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DE2912340C2 - Strangöffner zum Öffnen und Aufdrehen eines Textilstranges - Google Patents

Strangöffner zum Öffnen und Aufdrehen eines Textilstranges

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DE2912340C2
DE2912340C2 DE2912340A DE2912340A DE2912340C2 DE 2912340 C2 DE2912340 C2 DE 2912340C2 DE 2912340 A DE2912340 A DE 2912340A DE 2912340 A DE2912340 A DE 2912340A DE 2912340 C2 DE2912340 C2 DE 2912340C2
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DE
Germany
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strand
rotation
deflection
roller
untwisting
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DE2912340A
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DE2912340A1 (de
Inventor
Heinz 8901 Stadtbergen Schmidt
Ludwig Ing.(Grad.) 8905 Mering Zerle
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Erhardt and Leimer GmbH
Original Assignee
Erhardt and Leimer GmbH
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Publication date
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Priority to JP3736480A priority patent/JPS55132787A/ja
Priority to GB8010136A priority patent/GB2045291B/en
Priority to US06/134,268 priority patent/US4329838A/en
Priority to FR8006901A priority patent/FR2452456A1/fr
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/08Untwisting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Verschiebung der Tastrollen steuert dann den Drehantrieb für die Andreheinrichtung. Auch bei dieser Methode ist die mechanische Belastung durch die Tastrollen für empfindliche Gewebe sehr groß und kann zu Schaden führen. Die quetschenden Rollen bedingen ferner eine übermäßig große Strangzugkraft.
Aus der DE-OS 22 16 753 geht das Prinzip hervor, den verdrehten Strang mit einer Wärmespur zu kennzeichnen und deren durch die Verdrehung bedingtes Verlaufen anzufühlen und danach die Verdrehung zu m beseitigen.
Der Erfindung liegt in Kenntnis dieser Nachteile die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen in der der Warenstrang ohne Druck- oder Quetscheinwirkung leichtgängig geführt \r> wird und die Strangzugkraft so gering ist, daß Strangstreckungen zuverlässig vermieden bleiben. Die Verdrehung soll ohne Schädigung feinfühlig ermittelt werden und der verdrehte Strang so zuverlässig aufgedreht werden, daß trotz hoher Stranglaufge- >o schwindigkeit jeglicher Drall eliminiert wird.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemaö durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst. Auf diese Wc.se führt die Umlenkeinrichtung gleichzeitig eine Doppelfunktion aus. Außerdem sind keine Quetschwalzen oder Druckplatten erforderlich, die für den Strang eine hohe Belastung darstellen könnten. Die Schwenklagerung der Umlenkeinrichtung spricht allein auf die durch die Strangzugkraft und die Berührung mit dem verdrehten Strang hervorgerufenen Drehkraftimpulse an, und /war besonders feinfühlig und unmittelbar. Die feinfühligste Regelung wird erreicht, wenn die Schwenkachse tangential auf das Umlenkglied gerichtet ist und dabei das Umlenkglied im Auflaufbereich des Stranges ü berühren würde Für eine ausreichende Steuerung sind aber hiervom auch Winkelabweichungen möglich, beispielsweise, daß die Schwenkachse direkt auf den Mittelpunkt des Umlenkgliedes gerichtet ist. Dabei treten allerdings gebremste L.ageveränderungen des Umlenkglieües auf. Die Strangzugkraft bleibt so gering, daß Strangstreckungen oder Beschädigungen zuverlässig unterbleiben. Durch die Umschlingung beim Umlenken ergibt sich ein relativ großer Kontaktbereich zum Strang, wodurch das Ausmaß der Verdrehung genau abgegriffen werden kann.
