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DE2905559A1 - Tuschiervorrichtung - Google Patents

Tuschiervorrichtung

Info

Publication number
DE2905559A1
DE2905559A1 DE19792905559 DE2905559A DE2905559A1 DE 2905559 A1 DE2905559 A1 DE 2905559A1 DE 19792905559 DE19792905559 DE 19792905559 DE 2905559 A DE2905559 A DE 2905559A DE 2905559 A1 DE2905559 A1 DE 2905559A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plunger
threaded spindles
stop plates
support
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792905559
Other languages
English (en)
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
August Laepple & Co Werkz GmbH
Original Assignee
August Laepple & Co Werkz GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Laepple & Co Werkz GmbH filed Critical August Laepple & Co Werkz GmbH
Priority to DE19792905559 priority Critical patent/DE2905559A1/de
Priority to DE19792954523 priority patent/DE2954523C2/de
Publication of DE2905559A1 publication Critical patent/DE2905559A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/14Particular arrangements for handling and holding in place complete dies
    • B21D37/142Spotting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Tuschiervorrichtung
  • Die Erfindung betrifft eine Tuschiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Tuschiervorrichtungen werden zum Aneinanderanpassen der Hälften eines Preßwerkzeuges -verwendet. Dies erfolgt im Hinblick auf eine möglichst kurze Herstellungszeit des Werkzeuges oft der Art, daß man die beiden Werkzeughälften (Unterform und Oberform) gleichzeitig an zwei im Maßstab 1 : 1 gefertigte I#dellformhälften anpaßt, welche die Gestalt der anderen Werkzeughälfte haben. Die Arbeit des Anpassen erfordert, daß die Modellformhälfte und die Werkzeughälfte unter sorgegebenem Druck aneinander angelegt werden. Dabei mußte man bisher beim Schließen der Presse durch visuelle Kontrolle ständig darauf achten, daß der Pressenstößel nach dem Brzielen des gewfwnschten Kontaktes nicht mehr weiter bewegt wird, denn eine #odellformhälfte ist natürlich mechanisch nicht so stark belastbar wie eine Werkzeughälfte.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll~ eine Tuschiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 geschaffen werden, bei welcher Unterform und Oberform unter vorgegebenen Druckbedingungen in Kontakt gebracht werden und trotzdem ein Beschadigen von Unterform oder Oberform nicht möglich ist.
  • Ausgehend von dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 angesprochenen Stand der Technik ist diese Aufgabe erfindungsge#äß gelöst mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann man durch#entsprechende Voreinstellung der Anschlageinrichtungen sicherstellen, daß beim erstmaligen Niederfahren des Stößels Oberform und Unterform nicht in Berührung kommen. Man kann dann durch schrittweises Verstellen der Anschlageinrichtungen einen Kontakt zwischen Oberform und Unterform - gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer verformbaren Zwischenlage - herb eiführen und ist so sicher, daß keine Beschädigung der Unterform oder der Oberform eintritt. Andererseits ist der Anpreßdruck von Oberform und Unterform genau reproduzierbar vorgegeben, und ditei beiden Enden des Stößels Anschlageinrichtungen vorgesehen sind, kann sich der beim Tuschieren in der Regel umsymmetrisch belastete Stößel auch nicht verkanten.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 1 kann man auch große Kräfte zuverlässig über die Anschlagplatten aufnehmen. Die Verstellung der Anschlagplatten kann sehr fein erfolgen.
  • Ein weitere Vorteil der Vorrichtung nach Anspruch 2 ist die einfache Herstellbarkeit der Anschlageinrichtungen und die Möglichkeit des einfachen, präzisen Verstellens der Anschlagplatten durch einen umlauf enden Antrieb.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch- 3 ist der Stößel an vier Stellen abgestützt, welche symmetrisch zu seinen beiden vertikalen Symmetrieebenen liegen. Auf diese Weise werden von den Stößelführungen praktisch alle Reaktionskräfte ferngehalten, welche beim Kontakt zwischen Oberform und Unterform auftreten können.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 wird eine besonders gute Zugänglichkeit des Raumes zwischen Stößel und unterem Anfspanntisch der Tuschiervorrichtung erhalten.
  • Die Anschlagplatten können im Bedarfsfalle einzeln ausgetauscht oder nachgestellt wdrden. Sie lassen sich als Standardbautei'e herstellen. Durch die drehmomentaufnehmenden Stangen werden die Anschlagplatten paarweise in Drehrichtung festgelegt.
