DE2908750A1 - Bandaufzeichnungs- und/oder -wiedergabegeraet - Google Patents
Bandaufzeichnungs- und/oder -wiedergabegeraetInfo
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Description
Sony - S79P31
TIiR MiEER · MÖLLER · STEiNMElSTER
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Bandaufzeichnungs- und/oder
Wiedergabegerät der im Oberbegriff von Patentanspruch 1 genannten Art; sie ist in erster Linie jedoch nicht ausschließlich
für Videobandgeräte geeignet.
Bei einem Videobandgerät befinden sich mehrere Köpfe am Umfang einer Kopfscheibe, stehen radial über den Kopfscheibenumfang
vor und berühren ein um die Kopfscheibe herumgeführtes Magnetband. Bei rotierender Kopfscheibe
ö wird das Magnetband durch die vorstehenden Köpfe örtlich
deformiert, denn es besteht aus einem viskoselastischen polymeren Film. Die Banddeformation durch die Köpfe, die als
Friktionskraft auf das Band übertragen wird, verschiebt sich vom Kopfeinlaufpunkt bis zu einem Punkt, an dem eine Trennung
der Köpfe vom Band durch ein Bandführungselement erfolgt. Beim Passieren dieses Trennungspunktes ändern sich die
dynamischen Effekte der Köpfe auf das Magnetband. Außer einer Longitudinalspannung sind auch radial gerichtete
Normalkräfte auf das Band im Bereich des Umschlingungswinkeis mit der Kopfscheibe wirksam. Die Banddeformation
wird durch die Normalkräfte schnell ausgeglichen, aber der zwischen dem Trennungspunkt und dem Bandführungselement
befindliche Magnetbandabschnitt unterliegt keiner Normalkraft, so daß hier ein verzögerter Ausgleich der Deformation
stattfindet. Infolgedessen treten Vibrationen im Magnetband zwischen dem Trennungspunkt und dem Bandführungselement
auf.
In den Spalt zwischen dem Kopfscheibenumfang und dem
Magnetband wird durch die KopfScheibenrotation Luft eingezwängt
und am Trennungspunkt wieder entlassen. Dadurch entsteht im Spalt am Trennungspunkt ein Unterdruck, der
den betroffenen Bandabschnitt radial in
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Richtung auf das KopfScheibenzentrum auswölbt. Diesen
gewölbten Bandabschnitt treffen die Köpfe und verursachen dabei Schwingungen, die sich in Longitudinalschwingungen
innerhalb des um den Kopfscheibenumfang gewundenen Bandabschnitts umsetzen. Dadurch wird das
Band wechselweise gedehnt und kontrahiert, und das führt wiederum zu einem Zeitbasisfehler, der sich bei
einem reproduzierten Bild in Form von Flackererscheinungen äußert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Maßnahmen
an einem Bandgerät der eingangs genannten Art aufzuzeigen,
mit deren Hilfe sich Bandvibrationen unterdrücken und Signal-Zeitbasisfehler verhindern lassen.
Die erfindungsgemäße Lösung ist im Patentanspruch 1 angegeben, vorteilhafte Weiterbildungen sind in Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können
der nachstehenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele entnommen werden.
Nachstehend werden einige die Merkmale der Erfindung aufweisende Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf
eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 bis 4 Einzelheiten eines konventionellen
Videobandgerätes,
Fig. 5 einen Ausschnitt einem erfindungsgemäßen
Videobandgerät,
Fig. 6 und 7 Schnittansichten im Verlauf von Linien VI-VI bzw. VII-VII von Fig. 5,
Fig. 8A bis 81 Einzeldarstellungen unterschiedlicher
Bandführungselemente zu dem Aus
führungsbeispiel von Fig. 5,
Fig. 9 und 10 diverse Ansichten einer weiteren Modifikation der Ausführung von Fig. 5,
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Fig. 11 einen Ausschnitt einem zweiten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel,
Fig. 12 und 13 verschiedene Abwandlungen des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig· 14 eine Modifizierung gegenüber Fig. 15,
Fig. 15 ein drittes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel,
Fig. 16A bis 160 Modifikationen zu dem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 17 eine schematische Darstellung einer
Druckplatte eines . vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels,
Fig. 18 und 19 verschiedene Darstellungen der Druckplatte von Fig. 17,
Fig. 2OA bis 2OF und Fig. 21 weitere modifizierte Druckplatten zum vierten Ausführungsbeispiel,
und
Fig. 22 einen Ausschnitt aus einem mit der Druckplatte
von Fig. 21 ausgerüsteten modifizierten Videobandgerät.
