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DE2905609A1 - Verfahren zur herstellung eines gegenstandes aus stuckmarmor - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines gegenstandes aus stuckmarmor

Info

Publication number
DE2905609A1
DE2905609A1 DE19792905609 DE2905609A DE2905609A1 DE 2905609 A1 DE2905609 A1 DE 2905609A1 DE 19792905609 DE19792905609 DE 19792905609 DE 2905609 A DE2905609 A DE 2905609A DE 2905609 A1 DE2905609 A1 DE 2905609A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gypsum
mold
plaster
marble
colored
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792905609
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Paulus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDEL BAUDEKORATION
Original Assignee
EDEL BAUDEKORATION
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDEL BAUDEKORATION filed Critical EDEL BAUDEKORATION
Priority to DE19792905609 priority Critical patent/DE2905609A1/de
Publication of DE2905609A1 publication Critical patent/DE2905609A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/04Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/005Devices or processes for obtaining articles having a marble appearance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/348Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials of plastic material or rubber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes
  • aus Stuckmarmor.
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes aus Stuckmarmor unter Verwendung von gegebenenfalls gefärbtem Gips.
  • Marmor ist ein seit vielen Jahrhunderten beliebter Baustoff, dessen Vorräte aber naturgemäß begrenzt sind. Man hat sich daher seit langem bemüht, einen Ersatzstoff für Marmor zu finden. Dieser Ersatzstoff besteht in dem sogenannten Stuckmarmor, der ebenfalls seit langem verwendet wird. Gegenstände aus Stuckmarmor stellt man bisher dadurch her, daß man Gipsmilch oder Gipsbrei in entsprechend gefärbten Schichten am Orte selbst aufträgt und anschließend in einer sehr langwierigen und arbeitsaufwendigen Prozedur schleift und glättet.
  • Stuckmarmor ist wegen der hohen Arbeitsintensität in seiner Herstellung daher heute praktisch ebenso teuer wie Marmor.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, mit dem Gegenstände relativ preisgünstig aus Stuckmarmor hergestellt werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Gipsmilch oder der Gipsbrei in eine dem herzustellenden Gegenstand entsprechende Hohlform mit glatter und harter Oberfläche gegossen wird, aus der der Gegenstand nach dem Erhärten des Gipses entnommen wird.
  • Weil die Hohlform eine glatte Oberfläche entsprechender Härte hat, braucht der aus der Form entnommene Gegenstand nach dem Erhärten nicht mehr geglättet zu werden. Es entfallen daher diese sehr arbeitsaufwendigen Verfahrensstufen. Außerdem kann der Gegenstand in einer Werkstatt hergestellt werden und braucht nicht mehr am Ort seiner Verwendung bearbeitet zu werden. Es empfiehlt sich lediglich, den Gegenstand nach dem Erhärten mit Wachs zu polieren.
  • Um die Struktur von Marmor nachzuahmen, färbt man den Gips.
  • Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine erste Möglichkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einbringen der Gipsmilch Teile der Innenfläche der Hohlform mit Farbe bestrichen werden. Die Außenseite des Gegenstandes ist an den entsprechenden Stellen daher nach dem Erhärten - bis zu einer gewissen und im allgemeinen geringen Tiefe - entsprechend gefärbt. Das Bestreichen der Hohlform geschieht mit Hilfe eines Pinsels oder eines anderen geeigneten Auftragmittels.
  • Eine andere Möglichkeit ist dadurch gekennzeichnet, daß farbig marmorierter Gipsbrei in die Form gegossen wird.
  • Um die Einfärbung von Marmor noch natürlicher zu erreichen, wird es bevorzugt, wenn der Gipsbrei in der Form bewegt wird, so daß die Marmorierung des Gegenstandes derjenigen eines Gegenstandes aus Marmor noch besser angenähert wird. Die Bewegung des Gipsbreis in der Form wird mittels eines Stocks oder eines anderen geeigneten Gegenstandes, der in die Form nach dem Einfüllen des Gipsbreis eingeführt wird, bewirkt. Durch diese Bewegung des Gipsbreis werden die farbig marmorierten Stellen entsprechend verstrichen.
  • Es wird bevorzugt, wenn eine durchsichtige Form verwendet wird, weil dann die Marmorierung des Gegenstandes in der Form besser kon-trolliert werden kann.
  • Eine dritte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der teilweise erhärtete Gipsbrei aus der Form genommen wird und seine Außenfläche gefärbt wird. Hierbei kann man auch Brüche im fertigen Gegenstand imitieren, indem die Außenfläche des Gegenstandes in teilweise erhärtetem Zustand dort entsprechend gebrochen oder eingeschnitten wird. Auch bei diesem Verfahren ist im wesentlichen nur die Außenfläche des Gegenstandes gefärbt, Vorzugsweise wird eine Form aus Acrylglas verwendet, die durchsichtig ist und den an sie gestellten Anforderungen am besten genügt. Es können aber auch Formen aus Polyester verwendet werden.
  • Es kann ein ungefärbter Gips verwendet werden, der gegebenenfalls, wie vorstehend geschildert, marmoriert wird.
  • Es kann aber auch ein durchgefärbter Gips verwendet werden, der ebenfalls gegebenenfalls, wie vorstehend erläutert, marmoriert wird.
  • Beispiel: Eine zweiteilige Hohlform aus durchsichtigem Acrylglas wurde geöffnet und an geeigneten Stellen auf der Innenseite der Hohlform wurde Farbe mit dem Pinsel aufgetragen.
  • Anschließend wurde die Hohlform geschlossen und es wurde Gipsmilch durch eine oben vorgesehene Öffnung in die Form eingegossen. Anschließend wurde die Masse an einigen Stellen im Bereich der formgebenden Fläche der Form in geringem Maße durch einen in das Innere der Form eingeführten Stab bewegt, um so eine bessere Marmorierung zu erreichen. Nach dem Erhärten der Masse wurde die Form geöffnet und der Gegenstand wurde mit Wachs poliert. Das Ergebnis ist ein fertiger Gegenstand aus imitiertem Stuckmarmor, der nur von Fachleuten von einem auf herkömmliche Art und Weise hergestellten Gegenstand aus Stuckmarmor unterschieden werden kann.