  • Dies bedeutet nur einen geringen zusätzlichen baulichen Aufwand Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 10 können die Anschlagplatten zugleich zum Tragen und Verfahren von Tragstangen verwendet werden, auf welchen die Oberform ins Presseninnere geschoben wird. Man erhält so auch eine sehr feine Verstellmöglichkeit für die vertikale Stellung der Oberform beim Einsetzen.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 19 können die Tragstangen nach erfolgten Einsetzen der Oberform entfernt werden, so daß man un unbehindert an der Oberform und der Unterkorn arbeiten kann.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 12 läßt sich die Oberform ohne anzustoßen über die Anschlagplatten ins Presseninnere bewegen.
  • Diese Bewegung kann bei einer Vorrichtung nach Anspruch 13 durch einen Einziehmotor vorgenommen werden.
  • Bei Vorrichtungen gemäß den Ansprüchen 14 und 15 können die Einziehnotoren im Bedarfsfalle nacheinander für das Einziehen der Oberform und der Unterform verwendet werden.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 16 kann auch die Unterform von einem Hebezeug zunächst auf seitlich aus der Vorrichtung nach außen überstehenden Tragstangen abgesetzt werden und dann auf diesen unter Mithilfe der Einziehmotoren ins Presseninnere gezogen werden.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 17 brauchen die Tragstangen des Aufspanntisches nach Gebrauch nicht entfernt zu werden; sie können einfach an den Anfspanntisch herangeklappt werden, wo sie ebenfalls nicht stören.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 19 kann der Stößel in seiner oberen Endstellung fest mit dem Maschinenrahmen verbunden werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn im Raum zwischen Stößel und Aufspanntisch gearbeitet werden soll.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 20 wird erreicht, daß die von den Riegeln beim Halten des Stößels und möglicherweise eises von ihm getragenen Werkzeuges ausgeübten Kräfte über eine große Fläche hinweg verteilt auf die Traverse übertragen werden.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 23 wird erreicht, daß man als Rohlinge für die ##irungssäulen solche wählen kann, deren radiale Abmesstengen nur geringfügig größer sind wie die für die Führungssäule gewiüischten.
  • Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung nach Anspruch 23 ist der, daß man ein und dieselben Führungssäulen für Tuschiervorrichtungen verwenden kann, die für unterschiedlich großen Anpreßdruck ausgelegt sind. Zur Vergrößerung der Schließkraft der Presse brauchen nur Kolbensegmente mit größerem Durchmesser und entsprechend ein Zylinder mit größerem Durchmesser verwendet zu werden. Die mit ihren zylindrischen Führungsflächen sehr präzise zu bearbeitenden Führungssäulen brauchen dagegen in keiner Weise modifiziert zu werden. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung nach Anspruch 23 ist der, daß man das Material der Lolbensegmente unabhängig vom Material der Führungssäulen wählen kann. Während letzteres insbesondere im Hinblick auf hohe mechanische Festigkeit der Führungssäule ausgewählt ist, kann man das Material der Kolbensegmente in erster Linie im Hinblick auf gute Lauf eigenschaft en auswählen.
  • Die Eolbenmontage läßt sich bei der Vorrichtung nach Anspruch 23 sehr einfach bewerkstelligen.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 26 wird erreicht, daß der Durchmesser von Rohlingen für die Führun#ssäulen auch nicht im Hinblick auf Stützringe für Kolbendich-tringe größer gewählt werden muß als dies für die Führungssäule selbst erforderlich ist.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch -7 werden die Anschlagplatten jeweils nach dem Zurückfahren des Stößels um einen Schritt nach unten gefahren, so daß automatisch der abstand zwischen Stößel und Aufspanntisch beim nachfolgenden Schließen entsprechend verkleinert ist.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 28 kann man die Anschlagplatten zusätzlich von Hand in beiden Richtungen verfahren.