Zunächst wird in Verbindung mit Fig. 1 bis 4 ein konventionelles
Video-Bandaufzeichnungs- und/oder'Wiedergabegerät,
kurz Videobandgerät genannt, beschrieben. Unter sahireichen Arten von Videobandgeräten werden
solche mit Hochband-FM-Aufzeichnung speziell in Rundfunkstationen oder Produktionsstudios benutzt. Am Umfang
einer Kopfscheibe 1 sind mehrere, beispielsweise sechs Magnetköpfe befestigt und ergeben eine sogenannte
"Read-After-Write"-Funktion, ^o trägt die Kopfscheibe
von Fig. 1 am Umfang einen Videokopf 2, einen Synchronkopf 3 zur Aufzeichnung von Vertikalsynchronisiersignalen,
einen Videolöschkopf 4, einen Synchronlöschkopf 5, einen Confidencevideokopf 6 zur sofortigen Wiedergabe
aufgezeichneter Videosignale und einen Confidencesynchronkopf
7* Der Videοlöschkopf 4 und der Synchronlöschkopf
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sitzen jeweils um einen Winkel von 120 in Drehrichtung (Uhrzeigersinn bei Mg. 1) vor, und die Köpfe 6 und 7
um den gleichen Winkel von 120° hinter dem Videokopf 2 bzw. dem Synchronkopf 3· Außerdem sind jeweils die
Köpfe 3, 5 und 7 um einen Winkel von 30° vor den Köpfen
2, 4 bzw. 6 angeordnet. Bei Betrieb werden vorher auf dem Magnetband 10 aufgezeichnete Vertikalsynchronisiersignale
durch den Synchronlöschkopf 5 gelöscht und dann durch den Synchronkopf 3 neu aufgezeichnet, um anschließend
durch den Confidencesynchronkopf 7 gelesen und sofort wiedergegeben zu werden. Außerdem werden zuvor
aufgezeichnete Videosignale vom Videolöschkopf 4 gelöscht, neue Videosignale über den Videokopf 2 neu aufgezeichnet und dann sofort vom Gonfidencevideokopf 6
reproduziert. Die Köpfe 2, 4 und 6 sind gegenüber den Köpfen 2, 5 und 7 am Kojfscheibenumfang in Axialrichtung
der Scheibe bzw. in Querrichtung des Magnetbandes 10 versetzt. Während die Kopfscheibe 1 rotiert, läuft
das Magnetband 10 in Gegenrichtung, d. h. in Pig". 1 entgegen
dem Uhrzeigersinne über den Umfang der Kopfscheibe
1 um und wird dabei über einen Kreisbogen von etwa 300 zwischen zwei Bandführungselementen 8 und 9 geführt.
Bei dem beschriebenen Videobandgerät stehen die Köpfe
2 bis 7 geringfügig, beispielsweise um 10Ou über den Umfang
der Kopfscheibe 1 hinaus. Das magnetisch beschichtete
Magnetband 10 ist ein Polymer-Film und hat eine viskoselastische Charakteristik. Polglich erfährt das Magnetband
10 gemäß I1Xg. 2 jeweils beim Überlaufen der Köpfe 2 bis 7 eine partielle winklige Deformation, wenn die
Kopfscheibe 1 mit hoher Geschwindigkeit relativ zu dem langsam laufenden Magnetband 10 rotiert.
