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DE2909163C2 - Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter - Google Patents

Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter

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Publication number
DE2909163C2
DE2909163C2 DE19792909163 DE2909163A DE2909163C2 DE 2909163 C2 DE2909163 C2 DE 2909163C2 DE 19792909163 DE19792909163 DE 19792909163 DE 2909163 A DE2909163 A DE 2909163A DE 2909163 C2 DE2909163 C2 DE 2909163C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
spring clip
gate
coil
support tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792909163
Other languages
English (en)
Other versions
DE2909163B1 (de
Inventor
Edwin Niederuzwil Wildi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Benninger AG
Original Assignee
Benninger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benninger AG filed Critical Benninger AG
Priority to DE19792909163 priority Critical patent/DE2909163C2/de
Publication of DE2909163B1 publication Critical patent/DE2909163B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2909163C2 publication Critical patent/DE2909163C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/02Methods or apparatus in which packages do not rotate
    • B65H49/04Package-supporting devices
    • B65H49/14Package-supporting devices for several operative packages
    • B65H49/16Stands or frameworks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Die F.rlindung betrifft eine Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter, mit auf die Innenwandung der Spulenhülse drückenden Spannmitteln, die zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche Größen und Formen von Spulenhülsen durch außerhalb der Spule angeordnete Verstellorgane verstellbar sind.
Vorrichtungen dieser Art (CH-PS 5 84 154) haben die Aufgabe, die Spulenaufsteckungen eines Spulengatter an verschiedene auf dem Markt vorkommende Formen und Größen der Hülsen von Hülsenspulen anzupassen
ίο und dabei in jedem Falle die für eine sichere Halterung erforderliche Haltekraft zu gewährleisten, ohne dabei den beim Spulenwechsel erforderlichen Austausch der leeren Spulen durch frische Spulen zu erschweren.
Erschwerend wirkt sich bei der Entwicklung universeil verwendbarer Spulenaufsteckungen der Umstand aus, daß sie neben zylinderischen Spulenhülsen unterschiedlichster Durchmesser auch konisch zulaufende Spulenhülsen unterschiedlicher Konizität und Innendurchmesser sollten aufnehmen und sicher haltern können.
Um bei der bekannten Vorrichtung nach der CH-PS 5 84 154 auch Spulenhülsen kleineren Durchmessers aufnehmen zu können, sind die auf die Innenfläche der Spulenhülse drückenden Spannmittel, welche zugleich und vornehmlich der Zentrierung der Spule auf der Halterung dienen, durch drei stabförmige, parallel zur Spulenachse angeordnete Spanndorne gebildet, weiche jeder auf °inem Schwenkhebel sitzt. Diese Schwenkhebel, welche sich bei aufgesteckter Spule außerhalb der Spulenhülse befinden, sind über einen Exzenter verschwenkbar, so daß die Spanndorneradialeinwärts und auswärts bewegt werdenkönnen.Somit läßt sicheineüber alle drei Dorne gestülpte Spulenhülse selbstzentrierend klemmend haltern. Mit dieser Vorrichtung lassen sich nun, allerdings in erster Linie nur zylindrische Spulen, bis zu einem Spulenhülsendurchmeser hinunter haltern, welcher nur wenig größer ist als der Durchmesser des Kreises, welcher die drei Spanndorne in ihrer innersten Schwenklage umhüllt. Die Klemmkraft der gespreizten Dorne ist allerdings gering, weshalb auch diese Vorrichtung für vertikale Spulenaufsteckungen konzipiert ist. Außerdem handelt es sich bei dieser bekannten Vorrichtung um eine sehr aufwendige Konstruktion mit vielen schwenkbar und drehend zu lagernden Teilen die somit nicht nur kostspielig sondern in hohem Maße störanfällig ist, besonders an einer Stelle die, wie dies in der Spulentafel eines Spulengatters der Fall ist, einer starken Verschmutzung ausgesetzt ist.
Eine ganze Reihe bekannter Vorrichtungen (DH-OS 25 44 053) ist in ihrem Anwendungsbereich bereits dadurch eingeschränkt, daß deren Mechanismus zum Spreizen oder sonstigem Verstellen der Spannmittel bei aufgesteckter Spule innerhalb der Spulenhülse zu liegen kommt, was infolge des hierfür erforderlichen Platzbedarfs ihre Verwendung für viele Spulenhülsen mit kleinen Innendurchmessern unmöglich macht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art /u vereinfachen.
