DE2908035C2 - Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein KochgeschirrInfo
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Classifications
-
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-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Bei der Herstellung von Kochgeschirren in sogenannter Sandwich-Konstruktion werden zwei oder mehr
Teiie aus unterschiedlichen Metallen miteinander verbunden, z. B. Stahl mit Aluminium, Stahl mit Kupfer,
Stahl mit Kupfer und/oder Aluminium. Es sind verschiedene Verfahren dieser Art bekannt (siehe auch
CH-PS 5 34 025).
Es ist auch bekannt zur Herstellung eines Kochgeschirrs die Bodenaußenpartie des Stahlrohlings durch
Induktionslöten mit einem Boden aus Aluminium zu verbinden. Bei diesem Verfahren wird auf eine
Aluminium-Ronde ein Rußmittel aufgebracht, nach dessen Trocknen ein Aluminium-Silizium-Granulat
aufgetragen wird. Darauf wird die Stahltopf-Bodenpartie mit der Aluminium-Ronde durch Induktionslöten
verbunden. Aus der DD-PS 55 531 ist es weiterhin bekannt, Flächen mit einer Lotschicht bzw. Lotfolie zu
versehen, wobei die Lotfolie aufgewalzt wird.
Beim Induktionslöten wird die Wärmemenge, die notwendig ist. um das Werkstück in der Umgebung der
Lötstelle auf Arbeitstemperatur des Lotes zu erwärmen und das Lot ggf. mit einem Flußmittel zum Schmelzen zu
bringen, durch einen im Rohling induzierten Wechselstrom erzeugt. Der Vorteil des Induktionslöten liegt
dabei besonders in der Schnelligkeit des Anwärmvorganges und in der genauen lokalen Begrenzung der
erwärmten Zone. Infolge der hohen erreichbaren Heizleistungsdichte können bei der induktiven Erwärmung
die erforderlichen Löttemperaturen in einigen Sekunden erreicht werden. Während nämlich bei allen
anderen üblichen Erwärmungsarten die Energie durch Konvektion, Strahlung oder Wärmeleitung über die
Werkstückoberfläche von außen zugeführt werden muß, entsteht beim Induktionslöten die Wärme im
Werkstück selbst in einer mehr oder weniger tiefen Schicht unterhalb der Oberfläche.
zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr, bei dem zwei oder mehr Teile aus unterschiedlichen
Metallen verbunden werden, in dem- zwischen die zu verbindenden Teile ein vorzugsweise durch warmes
Aufwalzen in Form von Platten oder Bändern mit dem
Kernmaterial verbundenes Lotmaterial aus einer Aluminium-Silizium-Legierung gebracht wird und darauf
die Teile durch Induktionslöten verschweißt werden, ein besonders geeignetes Lot aufzuzeigen. Diese
ίο Aufgabe wird dadurch gelöst, daß man als Lotmateria!
eine Aluminium-Silizium-Legierung mit 5 bis 12% Silizium verwendet Vorteilhaft wird entweder ein
eutektisches System AISi 12 mit einem Schmelzpunkt von 5?7°C oder ein üntercuiektsehes System AiSi 7
is verwendet, dessen Schmelzintervall je nach Beimengungen
und Elementen zwischen 580 und 612°C liegt. Das Kernmaterial kann z. B. Reinaluminium, eine Aluminium-Mangan-Legierung.
Aluminium-Magnoium-Mangan-Legierung oder, wenn erhöhte Festigkeit gefordert
wird, eine Aluminium-Magnesium-Silizium-Legierung oder eine andere hochfeste Legierung sein.
Das piattenförmige, bandförmige oder eventuell folienförmige Lotmaterial gleichmäßiger Stärke wird
vorzugsweise in einem Arbeitsgang ohne Zwischenschicht auf das Kernmaterial aufgebracht, indem es in
Walzwärme auf eine Vorwalzstärke und in einem Kaltwalzprozeß auf eine gewünschte Endstärke gewalzt
wird. Hierdurch wird das Lotmaterial mit dem Kernmaterial verschweißt.
Um die Oberflächen-Oxidschicht gering zu halten, werden die zu verbindenden Oberflächen vorteilhaft gut
gereinigt und eventuell sogar gebürstet
Je nach Anwendungsgebiet kann der erhaltene Werkstoff zu Folien, Bändern, Blechen oder Ronden
verarbeitet werden.
Die Oberflächen der zu verbindenden Teile aus Stahl bzw. Aluminium oder einer Aluminiumlegierung werden
zweckmäßig zur Aktivierung der Oberfläche mit einem wäßrigen korrosionsfreien Flußmittel behandelt.
Die End- oder Plattierstärke des Lotmaterials kann je nach Einsatzgebiet einseitig oder beidseitig 1 bis 5% der
Materialstärke der Aluminium-Ronde oder Blechstärke betragen. Vorzugsweise beträgt die Plattierstärke 1 bis
3% der Kernmaterialstärke.
4S Die lotplattierte Aluminium-Ronde bildet in dem
fertig zusammengefügten Topf einen Bodenteil mit überlegenen Wärmeübertragungseigenschaften, um die
Kochwärme einer Heizplatte möglichst schnell und verlustarm an das Kochgut zu übertragen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr, bei dem zwei oder mehr Teile aus unterschiedlichen Metallen, z. B. aus Stahl und/oder Aluminiumlegierung, verbunden werden, indem zwischen die zu verbindenden Teile ein vorzugsweise durch warmes Aufwalzen in Form von Platten oder Bändern mit dem Kernmaterial verbundenes Lotmaterial aus einer Aluminium-Siliziumlegierung gebracht wird und darauf die Teile durch Induktionslöten verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Lotmaterial eine Aluminium-Siliziumlegierung mit 5 bis 12% Silizium verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1136578A CH628556A5 (en) | 1978-11-03 | 1978-11-03 | Method for the production of a cooking utensil |
Publications (2)
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| DE2908035A1 DE2908035A1 (de) | 1980-05-14 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
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