  • Die zusätzliche Äktivierungsschaltung kann z. B. einen mit fester Frequenz lauf enden Taktgeber und einen von Hand betätigbaren, federnd in die Offenstellung vorgespannten Schalter aufweisen, über den der Taktgeber mit der Steuerschaltung für den Schrittmotor verbunden ist. In diesem Falle kann man über die Länge der Zeitspanne, über die hinweg der normalerweise offene Schalter geschlossen gehalten wird, das Ausmaß des Verfahrens der Anschl#'#platten vorgeben. Statt dessen kann die Aktivierun.gsschalt-ung auch einen voreinstellbaren elektronischen Zähler und eillen Komparator aufweisen, der Art, daß vom Taktgeber jeweils die am Zähler eingestellte Anzahl von Impulsen an die Steuerschaltung des Schrittmotors weitergegeben wird. auf diese Weise kann man dann die Anschlagplatten jeweils um ein Vielfaches des normalen Vorschubinkrementes verstellen.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 29 wird erreicht, daß der Stöpsel bei dem zur visuellen Kontrolle der Oberfläche von Unterform und Oberform erforderlichen Hückhub jeweils autom.tisch angehalten wird. Dies vereinfacht nicht nur die Bedienung sondern- erlaubt auch ein rascheres arbeiten. Die Größe des Rückhubes wird unabhängig von der jeweiligen Stellung der Anschlagplatten eingehalten.
  • Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 30 ist auf jeden Fall sichergestellt, daß das Verstellen der Anschlagplatten erst dann erfolgt, wenn der Stößel-von innen abgehoben ist, also keine großen Kräfte zu überwinden sind.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ansführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen: Fig. 1 eine AuSsicht auf die Vorder#.eite einer Tuschierpresse, wobei eine obere Traverse des Pressenrahmens in zwei hintereinander liegenden vertikalen Ebenen geschnitten wiedergegeben ist; Fig. 2 einen axialen Schnitt durch den links gelegenen der Arbeitszylinder zum Bewegen und Führen des Stößels der in Fig. 1 gezeigten Tuschierpresse; Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch den in Fig 2 gezeigten Arbeitszylinder längs der Linie III-III; Fig. 4 einen horizontalen Schnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Tuschierpresse längs der Linie IV-IV.
  • Die in der Zeichnung gezeigte Tuschierpresse hat einen unteren Aufspanntisch 10, mit dem sie auf dem Boden aufsitzt, zwei mit dem Anfspanntisch 10 verbundene vertikale Führungssäulen 12 und eine obere Traverse 14, welche die beiden Führungssäulen 12 am oberen Ende fest miteinander verbindet. Diese Teile bilden zusammen den Pressenrahmen. Auf den Führungs säulen 12 laufen zugleich als Führungsbuchsen dienende Zylinder 16, welche die beiden Enden eines als oberer Anfspanntisch ausgebildeten Stößels 18 tragen.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Stirnwände der Zylinder 16 über Dichtungen 20 gegen die Mantelfläche der zugeordneten Führungssäule 12 abgedichtet, welche durch eingeschraubte Druckstücke 22 unter Kipannung gesetzt sind. Die Führungssäulen 12 weisen bei der betrachteten Ansführungsform in halber Höhe vorgesehene #usnehmun#;en 24 auf, in welche Kolbensegmente 26, 28 formschlüssig eingesetzt sind. Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, stoßen die Lolbensegmente 26 und 28 längs einer durch die buchse der zugeordneten Führungssäule 12 gehenden Ebene aneinander und sind durch Bolzen 30 fest miteinander verbunden.
  • Die Kolbensegmente 26 und 28 bestehen aus einem liaterial mit guten Laufeigenschaften, z. B. aus Lagerbronze und laufen im Gleitsitz auf der Innenwand des Zylinders 16. An den Stirnseiten der Kolbensegmente 26 und 28 liegt jeweils ein Dichtring 32 an, welcher eine mit der Innenwand des Zylinders 16 zusammenarbeitende, radial außen liegende Dichtlippe 34, einen die Eibensegmente überdeckenden und an ihnen abgestützten radialen FLansch 36 und einen radial innen liegenden Ringkörper 38 aufweist. Der Ringkörper 38 sitzt reibschlüssig auf der Führungssäule 12 und ist an seinen freien bunde an Stützringsegmenten 40, 42 abgestützt, welche ähnlich wie Kolbensegmente 26, 28 durch in der Zeichnung nicht wiedergegebene Schrauben miteinander verbunden sind und in einer zuOeordneten Ausnehmung 44 der Führungssäule 12 formschlüssig einsitzen.
