DE2909163C2 - Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter - Google Patents
Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem SpulengatterInfo
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Description
Die F.rlindung betrifft eine Vorrichtung zum Haltern
von Garnspulen in einem Spulengatter, mit auf die Innenwandung der Spulenhülse drückenden Spannmitteln,
die zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche Größen und Formen von Spulenhülsen
durch außerhalb der Spule angeordnete Verstellorgane verstellbar sind.
Vorrichtungen dieser Art (CH-PS 5 84 154) haben die
Aufgabe, die Spulenaufsteckungen eines Spulengatter an verschiedene auf dem Markt vorkommende Formen
und Größen der Hülsen von Hülsenspulen anzupassen
ίο und dabei in jedem Falle die für eine sichere Halterung
erforderliche Haltekraft zu gewährleisten, ohne dabei den beim Spulenwechsel erforderlichen Austausch der
leeren Spulen durch frische Spulen zu erschweren.
Erschwerend wirkt sich bei der Entwicklung universeil
verwendbarer Spulenaufsteckungen der Umstand aus, daß sie neben zylinderischen Spulenhülsen unterschiedlichster
Durchmesser auch konisch zulaufende Spulenhülsen unterschiedlicher Konizität und Innendurchmesser
sollten aufnehmen und sicher haltern können.
Um bei der bekannten Vorrichtung nach der CH-PS 5 84 154 auch Spulenhülsen kleineren Durchmessers
aufnehmen zu können, sind die auf die Innenfläche der Spulenhülse drückenden Spannmittel, welche zugleich
und vornehmlich der Zentrierung der Spule auf der Halterung dienen, durch drei stabförmige, parallel zur
Spulenachse angeordnete Spanndorne gebildet, weiche jeder auf °inem Schwenkhebel sitzt. Diese Schwenkhebel,
welche sich bei aufgesteckter Spule außerhalb der Spulenhülse befinden, sind über einen Exzenter verschwenkbar,
so daß die Spanndorneradialeinwärts und auswärts bewegt werdenkönnen.Somit läßt sicheineüber
alle drei Dorne gestülpte Spulenhülse selbstzentrierend klemmend haltern. Mit dieser Vorrichtung lassen sich
nun, allerdings in erster Linie nur zylindrische Spulen, bis zu einem Spulenhülsendurchmeser hinunter haltern,
welcher nur wenig größer ist als der Durchmesser des Kreises, welcher die drei Spanndorne in ihrer innersten
Schwenklage umhüllt. Die Klemmkraft der gespreizten Dorne ist allerdings gering, weshalb auch diese
Vorrichtung für vertikale Spulenaufsteckungen konzipiert ist. Außerdem handelt es sich bei dieser bekannten
Vorrichtung um eine sehr aufwendige Konstruktion mit vielen schwenkbar und drehend zu lagernden Teilen die
somit nicht nur kostspielig sondern in hohem Maße störanfällig ist, besonders an einer Stelle die, wie dies in
der Spulentafel eines Spulengatters der Fall ist, einer starken Verschmutzung ausgesetzt ist.
Eine ganze Reihe bekannter Vorrichtungen (DH-OS 25 44 053) ist in ihrem Anwendungsbereich bereits
dadurch eingeschränkt, daß deren Mechanismus zum Spreizen oder sonstigem Verstellen der Spannmittel bei
aufgesteckter Spule innerhalb der Spulenhülse zu liegen kommt, was infolge des hierfür erforderlichen Platzbedarfs
ihre Verwendung für viele Spulenhülsen mit kleinen Innendurchmessern unmöglich macht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art /u vereinfachen.
