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DE2911643C2 - Elektrisch betriebenes Geldspielgerät - Google Patents

Elektrisch betriebenes Geldspielgerät

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Publication number
DE2911643C2
DE2911643C2 DE19792911643 DE2911643A DE2911643C2 DE 2911643 C2 DE2911643 C2 DE 2911643C2 DE 19792911643 DE19792911643 DE 19792911643 DE 2911643 A DE2911643 A DE 2911643A DE 2911643 C2 DE2911643 C2 DE 2911643C2
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DE
Germany
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game
display
machine according
signal
game counter
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DE19792911643
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English (en)
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DE2911643A1 (de
Inventor
Paul 4992 Espelkamp Gauselmann
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Individual
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft ein elektrisch betriebenes Geldspielgerät mit mehreren Gewinnsymbole tragen-
den Umlaufkörpern, die zur Ermittlung von Spielergebnissen auf Rastpositionen stillsetzbar sind, wobei die Umlaufkörper jeweils Teilergebnisse liefern, deren Kombination das Gesamtergebnis bildet, und mit einer Einrichtung zum Speichern und Anzeigen von Spielergebnissen auf einem aus Anzeigeelementen mosaikartig zusammengesetzten Anzeigenfeld und mit einer Abfrageeinrichtung, die bei Übereinstimmung von auf dem Anzeigenfeld angezeigten Belegungsmustern mit vorgegebenen Belegungsmustern zur Gewährung von to Zusatzgewinnen Gewinnsignale erzeugt
Ein Geldspielgerät der genannten Art ist aus der deutschen Patentschrift 22 21 980 bekannt, mit dem nach Erzielen eines aus der Stellung dreier Umlaufkörper zueinander ermittelbaren Gewinns ein diesem Gewinn zugeordnetes Element eines Anzeigenfeldes belegt wird. Wenn im Verlauf einer im Einzelfall nach oben hin unbestimmbaren Anzahl von Spielen eines von mehreren vorgegebenen Belegungsmustim vervollständigt ist, wird ein Zusatzgewinn gegeben, und alle zuvor belegten Elemente werden gelöscht
Geldspiclgeräte sind so eingerichtet, daß durchschnittlich in jedem sechsten Spiel ein Gewinn auftritt, wobei niedrige Gewinne wesentlich häufiger erzielt werden als hohe Gewinne. Da zur Erzielung eines gewinnbringenden Belegungsmusters drei bis fünf unterschiedliche Elemente zu belegen sind, müssen durchschnittlich mehr als achtzehn Spiele für das einfachste Belegungsmuster ausgeführt werden, um eine Aussicht auf den geringsten Zusatzgewinn zu begründen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der Spiele zu verringern, die erforderlich sind, um eine Zusatzgewinn-Aussicht zu begründen.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in jedem Spiel wenigstens ein Teilergebnis in der Einrichtung gespeichert und angezeigt wird, daß die Abfrageeinrichtung nach Ablauf einer q aufeinanderfolgende Spiele umfassenden Spielesequenz aktivierbar ist und daß die Einrichtung zum Speichern und Anzeigen von Spielergebnissen zum Beginn einer neuen Spielesequenz gelöscht ist
Das Anzeigenfeld des Geldspielgerätes nach der Erfindung wird in jedem neuen Spiel erneut belegt, so daß in jeder Spielesequenz Aussicht auf den Zusatzgewinn besteht Auch wenn in einer Spielcsequenz keines der vorgegebenen Belegungsmuster erzielt wurde, erfolgt die Löschung der Einrichtung ohne Gewährung eines Zusatzgewinnes.
Eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Geld-Spielautomaten mit einer den Spielablauf im wesentlichen steuernden Steuereinrichtung besteht darin, daß ein wenigstens g-stufiger Spielezähler mit Ausgängen für jede Stufe vorgesehen ist, der von der Steuereinrichtung hei jedem Spiel um einen Schritt weitergeschaltet wird und daß der Spielezähler nach der 9-ten Weiterschaltung ein erstes rücksetzvorbereitendes Signal zur Löschung der Speicher- und Anzeigeeinrichtung erzeugt
Der Spielezähler kontrolliert das Spielgerät intern, eo wie weit die Spielsequenz fortgeschritten ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß auf dem Anzeigenfeld eine Spielezähleranzeige vorgesehen ist die gebildet ist aus wenigstens q Anzeigeelementen, die jeweils mit einem Ausgang des Spielezählers verbunden sind. Dadurch kann der Spieler mit einem Blick erkennen, wie viele Belegungen innerhalb der Sequenz schon ausgeführt sind. Da der Paschfall keine Änderung des Belegungsniusters bringt, könnte der Spieler hierbei ohne diese Hilfe beim bloßen Abzählen der belegten Anzeigeelemente über die Anzahl von Belegungen bis zu deren Löschung irritiert sein.
Eine nächste Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Ausgang der g-ten Stufe des Spielezählers auch mit einem Aufsteuereingang der Abfrageeinrichtung verbindbar ist so daß die Gewinnabfrage erst am Ende der Sequenz erfolgt Da die Gewinnerwartung von Spiel zu Spiel innerhalb einer Sequenz steigt ist die Spannung zum Schluß des Spiels am größten.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß ein Signalgeber vorgesehen ist, der mit einem Ausgang der <7-ten Stufe eines f«7+l)-stufigen Spielezählers verbunden ist, daß eine über eine Taste aktivierbare Warteschaltung mit im wesentlichen drei Ruhekontakten vorgesehen ist, wobei die Ruhekontakte die Verbindung von der Steuereinrichtung zu einem Rastpositionserkenner, zum Spielezähler und vom Ausgang der q-ten Stufe des Spielezählers zu einer Rücksetzlogik unterbrechen, und daß die Warteschaltung auf ein Gewährssignal hin passivierbar ist. Der Signalgeber wird im q-ten Spiel einer jeden Sequenz aktiviert, um dem Spieler anzuzeigen, daß er die Möglichkeit einer Sequenzverlängerung hat. Er wird diese wünschen, wenn Aussicht auf Komplettierung eines seltenen Belegungsmusters besteht, das einen hohen Gewinn verspricht. Hierzu betätigt er eine Taste, die eine Warteschaltung anläßt. Für eine unbestimmte Anzahl von sich anschließenden Spielen bleibt das bis dahin erzielte Belegungsmuster erhalten. Dieser Wartezustand wird durch ein Gewährssignal beendet, wobei das danach erzielte Symbol der zusätzlichen Reihe von Gewinnsymbolen auf das Anzeigenfeld übertragen wird.
Eine Weiterbildung für ein Geldspielgerät mit einer Gewinnabtasteinrichtung für die Umlaufkörper besteht darin, daß die Gewinnabtasteinrichtung das Gewährssignal für die Warteschaltung erzeugt Das Gewährssignal aus der Gewinnabtasteinrichtung kann beispielsweise abhängig vom Erzielen einer bestimmten Symbolkombination erzeugt werden.
Ein besonders übersichtlicher Spielablauf ist dadurch sichergestellt, daß wenigstens ein Umlaufkörper eine zusätzliche Reihe von Gewinnsymbolen trägt, daß der die zusätzliche Reihe von Gewinnsymbolen tragende Umlaufkörper mit dem von der Steuereinrichtung aktivierbaren Rastpositionserkenner gekuppelt ist, der die Belegung von Speicher- und Anzeigeelementen der Einrichtung steuert, denen jeweils ein einzelnes der Gewinnsymbole zugeordnet ist. Wenn der Umlaufkörper beispielsweise auf einer Rastposition stillgesetzt wird, bei der auf der zusätzlichen Reihe ein Gsichtbar ist, dann wird auch auf dem Anzeigenfeld das C belegt.
Des weiteren ist vorgesehen, daß die Abfrageeinrichtung für Zusatzgewinne mehrere gewinnhöhenbezogene Ausgänge aufweist, die mit einer von der Steuereinrichtung gesteuerten Gewinnaufschalteinrichtung verbunden sind. Somit ist es möglich, erzielte Zusatzgewinne zu geeigneten Zeitpunkten zu geben.