  • In der Führungssäule 12 sind jeweils zwei Druckmittelkanäle 46 und 48 ausgebildet, welche mit einem oberen Arbeitsraum 50 bzw. einem unteren Arbeitsraum 52 des durch die Eolbensegmente 26, 28 und den Zylinder 16 gebildeten doppelt wirkenden Arbeitszylinder in Verbindung stehen.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Stößel 18 an den Zylindern 16 festgeschweißt und wird so#usammen mit den letzteren nach oben bzw. unten bewegt, wenn der Arbeitsraum 50 mit Druck beaufschlagt wird, bzw. der Arbeitsraum 52 mit Druck#eaufschlagt wird oder beide Arbeitsräume 50, 52 mit den druckfreien Vorratsbehälter f ür Hydrauliköl verbunden sind, so daß der Stößel 18 unter seinem Eigengewicht nach unten laufen kann.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist der Stößel 18 aif seiner Unterseite mit T-förmigen Nuten 54 versehen, in welche die D-förmigen Köpfe von Spannbolzen eingeführt werden können, mit denen eine Oberform am Stößel 18 befestigt werden soll.
  • Der Stößel 18 ist ferner mit zylindrischen Aufnahmen 56 und Gewindebohrungen 58 zum lösbaren Anbringen von Einziehmotoren versehen, wie später bei der Beschreibung des unteren hutspanntisches 10 noch genauer erläutert werden wird.
  • In der Oberseite des Stößels 18 sind zwei T-förmige Nuten 60 vorgesehen, und die obere Traverse 14 trägt fluchtend zwei T-förmige Riegel 62, welche in der in der Zeichnung wiedergegebenen Stellung in die Nuten 60 einführbar sind und dann durch Drehung um 900 in den letzteren verriegelt werden können. Die Riegel 62 hängen über großen Durchmesser aufweisende, fest mit ihnen verbundene Stützscheiben 64 an.
  • der oberen Traverse 14. Die ßtützscheiben 64 tragen jeweils einen radialen Betät:gungsarm 66. Eine Betätigungsstange 68 ist an ihren Enden über Gelenkstifte 70 mit den Betätigungsarmen 66 verbunden, uo daß die Riegel 62 nur gemeinsam bewegt werden können. Die durch die Gelenkstifte 70 vorgegebene effektive Länge der ,zetätigungsstange 68 entspricht dem Abstand der Achsen der Stützscheiben 64, so daß die Betätigungsarme 66, die Betätigungsstange 68 und der zwischen den Achsen der Riegel 62 liegende Teil der oberen Traverse 14 zusammen ein Parallelogrammgestänge bilden.
  • An dem einen der Gelenkstifte 70 greift eine Kolbenstange 72 eines doppelt wirkenden Stellmotors 74 an, dessen Zylinder über einen Stift 76 gelenkig mit der oberen Traverse 14 verbunden ist. Durch Druckbeaufschlagung des einen oder des anderen der hrbeitsraume des Stellmotors 74 können somit die Riegel 62 zwischen der in der Zeichnung wiedergegebenen Einführstellung und der demgegenüber um 900 verdrehten Haltestellung bewegt werden. Hängt der Stößel 18 in seiner oberen Endstellung an den Riegeln 62, so können Arbeiten im Raum zwischen dem Stößel und dem unteren Aufspanntisch, insbesondere ein Nacharbeiten des Werkzeuges 7 gefahrlos durchgeführt werden.
  • Der feststehende, untere Aufspanntisch 10 weist eine Mehrzahl T-förmier Nuten 78 zur Aufnahme der Köpfe von Spannbolzen auf, mit welchen eine Unterkorn am Aufspanntisch 10 betestigt wird. Es sind zylindrische Aufnahmen 80 und Gewindebohrungen 82 vorgesehen, um Einziehmotoren 84 lösbar am Aufspanntisch 10 befestigen zu können. Diese haben einen in die Aufnahme SO einführbaren Zylinder und einen am Zylinderkopf befestigten Flansch 86 mit Durchgangsbohrungen für Befestigungsbolzen 88.
  • Das Ende der Kolbenstange der Einziehmotoren 84 trägt einen vertikal ausgerichteten Schieber 90, welcher mit seinem freie Ende über die Oberseite des Aufspanntisches 10 nach oben ragt.
