DE29997C - Rotirender Dampfvertheiler für Dampfmaschinen mit grofser Drehgeschwindigkeit - Google Patents
Rotirender Dampfvertheiler für Dampfmaschinen mit grofser DrehgeschwindigkeitInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L33/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
- F01L33/02—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution rotary
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1884 ab.
Der Dampfvertheiler besteht im wesentlichen aus zwei in einander steckenden Hähnen.
Fig. ι und 2 repräsentiren zwei Verticalschnitte
einer einfach wirkenden Maschine mit zwei mit einander verbundenen horizontalen Cylindern. Die Dampfvertheilung würde auch'
dieselbe sein, wenn die Maschine vier Cylinder hätte, und zwar würde die Einrichtung dann
etwa die in Fig. 5 dargestellte sein.
Fig. 3 und 4 zeigen die Details des Vertheilungs- und Regulirungsmechanismus. Fig. 6
zeigt die Anordnung und Dampfvertheilung bei einer stehenden Maschine, deren Cylinder ein
gewöhnlicher einfach wirkender oder ein W op Ifscher sein kann.
Das Gestell A, Fig. 1 und 2, umgiebt aufser den in beliebiger Zahl verwendeten Cylindern
und den Räumen, welche zur Aufnahme der Dampfvertheilungstheile dienen, einen centralen
Behälter B, welcher als Schmierbehälter dient.
Ein herausnehmbarer abgedrehter Hohlcylinder
D sitzt unbeweglich in jedem der Dampfvertheilungsbehälter.
Derselbe umgiebt genau mit gut eingeölter Oberfläche den cylindrischen Hahn E, welcher
mit den Aussparungen E1E1 versehen ist, die
mit den Oeffnungen des inneren Hahnes und denen der Cylinder- in Verbindung treten
können. Dieser Hahn E erhält eine gleichmäfsige Drehung durch die Getriebe α ic und d
von der Kurbelwelle aus, welche ebenso viel Umdrehungen bei jeder Umdrehung des Dampfvertheilers
macht, als dieser Vertheilungsöffnungen bezw. Aussparungen hat.
Der Hahn E umschliefst genau den Hahn F,
welcher den Dampf direct, d. h. ohne Abzweige und Bögen, von der Mitte aus erhält. Derselbe
wird mit der Hand oder durch einen Regulator zwecks Erzielung einer bestimmten Expansion eingestellt. Eine Bronzegarnitur C,
welche durch besonderen Deckel fest angezogen werden kann, bildet den Abschlufs der Hähne
nach aufsen.
Durch den Zapfen G, der mittelst eines Gelenkstückes J mit dem auf der Welle / festgekeilten
Hebel H verbunden ist und durch den auf der entgegengesetzten Seite der Welle
befindlichen Hebel K, dessen Gabelende in eine ringförmige Nuth der Muffe L eingreift,
ist der innere Hahn F mit dem Regulator, welcher im Innern des Schwungrades N angebracht
ist, verbunden. Die Welle / ist in dem kleinen Gehäuse g gelagert.
Der Centrifugalregulator bekannter Construction besteht aus den Theilen S, welche sich
radial in den Aussparungen R verschieben und mit der Muffe L durch auf Rollen laufende
Kettchen verbunden sind. Zwischen diesen Massen 5 befinden sich in Zellen O Federn,
deren Spannung mittelst der Schrauben Q mit Muttern P geregelt werden kann.
Bei einer gewöhnlichen oder Woolf'schen einfach wirkenden Maschine mit verticalen Cylindern
ist die Dampfvertheilung dieselbe. Bei einer Woolf'schen Maschine .erhält der Hohlcylinder
D anstatt vier Auslässe, wie in Fig. 5, deren nur drei, und zwar einen, um den ring-
förmigen Raum X mit hochgespanntem Dampf zu speisen, den zweiten, um Dampf aus diesem
Raum X in den Raum über dem Kolben gelangen zu lassen, und den dritten, um den Abdampf
nach aufsen oder zum Condensator abzuführen.
Jede der Aussparungen E1 E1 dient abwechselnd
für den Einlafs des frischen Dampfes, für den Uebertritt in den vollen Cylinderraum
und für den Austritt.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:Die Construction des rotirenden Dampfvertheilers oder Hahnes für Dampfmaschinen mit grofser Drehgeschwindigkeit, bestehend im wesentlichen aus den beiden festen Theilen C und D und den beweglichen Theilen E und F in Verbindung mit der Anordnung der Einströmungskanäle Έ1 E1 im inneren festliegenden bezw. verstellbaren Hahn und der Ausströmungskanäle im Gehäuse neben den Cylinderkanälen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29997C true DE29997C (de) |
Family
ID=306140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29997D Expired - Lifetime DE29997C (de) | Rotirender Dampfvertheiler für Dampfmaschinen mit grofser Drehgeschwindigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29997C (de) |
-
0
- DE DENDAT29997D patent/DE29997C/de not_active Expired - Lifetime
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