6(i Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Spannmittel für jede Spule durch einen an einem Spulentragrohr befestigten, von diesem wegragenden Dorn und durch einen angenähert parallel /u diesem Dorn verlaufenden und in dessen Richtung von ihm weg nach außen gekrümmten Federbügel gebildet sind. wobei der letztere bezüglich dein ersteren parallel verschiebbar gefühlt ist und in dieser Verschiebertchtung durch Drehen einer Gewindespindel gegen den
Dorn hin bzw. von diesem weg, verstellbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ragen in den Innenraum der Hülse einer aufgesteckten Spule keinerlei Verstellelemente, welche den kleinstmöglichen Durchmesser der Spulenhülsen die aufgenommen werden können, begrenzen. Der Federbügel kann ungehindert bis an den Aufsteckdorn anliegend verschoben werden und es können in dieser Lage Spulenhülsen aufgesteckt und durch die FederwiHcung des Federbügels sicher gehaltert werden, deren Innendurchmesser nur wenig die Summe der Dicken des Domes und des Federbügels übersteigt. Ebenso sicher können aber auch Spulen aufgenommen werden, deren Hülse sich durch übergroße Innendurchmesser auszeichnen, indem der Federbügel, zweckmäßig nach dem Aufstecken der Spule, soweit vom Dorn entfernt wird, bis die genügende Andrückkraft erreicht ist. Die für eine bestimmte Spulengröße eingestellte optimale Einstellung bleibt dabei auch erhalten, wenn eine Spule durch eine andere gleiche Spule ersetzt werden soll bzw. wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt auch eine erhebliche Vereinfachung und Beschleunigung der Umstellung eines ganzen Gatters für die Aufnahme einer neuen Spulenart, besonders dann, wenn gemäß einer Ausführungsform die Anordnung so getroffen wird, daß durch die Drehung der Gewindespindel gleichzeitig die Federbügel mehrerer oder aller Aufsteckvorrichtungen eines Gatters zu dem ihnen jeweils zugeordneten Dorn hin bzw. von diesem weg verstellbar sind.
Beispielsweise kann hierzu durch die Drehung der Gewindespindel eine in der Längsachse des Spulentragrohres verschiebbar geführte Verstellschiene verstellbar sein, weiche die Federbügel mehrerer Aufsteckvorrichtungen trägt.
Wenn die Gewindespindel mehrerer oder aller gleich ausgebildeten Gatterteile des Gatters außerdem durch Bewegungsüberlragungsorgane, z. B. einen Kettenantrieb miteinander verbunden werden, in der Weise, daß die Drehung einer einzigen Gewindespindel von Hand oder motorisch eine gleiche Verdrehung der übrigen Gewindespindeln bewirkt, können gleichzeitig eine große Zahl oder alle Spulenaufsteekungcn eines Gatters auf eine neue Spulengröße eingestellt werden.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung ist der Dorn auswechselbar am Gatterteil befestigt. Hierdurch werden die Fertigung und Montage besonders einfach und ergibt sich ferner der Vorteil, daß die eingesetzten Dorne mit wenigen Handgriffen für besonders lange oder besonders kurze Spulen gegen längere oder kürzere Dorne einfach austauschbar sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Federbügel auswechselbar an der Verstellschiene befestigt. Hierdurch ist der Austausch des Federbüp.els einfach durchführbar. ^
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den oberen und den unteren Endabschnitt eines vertikalen Spulentragrohres eines Spulengatters, bo mit insgesamt drei Spulenhalterungspaaren, und
Fig. 2 eine um 90c gedrehte Ansicht der Teile der l,g. I.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die erfindungsgemal.k· Vorrichtung in Verbindung mit einem <-·'· Schar- oder /etlelgatter beschrieben. Sie kann aber infolge ihrer I !ni\ ersalität auch bei anderen Spulenge-MeliiMi /ur -NnVieiKhmy kommen.