  • In transversaler Richtung etwas außerhalb derjenigen Stelle, an der sich bei eingesetzten Einziehmotoren 84 die Schieber 90 befinden, sind über Gelenkzapfen 92 und Gelenkhülsen 94 Tragstangen 96 am Aufspanntisch 10 angelenkt, deren Oberkante mit der Oberkante des Aufspanntisches fluchtet. Die Tragstangen 96 sind so zwischen einer in Fig. 1 links und in Fig. 4 gezeigten Ruhestellung und eimer in Fig.. 1 rechts gezeigten Arbeitsstellung verschwenkbar.
  • Zum Einziehen einer Unterkorn auf der unteren Aufspanntisch 10 werden die Rolbenstangen der Einziehmotoren 84 voll ausgefahren. Dann wird auf die ausgeklappten Tragstangen 96 die Unterkorn aufgesetzt (z. B. unter Verwendung eines Krans oder eines Gebelstaplers). Dann werden die Kolbenstangen der Einziehmotoren 84 durch entsprechende Druckbeaufschlagung wieder eingefahren, und bei dieser Bewegung nehmen die Schieber 90 die Unterkorn mit und bewegen sie auf den Anfspanntisch 10 hinauf. Zum weiteren Bewegen der Unterform auf dem #ufspanntisch 10 werden auf die Schieber 90 nach Zurückfahren Arne 98 aufgesetzt, welche parallel zur Achse der Kolbenstange in den Raum zwischen Stößel und AUfspannti#sch hineinlaufen. Falls erwünscht, können natürlich die Schieber 90 auch permanent mit einem entsprechenden zum versehen sein, wenn Linziehmotoren mit entsprechend vergrößertem Arbeitshub zur Verfügung stehen.
  • um Begrenzen der Schließbewegung des Stößels 18 sind vier Gewindespindeln 100 vorgesehen, welche bei den Ecken des Aufspanntisches 10, des Stößels 18 und der Traverse 14 angeordnet sind. Die unteren Enden der Gewindespindeln 100 sind über Radiallager 102 und als Drucklagerscheibe wiedergegebene axiallager 104 im Anispanntisch 10 gelagert. Die oberen Enden der Gewindespindeln 100 sind durch Radiallager 106 in der oberen Traverse 14 gelagert und tragen im Inneren der als Kastenprofil ausgebildeten Traverse 14 liegende hettenräder, über welche eine endlose Kette 108 läuft.
  • Leine der Gewindespindeln 100 hat eine Verlängerung 110, welche ein Kegelritzel 112 trägt. Dieses kämmt mit einen weiteren Kegelritzel 114, das von der Ausgangswelle eines Untersetzergetriebes 116 getragen ist. sinne Eingangswelle dieses Untersetzergetriebes ist mit einem elektrischen Schrittmotor 118 und zugleich mit einem als Stellungsgeber dienenden Umdrehungszähler 120 verbunden.
  • Aut jeder der Gewindespindeln 100 läuft eine mit einer entsprechenden Gewindebohrung versehene Anschlagplatte 122.
  • Zur Fixierung ihrer Winkelstellung sind die beiden vor und hinter einer der iNShrungssäulen 12 liegenden Anschlagplatten 122 jeweils durch eine Stange 124 miteinander verbunden.
  • Zum Einstellen gleicher Höhen der Anschlagplatten 122 über dem Anfspanntisch 10, welches nur beim Aufstellen der Presse und allenfalls in großen Zeitabständen erforderlich ist, werden die Anschlagplatten 122 durch den Schrittmotor 118 so lange nach unten bewegt, bis die erste der Anschlagplatten 122 an der Oberseite des suEspaentisches 10 anschlägt. Dann wird die Kette 108 entspannt und von den am Ende der Gewindespindeln angeordneten Kettenrädern abgenommen. Durch Einsetzen eines Werkzeuges in transversale'Bohrungen 126, die im gewindefreien oberen Abschnitt der Gewindespindeln 10t vorgesehen sind, und durch manuelles Drehen der Gewindespindeln 100 lassen sich dann die restlichen Anschlagplatten 122 getrennt ebenfalls in Anlage an aie Oberseite des Aufspanntisches 10 führen. Dann wird die Kette 108 wieder aufgelegt und gespannt. Durch entsprechendes Erregen des Schrittmotors 118 werden dann die Anschlagplatten 122 gleichförmig hochgefahren.