6(i Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Spannmittel für jede Spule durch einen an einem Spulentragrohr befestigten, von diesem wegragenden
Dorn und durch einen angenähert parallel /u diesem Dorn verlaufenden und in dessen Richtung von ihm weg
nach außen gekrümmten Federbügel gebildet sind. wobei der letztere bezüglich dein ersteren parallel
verschiebbar gefühlt ist und in dieser Verschiebertchtung
durch Drehen einer Gewindespindel gegen den
Dorn hin bzw. von diesem weg, verstellbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ragen in den Innenraum der Hülse einer aufgesteckten Spule
keinerlei Verstellelemente, welche den kleinstmöglichen Durchmesser der Spulenhülsen die aufgenommen
werden können, begrenzen. Der Federbügel kann ungehindert bis an den Aufsteckdorn anliegend
verschoben werden und es können in dieser Lage Spulenhülsen aufgesteckt und durch die FederwiHcung
des Federbügels sicher gehaltert werden, deren Innendurchmesser nur wenig die Summe der Dicken des
Domes und des Federbügels übersteigt. Ebenso sicher können aber auch Spulen aufgenommen werden, deren
Hülse sich durch übergroße Innendurchmesser auszeichnen, indem der Federbügel, zweckmäßig nach dem
Aufstecken der Spule, soweit vom Dorn entfernt wird,
bis die genügende Andrückkraft erreicht ist. Die für eine bestimmte Spulengröße eingestellte optimale Einstellung
bleibt dabei auch erhalten, wenn eine Spule durch eine andere gleiche Spule ersetzt werden soll bzw. wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt auch eine erhebliche Vereinfachung und Beschleunigung der
Umstellung eines ganzen Gatters für die Aufnahme einer neuen Spulenart, besonders dann, wenn gemäß
einer Ausführungsform die Anordnung so getroffen wird, daß durch die Drehung der Gewindespindel
gleichzeitig die Federbügel mehrerer oder aller Aufsteckvorrichtungen eines Gatters zu dem ihnen
jeweils zugeordneten Dorn hin bzw. von diesem weg verstellbar sind.
Beispielsweise kann hierzu durch die Drehung der Gewindespindel eine in der Längsachse des Spulentragrohres
verschiebbar geführte Verstellschiene verstellbar sein, weiche die Federbügel mehrerer Aufsteckvorrichtungen
trägt.
Wenn die Gewindespindel mehrerer oder aller gleich ausgebildeten Gatterteile des Gatters außerdem
durch Bewegungsüberlragungsorgane, z. B. einen Kettenantrieb miteinander verbunden werden, in der Weise,
daß die Drehung einer einzigen Gewindespindel von Hand oder motorisch eine gleiche Verdrehung der
übrigen Gewindespindeln bewirkt, können gleichzeitig eine große Zahl oder alle Spulenaufsteekungcn eines
Gatters auf eine neue Spulengröße eingestellt werden.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung ist der Dorn auswechselbar am Gatterteil befestigt.
Hierdurch werden die Fertigung und Montage besonders einfach und ergibt sich ferner der Vorteil, daß die
eingesetzten Dorne mit wenigen Handgriffen für besonders lange oder besonders kurze Spulen gegen
längere oder kürzere Dorne einfach austauschbar sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Federbügel auswechselbar an der Verstellschiene befestigt.
Hierdurch ist der Austausch des Federbüp.els einfach
durchführbar. ^
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den oberen und den unteren Endabschnitt eines vertikalen Spulentragrohres eines Spulengatters, bo
mit insgesamt drei Spulenhalterungspaaren, und
Fig. 2 eine um 90c gedrehte Ansicht der Teile der
l,g. I.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die erfindungsgemal.k·
Vorrichtung in Verbindung mit einem <-·'·
Schar- oder /etlelgatter beschrieben. Sie kann aber
infolge ihrer I !ni\ ersalität auch bei anderen Spulenge-MeliiMi
/ur -NnVieiKhmy kommen.
Das dargestellte Spulengatter weist in üblicher Weise obere Quertraversen 1, 2 und untere Quertraversen 3
auf, wobei die letzteren fest mit dem Boden verbunden oder auf Schienen (nicht dargestellt) verschiebbar sein
können. An diesen oberen und unteren Quertraversen 1, 2 und 3 sind vorzugsweise durch Schraubverbindungen
obere und untere Längstraversen 4 bzw. 5 befestigt, die in bekannter Weise den Rahmen der Spulentafel des
Gatters bilden. In diesem Rahmen sind, in regelmäßigen Abständen zwischen den Längstraversen 4 und 5,
vertikale Spulentragrohre 6 befestigt, die jeweils die Spulenhalterungen einer vertikalen Spulenreihe tragen.
Die horizontalen Abstände der Spulentragrohre 6 im Gatter ergeben die Horizontalteilung. Die Vertikalteilung
des Gatters ergibt sich aus den Abständen T zwischen benachbarten, Spulenaufsteckspindeln bildenden
Dornen 7, die in gleichmäßigen Abständen vom Spulentragrohr 6 wegragen.