Alternativ zur Aktivierung der Abfrageeinrichtung am Schluß einer Sequenz kann vorgesehen sein, daß die gewinnhöhenbezogenen Ausgänge über ein ODER-Glied verknüpft ein zweites rücksetzvorbereitendes Signal erzeugen zur Löschung belegter Speicher- und Anzeigeelemente sowie zur Rücksetzung des Spielezählers und der Spielezähleranzeige. Eine derartige Anordnung bewirkt, daß eine Sequenz bei Auftreten
eines Gewinns endet, spätestens jedoch nach q gewinnlosen Spielen. Hierzu kann bei Geldspielgeräten, deren Steuereinrichtung zu Beginn eines jeden Spiels ein Anlaßsignal erzeugt, vorgesehen sein, daß die Eingänge der Rücksetzlogik das erste und das zweite rücksetzvorbereitende Signal sowie das Anlaßsignal empfangen und der Ausgang der Rücksetzlogik RUcksetzsignale für die Speicherelemente und den Spielezähler erzeugt
Eine erfindungsgemäße Ausgestaltung sieht vor, daß die Speicherelemente und die Stufen des Spielezählers für die Anzeigeelemente in einer nichtflüchrgen Speichereinheit zusammengefaßt sind. Ein derartiger Speicher bietet den Vorteil, daß bei Stromausfall die Informationen nicht verlorengehen.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Ausgänge der Speicherelemente mit den Anzeigeelementen über eine Schalteinrichtung verbindbar sind und daß die Schalteinrichtung eine nach Spielende bei Ausbleiben des Spielanlaßsignals aktivierbare Werbelauf-Steuerung enthält. Damit macht das Gerät, wenn es nicht bespielt wird, auf sich aufmerksam.
Eine nächste Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Anzeigefelder je eine Lichtquelle hinter einem symbolbedruckten Fenster enthalten. Alternativ hierzu können die Anzeigefelder aus elektromagnetisch-drehbaren Klappen gebildet sein. Da die Klappen Zweizustandsorgane sind, die impulsweise in ihre andere Lage gebracht werden, können die Klappen mit Vorteil als Speicherelemente oder zusätzliche Speicherelemente verwendet werden.
Eine nächste Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Geldspielgerätes, dessen Anzeigeelemente auf dem Anzeigenfeld in Form einer Matrix auf m Zeilen und η Spalten angeordnet sind, besteht darin, daß das Produkt mn aus der Anzahl m der Zeilen und der Anzahl π der Spalten gleich ist der Anzahl von Rastpositionen des die zusätzliche Reihe von Gewinnsymbolen tragender. Umlaufskörpers. Damit ist jeder Rastposition auf dem Umlaufkörper ein bestimmtes Anzeigeelement auf dem Anzeigenfeld eindeutig zugeordnet.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der einzigen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt eine schematisierte Darstellung der erfindungswesentlichen Teile eines Geldspielgerätes.
Eine in der Zeichnung mit 101 bezeichnete zentrale Steuereinrichtung versetzt bei Spielbeginn drei Umlaufkörper 102,103 und 104, die Reihen von Gewinnsymbolen, z. B. 105 tragen, in Bewegung. Zum Spielende läßt die Steuereinrichtung 101 die Umlaufkörper 102 bis 104 zur Ruhe kommen und aktiviert eine Gewinnabtasteinrichtung 106.
Der mit 104 bezeichnete Umlaufkörper trägt eine zusätzliche Reihe 107 von Gewinnsymbolen A bis Z und ist gekuppelt mit einem Rastpositionserkenner 108, der ebenfalls zum Spielende von der Steuereinrichtung 101 aktivierbar ist Der Rastpositionserkenner 108 ist über ein Leitungsvielfach 109 mit einer Speichereinrichtung 110 verbunden, die für jede Rastposition des Umlaufkörpers 104 mit der zusätzlichen Reihe 107 von Gewinnsymbolen A bis Z ein Speicherelement a bis ζ enthält Die Ausgänge der einzelnen Speicherelemente a bis ζ sind über ein Leitungsvielfach 109', eine noch zu beschreibende Schalteinrichtung 111 und ein Leitungs^ vielfach 109" mit einzelnen Anzeigeelementen A_bis Z verbunden, wobei die Anzeigeelemente A bis Z ein matrixförmiges Anzeigenfeld 112 bilden.