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Die winklige Deformation des Magnetbandes 10 läuft bis
zu einem Punkt P, wo die Bandtrennung von der Kopfscheibe
1 durch das Führungselement 8 erfolgt. Die Köpfe 2 Ms 7 wirken vom Kontaktbeginn bis zum Punkt P mit
friktionskräften auf das Magnetband 10 ein, folglich
ändern sich die dynamischen Effekte der Köpfe auf das Band, wenn die Köpfe den Punkt P passieren. Außer dieser
Longitudinalspannung wird das Magnetband 10 auch noch mit einer in Fig. 2 und 3 mit F bezeichneten, radial
gerichteten Hormalkraft beaufschlagt, weil das Band um.
den Umfang der Kopfscheibe 1 herumgelegt ist und an diese
angepreßt wird. Die winklige Deformation des Magnetbandes 10 wird durch die lormalkraft schnell ausgeglichen,
aber zwischen den Punkten P und Q, wo das Band das führungselement 8 berührt, fehlt die Uormalkraft,
weil dort das Band geradlinig geführt ist. Hier verzögert sich die Aufhebung der winkligen Deformation, so
daß der sich zwischen den Punkten P und Q erstreckende Abschnitt des Magnetbandes 10 ähnlich wie eine Saite
schwingt.
Wegen der hohen Drehgeschwindigkeit der Kopfscheibe 1 im Uhrzeigersinne in Fig. 1 dringt Luft 12 innen Spalt
zwischen dem Umfang der Kopfscheibe 1 und dem Magnetband 10, um nach einem Umlauf in der Nähe von Punkt P
wieder abgelassen zu werden. Folglich baut sich am Ablaßpunkt ein negativer Druck auf , durch den der dort
befindliche Bandabschnitt 11 (Fig. 3) radial in Richtung auf den Mittelpunkt der Kopfscheibe 1 abgelenkt
wird. Diese Erscheinung bezeichnet man als sogenannte Druckstütze ("pressure spike")· Die Berührung der. Köpfe
2 bis 7 mit diesem vorstehenden Bandabschnitt 11 verursacht zwischen den Punkten P und Q die erwähnte Magnetband-Vibration
.
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Diese saitenartige Magnetbandvibration zwischen P und
Q wandelt sich in dem den Umfang der Kopfscheite 1 umschlingenden
Abschnitt des Magnetbandes 10 in eine Longitudinalvibration um, d. h. das Band expandiert
und kontrahiert longitudinal, selbstverständlich damit auch die Zeitbasis des Videosignals; dies führt zu Zeitbasisfehlern,
die sich als Flackererscheinungen in einem reproduzierten Bild äußern (Pig. 4). Die Flackererscheinungen
stimmen mit den Vibrationen überein, welehe die Köpfe 2 bis 7 beim Passieren des Punktes P am
Magnetband 10 verursachen. Die in Fig. 4 mit V, S, VE, SS, CV und CS bezeichneten Flackerstörungen sind jeweils
auf einen der Köpfe 2, 39 4, 5, 6 bzw. 7 zurückzuführen.
Dadurch wird das wiedergegebene Bild gestört und verfälscht.
Das erfindungsgemäße Videobandgerät verhindert Longitudinal
-Dehnungen und Kontraktionen des Magnetbandes und verhindert dadurch die beschriebenen Störungen.