Bei der dargestellten paarweisen Spulenhalterung dient jeder Aufsteckdorn 7 zur Aufnahme jeweils einer
Spule S 1 bzw. S2 an jedem seiner von entgegengesetzten
Seiten aus dem Spulentragrohr 6 vorragenden Enden. Er ist zu diesem Zwecke durch eine horizontale
Bohrung des Spulentragrohres 6 hindurchgeführt, so daß er beidseits des Tragrohres 6 um die für das
Aufstecken einer Spule erforderliche Länge vorragt. In dieser Stellung wird der Dorn 7 durch beidseitig in das
Tragrohr 6 eingeschraubte Z-förmige Klemmbacken 8 lösbar festgeklemmt.
Die Z-förmigen Klemmbacken 8 bilden außerdem eine vom Spulentragrohr distanzierte Schulter 9, welche
einen Anschlag für die Spulenhülse H \, H2 einer auf den Dorn 7 aufgesteckten Spule bildet und diese somit
soweit vom Spulentragrohr 6 distanziert hält, daß jede Gefahr einer Beschädigung der Spulenbewicklung
durch Berührung mit vorstehenden Schrauben oder dergleichen vermieden ist.
Im oberen und im unteren Bereich des Spulentragrohres
6 ist jeweils ein Metallprofil 10 bzw. II am Tragrohr 6 angeschweißt. In einer Führungsöffnung dieser
Profilteile 10 bzw. 11 ist eine Verstellschiene 12 bezüglich dem Tragrohr 6 parallel gleitbar geführt. Im
Bereich jedes Aufsteckdorr.es 7 sind an dieser Verstellschiene 12 mittels jeweils einer Klemmarretierplatte
13 Federbügel 14 lösb r befestigt. Der Abstand dieser Federbügel 14 untereinander entspricht der
Teilung der Aufsteckdorne 7 entlang dem Tragrohr. Die Federbügel 14 sind, alle unter sich gleich, so geformt,
daß sie in der Vertikalebene liegen, welche alle Aufsteckdorne 7 eines Tragrohres 6 enthält. In dieser
Ebene ist jeder Federbügel in der aus Fig. 1 bei 15 ersichtlichen Weise von den ihm zugeordneten Dorn 7
weg nach außen ausgebaucht.
Das untere Metallprofil 11 der beiden die Verstellschiene 12 führenden Metallprofile ist mit einer
vertikalen Gewindebohrung versehen. Eine Gewindespindel 16, welche einen gerändelten Mittelteil 17 und an
den Enden gegenläufige Gewinde 18 bzw. 19 aufweist, ist mit ihrem einen Gewindeteil 18 in die Gewindebohrung
des Metallprofils 11 eingeschraubt. Auf den anderen Gewindeteil 19 ist ein in seinem einen Schenkel
eine Gewindebohrung aufweisendes Winkelstück 20 aufgeschraubt, das mit seinem andern Schenkel an der
Y'-rstellsehiene 12 befestigt ist. Wie ohne weiteres
verständlich, kann somit durch Verdrehen der Gewindespindel 16 in der einen oder anderen Drehrichtimg die
Verstellschiene 12 in Richtung parallel zum Tragrohr b verstellt weiden und damit die an dieser Vcrstellschiene
12 befestigten Federbügel 14 alle gleichzeitig gegen den
ihnen zugeordneten Aufsteckdorn 7 hin bzw. von diesem weg verschoben werden.
Es wird somit möglich, durch einfaches Drehen an der Gewindespindel 16 den Abstand aller Federbügel 14
eines Spulentragrohres 6 zum ihnen zugeordneten Aufsteckdorn 7 so einzustellen, daß Spulen mit
verschiedensten Durchmessern und Formen ihrer Hülsen auf die jeweils durch einen Dorn 7 und einen
Federbügel 14 gebildete Aufsteckungen aufgesteckt werden können. Die Lage der Federbügel 14 wird
hierbei so eingestellt, daß beim Aufstecken der Spule der Federbügel etwas elastisch verformt wird und
dadurch die Spulenhülse mit Reibhaftung festhält.