Wenn der Umlaufkörper 104 zum Spielende eine Raststellung einnimmt, bei der beispielsweise das Symbol G der zusätzlichen Reihe 107 von Gewinnsymbolen A bis Zsichtbar wird, lädt der Rastpositionserkenner 108 das Speicherelement g, so _daß dessen Ausgangssignal das Anzeigeelement G auf dem Anzeigenfeld 112 aktiviert
Mit den Ausgängen der Speicherelemente (a bis z) ist auch eine Abfrageeinrichtung 113 für Zusatzgewinne
ίο verbunden. Diese enthält im wesentlichen eine nicht dargestellte UND-verknüpfende Logikschaltung zur Erkennung gewinnbringender Belegungsmuster. Die Abfrageeinrichtung 113 ist über einen Aufsteuereingang 114 aktivierbar, wenn über einen Umschalter 115 ein
is Signal aus in der gezeichneten Schaltlage von der Steuereinrichtung 101 empfangen wird. Die Steuereinrichtung 101 erzeugt dieses Signal zum Spielende.
Die mit einem Leitungsvielfach 116 verbundenen Ausgänge der Abfrageeinrichtung 113 sind jeweils einer bestimmten Gewinnhöhe zugeordnet Sie sind einerseits mit einer Gewinnaufschalteinrichtung 117 verbunden, so daß es möglich ist, erzielte Zusatzgewinne zu geeigneten von der Steuereinrichtung 101 auf einer Signalleitung 118 vorgebbaren Zeitpunkten zu geben.
Andererseits sind die Leitungen des Leitungsvielfaches 116 in einem ODER-Glied 119 zusammengefaßt; der Ausgang des ODER-Gliedes 119 erzeugt beim Auftreten eines Zusatzgewinnes ein rücksetzvorbereitendes Signal für die Speichereinrichtung 110. Der Ausgang und eine Leitung 120 sind mit Eingängen einer Rücksetzlogik 121 verbunden, so daß beim Auftreten eines auslösenden Signals auf der Leitung 120 ein Rücksetzsignal gebildet werden kann, das alle Speicherelemente a bis ζ der Speichereinrichtung 110 löscht; folglich wird auch die Belegung der Anzeigeelemente A bis Z des Anzeigenfeldes 112 aufgehoben und in dem nächsten Spiel beginnt eine neue Sequenz von Spielen. Die Sequenz umfaßt eine unbestimmte Anzahl von Spielen, die mit dem Auftreten eines Zusatzgewinns endet.
Die Speichereinrichtung 110 enthält auch Speicherelemente 1 bis 6, die einen Spielezähler 122 bilden, der von der Steuereinrichtung 101 innerhalb einer Sequenz von Spiel zu Spiel ein Inkrement um Eins erfährt. Das Anzeigenfeld 112 enthält auch Anzeigeelemente I vis Vl zur Anzeige der Inhalte der Speicherelemente 1 bis 6. Die Anzeigeelemente I bis VI sind mit den Ausgängen der Speicherelemente 1 bis 6 über eine Vieifachleitung 123 verbunden. Der Ausgang des fünften Speichereleso ments 5 führt in die Rücksetzlogik 121, wodurch diese im fünften Spiel einer bis dahin gewinnlosen Sequenz ein rücksetzvorbereitendes Signal für die Speichereinrichtung 110 empfängt Nachdem zum Spielende die Leitung 120 von der Steuereinrichtung 101 das auslösende Signal bekommt, wird die Speichereinrichtung 110 — wie schon beschrieben — gelöscht Der Spielezähler 122 wird ebenfalls gelöscht
Das bis hier beschriebene Geldspielgerät ermöglicht einen Spielbetrieb in Sequenzen, die bis zu fünf Spiele umfassen. Diese Spielezahl wird erreicht, wenn der Zusatzgewinn ausbleibt oder erst im fünften Spiel erzielt wird.