Zu dem in den Fig. 5 bis 7 dargestellten ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel zur Unterdrückung von
Magnetband-Vibrationen gehört ein integral an das Bandführungselement 8 angeformter Vorsprung 15, der sich
auf der !rennungseite der Köpfe 2 bis 7 vom Magnetband
10 relativ zur Kopfscheibe 1 befindet und das Magnetband
10 in der Weise berührt, daß an dessen sich zwischen den Punkten P und Q erstreckendem Abschnitt die saitenartige
Vibration verhindert wird. Der Vorsprung 15 befindet
sich nahe der Stelle, wo die Köpfe 2,bis 7 passieren, oder mit anderen Worten: Die Höhen der Köpfe sind
i*i Längsrichtung des Führungselement es 8 bzw. der Axial-
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richtung der Kopfscheibe 1 ungefähr gleich der Höhe
des Vorsprungs 15· Durch partielle Vergrößerung der Bandspannung bei Berührung von Vorsprung 15 vermindert
sich die Deformation des Magnetbandes 10 bei Trennung
vom Band, und das führt zu einer schnellen Aufhebung der Banddeformation. Außerdem befindet sich der Vorsprung
15 in Längsrichtung des Führungselementes 8 in
einer Position zwischen den Stellen, wo die Köpfe 2, 4*
6 einerseits und die Köpfe 3, 5 und 7 andererseits passieren, siehe Pig. 6 und 7· Dadurch werden jegliche
kopfbedingte Vibrationen unterdrückt, die Bandspannung
erhöht sich gemäß Pig. 6 durch den Vorsprung 15 partiell,
und die winklige bzw. hügelige Deformation des Magnetbandes 10 wird durch den Vorsprung 15 gemäß Pig. 7
ausgeglichen, wenn sich die Köpfe 2 bis 7 vom Band trennen.
Anstelle des gemäß Pig. 5 t>is 7 geformten Vorsprungs
sind in der vorbestimmten Höhe verschiedene andersgeformte Vorsprünge geeignet, wie sie in Pig. 8A bis 8G-dargestellt
sind. Darüber hinaus kann die Unterdrückungseinrichtung
gemäß Pig. 8H auch zwei Vorsprünge 16 und 17 aufweisen, die in der Weise in Längsrichtung des
Bandführungselementes 8 verteilt sind, daß der Vorsprung 16 in Durchlaufposition der Köpfe 2, 4 und 6 und der
Vorsprung 17 in Durchlaufposition über den Köpfen 3,
und 7 liegt. Gemäß Pig. 81 kann das Pührungselement 8
ferner einen integralen und koaxialen Bund 18 mit großem Radius an seinem oberen Ende aufweisen, der sich über
der Stelle befindet, wo die Köpfe 2, 4 und 6 hindurchlaufen.
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Als weitere Ausführungsmögliehkeit kann die Unterdrükkungseinrichtung
auch selbst als Bandführungselement ausgebildet sein und in enger Nachbarschaft des Umfangs
der Kopfscheibe 1 sich über die Gesamtbreite des Magnetbandes erstrecken. Ein solches Bandführungselernent
35 in halbkreisförmiger Ausführung ist in Fig. 9 und
10 dargestellt. Es besitzt einen relativ großen Radius und ferner in den Durchlaufebenen der Köpfe 2, 4} 6
bzw. der Köpfe 3» 5, 7 je eine Ausnehmung 36 bzw. 37.
Bei dieser Ausführung berührt das Bandführungselement
35 das Magnetband 10, sobald es sich von der Kopfscheibe
1 ablöst. Dadurch wird der kontaktfreie Abschnitt des Magnetbandes 10 zwischen Führungselement 35 und Kopfscheibe
1 sehr kurz, die Strecke zwischen den Punkten P und .Q (Fig. 1 oder 5) reduziert sich auf ein Minimum,
und Vibrationen werden wirksam verhindert. Außerdem wird durch den relativ großen Radius des Elementes 35
die Normalkraft des Magnetbandes auf das Element vermindert.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel, wo die
Unterdrückungseinrichtung integral mit dem Bandführungselement 8 vereinigt ist, haben wir es bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel in Fig. 11 mit einem selbstständigen Unterdrückungselement 19 zu tun, welches einem
Stift ähnelt und gemäß Fig. 11 auf die Rückseite des Magnetbandes 10 drückt. Dadurch erhöht sich partiell
die Bandspannung und verhindert Vibrationen. Das Unterdrückungselement
19 kann als runde oder rechteckige Säule o.dgl. geformt sein und berührt das Magnetband 10 an
einer Stelle, die zwischen den Durchlaufebenen der Köpfe
2, 4, 6 bzw. 3j 5, 7 liegt, bezogen auf die Bandbreite,
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Alternativ können in Axialrichtung der KopfScheibe 1
■versetzt aueii zwei Onterdrückungselemente angeordnet
sein, welche das Band 10 oberhalb der KopfPositionen
2, 4, 6 und unterhalt der Kopf Positionen 3, 5, 7 be-
Dieses zweite Ausführungs"beispiel mit einem feststehenden
TJnterdrückungselement ist in Pig. 12 in der
V/eise modifiziert, daß eine Schraubenfeder 20 das verschiebbar
geführte Ünterdrückungselement 19 elastisch gegen die überfläche des Magnetbandes 10 drückt.
