DE291000C - - Google Patents
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- DE291000C DE291000C DENDAT291000D DE291000DA DE291000C DE 291000 C DE291000 C DE 291000C DE NDAT291000 D DENDAT291000 D DE NDAT291000D DE 291000D A DE291000D A DE 291000DA DE 291000 C DE291000 C DE 291000C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/02—High-level flushing systems
- E03D1/06—Cisterns with tube siphons
- E03D1/12—Siphon action initiated by outlet of air
- E03D1/125—Siphon action initiated by outlet of air in cisterns with tube siphons
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Float Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 291000 KLASSE 85 h. GRUPPE
Abortspülkasten mit heberartigem Abflußrohr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1913 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet ein Abortspülkasten mit heberartigem Abflußrohr, dessen Wasserzufluß durch ein
mittels Hebelübertragung zu regelndes Abflußventil abgeschlossen wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an der Zuflußstelle ein Dichtungsflüssigkeitsbecken
angeordnet ist, in das das Ventil eintaucht.
ίο Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger
Abortspülkasten zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt in der Richtung A-B nach Fig. 3,
Fig. 2 einen Querschnitt in der Richtung C-D nach Fig. 3, und
Fig. 3 einen Grundriß des Kastens.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen in größerem Maßstabe in Ansicht, Längsschnitt und Querschnitt
das Abflußventil.
Fig. 6 zeigt im Längsschnitt das Zuflußventil, während
Fig. 7 und 8 diese Anordnung in Ansicht und Schnitt in größerem Maßstabe darstellen.
In dem aus Holz mit Bleiverkleidung hergestellten und mittels der verstellbaren Aufhängelaschen α befestigten Kasten b ist ein Heberrohr c angeordnet, das mit einem seitlichen Zuströmungsrohr d versehen ist. Mit diesem Rohr d ist ein Flüssigkeitsbehälter e verbunden, in den ein mittels des Kipphebels f heraushebbarer Zylinder g eintaucht.
In dem aus Holz mit Bleiverkleidung hergestellten und mittels der verstellbaren Aufhängelaschen α befestigten Kasten b ist ein Heberrohr c angeordnet, das mit einem seitlichen Zuströmungsrohr d versehen ist. Mit diesem Rohr d ist ein Flüssigkeitsbehälter e verbunden, in den ein mittels des Kipphebels f heraushebbarer Zylinder g eintaucht.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende:
Ist der Kasten durch das in an sich bekannter Weise von dem Schwimmer h gesteuerte Zuflußventil
i gefüllt und soll er entleert werden, so wird mittels des Kipphebels f der Zylinder g
aus der Flüssigkeit des Behälters e herausgehoben, worauf das Wasser aus dem Kasten
durch das Rohr d in das Heberrohr c gelangen und hier die Saugwirkung und damit die Entleerung
durch das Heberrohr c einleiten kann.
Um an Füllflüssigkeit, wozu z. B. Quecksilber benutzt werden kann, zu sparen und
gleichzeitig einen Verlust an Flüssigkeit, sei es beim Herausheben des Zylinders, sei es infolge
Strömungs- und Saugwirkungen durch das Rohr d hindurch, zu vermeiden, ist der Flüssigkeitsbehälter
β trichterförmig gestaltet und mit einer trichterförmigen Abdeckung k versehen,
in der ein dem Zylinder g Durchgang gewährender Schlitz I angebracht ist. Durch
diese Anordnung wird mit einer geringen Flüssigkeitsmenge die erforderliche Dichtungshöhe
erreicht. Diese Flüssigkeitsdichtung kann auch unmittelbar in das Rohr c verlegt
werden.
Die erläuterte Entleerung bietet ferner noch den Vorteil, daß man mittels einer derartigen
Anordnung im Bedarfsfalle in der Lage ist, den Kasten auch nur teilweise zu entleeren.
Zu diesem Zwecke kann man die im Heberrohr angesaugte Flüssigkeitssäule dadurch zum Abreißen
bringen, daß man. das Rohr d in einer entsprechenden Höhe in das Rohr c einmünden
läßt und den Zylinder g so lange in seiner gehobenen Lage festhält, bis die über dem Rohr d
stehende Flüssigkeit abgeflossen ist und nunmehr Luft nachströmt.
Um stärkere Schwankungen beim Abreißen der Wassersäule im Heberrohr und die damit
verbundenen A^entilschläge zu vermeiden, ist
das aus einem durch den Schwimmer gegen den Leitungsdruck abzuhebenden Kegelventil m
bestehende Zuflußventil i noch mit einer An-5 Ordnung versehen, die den Wasserzufluß entsprechend
der Schwimmerlage mehr oder weniger abdrosselt. Zu diesem Zwecke ist die Ventilstange η mit einem Schieber ο verbunden,
der in der auf der Ventilsitzfläche angebrachten,
ίο mit Durchtrittsöffnungen ft versehenen Hülse q
gleitet. Befindet sich der Schwimmer in seiner tiefsten und damit der Ventilkegel in seiner
höchsten Lage, so gibt der Schieber ο sämtliche Durchtrittsöffnungen ft frei, um diese bei steigender
Schwimmerlage allmählich mehr und mehr zu schließen. Je mehr das Wasser im Kasten sich seinem höchsten Stande nähert,
um so mehr werden plötzliche Schwankungen des Ventils m gehemmt, so daß nicht nur die
Ventillage durch das Abreißen der Saugwassersäule nahezu unbeeinflußt bleibt, sondern auch
ein sanfter und damit ein Druckschwankungen in der Zuleitung vermeidender Ventilschluß
herbeigeführt wird. Stellt man Schieber 0 und Hülse q so zueinander ein, daß bei Ventilschluß
sämtliche Durchtrittsöffnungen ft- abgesperrt
werden, so verhindert die Anordnung gleichzeitig, daß bei etwa eintretenden Rücksaugungen
in der Zuleitung das Wasser aus dem Kasten und gegebenenfalls die Dichtungsflüssigkeit
aus dem Behälter e durch den Kasten hindurch abgesaugt wird.
Claims (3)
1. Abortspülkasten mit heberartigem Abflußrohr,
welches eine Wasserzuflußöffnung besitzt, die durch ein mittels Hebelübertragung
zu regelneles Abflußventil abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zuflußstelle ein Dichtungsbecken
angeordnet ist, in das das Ventil eintaucht.
2. Abortspülkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, elaß das Becken (e)
für die Dichtungsflüssigkeit eine trichterförmige Gestalt und eine mit einer Durch- 4-5
trittsöffnung für den Tauchkörper (g) versehene trichterförmige Abdeckung (/e) besitzt.
3. Abortspülkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem
entgegen dem Wasserdruck zu öffnenden Ventilkegel (m) bestehende Zuflußventil (i)
mit einem Schieber (0) verbunden ist, durch den die Durchtrittsöffnungen (ft) der Hülse (q)
des Ventilgehäuses je nach Schwimmerlage mehr oder weniger verschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291000C true DE291000C (de) |
Family
ID=545913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291000D Active DE291000C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291000C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5472273A (en) * | 1993-05-26 | 1995-12-05 | Kansas State University Research Foundation | System for determining the development status of a mass such as bread dough in a powered mixer |
-
0
- DE DENDAT291000D patent/DE291000C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5472273A (en) * | 1993-05-26 | 1995-12-05 | Kansas State University Research Foundation | System for determining the development status of a mass such as bread dough in a powered mixer |
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