DE2904079A1 - Kontinuierlich arbeitende abfleischvorrichtung fuer haeute - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende abfleischvorrichtung fuer haeuteInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/04—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface
- C14B1/06—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using slicking, scraping, or smoothing-out cylinders or blades fixed on supports, e.g. cylinders, in a plane substantially at right angles to the working surface in machines in which the working piece is maintained in contact with the working tools solely by means of rolls
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Description
2904073
Industrie Meccaniclie Tre - P
Via Έ. Baracca, 5
Arzignano
(Italien)
Arzignano
(Italien)
Kontinuierlich arbeitende Abfleischvorrichtung für Häute
Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Abfleischvorrichtung für Häute.
Bei der industriellen Verarbeitung von Häuten für G-erbereizwecke
stellt das Abfleischen einen der aufwendigsten Arbeitsgänge dar. Weitere aufwendige Arbeitsgänge sind
die Enthaarung oder die Entfernung von unerwünschten Schichten von Hautstücken vergleichbarer Größe. Derartige
Arbeitsgänge, beispielsweise das Belüften, werden in geteilten Arbeitsgängen durchgeführt, wobei die Haut
oder das Hautstück in die Vorrichtung zum Abfleischen, Belüften oder Reinigen eingeführt und dabei nur die
Hälfte der zu behandelnden Oberfläche behandelt wird. Anschließend ist es notwendig, die Haut aus der Vorrichtung
herauszunehmen, sie herumzudrehen und wieder in die Vorrichtung einzuführen, um die verbleibende
Oberfläche zu behandeln. Aufgrund der dafür notwendigen Unterbrechungen ergeben sich Zeitverluste, zusätzliche
Arbeitsbelastungen für das Personal, sowie ein zusätzlicher Energieverbrauch, was schließlich zu zusätzlichen
Kosten führt.
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Aufgabe der Erfindung ist es, ein kontinuierlich arbeitendes Verfahren, insbesondere eine kontinuierlich
arbeitende Vorrichtung zur Verwendung in Gerbereien
und ähnlichen Industriezweigen, bei denen ähnliche Schwierigkeiten mit der Reinigung von Hautstücken
auftreten, zur Verfügung zu stellen, bei der die Ton Hand auszuführenden Arbeitsgänge, nämlich das
Einführen, Herausnehmen, Drehen, Wiedereinführen und Wiederherausnehmen der zu bearbeitenden Hautstücke
entfällt und bei der somit Unterbrechungen des Arbeitsflusses vermieden und somit beträchtliche
wirtschaftliche Vorteile erzielt werden.
Erfindungsgemäß wird zur lösung dieser Aufgabe eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt, die aus zwei Teilen
besteht. Diese beiden Teile arbeiten in entgegengesetztem Sinn, wobei jeder Teil vollständig mit sich drehenden
Werkzeugen und Anpreßvorrichtungen, die zum gegebenen Zeitpunkt in Aktion treten, ausgerüstet ist. Ferner
ist eine Vorschubvorrichtung vorgesehen, die die zu bearbeitenden Häute oder Hautstücke in den zweiten Teil
der Vorrichtung transportiert, nachdem die von der Vorschubrichtung des ersten Teils der Vorrichtung aus
gesehene zweite Hauthälfte bearbeitet worden ist. Hierauf tritt die Anpreßvorrichtung des zweiten Teils der
Vorrichtung in Punktion, worauf die zweite Hälfte der Häute oder der Hautstücke behandelt wird. Die Häute
oder Hautstücke kehren sodann in Gegenrichtung zur Mittellinie der Vorrichtung zurück und werden mit Hilfe
von entsprechenden Vorrichtungen entfernt, nachdem ihre gesamte Oberfläche behandelt ist.
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Die Zeichnung erläutert bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung.
Figur Ί zeigt eine erfindungsgemäße Abfleischvorrichtung
für Häute in schematischer Darstellung.
