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DE2908919C2 - Verfahren zur Herstellung eines Dünschichttemperatursensors - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Dünschichttemperatursensors

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Publication number
DE2908919C2
DE2908919C2 DE19792908919 DE2908919A DE2908919C2 DE 2908919 C2 DE2908919 C2 DE 2908919C2 DE 19792908919 DE19792908919 DE 19792908919 DE 2908919 A DE2908919 A DE 2908919A DE 2908919 C2 DE2908919 C2 DE 2908919C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nickel layer
temperature sensor
layer
substrate plate
discharge gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792908919
Other languages
English (en)
Other versions
DE2908919B1 (de
Inventor
Dipl.-Phys. Dr. Heiko 7016 Gerlingen Gruner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19792908919 priority Critical patent/DE2908919C2/de
Publication of DE2908919B1 publication Critical patent/DE2908919B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2908919C2 publication Critical patent/DE2908919C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K7/00Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements
    • G01K7/16Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements
    • G01K7/18Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a linear resistance, e.g. platinum resistance thermometer
    • G01K7/183Measuring temperature based on the use of electric or magnetic elements directly sensitive to heat ; Power supply therefor, e.g. using thermoelectric elements using resistive elements the element being a linear resistance, e.g. platinum resistance thermometer characterised by the use of the resistive element

