DE29924803U1 - Brennerbetriebenes Heizgerät mit Flammwächter in Gestalt eines Thermoelements - Google Patents
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein brennerbetriebenes Heizgerät, insbesondere ein Kraftfahrzeug-Zusatzheizgerät, dessen Brenner eine Brennkammer und einen Flammwächter aufweist, der bei Erkennen einer Flamme ein Signal an ein zugeordnetes Steuergerät abgibt, das die Brennstofförderung überwacht und den Brennvorgang steuert.
- Ein derartiges brennerbetriebenes Heizgerät ist beispielsweise aus der
DE 43 23 221 bekannt. Dieses bekannte Heizgerät sieht vor, daß dem Brenner mittels eines Brennluftgebläses Brennluft und mittels einer Brennstoff-Fördereinrichtung Brennstoff zur Bildung eines brennbaren Gemisches zugeführt werden, wobei eine Glüheinrichtung zur Brennstoffverdampfung während einer Startphase des Brenners dient, und wobei bei Erkennen einer Flammbildung durch den Flammwächter ein Signal an das zugeordnete Steuergerät abgegeben wird, welches die Drehzahl des Brennluftgebläses und die Brennstoff-Fördereinrichtung, sowie den Betrieb der Glüheinrichtung steuert. Über die Ausbildung des Flammwächters sind dieser Druckschrift keine Angaben zu entnehmen. - Üblicherweise kommen als Flammwächter unter anderem Widerstandsthermometer, optische Sensoren, vor allem Infrarotsensoren, aber auch Schallmeßgeräte in Betracht. Widerstandsthermoelemente haben den Nachteil, daß ihr Einsatztemperaturbereich sehr klein ist und typischerweise etwa zwischen 300 und 600°C liegt. Durch Verwendung von Platin oder Wolfram und Hochtemperaturkeramik sind diese Widerstandsthermoelemente relativ teuer. Nachteilig sind ferner große Toleranzen dieser Widerstandsthermoelemente, die zu einer ungenauen Messung bzw. Auswertung führen und damit, eine relativ hohe Trägheit im Ansprechverhalten des Flammüberwachungssystems. Nachteilig an optischen Sensoren zur Flammenerfassung ist deren Verschmutzungsempfindlichkeit, und geringe Temperaturbeständigkeit von typischerweise unter 125°C. Kritisch ist bei optischen Sensoren ferner die Störempfindlichkeit des Flammensignals durch Temperatureinfluß am Sensoreinbauort sowie die Beeinflussung dieses Sensors durch glühende Brennerteile, was typischerweise zu einer schlechten Flammabrißerkennung führt.
- Aus der DE OS 18 15 295 ist eine Sicherheitsvorrichtung für einen Brenner, vor allem einem Öl- bzw. Schweröl- (Masut-) oder Gasbrenner bekannt, die einen Elektromagneten umfaßt, welcher von einem Thermoelement gespeist ist, das der Flamme des Brenners ausgesetzt ist. Zur schnellen Flammerkennung in Zusammenwirkung mit einem Steuergerät ist diese Anordnung nicht geeignet.
- Angesichts dieses Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein brennerbetriebenes Heizgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, welches eine Flammerkennung in zuverlässiger Weise mittels eines kostengünstigen und robusten Flammwächters gewährleistet.
- Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Demnach sieht die Erfindung eine direkte Messung der Flammtemperatur mittels eines Thermoelements vor. Die Bauform des Flammwächters in Gestalt eines Thermoelements bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Zum einen handelt es sich bei diesem Bauelement um ein erprobtes Standardbauelement mit Vorteilen bezüglich Beschaffung und Preis. Aufgrund der geringen Masse dieses Bauteils ist eine schnelle Ansprechzeit bei der Flamme-Ein- und Aus-Erkennung gewährleistet. Eine präzise Auswertung ergibt sich mit Hilfe einer Vergleichsmeßstellenkompensation bei der Auswertung im Steuergerät. Derartige Thermoelemente werden mit kleinen Toleranzen hergestellt, so daß eine präzise, prozeßsichere Flammerkennung gewährleistet ist. Bei Verwendung eines Hochtemperaturstahlmantels ist das in Rede stehende Thermoelement in seiner Ausführungsform als Mantelthermoelement sehr unempfindlich gegen Flammeinflüsse und Verschmutzungen. Weitere Vorteile sind nachfolgend in der Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels angeführt.