Die Figuren 2 bis 7 veranschaulichen aufeinanderfolgende Arbeitsgänge bei einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Gemäß der schematisehen Darstellung von Figur 1 wird
das zu behandelnde Hautstück auf einem Transportband in Pfeilrichtung bewegt, gelangt nach unten auf die
Höhe eines mit Klingen oder Schneidmessern versehenen Zylinders 2 und erreicht schließlich auf einer Seite
eine oder mehrere, gegebenenfalls angetriebene Transportwalzen 3 und auf der anderen Seite eine Anpreßvorrichtung,
die aus einem sogenannten "Kissen" 4 zum Anpressen der Häute oder Hautstücke an den Zylinder 2
und aus einer beweglichen Anpreßwalze 5, die mit einer Transportwalze 3 zusammenarbeitet, besteht. Hierdurch
wird ein Torschub der zu bearbeitenden Häute oder Hautstücke erzielt.
Im unteren Teil der Vorrichtung befindet sich eine zweite, mit Klingen oder Schneidmessern versehene
Walze 6, die sich im entgegengesetzten Sinn dreht. Diese Walze bearbeitet die Häute oder Hautstücke, die
von einer Walze 7, welche mit einer Anpreßwalze 8 zusammenarbeitet, transportiert werden. Ein zweites
"Kissen" 9 drückt die Häute oder Hautstücke gegen die Walze 6.
Das bearbeitete Material wird mittels eines zwischen den beiden Teilen der Vorrichtung angeordneten Trans-
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portbandes 10 und mittels einer beweglichen Ablenkvorrichtung
11 entfernt. Die Ablenkvorrichtung 11 bewirkt, daß die Häute oder Hautstücke zum Transportband
10 geleitet werden.
Das Transportband 10 kann auch unterhalb des zweiten Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung angeordnet
sein, wie sich aus den schematischen Figuren 2 bis 7 ergibt. In der in diesen Figuren abgebildeten Ausführungsform
wird die Bearbeitung folgendermaßen vorgenommen: Zunächst wird die Haut, die abgefleischt, belüftet
oder gereinigt werden soll, auf dem Transportband 1 (vgl. Figur 2) bewegt, von wo sie in den Raum
zwischen dem rotierenden, mit Klingen oder Messern bestückten Zylinder 2 und dem "Kissen" 4 und anschließend
in den Raum zwischen der Transportwalze 3 und der Gegenwalze 5 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt
bewegt sich die aus dem "Kissen" 4 und der Gegenwalze 5 ("vgl. Figur 3) bestehende Einheit so, daß sie die
zu bearbeitende Haut gegen den rotierenden Zylinder 2 bzw. gegen die Transportwalze 3 drückt. Von da an
beginnt die Bearbeitung der zweiten Hauthälfte, wie sich aus den Figuren 4 und 5 ergibt.
Bevor der im ersten Teil der Vorrichtung nicht behandelte Teil den Bereich zwischen der Transportwalze 7
und der Gegenwalze 8 bzw. zwischen dem mit Klingen oder Messern bestückten rotierenden Zylinder 6 und dem
"Kissen" 9 verläßt, bewegt sich die aus der Gegenwalze 8 und dem "Kissen" 9 bestehende Einheit so, daß die zu
bearbeitende Haut gegen die Transportwalze 7 und den
Zylinder 6 gedrückt wird (Tgl. Figur 6). Die letztgenannten Teile drehen sich zur Walze 3 und zum Zylinder
2 in entgegengesetztem Sinn, so daß die Haut wieder nach oben gelangt, während der Zylinder 6 die Bearbei-
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tung der ersten, vom Zylinder 2 nicht behandelten
Hauthälfte durchführt (vgl» Figuren 6«und 7)· Die
Haut fällt dann unter Bildung einer Einbuchtung im Bereich hinter der Walze 8 nach unten und gelangt
schließlich auf das Transportband 10, von wo sie zu den nachfolgenden Behandlungsstufen transportiert
wird.
Die vorgenannte Einbuchtung läßt sich auch leicht durch die Wirkung der Anpreßvorrichtung 11 (vgl.
Figur 1) erreichen. Diese Vorrichtung stößt in der in dieser Figur gezeigten Ausführungsform an die Haut,
so daß sie auf das Transportband 10, das zwischen den beiden Arbeitseinheiten angeordnet ist, zurückfällt.
Es ergibt sich, daß die Bearbeitung des ersten Hautteils durch den zweiten Abschnitt der Vorrichtung
beginnt, so lange im ersten Abschnitt der Vorrichtung noch die Bearbeitung des zweiten Hautteils im Gange
ist.