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Physical Vapour Deposition (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einem derartigen Verfahren bereitet es Schwierigkeiten, den Temperaturkoeffizienten TKR des Widerstandes R von der Schichtdicke der aufgestäubten Nickelschicht unabhängig zu machen.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß ein frühes, flaches Plateau in der TKR-Schichtdicken-Abhängigkeit erreicht wird. Wählt man die Schichtdicke etwa in der Mitte dieses Plateaus, so wird der TK R-Wert von Fertigungsstreuungen der Schichtdicke praktisch unabhängig.
Zeichnung
In der Zeichnung ist die Abhängigkeit des TKR-Wertes von der Schichtdicke dargestellt. Die Kurve a zeigt die Abhängigkeit für aufgestäubtes Nickel ohne Zugabe von Wasserstoff zum Entladungsgas (Stand der Technik), die Kurve b zeigt die Abhängigkeit für aufgedampftes Nickel, und die Kurve c zeigt sie für erfindungsgemäß aufgestäubtes Nickel (Zugabe von 1 bis 10% Wasserstoff zum Entladungsgas Argon).
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Zur Temperaturmessung mit praktisch linearer Temperaturabhängigkeit des MelJsignals wird die Änderung des elektrischen Widerstandes von Metallen ausgenutzt. Für schnelle Messungen verwendet man dünne Platin- oder Nickel-Schichten, welche durch ganzflächiges Aufdampfen oder Aufstäuben auf eine isolierende Substratplatte und nachfolgende Strukturierung mit Hilfe der Photoätztechnik hergestellt werden. Flüc'henwiderstand der dünnen Widerstandsschicht und L.ängcn/Hreitenverhältnis der Widerstuiidsmäander bestimmen bei festgelegten Abmessungen des Sensors die Höhe des Meßwiderstandes R. Der Widerstandswert des Temperatursensors sollte möglichst hoch sein, da dann die Auswerteschaltung einfacher gestaltet werden kann und die im Meßwiderstand verbrauchte Leistung kleiner wird. Nur so kann eine Temperaturfehlmsssung aufgrund der Eigenerwärmung des Meßwiderstandes infolge der in ihm verbrauchten Leistung verhindert werden. Dies bedeutet aber möglichst dünne Widerstandsschicht.
Im Gegensatz hierzu wird mit dickeren Schichten eine größere Temperaturabhängigkeit erreicht, da der Temperaturkoeffizient dünner Schichten selbst eine Funktion der Schichtdicke ist, zunächst mit steigender Schichtdicke stark ansteigt, um dann in einem Plateau praktisch schichtdickenunabhängig zu werden (siehe Zeichnung). Um aber die durch unvermeidliche Schichtdickenschwankungen beim Herstellungsprozeß der Dünnschichtsensoren verursachten Schwankungen des TKR-Wertes klein zu kalten, muß die Dicke der Metallschicht so gewählt werden, daß ihr TKR-Wert
.!o dem Plateauwert entspricht Damit ist die Austauschbarkeit der Sensoren ohne Selektionsaufwand gegeben. Obwohl beim Aufstäuben dichtere, grobkristallinere Schichten entstehen als beim Aufdampfen, ist bei Nickel der TKR-Wert aufgestäubter Schichten kleiner als der TKR-Wert aufgedampfter Schichten gleicher Dicke. Auch bildet sich kein ausgeprägtes Plateau in der TKR-Schichtdicken-Abhängigkeit aufgestäubter
Schichten aus. Ursache hierfür sind der hohe Gaseinbau in die aufgestäubte Schicht während der Schichtkonden-
*o sation und Reaktionen der Metallatome mit dem Restgas, welches beim Aufstäuben immer wieder aus den sich erwärmenden Oberflächen der Zerstäubungsanlagen freigesetzt wird. Dafür haften aufgedampfte Nickelschichten nur über eine Haftvermittlerschicht aus
'5 z. B. Titan oder Chrom, wodurch die Photoätztechnik erschwert wird. Weiter besteht dann die Gefahr, daß bei höheren Meßtemperaturen oder schon beim Voraltern eine Interdiffusion der Metallschicht einsetzt, was zu irreversiblen R- und TKR-Änderungen führt. Gegenmit-
'» {el ist eine Diffusionsschicht auf Kosten der Photoätztechnik.
Um die Vorteile der Aufstäubung für Nickel-Dünnschichtsensoren einsetzen zu können, muß der reaktive Einfluß des Restgases beim Aufstäuben unterdrückt
4r» werden. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß 1 bis 10% Wasserstoff zum Entladungsgas Argon zugemischt wird. Damit wird auch mit aufgestäubten Nickel-Schichten ein frühes, flaches Plateau in der TKR-Schichtdicken-Abhängigkeit erreicht. Für die
■->» vorhandenen halbkontinuierlichen Zerstäubungsanlagen haben sich 5% H2-Zumischung bei einem Entladungsgasdurchsatz von 60cmVmin durch die Zerstäubungsanlage während der Beschichtung mit einer Flächenenergie von 700 W.s/cm2 bewährt (Katho-
■>5 denspannung 4,0 kV, Entladestrom 300 mA, Kathodengröße 170 χ 280 mm, Beschichtungszeit 4,66 min).
Der TKR-Plateau-Wert erfindungsgemäß aufgestäubter Nickel-Schichten beträgt 5,5%/°C bei einem Flächenwiderstand von 0,6 il und kleiner.
Es ergibt sich ein austauschbarer Temperatursensor zur schnellen Temperaturmessung in Flüssigkeiten und Gasen mit linearem, elektrisch verarbeitbarem Ausgangssignal und mit reproduzierbarem R- und TKR-Wert. Der Temperatureinsatzbereich liegt zwischen
br> -40 und +2500C. Der Temperatursensor ist damit variabel einsetzbar, z. B. im Kraftfahrzeug zur Messung il öltemperatur, der Kühlwasseriemperatiir und der Temperatur der Ansaugluft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Dünnschichttemperatursensors zur schnellen Temperaturmessung in Flüssigkeiten und Gasen mit einer Nickelschicht als temperaturempfindliches Element, die entweder unmittelbar oder über mindestens eine als Haftvermittler dienende Zwischenschicht aus hochohmigem Material mittelbar auf eine isolierende Substratplatte aufgebracht ist und ein vorzugsweise mäanderförmiges flächenhaftes Muster auf der Substratpiatte bildet, wobei die Nickelschicht und gegebenenfalls die Zwischenschicht oder die Zwischenschichten ganzflächig auf die Substratplatte aufgestäubt werden und anschließend das flächenhafte Muster durch Strukturierung mit Hilfe der Photoätztechnik gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Aufstäuben der Nickelschicht verwendete Entladungsgas als Hauptbestandteil Argon und als weiteren Bestandteil 1 bis 10% Wasserstoff enthält
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Aufstäuben der Nickelschicht verwendete Entladungsgas 5% Wasserstoff enthält.
DE19792908919 1979-03-07 1979-03-07 Verfahren zur Herstellung eines Dünschichttemperatursensors Expired DE2908919C2 (de)

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DE2908919B1 DE2908919B1 (de) 1980-09-11
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4333898A1 (de) * 1993-10-05 1995-04-06 Bosch Gmbh Robert Meßfühler zur Erfassung von Gaszusammensetzungen
DE19605469A1 (de) * 1995-02-15 1996-08-22 Murata Manufacturing Co Verfahren zum Einstellen des Widerstandstemperaturkoeffizienten eines Widerstandselements zur Temperaturmessung

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NICHTS ERMITTELT *

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