Während das Element 19 nur auf eine Teilbreite des
Magnetbandes 10 einwirkt, ist das in Fig. 13 dargestellte
modifizierte Ünterdrückungselement 38 L-förmig
und so ausgebildet, daß es mit einem Seitenschenkel die Gesamtbreite des Magnetbandes 10 berührt, ausgenommen
den Bereich zweier Ausschnitte 40 und 41} welche
den Durchlaufbereich der Köpfe 2, 4, 6 bzw. 3? 5, 7
freilassen.
Das dritte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel wird gebildet durch ein ünterdrückungselement, dessen Oberfläche
mit zahlreichen federähnlichen elastischen Materialteilchen
bedeckt ist. In Fig. 15 ist dies beispielsweise ein über seinen Umfang mit Filz 21 bedecktes
zylindrisches Element 22, das mit seinem Umfang ' über diesen Filz das Magnetband 10 berührt und dessen
Vibration zwischen den Punkten P und Q verhindert. Befestigt ist das Element 22 am Ende eines auf einem
Stift 24 drehbar gelagerten und durch eine Zugfeder 25 im "Uhrzeigersinne drehend vorgespannten Hebels
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Dadurch, berührt der filz 21 , der sich entweder über
die ganze Breite oder nur einen Teil des Magnetbandes 10 erstrecken kann, elastisch das Band.
Der Umschlingungswinkel zwischen Magnetband 10 und
Filz auf dem Element 22 ist so gering, daß die Aufnahme
oder Wiedergabe nicht beeinträchtigt, jedoch die durch die Magnetkopfablösung vom #and 10 verursachten
Vibrationen durch die elastischen Mlzpartikel wirksam unter unterdrückt und auf diese Weise Einearschwingungen
des Bandes verhindert werden. Es kommt zu einer stabilen Aufzeichnung und insbes. Wiedergabe
der Videosignale.
Bei der modifizierten Ausführung gemäß Mg. 16A ist der
Pilz 21 am Umfang eines Bandführungselementes 8 angebracht.
Eine weitere Möglichkeit ist in Mg 16B dargestellt,
wo der MIz 21 um ein stiftartiges Element gewickelt ist, das sich in einem rechtwinkligen Ausschnitt
26 eines Bandführungselementes 8 befindet.
Bei einer dritten Modifikation dieser Ausführungsart
. in Mg. T6C befindet sich der Filz 21 auf einer schrägen
AuJBenoberflache eines Trägers 29» der von einer
unter der Kopfscheibe 1 angeordneten stationären Führungstrommel 28 getragen wird.
Das in den Mg. 17 bis 19 gezeigte vierte Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Unterdrückungseinrichtung enthält als wesentliches Element eine parallel
zum Magnetband 10 und dem Bandabschnitt zwischen den Punkten P und Q verlaufende, diesem Bandabschnitt zugekehrte
Druckplatte 30, die integral mit dem Bandführungselement
8 verbunden ist, sich an einer zwischen den DurchlaufPositionen der'Köpfe 2,4,6 bzw. 39557
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gelegenen Stelle befindet und nur wenige Mikron von dem Magnetband 1O entfernt ist.