Claims (10)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e 1. Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes aus Stuckmarmor unter Verwendung von gegebenenfalls gefärbtem Gips, d a d u r c h g e k e n n 7, e i c h n e t , daß die Gipsmilch oder der Gipsbrei in eine dem herzustellenden Gegenstand entsprechende Hohlform mit glatter und harter Oberfläche gegossen wird, aus der der Gegenstand nach dem Erhärten des Gipses entnommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine durchsichtige Form verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß vor dem Einbringen der Gipsmilch Teile der Innenfläche der Hohlform mit Farbe bestrichen werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß farbig marmorierter Gipsbrei in die Form gegossen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, da du r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Gipsbrei in der Form bewegt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der teilweise erhärtete Gipsbrei aus der Form genommen wird und seine Außenfläche gefärbt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis Anspruch 6, d a d u r c h gekennzeichnet, daß eine Form aus Acrylglas oder Polyester verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1 bis Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß durchgefärbter Gips verwendet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1 bis Anspruch 7, d a d u r c h gekennzeichnet, daß ungefärbter Gips verwendet wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1 bis Anspruch 9, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Oberfläche des erhärteten Gegenstandes mit Wachs poliert wird.
DE19792905609 1979-02-14 1979-02-14 Verfahren zur herstellung eines gegenstandes aus stuckmarmor Ceased DE2905609A1 (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0390302A3 (de) * 1989-03-30 1991-09-04 Schmidt, Michael, Dipl.-Ing. oec Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von insbesondere marmorähnlichen Gipselementen mit Sichtflächen hoher Oberflächengüte
EP0486467A1 (de) * 1990-11-16 1992-05-20 Ernst Karner Verfahren zur Herstellung von Platten od.dgl.
EP0623434A1 (de) * 1993-04-28 1994-11-09 Sumitomo Chemical Company, Limited Durchsichtige Form für Beton
NL1011244C2 (nl) * 1999-02-08 2000-08-10 Hanson Baksteen Nederland B V Werkwijze voor het vervaardigen van keramische stenen.
DE102008018471A1 (de) * 2008-01-25 2009-07-30 Alexandros Ikonomou Stuckmarmor-Platte mit Glasfaserarmierung Stärke ca-. 1-3 cm
DE102010010080A1 (de) * 2010-01-21 2011-07-28 Tewes, Christoph, 45665 Verfahren zur Herstellung von Betonmöbeln

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