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DE2901566A1 - Steuerung fuer eine heizungsanlage - Google Patents

Steuerung fuer eine heizungsanlage

Info

Publication number
DE2901566A1
DE2901566A1 DE19792901566 DE2901566A DE2901566A1 DE 2901566 A1 DE2901566 A1 DE 2901566A1 DE 19792901566 DE19792901566 DE 19792901566 DE 2901566 A DE2901566 A DE 2901566A DE 2901566 A1 DE2901566 A1 DE 2901566A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
branch
setpoint
sensor
boiler
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792901566
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Taag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vaillant GmbH
Original Assignee
Joh Vaillant GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Vaillant GmbH and Co filed Critical Joh Vaillant GmbH and Co
Priority to DE19792901566 priority Critical patent/DE2901566A1/de
Publication of DE2901566A1 publication Critical patent/DE2901566A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/24Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1927Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors
    • G05D23/193Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces
    • G05D23/1931Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of one space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Steuerung für eine Heizungsanlage
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für eine Heizungsanlage gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Es sind von einem Kessel über einen Mischer betriebene Heizungsanlagen bekanntgeworden, bei denen im Kesselkreis eine relativ hohe Kesseltemperatur gefahren wird, während der Verbraueherzweig über den Mischer mit einer niedrigeren Vorlauftemperatur beaufschlagt wird. Die Verbindung beider Kreise geschieht über die mischergesteuerte Beimischstrecke. Die Pumpe ist bei einer solchen Anlage regelmäßig im Verbraucherzweig angeordnet.
  • Diese an und für sich befriedigend arbeitende Konstruktion führt zu nicht mehr tragbarem Wärmeverlust im Kesselkreis, wenn bei niedrigen Vorlauftemperaturen mit hoher Kesselter,lperabur gefahren wird. Es ist andererseits aber notwendig, die Kesseltemperatur auf einem bestimmten Mindestwert zu halten, um Taupunktskorrosion im Kessel oder einer anderen Wärmequelle zu vermeiden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kesseltemperatur oder allgemeiner die Wärmequellentemperatur bei Beibehaltung eines Mischers im Mischbetrieb so niedrig wie irgend möglich zu halten, ohne in den Taupunktkorrosionsbereich zu gelangen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit der im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahme.
  • Als technischer. Vorteil tritt hierbei in Erscheinung, daß unter Beibehaltung der im Mischer liegenden Regelvorteile für die Heizungsanlage, die Verluste im Kesselkreis aufgrund der niedrigen Kesseltemperatur minimiert werden.
  • Weitere Ausgestaltungen besonders vorteilhafter Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Anhand der Figuren eins bis drei der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es bedeuten Figur eins ein Diagramm bei dem die Kesseltemperatur und die Heizungsvorlauftemperatur in Abängigkeit von der Außentemperatur dargestellt ist, Figur zwei eine schematische Darstellung einer Heizungsanlage mit Meßfühlern, Regler und Kessel und Figur drei ein Schaltdiagramm-des Reglers.
  • In allen drei Figuren bedeuten gLeiche Bezugszeichen jeweils die gleichen Einzelheiten.
  • In Figur eins sind zwei verschiedene Heizkurven 1 und 2 dargestellt, die unterschiedliche Steilheiten aufweisen. Die Steilheiten der Heizkurven 1 und 2 können an einem Sollwertgeber, nämlich dem Widerstand 3 in Figur drei, eingestellt werden. Es besteht neben einer Steilheitsänderung (Winkeländerung um den Punkt beispielsweise 200 C bei ifrA) auch die Möglichkeit einer Parallelverschiebung der Heizkurve, dies kann über die Widerstände 4 und 5 für Tag- und Nachtbetrieb geschehen.
  • Der jeweils einstellbaren Heizkurve 1 oder 2 ist eine bestimmte Kesseltemperatur zu K1 oder > K2 zugehörig, die als entsprechende Kurven 6 oder 7 eingezeichnet sind. Die Kurven 6 oder 7 verlaufen parallel, d.h. im konstanten Abstand und oberhalb zur jeweils vorgegebenen Heizkurve 1 oder 2. Bei einer Steilheitsänderung der jeweiligen Heizkurve ändert sich die Steilheit der Kurven 6 oder 7 ebenso, auch bei einer Parallelverschiebung der Heizkurven 1 oder 2 ändert sich die Lage der Heizkurven 6 oder 7 um den gleichen Betrag und in gleicher Richtung.
  • Es ist vorgesehen, daß die Wärmequelle, sei es gas- oder ölbetriebener Kessel oder Speicher, in der Betriebsweise nicht unter eine Millimaltemperatur von beispielsweise 450 C gebracht werden darf, die als Kurve 8 eingezeichnet ist. Das bedeutet, daß man mit der Kesselvorlauftemperatur der Heizkurve nur soweit folgen kann, bis die Kesselvorlauftemperatur die Minimalbegrenzungstemperatur gemäß der Kurve 8 erreicht.
  • Es ist hervorzuheben, daß sich die Kesselvorlauftemperatur, beispielsweise nach der Kurve 7 aus der Heizkurve, hier nach der Kurve 2 unter Addition eines Festwertsignals 9 ergibt. Die Vorlauftemperatur des Verbrauches JV ergibt sich somit aus der Kesseltemperatur abzüglich des Festwertes a J .
  • Die Heizungsanlage gemäß Figur 2 weist eine brennstoffbeheizte Wärmequelle 12 in allgemeiner Form auf, für die baulich keine Beschränkung besteht.
  • Die Wärmequelle 12 besitzt eine Kesselvorlaufleitung 13, die an einen Anschluß eines von einem Motor 14 angesteuerten Mischers 15 mündet. Vom Mischer 15 geht eine Beimischleitung 16 zur Rücklaufleitung 17, die einerseits über eine Leitung 18 als Kesselrücklaufleitung an die Wärmequelle 12 angeschlossen ist, andererseits an einen Verbraucher 19 geführt ist, der in an sich bekannter Weise aus einer Vielzahl parallel oder in Serie geschalteter Heizkörper und/oder einem Brauchwasserwärmetauscher bestehen kann.
  • Der Mischer 15 ist über eine Heizungsvorlaufleitung 20, in die eine Pumpe 21 eingeschaltet ist, gleichfalls mit dem oder den Verbrauchern 19 verbunden.
  • Statt eines 3-Wege-Mischers kann ebenso ein 4-Wege-Mischer verwendet werden, die Pumpe könnte auch rücklaufseitig, aber immer im Verbraucherkreis angeordnet sein.
  • Ein Regler 22 besitzt Meßstelleneingänge für einen AuRentemperaturfühler 23, der über Verbindungsleitungen 24 angeschlossen ist, für einen Raumtemperaturfühler 25, der über Verbindungsleitungen 26 angeschlossen ist, einen Vorlauftemperaturfühler 27, der über Verbindungsleitungen 28 angeschlossen ist und einen Kesseltemperaturfühler 29, der über Leitungen 30 angeschlossen ist. Die Fühler können insgesamt aus NTC-Widerständen aufgebaut sein.
  • Auf den Regler wirkt ein Sollwertgeber 31 ein, dem die drei Widerstände 3, 4 und 5 gemäß Figur drei zugeordnet sind.
  • Ein Stellglied des Reglers besteht aus einem Magnetventil 32, das im Zuge einer Brennstoffzuleitung 33 zu einem Brenner 34 angeordnet ist. Das Magnetventil 32 ist von einer Spule 35 beaufschlagt, die über eine Leitung 36 direkt mit MP und mittels einer Leitung 37, die über Ruhekontakte 38, 39 und den Arbeitskontkakt 40 führt, mit dem Anschluß R eines Netzes verbunden. Der Kontakt 38 gehört zu einem Sicherheitstemperaturbegrenzer für den Kessel, und der Kontakt 39 gehört zu einem Kesselthermostat. Der eben beschriebene Stellkreis ist also bei entsprechender Einstellung des Kesselthermostaten im wesentlichen abhängig von dem Kontakt 40 des eigentlichen Reglers 22.
  • Der Regler 22 ist über zwei Leitungen 41 mit dem speisenden Netz gleichermaßen verbunden.
  • Der Motor 14 des Mischers 15 ist über drei Leitungen 42 ansteuerbar, von denen der mittlere Anschluß an den Anschluß MP des Netzes gelegt ist, während die beiden äußeren Anschlüsse je nach gewünschter Drehrichtung des Motors 14 vom Regler angesteuert werden.
  • Gemäß Figur drei führen die Leitungen 41 Zu einem Netzteil 43, das Gleichspannung auf zwei Leitungen 44 und 45 gibt. Die Leitung 44 ist mit einer Brücke 46, bestehend aus vier parallelen Zweigen 47, 48, 49 und 50, verbunden, die an ihrem anderen Ende jeweils mit der Leitung 45 verbunden sind. Der Brückenast 47 besteht aus einer Serienschaltung dreier Widerstände 51, 52 und 53, von denen der Widerstand 52 einstellbar ist, sein Schleiferanschluß 54 führt über einen Widerstand 55 zum nicht invertierenden Eingang 56 eines Operationsverstärkers 57.
  • Im Brückenzweig 48 ist eine Serienschaltung des Vorlauftemperaturfühlers 27 (NTC-Widerstand) mit einem Festwiderstand 58 vorgesehen, der gemeinsame Punkt 59 beider Widerstände 27 und 58 ist über eine Leitung 60, in die ein Festwertwiderstand 61 eingefügt ist, mit dem invertierenden Eingang 62 des Operationsverstärkers 57 verbunden.
  • Der Brückenzweig 49 weist in seinem der Leitung 44 zugewandten Teil den Außentemperaturfühler 23 (NTC-Widerstand) auf, der mit der'Wurzel eines Umschalters 63 verbunden ist, dessen Gegenkontakt 64 mit einer Reihenschaltung des Sollwertgeberwiderstandes 4 und eines Festwiderstandes 65 verbunden ist. Der andere Kontakt 66 ist mit der Serienschaltung des anderen Sollwertgeberwiderstandes 5 mit einem weiteren Festwertwiderstand 67 verbunden. Die Festwertwiderstände 65 und 67 sind anderen Endes mit der Leitung 45 verbunden. Zwischen der Wurzel des Umschalters 63 und dem Außentemperaturfühler 23 ist über eine Leitung 68 ein Festwertwiderstand 69 angeschlossen, dessen andere Seite mit dem invertierenden Eingang 62 des Operationsverstärkers 57 verbunden ist. Die Leitung 68 ist weiterhin mit einer Leitung 70 verbunden, die zu einem Widerstand 71 führt. Die Leitungen 70 und 68 sind schließlich noch mit dem Sollwertgeberwiderstand 3 verbunden, dessen anderes Ende mit dem Brückenzweig 50 verbunden ist, und zwar zwischen Widerständen 72 und 73, die insgesamt diesen Brückenzweig ergeben.
  • Der Operationsverstärker 57 wird über die Leitungen 44 und 45 mit Betriebsspannung versorgt, sein Ausgang 74 ist auf die Eingänge 75 und 76 zweier Schmitt-Trigger 77 und 78 geschaltet. Diese Schmitt-Trigger sind Schaltelemente, die erst ab einer gewissen einstellbaren Schwellenspannung an ihrem Eingang am Ausgang ein bestimmtes Signal liefern. Sie schalten aber erst zurück, wenn das Eingangssignal bei Rückläufigkeit einen kleineren Wert annimmt als beim Verlauf in der eben beschriebenen Charakteristik. Die Ausgänge 79 und 80 der Schmitt-Trigger sind mit je einer Spule 81 bzw. 82 verbunden, deren Verbindung auf einem Bezugspunkt 83 liegt. Die Spulen 81 und 82 betätigen Kontakte 84 und 85, an denen die bereits erwähnten Leitungen 42 angeschlossen sind.
  • Vom invertierenden Eingang 62 des Operationsverstärkers 57 zu seinem Ausgang 74 ist ein Festwertwiderstand 86 geschaltet, der von einem Kondensator 87 überbrückt ist.
  • Der Widerstand 71 ist über eine Leitung 88, in die noch ein Widerstand 89 eingefügt, ist mit einem invertierenden Eingang 90 eines weiteren Operationsverstärkers 91 verbunden, dessen nicht invertierender Eingang 92 über einen Widerstand 93 mit einem Brückenast 94 verbunden ist. Der Brückenast 94 besteht aus der Serienschaltung eines Festwertwiderstandes 96 in einem Brückenzweig und aus einer Serienschaltung eines Trimmpotentiometers 97 mit dem als NTC-Widerstand ausgebildeten Kesselteperaturfühler 29, dieser Brückenzweig 94 ist gleichermaßen mit den Leitungen 44 und 45 verbunden. Parallel zu dem Brückenzweig 94 liegt der weitere Brückenast 98, der aus der Serienschaltung eines Festwertwiderstandes 99 und eines Trimmpotentiometers 100 mit einem weiteren Festwertwiderstand 101 besteht. Der Abgriffanschluß 102 des Trimmpotentiometers ist über eine Leitung 103 mit der Basis 104 eines Transistors 105 verbunden, dessen Emitter 106 mit der Leitung 88 und dessen Kollektor 107 mit der Leitung 45 verbunden ist.
  • Der Ausgang 108 des Operationsverstärkers 91, der im übrigen über einen Widerstand 109 mit dem invertierenden Eingang 90 verbunden und über Leitungen 110 bzw. 111 an Betriebsspannung der Leitungen 44 und 45 angeschlossen ist, führt zu einem weiteren hysteresebehafteten Schmitt-Trigger 112. Der Ausgang 113 des Schmitt-Triggers 112 ist mit einer Spule 114 eines Relais verbunden, dessen Kontakt 40 im Zuge der Leitung 37 angeordnet ist. Die Spule liegt an ihrem anderen Ende auf dem Bezugspotential 83.
  • Es wird davon ausgegangen, daß die Heizungsanlage in einem betriebsmäßigen Ruhezustand ist, d.h., die Wärmequelle abgeschaltet, die gesamte Heizungsanlage aber warm ist. Das bedeutet, daß zu irgendeinem Zeitpunkt der Vorlauftemperaturfühler 27 so weit abgekühlt ist, daß auf der Leitung 60 ein Signal erscheint, das um eine bestimmte Differenz negativer ist als das Signal am Vergleichszweig, gegeben durch den Punkt 54. Als Folge dieser Spannungsdifferenz wird der Kondensator 87 aufgeladen, so daß der Ausgang 74 von der Spannungshöhe gemäß dem Bezugspotential 83 in Richtung des Spannungsniveaus geht, das der Leitung 44 entspricht. Der Widerstand 86 dient der Proportionalbereichseinstellung. Bei Erreichen der Durchschaltschwelle des Schmitt-Triggers 78 schaltet der Schmitt-Trigger durch, wodruch die Spule 81 unter Strom gesetzt wird, d.h., der Kontakt 84 schließt. Damit läuft der Mischer 15 in Richtung einer stärkeren Verbindung der Kesselvorlaufleitung 13 mit der Heizungsvorlaufleitung 20 an. Die Pumpe 21 ist hiervon unberührt, sie liegt permanent an Betriebsspannung. Gleichzeitig werden auch die Widerstände 115 und 116, die die Ausgänge der Schmitt-Trigger miteinander verbinden, vom Ausgangsstrom des Schmitt-Triggers 78 durchflossen, womit für den Kondensator 87 ein Entladestromkreis über die Leitung 117, den Widerstand 118 und die Leitung 119 entsteht..Die Spannung am Kondensator 87 sinkt wieder. Sowie diese Spannung unter die niedriger liegende Rückschaltschwelle des Schmitt-Triggers 78 geht, schaltet der Schmitt-Trigger zurück. Damit wird die Spule 81 stromlos und durch das öffnen des Arbeitskontaktes 84 wird der Mischermotor 14 stromlos. Das bedeutet, daß auf diese Art und Weise ein taktende Angleichung der Mischerstellung an eine geforderte höhere Vorlauftemperatur der Leitung 20 erreicht werden kann. Sollte im umgekehrten Falle infolge mangelnder Wärmeabnahmç in dem oder den Verbrauchern 19 die Vorlauftemperatur den eingestellten Referenzwert am Sollwert-Widerstand 52 überschreiten, so schaltet hierbei der Schmitt-Trigger 77 durch, was zu einer Beaufschlagung der Spule 82 und zu einem Schließen des Arbeitskontaktes 85 führt. Ein Schließen des Kontaktes 85 bewirkt eine taktende Verstellung des Mischers 15 in Richtung einer Absperrung der Wärmequellenvorluafleitung 13 von der Heizungsvorlaufleitung 20. Der Kondensator 87 wird hierbei gleichermaßen aufgeladen, nur in anderer Richtung. über die nunmehr in entgegengesetzter Richtung stromdurchflossenen Widerstände 116 und 115 wird auch die Kondensatorspannung wieder abgebaut, so daß der Schmitt-Trigger 77 zurückschaltet.
  • Während die Funktion des Reglers bislang ausgehend von dem Sollwert-Widerstand 52 betrachtet wurde, wird dieselbe Wirkung auch über den Außentemperaturfühler 23 erzielt. Je nach dem, ob die an ihm abfallende Spannung, die auf die Leitung 68 gegeben wird, größer oder kleiner als der Istwert am Vorlauftemperaturfühler 27 ist, wird über den Operationsverstärker 57 entweder der eine oder andere Schmitt-Trigger 77 oder 78 angesteuert und der Mischermotor 14 in die eine oder andere Richtung taktend bewegt. Das bedeutet,daß einer steigenden Außemtemperatur, d.h., ein abnehmender Widerstandswert des Fühlerwiderstandes 23, ein Schließen des Mischers 15 über den Schmitt-Trigger 77 zugeordnet ist, während bei sinkender Außentemperatur ein Beaufschlagen des Mischers über den Schmitt-Trigger 78 stattfindet.
  • über die an den Sollwert-Widerständen 4 und 5 bei Tagbetrieb (Widerstand 4) bzw. Nachtabsenkung (Widerstand 5) abgegriffenen Spannungen kann der Mischer 15 im Sinne einer Nachtabsenkung so betrieben werden, daß zu gewissen Zeiten der Temperaturwert der Vorlaufleitung 20 kleiner gehalten wird Hierzu ist es möglich, den Kontakt 63 von einer Schaltuhr zu steuern.
  • Der einstellbare Sollwertgeber-Widerstand 3 dient der Veränderung der Steilheit, das bedeutet, daß je nach Stellung dieses Widerstandes der Außentemperaturfühler 23 über die Widerstände 72 und 73 mehr oder weniger gedämpft wird.
  • Das erfindungsgemäße Festwertsignal, das zu der Heizkurve 1 und 2 addiet wird, kommt dadurch zustande, daß der Kontakt 40 der Wärmequelle in bestimmter Weise geöffnet oder geschlossen wird.
  • Hierzu wird in dem Brückenast 94 der jeweilige Wert der Kesseltemperatur, der einem Widerstandswert des Widerstandes 29 entspricht, verglichen mit der Außentemperatur und der Einstellung der Steilheit und Parallelverschiebung, entsprechend einem bestimmten Widerstandswert der Widerstände 23, 3, 4 und 5. Eine Abweichung zwischen den Spannungen auf der Leitung 88 und'dem Abgriff des Astes 94 führt zu einem Durchschalten des Operationsverstärkers 91, so daß in vorhin beschriebener Art und Weise der Schmitt-Trigger 112 durchschaltet, die Spule 114 unter Strom setzt und den Kontakt 40 im Sinne einer Beaufschlagung der Wärmequelle betätigt. Das bedeutet, daß die Kesseltemperatur stets das Bestreben hat, sich der Vorlauftemperatur anzupassen. Da aber in'dem Brückenast 94 noch der einstellbare Festwiderstand 97 vorgesehen ist, müssen beide Spannungen um einen einstellbaren aber konstanten Wert auseinander liegen, da der Spannungsabfall im Brückenast 94 in der-Schaltung des jeweils eingestellten Anteils am Widerstand 97 zuzüglich dem Widerstandswert des Fühlers 29 besteht, die entsprechende Spannung im Brückenast 49 aber lediglich aus dem Widerstandswert des Widerstandes 23.
  • Der Brückenast 98 dient einer Begrenzung, da hier die jeweilige Kurve 6 und 7 entsprechend der Wärmequellentemperatur nicht unter den Minimalwert entsprechend der Kurve 8 gehen darf.
  • Hierzu ist der Transistor 105 vorgesehen, der je nach der am Widerstand 100 abgegriffenen Spannung den Spannungswert auf der Leitung 88 nicht unter einen bestimmten Betrag absinken läßt, so daß dem Operationsverstärker 91 ein zu hoher Vorlauftemperatursollwert vorgetäuscht wird. Der Widerstand 71 dient lediglich als Entkopplungswiderstand.

Claims (4)

  1. Ansprüche 1. Steuerung für eine Heizungsanlage mit einer eine Vorlaufleitung speisenden Wärmequelle, die einen Verbraucherzweig über eine Mischstelle für Vorlauf- und Rücklauffluid speist, dessen Vorlauftemperatur nach einer Heizkurve gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Heizkurve ein Festwertsignal addiert ist.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brückenschaltung (46) mit zwei Ist-Wertzweigen (48, 49) für zwei Istwerte (Vorlauftemperatur mit Fühler 27 bzw,.
    Kesselvorlauftemperatur mit Temperaturfühler 29) sowie ein gemeinsamer Sollwertzweig (49) vorgesehen sind, wobei im letzteren Zweig ein Temperaturfühler (23) für die Außentemperatur und Sollwertgeber-Einsteller für Steilheit (3) bzw. Tag- und Nachtwerte (4, 5) vorgesehen sind.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1 oder~3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert des Sollwertzweiges über einen Schwellwertschalter (105) im Sinne der Begrenzung abgeblockt ist.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenast (94) für den Kesseltemperaturfühler (29) über einen Operationsverstärker (91) mit einem Sollwertast (98) über eine Leitung (103) verbunden ist, in der ein Transistor (105 angeordnet ist, dessen Basis (104) mit dem Begrenzer-Sollwertgeber-Widerstand (100) des Sollwertastes (98), dessen Emitter (106) mit dem Sollwertgeberwiderstand (3,4,5) und dessen Kollektor mit Bezugspotential (44 oder 45) verbunden ist.
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