Auf der spiegelartig geläppten und dem Magnetband 10 zugekehrten Oberfläche der Druckplatte 30 baut sich
ein dynamischer Druck P auf, wenn sich die Spaltbreite h swisehen Platte und Band infolge Bandvibration ändert,
siehe Fig. 19· In. der nachstehenden Reynold'sehen
Gleichung für den dynamischen Druck P
V -
sind der Yiskositätskoeffizient von Luft mit /4., die
Zeit mit t, das Änderungsverhältnis des Spaltes h mit SJL·
die Entfernung von einem Ende der Platte 30 zu einem
Punkt in der Längsrichtung des Magnetbandes 10 mit x, und die Länge der Druckplatte 30 mit B benannt.
Setzt man die wirksame Fläche der Druckplatte 30 gleich S3 dann erhält man die auf das Magnetband 10 wirksame
BückstoBfcraft F aus folgender Gleichung:
= j
¥ = j P dS
Folglich wird das Magnetband 10 luftgedämpft und die
Vibration unterdrückt, es treten keine Flaekererseheinungen bei der Bildwiedergabe auf.
Die Fig. 20A bis 2Oi1 zeigen modifizierte Druckplatten
30. GemäS Fig. 20A kann das obere oder freie Ende der
Druckplatte 30 abgeschrägt sein, insbes. in Form einer
auf der Bandeinlaufseite an die Druckplatte angeform-
teii schrägen Fläche 31. öemäß Fig. 20B kann die Gesamthe
der Druckplatte 30 in Bandlaufrichtung abgeschrägt
■5-
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sein, so daß der Abstand zwischen Druckplatte und Magnetband 10 bei laufendem Band abnimmt. Gemäß Pig. 2OC
kann die Unterdrückungseinrichtung zwei in Längsrichtung des Bandführungselementes 8 beabstandete Druckplatten
30 enthalten, sodaß die Köpfe 2 bis 7 durch den Zwischenraum zwischen diesen Platten 30 passieren können.
Gemäß Pig. 2OD kann die Druckplatte 30 so hoch sein, daß sie die Gesamtbreite des Magnetbandes 10 bestreicht.
In Fig. 20E besitzt die sich über die Gesamtbreite des Magnetbandes erstreckende Druckplatte 30 einen Ausschnitt,
durch den die Köpfe 2,3j4,5}6}7 passieren können.
Gemäß Fig. 2OF kann die Druckplatte 30 eine gekrümmte Oberfläche mit relativ großem Radius haben.
Bei der in Fig. 21 und 22 dargestellten Modifikation ist die Druckplatte 30 so hoch ausgebildet, daß sie sich
übdr die gesamte Breite des Magnetbandes 10 erstreckt, und ferner sind in ihre Druckoberfläche 42 zwei Nuten
43 und 44 an den Stellen eingearbeitet, wo die Köpfe 2,4,6 einerseits und die Köpfe 3,5,7 andrerseits passieren.
Bei dieser Ausführung wird unter Aussparung der Magnetköpfe der Druck- bzw. Staueffekt auf der gesamten Magnetbandbreite
erzielt, und man kann die Druckplatte 30 sehr dicht an den Umfang der Kopfscheibe 1 heransetzen.
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele ermöglichen eine wirksame Unterdrückung von Bandvibrationen
und damit von Longitudinal-Dehnungen und -Kontraktionen des Bandes.
Die Erfindung eignet sich für diverse Arten von Video-Bandgeräten,
auch beispielsweise für solche, bei denen
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das Band schraubenartig über die Köpfe geführt wird. Die EUYor beschriebenen Ausführungen beziehen sich
beispielhaft auf ein Videobandgerät für Hochband-Birefet-PM-Aufzeichnung.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf Video-Bandgeräte mit sechs Köpfen am iiand der Kopf scheibe, vielmehr auch
auf solche, bei denen mindestens zwei Köpfe vorhanden sind, von denen einer vom Band getrennt ist während
der andere das Band abtastet.