Das dargestellte Spulengatter weist in üblicher Weise obere Quertraversen 1, 2 und untere Quertraversen 3 auf, wobei die letzteren fest mit dem Boden verbunden oder auf Schienen (nicht dargestellt) verschiebbar sein können. An diesen oberen und unteren Quertraversen 1, 2 und 3 sind vorzugsweise durch Schraubverbindungen obere und untere Längstraversen 4 bzw. 5 befestigt, die in bekannter Weise den Rahmen der Spulentafel des Gatters bilden. In diesem Rahmen sind, in regelmäßigen Abständen zwischen den Längstraversen 4 und 5, vertikale Spulentragrohre 6 befestigt, die jeweils die Spulenhalterungen einer vertikalen Spulenreihe tragen. Die horizontalen Abstände der Spulentragrohre 6 im Gatter ergeben die Horizontalteilung. Die Vertikalteilung des Gatters ergibt sich aus den Abständen T zwischen benachbarten, Spulenaufsteckspindeln bildenden Dornen 7, die in gleichmäßigen Abständen vom Spulentragrohr 6 wegragen.
Bei der dargestellten paarweisen Spulenhalterung dient jeder Aufsteckdorn 7 zur Aufnahme jeweils einer Spule S 1 bzw. S2 an jedem seiner von entgegengesetzten Seiten aus dem Spulentragrohr 6 vorragenden Enden. Er ist zu diesem Zwecke durch eine horizontale Bohrung des Spulentragrohres 6 hindurchgeführt, so daß er beidseits des Tragrohres 6 um die für das Aufstecken einer Spule erforderliche Länge vorragt. In dieser Stellung wird der Dorn 7 durch beidseitig in das Tragrohr 6 eingeschraubte Z-förmige Klemmbacken 8 lösbar festgeklemmt.
Die Z-förmigen Klemmbacken 8 bilden außerdem eine vom Spulentragrohr distanzierte Schulter 9, welche einen Anschlag für die Spulenhülse H \, H2 einer auf den Dorn 7 aufgesteckten Spule bildet und diese somit soweit vom Spulentragrohr 6 distanziert hält, daß jede Gefahr einer Beschädigung der Spulenbewicklung durch Berührung mit vorstehenden Schrauben oder dergleichen vermieden ist.
Im oberen und im unteren Bereich des Spulentragrohres 6 ist jeweils ein Metallprofil 10 bzw. II am Tragrohr 6 angeschweißt. In einer Führungsöffnung dieser Profilteile 10 bzw. 11 ist eine Verstellschiene 12 bezüglich dem Tragrohr 6 parallel gleitbar geführt. Im Bereich jedes Aufsteckdorr.es 7 sind an dieser Verstellschiene 12 mittels jeweils einer Klemmarretierplatte 13 Federbügel 14 lösb r befestigt. Der Abstand dieser Federbügel 14 untereinander entspricht der Teilung der Aufsteckdorne 7 entlang dem Tragrohr. Die Federbügel 14 sind, alle unter sich gleich, so geformt, daß sie in der Vertikalebene liegen, welche alle Aufsteckdorne 7 eines Tragrohres 6 enthält. In dieser Ebene ist jeder Federbügel in der aus Fig. 1 bei 15 ersichtlichen Weise von den ihm zugeordneten Dorn 7 weg nach außen ausgebaucht.
Das untere Metallprofil 11 der beiden die Verstellschiene 12 führenden Metallprofile ist mit einer vertikalen Gewindebohrung versehen. Eine Gewindespindel 16, welche einen gerändelten Mittelteil 17 und an den Enden gegenläufige Gewinde 18 bzw. 19 aufweist, ist mit ihrem einen Gewindeteil 18 in die Gewindebohrung des Metallprofils 11 eingeschraubt. Auf den anderen Gewindeteil 19 ist ein in seinem einen Schenkel eine Gewindebohrung aufweisendes Winkelstück 20 aufgeschraubt, das mit seinem andern Schenkel an der Y'-rstellsehiene 12 befestigt ist. Wie ohne weiteres verständlich, kann somit durch Verdrehen der Gewindespindel 16 in der einen oder anderen Drehrichtimg die Verstellschiene 12 in Richtung parallel zum Tragrohr b verstellt weiden und damit die an dieser Vcrstellschiene
12 befestigten Federbügel 14 alle gleichzeitig gegen den ihnen zugeordneten Aufsteckdorn 7 hin bzw. von diesem weg verschoben werden.