tin bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeichnet sich durch die im Anspruch 2 angegebenen Merkmale aus. Die freilaufende Umlenkrolle bietet dem um sie umlaufenden Strang einen möglichst geringen Reibungs- und Drehwiderstand an. insbesondere wenn sie mit Gleit- oder Wälzlagern gelagert wird. Dadurch, daß die Schwenkachse für die Umlenkrolle in der Rollenebene und seitlich versetzt zur Rollendrehachse liegt, reagiert die Umlenkrolle auf eine Verdrehung des Stranges besonders zuverlässig, und zwar unabhängig von der Strangstärke oder dem Stranggewicht. Sobald der auflaufende Strang einen Drall besitzt, wird die Umlenkrolle zu einer Auslenkung um ihre vertikale Schwenkachse veranlaßt, so daß diese Auslenkung in besonders einfacher Weise zum Ansteuern der Drehantriebe für die Aufdreheinrichtung herangezogen werden kann.
Als sehr zweckmäßige Ausführüngsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeichnet sich weiterhin durch die im Anspruch 3 angegebenen Merkmale aus. Diese Ausführung ist preiswert herstellbar und besonders robust. Außerdem läßt sich das Anzeigeglied und der Detektor auf diese Weise besonders einfach in die Umlenkeinrichtung integrieren. Der Platzbedarf im gering und die Auslenkbewegungen werden unmittelbar am Ort ihres Entstehens abgegriffen.
Modernen Anforderungen an hohe Stranglaufgeschwindigkeit und rasches und exaktes Ansprechen, auch bei geringen Auslenkungen der Umlenkeinrichtung, genügen insbesondere solche Detektoren, wie sie in Anspruch 4 angegeben werden.
Zweckmäßig ist weiterhin ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wie sie aus Anspruch 5 hervorgeht. Der Käfig kann eine beliebige Anzahl von umlenkenden Rollen, in der Regel drei Rollen enthalten, die genügend Auslenkung und Haftung und dabei eine optimale Schonung des aufzudrehenden Stranges gewährleisten. Dadurch, daß der Sammelbehälter synchron mit der Bewegung des Käfigs drehbar ist, wird vermieden, daß durch alleiniges Aufdrehen des Strangabschnittes beim Einlaufen in die Umlenkeinrichuing in den zurück!1 cenden Si rangabschnitt eine Gegenverdrehung erzeugt ν ird. Außerdem bietet das axiale Auslaufen des Stranges aus dem Käfig ein gleichmäßiges Auflaufen auf die schwenkbar gelagerte Umlenkrolle, bei dem keine zusätzlichen Seiten! "äfte auftreten, die unkorrekte Aufdrehwerte ergeben wurden.
Ein weiteres, bevorzugtes Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung gibt Anspruch b an. Diese Maßnahme sichert eine einwandfreie rührung des auf die Umlenkrolle auflaufenden Stranges und führt zu einem besonders einwandfreien Aufdrehen des Stranges. Vor allem wird der Strang im Lauf beruhigt, das sich steuerungsmäßig sehr vorteilhaft auf die Umlenkrolie auswirkt.
Damit das Aufdrehen des Stranges sich nicht negativ auf das Einlaufen in die Breithalteeinrichtung de Ware auswirkt und der Strang immer mutig in die Breithalteeinrichtung einlaufen kann, ist diL Mabiahme gemäß Anspruch 7 zweckmäßig. Selbst wenn der Strang mit häufig wechselnder Drehrichtung verdreht ist und die Aufdreheinrichtung dauernd in Bewegung ist. wird ein seitliches Auswandern der zur Breitehalteeinnchtung laufenden Ware unterdrückt.
Für die Praxis hat sich schließlich eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung bewähren können, die in Anspruch 8 erläutert wird. Mit dieser Regeleinrichtung wird in Abhängigkeit von der jeweiligen Abzugsgeschwindigkeit ein sehr prä/ises Aufdrehen des Stranges selbst unter schwierigsten Bedingungen erziel1- Die einzelnen im Regelschaltkreis vereinigten Bauteile sind konventioneller Bauart. Sie sind preiswert und sehr zuverlässig. Es läßt sich mit ihne·· tin vollautomatischer Arbeitsablauf selbst bei hohen Stranglaufgeschwindigkeiten einstellen.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindunjjsgemäßen Vorrichtung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung,
F i g. 3 eine Ansicht der Umlenkeinrichtung von oben, teilweise im Schnitt und
F i g. 4 ein Blockschaltbild des Regelschaltkreises, mit dem die Antriebe der Vorrichtung gesteuert werden.