- Die Ausführung als offenes Thermodrahtelement bietet den Vorteil noch schnellerer Ansprechzeiten. Dadurch kann das Thermoelement noch weiter in die Randzone der Flamme positioniert werden – die Belastung der Bauteile sinkt und ermöglicht damit eine noch kostengünstigere Lösung.
- Um die direkte Messung der Flammtemperatur und damit die Erkennung der Flamme zu gewährleisten, ragt das Thermoelement erfindungsgemäß zumindest mit der Meßspitze in den Randbereich, bevorzugt jedoch in den zentralen Bereich der Flamme hinein.
- Um die Ansprechgeschwindigkeit des Thermoelements zu erhöhen, weist dieses vorteilhafterweise eine verjüngte Meßspitze auf.
- Besonders kostengünstige Ausführungsformen des in Betracht kommenden Thermoelements und Thermodrahtelements sind in den Ansprüchen 4 und 5 genannt.
- Das Thermoelement kann direkt in das betreffende Brennerelement, d.h. in einen Durchbruch desselben eingelötet sein, oder das Thermoelement weist einen Befestigungsflansch zur Befestigung am Brennerelement auf.
- Vorteilhafterweise ist ferner die Stärke des Mantels des Mantelthermoelements bezüglich eines Kompromisses aus Dauerstandzeit und Erfassungsschnelligkeit im Bereich von 0,05 bis 0,5 mm optimiert. Beim Thermodrahtelement wird die Drahtstärke entsprechend optimiert. Hier haben sich Drahtstärken von etwa 0,5 mm als vorteilhaft erwiesen.
- Um eine hohe Störfestigkeit zu gewährleisten, ist vorteilhafterweise die Meßspitze des Mantelthermoelements vom Mantel desselben elektrisch isoliert.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert; es zeigen:
-
1 einen Längsschnitt durch ein brennerbetriebenes Heizgerät mit einem erfindungsgemäß als Flammwächter verwendeten Thermoelement, -
2 schematisch eine Ausführungsform des Thermoelements von1 als Mantelthermoelement, -
3 schematisch eine Ausführungsform eines Thermodrahtelements, und -
4 –7 Einbaubeispiele mit unterschiedlicher Gestaltung der Brennkammer im Durchführungsbereich des Thermoelements - In
1 ist ein als Luftheizgerät ausgebildetes Heizgerät insgesamt mit der Bezugsziffer1 bezeichnet. Es umfaßt einen Brenner2 , der als Verdampfungsbrenner einen saugfähigen Körper3 zur Speicherung und Verdampfung flüssigen Brennstoffs aufweist. Das Thermoelement kann aber auch für jedes andere Verbrennungsprinzip, z.B. bei Zerstäubungsverbrennern eingesetzt werden. Der Brennstoff wird dem saugfähigen Körper3 mittels einer Brennstoff-Fördereinrichtung5 über eine Brennstoffleitung4 zugeführt. Der saugfähige Körper3 begrenzt stirnseitig eine Brennkammer7 , in die eine Glüheinrichtung6 zum Erhitzen und Verdampfen von Brennstoff in der Startphase des Geräts sowie ein Flammwächter8 zur Überwachung der Flammbildung und zur kontinuierlichen Überwachung der Flamme hineinragen. - Auf der von der Brennkammer
7 abgewandten Seite ist hinter dem saugfähigen Körper3 ein Brennluftgebläse9 angeordnet, mittels welchem Brennluft in die Brennkammer7 gefördert wird. Das Brennluftgebläse9 wird mittels eines Elektromotors10 angetrieben, dessen Drehzahl variabel ist. Ebenso variabel ist die Drehzahl bzw. bei einer Pumpe mit hin- und hergehenden Kolben die Frequenz der Brennstoff-Fördereinrichtung5 . Das in der Brennkammer7 gebildete Gemisch aus Brennstoff und Brennluft verbrennt und erhitzt mit seinem heißen Abgas einen Wärmetauscher11 , bevor es über einen Abgasstutzen12 das Heizgerät1 verläßt. Über die Außenwände des Wärmetauschers11 wird mittels eines Heizluftgebläses13 , welches vom gleichen Elektromotor10 angetrieben wird, Heizluft von einem stirnseitig angeordneten Lufteinlaß14 zu einem an der gegenüberliegenden Stirnseite angeordneten Luftauslaß15 gefördert. Der Luftauslaß15 ist mit einem zu heizenden Raum, beispielsweise einem Fahrzeuginnenraum verbunden. - Die Drehzahlen bzw. Frequenzen der Brennstoff-Fördereinrichtung