Der Umschalter 115 verbindet in seiner gestrichelt gezeichneten Schaltlage einen Ausgang 124 der
es Rücksetzlogik 121 mit dem Aufsteuereingang 114 der Abfrageeinrichtung 113 für Zusatzgewinne, so daß die .Gewinnabfrage erst im letzten Spiel einer jeden Sequenz erfolgt Die Rücksetzlogik 121 enthält geeigne-
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te, nicht dargestellte Zeitglieder, die die Speichereinrichtung 110 nach der Aktivierung der Abfrageeinrichtung 113 löschen.
Der Umschalter 115 bewirkt in der gestrichen gezeichneten Schaltlage einen Spielbetrieb mit mehr Spielen pro Sequenz, so daß häufiger kompliziertere gewinnbringende Belegungsmuster erziclbar sind. Einerseits sind häufiger größere Zusatzgewinne erzielbar und andererseits sinkt die Zahl der Sequenzen bei gleicher Spielezahl, wodurch kleinere Zusatzgewinne seltener aufkommen.
Mit dem Ausgang des fünften Speicherelements 5 ist auch ein Signalgeber 125 verbunden, der regelmäßig im fünften Spiel der Sequenz aktiviert wird und dem Spieler bedeutet, daß er die Möglichkeit einer Sequenzverlängerung hat. Wenn er diese wünscht, betätigt er eine Taste 126, die eine Warteschaltung 127 anläßt Dabei öffnen zwei Ruhekontakte 128 und 129, die die aktivierende Leitung zum Rastpositionserkenner 108 und die Inkrementierleitung zum Spielezähler 122 unterbrechen, so daß für eine unbestimmte Anzahl von sich anschließenden Spielen keine neue Belegung der Speichereinrichtung HO und des Anzeigenfeldes 112 möglich ist (Wartezustand). Des weiteren enthält die Warteschaltung 127 einen Ruhekontakt 130, der bei angelassener Warteschaltung 127 geöffnet ist, so daß das rücksetzvorbereitende Signal aus dem fünften Speicherelement 5 nicht in die Rücksetzlogik 121 gelangen kann. Dadurch ist gesichert, daß die bis dahin erzielte Belegung der Speichereinrichtung 110 im Wartezustand erhalten bleibt.
Der Wartezustand wird aufgehoben durch ein Gewährsignal aus der Gewinnabtasteinrichtung 106, das diese erzeugt, wenn sie eine bestimmte Symbolkombination aus den zu einem Spielende eingenommenen Rastpositionen der Umlaufkörper 102 bis 104 erkennt. Das Gewährssignal bewirkt zunächst das Schließen der Kontakte 128 und 129 in der Warteschaltung 127, so daß der Rastpositionserkenner 108 aktivierbar ist und daß das sechste Speicherelement 6 des Spielezählers 122 von der Steuereinrichtung 101 geladen werden kann. Danach schließt der Kontakt 130 in der Warteschaltung 127; das rücksetzvorbereitende Signal für die Speichereinrichtung 10 liefert das sechste Speicherelement 6 des Spielezählers 122.
Die beschriebene Ausgestaltung eines Geldspielgerätes gibt dem Spieler die Chance, ein kompliziertes Belegungsmuster zu vervollständigen, wodurch die Wahrscheinlichkeit, einen hohen Zusatzgewinn zu erzielen, stark steigt. Gegenläufig zu der erhöhten Gewinnerwartung ist, daß die Spiele in der Wartezeit ohne Belegung des Anzeigenfeldes 112 laufen, d. h. ohne neue Zusatzgewinne.
ίο Die Warteschaltung 127 könnte aber auch automatisch nur kurzzeitig von der Gewinnabtasteinrichtung 106 aktiviere werden, wenn diese einen Gewinn erkennt. Dadurch kann auf die Gewinnaufschalteinrichtung 117 für Zusatzgewinne verzichtet werden, da immer nur ein Gewinn pro Spiel aufkommen kann, der direkt aufschaHbar ist.