In der Fig. 1 ist mit 1 eine Vorrichtung bezeichnet, durch die ein Strang S geführt wird, der in beliebig verdreht und gefalteter Form einem Sammelbehälter 2,
beispielsweise einem Wagen, entnommen wird. Der Sammelbehälter 2 steht auf einem Drehtisch 3, der mittels eines Antriebsmotors 16 in eine wahlweise Drehung in beiden Drehrichttingen versetzbar ist. Oberhalb des Sammelbehälters 2 ist eine Sffangösc 4 stationär befestigt, durch welche der Strang S in Richtung nach oben durchläuft. Mil D wird eine mögliche Verdrehung des Stranges 5 angedeutet. Oberhalb der Sirangösd 4 ist mit einigem Absland ein Rollenkäfig 5 angeordnet, den der Strang 5 in Längsrichtung durchsetzt. Die Sirangmittelachse fälle dabei mit der Drehachse des Rollenkäfigs 5 zusammen. In dem Rollenkäfig 5 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel drei Utnlenkrollen 5.?. 56 frei drehbar gelagert, wobei die mittlere Umlenkrolle 56 seitlich versetzt 7X\ den beiden anderen liegt. Der Strang S wird im Käfig zweimal in einem sanften Bogen umgelenkt. Oberhalb des Rollenkäfigs 5 ist ein Hängelagerbock 25 stationär angeordnet, an dem an einer vertikalen Schwenkachse 21 ein schräg wegstrebender Haltebügel 20 mit einer Lagerachse 14 für eine Umlenkrolle 17 schwenkbar gelagert ist. Die Umlenkrolle 17 kann auf diese Weise um die vertikale Schwenkachse 2f ausschwenken und gleichzeitig um ihre l.agcrachse 14 freilaufend drehen. Der aus dem RollenkSftig 5 in deren Drehachse austretende Strang 5 läuft auf die Umlenkrolle 17 in einem Punkt 6 tangential auf. der in etwa dem Schnittpunkt einer durch die Lagerachse 14 gelegten horizontalen Ebene mit der senkrechten Drehachse 21 entspricht. Der Strang S umschlingt die Umlenkrolle 17 mit ca. 180° und verläuft dann vertikal durch eine weitere Sirangnse 7
In Stranglaufrichtung hinter der Strangöse 7 besitzt der Strang S keine Verdrehung mehr und wird dort bereits durch eine weiter unten liegende bekannte Ausstreife'nrichtung 8 geöffnet. Der Ausstreifeinrichtung 8 is' eine Führungseinrichtung 9 aus einem Walzenpaar nachgeordnel. welche die geöffnete Ware mittig führt. Ober eine nachgesetzte Umlenkrolle 10 wird die Ware auf eine Zugtrommel 11 geführt, die für die gesamte Zugkraft des Stranges verantwortlich ist.
An den Haltebügeln 20 ist eine als Anzeigeglied dienende Zunge 22 angebracht, die in das Innere eines Detektors 13 greift. Der Detektor 13 enthält z. B. eine Lichtquelle 23 und eine dieser gegenüberliegende Empfängereinheit 24. Der Detektor 13 steht über einer Verbindungsleitung 26 mit einem Regelschaltkreis 12 in Verbindung, von dem eine Verbindungsleitung 27 zu einem Antriebsmotor 15 für den Rollenkäfig 5 sowie eine weitere Verbindungsleitung 28 zu dem Antriebsmotor 16 für den Drehtisch 3 führt.
Mit der Zugtrommel 11 ist ein Signalgenerator 18 in Arbeitsverbindung geschaltet, der über eine Leitung 29 ebenfalls mit dem Regelschaltkreis 12 verbunden ist.