Die gesamten Vorgänge laufen ohne Eingriff des Bedienungspersonals
ab. Das Personal muß lediglich das Einführen der Haut in den ersten Abschnitt der Vorrichtung
überwachen und den zweiten Teil der Vorrichtung in Gang setzen, wenn der erste, nicht behandelte
Teil der Haut aus dem ersten Abschnitt der Vorrichtung herausgetreten ist.
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Leerseite
Claims (8)
1. Kontinuierlich arbeitende Abfleischvorrichtung für
Häute oder ähnliche schichtartige Materialien, die einer Oberflächenbehandlung zu unterziehen sind, gekennzeichnet
durch zwei entgegengesetzte Bearbeitungsabschnitte, von denen jeder mit Bearbeitungswerkzeugen
und Transporteinrichtungen versehen ist und jeder eine Bearbeitung von etwa einer Hauthälfte bewirkt, wobei
der erste Abschnitt der Vorrichtung die zweite Hauthälfte und der zweite Abschnitt der Vorrichtung die
erste Hauthälfte bearbeitet und die Haut in den beiden Vorrichtungsabschnitten einem Vorschub in entgegengesetzter
Richtung unterliegt, so daß die bearbeitete Haut in einem zwischen den beiden Abschnitten liegenden
Bereich aus der Vorrichtung austritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schubvorrichtung ein Umschlagen der Haut
im Bereich zwischen den beiden Abschnitten der Vorrichtung bewirkt, wonach die Haut mittels geeigneter
Transportvorrichtungen aus diesem Bereich gebracht wird.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Abschnitt der Vorrichtung eine
Walze und ein "Kissen" bzw. Polster zum Andrücken vorgesehen sind, die mit einer Antriebswalze und
einer Bearbeitungseinrichtung zusammenwirken und die
zu behandelnde Haut gegen die letztgenannten Einrichrungen drücken, nachdem der nicht behandelte Teil der
Haut die vorgenannten Einrichtungen passiert hat, während aber im ersten Teil der Vorrichtung noch die
Bearbeitung des zweiten Hautteils im Gange ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abfleischen, Belüften oder
Reinigen auch gleichzeitig auf zwei entgegengesetzten oder einfach nur unterschiedlichen Teilen der Oberfläche
der Haut vorgenommen werden, wobei von der zu bearbeitenden Haut Fleisch oder anderes unerwünschtes
Material entfernt werden.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet,
daß das Abfleischen, Belüften oder Reinigen gleichzeitig oder zu verschiedenen Zeitpunkten
vorgenommen werden, wobei die Teile der zu behandelnden Haut sich, wenn auch nicht direkt, entgegengesetzt
bewegen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die ebenen Bewegungen der beiden Hautteile bei gleichzeitiger Bearbeitung so beschaffen
sind, daß sich eine nicht notwendigerweise ebene V-Porm ergibt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Ablenkeinrichtung vorgesehen ist,
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die entsprechend einer beliebigen Torbestimmten
Richtung und einer beliebigen Torbestimmten Lage auch zwischen den beiden Bearbeitungsabschnitten
zum Entfleischen, Belüften oder Reinigen - die Bildung einer Einbuchtung an der zu bearbeitenden
Haut erzwingt.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Entnahmevorrichtung für das bearbeitete Produkt vorgesehen ist, die gesteuert
von der zu bearbeitenden Haut oder während der Bildung einer Einbuchtung herankommen oder sich entfernen
kann.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| IT85511/78A IT1110593B (it) | 1978-02-03 | 1978-02-03 | Macchina scarnatrice in continuo per pelli |
Publications (1)
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| DE2904079A1 true DE2904079A1 (de) | 1979-08-16 |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB2013715A (de) |
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Families Citing this family (3)
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-
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- 1979-01-29 GB GB7903010A patent/GB2013715A/en not_active Withdrawn
- 1979-01-31 FR FR7902562A patent/FR2416267A1/fr active Granted
- 1979-02-02 BR BR7900738A patent/BR7900738A/pt unknown
- 1979-02-02 ES ES477423A patent/ES477423A1/es not_active Expired
- 1979-02-03 DE DE19792904079 patent/DE2904079A1/de not_active Ceased
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| GB2013715A (en) | 1979-08-15 |
| ES477423A1 (es) | 1979-10-16 |
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