Wie die in Fig. I angedeuteten Beispiele zeigen, können in dieser Weise Spulen 51 mit großen Hülsen
H1 ebenso sicher gehaltert werden, wie Spulen S2 mit
konischen und sehr engen Hülsen H 2. Der Verstellbereich ist nur abhängig vom Weg der mit dem Federbügel
gefahren werden kann und dieser wiederum hängt nur von der Länge der Gewindeteile 18, 19 der Verstellspinde^
16 ab. Dadurch, daß keinerlei Verstellorgane in die Hülse einer aufgesteckten Spule ragen und andererseits
der Federbügel bis unmittelbar an den Dorn anliegend verstellbar ist, können Spulen mit Hülseninnendurchmessern
bis hinab zur Summe der Dicke von Dorn und Federbügel aufgenommen und sicher gehalten werden.
Sollen auf ein mit der beschriebenen Aufsteckvorrichtung ' versehenes Gatter neue Spulen aufgesteckt
werden, deren Spulenhülsen sich von derjenigen der bisher verwendeten Art unterscheidet, wird an einem
Tragrohr 6 des Gatters zunächst durch Drehen der Verstellspindel 16 der Abstand zwischen Dorn 7 und
Federbügel 14 soweit verringert, daß eine erste Spule ohne nennnenswerten Widerstand aufgesteckt werden
kann. Danach wird, durch erneutes Drehen an der Verstellspindel 16, der Abstand zwischen Dorn 7 und
Federbügel 14 wieder vergrößert, bis der hierbei gegen die Innenwandung der Spulenhülse gedrückte Federbügel
14 sich etwas federnd verbiegt und die dadurch erzielte Pressung genügt, um die Spule am Abrutschen
zu hindern. Sobald diese Einstellung für eine erste Spule gefunden ist, können auf alle weiteren Aufstockungen
des betreffenden Spulentragrohres die neuen Spulen aufgesteckt werden, da nun überall der richtige Abstand
zwischen Dorn und Federbügel eingestellt ist.
Damit der gleiche Einstellvorgang mit einer ersten Spule nicht für jedes weitere Spulentragrohr des
Gatters wiederholt werden muß, ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel an einer Stelle der Verstellschiene
ein Zeiger 21 befestigt, der mit einer am Tragrohr 6 angeordneten Skala 22 zusammenwirkt. In dieser Weise
kann die für eine erste Spule gefundene optimale Einstellung der Aufsteckvorrichtung auf das ganze
Gatter übertragen werden, indem die Verstellspindel an jedem Tragrohr soweit verdreht wird, bis ihr Skulenzeiger
auf den gleichen Skalenstrich weist, wie der Zeiger 21 auf der Skala 22 des Tragrohres 6, an welchem mit
Hilfe einer einzigen Spule die richtige Einstellung ermittelt wurde. Zur Vereinfachung der Ablesung und
Einstellung könnte die Skala stall mit einer einfachen
ίο Zahlen- oder Sirichteilung mit schematischen Darstellungen
oder mit Bezeichnungen versehen werden, welche darauf hinweisen, welche Einstellung für
bestimmte Spulenformen und/oder Größen vorgenommen werden muß.
ΐί In einer nicht näher dargestellten Variante könnte
eine weitere Vereinfachung und Beschleunigung der Einstellung der Spulenaufsteckvorrichtung eines ganzen
Gatters auf eine bestimmte Spulenhülsenart dadurch erreicht werden, daß die Verstellspindeln 16 aller
Spulentragrohre z. B. über einen Kettentrieb miteinander verbunden werden, wodurch die für eine erste Spule
ermittelte und eingestellte Lage von Federbügel und Dorn sich gleichzeitig auf samtliche Spulenaufsteckungen
des Gatters überträgt. Da in einem solchen Fall das
Verdrehen einer Verstellspindel 16 von Hand viel Kraft benötigt, könnte gemäß einer weiteren Ausbildung die
Verdrehung auch motorisch erfolgen.
Zwar kann in der beschriebenen Weise ein Gatter bereits für eine sichere Halterung fast aller gängigen
j» Spulenarten eingestellt werden. Sollte aber die Halterung
für besonders komplizierte Kombinationen oder extreme, z. B. besonders lange Hülsenformen nicht
ausreichen, lassen sich mit wenigen Handgriffen nicht nur die Aufsteckdorne 7 durch längere oder kürzere
ersetzen, sondern auch die über ihre Arretierplatte 13 an der Verstellschiene 12 nur festgeschraubten Federbügel
14 durch solche anderer, für diese besonderen Spulen besser geeigneter Formen ersetzen.