Aus Fig.3 ist erkennbar, wie der Strang 5 die Umlenkrolle 17 umschlingt, die um die vertikale Drehachse 21 — wie durch den Doppelpfeil 30 angedeutet ist — ausgelenkt werden kann. Es ist weiterhin erkennbar, daß die Zunge 22 dabei den Lichtstrahl zwischen den Detektorteilen 23 und 24 in unterschiedlichem Maße abdeckt, bzw. freigibt Anstelle eines Lichtstrahles könnte auch ein Magnetfeld oder eine andere bekannte Schranke vorgesehen sein.
Aus Fig.4 ist der Aufbau des Regelschaltkreises 12 erkennbar. Das vom Detektor 13 ausgehende und die Auslenkung der Zunge 22 anzeigende Signal, d.h. eine Signalfolge, wird über einen Verstärker 31 verstärkt und einem Integraler 32 eingegeben, der die Signalkurve vergleicht und als positiven oder negativen Spannungs- ί Wert einem Unlerscheidungsglied 33 zuführt, welches zwei Steuerausgänge besitzt. Jeder seiner Steuerausgiinge ist mit einer elektronischen Gatter 35 bzw. 34 verbunden, das jeweils ein Wendeschülz 36 bz.w. 37 ansteuert. Von den VVendeschützen 36, 37 aus werden
ίο die Antriebsrnolore IS, 16 für den Rollenkäfig 5 und den Drehtisch 3 beaufschlagt. Mit der Zugtrommel 11 ist der Signalgenerator 18 verbunden, der über die Leitung 29 einen Impulsgeber 38 ansteuert, der über eine Triggerleitung 39 von der Geschwindigkeit abhängige
is Impulse abgibt. Die Impulsbreite dieser Impulse isi dabei konstant, während sich ihr Abstand je nach vorliegender Geschwindigkeit ändert. Die Impulse werden einem /eil-Drehwinkelglied 40 zugeführt, das gleichzeitig über eine Nebenlcitung 41 mit dem aus dem
iö Integrator 32 kommenden Spannungswert beauischlagi wird. In dem Zeil-Drehwinkelglied 40 werden die Triggerimpulse vom Impulsgeber mit den Spannungs werten des Integrators 12 überlagert und ein Signal erzeugt, das als von der funktion der Geschwindigkeit und des Winkels der Auslenkung abhängige Größe an die elektrischen Gatter 34 und 35 weilergeführt wird. Je nachdem, welches Gatter von dem Glied 33 gerade angesteuert wird, geht dieser Wert an eines der beiden Schütze 36 und 37 durch und bewirkt eine Drehung der Motoren 15,16 im jeweils notwendigen Sinn.
Die Vorrichtung arbeitel wie folgt:
Der im Wagen 2 gesammelte Strang .9 wird zunächst von Hand durch die Strangöse 4.den Rollenkäfig 5. über die Umlenkrolle 17 und durch die Strangöse 7 gefädelt.