5 sowie die Drehzahl des Elektromotors10 und der Betrieb der Glüheinrichtung6 werden mittels eines Steuergeräts16 gesteuert, welchem als Eingangssignal das Signal des Flammwächters8 zugeführt wird, das in dem Steuergerät16 einer Auswertung unterworfen wird. - Soweit entspricht das erfindungsgemäße Heizgerät dem beispielsweise in der
DE 43 23 221 C1 beschriebenen Stand der Technik. - Erfindungsgemäß ist der Flammwächter
8 als Thermoelement80 ausgelegt, welches zumindest mit seiner Meßspitze zumindest in den Randbereich und bevorzugt in den zentralen Bereich der Flamme hineinragt. Durch diese Anordnung wird eine direkte Messung der Flammtemperatur ohne den Umweg über ein die Messung verfälschendes Bauteil des Heizgeräts erreicht. Abgesehen von diesen aus der geometrischen Anordnung des Thermoelements80 bzw. des Flammwächters8 erzielten Vorteilen handelt es sich bei diesem Thermoelement um ein Standardbauelement. Weitere Vorteile eines derartigen Thermoelements sind sowohl einleitend angesprochen wie nachfolgend zusammengefaßt. - Gemäß einer besonders kostengünstigen Variante ist das Thermoelement, welches den Flammwächter
8 bildet, als Element des Typs K gebildet, das für eine Dauerbelastung ≤ 1.100°C geeignet ist und aus einem NiCr-Ni-Drahtpaar besteht. - Alternativ kommt als Thermoelement ein Element des Typs N für eine Dauerbelastung ≤ 1.300°C in Betracht. Dieses Element umfaßt einen NiCrosil-Draht und einen Nisil-Draht. Dieses Element vom Typ N ist bekanntlicherweise langzeitstabiler als das Element vom Typ K und beispielsweise mit einem Mantel konfektioniert. Da der dünne Hochtemperaturstahlmantel die Einsatztemperatur limitiert, bietet sich insbesondere das Typ N-Element in der Ausführung als offenes Thermodrahtelement
180 gemäß3 an. - Konfektioniert ist das den Flammwächter
8 bildende, in die Brennkammer hineinragende Thermoelement80 beispielsweise mit einem zusätzlichen Mantelflansch81A zur Befestigung auf der Außenseite der Brennkammer7D oder an einem dieser benachbarten Bauteile. - Alternativ ist das Mantelthermoelement flanschfrei gebildet und wird direkt in ein Brennkammerbauteil, bevorzugt die Brennkammer
7 bzw.7A ,7B ,7C gelötet. Die Ausgleichsleitung des Mantelthermoelements erstreckt sich durchgehend bis zum Steuergerät16 . Bei entsprechender Anordnung des Steuergeräts könnte auf eine Ausgleichsleitung verzichtet und das Thermoelement direkt bis zum Steuergerät16 geführt werden. - Ein mit einem Mantel konfektioniertes Thermoelement bzw. ein Mantelthermoelement
80 ist in2 gezeigt. Dieses Mantelthermoelement hat einen hülsenförmigen einseitig geschlossenen Mantel81 aus Hochtemperaturstahl, welcher mit einem Durchbruch in der Wandung der Brennkammer7 verschweißt ist, der im Durchbruchbereich einen ringförmigen Tiefzug82 umfaßt, der am Außenumfang des Mantels81 anliegt und mit diesem verschweißt ist. Parallel zur Längsmittenachse des Thermoelements80 verlaufen in dem Mantel81 zwei Meßdrähte83 ,84 , die am Vorderende des Thermoelements80 innerhalb des Mantels81 in einer Meßstelle85 vereinigt sind, und die am anderen Ende, innerhalb des Mantels81 mit Ausgleichsleitungen86 ,87 crimpverbunden sind. In2 sind die entsprechenden Crimpverbindungsstellen mit den Bezugsziffern88 und89 bezeichnet. Die Ausgleichsleitungen86 und87 sind aus dem Mantel81 herausgeführt und mit dem Steuergerät16 verbunden. Außerdem ist das Innere des Mantels81 mit einer Isoliermasse90 gefüllt. - Die Stärke des Mantelthermoelements