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Claims (26)
- PATENTANWÄLTETER MEER - MÜLLER - STEINMEISTERD-8000 München 22 D-4800 Bielefeld X5UO ' JWTriftstraße 4 Siekerwall 7Gaset S79P51 6. März 1979Mü/gdtSONY Corporation
7-35, Kitashinagawa 6-chome, Shinagawa-ku, Tokyo / JapanBandaufzeichmmgs- und/oder -wiedergabegerätPriorität: 6. März 1978, Japan, Ho. 26380/1978PA!P1I!PANSPRÜOHEBandaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit einer Kopfscheibe, deren Umfang τοη einem Band umschlungen wird, das dabei mindestens zwei am Kopfseheibenrand angebrachte Köpfe berührt und unter Eotation der Kopfscheibe bei der Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen abgetastet wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (z.B. 15» 19; 21; 30) zum Unterdrücken τοπ Vibrationen, die bei der Ablösung der Köpfe (2 bis 7) von dem Band (10) entstehen.909837/0729TsiR MEER · MÜLLER · STEiNMElSTER S&Iiy S79P51 - 2. Bandgerät nach. Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdrückungseinrichtung (15;19;21; 30) in rler Nähe einer Position angeordnet ist, v/o die Köpfe (2...7) vom Band (10) getrennt werden.
- 3. Bandgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdrückungseinrichtung mindestens einen das Band berührenden Vorsprung (15?19) enthält.
- 4. Bandgerät nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung ein integral an ein Bandführungselement (8) angeformter vorspringender Abschnitt (15) i.st, der sich auf der Kopf/Band-Trennseite in Bezug auf die Kopfscheibe (1) befindet.
- 5. Bandgerät nach Anspruch 3>dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung ein unabhängig von einem Bandführungselement auf der Kopf/ Band-Trennseite in Bezug auf die Kopfscheibe (1) ausgebildetes vorstehendes Element (19) ist, das sich zwischen Position (P), wo sich die Köpfe vom Band trennen, und der Position des Bandführungselementes (8) befindet.
- 6. Bandgerät nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß das vorstehende Element (19) durch ein federndes Element (20) elastisch an das Band (10) angedrückt wird.
- 7. Bandgerät nach Anspruch 3, mit mindestens einem Paar von in Band-Querrichtung zueinander versetzten Köpfe,909837/0729ίι π MCER-möller · STCiNMEiSTCR _ ^ Sony S7_9P3_1_dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (15j 19) in Band-Querrichtung an einer Stelle positioniert ist, die zwischen den Durchlaufpositionen der zueinander ■versetzten Köpfe (2,4,6 einerseits; 3?5}7 andrerseits) liegt.
- 8. Bandgerät nach Anspruch 3}dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdrückungseinrichtung ein Paar Vorsprünge (16,17) umfaßt, die zueinander in Band-Qüerrichtung so versetzt sind, daß die das Band (10) berührenden Köpfe (2...) zwischen ihnen paosiei*en.
- 9. Bandgerät nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (16,17) in Band-Querrichtung soweit versetzt sind, daß in Axialrichtung der Kopfscheibe (1) gegenseitig versetzte Kopfpaare zwischen ihnen passieren können.
- 10» handgerät nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Bandführungselementes (35) selbst als Unterdrückungselement ausgebildet ist und mindestens auf einem Teil seines Umfangs mit einer Ausnehmung (36,37) zur Aussparung von Köpfen (2...) versehen ist.
- 11. Bandgerät nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, daß das Bandführungselement (35) eine gekrümmte Oberfläche mit relativ großem üadius aufweist und nahe der Kopfscheibe (1) angeordnetist.
- 12. Bandgerät nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vorsprung (38)909837/072STER MEER - MÜLLER · STEiNMEISTER ΒθΤ,γ S79P-31über die gesamte Breite des Bandes (10) erstreckt und mindestens eine Ausnehmung (40;41) zur Aussparung der Köpfe (2...) in seiner Kontaktoberfläche besitzt.