  • Zum Prüfen und Bacharbeiten eines Werkzeuges werden die Anschlagplatten 122 zunächst auf eine solche Höhe eingestellt, daß sich Oberform und Unterform beim Heranfahren des Stößels 18 an die Anschlagplatten 122 mit Sicherheit noch nicht berühren0 Dann wiaflldie Presse geschlossen, und nach jedem Schliessen wird der Schrittmotor 118 so erregt, daß die haschlagplatten 122 ein kleines Stück nach unten gefahren werden.
  • Nach jedem Schließen und Wiederöffnen wird visuell festgestellt, ob sich die Unterform und die Oberform berührt haben.
  • Dies kann z. B. unter Verwendung eines farbeabgebenden Slexiblen Gewebes oder einer bleibend verformbaren Zwischenlage erfolgen. Sowie ein LonXkt zwischen Unterform und Oberform festgestellt wird, wird die Erregung des Schritvtmotors 118 unterbrochen, und Unterform und Oberform werden zum Nacharbeiten des Werkstückes ganz auseinandergefahren.
  • Zum Einstellen desjenigen Öffnungshubes, der bei der jeweiligen Gestalt von Unterform und Oberform benötigt wird, um die Formoberflächen inspizieren zu können, ist eine rechteckigen Querßchnitt aufweisende Stange 128 mittels einer Klemmschraube 130 vertikal einstellbar an einer der Anschlagplatten 122 befestigt. Sie ist im Weg einer vom Stößel 18 getragenen Lichtschranke 132 angeordnet, welche die Druckmittelzufuhr zu dem oberen Arbeitsraum 50 über das zugeordnete Steuerventil unterbricht, sowie ihr Lichtstrahl von der Stange 128 nicht mehr unterbrochen ist. Zugleich wird der Schrittmotor 118 unter Verwendung des Ausgangssignals der Lichtschranke 132 so erregt, daß die Anschlagplatte 122 um eine kleine Wegstrecke nach unten verlagert werden. Nun kann der Stößel durch Betätigung der entsprechenden Bedienungsknöpfe der Presse wieder nach unten gefahren werden.
  • Zum Abstützen der Oberform beim.Sinziehen in den Stößel 18 sind die Anschlagplatten 122 bei ihrem innen liegenden Ende mit zu ihrer Oberseite hin offenen Bohrungen 134 versehen, so daß auf in sie eingesetzten Tragstangen 136 die Oberform stoßfrei bis ins Innere der Presse geschoben werden kann.
  • Hierzu können dieselben Einziehmotoren verwendet werden, wie für das Einziehen der Unterform. Die Tragstangen 136 stehen über die Presse nach außen über, so daß die Oberform von einem Kran auf sie aufgelegt werden kann. Zum Arbeiten mit der Tuschierpresse werden die Tragstangen 136 dann wieder entfernt.
  • Man kann so unter Verwendung der Anschlagplatten 122 und der zu ihrem Antrieb vorgesehenen Gewindespindeln 100 die Oberform bezüglich des Stößels 18 auch wohl definiert um kleine Strecken bewegen und hat für verschieden hohe Oberformen eine vertikal einstellbare Tragstangenanordnung.
  • Leerseite

Claims (30)

  1. Tuschiervorrichtung Ansprüche 1. Tuschiervorrichtung mit einem Rahmen, welcher zwei vertikale Führungssäulen aufweist, mit einem auf den Führungssäulen verschiebbaren Stößel und mit einem Stößelantrieb, welcher durch vorspringende Abschnitte der Führungssäulen gebildete Kolben und mit diesen zusainmenarbeitende, fest mit einem Ende des Stößels verbundene Zylinder aufweist, gekenazeichnet durch zwei bei den Enden des Stößels (18) und am Rahmen angreifende einstellbare ßnschlageinrichtungen (100, 122).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtungen auf Gewindespindeln (100) laufende, mit Gewindebohrungen versehene Änschlagplatten (122) aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach aspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Anschlageinrichtungen zwei Gewindespindeln (100) wld zwei Anschlagplatten ( 122) aufweist, welche zu beiden Seiten der dem betrachteten Stößelende zugeordneten Führungssäule (12) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (100) den Stößel (18) jeweils in der Nachbarschaftyseiner Ecken durchsetzen.