80 ist bevorzugt als Kompromiß aus Schnelligkeit und Dauerstandzeit gewählt und beträgt demnach etwa 2 bis 5 mm. Eine mögliche Ausführung sieht vor, daß das Mantelthermoelement eine verjüngte Meßspitze bis zu einem Durchmesser von etwa 1 mm besitzt. Diese Meßspitze ist bevorzugt vom Mantel elektrisch isoliert, um die Messung mittels des Mantelthermoelements so störungsunempfindlich wie möglich zu gestalten. - Bei dem in
3 dargestellten Thermodrahtelement180 sind die die Zuleitungen bildenden Ausgleichsleitungen186 bzw.187 in einem vorderen Bereich als abisolierte Meßdrähte183 bzw.184 ausgebildet. Die Verbindung beider Meßdrähte183 bzw.184 an der Meßstelle ist mit185 bezeichnet. Während im Bereich der Meßstelle185 ein Teil der abisolierten Meßdrähte183 bzw.184 direkt in die Brennkammer ragt, ist der dahinter anschließende Teil von einer Hülse181 umgeben, die aus Metall oder Keramik gebildet ist und in welcher die Meßdrähte in einer Isoliermasse190 eingebettet sind. - Die
4 –7 zeigen verschiedene Ausführungsformen für eine Aufnahme bzw. Durchführung eines Mantelthermoelements80 bzw. Thermodrahtelements180 durch die brennerseitige Stirnwand der Brennkammer7A ,7B ,7C und7D . - In
4 ist diese stirnseitige Wand der Brennkammer7A asymetrisch zur Brennerachse X mit einem zur Brennerachse X parallelen Flanschbereich versehen, der eine bestimmte Abstützlänge I für das Thermodrahtelement180 bzw. das Mantelthermoelement80 bereit-stellt. - In
5 ist diese Aufnahme bzw. Durchführung als ein von der Brennkammer7B nach außen führender Durchzug mit leicht konisch erweiterter Einführungsschräge ausgebildet. - In
6 ist die Durchführung in der Brennkammer7C als nach innen zur Brennkammer7 gerichteter Durchzug ausgebildet, der in Einführrichtung zur Brennkammer ebenfalls eine konische Einführschräge aufweist. - Beim Ausführungsbeispiel gemäß
7 weist die Brennkammer7 für die Durchführung des Thermoelements80 eine einfache Bohrung oder Stanzung auf, in die das Thermoelement mit seinem vorderen Meßbereich eingeführt wird, wobei an der Außenseite der Brennkammer ein Mantelflansch81A zur Anlage kommt und dort beispielsweise durch Löten befestigt wird. - Die Abstützlänge I beträgt vorzugsweise zwischen 2 und 5 mm, so daß eine exakte Ausrichtung und Führung des Thermoelements ermöglicht wird. Bei der Variante gemäß
7 bildet der Mantelflansch81A mit seiner der Brennkammerwand zugewandten Stirnseite einen Anschlag, der gleichzeitig auch eine genaue Positionierung des Thermoelements bezüglich der Flamme gewährleistet. - Die Drahtdicke der Thermoelemente
80 bzw. Thermodrahtelemente180 beträgt vorzugsweise etwa 0,5 mm. Die Mantelstärke eines Mantelthermoelements80 beträgt etwa 0,05 bis 0,5 mm. Als Material für den Mantel81 bzw. die Hülse181 hat sich ein Hochtemperaturstahl, wie beispielsweise Inconel 601 oder Alloy 601 mit der Werkstoffnummer 2.4851 als besonders vorteilhaft herausgestellt. - Die Ausgleichsleitungen des Thermoelements sind bevorzugt auf der Platine des Steuergeräts