Es wird somit möglich, durch einfaches Drehen an der Gewindespindel 16 den Abstand aller Federbügel 14 eines Spulentragrohres 6 zum ihnen zugeordneten Aufsteckdorn 7 so einzustellen, daß Spulen mit verschiedensten Durchmessern und Formen ihrer Hülsen auf die jeweils durch einen Dorn 7 und einen Federbügel 14 gebildete Aufsteckungen aufgesteckt werden können. Die Lage der Federbügel 14 wird hierbei so eingestellt, daß beim Aufstecken der Spule der Federbügel etwas elastisch verformt wird und dadurch die Spulenhülse mit Reibhaftung festhält.
Wie die in Fig. I angedeuteten Beispiele zeigen, können in dieser Weise Spulen 51 mit großen Hülsen H1 ebenso sicher gehaltert werden, wie Spulen S2 mit konischen und sehr engen Hülsen H 2. Der Verstellbereich ist nur abhängig vom Weg der mit dem Federbügel gefahren werden kann und dieser wiederum hängt nur von der Länge der Gewindeteile 18, 19 der Verstellspinde^ 16 ab. Dadurch, daß keinerlei Verstellorgane in die Hülse einer aufgesteckten Spule ragen und andererseits der Federbügel bis unmittelbar an den Dorn anliegend verstellbar ist, können Spulen mit Hülseninnendurchmessern bis hinab zur Summe der Dicke von Dorn und Federbügel aufgenommen und sicher gehalten werden.
Sollen auf ein mit der beschriebenen Aufsteckvorrichtung ' versehenes Gatter neue Spulen aufgesteckt werden, deren Spulenhülsen sich von derjenigen der bisher verwendeten Art unterscheidet, wird an einem Tragrohr 6 des Gatters zunächst durch Drehen der Verstellspindel 16 der Abstand zwischen Dorn 7 und Federbügel 14 soweit verringert, daß eine erste Spule ohne nennnenswerten Widerstand aufgesteckt werden kann. Danach wird, durch erneutes Drehen an der Verstellspindel 16, der Abstand zwischen Dorn 7 und Federbügel 14 wieder vergrößert, bis der hierbei gegen die Innenwandung der Spulenhülse gedrückte Federbügel 14 sich etwas federnd verbiegt und die dadurch erzielte Pressung genügt, um die Spule am Abrutschen zu hindern. Sobald diese Einstellung für eine erste Spule gefunden ist, können auf alle weiteren Aufstockungen des betreffenden Spulentragrohres die neuen Spulen aufgesteckt werden, da nun überall der richtige Abstand zwischen Dorn und Federbügel eingestellt ist.
Damit der gleiche Einstellvorgang mit einer ersten Spule nicht für jedes weitere Spulentragrohr des Gatters wiederholt werden muß, ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel an einer Stelle der Verstellschiene ein Zeiger 21 befestigt, der mit einer am Tragrohr 6 angeordneten Skala 22 zusammenwirkt. In dieser Weise kann die für eine erste Spule gefundene optimale Einstellung der Aufsteckvorrichtung auf das ganze Gatter übertragen werden, indem die Verstellspindel an jedem Tragrohr soweit verdreht wird, bis ihr Skulenzeiger auf den gleichen Skalenstrich weist, wie der Zeiger 21 auf der Skala 22 des Tragrohres 6, an welchem mit Hilfe einer einzigen Spule die richtige Einstellung ermittelt wurde. Zur Vereinfachung der Ablesung und Einstellung könnte die Skala stall mit einer einfachen
ίο Zahlen- oder Sirichteilung mit schematischen Darstellungen oder mit Bezeichnungen versehen werden, welche darauf hinweisen, welche Einstellung für bestimmte Spulenformen und/oder Größen vorgenommen werden muß.
ΐί In einer nicht näher dargestellten Variante könnte eine weitere Vereinfachung und Beschleunigung der Einstellung der Spulenaufsteckvorrichtung eines ganzen Gatters auf eine bestimmte Spulenhülsenart dadurch erreicht werden, daß die Verstellspindeln 16 aller Spulentragrohre z. B. über einen Kettentrieb miteinander verbunden werden, wodurch die für eine erste Spule ermittelte und eingestellte Lage von Federbügel und Dorn sich gleichzeitig auf samtliche Spulenaufsteckungen des Gatters überträgt. Da in einem solchen Fall das
Verdrehen einer Verstellspindel 16 von Hand viel Kraft benötigt, könnte gemäß einer weiteren Ausbildung die Verdrehung auch motorisch erfolgen.