  5. 5. Vorrichtung nach aspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einem Stößelende zugeordneten Änschlagplatten (122) durch eine drehmomentaufnehmende Stange (124) verbunden sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (100) synchron angetrieben sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Enden der Gewindespindeln (100) jeweils ein kettenrad tragen, und daß über die Eettenräder eine endlose Kette (108) läuft.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (112 bis 118) für die Gewindespindeln (100) auf das obere Ende einer der Gewindespindeln (100) arbeitet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antrieb (112 bis 118) für die Gewindespindeln (100) ein StellungsgeLer (120) gekoppelt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in innen liegenden Enden der Anschlagplatten (122) bei jedem der Stößelenden eine Tragstange (136) zam Unterstützen einer Form oder eines Werkzeuges beim Einziehen in die Vorrichtung angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstangen (136) lösbar mit den Anschlagplatten (122) verbunden sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstangen (136) aus den entsprechenden Aufnahmen (134) der Anschlagplatten (122) mit ihrer Mantelfläche nach oben überstehen.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (18) Aufnahmen (66) für Einziehmotoren aufweist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einziehmotoren lösbar am Stößel (18) befestigt sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein feststehender #ufspanntisch (10) ebenfalls aufnahmen (80) für das lösbare ulbringen von Einziebmotoren (84) aufweist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch am festen Anfspanntisch (10) angebrachte Tragstangen (96) zum Unterstützen einer Form oder eines Werkzeuges beim Einziehen.
  17. 17. Vorrichtung nach anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstangen (96) um eine vertikale Achse verschwenkbar am festen Aufspanntisch (10) angebracht sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (100) drehbar im unteren ortsfesten iufspanntisch (10) und einer oberen Traverse (14) des Rahmens gelagert sind.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der bnsprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (18) in seiner Oberseite Drehverriegelungs-Ansnehmungen (60) und die obere Traverse (40) des Rahmens drehbare Riegel (62) trägt, welche gemeinsam durch einen Verriegelungsantrieb (74) bewegbar sind.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (62) fest mit ihnen verbundene und auf einer Fläche der Traverse (14) ruhende Stützscheiben (64) tragen.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß von der Oberseite der Stützscheiben (64) Betätigungsarme (66) getragen sind, welche gelenkig mit einer Betätigungsstange (68) verbunden sind, und daß der als Arbeitszylinder ausgebildete Verriegelungsantrieb (74) an der Betätigungsstange (68) angreift.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (74) am einen Ende an der Traverse (14) angelenkt (76) ist und am anderen Ende an einem der Gelenkstifte (70) angreift, über welche die Betätigungsstange (68) mit den Retätigungsarmen (66) verbunden ist.
  23. 23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben aus zwei in einer radialen Ebene aneinanderstoßenden Kolbensegmenten (26, 28) besteht, welche lösbar miteinander verbunden sind und in eine Ausnehmung (24) der Führungssäule (12) eingesetzt sind.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbensegmente (26, 28) aus einem Material mit guten Laufeigenschaften gefertigt sind uder eine entsprechende Oberflächenschicht tragen.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß an den durchgehenden Stirnseiten der Kolbensegmente (26, 28) jeweils ein radialer Flansch (56) einer Lippendichtung (32) anliegt, über den die außen liegende Dichtlippe (34) mit einem innen liegenden Ringkörper (38) der Dichtung verbunden ist.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Ringkörper (38) jeweils an einem Stützring a>stützt ist, welcher in einer radialen Ebene an einanderstoßende Stützringsegmente (40, 42) aufweist, die lösbar miteinander verbunden sind und in einer zugeordneten Ausnehmung (44) der Führungssäule (12) einsitzen.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Gewindespindeln (100) einen Schrittmotor (118) aufweist, welcher jeweils beim Rückwärtshub des Stößels (18) für einen Schritt aktiviert wird.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch eine von Hand betätigbare Aresonderte Aktivierungsschaltung für den Schrittmotor (118).
  29. 29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche - bis 28, gekennzeichnet durch einen einstellbaren Stellungsgeber (128, 132#, dessen gegeneinander bewegb-are Teile an einer der Anschlagplatten (122) bzw. am Stöpsel (18) festgelegt sind und durch dessen Ausgangssignal die Rückhubbewegung des Stößels (18) steuerbar ist.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch 29 in Verbindung mit Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotor (118) ebenfalls durch das Ausgangssignal des Stellungsgebers (128, 132) steuerbar ist.
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