, 12) derart bemessen ist, daß die Falzabschnitte (10, 12) erst außer Eingriff gelangen,
wenn die Falzlinie des Bogens (3) in den Spalt des Transportwalzenpaares (32) eintritt.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
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dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Vorschubbewegung
des Falzmessers (16) und die Drehbewegung des Falzwalzenpaares (2, 4) von einem gemeinsamen Antrieb abgeleitet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb und dem Falzwalzenpaar
(2, A) sowie dem Falzmesser (16) eine EintQurenkuppIung vorgesehen ist, die das Falzwalzenpaar (2, 4) und das
Falzmesser (16) zwischen den Arbeitszyklen vom Antrieb abkuppelt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das der Spitze (18) abgewandte Ende (22) des Falzmessers (16)exzentrisch an einer mit dem
Antrieb gekoppelten Antriebsscheibe (20) angeordnet ist und an dem vorderen Ende in einer Gleitführung t24)
hin- und herläuft.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Walzen (2) des
Falzwalzenpaares (2, 4) federnd gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Transportwalzen
(32) federnd gelagert ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß längs der Transportbahn (40 - 46) verstellbare Anschläge (48) vorgesehen
sind» die die Transportbewegung der Bogen (3) beenden, wenn die Falzlinie des Bogens (3) in der durch Falzmesser
(16) und Falzspalt (14) aufgespannten Ebene liegt.
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12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden des Bogens (3) während der Annäherung an den Falzspalt (14) derart nachführbar
sind, daß die Falzlinie des Bogens (3) auf der Spitze (18) des Falzmessers (16) ruht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgefahrene Anschlag (48) , gegen
das vordere Ende des Bogens (3) anläuft, längs der Transportbahn (40 - 46) synchron mit der Vorschubbewegung
des Falzmessers (16) gegen das Falzmesser (16)
verschiebbar ist.
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Priority Applications (2)
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| DE19792912839 DE2912839A1 (de) | 1979-03-30 | 1979-03-30 | Vorrichtung zum falzen von bogen aus papier o.dgl. |
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Country Status (2)
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |