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DE2903390A1 - Verfahren zur nachrichtenuebertragung von ueber tage zu einem foerderkorb und umgekehrt - Google Patents

Verfahren zur nachrichtenuebertragung von ueber tage zu einem foerderkorb und umgekehrt

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Publication number
DE2903390A1
DE2903390A1 DE19792903390 DE2903390A DE2903390A1 DE 2903390 A1 DE2903390 A1 DE 2903390A1 DE 19792903390 DE19792903390 DE 19792903390 DE 2903390 A DE2903390 A DE 2903390A DE 2903390 A1 DE2903390 A1 DE 2903390A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cage
transmitting
receiving device
conveyor
rope
Prior art date
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Granted
Application number
DE19792903390
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English (en)
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DE2903390C3 (de
DE2903390B2 (de
Inventor
Heinrich Braun
Rudolf Jerebic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FHF Funke and Huster Fernsig GmbH
Original Assignee
Funke and Huster Elektrizitaets GmbH
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2818004A external-priority patent/DE2818004C2/de
Application filed by Funke and Huster Elektrizitaets GmbH filed Critical Funke and Huster Elektrizitaets GmbH
Priority to DE2903390A priority Critical patent/DE2903390C3/de
Publication of DE2903390A1 publication Critical patent/DE2903390A1/de
Publication of DE2903390B2 publication Critical patent/DE2903390B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2903390C3 publication Critical patent/DE2903390C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B5/00Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
    • H04B5/20Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems characterised by the transmission technique; characterised by the transmission medium
    • H04B5/24Inductive coupling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/06Applications of signalling devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B3/00Applications of devices for indicating or signalling operating conditions of elevators
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/60Systems for communication between relatively movable stations, e.g. for communication with lift
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02DCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES [ICT], I.E. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES AIMING AT THE REDUCTION OF THEIR OWN ENERGY USE
    • Y02D30/00Reducing energy consumption in communication networks
    • Y02D30/70Reducing energy consumption in communication networks in wireless communication networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)
  • Elevator Control (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Verfahren zur Nachrichtenübertragung von
  • über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35 Das Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) betrifft ein Verfahren zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt, d. h. zwischen einem über Tage vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät und einem in einem Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät, wobei das über Tage vorgesehene Sende- und Empfangsgerät induktiv an das Förderseil angekoppelt ist. Bei dem Verfahren, von dem das Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) ausgeht, ist auch das in dem Förderkorb vorgesehene Sende- und Empfangsgerät induktiv an das Förderseil angekoppelt, sind also die beiden Sende- und Empfangsgeräte über jeweils einen Koppeltransformator und das Förder ein miteinander verbunden".
  • Verfahren zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt werden schon seit mehreren Jährzehnten und in verschiedener Form angewendet (siehe z. B. die Literaturstelle l'SIEMENS-ZEITSCHRIFT", 32. Jahrgang, August 1958, Heft 8, Seiten 575 bis 578).
  • Dabei soll (hier wie in der vorgenannten Literaturstelle) unter "Nachrichtenübertragung"sowohl die "Sprachübertragung" als auch die 'r 'fSignalübertragung" verstanden werden.
  • Im einzelnen kann man zumindest vier verschiedene Verfahren zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt unterscheiden, nämlich a) drahtgebundene Nachrichtenübertragung über besondere Leitungen, b) drahtgebundene Nachrichtenübertragung über das Förderseil, c) drahtlose Nachrichtenübertragung mit Hilfe sogenannter Wellen leiter und d) drahtlose Nachrichtenübertragung, die an sogenannte Wellenleiter od. dgl. nicht gebunden ist.
  • Die - z. B. bei Aufzügen angewendete - drahtgebundene Nachrichtenübertragung über besondere Leitungen, nämlich über sogenannte Schleppkabel, ist normalerweise für die Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt wenig geeignet. Der Anwendung dieser Form der Nachrichtenübertragung stehen einerseits die hohen Fahrgeschwindigkeiten der Förderkörbe, andererseits die großen Schachtteufen entgegen.
  • Die drahtgebundene Nachrichtenübertragung über das Förderseil hat sich an sich bereits in der Praxis bewährt.
  • Dabei sind zwei vom elektrotechnischen Prinzip her unterschiedliche Varianten zu unterscheiden. Bei der ersten Variante wird z. B. von dem über Tage vorgesehenen Sende-und Empfangsgerät die zu übertragende Nachricht in die Primärwicklung des entsprechenden Koppeltransformators eingespeist und auf die Sekundärwicklung, d. h. auf das in sich geschlossene Förderseil "übertragen". Die "Auskopplung" der übertragenen Nachricht erfolgt dadurch, daß der Eingang des im Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerätes gleichsam in das Förderseil "eingeschleift" wird. Dazu ist es erforderlich, zwischen dem Förderseil und den Förderkorb eine Isolierung zu verwirklichen. Bei der zweiten Variante wird wiederum z. B. von dem über Tage vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät die zu übertragende Nachricht in die Primärwicklung des entsprechenden Koppeltransformators eingespeist und auf dessen Sekundärwicklung, d. h. auf das in sich geschlossene Förderseil "übertragen". Das in sich geschlossene Förderseil stellt nun nicht nur für den Koppeltransformator, der dem über Tage vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät zugeordnet ist, die Sekundärwicklung dar, vielmehr wirkt das in sich geschlossene Förderseil auch als Primärwicklung für den Koppeltransformator, der dem im Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät zugeordnet ist. Bei dieser Variante erfolgt also die Auskopplung der übertragenen Nachricht durch den Koppeltransformator, der dem im Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät zugeordnet ist. Mit anderen Worten sind bei dieser Variante der drahtgebundenen Nachrichtenübertragung über das Förderseil, wie bereits eingangs ausgeführt, die beiden Sende-und Empfangsgeräte über jeweils einen Koppeltransformator und das Förderseil miteinander" verbunden".
  • Die drahtlose Nachrichtenübertragung mit Hilfe sogenannter Wellenleiter ist gleichsam eine "drahtlose Nachrichtenübertragung über besondere Leitungen", nämlich über die Wellenleiter. Dabei dienen die Wellenleiter, die besonders verlegt und unterhalten werden müssen, der Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen im Schacht.
  • Die zuvor erläuterten Formen der Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Fö rderkorb und umgekehrt sind nicht frei von Nachteilen, - was teilweise bereits dargelegt worden ist. Gemeinsam ist diesen Formen der Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb, daß besondere "übertragungswege" geschaffen werden müssen. Das ist bei der drahtgebundenen Nachrichtenübertragung über besondere Leitungen einerseits, bei der drahtlosen Nachrichtenübertragung mit Hilfe sogenannter Wellenleiter andererseits unmittelbar erkennbar und zuvor auch bereits im einzelnen ausgeführt worden. Das gilt aber auch für die drahtgebundene Nachrichtenübertragung über das Förderseil, und zwar jedenfalls dann, wenn das Förderseil nicht von Hause aus in sich geschlossen ist, also nicht aus einem Oberseil und einem Unterseil besteht Dann muß nämlich das fehlende Unterseil durch ein im Schacht zu spannendes Hilfsseil nachgebildet werden.
  • Wegen der zuvor aufgezeigten Probleme bei der drahtgebundenen Nachrichtenübertragung über besondere Leitungen, bei der drahtgebundenen Nachrichtenübertragung über das Förderseil und bei der drahtlosen Nachrichtenübertragung mit Hilfe sogenannter Wellenleiter-ist eine weitere Form der Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt eingeführt worden, nämlich die drahtlose Nachrichtenübertragung, die an sogenannte Wellenleiter od. dgl. nicht gebunden ist und auch als "echte" drahtlose Nachrichtenübertragung bezeichnet werden kann. Diese Form der Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt ist jedoch auch nicht problemlos. Tatsächlich hat sich nämlich gezeigt, daß diese Form der Nachrichtenübertragung nicht hinreichend betriebssicher ist, jedenfalls dann nicht, wenn nicht ganz erhebliche Sendeleistungen zur Verfügung gestellt werden. Das ist unter anderem wohl darauf zurückzuführen, daß die Schächte, z. B.
  • durch feuchte Zonnen, unterschiedliche Mengen der eingebrachten Sendeleistung absorbieren.
  • Ausgehend von dem zuvor behandelten Stand der Technik lag dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschriebene Verfahren zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt so auszugestalten und weiterzubilden, daß einerseits besondere übertragungswege nicht mehr geschaffen werden müssen, daß andererseits eine hohe Betriebssicherheit bei relativ geringer Sendeleistung gewährleistet ist.
  • Zur Lösung der zuvor aufgezeigten Aufgabe lehrt das Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35), daß die Nachrichtenübertragung mit einer derart hohen übertragungsfrequenz erfolgt, daß der durch das (einerseits geerdete und andererseits galvanisch an den Förderkorb angeschlossene) Förderseil und durch die Erdkapazität des Förderkorbes gebildete übertragungskreis hinreichend niederohmig ist.
  • Dabei soll "hinreichend niederohmig" zurn Ausdruck bringen, daß bei vorgegebener Sendeleistung das jeweils dem Empfang dienende Sende- und Empfangsgerät dem übertragungskreis eine hinreichend große Teilleistung entnehmen kann. Dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) lag die Erkenntnis zugrunde, daß zwar für die "Verbindung" der beiden Sende- und Empfangsgeräte ein hinreichend niederohmiger übertragungskreis erforderlich ist, daß dieser übertragungskreis jedoch durch die Erdkapazität des Förderkorbes geschlossen werden kann, wenn eine hinreichend hohe übertragungsfrequenz gewählt wird, - so daß auf ein Unterseil oder ein das Unterseil nachbildendes Hilfsseil verzichtet werden kann.
  • Gegenstand des Hauptpatentes (Patentanmeldung P 28 18 004.
  • 3-35) ist auch eine Nachrichtenübertragungsanordnung für die Durchführung des beanspruchten Verfahrens zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt, bei der die Sende- und Empfangsgeräte jeweils über einen Koppeltransformator an das Förderseil angekoppelt sind und der Kern der Koppeltransformatoren aus einem ferromagnetischen Material besteht, das bei der Übertragungsfrequenz eine hohe Permeabilität und geringe Verluste aufweist.
  • In Hinsicht auf Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Verfahrens zur Nachrichtenübertragung ... bzw. der Nachrichtenäbertragungsanordnung nach dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) wird auf die Anmeldungsunterlagen des Hauptpatentes (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) verwiesen, deren Offenbarungsgehalt hiermit zum Offenbarungsgehalt auch der vorliegenden Patentanmeldung gemacht wird.
  • Bei dem Verfahren zur Nachrichtenübertragung nach dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) führt die dort verwirklichte induktive Ankopplung des in dem Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerätes an das Förderseil leicht zu Problemen, da diese induktive Ankopplung gegen mechanische Einwirkungen relativ empfindlich und konstruktiv aufwendig ist. Aufgabe der Erfindung ist es daher, das Verfahren zur Nachrichtenübertragung nach dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35) so auszugestalten und weiterzubilden, daß seine Durchführung eine gegen mechanische Einwirkungen weniger empfindliche und einfachere Konstruktion zuläßt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Förderkorb vorgesehene Sende- und Empfangsgerät galvanisch an das Förderseil angekoppelt ist. Der Erfindung liegt dabei die überraschende Feststellung zugrunde, daß auch bei den gewünschten geringen Sendeleistungen des in dem Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerätes über eine galvanische Ankopplung eine ausreichend große Teilleistung an den Übertragungskreis abgegeben oder aus diesem entnommen werden kann. Die galvanische Ankopplung des in dem Förderkorb vorgesehenen Sende- und Empfangsgerätes an das Förderseil erlaubt eine gegenüber mechanischen Einwirkungen unempfindliche und besonders einfache Konstruktion.
  • Zu einer Nachrichtenübertragungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt gehören selbstverständlich ein über Tage vorgesehenes Sende-und Empfangsgerät, ein im Förderkorb vorgesehenes Sende-und Empfangsgerät, das zwei Anschlußleitungen aufweist, und ein Koppeltransformator, über den das über Tage vorgesehene Sende- und Empfangsgerät an das Förderseil angekoppelt ist.
  • Funktionell gehören zu einer solchen Nachrichtenübertragungsanordnung natürlich auch das über die Seilscheibe geerdete Förderseil, der Förderkorb und die Erdkapazität des Förderkorbes. Erfindungsgemäß ist nun das in dem Förderkorb vorgesehene Sende- und Empfangsgerät über die erste Anschlußleitung an einen Anschlußpunkt am Förderseil und über die zweite Anschlußleitung an einen Anschlußpunkt am Förderkorb angeschlossen. Bei den Anschlußleitungen handelt es sich vorzugsweise um isolierte, ggf. mehradrige Kupferleitungen von einigen Millimetern Durchmesser. Die Anschlußpunkte werden vorzugsweise als Seilklemme - am Förderseil -bzw. Masseklemme - am Förderkorb - ausgeführt.
  • Um eine möglichst geringe Sendeleistung der Sende- und Empfangsgeräte zu gewährleisten, ist es von besonderer Bedeutung, daß der Anschlußpunkt am Förderseil hinreichend weit oberhalb des Förderkorbes angeordnet ist. Die Aussage "hinreichend weit oberhalb" soll hier bedeuten, daß die Impedanz des zwischen dem Förderkorb und dem Anschlußpunkt am Förderseil liegenden Förderseilstückes zur Ein- oder Auskopplung einer hinreichend großen Teilleistung ausreicht.
  • Schließlich ist eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Nachrichtenübertragungsanordnung dadurch gekennzeichnet, daß das im Förderkorb vorgesehene Sende- und Empfangsgerät ausgangs- bzw. eingangsseitig einen Anpassungsübertrager aufweist. Diese Version der erfindungsgemäßen Nachrichtenübertragungs anordnung vereint die Vorteile einer galvanischen Ankopplung des Sende- und Empfangsgerätes an das Förderseil mit den Vorteilen einer induktiven Ankopplung.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Skizze nochmals erläutert: Es geht hier um die Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb 1 und umgekehrt. Der Förderkorb 1 ist in einem Schacht 2 verfahrbar, und zwar mit Hilfe eines über eine Seilscheibe 3 geführten Förderseiles 4, das gleichzeitig über die Seilscheibe 3 geerdet ist. Zu der der Nachrichtenübertragung von über Tage zu dem Förderkorb 1 dienenden Nachrichtenübertragungsanordnung gehören ein über Tage vorgesehenes Sende- und Empfangsgerät 5, ein in dem Förderkorb 1 vorgesehenes Sende-und Empfangsgerät 6 und ein Koppeltransformator 7, der dem über Tage vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät 5 zugeordnet ist.
  • Der Koppeltransformator 7 besteht aus einer Wicklung 8 und einem Kern 9. Zu dem Koppeltransformator 7 gehört funktionell als zweite Wicklung noch das Förderseil 4.
  • Funktionell gehört zu der in Rede stehenden Nachrichtenübertragungsanordnu~n neben dem Förderseil 4 noch der Förrt n r S n n n derkorb 1 und die in der Skizze gestrichelt angedeutete Erdkapazität 10 des Förderkorbes 1.
  • Erfindungsgemäß ist das in dem Förderkorb f vorgesehene Sende- und Empfangsgerät 6 galvanisch an das Förderseil 4 angekoppelt. Im einzelnen weist dazu das in dem Förderkorb 1 vorgesehene Sende- und Empfangsgerät 6 zwei Anschlußleitungen 11, 12 auf. ueber die erste Anschlußleitung 11 ist das in dem Förderkorb 1 vorgesehene Sende- und Empfangsgerät 6 an einen Anschlußpunkt 13 am Förderseil 4 und über die zweite Anschlußleitung 12 an einen Anschlußpunkt 14 am Förderkorb 1 angeschlossen. Der Anschlußpunkt 13 am Förderseil 4 ist als Seilklernme, der Anschlußpunkt 14 am Förderkorb 1 als Masseklemme ausgeführt. Wie aus der Skizze deutlich ersichtlich, ist der Anschlußpunkt 13 am Förderseil 4 hinreichend weit oberhalb des Förderkorbes langeordnet. In der Praxis wird hier ein Abstand des Anschlußpunktes 13 am Förderseil 4 vom Förderkorb zwischen ein und zwei Metern meist ausreichend sein. Angedeutet ist schließlich nur noch, daß das in dem Förderkorb 1 vorgesehene Sende- und Empfangsgerät 6 ausgangs- bzw. eingangsseitig einen Anpassungsübertrager 15 aufweist.
  • Die Nachrichtenübertragung von über Tage zu dem Förderkorb 1 und umgekehrt erfolgt mit einer derart hohen ubertragungsfrequenz, daß der durch das einerseits geerdete und andererseits galvanisch an den Förderkorb 1 angeschlossene Förderseil 4 und durch die Erdkapazität 10 des Förderkorbes 1 gebildete Übertragungskreis hinreichend niederohmig ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 12 Verfahren zur Nachrichtenübertragung von über Tage zu einem Förderkorb und umgekehrt, d. h. zwischen einem über Tage vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät und einem in einem Förderkorh vorgesehenen Sende- und Empfangsgerät, wobei das über Tage vorgesehene Sende- und Empfangsgerät induktiv an das Förderseil angekoppelt ist und die Nachrichtenübertragung mit einer derart hohen Übertragungsfrequenz erfolgt, daß der durch das (einerseits geerdete und andererseits galvanisch an den Förderkorb angeschlossene) Förderseil und durch die Erdkapazität des Förderkorbes gebildete obertragungskreis hinreichend niederohmig ist, nach Patent ..... (Patentanmeldung P 28 18 004.3-35), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das in dem Förderkorb vorgesehene Sende- und Empfangsgerät galvanisch an das Förderseil angekoppelt ist.
  2. 2. Nachrichtenübertragungsanordnung für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der das über Tage vorgesehene Sende- und Empfangsgerät über einen Koppeltransformator an das Förderseil angekoppelt ist und das in dem Förderkorb vorgesehene Sende- und Empfangsgerät zwei An schlußleitungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Förderkorb (1) vorgesehene Sende- und Empfangsgerät (6) über die erste Anschlußleitung (11) an einen Anschlußpunkt (13) am Förderseil (4) und über die zweite Anschlußleitung (12) an einen Anschlußpunkt (14) am Förderkorb (1) angeschlossen ist.
  3. 3. Nachrichtenübertragungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußpunkt (13) am Förderseil (4) hinreichend weit oberhalb des Förderkorbes (1) vorgesehen ist.
  4. 4. Nachrichtenübertragungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das im Förderkorb (1) vorgesehene Sende- und Empfangsgerät (6) ausgangs- bzw eingangsseitig einen Anpassungsübertrager (15) aufweist.
DE2903390A 1978-04-25 1979-01-30 Schaltungsanordnung für ein Verfahren zur Nachrichtenübertragung von einem übertage befindlichen Sende- und Empfangsgerät zu einem in einem Förderkorb angeordneten Sende- und Empfangsgerät Expired DE2903390C3 (de)

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DE2903390B2 DE2903390B2 (de) 1980-12-18
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