16 , welche Platine von einem Gehäuse umschlossen ist, verlötet, so daß keine Gefahr einer Verschmutzung wie im Fall von Flammwächtern mit Steckkontakten besteht. - Bevorzugt sind für die Ausgleichsleitungen des Thermoelements Zugentlastungen vorgesehen, die in an sich bekannter Weise am Gehäuse des Steuergeräts
16 verankert sind. - Die Auswertung des Meßsignals des Thermoelements kann in dem Steuergerät
16 auf unterschiedlicher Weise erfolgen. Als einfachste Lösung ist eine einfache JA/NEIN-Auswertung bzw. Flamme vorhanden/Flamme nicht vorhanden vorgesehen, ohne eine Kompensation der Vergleichsmeßstellen des Thermoelements. Als etwas aufwendigere Lösung ist eine Vergleichsmeßstellenkompensation vorgesehen, indem ein vorhandenes Bauteil im Auswerte- bzw. Steuergerät16 , beispielsweise ein Transistor oder eine Diode verwendet wird, dessen Basis-Emitterspannung bzw. Diodenspannung die Bezugsgröße für die Vergleichsmeßstellenkompensation bildet, da die Bauteilspannung eine Funktion der Bauteiltemperatur ist. Eine noch aufwendigere und präzisere Vergleichsmeßstellenkompensation kann durch genaue Auswertung, d.h. korrekte Ermittlung der Platinentemperatur mit Hilfe eines hierfür geeigneten Bausteins, beispielsweise eines IC-Bausteins erzielt werden. - Um EMV-Störungen bei der Auswertung des Meßsignals vom Thermoelement zu verhindern, ist bevorzugt eine Filterung dieses Signals zur Entfernung derartiger Störungen vorgesehen.
- Zusammengefaßt ergeben sich die folgenden Vorteile durch Nutzung eines Thermoelements als Flammwächter
8 bzw.80 oder180 in dem Heizgerät1 : - – Da es sich bei dem Thermoelement um ein erprobtes Standardbauteil handelt, gestaltet sich die Beschaffung dieses Bauteils kostengünstig;
- – da das Thermoelement eine geringe Masse aufweist, ermöglicht es eine sehr schnelle Auswertung;
- – aufgrund der geringen Masse und damit verbundenen schnellen Ansprechzeit, kann das Thermoelement in den kühleren Randbereich der Flamme positioniert werden;
- – bei
Nutzung einer verjüngten
Thermoelement-Meßspitze
ist im Vergleich zu einer nicht verjüngten Meßspitze eine noch schnellere
Auswertung im Steuergerät
16 möglich; - – durch
Nutzung einer Vergleichsmeßstellenkompensation
ist eine präzise
Messung gewährleistet; dieses
Merkmal trägt
auch zum Schutz des Steuergeräts
16 bei, welches bei Überschreiten einer Temperaturschwelle, ermittelt durch das Thermoelement problemlos abgeschaltet werden kann; - – durch kleine Toleranzen des Thermoelements ist eine präzisere Auswertung als bei herkömmlich aufgebauten Flammwächtern möglich;
- – das Thermoelement mit umschließendem Mantel (Mantelthermoelement) ist gegenüber Flammeinflüssen aufgrund seiner Ummantelung unempfindlich; der Mantel dieses Sensors trägt außerdem dazu bei, daß eine Verschmutzung der Sensorleitungen nicht zu befürchten ist;
- – der Einbau des Thermoelements gestaltet sich durch problemlose Einlötbarkeit, gegebenenfalls mit Hilfe eines Flansches sehr einfach;
- – das Mantelthermoelement erlaubt eine robuste Handhabung, und
- – durch die direkte Flammerkennung, ohne den Umweg über ein Bauteil des Heizgeräts, sind kurze Ansprechzeiten sichergestellt;
- – die geringen Abmessungen und die geringe erforderliche Einbaulänge, sowie die strömungsgünstige zylindrische Form bilden einen sehr kleinen zu vernachlässigenden Störkörper für die Flamme (keine negativen Auswirkungen auf Verbrennungsqualität oder Ablagerungen von Verbrennungsrückständen durch großes Totwassergebiet).
- – die punktförmige Meßquelle ermöglicht eine exaktere Abstimmung als die über ein größeres Volumen integrierendes Widerstandsthermometer.