Sollte sich in einem bestimmten Falle die Haftung der Spulen auf ihrer Halterung als ungenügend erweisen,
könnte diese Haftung durch Aufbringen eines Haftbelages oder durch Aufstecken eines Gummischlauchstükkes
auf die Dorne und/oder die Federbügel auf einfache Weise erhöht werden.
Gemäß einer weiteren nicht dargestellten Ausfülirungsvariante
könnte auf die Verstellschiene 12 als Übertragungsorgan der senkrechten Verschiebung
verzichlet werden, und an deren Stelle eine sich über die ganze Länge des Spulentragrohres erstreckende Ge-
windespindel vorgesehen werden, in welche die Federbügel über Gewindewinkel ähnlich den mit 20
bezeichneten direkt eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter, mit auf die Innenwandung der
Spulenhülse drückenden Spannmitteln, die zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche
Größen und Formen von Spulenhülsen durch außerhalb der Spule angeordnete Verstellorgane
verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel für jede Spule durch einen an
einem Spulentragrohr (6) befestigten, von diesem wegragenden Dorn (7) und durch einen angenähert
parallel zu diesem Dorn (7) verlaufenden und in dessen Richtung von ihm weg nach außen
gekrümmten Federbügel (14) gebildet sind, wobei der letztere bezüglich dem ersteren parallel
verschiebbar geführt ist und in dieser Verschieberichtung durch Drehen einer Gewindespindel (16)
gegen den Dorn (7) hin bzw. von diesem weg, verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung der Gewindespindel
(16) gleichzeitig die Federbügel (14) mehrerer oder aller Aufsteckvorrichtungen eines Gatters zu
dem ihnen jeweils zugeordneten Dorn hin bzw. von diesem weg verstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung der Gewindespindel
(16) eine in der Längsachse des Spulentragrohres (6) eines Gatters am Spulentragrohr verschiebbar
geführte Verstellschiene (12) verstellbar ist, welche die Federbügel (14) mehrerer Aufsteckvorrichtungen
trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (16)
mehrerer oder aller gleich ausgebildeter Gatterteile (6) des Gatters durch Bewegungsübertragungsorgane
miteinander verbunden sind in der Weise, daß die Verdrehung einer einzigen Gewindespindel von
Hand oder motorisch eine gleiche Verdrehung der übrigen Gewindespindeln bewirkt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Gewindespindel
einen Zeiger (21) auf einer stationären Skala (22) verschiebt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (7) auswechselbar
am Gatterteil (6) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur auswechselbaren Befestigung des
Dorns (7) Klemmbacken (8) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel Ί4)
auswechselbar an der Verstellschiene (12) befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur auswechselbaren Befestigung des
Federbügels (14) eine Klemmplatte (13) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacke (8) Z-förmig ausgebildet ist und eine Anschlagschulter (9) für eine
auf dem Dorn (7) aufgesteckte Spule (S 1; 52) bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792909163 DE2909163C2 (de) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792909163 DE2909163C2 (de) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2909163B1 DE2909163B1 (de) | 1980-01-24 |
| DE2909163C2 true DE2909163C2 (de) | 1984-04-26 |
Family
ID=6064861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792909163 Expired DE2909163C2 (de) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | Vorrichtung zum Haltern von Garnspulen in einem Spulengatter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2909163C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH584154A5 (de) * | 1974-01-09 | 1977-01-31 | Schlafhorst & Co W | |
| DE2544053A1 (de) * | 1975-10-02 | 1977-04-07 | Schlafhorst & Co W | Spulenhalter |
-
1979
- 1979-03-08 DE DE19792909163 patent/DE2909163C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH584154A5 (de) * | 1974-01-09 | 1977-01-31 | Schlafhorst & Co W | |
| DE2544053A1 (de) * | 1975-10-02 | 1977-04-07 | Schlafhorst & Co W | Spulenhalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2909163B1 (de) | 1980-01-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: WILDI, EDWIN, NIEDERUZWIL, CH |
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