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DE2908035C2 - Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr

Info

Publication number
DE2908035C2
DE2908035C2 DE19792908035 DE2908035A DE2908035C2 DE 2908035 C2 DE2908035 C2 DE 2908035C2 DE 19792908035 DE19792908035 DE 19792908035 DE 2908035 A DE2908035 A DE 2908035A DE 2908035 C2 DE2908035 C2 DE 2908035C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
cookware
parts
solder
raw material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792908035
Other languages
English (en)
Other versions
DE2908035A1 (de
Inventor
Kurt Rorschach Pertzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aluminiumwerke AG Rorschach
Original Assignee
Aluminiumwerke AG Rorschach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aluminiumwerke AG Rorschach filed Critical Aluminiumwerke AG Rorschach
Publication of DE2908035A1 publication Critical patent/DE2908035A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2908035C2 publication Critical patent/DE2908035C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/02Cooking-vessels with enlarged heating surfaces
    • A47J27/022Cooking-vessels with enlarged heating surfaces with enlarged bottom
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/002Soldering by means of induction heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Bei der Herstellung von Kochgeschirren in sogenannter Sandwich-Konstruktion werden zwei oder mehr Teiie aus unterschiedlichen Metallen miteinander verbunden, z. B. Stahl mit Aluminium, Stahl mit Kupfer, Stahl mit Kupfer und/oder Aluminium. Es sind verschiedene Verfahren dieser Art bekannt (siehe auch CH-PS 5 34 025).
Es ist auch bekannt zur Herstellung eines Kochgeschirrs die Bodenaußenpartie des Stahlrohlings durch Induktionslöten mit einem Boden aus Aluminium zu verbinden. Bei diesem Verfahren wird auf eine Aluminium-Ronde ein Rußmittel aufgebracht, nach dessen Trocknen ein Aluminium-Silizium-Granulat aufgetragen wird. Darauf wird die Stahltopf-Bodenpartie mit der Aluminium-Ronde durch Induktionslöten verbunden. Aus der DD-PS 55 531 ist es weiterhin bekannt, Flächen mit einer Lotschicht bzw. Lotfolie zu versehen, wobei die Lotfolie aufgewalzt wird.
Beim Induktionslöten wird die Wärmemenge, die notwendig ist. um das Werkstück in der Umgebung der Lötstelle auf Arbeitstemperatur des Lotes zu erwärmen und das Lot ggf. mit einem Flußmittel zum Schmelzen zu bringen, durch einen im Rohling induzierten Wechselstrom erzeugt. Der Vorteil des Induktionslöten liegt dabei besonders in der Schnelligkeit des Anwärmvorganges und in der genauen lokalen Begrenzung der erwärmten Zone. Infolge der hohen erreichbaren Heizleistungsdichte können bei der induktiven Erwärmung die erforderlichen Löttemperaturen in einigen Sekunden erreicht werden. Während nämlich bei allen anderen üblichen Erwärmungsarten die Energie durch Konvektion, Strahlung oder Wärmeleitung über die Werkstückoberfläche von außen zugeführt werden muß, entsteht beim Induktionslöten die Wärme im Werkstück selbst in einer mehr oder weniger tiefen Schicht unterhalb der Oberfläche.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Verfahren
zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr, bei dem zwei oder mehr Teile aus unterschiedlichen Metallen verbunden werden, in dem- zwischen die zu verbindenden Teile ein vorzugsweise durch warmes
Aufwalzen in Form von Platten oder Bändern mit dem Kernmaterial verbundenes Lotmaterial aus einer Aluminium-Silizium-Legierung gebracht wird und darauf die Teile durch Induktionslöten verschweißt werden, ein besonders geeignetes Lot aufzuzeigen. Diese
ίο Aufgabe wird dadurch gelöst, daß man als Lotmateria! eine Aluminium-Silizium-Legierung mit 5 bis 12% Silizium verwendet Vorteilhaft wird entweder ein eutektisches System AISi 12 mit einem Schmelzpunkt von 5?7°C oder ein üntercuiektsehes System AiSi 7
is verwendet, dessen Schmelzintervall je nach Beimengungen und Elementen zwischen 580 und 612°C liegt. Das Kernmaterial kann z. B. Reinaluminium, eine Aluminium-Mangan-Legierung. Aluminium-Magnoium-Mangan-Legierung oder, wenn erhöhte Festigkeit gefordert wird, eine Aluminium-Magnesium-Silizium-Legierung oder eine andere hochfeste Legierung sein.
Das piattenförmige, bandförmige oder eventuell folienförmige Lotmaterial gleichmäßiger Stärke wird vorzugsweise in einem Arbeitsgang ohne Zwischenschicht auf das Kernmaterial aufgebracht, indem es in Walzwärme auf eine Vorwalzstärke und in einem Kaltwalzprozeß auf eine gewünschte Endstärke gewalzt wird. Hierdurch wird das Lotmaterial mit dem Kernmaterial verschweißt.
Um die Oberflächen-Oxidschicht gering zu halten, werden die zu verbindenden Oberflächen vorteilhaft gut gereinigt und eventuell sogar gebürstet
Je nach Anwendungsgebiet kann der erhaltene Werkstoff zu Folien, Bändern, Blechen oder Ronden verarbeitet werden.
Die Oberflächen der zu verbindenden Teile aus Stahl bzw. Aluminium oder einer Aluminiumlegierung werden zweckmäßig zur Aktivierung der Oberfläche mit einem wäßrigen korrosionsfreien Flußmittel behandelt.
Die End- oder Plattierstärke des Lotmaterials kann je nach Einsatzgebiet einseitig oder beidseitig 1 bis 5% der Materialstärke der Aluminium-Ronde oder Blechstärke betragen. Vorzugsweise beträgt die Plattierstärke 1 bis 3% der Kernmaterialstärke.
4S Die lotplattierte Aluminium-Ronde bildet in dem fertig zusammengefügten Topf einen Bodenteil mit überlegenen Wärmeübertragungseigenschaften, um die Kochwärme einer Heizplatte möglichst schnell und verlustarm an das Kochgut zu übertragen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr, bei dem zwei oder mehr Teile aus unterschiedlichen Metallen, z. B. aus Stahl und/oder Aluminiumlegierung, verbunden werden, indem zwischen die zu verbindenden Teile ein vorzugsweise durch warmes Aufwalzen in Form von Platten oder Bändern mit dem Kernmaterial verbundenes Lotmaterial aus einer Aluminium-Siliziumlegierung gebracht wird und darauf die Teile durch Induktionslöten verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Lotmaterial eine Aluminium-Siliziumlegierung mit 5 bis 12% Silizium verwendet wird.
DE19792908035 1978-11-03 1979-03-01 Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr Expired DE2908035C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1136578A CH628556A5 (en) 1978-11-03 1978-11-03 Method for the production of a cooking utensil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2908035A1 DE2908035A1 (de) 1980-05-14
DE2908035C2 true DE2908035C2 (de) 1983-12-29

Family

ID=4372800

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792908035 Expired DE2908035C2 (de) 1978-11-03 1979-03-01 Verfahren zum Herstellen eines Vormaterials für ein Kochgeschirr

Country Status (2)

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CH (1) CH628556A5 (de)
DE (1) DE2908035C2 (de)

Families Citing this family (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH658356A5 (de) * 1982-12-08 1986-10-31 Jura Elektroapparate Fab Heizvorrichtung und verfahren zur herstellung derselben.
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Also Published As

Publication number Publication date
DE2908035A1 (de) 1980-05-14
CH628556A5 (en) 1982-03-15

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