Das Anzeigenfeld 112 wird über die Schalteinrichtung Hl angesteuert, die im Ruhezustand die Speicherelemente a bis ζ der Speichereinrichtung 110 über einen Umschalter 131 mit den zugehörigen Anzeigeelementen A bis Z verbindet. Die Schalteinrichtung 111 enthält auch eine Werbelauf-Steuerung 132, die über Leitungen 232 von der Steuereinrichtung 101 das Spielende- und das Spielanlaßsignal empfängt. Wenn beide Signale aufeinander folgen, bleibt der Ruhezustand bestehen. Bleibt das Spielanlaßsignal jedoch aus — dies ist regelmäßig bei nicht ausreichendem Guthabenstand der Fall — dann wird die Werbelaufsteuerung 132 aktiviert: Die Umschalter 131 verbinden die Anzeigeelemente Ά
jo bis Z mit der Werbelauf-Steuerung 132, wobei die einzelnen Anzeigeelemente A bis Z derart angesteuert werden, daß auf dem Anzeigenfeld 112 sich bewegende Muster sichtbar werden. _ _
Die Anzeigeelemente A bis Z und I bis Vl des
j5 Anzeigenfeldes 112 werden bei ihrer Belegung von hinten durchscheinend beleuchtet. Alternativ hierzu können auch magnetisierte, diametral zapfengeiagerte und durch elektromagnetische Krafteinwirkung drehbare Scheiben oder Klappen Verwendung finden. Diese zeigen in Ruhelage eine dunkle Farbe und in Belegtiage eine helle Farbe nach außen. Solche Anzeigemittel sind in modularer Bauweise handelsüblich; sie vereinigen 35 Anzeigeelemente auf sieben Zeilen und fünf Spalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Elektrisch betriebenes Geldspielgerät mit mehreren Gewinnsymbole tragenden Umlaufkörpern, die zur Ermittlung von Spielergebnissen auf s Rastpositionen stillsetzbar sind, wobei die Umlaufkörper jeweils Teilergebnisse liefern, deren Kombination das Gesamtergebnis bildet, und mit einer Einrichtung zum Speichern und Anzeigen von Spielergebnissen auf einem aus Anzeigeelementen mosaikartig zusammengesetzten Anzeigenfeld und mit einer Abfrageeinrichtung, die bei Übereinstimmung von auf dem Anzeigenfeld angezeigten Belegungsmustern mit vorgegebenen Belegungsmustern zur Gewährung von Zusatzgewinnen Gewinn- signale erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Spiel wenigstens ein Teilergebnis in der Einrichtung (110, 112) gespeichert und angezeigt wird, daß die Abfrageeinrichtung (113) nach Ablauf einer q aufeinanderfolgende Spiele umfassenden Spielesequenz aktivierbar ist und daß die Einrichtung (110, 112) zum Speichern und Anzeigen von Spielergebnissen zum Beginn einer neuen Spielesequenz gelöscht ist.
2. Geldspielgerät nach Anspruch 1, mit einer den Spielablauf im wesentlichen steuernden Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein wenigstens <?-stufiger Spielezähler (122) mit Ausgängen für jede Stufe (1 bis 5) vorgesehen ist, der von der Steuereinrichtung (101) bei jedem Spiel um einen Schritt weitergeschaltet wird und daß der Spielezähler (122) nach der q-ten Weiterschaltung ein erstes rücksetzvorbereitendes Signal zur Löschung der Speicher- und Anzeigeeinrichtung (110 und 112) erzeugt.
3. Geldspielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Anzeigenfeld (112) eine Spielezähleranzeige (222) vorgesehen ist, die gebildet ist aus wenigstens q Anzeigeelementen (I bis V), die jeweils mit einem Ausgang des Spielezählers (122) verbunden sind.
4. Geldspielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der q-ten Stufe (5) des Spielezählers (122) auch mit einem Aufsteuereingang (114) der Abfrageeinrichtung (113) verbindbar ist.
5. Geldspielgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Signalgeber (125) vorgesehen ist, der mit einem Ausgang der q-ten Stufe (5) eines (q+ l)-stufigen Spielezählers (122) verbunden so ist, daß eine über eine Taste (126) aktivierbare Warteschaltung (127) mit im wesentlichen 3 Ruhekontakten (128 bis 130) vorgesehen ist, wobei die Ruhekontakte (128,129 und 130) die Verbindung von der Steuereinrichtung (1) zu einem Rastpositionserkenner (108), zum Spielezähler (122) und vom Ausgang der q-ten Stufe (5) des Spielezählers (122)
zu einer Rücksetzlogik (121) unterbrechen, und daß die Warteschaltung (127) auf ein Gewährssignal hin passivierbar ist.
6. Geldspielgerät nach Anspruch 5, mit einer Gewinnabtasteinrichtung für die Umlaufkörper (102 bis 104), dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinnabtasteinrichtung (106) das Gewährssignal für die Warteschaltung (127) erzeugt.
7. Geldspielgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Umlaufkörper (104) eine zusätzliche Reihe von Gewinnsymbolen (A bis Z) trägt, daß der die zusätzliche Reihe von Gewinnsymbolen (A bis Z) tragende Umlaufkörper (104) mit dem von der Steuereinrichtung (101) aktivierbaren Rastpositionserkenner (108) gekuppelt ist der die Belegung von Speicher- und Anzeigeelementen (a bis ζ und Ά bis Z) der Einrichtung (110 und 112) steuert, denen jeweils ein einzelnes der Gewinnsymbole (A bis Z) zugeordnet ist.
8. Geldspielgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfrageeinrichtung (113) für Zusatzgewinne mehrere gewinnhöhenbezogene Ausgänge aufweist, die mit einer von der Steuereinrichtung (101) gesteuerten Gewinnaufschalteinrichtung(117) verbunden sind.
9. Geldspielgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gewinnhöhenbezogenen Ausgänge über ein ODER-Glied (119) verknüpft ein zweites rücksetzvorbereitendes Signal erzeugen zur Lösung belegter Speicher- und Anzeigeelemente sowie zur Rücksetzung des Spielezählers (122) und der Spielezähleranzeige (122).
10. Geldspielgerät nach Anspruch 2, 3 und 9, dessen Steuereinrichtung zu Beginn eines jeden Spieles ein Anlaßsignal erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge der Rücksetzlogik (121) das erste und das zweite rücksetzvorbereitende Signal sowie das Anlaßsignal empfangen und der Ausgang der Rücksetzlogik (121) Rücksetzsignale für die Speicherelemente (a bis ζ) und den Spielezähler (122) erzeugt.
11. Geldspielgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherelemente (a bis z)und die Stufen (1 bis^5) des Spielezählers (122) für die Anzeigeelemente bis ~Z, I bis V) des Anzeigenfeldes (112) in einer nichtflüchtigen Speichereinrichtung zusammengefaßt sind.
12. Geldspielgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Speicherelemente fa bis ζ) mit den Anzeigeelementen (A bis Z) über eine Schalteinrichtung (111) verbindbar sind und daß die Schalteinrichtung (111) eine nach Spielende bei Ausbleiben des Spielanlaßsignals aktivierbare Werbelauf-Steuerung (132) enthält.
13. Geldspielgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente (A bis Z) je eine Lichtquelle hinter einem symbolbedruckten Fenster enthalten.
14. Geldspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente bis Z) aus elektromagnetisch-drehbaren Klappen gebildet sind.
15. Geldspielgerät nach Anspruch 7, dessen Anzeigeelemente in Form einer Matrix auf m Teilen und η Spalten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt mn aus der Anzahl m der Zeilen und der Anzahl η der Spalten gleich ist der Anzahl von Rastpositionen des die zusätzliche Reihe von Gewinnsymbolen tragenden Umlaufkörpers (104).
DE19792911643 1979-03-24 1979-03-24 Elektrisch betriebenes Geldspielgerät Expired DE2911643C2 (de)

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DE3820865C2 (de) * 1988-06-21 2000-09-14 Gauselmann Paul Unterhaltungsgerät mit einer symboledarstellenden ersten Einrichtung, der eine Anzeigevorrichtung zugeordnet ist, und Verfahren zum Betreiben eines solchen Unterhaltungsgeräts

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