dann ausgebreitet und über die Ausstreifwalzen 8, die Führungswalzen 9 und die Umlenkrolle 10 auf die Zugrolle 11 gebracht Danach wird der elektrische Regelschaltkreis aktiviert und die Zuglrommel 11 angetrieben. Der auf die Umlenkrolle 17 auflaufende Strang S bewirkt im Falle einer vorhandenen Verdrehung eine Auslenkung der Umlenkrolle 17 um die Schwenkachse 2 t. die über die Zunge 22 im Detektor 13 ein Signal erzeugt, das durch den Regelschaltkreis 12 läuft, darin durch die Impulse vom Impulsgenerator 18 überlagert wird und zu einer Drehung des Rollenkäfigs 5 und des Drehtisches 3 in einem Drehsinn und Ausmaß führt, daß die von der Umlenkrolle 17 angezeigte Verdrehung eliminiert wird. Wenn eine anfängliche Verdrehung des Stranges 5 beseitigt wurde und der Strang 5 dann über eine längere Zeitspanne ohne Verdrehung auf die Umlenkrolle 17 aufläuft, bleiben der Rollenkäfig 5 und der Drehtisch 3 inaktiv. Tritt dann eine Verdrehung nach der einen oder der anderen Seite auf. veranlaßt der Regelschaltkreis 12 jeweils wieder eine entsprechende Aufdrehung des Stranges 5. so daß die Ausstreifeinrichtung 8 stets eine nicht getwistete Bahn B zugeführt erhält Denkbar ist ferner, daß die Umlenkrolle 17 auf einem Lagergestell um die vertikale Drehachse 21 schwenkbar ist, welches unterhalb der durch die Lagerachse 14 laufenden horizontalen Ebene vorgesehen ist Das wird insbesondere dann der Fall sein, wenn die Vorrichtung 1 in einem Gerüst oder Gestell eingegliedert ist Ferner kann der Rollenkäfig 5 mit einer größeren Anzahl von Rollen 5a. 56 ausgestattet sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche: und in ihrem zeitlichen Abstund von der Abzugsgeschwindigkeit des Stranges ^abhängig sind.
1. Strangöffner zum Öffnen und Aufdrehen eines beliebig verdrehten, textlien Stranges mit einer entgegen der Verdrehung des Stranges antreibbaren Aufdreheinrichtung, einer hochliegenden Umlenkeinrichtung und einem das Maß und die Verdrehung des Stranges abtastenden Fühler, der den Antrieb \q der Aufdreheinrichtung regelt, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fühler dienende Umlenkeinrichtung um eine Schwenkachse (21) schwenkbar ist, die annähernd tangential zum Umlenkglied (Umlenkrolle 17) verläuft und etwa im Auflaufbereich (6) des Stranges (S) das Umlenkglied (Umlenkrolle 17) tangiert.
2. Strangöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung eine frei drehbare Umlenkrolle (17) mit horizontaler Drehachse (14$ enthält, und daß die Schwenkachse (21) vertikal angeordnet ist.
3. Strangöffner nach den Ansprüchen 1 und 2. gekennzeichnet durch einen Lagerbock (25), an dem Ober seitlich wegstrebende Haltebügel (20) die Rolle (17) um die Schwenkachse (21) schwenkbar ist und durch ein an den Haltebügdn (20) angebrachtes Anzeigeglied (22), das in den Arbeitsbereich eines am Lagerbock (25) befestigten Detektors (13) eingreift. jo
4. Strangöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 3. gekennzeichnet durch einen optisch-elektronischen oder magnetischen oder pne -tiatischen oder elektrischen Detektor (13).
5. Strangöffner nach einem d· - Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Strangaufdreheinrichtung (3/5) aus einem um die Stranglängsrichtung Eur Drehung antreibbaren Käfig einerseits, durch den der Strang (S) in S-förmigen Linien über mindestens zwei freilaufende, hintereinander an- w geordnete Rollen (5a. 5b) mit senkrecht zur Durchlaufrichtung liegenden Achsen geführt ist. und aus einem antreibbaren Drehtisch (3) für eint»i Sammelbehälter (2) besteht, wobei die Antriebe (15, 16) vom Detektor(13) aus steuerbar sind.
6. Strangöffner nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig (5) in Stranglaufriehtung unmittelbar vor der Umlenkeinnchtung (1) angeordnet ist.
7. Strangöffner nach den Ansprüchen 5 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß /wischen dem Sammelbehalter (2) und dem Käfig (5) und hinter der Umlenkcinnchtung (17) jeweils eine ortsfeste Strangführungsöse (4, 7) angeordnet ist.