-
- 1
- Heizgerät
- 2
- Brenner
- 3
- Körper
- 4
- Brennstoffleitung
- 5
- Brennstoff-Fördereinrichtung
- 6
- Glüheinrichtung
- 7A – D
- Brennkammer
- 8
- Flammwächter
- 9
- Brennluftgebläse
- 10
- Elektromotor
- 11
- Wärmetauscher
- 12
- Abgasstutzen
- 13
- Heizluftgebläse
- 14
- Lufteinlaß
- 15
- Luftauslaß
- 16
- Steuergerät
- 80
- Thermoelement
- 81
- Mantel
- 81A
- Mantelflansch
- 82
- Tiefzug
- 83
- Meßdraht
- 84
- Meßdraht
- 85
- Meßstelle
- 86
- Ausgleichleitung
- 87
- Ausgleichleitung
- 88
- Crimpverbindungsstelle
- 89
- Crimpverbindungsstelle
- 90
- Isoliermasse
- 180
- Thermodrahtelement
- 181
- Hülse
- 183
- Meßdraht
- 184
- Meßdraht
- 185
- Meßstelle
- 186
- Ausgleichsleitung
- 187
- Ausgleichsleitung
- 190
- Isoliermasse
Claims (13)
- Brennerbetriebenes Heizgerät, insbesondere ein Kraftfahrzeug-Zusatzheizgerät, dessen Brenner (
2 ) eine Brennkammer (7 ) und einen Flammwächter (8 ) aufweist, der bei Erkennen einer Flamme ein Signal an ein zugeordnetes Steuergerät (16 ) abgibt, das die Brennstofförderung überwacht und den Brennvorgang steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der Flammwächter (8 ) ein Thermoelement (80 ,180 ) umfaßt, das mit seiner Meßstelle (85 ,185 ) zumindest in den Randbereich der Flamme im Brenner (2 ) ragt. - Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
80 ,180 ) mit seiner Meßstelle (85 ) in den zentralen Bereich der Flamme ragt. - Heizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
80 ,180 ) eine verjüngte Meßspitze aufweist. - Heizgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
80 ,180 ) ein NiCr-Ni-Thermoelement bzw. ein Thermoelement vom Typ K ist. - Heizgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
80 ) ein NiCrosil-Nisil-Thermoelement bzw. ein Thermoelement (80 ,180 ) vom Typ N ist. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
80 ) einen Befestigungsflansch aufweist. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
80 ) als Mantelthermoelement gebildet ist, und daß die Stärke seines Mantels (81 ) bezüglich eines Kompromisses aus Dauerstandzeit und Erfassungsschnelligkeit optimiert ist, wobei die Materialstärke des Mantels (81 ) vorzugsweise zwischen 0,05 und 0,5 mm beträgt und wobei als Material vorzugsweise ein Hochtemperaturstahl, wie beispielsweise Inconel 601, d.h. 2.4851 gewählt wird. - Heizgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspitze bzw. Meßstelle (
85 ) des Thermoelements (80 ) von seinem Mantel elektrisch isoliert ist. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement (
180 ) als Thermodrahtelement mit offener Meßspitze ausgeführt ist. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspitze des Thermoelements (
80 ,180 ) soweit in den Brennraum der Brennkammer (7 ) hineinragt, daß ein Kompromiß zwischen Dauer-Standzeit und möglichst hohem Auswertesignal erreicht wird. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (
7 ) einen Tiefzug an der Einbaustelle des Thermoelements (80 ) aufweist. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (
7 ) an der Einbaustelle parallele Wände einer gewissen Länge (vorzugsweise zwischen 2 und 5 mm) aufweist, die eine exakte Ausrichtung der Führung des Thermoelements ermöglichen. - Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermoelement an seiner Außenhülle einen Anschlag aufweist, der bei der Montage der Brennkammer die Eindringtiefe begrenzt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20060105 |
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| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20051201 |
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| R152 | Term of protection extended to 10 years |
Effective date: 20071108 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: ABB AG, DE Free format text: FORMER OWNER: WEBASTO AG, ABB PATENT GMBH, , DE Effective date: 20080612 Owner name: WEBASTO AG, DE Free format text: FORMER OWNER: WEBASTO AG, ABB PATENT GMBH, , DE Effective date: 20080612 Owner name: ABB AG, DE Free format text: FORMER OWNER: WEBASTO AG, ABB PATENT GMBH, , DE Effective date: 20051018 Owner name: WEBASTO AG, DE Free format text: FORMER OWNER: WEBASTO AG, ABB PATENT GMBH, , DE Effective date: 20051018 |
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| R071 | Expiry of right |