Zwar kann in der beschriebenen Weise ein Gatter bereits für eine sichere Halterung fast aller gängigen
j» Spulenarten eingestellt werden. Sollte aber die Halterung für besonders komplizierte Kombinationen oder extreme, z. B. besonders lange Hülsenformen nicht ausreichen, lassen sich mit wenigen Handgriffen nicht nur die Aufsteckdorne 7 durch längere oder kürzere ersetzen, sondern auch die über ihre Arretierplatte 13 an der Verstellschiene 12 nur festgeschraubten Federbügel 14 durch solche anderer, für diese besonderen Spulen besser geeigneter Formen ersetzen.
Sollte sich in einem bestimmten Falle die Haftung der Spulen auf ihrer Halterung als ungenügend erweisen, könnte diese Haftung durch Aufbringen eines Haftbelages oder durch Aufstecken eines Gummischlauchstükkes auf die Dorne und/oder die Federbügel auf einfache Weise erhöht werden.
Gemäß einer weiteren nicht dargestellten Ausfülirungsvariante könnte auf die Verstellschiene 12 als Übertragungsorgan der senkrechten Verschiebung verzichlet werden, und an deren Stelle eine sich über die ganze Länge des Spulentragrohres erstreckende Ge-
windespindel vorgesehen werden, in welche die Federbügel über Gewindewinkel ähnlich den mit 20 bezeichneten direkt eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter, mit auf die Innenwandung der Spulenhülse drückenden Spannmitteln, die zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche Größen und Formen von Spulenhülsen durch außerhalb der Spule angeordnete Verstellorgane verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel für jede Spule durch einen an einem Spulentragrohr (6) befestigten, von diesem wegragenden Dorn (7) und durch einen angenähert parallel zu diesem Dorn (7) verlaufenden und in dessen Richtung von ihm weg nach außen gekrümmten Federbügel (14) gebildet sind, wobei der letztere bezüglich dem ersteren parallel verschiebbar geführt ist und in dieser Verschieberichtung durch Drehen einer Gewindespindel (16) gegen den Dorn (7) hin bzw. von diesem weg, verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung der Gewindespindel (16) gleichzeitig die Federbügel (14) mehrerer oder aller Aufsteckvorrichtungen eines Gatters zu dem ihnen jeweils zugeordneten Dorn hin bzw. von diesem weg verstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung der Gewindespindel (16) eine in der Längsachse des Spulentragrohres (6) eines Gatters am Spulentragrohr verschiebbar geführte Verstellschiene (12) verstellbar ist, welche die Federbügel (14) mehrerer Aufsteckvorrichtungen trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (16) mehrerer oder aller gleich ausgebildeter Gatterteile (6) des Gatters durch Bewegungsübertragungsorgane miteinander verbunden sind in der Weise, daß die Verdrehung einer einzigen Gewindespindel von Hand oder motorisch eine gleiche Verdrehung der übrigen Gewindespindeln bewirkt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Gewindespindel einen Zeiger (21) auf einer stationären Skala (22) verschiebt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (7) auswechselbar am Gatterteil (6) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur auswechselbaren Befestigung des Dorns (7) Klemmbacken (8) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel Ί4) auswechselbar an der Verstellschiene (12) befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur auswechselbaren Befestigung des Federbügels (14) eine Klemmplatte (13) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacke (8) Z-förmig ausgebildet ist und eine Anschlagschulter (9) für eine auf dem Dorn (7) aufgesteckte Spule (S 1; 52) bildet.
DE19792909163 1979-03-08 1979-03-08 Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter Expired DE2909163C2 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH584154A5 (de) * 1974-01-09 1977-01-31 Schlafhorst & Co W
DE2544053A1 (de) * 1975-10-02 1977-04-07 Schlafhorst & Co W Spulenhalter

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH584154A5 (de) * 1974-01-09 1977-01-31 Schlafhorst & Co W
DE2544053A1 (de) * 1975-10-02 1977-04-07 Schlafhorst & Co W Spulenhalter

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