- 13· Bandgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Unterdrückungselement (22) auf seiner Oberfläche mit zahlreichen federartigen elastischen Materialteilchen (21) bedeckt ist,
- 14. Bandgerät nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet, daß das mit den federartigen teilchen (21) bedeckte Unterdrückungselement (22) τοη einem Träger (23) gehalten und zwischen der Position (P), wo sich die Köpfe (2...) vom Band (10) trennen, und der Position des Bandführungselementes (8) auf der Kopf/Bandtrennseite in Bezug auf die Kopfscheibe (■1) angeordnet ist»
- 15. Bandgerät nach Anspruch I4,dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein drehbar gelagerter und durch ein lederelement (25) vorgespannter Hebel (23) ist, durch den das Element (22) mit den federartigen elastischen Materialteilchen (21) elastisch an das Band (10) angelegt wird.
- 16. Bandgerät nach Anspruch 13»dadurch gekennzeichnet, daß das Unterdrückungselement ein auf der Kopf/Band-Trennseite der Kopfscheibe (1) angeordnetes ^andführungselement (8) ist, dessen Oberfläche zumindest teilweise mit zahlreichen federartigen elastischen Materialteilchen (21) bedeckt ist.
- 17. Bandgerät nach Anspruch 13»dadurch gekennzeichnet, daß das Element (22) mit den Teilchen (21) in einem Ausschnitt (26) eines auf der909837/0729TER MEER · MÖLLER · STEINMEISTER Sony S79P31Kopf/Band-Srennseite der KopfScheibe (1) angeordneten Bandführungselementes (8) positioniert ist.
- 18. Bandgerät nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Teilchen (21) bedeckte Element (29) auf einer zur Kopfscheibe (1) koaxial positionierten stationären 3?ührungstrommel (28) befestigt ist.
- 19. -öandgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdrückungseinrichtung eine -druckplatte (30) ist, die einem Abschnitt des Sandes (10) zwischen der Position (P), wo sich die Köpfe (2...) von dem Band (1Ό) trennen, und einem Bandführungselement (8) an der Kopf/Band-Q}rennseite der ■fc-cpfscheibe (1) zugekehrt ist und einen Druck- bzw, rftau-Effekt oder einen Luftdämpfungseffekt auf das Band ausübt.
- 20. Bandgerät nach Anspruch 19,dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) von dem Bandführungselement (8) unterstützt ist.
- 21. Bandgerät nach Anspruch 19,dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) in Bandlaufriehtung einseitig mit einer schrägen Oberfläche (315 Tersehen ist.
- 22. Bandgerät nach Anspruch 19,dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) so angeordnet ist, daß der Abstand zwischen ihr und dem Band (10) in Bandlaufrichtung unterschiedlich ist.909837/072STERMEER-MOLLER-STEINMEiSTER S CIiY S79P31
- 23. Bandgerät nach Anspruch 19, welches in Querrichtung des Bandes zueinander versetzte Kopfpaare aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) in Querrichtung des Bandes (10) an einer Stelle angeordnet ist, die sich zwischen den DurchlaufPositionen der versetzten Köpfe (2,4,6 einerseits und 3,5,7 andererseits) befindet.
- 24. Bandgerät nach Anspruch 195dadurch gekennzeichnet, daß zu der Unterdrückungseinrichtung ein Paar Druckplatten (30) gehören, die in Querrichtung des Bandes so voneinander entfernt sind, daß die Köpfe (2...) das Band zwischen ihnen ■berühren.
- 25. Bandgerät nach Anspruch 19,dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (30) sich über die gesamte Breite des Bandes (10) erstreckt.
- 26. Bandgerät nach Anspruch 25,gekennzeichnet durch mindestens eine Ausnehmung (43j44) in der wirksamen Oberfläche (42) der Druckplatte zur Aussparung der Köpfe (2...).909837/0729
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