8 .Strangöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Regel einrichtung für die Anlriebe (15, 16) einen elektronitchen Regelschaltkreis (12) enthält, in welchem die Ausgangssignale des Detektors (13) über einen Verstärker (31) und einen Iniegraior (32) /u einem Unterscheidungsglied (33) geführt sind, dessen zwei Ausgänge über je ein elektronisches Gatter (34 oder 35) und Richlüngsgiieder (36 oder 37) die Antriebe (15, 16) steuer- und daß im Unterscheidungsglied (33) und den Gattern (34,35) Geschwindigkeitssigna· Ie überlagert werden, die von einem mit einem Zugantrieb (11) für den Strang (S) in Arbeitsverbindung stehenden Impulsgenerator (40) erzeugbar sind Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art
Aus der DE-OS 23 15 892 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der in der Umlenkeinrichtung eine ortsfeste Umlenkrolle vorgesehen ist, die um eine horizontale Drehachse drehbar ist. Der verdrehte Strang wird über die Umlenkrolle den Öffnungsrollen bzw. einer Ausbreiteinrichtung zugeführt, hinter der sich die eigentliche Abzügseinrichtung befindet, die auf den Strang die notwendige Zugkraft aufbringt. An der Umlenkeinrichtung ist — in Stranglaufrichtung gesehen — vor der Umlenkrolle eine Aufdreheinrichtung befestigt, während nach der Umlenkrolle eine Fühleinrichtung vorgesehen ist, die die Drehrichtung der Strangverdrehung abgreift und den Antrieb für die Aufdreheinrichtung ansteuert. In der Fühleinrichtung wird der Strang mittels einer Druckplatte in eine geschlitzte Führungsrinne gepreßt, in deren Schlitz von außen eine Tasterrolle mit einem Borstenbesatz am Außenumfang eingreift. Die Tasterrolle wird entgegen der Stranglaufrichtung zur Drehiuig angetrieben und ist auf einer Keilwelle seitlich verschiebbar. Die Borsten greifen bei der Drehung die Oberfläche des verdrehten Stranges an und führen zu einer von der Richtung der Verdrehung abhängigen Versetzung der Rolle. Die Rollenstellung wird von Schaltern überwacht, die je nach Auslenkung der Rolle den Antrieb der Aufdreheinrichtung in Gang setzen. Die Andreheinrichtung ergreift den Strang von allen Seiten mit federbelasteten Druckgliedern und beseitigt durch ihre Drehung den von der Fühleinrichtung ermittelten Drall des Stranges. Abgesehen davon, daß die Dreheinrichtung zwar im Bereich der Umlenkeinrichiung die Verdrehung des Stranges beseitigt, erzeugt sie in dem in .^tranglaufrichtung davorhegenden Bereich des Stranges eine gegenläufige Verdrehung, die falls die Verdrehrichtung im Strang umschlägt, den dann auszugleichenden Drall noch verstärkt. Der wesentlichste Nachteil dieser bekannten Vorrichtung liegt jedoch darin, daß auf den Strang vor allem in der Fühleinrichtung und natürlich auch in der Aufdreheinrichtung erhebliche mechanische Kräfte durch die Quetschung des Stranges ausgeübt werden, die insbesondere bei empfindlichen Geweben. /. B. Strick- oder Wirkwaren, untragbar sind. Außerdem ist die Zugkraft, die /um Transportieren des Stranges durch diese Einrichtungen notwendig ist. so hoch, daß es bei empfindlichen Geweben zu Dehnungen. Rissen oder anderen Schäden kommt.
Aus der US-PS 36 93 336 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Aufdreheinrichtung als Rohr ausgebildet ist, in dem innere vorspringende Greifer in Falten des verdrehten Stranges eingreifen und sich mit diesem sozusagen formschlüssig verzahnen. Hm nachgeordneter Drehfühler steuert die Aufdrehvorrichtung. Dieser mechanische Eingriff in den verdrehten Strang führt bei höhen Slfanglaüfgeschwindigkeiten Und empfindlichen Geweben zu untragbaren Schaden.
Aus der US-PS 27 59 324 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der der verdrehte Strang zwischen Tastrollen flach gedrückt wird, die sich quer zur Stranglaufrichtung erstrecken und auf den die lagern· den Wellen seitlich Verschiebbar sind. Die jeweilige
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